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2024 Woche 51

20. Dezember 2024

Heute Vormittag hat mich ein Bekannter gebeten, ob ich nicht kurzfristig vorbeikommen könnte, weil seine FRITZ!Box “abgeraucht” ist. Erst habe ich gedacht, dass der Begriff “abgeraucht” nicht wörtlich gemeint war. Vor Ort, als ich meine Nase an das Gehäuse gehalten habe, musste ich feststellen, dass diese tatsächlich “abgeraucht” ist, da man deutlich verschmortes Plastik riechen konnte.

Die gute Nachricht, ich konnte kurzfristig noch einen Ersatz für die FRITZ!Box auftreiben. Die schlechte Nachricht war allerdings, dass es keine Sicherung der Einstellungen und Telefonbücher gab. Gut, die FRITZ!Box habe ich wieder entsprechend eingestellt. Die Telefonbücher sind allerdings das Problem meines Bekannten. Hierfür fehlt mir die Zeit und vor allem die Lust.

Da ich selbst eine FRITZ!Box nutze habe ich mir überlegt, wann ich selbst das letzte Mal ein Backup der Konfiguration und der Telefonbücher gemacht habe. Sagen wir es mal so. Ich habe Backups was die FRITZ!Box betrifft aber die sind schon etwas älter. Und manuell erstellt.

Solche Dinge muss man aber doch irgendwie automatisieren können. Ja, man kann. Es gibt das Programm Fritz!Box Tools von Michael Engelke. Damit kann man einiges anstellen, ohne die grafische Oberfläche einer FRITZ!Box direkt zu nutzen. Wie zum Beispiel das Auslesen der Zugangsdaten für WLAN, DynDNS oder des DSL-Zugangs. Oder eben auch das Erstellen von einem Backup der Einstellungen und Telefonbücher. Hierfür muss man aber die Zugangsdaten der FRITZ!Box kennen. Die Fritz!Box Tools nutzen also keine vorhandene Sicherheitslücke oder ähnliches.

Um beispielsweise die Konfiguration an sich zu sichern, kann man folgenden Befehl nutzen.

1fb_tools.php <passwort>@<ip-nummer-der-fritzbox> konfig export backup-$(date +%Y-%m-%d)

Hiermit würde eine Sicherung der Konfiguration in Form einer Datei wie backup-2024-12-20 erstellt.

Bezüglich der Telefonbücher wäre folgender Befehl anwendbar.

1fb_tools.php <passwort>@<ip-nummer-der-fritzbox> telefonbuch export backup-$(date +%Y-%m-%d)

Sollte man mehrere Telefonbücher nutzen, weil man beispielsweise PhoneBlock nutzt, um sich ungewünschte Anrufer vom Hals zu halten, würde dieser Befehl ein Verzeichnis in Form von backup-2024-12-20 erstellen und dort dann die Telefonbücher abspeichern und keine einzelne Datei.

Auf der verlinkten Internetseite von Fritz!Box Tools gibt es eine ziemlich umfangreiche Anleitung was noch alles möglich ist und was nicht. Daher gehe ich jetzt nicht weiter darauf ein. Aber mit den genannten Befehlen kann man sich relativ einfach ein Script erstellen, dass mittels eines Timers / Cronjobs die gewünschten Daten exportiert, welche man dann in seinem normalen Backup mit einbezieht.

19. Dezember 2024

Mozilla hat seine Partnerschaft mit Ecosia erweitert und liefert deren Suchmaschine nun von Haus aus in mehreren Ländern aus.

Wenige Tage nach Veröffentlichung des Finanzberichts für das Jahr 2023, aus welchem hervorging, dass der Gesamtumsatz zwar gesteigert werden konnte, aber die Einnahmen durch Suchmaschinen um ca. 15 Millionen auf 495 Millionen USD gesunken sind, hat Mozilla eine Erweiterung seiner Suchmaschinen-Partnerschaft mit Ecosia angekündigt.

Bislang stand Ecosia ausschließlich von Haus aus in Firefox zur Verfügung, wenn Firefox in deutscher Sprache genutzt worden ist. Ab sofort steht Ecosia unabhängig von der verwendeten Browsersprache für Nutzer in den folgenden Ländern zur Verfügung: Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien, Italien, Niederlande, Schweden und Spanien.

Ecosia ist eine Suchmaschine aus Deutschland, welche unter der Haube von Google und Bing beliefert wird. Erst im November wurde angekündigt, gemeinsam mit der Suchmaschine Qwant einen europäischen Suchindex aufzubauen, der ergänzend zum Einsatz kommen soll. Die Besonderheit von Ecosia ist das Versprechen, 100 Prozent des Gewinnes für den Klima- und Umweltschutz zu nutzen. Unter anderem pflanzt Ecosia im Gegenzug für durchgeführte Suchanfragen Bäume. Jeden Monat veröffentlicht Ecosia außerdem einen Bericht, in welchem sie offenlegen, wie viel Geld sie eingenommen und wie viel Geld sie ausgegeben haben.

Der Beitrag Mozilla erweitert Suchmaschinen-Partnerschaft mit Ecosia erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

18. Dezember 2024

Wer über Mozilla auf dem Laufenden bleiben und keinen Artikel verpassen möchte, kann diesem Blog auch auf Mastodon folgen. Auch die Kanäle auf X (ehemals Twitter), Facebook und Threads sind weiterhin verfügbar. Der Mastodon-Kanal ist nun jedoch umgezogen.

Was ist Mastodon?

Mastodon ist der wohl bekannteste Vertreter des sogenannten Fediverse und erlebt aktuell einen regelrechten Hype. Für diejenigen, welche mit dem Begriff Fediverse nichts anfangen können, hat Wikipedia eine Beschreibung parat:

Die Idee des „Fediverse“ ist, dass es möglich sein soll, ein Benutzerkonto auf einer beliebigen Plattform im Fediverse anzulegen und sich darüber mit Nutzern auf allen anderen Plattformen austauschen zu können, ohne dort ein weiteres Konto anlegen zu müssen. Ermöglicht wird das dadurch, dass die einzelnen Plattformen mittels bestimmter Kommunikationsprotokolle miteinander verbunden sind und so die föderierte Identität und Inhalte jeweils auf andere verbundene Plattformen und Instanzen verteilt werden. Diese Praxis steht im Gegensatz zu geschlossenen sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook, bei denen Benutzer ein eigenes Benutzerkonto in jedem der Netzwerke benötigen, wenn sie mit anderen Nutzern des jeweiligen Netzwerks interagieren möchten.

Mastodon-Kanal

Nach der Einstellung von Mozilla Social musste ich mit meinem Mastodon-Kanal umziehen. Dieser befindet sich ab sofort auf einer selbst gehosteten Instanz, was für mich den Vorteil hat, bei Antworten auf Fragen oder in Diskussionen nicht mehr in der Zeichenanzahl limitiert zu sein. Außerdem konnte ich dadurch vermeiden, erneut (es handelt sich nicht um meinen ersten Mastodon-Umzug) mit einem komplett leeren Konto beginnen zu müssen, wie es sonst leider üblich ist. Durch den Import meines X-Archives startet der Kanal statt mit 0 Beiträgen mit über 6.800 Beiträgen seit dem Jahr 2010. Die meisten Follower, die mir auf Mastodon bereits folgten, wurden automatisch übernommen. Dennoch empfehle ich eine Kontrolle, um sicherzugehen, dass nichts verpasst wird.

@s_hentzschel auf Mastodon folgen

Natürlich werde ich auch weiterhin auf X (ehemals Twitter), Facebook und Threads vertreten sein.

@s_hentzschel auf X (Twitter) folgen
@soerenhentzschelAT auf Facebook folgen
@soeren.hentzschel auf Threads folgen

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17. Dezember 2024

Die MZLA Technologies Corporation mit Thunderbird 8.2 ein Update für die Android-Version seines E-Mail-Clients veröffentlicht.

MZLA hat Thunderbird 8.2 veröffentlicht. Neben dem Download im Google Play Store stehen auch F-Droid sowie GitHub als weitere Distributionskanäle zur Verfügung.

Download Thunderbird für Android

Mit der neuen Version hat sich das Team einem der größten Kritikpunkte angenommen: Die Initialen im Account-Wechsler ergeben sich nun aus dem Anzeigenamen statt der E-Mail-Adresse, woraus sich zumindest eine grundlegende Anpassbarkeit ergibt. Vorher konnte es schwierig sein, das korrekte Mail-Konto schnell zu erkennen. Mit einem zukünftigen Update sollen an dieser Stelle weitere Anpassungsmöglichkeiten wie benutzerdefinierte Symbole folgen, um die Erkennbarkeit weiter zu verbessern. Außerdem verändert sich bei mehreren Mailkonten nicht mehr von alleine die Position, wenn ein Konto ausgewählt worden ist.

Dazu kommen weitere Detail-Verbesserungen unter der Haube sowie Fehlerkorrekturen, welche sich in den offiziellen Release Notes nachlesen lassen.

Der Beitrag Thunderbird 8.2 für Android veröffentlicht erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

Ein kleines Plädoyer pro Pinguin – obwohl Linux von allen Systemen den schlimmsten Lock-in-Effekt hat.

Gerade mit Erschrecken festgestellt, dass hier schon eine gefühlte Ewigkeit nichts mehr geschrieben wurde. Das erinnert frappierend an manche Kollegin oder manchen Kollegen im Linuxanwenderuniversum, die einst zu den bekannteren Linux-Bloggern gehörten, auf ihren eigenen Webseiten aber dann erst immer sparsamer in Erscheinung traten und letzten Endes irgendwann bekanntgaben, dass sie irgendwie die Nase voll gehabt hätten und wieder bei Windows gelandet seien. Oder dass sie auf MacOS gewechselt und dort nun glücklich wären. Vor allem nach den ersten großen Ubuntu-Jahren war das an vielen Stellen zu beobachten. Einstige Linux-Enthusiasten sagen dem Pinguin adieu und schienen im Proprietären auch glücklich zu werden.

Um es gleich klarzustellen: Nein, hier läuft immer noch rundherum das Pinguinbetriebssystem auf Desktops und Notebooks. Und es ist auch weiterhin nicht absehbar, dass sich das alsbald irgendwie ändern könnte. Auch nach inzwischen mehr als 20 Jahren mit Linux als Desktop-Hauptsystem sind hier keine Ermüdungserscheinungen festzustellen. Der Grund für die abnehmende Frequenz auf diesen Seiten: Es läuft bei Linux längst problemlos. Die Distributionen sind zuverlässig, die Oberflächen ausgereift, und bei den Desktopumgebungen tritt sogar ein Konsolidierungseffekt ein. Allenfalls die Umstellung von X.org zu Wayland sorgt für ein bisschen Spannung im Linuxalltag. Und wenn es doch irgendwann mal zu langweilig wird, probiert man eine neue Distribution oder andere Desktopoberflächen aus.

Linux hat sich bewährt

Auch ein Blick auf Windows und Mac wird immer mal wieder geworfen … und manchmal sogar damit gearbeitet. Aber letztlich führt es nur dazu, dass die persönliche Entscheidung, Linux den Vorzug zu geben, bestätigt wird. Es wäre gelogen, abzustreiten, dass in all den Jahren die Verlockung nicht auch bestanden hätte, in die vermeintliche Einfachheit der großen Konkurrenten einzutauchen, mal nicht der Außenseiter zu sein, sondern ganz banal mit dem Strom zu schwimmen. Aber es schwimmt sich eben unterm Strich leider nirgends so prima wie mit Linux. Vielleicht liegt’s am Pinguinlogo.

Ja, rückblickend war und ist der Aufwand wohl höher gewesen, sich in Linux zurechtzufinden, vor allem, wenn man mit anderen Konzepten und Systemen „sozialisiert“ wurde und von PCs keine Ahnung hatte. Aber das liegt lange zurück. Heute wäre es wahrscheinlich simpler, direkt mit Linux zu starten. Auch nervt mal hier und mal da was. Aber wenn man sich erstmal „seine“ Umgebung mit Linux zurechtgebaut und schätzen gelernt hat, die zahlreichen Möglichkeiten nutzt und sich dazu auch noch bewusst macht, wie viele Freiwillige daran mitarbeiten und welche Grundidee dahintersteckt, dann kommt man kaum noch davon los.

Strenges Lock-in

Man könnte es eine Art positiven Lock-in-Effekt nennen: Man kommt einfach nicht davon weg. Aber nicht, weil es zu schwer oder aufwändig wäre, woandershin zu wechseln. Sondern weil man dank der kennengelernten Freiheit, Flexibilität und Zuverlässigkeit gar nicht mehr wechseln möchte. Das mag nicht für alle Nutzer und alle Anwendungsszenarien gelten, das versteht sich von selbst. Aber manchmal passt es wohl einfach, so dass hier leider weiterhin gilt: Windows, Mac … ja, ganz nett. Aber nein.

16. Dezember 2024

Mozilla hat seinen Finanzbericht für das Jahr 2023 veröffentlicht. Trotz gesunkener Einnahmen durch Suchmaschinen und Abo-Dienste konnte Mozilla einen Rekordumsatz erzielen. Signifikante Investitionen in die Zukunft haben das Barvermögen von Mozilla auf die Hälfte schrumpfen lassen. Dennoch steht am Ende eine weitere Steigerung von Mozillas Vermögenswert um fast 140 Millionen USD auf mittlerweile mehr als 1,3 Milliarden USD.

Wie jedes Jahr am Jahresende hat Mozilla auch in diesem Jahr seinen Finanzbericht für das Vorjahr veröffentlicht, welcher offenlegt, in welcher Höhe Mozilla Einnahmen und Ausgaben hatte.

Mozilla macht über 650 Millionen Dollar Umsatz

Im Jahr 2022 machte Mozilla noch knapp 594 Millionen USD Umsatz und damit nur knapp weniger als die etwas über 600 Millionen USD im Vorjahr, welche den bisherigen Rekord darstellten, wenn man das Jahr 2019 außen vorlässt, welches in Folge eines Rechtsstreits mit Yahoo eine Vergleichszahlung von annähernd 340 Millionen USD beinhaltete. Im Jahr 2023 machte Mozilla einen Umsatz in Höhe von 653 Millionen USD.

Diese Zahl überrascht auf den ersten Blick, denn die Einnahmen durch Suchmaschinen sind um ca. 15 Millionen auf 495 Millionen USD gesunken. Auch die Abo- und Werbeeinnahmen sind nach Jahren des Wachstums von 76 auf 65 Millionen USD gesunken, obwohl sowohl das Mozilla VPN als auch Firefox Relay Premium sowie das Managed-Angebot von Mozilla Hubs in weitere Länder expandiert sind.

Auffällig sind besonders zwei Zahlen: Zins- und Dividendenerträge sind von 9 auf 47 Millionen USD gestiegen und bei den Kapitalanlagen, bei denen im Vorjahr ein Minus 19 Millionen USD stand, steht dieses Mal ein Gewinn von 24 Millionen USD. Dies hängt mit einer Abkehr von Mozillas bisher sehr defensiven Strategie der Verwaltung finanzieller Reserven zusammen, welche Ende 2022 in die Wege geleitet wurde.

Ausgaben auf knapp 500 Millionen USD gestiegen

Deutlich gestiegen sind hingegen die Ausgaben. Dies liegt vor allem an verstärkten Investitionen in Firefox. So sind beispielsweise die Ausgaben für die Software-Entwicklung von 221 Millionen auf 261 Millionen USD gestiegen. Aber auch in anderen Bereichen wie Marketing sind die Ausgaben gestiegen. Insgesamt lagen die Ausgaben bei 497 Millionen USD im Vergleich zu 425 Millionen USD im Vorjahr.

Mozillas Vermögenswert wächst auf 1,3 Milliarden USD

Auffällig bei Betrachtung von Mozillas Vermögenswerten ist eine Veränderung des Barvermögens von 514 Millionen auf 263 Millionen USD, was quasi einer Halbierung entspricht. Dem gegenüber steht ein Invesitionswert von knapp über einer Milliarde USD gegenüber 631 Millionen USD im Vorjahr.

Am Ende steht eine Steigerung von Mozillas Netto-Vermögen von 1,2 Milliarden auf 1,34 Milliarden USD.

Entwicklung von 2005 bis heute

Wie gehabt gibt es auf soeren-hentzschel.at eine Spezial-Seite, welche die Einnahmen, die Ausgaben sowie das Vermögen von Mozilla seit dem Jahr 2005 bis heute visualisiert und die Entwicklung anschaulich gestaltet. Die Seite steht auch in englischer Sprache zur Verfügung.

Mozilla Finanzen 2023
Bildquelle: soeren-hentzschel.at/mozilla-umsatz

Ausblick: Firefox, KI, Werbung, Diversifizierung der Einnahmen

Der Finanzbericht für das Jahr 2024 wird voraussichtlich Mitte November bis Mitte Dezember 2025 veröffentlicht werden.

Nachdem Mozilla im Jahr 2023 bereits sehr viele Investitionen unternommen hat, war auch 2024 ein Jahr großer Investitionen als Teil der langfristigen Strategie von Mozilla. Auf der Einnahmenseite hingegen sollen sich auch 2024 die Anlageergebnisse wieder ähnlich positiv wie 2023 auf das Finanzergebnis auswirken.

Auf Produktseite fand 2024 nochmal eine deutliche Expansion des Mozilla VPNs statt, wobei sich diese auf Grund des späten Zeitpunkts wohl eher im Finanzbericht des Jahres 2025 bemerkbar machen wird. Auch Firefox Relay Premium soll im Jahr 2025 weiter expandieren. Bereits Anfang 2024 ist Mozilla Monitor Premium gestartet, allerdings nur in den USA. Das Managed-Angebot der Mozilla Hubs wurde im Rahmen einer Umstrukturierung eingestellt, ebenso wie Mozilla Social.

Mozilla wird in Zukunft neben einem (vor allem mobil) nochmal verstärkten Fokus auf Firefox auch einen großen Schwerpunkt auf Künstliche Intelligenz sowie den Werbemarkt legen, den Mozilla deutlich Privatsphäre-freundlicher gestalten möchte, als es heute häufig der Fall ist. Mit diesen drei Säulen möchte Mozilla einerseits relevant bleiben, andererseits aber auch bei den Einnahmen deutlich unabhängiger von Firefox werden. Dies ist vor allem in Hinblick auf bereits sinkende Suchmaschinen-Einnahmen in Firefox sowie möglichen Folgen der aktuellen Kartell-Untersuchung gegen Google notwendig, die es unklar macht, ob diese für Firefox bislang so wichtige Form der Einnahmen-Generierung langfristig überhaupt noch funktioniert.

Der Beitrag Mozilla macht Rekordumsatz im Jahr 2023 erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

Dies ist ein Update des Artikels aus dem letzten Jahr. Eine aktuelle Hardwareübersicht gibt es hier.

Smartphone

Als privates Mobiltelefon benutze ich seit 2022 ein Samsung Galaxy S22 mit einem Congstar-Tarif, welcher mich im Monat 10,- EUR kostet. Ich bin mit dem Gerät weiterhin zufrieden und plane, es in 2025 ebenfalls zu nutzen.

Im Folgenden führe ich einige von mir genutzte Apps auf, mit einer kurzen Erklärung, wofür ich diese verwende. Wo möglich verlinke ich in den F-Droid Store. Wo dies nicht möglich ist, führen diese in den Google Play Store.

Hier die am häufigsten verwendeten Apps zählen in alphabetischer Reihenfolge:

Zu den eher sporadisch genutzten Apps zählen in alphabetischer Reihenfolge:

Evtl. ist euch aufgefallen, dass eine prominente App in obiger Aufzählung fehlt. Tatsächlich widerstehe ich weiterhin dem sozialen Druck und verweigere mich der Nutzung von WhatsApp. Der Verzicht auf WhatsApp schnitt mich leider ausgerechner bei der Freiwilligen Feuerwehr von einem Teil der Kommunikation ab. Daher freue ich mich nun umso mehr, dass unsere Feuerwehr zur Planung von Dienstabenden, Veranstaltungen und sonstigen Terminen auf Spond (Google Play Store) umgestiegen ist.

Ich nutze auch Online-Banking-Apps auf dem Smartphone. ich nutze diese z.B., um am Laptop getätigte Überweisungen oder Online-Einkäufe zu autorisieren. Darüber hinaus schätze ich die Benachrichtigung über getätigte Umsätze.

Insgesamt sind aktuell 168 Apps installiert. Ehrlicherweise werde ich vermutlich erst ausmisten, wenn der Speicher knapp wird.

Ach ja, telefonieren tue ich damit natürlich auch. ;-)

Tablet

Seit Mitte 2019 [verwende ich] auch ein Samsung T830 Galaxy Tab S4 Wi-Fi Tablet. Durch seine 10,5 Zoll (ca. 27 cm) Bildschirmdiagonale, das geringe Gewicht und mit der App ReadEra eignet es sich hervorragend zum Lesen von PDF-Dateien und E-Books.

https://www.my-it-brain.de/wordpress/meine-privaten-arbeitsmittel-anfang-2022/

Darüber hinaus nutze ich das Gerät:

  • Für Online-Shopping (mehr als das Smartphone)
  • Lesen im Internet (Blogs, Dokus, etc.) mit Firefox Klar

Dabei verwende ich mehr oder weniger die gleichen Apps wie auf dem Smartphone. Für den Zugriff auf Mastodon verwende ich hier statt Fedilab die App Tusky (F-Droid).

Seit 2024 neu auf dem Tablet sind FeedMe (Google Play Store) und Wallabag (Google Play Store). FeedMe teste ich als Alternative zu Feedly (Google Play Store), da dieser die Synchronisierung mit meiner FreshRSS-Instanz unterstützt. Er ist etwas langsam, ansonsten zufriedenstellend. In Wallabag speichere ich Artikel, die ich später lesen oder für Workshops, Talks und Blog-Artikel nutzen möchte.

Laptop

  • Ich arbeite weiterhin mit einem Lenovo ThinkPad T14s (seit 2021)
  • Das Betriebssystem wurde im Laufe der Zeit von Fedora 37 auf Fedora 40 aktualisiert; Das Upgrade auf Fedora 41 folgt bald
  • Nach Rambox ist auch hamsket entsorgt worden, da mich diese Apps im Laufe der Zeit doch mehr genervt als unterstützt haben
    • Dienste wie Element, Mastodon, GMail, Slack, etc. nutze ich jetzt direkt im Webbrowser
    • Ich nutze die Funktion Tabs zu pinnen, um häufig verwendete Dienste im Browser im schnellen Zugriff zu haben

Der Laptop ist mein Hauptarbeitsmittel, den ich für so gut wie alle anfallenden Aufgaben verwende. Lediglich zum Lesen von E-Books bevorzuge ich das Tablet und zum Instant Messaging das Smartphone.

  • Mein Lieblingsbrowser ist Firefox
  • Mein Lieblingseditor ist Vim
  • Thunderbird ist die Anwendung meiner Wahl für Aufgaben, E-Mail und Kalender
  • TeXstudio ist mein Lieblings-LaTeX-Editor

Ich habe immer mal wieder Evolution ausprobiert, da dies eine bessere Integration in GNOME bietet. Doch bin ich nie damit warm geworden. Da ich mehrere E-Mail-Konten bei verschiedenen Anbietern sowie Kalender für verschiedene Zwecke habe, finde ich die Zusammenführung und Nutzung in Thunderbird ideal.

Desktop-/Server-PC

Mein ehemaliger Desktop-PC ist in ein 19-Zoll-Gehäuse und mit diesem in einen Serverschrank im Keller umgezogen. Die ganze Geschichte dazu kann in „Ein Serverschrank mit Kompromissen“ nachgelesen werden.

  • Ein Selbstbau mit RHEL dient mir als Libvirt/KVM-Hypervisor für virtuelle Maschinen

Auf diesem Rechner laufen dauerhaft zwei virtuelle Maschinen:

Als dauerhaft laufender Rechner führt dieser Host meine Cronjobs und Ansible-Playbooks aus, erzeugt Backups und kopiert/synchronisiert Daten von hier nach dort.

Die Untersützung von Podman bzw. der weiteren Container-Tools Buildah und Skopeo in RHEL ist super. Die kostenlose Developer Subscription for Individuals ermöglicht mir die produktive Nutzung von bis zu 16 RHEL-Servern. Das sind mehr als genug für meine privaten Zwecke.

Sonstige Geräte im Netzwerk

  • Mein Brother DCP-540CN wurde dieses Jahr nach 18 Jahren ausgemustert; ich nutze jetzt einen Brother MFC-J890DW im Haus mit, falls ich mal etwas drucken muss
  • Meine Synology Diskstation DS213air dient mir seit 2013 als Netzwerkspeicher (NAS)
    • Dient als Backup-Senke
    • Beheimatet Foto-, Video- und Musiksammlung
    • Stellt Netzlaufwerke für Windows und Linux bereit
    • Bietet aktuell 2,7 TB Speicherkapazität (2 Disks als RAID 1)
    • Externe USB-Festplatte (500 GB) für lokale Backups
    • Sie ist alt, aber verrichtet zuverlässig ihren Dienst
  • Neu seit diesem Jahr dabei ist eine Protectli VP2410 – 4 Port Intel ® CeleVP2410 – 4 Port Intel ® Celeron J4125ron J4125 mit OPNSense
    • Dieses Gerät lag seit 2023 ungenutzt herum, da sich die Anschaltung des Glasfaseranschlusses um ein Jahr verzögert hat; jetzt ist er in Betrieb
    • Die OPNSense wird in 2025 meinen Pi-Hole ablösen und den Zugang zum Internet über Dual-WAN bereitstellen

Cloud-Dienste

Hier hat es im laufenden Jahr keine Änderungen gegeben. Ich gehe davon aus, dass es hier in 2025 ebenfalls keine Änderungen geben wird. Drei neue Dienste sind hinzugekommen, die ich bei adminforge.de nutze. Dies sind:

  • DNSforge
  • Bandbreite messen
  • ToDo App
  • FreshRSS Reader
  • Linkwarden
  • Wallabag

Die letzten vier befinden sich noch in der Testphase. Ob die Nutzung in 2025 anhält, werdet ihr im nächsten Rückblick erfahren können.

Ich freue mich, wenn euch dieser kleine Überblick gefällt und ihr vielleicht die ein oder andere Inspiration darin findet. Ich freue mich auch, wenn ich in euren Blogs lesen kann, womit ihr 2024 so gearbeitet habt.