Wenn ich unterwegs bin, möchte oder muss ich ab und zu Notizen erstellen. Da mir in solch einem Fall teilweise nur ein Browser und ein Internetzugang zur Verfügung stehen, habe ich seit längerem HedgeDoc verwendet. So ganz zufrieden war ich damit aber nie.
HedgeDoc hat für mich vor allem zwei Nachteile. Zum einen ist das Programm ein ziemlicher Brocken (Node.js, Datenbank usw.). Und zum anderen verwendet HedgeDoc zwar Markdown für die Notizen, speichert diese aber in der Datenbank und nicht in einzelnen Markdown-Dateien. Was einen Export umständlicher macht.
Die Alternativen, die ich bisher angesehen habe, haben mir alle nicht zugesagt. Oft war es die Bedienung. Oder es wird eine Technik vorausgesetzt, die mein Webspace nicht anbietet. Docker zum Beispiel. Oder die Entwicklung ist eingeschlafen, obwohl es noch genug offene Probleme gibt. Oder oder oder. Irgendwas war immer.
Gestern bin ich zufällig auf LeafWiki gestoßen. Und auch wenn es nicht perfekt ist, bin ich erstaunt, wie gut es meinen Wünschen entspricht. Wie wenn ich es selbst programmiert hätte, wenn ich programmieren könnte.
Fangen wir mal mit der Installation an. LeafWiki besteht im Grunde nur aus einer, mit Golang erstellten, Datei. Grob gesagt, reicht es also fast schon, die Datei herunterzuladen und auszuführen. Bei Uberspace.de habe ich für die Installation (inkl. dem Anlegen eines Web-Backends, eines Services und der Subdomain) geschätzt keine 5 Minuten benötigt. Für die reine Installation von HedgeDoc brauche ich merklich länger.
Was den Funktionsumfang betrifft, kann LeafWiki nicht mit HedgeDoc mithalten, bietet aber eigentlich alles, was ich will.
Tags
Organisation in einer Baumansicht
Suchfunktion
Verlinkung
Metadaten
WYSIWYG-Ansicht
Mehr brauche ich eigentlich nicht, sodass HedgeDoc eigentlich schon immer zu überladen war. LeafWiki bietet aber aktuell noch weitere Funktionen wie Drag and Drop oder auf TOTP basierende 2FA. Andere Funktionen sind zudem geplant. Wie zum Beispiel die Lokalisierung der Oberfläche. Die nächste Version wird somit voraussichtlich auch in Deutsch und nicht nur in Englisch angeboten werden.
Um in Hugo und dem Theme PaperMod einen dedizierten RSS-Feed nur für das Tag “Linux” zu erstellen, der den vollständigen Artikelinhalt enthält, musst du eine Kombination aus Hugo-Konfiguration und einem spezifischen Template anlegen. Hier ist die dafür notwendige Schritt-für-Schritt-Anleitung in 3 Schritten
1. RSS-Feed für Tags aktivieren
Zuerst muss sichergestellt sein, dass Hugo überhaupt RSS-Feeds für einzelne Tags (Term-Seiten) generiert. Dies wird über die outputs-Einstellung in deiner hugo.yaml gesteuert .
Stelle sicher, dass term (für einzelne Begriffe wie Tags) die Ausgabe rss enthält:
outputs:home:["html","rss"]section:["html","rss"]taxonomy:["html","rss"]term:["html","rss"]# Wichtig für einzelne Tags
Mit dieser Konfiguration erstellt Hugo für jedes Tag, z.B. “linux”, einen Feed unter einer Standard-URL wie /tags/linux/index.xml . Dies ist eine wichtige Grundvoraussetzung.
2. Workaround Datei _index.md für das Tag “Linux” erstellen
Es muss im Verzeichnis content/tags/linux/ der layout-Parameter in der Datei _index.md gesetzt werden.
Erstelle die Inhaltsdatei für das Tag: Lege die Datei content/tags/linux/_index.md an.
Setze den layout-Parameter: Füge in die Frontmatter dieser Datei den Befehl layout = 'linux-tag' ein.
Der Inhalt der Datei könnte so aussehen:
---
title: "Linux"
layout: "linux-tag"
---
Willkommen auf der Seite für alle Artikel zum Thema Linux.
3. Das RSS-Template linux-tag.rss.xml für den Volltext anpassen
Nun erstellst du das Template mit dem Namen layouts/tags/linux-tag.rss.xml.
Dieses Template wird dann exklusiv für die Tag-Seite “Linux” verwendet, da du den layout-Parameter entsprechend gesetzt hast .
In deiner neu erstellten Datei layouts/tags/linux-tag.rss.xml kannst du nun den Inhalt anpassen, um den vollständigen Artikel auszugeben.
Der entscheidende Unterschied ist die Verwendung von .Content anstelle von .Summary im -Tag - ganz unten. Dies stellt sicher, dass der gesamte Artikel im Feed erscheint. Die anderen Tags verwenden weiterhin das Standard-Template (z.B. layouts/taxonomy/tag.rss.xml) und bleiben unverändert.
Die Datei kann so aussehen:
{{- $pctx := . -}}
{{- if .IsHome -}}{{ $pctx = .Site }}{{- end -}}
{{- $pages := slice -}}
{{- if or $.IsHome $.IsSection -}}
{{- $pages = $pctx.RegularPages -}}
{{- else -}}
{{- $pages = $pctx.Pages -}}
{{- end -}}
{{- $limit := .Site.Config.Services.RSS.Limit -}}
{{- if ge $limit 1 -}}
{{- $pages = $pages | first $limit -}}
{{- end -}}
{{- printf "" | safeHTML }}
version="2.0"xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">{{ if eq .Title .Site.Title }}{{ .Site.Title }}{{ else }}{{ with .Title }}{{.}} on {{ end }}{{ .Site.Title }}{{ end }}
{{ .Permalink }}
Recent content {{ if ne .Title .Site.Title }}{{ with .Title }}in {{.}} {{ end }}{{ end }}on {{ .Site.Title }}
{{- with .Site.Params.images }}
{{ $.Site.Title }}
{{ index . 0 | absURL }}
{{ index . 0 | absURL }}
{{- end }}
Hugo -- gohugo.io
{{ with .Site.LanguageCode }}
{{.}}
{{ end }}
{{ with .Site.Copyright }}
{{.}}
{{ end }}
{{ if not .Date.IsZero }}
{{ .Date.Format "Mon, 02 Jan 2006 15:04:05 -0700" | safeHTML }}
{{ end }}
{{- with .OutputFormats.Get "RSS" -}}
{{ printf "href=%qrel=\"self\"type=%q/>" .Permalink .MediaType | safeHTML }}
{{- end -}}
{{ range $pages }}
{{ .Title }}
{{ .Permalink }}
{{ .Date.Format "Mon, 02 Jan 2006 15:04:05 -0700" | safeHTML }}
{{ .Permalink }}
{{ .Content | html }}
{{ .Content | html }}
{{ end }}
Zusammenfassung der Lösung
Um nur für das Tag “Linux” einen Volltext-Feed zu erstellen, musst du also die outputs-Konfiguration anpassen, eine _index.md-Datei für das Tag mit einem spezifischen layout-Parameter anlegen und dann ein entsprechendes RSS-Template mit .Content erstellen. So erhältst du einen dedizierten Feed unter der URL https://DEINEWEBSEITE.DE/tags/linux/index.xml (oder einer ähnlichen, von dir konfigurierten URL), der alle Artikel des Tags “Linux” im Volltext enthält.
Bonus URL Umleitung mit Apache und .htaccess
Wenn du eine alte URL auf die neue URL umleiten musst, wie ich das musste, dann muss noch im root Verzeichnisses deines Webspaces die .htaccess Datei verändert und der Apache Webserver neu gestartet werden
Trage folgenden Redirect ein. Das Format lautet mit relativen Pfadangaben
Firefox 154 aktivierte einen in Rust geschriebenen Speicher für Zugangsdaten, was zu verschiedenen Problemen für einen Teil der Nutzer führte, darunter unerwartete Aufforderungen beim Start von Firefox auf Windows oder Öffnen von PDF-Dateien, das Hauptpasswort einzugeben, sowie ein langsamerer Zugriff auf gespeicherte Zugangsdaten. Aus diesem Grund wurde die Änderung temporär rückgängig gemacht und in der Zwischenzeit neu gespeicherte Zugangsdaten in den alten Speicher zurück migriert.
Für Windows-Nutzer, die Firefox aus dem Startmenü entfernt haben, hatte sich Firefox ungewollt von alleine wieder hinzugefügt.
Das automatische Ausfüllen von Adress-Formularen konnte fehlschlagen.
Ein Kontrastproblem in Zusammenhang mit Tab-Gruppen bei Verwendung eines dunklen Themes wurde behoben. Unter Windows konnten die Titel von Tabs am Anfang abgeschnitten dargestellt werden, wenn MS UI Gothic als Systemschrift festgelegt ist. Außerdem wurde ein Darstellungsproblem im Lesezeichen-Menü korrigiert, wenn Namen von Lesezeichen in einer Sprache waren, in der von rechts nach links geschrieben wird.
Im Entwicklerwerkzeug Stilbearbeitung zeigte Firefox bei jedem Speichern einer lokalen CSS-Datei den Dialog zur Auswahl des Speicherorts an. Außerdem konnte das Lineal auf der Seite sichtbar bleiben, nachdem die Entwicklerwerkzeuge geschlossen wurden.
Es wurde ein Problem behoben, bei dem auf einigen über HTTP geladenen Websites Verbindungen zu lokalen Netzwerkgeräten fehlschlugen, ohne dass eine Berechtigungsabfrage angezeigt wurde.
Experimente konnten unter Umständen erst nach einem Neustart des Browsers starten.
In Snap-Builds auf Linux konnte das Anwendungsmenü verlangsamt öffnen.
KI-Funktionen konnten unter Umständen bei Verwendung einer 32-Bit-Version unter Windows fehlschlagen. Darüber hinaus gab es diverse Anpassungen für die sogenannten intelligenten Fenster, einem KI-Feature, welches derzeit schrittweise ausgerollt wird.
Mit dem Befehl sudo BEFEHL werden Befehle mit den Rechten eines anderen Benutzers (meist root) ausgeführt. Das ist praktisch, wenn du administrative Aufgaben erledigen musst, aber nicht dauerhaft als root angemeldet sein willst.
Der Name steht für “superuser do” – also “als Superuser ausführen”.
Grundlegende Verwendung
## Als root ausführensudo apt update
## Als anderer Benutzer ausführensudo -u benutzer BEFEHL
## Vorherigen Befehl mit sudo wiederholensudo !!
Bei der ersten Nutzung in einer Sitzung wirst du nach deinem eigenen Passwort gefragt. Das ist nicht das root-Passwort, sondern dein Benutzerpasswort.
Wer darf sudo nutzen?
Die Berechtigung wird in der Datei /etc/sudoers festgelegt. Diese Datei wird nicht direkt editiert, sondern mit dem Befehl visudo.
sudo visudo
Warum visudo?
Syntaxprüfung - Prüft die Datei vor dem Speichern auf Fehler – sonst könnte sudo komplett ausfallen
Sperrmechanismus - Verhindert, dass zwei Administratoren gleichzeitig die Datei ändern
Editor-Auswahl - Öffnet standardmäßig nano oder vi (je nach System)
Typische Einträge in der sudoers-Datei
## Ein einzelner Benutzer darf alleshoergen ALL=(ALL:ALL) ALL
## Eine Gruppe darf alles%admin ALL=(ALL:ALL) ALL
## Benutzer darf nur bestimmte Befehlehoergen ALL=(ALL) /usr/bin/systemctl restart nginx
## Ohne Passwortabfrage (vorsichtig verwenden!)hoergen ALL=(ALL) NOPASSWD: /usr/bin/apt update
Aufbau eines Eintrags in sudoers
BENUTZER HOST=(BENUTZER:GRUPPE) BEFEHLE
Feld
Bedeutung
BENUTZER
Wer darf sudo nutzen? (oder %gruppe)
HOST
Auf welchem Rechner? (ALL für alle)
(BENUTZER:GRUPPE)
Als welcher Benutzer/Gruppe? (ALL für alle)
BEFEHLE
Welche Befehle? (ALL für alle)
Wichtige Parameter
Option
Bedeutung
-u benutzer
Als anderer Benutzer ausführen (default: root)
-i
Als root einloggen (Login-Shell)
-s
Shell als root starten
-l
Eigene sudo-Berechtigungen anzeigen
-k
Sudo-Cache zurücksetzen (Passwort neu abfragen)
-v
Sudo-Zeit verlängern (ohne Befehl)
Praktische Beispiele
## System aktualisierensudo apt update && sudo apt upgrade -y
## Datei bearbeiten, die root gehörtsudo nano /etc/hosts
## Als Benutzer "www-data" einen Befehl ausführensudo -u www-data php artisan cache:clear
## Dienst neu startensudo systemctl restart nginx
## Eigene Rechte anzeigensudo -l
Unterschied: sudo vs su
Befehl
Bedeutung
sudo BEFEHL
Führt einen Befehl mit root-Rechten aus (benötigt eigenes Passwort)
su -
Wechselt dauerhaft zu root (benötigt root-Passwort)
sudo -i
Wechselt zu root (benötigt eigenes Passwort)
Vorteil von sudo:
Kein root-Passwort nötig
Genaue Kontrolle über erlaubte Befehle
Jeder Befehl wird protokolliert
Zeitlich begrenzte Rechte (Standard: 15 Minuten)
Sicherheitsaspekte
Protokollierung
Alle sudo-Befehle werden in /var/log/auth.log (Debian/Ubuntu) oder /var/log/secure (RHEL) protokolliert.
## Letzte sudo-Befehle anzeigensudo tail -f /var/log/auth.log | grep sudo
Best Practices
# NICHT machen – zu viel Rechtehoergen ALL=(ALL:ALL) NOPASSWD: ALL
# BESSER – gezielt einschränkenhoergen ALL=(ALL) /usr/bin/systemctl restart nginx, /usr/bin/systemctl status nginx
## NOCH BESSER – nur was wirklich nötig isthoergen ALL=(ALL) /usr/bin/apt update, /usr/bin/apt upgrade -y
Wichtige Sicherheitshinweise
NiemalsNOPASSWD: ALL verwenden – das ist ein Sicherheitsrisiko.
Regelmäßig prüfen, wer sudo-Rechte hat: sudo -l -U benutzer
Bei Fehlern: visudo prüft die Syntax vor dem Speichern.
Standard-Sudo-Zeit (15 Minuten) kann mit -k zurückgesetzt werden.
Häufige Fehler und Lösungen
## Fehler: "user is not in the sudoers file"## Lösung: Benutzer zur Gruppe sudo hinzufügenusermod -aG sudo benutzername
## Fehler: "command not found"## Lösung: vollen Pfad angeben oder sudo mit PATH nutzensudo -E env "PATH=$PATH" befehl
## Fehler: "sorry, try again"## Lösung: Passwort prüfen oder sudo-Cache zurücksetzensudo -k
Tipp für Fortgeschrittene
## Aliase in sudoers für bessere ÜbersichtUser_Alias ADMIN= hoergen, anna, sarah
Cmnd_Alias SYSTEM= /usr/bin/systemctl, /usr/bin/apt
ADMIN ALL=(ALL) SYSTEM
## Befehle ohne Passwort für bestimmte Aktionenhoergen ALL=(ALL) NOPASSWD: /usr/bin/apt update
hoergen ALL=(ALL) /usr/bin/apt upgrade -y
Zusammenfassung
sudo erlaubt kontrollierte Ausführung mit root-Rechten.
Die Berechtigungen werden in /etc/sudoers festgelegt.
visudo ist der sichere Weg, diese Datei zu bearbeiten.
Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 154 eine neue Version seines Open Source E-Mail-Clients für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht.
Neuerungen von Thunderbird 154
Mit Thunderbird 154 hat die MZLA Technologies Corporation ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht. Auf macOS lässt sich durch Drücken der Leertaste bei einem ausgewählten Dateianhang nun direkt eine Vorschau anzeigen, ohne die Datei dafür in einem externen Programm öffnen zu müssen. Die Unterstützung von Microsoft Graph für Microsoft 365 wurde aktiviert. Ein optionaler Modus für den System-Tray auf Windows wurde integriert, der Thunderbird beim Schließen des letzten Fensters ausblendet. Eine neue Einstellung ermöglicht das Öffnen von Ergebnissen der globalen Suche standardmäßig in der Listenansicht. Ansonsten gab es auch wieder eine ganze Reihe von Verbesserungen unter der Haube und Fehlerkorrekturen, welche sich wie immer in den Release Notes (engl.) nachlesen lassen. Auch Sicherheitslücken wurden im neuesten Update wieder behoben.
Mozilla hat Firefox 154 für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen – wie immer auf diesem Blog weit ausführlicher als auf anderen Websites.
Auf Windows kann das App-Symbol von Firefox geändert werden. Nutzer von Firefox auf Android und iOS kennen diese Möglichkeit bereits. Ausnahme sind Firefox-Installationen, die über den Microsoft Store erfolgt sind. Auch auf macOS und Linux steht diese Funktion noch nicht zur Verfügung, soll es aber mit einem späteren Update.
Dabei stehen für Nutzer, die Firefox zum Standard-Browser machen, weitere App-Symbole zur Verfügung.
Startpage als neue Suchmaschine
Nach einem Experiment vor wenigen Monaten steht Startpage nun dauerhaft als neue Suchmaschinen-Option für Nutzer in Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich und den Niederlanden zur Verfügung.
Spiele streamen mit Nvidia GeForce NOW
Firefox für Windows ist jetzt ein unterstützter Browser für GeForce NOW von Nividia, um über 4.500 Spiele direkt in den Browser streamen zu können, womit weder teure Hardware noch ein Download der entsprechenden Spiele notwendig sind.
Backup-Funktion auf Apple macOS
Die Backup-Funktion von Firefox, welche bereits für Nutzer von Windows und Linux zur Verfügung stand, ist ab sofort auch für Nutzer von Apple macOS verfügbar. Eine Wiederherstellung von Firefox-Daten ist auch plattformübergreifend möglich.
Sonstige Endnutzer-Neuerungen in Firefox 154
Die Schaltfläche für „Firefox View”, welche bislang standardmäßig links in der Tableiste erschien, wird nicht länger für neue Nutzer sowie bestehende Nutzer, welche diese Seite nicht nutzten, angezeigt.
Die Seite about:keyboard zum Ändern von Tastatur-Kommandos wurde optisch verschönert und in den Einstellungen unter „Tabs und Surfen” sowie unter „Barrierefreiheit” verlinkt.
Wie auf Windows kann Firefox jetzt auch unter Apple macOS via about:pdf zur Standard-Anwendung von PDF-Dateien gemacht werden.
Das Springen zu anderen Stellen in Videos funktioniert nun auf allen Betriebssystemen deutlich schneller.
Die Übersetzungsfunktion für Websites führt nun auf jeder Seite eine Spracherkennung durch, statt sich alleine auf die explizite Angabe im HTML zu verlassen. Außerdem werden jetzt auch Inhalte von iFrames übersetzt.
Ein Neuladen der Website mit gedrückter Umschalt-Taste, um den Cache der Seite zu leeren, aktualisiert jetzt auch das Favicon der Website.
Für die sogenannten intelligenten Fenster, einem neuen KI-Feature, welches schrittweise ausgerollt wird, kann Firefox nun Gruppen verwandter Tabs vorschlagen und Namen für jede Gruppe vorschlagen.
Websites können nun als Ausnahme für das Löschen von Cookies und Website-Daten beim Beenden eingestellt werden, ohne dass sie dadurch vom Tracking-Schutz und anderen Cookie-Einschränkungen ausgenommen werden.
Im JSON-Betrachter gibt es unten nun eine Breadcrumbs-Darstellung für das ausgewählte Element.
Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer
Auch in Firefox 154 wurden wieder mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 154 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.
Verbesserungen der Webplattform
Firefox 154 unterstützt neue CSS-Eigenschaften wie text-box-trim und text-box-edge, CSS-Funktionen wie sibling-index() und sibling-count().
Für Eingabefelder vom Typ time wird jetzt ein Uhrzeit-Picker angezeigt.
Die Schutzmaßnahmen für den Zugriff auf das lokale Netzwerk gelten in Zukunft auch für WebSocket-Verbindungen. Websites, die versuchen, eine WebSocket-Verbindung zu einem Gerät im lokalen Netzwerk herzustellen, fragen nun zunächst nach einer Berechtigung.
Dies war nur eine Auswahl. Weitere Verbesserungen der Webplattform und für Erweiterungsentwickler lassen sich wie immer in den MDN Web Docs nachlesen.
Wie bei Firefox werden auch bei Thunderbird künftige Feature-Updates alle zwei statt wie bisher alle vier Wochen veröffentlicht werden.
Zwischen zwei Funktions-Updates von Thunderbird liegen bisher normalerweise exakt vier Wochen. Nach Mozillas Ankündigung, den Veröffentlichungs-Zyklus für Firefox auf zwei Wochen zu halbieren, zieht jetzt auch Thunderbird offiziell nach. So wird nach Thunderbird 154, dessen Veröffentlichung morgen sein wird, bereits zwei Wochen später, nämlich am 1. September 2026, Thunderbird 155 erscheinen.
Die MZLA Technologies Corporation hat Thunderbird 22 für Android veröffentlicht. Es wurde eine neue Datenschutz-Option hinzugefügt, welche die Google-Tastatur daran hindert, von den Eingaben zu lernen. Im Menü für die Sortier-Reihenfolge von Nachrichten ist jetzt erkennbar, welche Sortierung aktuell ausgewählt ist. Daneben gibt es eine Reihe von kleineren Verbesserungen unter der Haube sowie Fehlerbehebungen.
Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 153.0.3 ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht.
Neuerungen von Thunderbird 153.0.3
Mit Thunderbird 153.0.3 hat die MZLA Technologies Corporation ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht und behebt damit eine potenzielle Absturzursache beim Speichern einer gesendeten Exchange-Nachricht.
Mit dem Update auf Firefox 153.0.4 behebt Mozilla ein Problem, welches dafür sorgen konnte, dass der Browser beim Löschen der Chronik nicht mehr reagiert, was in der Folge auch zum Verlust von Website-Daten führen konnte.
Außerdem wurde ein Webkompatibilitäts-Problem auf der Nintendo-Website umgangen.
Ein neues Design-System wurde eingeführt, mit dem die Farben, Schriften und Schaltflächen-Stile in Echtzeit angepasst werden können. Vorgefertigte Voreinstellungen dienen dabei als Ausgangspunkt. Die Anpassung einzelner Designfarben ist in den kostenpflichtigen Tarifen verfügbar.
Neue Karten-Layouts wurden im Einführungs-Abschnitt hinzugefügt und im Abschnitt für Dienstleistungen wurden neue Karussell-Layouts und Karten-Stile hinzugefügt.
Websites können jetzt auch auf Japanisch und Koreanisch erstellt werden, jeweils mit Unterstützung für entsprechende neue Schriftarten.
In den Rich-Text-Editoren für Artikel und Blogbeiträge wurde die Unterstützung für Tabellen in Langtexten hinzugefügt.
Die Darstellung von Mitgliedern ohne Foto im Team-Abschnitt wurde verbessert und die die Fehlerbehandlung beim Speichern von Entwürfen oder beim Veröffentlichen einer Website wurde verbessert.
Dazu kommen wie immer weitere kleinere Korrekturen und Verbesserungen unter der Haube.
Über den Blogbeitrag von nixre bin ich darauf gestossen, dass es in tmux auch Popup-Windows mit shell gibt. Das war mir bisher nicht untergekommen. Eigentlich sehr praktisch, wenn eben schnell mal was nachgeschaut werden muss.
Beispiel
kurz mal htop aufrufen, um zu schauen, was gerade läuft
während ein Task noch läuft, mal eben eine Datei suchen
oder wie Nixre das im Video zeigt, den Musikplayer öffnen und einen anderen Track auswählen
tmux Befehl
Aufgerufen wird das Popup mit Strg+b+: (Doppelpunkt) und danach
display-popup schreiben
oder disp schreiben und dann solange TAB drücken bis der Cursor bei display-popup ist
oder disp schreiben und dann die Nummer in Klammern auswählen
.. und schliesslich Enter drücken
und dann geht das Fenster mitten im Bildschirm auf. Und jetzt können alle möglichen Programme frei nach Belieben gestartet werden.
Der Clou: das Fenster kann mit der Maus verschoben werden!
Programm starten
Alternativ kann auch gleich getrennt durch ein Leerzeichen ein Programm z.B. htop mit gegeben werden. Dann wird htop gestartet.
Popup beenden
Das Popup wird einfach durch das Drücken der Taste ESC wieder beendet
Oder beim Starten den Parameter -E mitgeben, dann wird das Popup nach Beendigung des Programms gleich mit geschlossen.
-w Width e.g., -w 80 or -w 50%
-h Height e.g., -h 20 or -h 60%
-x Horizontal position e.g., -x 10 or -x C for center
-y Vertical position e.g., -y 5 or -y C for center
Behavior & Appearance
-E Auto-close on exit - Close when command completes
-B Borderless - Don't display a border
-S Status style - Use status-line style for border
-d Directory - Start in specified directory
Key Binding - Shortcut
# Add to ~/.tmux.conf
# Open shell in a popup with Ctrl+b T
bind-key T display-popup -w 90% -h 80%
# Open htop in a popup with Ctrl+b H
bind-key H display-popup -E -w 90% -h 80% "htop"
Mozilla hat vor kurzem Firefox 153 veröffentlicht. Firefox 153 ist gleichzeitig die neue Basis für Firefox ESR, die Firefox-Version mit Langzeitunterstützung. Dieser Artikel geht auf Unterschiede und Wissenswertes für System-Administratoren ein.
Mozilla hat Firefox 153 und Firefox ESR 153 veröffentlicht. Nutzer von Firefox ESR 140 haben noch bis zum 29. September 2026 Zeit, ehe sie parallel zum Erscheinen von Firefox 157 automatisch auf Firefox ESR 153.4 migriert werden.
Nur in Firefox ESR 153: Deaktivierbare Signaturpflicht für Add-ons
Zum Schutz seiner Nutzer hat Mozilla eine Signaturpflicht für Add-ons in Firefox eingeführt, welche seit Firefox 43 standardmäßig aktiviert ist. Diese kann nur in Nightly-Builds sowie in der Developer Edition von Firefox deaktiviert werden, nicht in Beta- oder finalen Versionen. Die ESR-Version von Firefox 153 erlaubt auch in der finalen Ausführung die Deaktivierung der Signaturpflicht.
Zur Deaktivierung muss der folgende Schalter über about:config auf false geschaltet werden:
xpinstall.signatures.required
Achtung: Es ist aus Sicherheitsgründen nicht empfohlen, die Signaturpflicht für Erweiterungen zu deaktivieren. Wer seine Erweiterungen ausschließlich über addons.mozilla.org bezieht, findet außerdem in der Regel sowieso ausschließlich signierte Erweiterungen vor.
Alle Neuerungen zwischen Firefox ESR 140 und Firefox ESR 153
Natürlich gab es zwischen Firefox ESR 140 und Firefox ESR 153 auch wieder zahlreiche Neuerungen, darunter auch Neuerungen, welche für Unternehmen relevant sein könnten, wie beispielsweise neue Sicherheits- und Datenschutz-Verbesserungen. Für einen Überblick über alle wichtigen Neuerungen zwischen Firefox ESR 140 und Firefox ESR 153 empfiehlt sich die Lektüre der Artikel über die Neuerungen der entsprechenden Major-Releases:
Sonstiges Wissenswertes für Unternehmens-Administratoren
Unternehmensrichtlinien
Firefox lässt sich mittels zahlreicher Unternehmensrichtlinien konfigurieren. Dabei gibt es verschiedene Wege: Plattformübergreifend auf Windows, Apple macOS sowie Linux über eine Datei policies.json, via GPO oder Intune auf Windows oder via .plist-Datei auf Apple macOS.
Tipp: Der Enterprise Policy Generator ist eine Erweiterung für Firefox, welche Administratoren von Unternehmen und Organisationen bei der Konfiguration von Unternehmensrichtlinien hilft. In den letzten Monaten hat der Enterprise Policy Generator signifikante Verbesserungen erhalten.
Die Nutzung von Enterprise Policy Generator ist kostenlos. Die Entwicklung und Pflege der Erweiterung sind allerdings aufwändig und geschehen komplett in der Freizeit. Vor allem, wenn dieses praktische Werkzeug im Unternehmen eingesetzt wird, würde ich mich über eine Spende freuen, um die zukünftige Weiterentwicklung zu unterstützen.
MSI-Installer für Windows
Um System-Administratoren im Unternehmen das Anpassen und Verteilen von Firefox einfacher zu machen, bietet Mozilla anpassbare MSI-Installer für Firefox ESR auf Windows an.
MSI-Installer erlauben die Anpassung über eine MST-Datei und können über die auf Windows üblichen Deployment-Tools wie Active Directory oder Microsoft System Center Configuration Manager verteilt werden. Mozilla hat eine Dokumentation zu den MSI-Installern veröffentlicht.
Wer eine auf Debian basierende Linux-Distribution wie beispielsweise Debian selbst, Ubuntu oder Linux Mint nutzt, kann Firefox auch als .deb-Paket installieren. Ein entsprechendes APT-Repository wird von Mozilla bereitgestellt.
Keine Unterstützung von Windows 7, Windows 8, macOS 10.12, macOS 10.13, macOS 10.14
Für Nutzer, welche eines der veralteten Betriebssysteme Windows 7, Windows 8, macOS 10.12, macOS 10.13 oder macOS 10.14 nutzen, ist mit Firefox 115 Schluss. Firefox 116 und höher lassen sich auf entsprechenden Systemen nicht mehr starten. Nach aktuellem Stand wird Firefox ESR 115 noch bis März 2027 unterstützt.
Dedizierte Profile pro Installation abschalten
Lesezeichen, Chronik, Erweiterungen, Passwörter, Einstellungen – diese und noch weitere Dinge werden in einem sogenannten Profil gespeichert. Verschiedene Firefox-Installationen nutzen bisher standardmäßig immer das gleiche Profil.
Seit Firefox 67 nutzt der Mozilla-Browser dedizierte Profile pro Installation. Das heißt, dass wenn ein Nutzer mehrere Firefox-Installationen hat, jede dieser Installationen ein eigenes Profil verwendet und damit standardmäßig nicht länger in allen Installationen automatisch die gleichen Lesezeichen, die gleiche Chronik etc. zur Verfügung stehen.
Gerade im Unternehmensumfeld kann dies unerwartet sein. Über eine Umgebungsvariable mit beliebigem Wert kann dieses Feature abgeschaltet werden:
MOZ_LEGACY_PROFILES
Wie Umgebungsvariablen angelegt werden, ist der Dokumentation des jeweiligen Betriebssystems zu entnehmen.
Downgrade-Schutz abschalten
Ein anderes Feature seit Firefox 67 ist ein Downgrade-Schutz. Firefox verhindert, dass der Browser mit einem Profil gestartet wird, welches bereits mit einer neueren Firefox-Version genutzt worden ist. Auch dieses Feature kann über eine Umgebungsvariable mit beliebigem Wert abgeschaltet werden:
MOZ_ALLOW_DOWNGRADE
Alternativ dazu kann Firefox mit dem folgenden Kommandozeilen-Argument gestartet werden:
--allow-downgrade
Dokumentation für System-Administratoren
Hier gibt es spezielle Hilfe-Seiten für die Administration von Firefox im Unternehmen.
Durch die Migration weg von Wordpress und das Ausprobieren von diversen Flat-File Blog Systemen wie Hugo und Pelican habe ich ein paar Scripte angesammelt, die vielleicht jemand anderem noch von Nutzen sein können.
Ersetzen von Pfaden
Dieses Script war gedacht, um vom Wordpress Export, der im reStructuredText Format vorlag, in eine Markdown Syntax umzuwandeln.
Das sind die Notizen
- find -type f -exec sed -i 's/mysql5.service/localhost/g' {} \;
- wp\-content\/uploads\/sites\/2\/202[0-9]/[0-9][0-9]
- content\/2024\/img
Der Befehl
Und mit diesem Befehl habe ich die Dateien beziehungsweise deren Inhalt umgewandelt.
find -type f -exec sed -i 's/wp\-content\/uploads\/sites\/2\/20\([0-9][0-9]\)\/\([0-9][0-9]\)/content\/2023\/img/g' {} \;
Zeilenumbrüche im Kopf entfernen
Das Problem
Die Kopfinformationen sind etwas auseinander gerissen und funktionieren für das Kompilieren nicht, daher müssen diese wieder zusammengeführt werden. Sieht außerdem schöner aus.
title: Audiospuren aus Videodateien entfernen und hinzufügen - ffmpeg
date
: 2020-05-16 09:14
author
: hoergen
category
: Linux, Programme
tags
: audio, ffmpeg, Linux, Tools, video
slug
: audiospuren-aus-videodateien-entfernen-und-hinzufuegen-ffmpeg
status
: published
Die Lösung - Script
Am Ende des sed Befehls wurde das g weg gelassen, da der Ausdruck nur beim ersten Auffinden in einer Datei geändert werden soll. Ein etwaiges späteres Auftauchen dieser Kombination ist 100%ig eine Beschreibung im Artikel.
#!/bin/bash
# author: hoergen
# last edited: 2026-06-08
# remove newline after title, remove 2 newlines after date
find -type f -name "*.md" -exec echo {} \; -exec sed -i 'N;s/^
date/date/;P;D' {} \; -exec sed -i 'N;s/^date
/date/;P;D' {} \; -exec sed -i 'N;s/^date
/date/;P;D' {} \;
# author
find -type f -exec sed -i 'N;s/^
author/author/;P;D' {} \; -exec sed -i 'N;s/^author
/author/;P;D' {} \; -exec sed -i 'N;s/^author
/author/;P;D' {} \;
# category
find -type f -exec sed -i 'N;s/^
category/category/;P;D' {} \; -exec sed -i 'N;s/^category
/category/;P;D' {} \; -exec sed -i 'N;s/^category
/category/;P;D' {} \;
# tags
find -type f -exec sed -i 'N;s/^
tags/tags/;P;D' {} \; -exec sed -i 'N;s/^tags
/tags/;P;D' {} \; -exec sed -i 'N;s/^tags
/tags/;P;D' {} \;
# slug
find -type f -exec sed -i 'N;s/^
slug/slug/;P;D' {} \; -exec sed -i 'N;s/^slug
/slug/;P;D' {} \; -exec sed -i 'N;s/^slug
/slug/;P;D' {} \;
# status
find -type f -exec sed -i 'N;s/^
status/status/;P;D' {} \; -exec sed -i 'N;s/^status
/status/;P;D' {} \; -exec sed -i 'N;s/^status
/status/;P;D' {} \;
# attachments in multiple lines
find -type f -exec sed -i 'N;s/^
attachments/attachments/;P;D' {} \; -exec sed -i 'N;s/^attachments
/attachments/;P;D' {} \; -exec sed -i 'N;s/^attachments
/attachments/;P;D' {} \; -exec sed -i ':a; N; /\,
/ { s/\,
/\, /; ba }; P; D' {} \;
# Remove 2 or more spaces with g global selector for all
find -type f -exec sed -i 's/ \{2,\}/ /g' {} \;
Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 153.0.2 ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht.
Neuerungen von Thunderbird 153.0.2
Mit Thunderbird 153.0.2 hat die MZLA Technologies Corporation ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht und behebt damit eine potenzielle Absturzursache bei Programmstart unter Windows.
Mozilla hat Firefox 153.0.3 für Windows, macOS und Linux veröffentlicht. Firefox 153.0.2 wurde für die genannten Plattformen übersprungen, da diese Versionsnummer einem Android-Update vorbehalten war.
Für die sogenannten intelligenten Fenster, einem neuen KI-Feature, welches schrittweise ausgerollt wird, gab es mit diesem Update wieder Verbesserungen. So greift Firefox unter anderem nun auf Exa zu, um Fragen zu beantworten. Außerdem zeigt die Vorschlagsliste jetzt mehr Ergebnisse an, wodurch es einfacher wird, den Verlauf zu finden und zu geöffneten Tabs zu wechseln.
Die kostenlose VPN-Integration konnte das kostenpflichtige Mozilla VPN in Ländern bewerben, in denen dieses gar nicht verfügbar ist.
Die Wiedergabe von Audio- und Videos über eine Blob-URL konnte fehlschlagen oder beim Vorspulen hängen bleiben.
Es wurde ein Problem behoben, bei dem aus Firefox auf den Desktop gezogene Verknüpfungen unter Windows als nicht vertrauenswürdig markiert wurden, was beim Öffnen zu einer Sicherheitswarnung führte.
Die Sidebars unter anderem für Lesezeichen und Chronik ließen sich nicht öffnen, wenn die Seitenleiste ausgeblendet und der Passwort-Manager durch eine Unternehmensrichtlinie deaktiviert war.
Ein potenzieller Absturz der Entwicklerwerkzeuge wurde behoben, ebenso wie ein seltenes Problem unter Windows, bei dem das Starten von Firefox während eines Updates die Installation beschädigen konnte.
Die MZLA Technologies Corporation hat Thunderbird 21 für Android veröffentlicht. Die neue Version erweitert die Einstellung zur Verwendung von Animationen neben expliziten Ein- und Aus-Optionen um eine Option, um die entsprechende System-Einstellung zu berücksichtigen. Daneben gibt es eine Reihe von kleineren Verbesserungen unter der Haube sowie Fehlerbehebungen. Thunderbird 21.1 wird eine weitere Korrektur bringen.
Mozilla hat Version 2.39 seiner VPN-Clients für das Mozilla VPN veröffentlicht.
Mit dem Mozilla VPN bietet Mozilla in Zusammenarbeit mit Mullvad sein eigenes Virtual Private Network an und verspricht neben einer sehr einfachen Bedienung eine durch das moderne und schlanke WireGuard-Protokoll schnelle Performance, Sicherheit sowie Privatsphäre: Weder werden Nutzungsdaten geloggt noch mit einer externen Analysefirma zusammengearbeitet, um Nutzungsprofile zu erstellen.
Das Mozilla VPN 2.39 bringt weitere optionale Widgets für iOS. Auch auf Windows werden jetzt Nur-IPv6-Netzwerke unterstützt. Für eine einfachere Fehlerdiagnose wurde das Logging auf macOS verbessert. Ansonsten bringt das Update auch wieder Fehlerbehebungen und Verbesserungen unter der Haube.
Wenn ich mir überlege, dass die heutige Generation Tablet gar nicht mehr in den Kontakt mit Dateisystemen kommt, keine ausführbaren Dateien kennt und nun auch auf Android vom Sideloading befreit wird, sehe ich auch ein Stück Computergeschichte verloren: Die Zeit der Virenscanner. Diese waren in den 2000ern kaum wegzudenken. Viele der verbreiteten Scanner verwandelten sich dann irgendewann zu Bloatware und ab 2015 mit dem Aufkommen von Windows Defender und dem Siegeszug der mobilen Endgeräte verschwanden sie allmählich in ihrer bisherigen Form. Viele der AV-Hersteller haben sich dann auf Endpoint Security und Mobile Device Management konzentriert. Auf den beiden großen mobilen Plattformen iOS und Android gibt es durch das Sandboxing und die regulierte App-Verteilung sowieso Bedingungen, unter denen das Konzept des Virenscanners einfach nicht mehr funktioniert.
Was aber auch zur goldenen Ära der Virenscanner dazugehörte, war das Argument, dass es Viren auf Linux nahezu nicht gäbe. Das System habe von Haus eine strikte Rechtevergabe und da die Verbreitung des Systems im geringen Prozentbereich liegt, ist es für Angreifer schlicht zu irrelevant für die Entwicklung, als dass es ein lohnenswertes Ziel sei.
AUR
Diese Erklärung greift allerdings zu kurz, wenn wir die aktuellen Beobachtungen im Arch User Repository (AUR) einbeziehen. Angriffswellen in bisher beispiellosem Ausmaß zwangen das Projekt bereits, die Registrierung neuer Benutzer abzuschalten. Am 13. Juli wurde die Nutzerregistrierung zwar wieder erlaubt, aber die Gegenmaßnahmen erwiesen sich in der ersten Iteration als wirkungslos. Aktuell wurde die Übernahme von Paketen deaktiviert, da legitime AUR-Pakete immer mehr von Malware befallen werden.
Das Konzept von Arch Linux, die Paketbereitstellung in die „offiziellen Repositories“ von den vertrauenswürdigen Entwicklung und in eine freie Skriptesammlung (AUR) zu unterteilen, erweist sich rückblickend als gute Entscheidung und Balance zwischen Flexibilität, die bisher immer hervorgehoben wurde, und Sicherheit, wie sie jetzt benötigt wird. Glücklicherweise sind die offiziellen Repositories bisher auch nicht betroffen.
Zwei Punkte sprechen meiner Meinung nach dafür, dass Linux immer mehr ein Ziel wird. Erstens ist die Verbreitung von Linux in den letzten Jahren gestiegen, u. a. auch durch integrierte Systeme wie SteamOS. Das ist für den Desktop eine super Sache, aber macht das System für Malware-Autoren immer attraktiver.
Zweitens werden auf Linux-Systemen immer wertvollere Daten verarbeitet. Die Systeme werden überwiegend von Entwicklern genutzt, die wiederum sich damit auf Server, Cloudumgebungen oder LLM-Kontingente schalten. Im Risikozone-Podcast berichten wir mit einer besonderen Hingabe über Supply-Chain-Attacken und hier trifft es besonders oft die SSH-Keys, CI-Variablen, Wallets oder Cloud-Credentials.
Angreifer, die diese Daten erbeuten, können Informationen kopieren – gut, das konnten sie unter Windows auch. Aber speziell unter Linux-Systemen finden sich durch die ganzen Credentials Daten, mit denen Angreifer Rechenzeit klauen können. Das ist quasi wie moderner Kreditkartenbetrug, nur mit einer Indirektion mehr: Während man einen fremdgetätigten Einkauf vor dem Versand noch mit Mühe rückgängig machen kann, ist die Rechenzeit schon verbraucht und der Cloud-Provider treibt einfach nur das Geld ein.
Bei Credentials handelt es sich auch nicht um Daten, vor denen die klassische Rechtevergabe auf dem lokalen Computer schützt. Wenn die Entwicklungsumgebung, die mit Benutzerrechten arbeitet, die Angabe verarbeiten muss, hat Malware, die unter den gleichen Rechten läuft, zwangsläufig auch Zugriff darauf. Hier haben wir es nicht mit Malware zu tun, die Software systemweit installieren möchte. Man könnte zwar einen Proxy einführen, der die API-Keys in einem geschützten Nutzer wegsperrt und durch den man die Anfragen leiten muss, aber das wären nach heutigem Stand individuelle Speziallösungen.
Geschichte wiederholt sich
Linux steht möglicherweise an einem ähnlichen Punkt wie Windows vor drei Jahrzehnten. AUR und aus dem Internet heruntergeladene Skripte sind natürlich grundsätzlich nicht vertrauenswürdig. Das ist ähnlich wie die .exe-Dateien unter Windows, bevor Signaturen und Smart Screen umfangreich ausgerollt wurden. Besonders fies sind allerdings Package-Adoptions, da ehemals vertrauenswürdige Pakete feindlich übernommen werden.
Paketmanager werden ja sowieso im AUR auf eigene Gefahr bereitgestellt und gute Paketmanager lassen die PKGBUILD vorher noch diffen. Aber genau das Vertrauen in die bekannten Prozesse wie Paketupdates lässt Malware in Form einer Supply-Chain-Attacke durch Updates zu.
Wir werden beobachten müssen, wie das AUR-Team mit den Angriffskampagnen umzugehen lernt und wie der Umgang mit solchen Repositories zukünftig aussehen wird.
Aus Viren wurden Exploits
Bleibt abschließend die Frage, was eigentlich aus Windows und macOS wurde. Sind die Systeme malwarefrei geworden? Mitnichten. Der Fakt, dass der Virenscanner obsolet wurde, begründet sich auf der Eindämmung des Verbreitungsweges des freiwilligen Downloads.
Lädt das Opfer die Viren nicht freiwillig herunter oder wird schlicht der Weg durch das Betriebssystem versperrt, werden härtere Geschütze aufgefahren. Das wären konkret Sicherheitslücken, im aggressivsten Fall Zero Days. Und auch hier sehen wir eine deutliche Zunahme und niederschwellige Verfügbarkeit eben solcher, nicht zuletzt durch LLMs.
Für potentiell Betroffene Nutzergruppen ist nun erhöhte Wachsamkeit bei AUR gefragt: PKGBUILDs auch bei Updates individuell kontrollieren, unbekannte Software höchstens in Containern oder VMs auszuführen und Überlegungen anstellen, wer überhaupt auf Credentials zugreifen kann. Wer z. B. Testing und Entwicklung in getrennte Systeme oder VMs auslagert, verringert das Risiko, dass Daten gestohlen werden können.
Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 153.0.1 ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht.
Neuerungen von Thunderbird 153.0.1
Mit Thunderbird 153.0.1 hat die MZLA Technologies Corporation ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht. Dieses behebt das Problem, dass die Schaltflächen „Neue Nachricht“ und „Neues Ereignis“ in Sprachen mit Schreibrichtung von rechts nach links nicht lesbar waren. Außerdem schlug das Senden mit OpenPGP fehl, wenn einem akzeptierten Schlüssel ein gültiger Verschlüsselungs-Unterschlüssel fehlte.
Ein möglicher Absturz bei Programmstart unter Windows wurde behoben, der auftreten konnte, wenn einige der internen Dateien der Anwendung nicht geladen werden konnten, ebenso wie mehrere weitere potenzielle Absturzursachen.
Ein Problem, bei dem die Audiowiedergabe auf einigen Musik- und Audio-Streaming-Websites nach dem Pausieren und Fortsetzen der Wiedergabe stumm blieb, wurde korrigiert.
Bei Verwendung eines benutzerdefinierten Hintergrundbildes für die Startseite konnte es zu einem Flackern kommen.
Wenn Firefox eine Suchmaschine hinzugefügt hat, die der Nutzer vorher bereits manuell installiert hatte, wurde diese von Firefox als „Neu” gekennzeichnet.
Ein Problem in den Entwicklerwerkzeugen wurde behoben, bei dem Pseudo-Elemente nur ein einziges Mal pro ausgewähltem Element ausgeklappt werden konnten. Außerdem wurden mehrere Probleme in Zusammenhang mit der Quelltext-Ansicht behoben.
Verbesserungen gab es auch in Zusammenhang mit der Pointer Lock API für Websites und für Indeed wird nicht länger der User-Agent überschrieben.
Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 153 eine neue Version seines Open Source E-Mail-Clients für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht.
Neuerungen von Thunderbird 153
Mit Thunderbird 153 hat die MZLA Technologies Corporation ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht. In den einheitlichen Ordnern wird nun eine Farbanzeige für das Konto mit einem Tooltip zum Kontonamen angezeigt. Die OAuth-Anmeldung für E-Mail-Konten wird ab sofort im Standard-Webbrowser geöffnet. Die Thundermail-Dienste können jetzt ohne Installation eines Add-ons genutzt werden. Ansonsten gab es auch wieder eine ganze Reihe von Verbesserungen unter der Haube und Fehlerkorrekturen, welche sich wie immer in den Release Notes (engl.) nachlesen lassen. Auch Sicherheitslücken wurden im neuesten Update wieder behoben.
Mozilla hat Firefox 153 für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen – wie immer auf diesem Blog weit ausführlicher als auf anderen Websites.
Tab-Umgebungen sind ein Feature, welches Firefox schon seit vielen Jahren besitzt, aber bislang entweder über eine Erweiterung oder eine versteckte Option aktiviert werden mussten. Ab sofort sind Tab-Umgebungen für alle Nutzer standardmäßig aktiviert.
Bei den Tab-Umgebungen handelt sich um ein einzigartiges Privatsphäre-Feature von Firefox. Die Container stellen getrennte Umgebungen unter anderem für Cookies, Local Storage, IndexedDB, den HTTP- und den Bilder-Cache dar. Chronik, Lesezeichen, gespeicherte Passwörter sowie Formulardaten hingegen teilen sich alle Container. Somit handelt es sich um eine einfache Möglichkeit, bestimmte Daten voneinander zu trennen, ohne dafür komplett eigene Browser-Profile nutzen zu müssen.
Ein möglicher Anwendungsfall, der sich daraus ergibt, ist beispielsweise das Anmelden mit sowohl einer privaten als auch mit einer geschäftlichen E-Mail-Adresse beim selben Anbieter – gleichzeitig, ohne einen anderen Browser hinzuziehen oder ein privates Fenster dazu zweckentfremden zu müssen. Als weiteres Beispiel wäre denkbar, auf Facebook angemeldet zu sein, ohne dass Facebook den Benutzer über die Facebook-Buttons auf Webseiten tracken kann. Wenn es um Tracking geht, ist es natürlich auch bis zur Werbung nicht so weit und so ist ein weiteres denkbares Szenario, dass man Webseiten privat besuchen möchte, ohne entsprechende Werbeanzeigen zu sehen, wenn man Firefox für die Arbeit benutzt. Und wer das Mozilla VPN nutzt, kann darüber sogar theoretisch in jedem Tab über einen anderen Standort online sein.
Eine neue Tab-Umgebung kann durch ein langes Drücken der Schaltfläche für einen neuen Tab ausgewählt werden.
Tipp: Mit der neuesten Version meiner Firefox-Erweiterung New Tab Override kann für jede Tab-Umgebung eine individuelle Startseite festgelegt werden.
Tabs per QR-Code teilen
Im Teilen-Menü des Kontextmenüs von Tabs gibt es eine neue Funktion, um einen QR-Code zu generieren, der zum Teilen des Tabs genutzt werden kann.
HDR für Nutzer von Windows
Firefox 153 unterstützt die Wiedergabe von HDR-Videos (High Dynamic Range) auf Windows, nachdem diese auf macOS schon seit mehreren Jahren unterstützt werden. Unterstützung für Linux wird mit einem späteren Update folgen.
Voraussetzung ist die Aktivierung des HDR-Modus in den Bildschirmeinstellungen von Windows. Notebooks, welche nur „HDR-Videostreaming” anbieten, werden nicht unterstützt. Außerdem können manche auf Smartphones aufgenommene Videos unter Umständen noch nicht in HDR abgespielt werden.
PDF-Verbesserungen
Das Zusammenfügen von PDF-Dateien, einem neuen Feature seit Firefox 151, ist nun auch per Drag and Drop von anderen PDF-Dateien in die Seitenleiste des PDF-Betrachter von Firefox möglich. Außerdem können jetzt auch Bilder als neue Seiten von PDF-Dateien eingefügt werden.
Mit about:pdf gibt es eine neue Einstiegs-Seite, um PDF-Dateien zu öffnen.
Tabs, die eine PDF-Datei anzeigen, haben jetzt ein entsprechendes PDF-Favicon.
Sonstige Endnutzer-Neuerungen in Firefox 153
Wenn eine Website eine erteilte Standortberechtigung hat, wird das entsprechende Symbol in der Adressleiste ab sofort in roter Farbe dargestellt.
Die Erkennung für Videos mit Overlays wurde verbessert, sodass Nutzer über Kontextmenüs einfacher auf Videoaktionen zugreifen können, beispielsweise bei Instagram-Videos.
Eine neue Schnellaktion „Farbe” wurde in die Adressleiste eingefügt, um über eine entsprechende Eingabe einen Farbpicker zu aktivieren, mit dem Farbcodes von einer Website ausgelesen werden können.
Auf macOS kann der Vollbild-Modus jetzt auch über die Tastenkombination Globus + F ausgelöst werden.
Auch für die sogenannten intelligenten Fenster, einem neuen KI-Feature, welches schrittweise ausgerollt wird, gab es mit diesem Update wieder Verbesserungen. So können KI-Modelle nun direkt im Assistenten angezeigt und ausgewählt werden und intelligente Fenster haben jetzt auch eine traditionelle Adressleiste wie reguläre Fenster.
Die Funktion „Tab zur Taskleiste hinzufügen” funktioniert jetzt auch für Snap- und Flatpak-Installationen auf Linux.
Die Entwickler-Werkzeuge besitzen nun einen lokalen Modus. Sobald eine lokale Website via file:// aufgerufen wird, bietet Firefox bei aktivierten Entwicklerwerkzeugen an, einen lokalen Server zu starten, womit die standardmäßig vorhandenen Einschränkungen des file://-Protokolls umgangen werden. Sobald die Entwickler-Werkzeuge geschlossen werden, wird auch der lokale Modus wieder beendet.
Auch in Firefox 153 wurden wieder mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 153 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.
Firefox 153 zeigt an, wenn eine Website ein QWAC-Zertifikat (Qualified Website Authentication Certificate) besitzt. Dabei handelt es sich um ein digitales Zertifikat nach der EU-Verordnung eIDAS.
Verbesserungen der Webplattform
Firefox unterstützt aus Gründen der Webkompatibilität nun eine eingeschränkte Teilmenge des nicht standardkonformen Pseudo-Elements ::-webkit-scrollbar. Vollständige Gestaltungsmöglichkeiten werden bewusst nicht unterstützt.
Die Intl.LocaleInfo-API erweitert die Möglichkeiten zur Abfrage von Lokalisierungs-Informationen, wie beispielsweise Wochenangaben (erster Tag der Woche, Beginn des Wochenendes, Ende des Wochenendes), Textrichtung und Stundenzyklus.
Für -Elemente zeigt Firefox jetzt einen Uhrzeit-Picker an.
WebExtensions haben standardmäßig nicht länger Zugriff auf lokale Dateien. Nutzer können über eine separate Berechtigung unabhängig von der Berechtigung für den Zugriff auf Websites kontrollieren, ob Erweiterungen auf lokale Dateien zugreifen dürfen oder nicht.
Dies war nur eine kleine Auswahl. Auch für Entwickler von Firefox-Erweiterungen gab es Änderungen. Weitere Verbesserungen der Webplattform und für Erweiterungsentwickler lassen sich wie immer in den MDN Web Docs nachlesen.
New Tab Override ist eine Erweiterung zum Ersetzen der Seite, welche beim Öffnen eines neuen Tabs in Firefox erscheint. Die beliebte Erweiterung ist nun in Version 19.0 erschienen und bringt einen Regel-Editor, um Tab-Gruppen sowie Tab-Umgebungen jeweils eigene Startseiten geben zu können.
Was ist New Tab Override?
Die Erweiterung New Tab Override erlaubt das Überschreiben der Seite, welche beim Öffnen eines neuen Tabs in Firefox erscheint. Dies kann eine beliebige Website, immer automatisch die aktuelle Startseite, eine lokale Datei, eine Hintergrundfarbe oder die neuesten Nachrichten von diesem Blog sein.
New Tab Override war das erste Add-on, welches das Überschreiben des neuen Tabs ermöglichte, und ist damit das Original und auch heute noch die meistgenutzte Erweiterung dieser Art. New Tab Override wurde im Dezember 2016 auf dem offiziellen Mozilla-Blog vorgestellt, schon mehrfach im Add-on Manager von Firefox beworben und gehört außerdem zu Mozillas handverlesener Auswahl empfohlener Erweiterungen.
Bislang konnte New Tab Override genutzt werden, um die Seite, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, pauschal zu verändern. New Tab Override bringt einen Regel-Editor, der es darüber hinaus erlaubt, für Tab-Gruppen sowie Tab-Umgebungen jeweils eigene Startseiten festzulegen.
Tab-Gruppen sind ein neues Feature seit Firefox 137. Die sogenannten Tab-Umgebungen konnten bislang über eine versteckte Option oder eine Firefox-Erweiterung aktiviert werden und sind ab Firefox 153 ebenfalls ein für alle Nutzer standardmäßig aktiviertes Firefox-Feature.
Dabei werden die in Firefox vorhandenen Tab-Gruppen automatisch ausgelesen und in der Einstellungsoberfläche mit dem passenden Symbol und Farbe dargestellt. Für Tab-Gruppen erfolgt die Zuordnung inklusive Darstellung der Farbe über den Namen der Tab-Gruppe. Befindet sich ein Tab gleichzeitig in einer Tab-Gruppe und in einer Tab-Umgebung, erhält die Regel für die Tab-Gruppe Vorrang.
In dem Zusammenhang wurde auch eine Regression von New Tab Override 18.0 behoben, die in Zusammenhang mit Tab-Gruppen oder Tab-Umgebungen bei Verwendung der Option für den Website-Fokus zu einem unerwarteten Verhalten führen konnte.
Konfiguration über Unternehmensrichtlinien
Bereits New Tab Override 18.0 brachte die Möglichkeit für System-Administratoren, New Tab Override über sogenannte Unternehmensrichtlinien zu konfigurieren. Die neuen Möglichkeiten werden selbstverständlich genauso via Unternehmensrichtlinie unterstützt. Dies kann in Form einer policies.json-Datei beispielsweise so aussehen:
New Tab Override hatte bereits einen sogenannten Dark Mode, um bei Verwendung eines dunklen Betriebssysstem-Designs seine eigene Oberfläche ebenfalls dunkel darzustellen. Ein neuer Theme-Switcher im Header der Einstellungen erlaubt es, unabhängig von der Betriebssystem-Einstellung das Farbschema für New Tab Override zu überschreiben.
Button zum Ändern des Tastatur-Shortcuts entfernt
Standardmäßig kann die Tastenkombination Shift + F12 genutzt werden, um die Einstellungen von New Tab Override zu öffnen. Diese Tastenkombination kann über about:addons auch vom Benutzer geändert werden.
Die Einstellungsoberfläche von New Tab Override hatte bislang einen Button, um den entsprechenden Abschnitt auf about:addons zu öffnen. Dieser wurde integriert, als die Möglichkeit zur Änderung ein neues Firefox-Feature und daher weitestgehend unbekannt war. Da es diese Funktion nun schon länger gibt, für alle Erweiterungen an der gleichen Stelle zu finden ist und ohnehin nicht häufig genutzt werden dürfte, wurde die entsprechende Schaltfläche in den Einstellungen von New Tab Override entfernt. Ein Ändern der Tastenkombination via about:addons ist natürlich weiterhin möglich.
Entwicklung unterstützen
Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt von New Tab Override erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.
Little Snitch ist für mich ein Must-have unter macOS. So sehr ich das System auch schätze, macOS ist leider sehr gesprächig. Verbindungen zu Apple lassen sich nur teilweise kappe, aber auch viele Apps senden zahlreiche Telemetrie-Daten. Das lässt sich mit Little Snitch gut beschränken. Nun gibt es die Software auch für Linux.
Mit Little Snitch können ein- und ausgehende Verbindungen installierter Software gefiltert werden. Die Software ist kostenlos (aber nicht komplett Open Source) und steht auf der Herstellerwebseite zum Download. Es gibt RPM und DEB, sowie ein generisches Paket für alle anderen Distributionen. Grundvoraussetzung ist Kernel 6.12, was aber die meisten Desktop-Anwender haben dürften, da auch aktuelle LTS-Systeme in der Regel bereits auf 6.12 basieren.
Damit Little Snitch nach einem Systemneustart sofort zur Verfügung steht, ist der entsprechende systemd-Service zu aktivieren:
$ sudo systemctl enable littlesnitch.service
Anschließend kann die Software via Kommandozeile gestartet werden und öffnet sich im Standardbrowser des Systems
Die Oberfläche ist eine WebApp und unterscheidet sich optisch massiv von der macOS-Variante. Sie kann über den Browser gesteuert werden, die Entwickler raten jedoch zur PWA. Diese kann über das Symbol in der Adressleiste eingerichtet werden.
Wie auch unter macOS arbeitet Little Snitch für Linux mit individuellen Regeln für einzelne Anwendungen und Sperrlisten.
Bei Sperrlisten habe ich gute Erfahrungen mit Hagezi Multi PRO, die viele unerwünschte Verbindungen abfängt, aber kein Overblocking betreibt.
Missfällt mir die Verbindungsaufnahme einzelner Programme, kann diese gezielt blockiert werden.
Grundsätzlich ist Linux mit den üblichen Open-Source-Anwendungen nicht sonderlich gesprächig und viele Verbindungen können in den jeweiligen Entstellungen deaktiviert werden.
Little Snitch kann aber sinnvoll sein, wenn man viele proprietäre Anwendungen nutzt bzw. nutzen muss und hier vielleicht ein wenig granularer steuern möchte, wohin die Software Verbindungen aufnehmen darf.
Grundsätzlich gilt aber, dass Little Snitch keine Sicherheitslösung ist, weil ein Angreifer mit Zugriff auf das System auch die Software manipulieren kann und zudem immer auch Verbindungen an Little Snitch vorbei geschleust werden können. Es ist ein Datenschutzwerkzeug, um das Sendeverhalten von Softwarelösungen zu überwachen und zu kontrollieren. Denn selbst wenn eine Software mal sauber war. Irgendwann gibt es mal ein Update und plötzlich schleicht sich unbemerkt Telemetrie ein. Hier ist Little Snitch ein hilfreicher Wächter im System.