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2025 Woche 11

16. März 2025

Aufgrund eines Hardwareschadens musste ich bei einem meiner Rechner das Motherboard wechseln. Somit musste ich auch die Booteinträge für systemd-boot neu erstellen. Normalerweise boote ich hierfür eine Iso-Datei von Arch Linux und mounte ich einfach die Btrfs-Subvolumes und wechsel dann mit dem Befehl arch-chroot /mnt in die vorhandene Installation und erstelle dann mittels bootctl --path=/boot install die Booteinträge. Was aber nicht mehr funktioniert.

Seit systemd 257 gibt es eine Änderung die dies verhindert. Obwohl ich eigentlich systemd bevorzuge finde ich diese Änderung in dieser Form falsch. Weil es nicht einmal einen Hinweis gibt, wenn man versucht bootctl install innerhalb von chroot auszuführen. Unter https://github.com/systemd/systemd/issues/36174 gibt es bereit eine entsprechende Problemmeldung.

Die Lösung zum aktuellen Zeitpunkt ist allerdings recht einfach (und gilt nicht nur für Arch Linux). Im Falle von Arch Linux bootet man einfach eine Iso-Datei von Arch Linux und mountet dann die Partitionen bzw. in meinem Fall die btrfs Subvolumes. Danach klinkt man sich nicht, wie bisher, mit arch-chroot /mnt in die vorhandene Installation ein sondern führt direkt nach dem Mounten beispielsweise bootctl --path=/mnt/boot install aus. Bei einer manuellen Neuinstallation von Arch wäre es daher auch sinnvoll die chroot Umgebung am Schluss zu verlassen und erst dann die Einträge für den Bootloader systemd-boot mit dem entsprechenden Befehl zu erstellen.

An sich kann ich durchaus verstehen, warum diese Änderung erfolgt ist. Aber warum kann man nicht einfach einen Hinweis ausgeben, wenn man bootctl install innerhalb von chroot ausführt? Das Tool erkennt ja scheinbar durchaus eine solche Umgebung. Warum also nicht noch einen Hinweis anzeigen? Für Leute die Bugtracker nicht durchsuchen wollen oder können wäre da eine ziemliche Erleichterung. Und der Aufwand seitens der Entwickler sollte sich auch in Grenzen halten. Aber das ist vermutlich eines der Probleme die es im OSS-Bereich gibt. Es wird davon ausgegangen, dass jeder Nutzer wie ein Entwickler tickt. Was aber oft nicht der Fall ist und Nutzer davon abhält Linux zu nutzen.

Der Enterprise Policy Generator richtet sich an Administratoren von Unternehmen und Organisationen, welche Firefox konfigurieren wollen. Mit dem Enterprise Policy Generator 6.3 ist nun ein Update erschienen.

Enterprise Policy Generator

Download Enterprise Policy Generator für Firefox

Die Enterprise Policy Engine erlaubt es Administratoren, Firefox über eine Konfigurationsdatei zu konfigurieren. Der Vorteil dieser Konfigurationsdatei gegenüber Group Policy Objects (GPO) ist, dass diese Methode nicht nur auf Windows, sondern plattformübergreifend auf Windows, Apple macOS sowie Linux funktioniert.

Der Enterprise Policy Generator hilft bei der Zusammenstellung der sogenannten Enterprise Policies, sodass kein tiefergehendes Studium der Dokumentation und aller möglichen Optionen notwendig ist und sich Administratoren die gewünschten Enterprise Policies einfach zusammenklicken können.

Neuerungen vom Enterprise Policy Generator 6.3

Neue und erweiterte Unternehmensrichtlinien

Der Enterprise Policy Generator 6.3 bringt eine erweiterte Unterstützung von Unternehmensrichtlinien.

Die AppUpdatePin-Richtlinie kann verwendet werden, um zu verhindern, dass Firefox über die angegebene Version hinaus aktualisiert wird. Der Enterprise Policy Generator validiert dabei auch das eingegebene Versionsmuster auf Korrektheit.

Mittels StartDownloadsInTempDirectory-Richtlinie kann erzwungen werden, dass Downloads an einem temporären Ort und nicht im Standard-Download-Verzeichnis gestartet werden.

Die UseSystemPrintDialog-Richtlinie erlaubt die Verwendung des Systemdruckdialogs anstelle der Druckvorschaufensters von Firefox.

Die ExemptDomainFileTypePairsFromFileTypeDownloadWarnings-Richtlinie wird unterstützt, um Download-Warnungen basierend auf der Dateiendung und Domains zu deaktivieren.

Um bei der Eingabe von Einzelworteinträgen in der Adressleiste die direkte Navigation auf der Intranetseite zu erzwingen, anstatt zu suchen, kann die GoToIntranetSiteForSingleWordEntryInAddressBar-Richtlinie genutzt werden.

Zur UserMessaging-Richtlinie wurde die Option MoreFromMozilla hinzugefügt, um den Abschnitt „Mehr von Mozilla“ in den Einstellungen ein- oder auszublenden

Die allowed_types-Option der ExtensionSettings-Richtlinie wurde um Seitenberechtigungen als möglicher Typ erweitert, um die Installation von Seitenberechtigungs-Erweiterungen, aber nicht von anderen Typen von Add-ons zu erlauben.

Ebenfalls neu in der ExtensionSettings-Richtlinie ist die Option temporarily_allow_weak_signatures, um die Installation von Erweiterungen mit einem schwachen Signatur-Algorithmus zu erlauben. Diese Option erfordert Firefox 127 oder höher.

Die DisplayBookmarksToolbar-Richtlinie wurde aktualisiert, um die Anzeige der Lesezeichen-Symbolleiste nur für neue Tabs zu unterstützen. In bestehenden Konfigurationen wurde die Richtlinie aktualisiert.

Die SecurityDevices-Richtlinie wurde aktualisiert, um die neue Syntax für das Hinzufügen von Geräten sowie als neue Funktion das Entfernen von Geräten zu unterstützen. In bestehenden Konfigurationen wurde die Richtlinie aktualisiert.

Die Richtlinien AppUpdateURL und DisableAppUpdate schließen sich jetzt gegenseitig aus.

Außerdem wurden die Informationslinks zweier Richtlinien aktualisiert, da die bisherigen Links nicht mehr funktionierten.

Ausblick

Damit ist die Unterstützung aller Unternehmensrichtlinien bis einschließlich Firefox 102 komplett. Einzige Ausnahme ist die Ordner-Unterstützung für die ManagedBookmarks-Richtlinie, welche erst mit einem zukünftigen Update nachgereicht werden wird.

Schon bald wird der Enterprise Policy Generator 6.4.0 erscheinen, welcher die Unterstützung für alle neuen Richtlinien ergänzen wird, welche während der Lebenszeit von Firefox ESR 115 dazugekommen sind, gefolgt von einem weiteren Update für Firefox ESR 128.

Entwicklung unterstützen

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt vom Enterprise Policy Generator erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

Der Beitrag Firefox: Enterprise Policy Generator 6.3 veröffentlicht erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

14. März 2025

Nutzer veralteter Firefox-Versionen können ab heute keine Add-ons und geschützten Inhalte auf Streaming-Plattformen mehr nutzen.

Wie bereits Anfang Januar geschrieben, verliert mit dem heutigen Tag ein Stammzertifikat seine Gültigkeit, welches zur Verifizierung signierter Inhalte genutzt wird. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass der Browser in einer Version genutzt wird, welche das neue Stammzertifikat beinhaltet. Wer nicht Firefox 128 oder höher respektive Firefox ESR 115.13 oder höher nutzt, muss mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Betroffen sind Firefox für Windows, macOS, Linux sowie Android. Lediglich Firefox für iOS ist hiervon nicht betroffen, da Mozilla auf iOS von der Apple-Plattform abhängig ist.

Für Nutzer älterer Firefox-Versionen werden in dem Fall keine Erweiterungen mehr ausgeführt. Dies betrifft nicht nur neu installierte Erweiterungen. Bereits installierte Erweiterungen werden automatisch deaktiviert. Ebenfalls kann es auf Streaming-Plattformen in Folge ausbleibender Updates für das DRM-Modul jederzeit dazu kommen, dass keine Wiedergabe mehr möglich ist. Auch andere auf Remote-Updates angewiesene Funktionen können eingeschränkt sein.

Download einer aktuellen Version von Mozilla Firefox

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13. März 2025

Solo ist ein Website-Builder von Mozilla, der auf Künstliche Intelligenz (KI) und einen maximal einfachen Erstellungsprozess setzt. Nun steht Solo 1.6 bereit und bringt viele Neuerungen.

Im Rahmen der Innovation Week im Dezember 2023 hatte das Mozilla Innovation Studio Solo angekündigt. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Website-Builder mit Fokus auf Selbständige, der auf generative Künstliche Intelligenz für einen maximal einfachen Erstellungsprozess setzt.

Jetzt Website-Builder Solo von Mozilla testen

Seit dem Start hat Mozilla einige Funktionen ergänzt. Jetzt hat Mozilla Solo 1.6 fertiggestellt. Die vollständigen Release Notes:

  • Die Anzahl der maximal zulässigen Websites pro Benutzer wurde von 3 auf 5 erhöht
  • Standard-Zoomstufe für Karten im Bereich Kontakt aktualisiert
  • Erhöhung der maximalen Anzahl von Dienstleistungen im Abschnitt Dienstleistungen und der maximalen Anzahl von FAQ-Fragen im Abschnitt FAQ auf 24
  • Die maximale Anzahl der Videoabschnitte, die hinzugefügt werden können, wurde auf 3 erhöht
  • Neue Option „Erstellen Sie Ihre Website mit einem Link“ hinzugefügt, sodass Sie Ihre bestehenden Website-Daten importieren können. Versuchen Sie es in der Fußzeile der Solo-Homepage.
  • Neuer Abschnitt „Logo-Raster“ hinzugefügt, um Partner, Kunden oder andere zu präsentieren
  • Aktualisierter Kontakt-Abschnitt mit einem Rich-Text-Feld, um zusätzliche Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Geschäftszeiten, physische Adresse oder anderen Text zu verlinken
  • Unterstützung für die Übertragung des Eigentums an Ihrer Website an einen anderen Benutzer
  • Behobener Rich-Text-Editor für den Umgang mit mehrfachen Absatzabständen
  • Unterstützung für Google GTM- (Tag Manager) Tags zusammen mit bestehenden Google Analytics GA- Tags
  • Unterstützung von Facebook Messenger und Telegram für soziale Medien hinzugefügt
  • Neue Bearbeitungsfunktionen zum Hinzufügen von Social-Media-Links zu Teammitgliedern im Team-Bereich
  • Behebung eines Fehlers mit Google Search Console (GSC) für Nutzer, die GSC mit ihrer benutzerdefinierten Domain eingerichtet haben
  • Unterstützung für die Löschung Ihres Benutzerkontos und aller Websites über die Kontoeinstellungen, anstatt eine Anfrage an den Kundendienst zu senden
  • Behebung eines Fehlers im Zusammenhang mit benutzerdefinierten Domain-Websites und nicht existierenden Seiten
  • Viele andere kleine Fehlerkorrekturen und Verbesserungen, einschließlich Korrekturen der Barrierefreiheit

Die Nutzung von Solo ist kostenlos. Geringe Kosten fallen höchstens bei Verwendung einer benutzerdefinierten Domain an.

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12. März 2025

Mozilla hat Firefox 136.0.1 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 136.0.1

Mit Firefox 136.0.1 behebt Mozilla ein Problem, bei dem eine Begrenzung der Cookie-Größe zu Problemen bei der Verwaltung von Website-Cookies führte, wenn die CookieStore-API verwendet wurde. Dies konnte zu Login- und anderen statusbezogenen Problemen führen.

Ein weiteres Webkompatibilitätsproblem betrifft Linux-Nutzer, welche keine Videos auf Formula1 TV abspielen konnten.

In JavaScript konnten Event.screenX und Event.screenY falsche Werte zurückliefern, wenn ein HiDPI-Bildschirm oder der Zoom genutzt worden ist.

Ein Drücken von Strg + L (macOS: Cmd + L) hatte unter Umständen die Adressleiste in neuen Fenstern nicht mehr fokussiert.

Wenn die Höhe des Browser-Fensters zu klein war, wurde das Anwendungsmenü möglicherweise unvollständig dargestellt und weiße Flächen waren zu sehen.

Das Zeitlimit, bevor die HTTP-Hintergrundanforderung für die Sicherheits-Modi Zuerst-HTTPS sowie Nur-HTTPS gesendet wird, wurde erhöht, sodass es das OCSP-Limit abwartet und es nicht zu weniger HTTPS-Upgrades als möglich kommt.

Außerdem wurde eine Option für die schrittweise Ausrollung zur Verfügung gestellt, welche das Standard-CSS für h1-Elemente innerhalb von article-, aside-, nav– sowie section-Elementen auf Websites entfernt.

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10. März 2025

Da ich sehr gerne mit Shortcuts arbeite, um den Wechsel von Tastatur und Maus bzw Touchpad zu vermeiden, suchte ich nach einer Möglichkeit in Firefox ein Tab per Shortcut abzulösen und auf den zweiten Bildschirm zu verschieben.

Leider gibt es keine integrierte Lösung dafür und ich musste mich mit einen Firefox Addon „Detach Tab“ bedienen. Es gibt einige Addons mit diesem Namen, daher bitte genau dieses nehmen.

Wenn das Addon installiert ist, dann kann das aktuelle Tab mit STRG+SHIFT+Leertaste verselbständigt werden.

Unter Linux/KDE kann das Fenster dann mit SHIFT+Meta+Pfeil rechts/links nach rechts oder links auf den zweiten Monitor geschoben werden. Meta ist übrigens unter Windows die Windows Taste.

Warum das extra Addon: Alle anderen Lösungen, die so durch das Netz schwirren, schlagen vor die URL zu kopieren und ein neues Fenster zu öffnen Strg+L und SHIFT + ENTER.

Das geht zwar auch, aber das Problem dabei ist, dass der Buffer/Cache dann gelöscht und die Seite neu geladen werden muß. Gerade bei Seiten wie Youtube dauert das dann doch teilweise lange. Und das Video wird gestoppt und eventuell neu gestartet Da ist es dann schneller das Tab mit der Maus wegzuziehen. Daher das extra Addon.

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