In meinem neuen Video zeige ich euch, wie ihr mit Snikket in wenigen Minuten einen sicheren und einfach zu bedienenden Messenger installiert. Basierend auf dem etablierten XMPP-Standard und mit integrierter Verschlüsselung sind eure Nachrichten wirklich sicher.
Passend zum DI.DAY möchte ich dir in diesem Video zeigen, wie du Snikket auf deinem Android Handy installieren kannst und dich mit unserer Community verbinden kannst. Wenn du einen aktuellen Einladungslink benötigst, frage einfach bei uns in der Telegram-Gruppe nach.
Warum ich Snikket ausprobiert habe
Der Auslöser war ganz simpel! Wir waren auf der Suche nach einer besseren Chat-Lösung für unsere Community. Telegram war zwar lange praktisch, aber eben nicht ideal. Als sich die Situation rund um mobile Alternativen verbessert hat, habe ich mir angeschaut, was es an Freier und sicherer Software für Gruppenkommunikation gibt. Snikket hat mich sofort angesprochen, weil es nicht versucht, alles neu zu erfinden. Stattdessen setzt es auf XMPP und ergänzt das Ganze mit einer Verwaltungsoberfläche für Communitys.
Gerade dieser Fokus auf einfache Nutzung ohne unnötige Komplexität ist aus meiner Sicht eine der grössten Stärken des Projekts.
Erste Schritte auf dem Smartphone
Für den Einstieg habe ich Snikket zuerst auf dem Android-Smartphone getestet. Die Installation über F-Droid war problemlos, und mit einem Einladungslink konnte ich direkt ein Konto auf unserem Server erstellen. Danach war ich praktisch sofort in der Community drin.
Auch die Verschlüsselung ist sauber integriert. Neue Kontakte und Chats bauen ihre Vertrauensbeziehung Schritt-für-Schritt auf, und die Nachrichten werden erst dann voll lesbar, wenn die Schlüssel korrekt ausgetauscht wurden. Für mich ist das kein Hindernis, sondern ein gutes Zeichen dafür, dass Sicherheit hier ernst genommen wird.
Nutzung am Desktop
Am Computer habe ich Snikket nicht über eine eigene Desktop-App genutzt, sondern mit einem normalen XMPP-Client. In meinem Test war das Gajim, und damit liess sich der Zugang problemlos einrichten. Genau dieser offene Ansatz macht für mich den Reiz von XMPP aus. Ich kann meinen bevorzugten Client verwenden, statt mich an eine einzelne Oberfläche zu binden. Das ist auch praktisch, wenn man bereits ein anderes XMPP-Konto nutzt. Man kann mehrere Konten parallel verwalten und bleibt trotzdem in derselben offenen Protokollwelt. Für mich ist das ein klarer Vorteil gegenüber geschlossenen Messengern.
Eigener Server mit Docker
Besonders positiv überrascht hat mich, wie einfach sich ein eigener Snikket-Server aufsetzen lässt. Mit Docker und einer passenden Domain war die Grundinstallation in meinem Fall in kurzer Zeit erledigt. Danach konnte ich mich im Webportal anmelden, Benutzer verwalten, Circles anlegen und Einladungen verschicken. Der Zugang bleibt kontrolliert, ohne dass man sich mit unnötig komplizierten Verwaltungsprozessen herumschlagen muss. Für Familien, Freundeskreise oder kleine Communitys ist das aus meiner Sicht ein sehr stimmiges Konzept.
Mein Fazit
Snikket ist für mich mehr als nur ein weiterer Messenger. Es ist eine durchdachte Lösung für alle, die Freie Software, Sicherheit und einfache Bedienung miteinander verbinden möchten. Gerade die Kombination aus XMPP, Verschlüsselung und der Möglichkeit, eigene kleine Communitys sauber zu organisieren, macht das Projekt interessant. Für unsere Community war der Test auf jeden Fall ein Erfolg, und ich werde Snikket weiterhin im Alltag einsetzen.
Wer eine offene Alternative zu den grossen Messengern sucht, sollte sich dieses Projekt unbedingt anschauen.
Tuxwiz
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Die Spacefun-Community findest du auf Telegram via XMPP und ganz neu auch auf Delta Chat. Falls du Delta Chat bisher nicht kennst, schaue dir gerne den ausführlichen Messenger Testbericht dazu an.
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