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2025 Woche 41

12. Oktober 2025

Synology hat eine neue Version seines DSM herausgebracht. Für mehrere Hardware-Generationen ist DSM 7.3 zudem die letzte Aktualisierung. Wenigstens gibt es den LTS-Status, aber dennoch stellt dies einen markanten Bruch dar. Unter der Haube passiert jedoch nicht viel.

Die Hardware der Reihen *18 und *19 fällt reihenweise aus dem Support. Davon ist auch meine Synology DiskStation 218 betroffen. Grundsätzlich störe ich mich nicht am Supportende für ältere DiskStations. Zum Zeitpunkt des Supportendes wird die Hardware acht Jahre bei mir gelaufen sein (inklusive der Festplatten). Damit bin ich ziemlich zufrieden.

Der Versionsstand an der Basis entspricht beim neuen DSM-Update in weiten Teilen der Version DSM 7.2. Sicherheitskritische Fehlerbehebungen wurden hoffentlich zurück portiert.

SoftwareVersion
Kernel 4.4.302+
systemd219
PHP (es gibt separate Versionsstände in der Paket-Zentrale8.1.32
PostgreSQL11.11
NGINX1.23.1
Sudo1.9.5p2
GPG2.2.39
Python3.8.15

Nicht nur die Basis alters, auch an der Oberfläche hat sich im DSM in den letzten Jahren wenig getan. Viele Apps werden vernachlässigt, nur wenige wurden zuletzt konsequent weiterentwickelt. Eigentlich hat nur die Fotos-App wirklich neue Funktionen erhalten. Grundsätzlich reicht mir der Funktionsumfang, aber in manchen Bereichen, z. B. bei den Notizen, nutze ich mittlerweile andere Lösungen.

Hinzu kamen seltsame Kapriolen wie der Versuch, nur noch zertifizierte Festplatten für die neueren Hardware-Generationen zuzulassen, um sich damit einen weiteren Einnahmetopf zu erschließen.

Angesichts starker neuer Mitbewerber wie UGREEN ist dies ein zweifelhaftes Vorgehen. Dort bekommt man mittlerweile bessere Hardware, und die Softwarequalität nimmt auch stetig zu. Ich muss mir in jedem Fall im Supportzeitraum von DSM 7.3 ein neues Gerät zulegen. Die Entwicklung bei UGREEN schaue ich mir dabei natürlich genau an.

11. Oktober 2025

Das Mozilla VPN ist ein kostenpflichtiges VPN für das komplette System. Mit dem Firefox VPN arbeitet Mozilla an einer kostenlosen VPN-Integration in den Firefox-Browser.

Mit dem Mozilla VPN bietet Mozilla in Zusammenarbeit mit Mullvad sein eigenes Virtual Private Network an und verspricht neben einer sehr einfachen Bedienung eine durch das moderne und schlanke WireGuard-Protokoll schnelle Performance, Sicherheit sowie Privatsphäre: Weder werden Nutzungsdaten geloggt noch mit einer externen Analysefirma zusammengearbeitet, um Nutzungsprofile zu erstellen.

Jetzt Mozilla VPN nutzen

Firefox VPN: Kostenlose VPN-Integration in Firefox

Mozilla arbeitet an einer VPN-Integration in Firefox. Im Laufe der kommenden Monate wird Mozilla diese für einen kleinen Teil der Nutzer testweise aktivieren. Aktuell ist der Funktionsumfang noch sehr reduziert, soll im Laufe der Zeit aber erweitert werden. Die langfristige Vision formuliert Mozilla selbstbewusst: Man wolle den besten Browser mit integriertem VPN auf dem Markt bauen.

Firefox VPN

Das Mozilla VPN soll weiterhin als kostenpflichtiges Abonnement-Produkt bestehen bleiben, welches das komplette System abdeckt und auf bis zu fünf Geräten gleichzeitig genutzt werden kann. Das Firefox VPN soll ausschließlich den Firefox-Browser abdecken und kostenlos bleiben.

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10. Oktober 2025

Wenn es um Online-Banking geht, verwende ich ein Programm, das auf einem meiner Rechner installiert ist sowie einen Kartenleser mit einer Signaturkarte. Was das Programm betrifft, habe ich die letzten Jahre zufrieden Moneyplex verwendet. Was leider nicht mehr möglich ist.

Die aktuelle offizielle Version von Moneyplex ist die Version 20, die ich vor einigen Jahre gekauft habe. Dann wurde für längere Zeit keine neue Version veröffentlicht und Updates wurden immer seltener. Irgendwann konnte man dann kostenlos die Vorabversion 25 installieren. Auch hier gab es nur wenige Updates aber man konnte Moneyplex weiterhin nutzen. Seit diesem Monat ist das auch nicht mehr möglich. Seit Oktober dieses Jahres gibt es neue Vorgaben wie beispielsweise die Empfängerüberprüfung. Welche Moneyplex nicht unterstützt. So konnte ich vor ein paar Tagen keine Überweisung mehr durchführen. Lediglich der Abruf des Kontostands hat funktioniert.

Ausgehend von Diskussionen wie https://homebanking-hilfe.de/forum/topic.php?t=27430 bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass Moneyplex in absehbarer Zeit nicht mehr weiter entwickelt wird und somit nicht mehr nutzbar ist. Also muss eine Alternative her.

Zuerst habe ich mir diverse quelloffene Programme angesehen. Bei diesen gab es insgesamt 3 Probleme.

  • Eine Datenübernahme aus Moneyplex war schwer bis unmöglich.
  • Die Bedienung war mir zu umständlich.
  • Der Kartenleser wurde nicht erkannt, obwohl andere Programme damit kein Problem hatten.

Nach etwas Google-Fu habe ich Banking4 entdeckt und war von dem Programm ziemlich angetan. Leider gibt es das Programm offiziell nur für Windows und macOS. Laut Quellen wie https://homebanking-hilfe.de/forum/topic.php?t=20262 funktioniert das Programm mit wine aber unter Linux. Und ja, mit wine funktioniert das Programm sehr gut. Auch der Kartenleser wurde sofort erkannt und das Einrichten der Bankverbindung war in ein paar Minuten erledigt. Da die Testversion von Moneyplex 25 einer Pro- oder Business-Version entspricht konnte ich auch problemlos die bisherigen Buchungen exportieren und in Banking4 importieren. Und es funktioniert einfach. Trotz wine.

Natürlich wäre mir eine native, quelloffene Linuxversion eines Online-Banking-Programms lieber. Aber dieses Beispiel zeigt bedauerlicherweise, dass in manchen Fällen eine proprietäre Software besser ist. Zumindest, wenn man keine Lust hat zu basteln. Das war damals auch der Grund warum ich mich für Moneyplex entschieden hatte.

Wer also aktuell eine Alternative für Moneyplex sucht, sollte sich unbedingt Banking4 ansehen.

8. Oktober 2025

Die MZLA Technologies Corporation hat ihren Finanzbericht für Thunderbird für das Jahr 2024 veröffentlicht. Dieser gibt Einblick in die finanzielle Entwicklung des Projekts.

Wie bereits in den vorherigen Jahren hat MZLA auch im Jahr 2024 die Einnahmen durch Spenden steigern können – und das wieder deutlich. Nach knapp 2,8 Millionen USD im Jahr 2021, über 6,4 Millionen USD im Jahr 2022 und 8,6 Millionen USD im Jahr 2023 wurde im Jahr 2024 mit 10,3 Millionen USD erstmals ein zweistelliger Millionenbetrag erreicht.

Deutlicher Spitzenreiter im Ländervergleich ist im Übrigen Deutschland, woher 33 Prozent der Spenden-Einnahmen stammen. Im Vorjahr lag diese Zahl bei 29 Prozent. Vier Prozent der Spenden-Einnahmen stammen aus der Schweiz, drei Prozent aus Österreich.

Was die Ausgaben betrifft, hat MZLA auf die Offenlegung der Zahlen verzichtet und lediglich kommuniziert, in welche Bereiche prozentual wie viel Geld gegangen ist. Personalkosten machen mit 69 Prozent den Großteil aus, gefolgt von elf Prozent Infrastruktur & Operative Dienste, zehn Prozent Spendenbearbeitungsgebühren, sechs Prozent Allgemeines & Verwaltung, zwei Prozent Marketing & Community sowie zwei Prozent Reisen & Meetings.

Im Laufe des Jahres wurden 14 neue Mitarbeiter eingestellt, womit MZLA zu Jahresende 2024 auf eine Gesamtzahl von 43 Vollzeit-Mitarbeitern kam.

Während die Spenden-Einnahmen zu mehr oder weniger 100 Prozent auch dem Gesamt-Umsatz von MZLA entsprechen, was sich auch im Jahr 2025 nicht mehr grundlegend ändern wird, wird MZLA spätestens 2026 mit Thunderbird Pro eine zusätzliche Einnahmequelle haben. Neben dem Start der neuen Online-Angebote, einschließlich mit Thundermail einem eigenen E-Mail-Dienst, und natürlich der Weiterentwicklung von Thunderbird für Windows, macOS und Linux sowie Thunderbird für Android ist bald auch eine erste testbare Version von Thunderbird für iOS zu erwarten.

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7. Oktober 2025

Firefox besitzt eine Übersetzungsfunktion für Websites, welche im Gegensatz zu Cloud-Übersetzern wie Google Translate lokal arbeitet, die eingegebenen Texte also nicht an einen fremden Server sendet. Die Qualität der Übersetzungen sollte nun auf einem verbesserten Niveau sein.

Firefox wird seit Version 118 standardmäßig mit einer lokalen Funktion zur maschinellen Übersetzung von Websites für den Browser ausgeliefert. Das bedeutet, dass die Übersetzung vollständig im Browser geschieht und keine zu übersetzenden Inhalte an einen Datenriesen wie Google oder Microsoft übermittelt werden müssen.

Kleinere Verbesserungen der Übersetzungsqualitativ erfolgten im Laufe der Zeit bereits durch Anpassungen innerhalb von Firefox. Die zugrundeliegenden Sprachmodelle für die deutsche Sprache waren bisher allerdings unverändert und beinhalteten noch nicht die zahlreichen Verbesserungen der Trainings-Pipeline, an denen Mozilla in der Zwischenzeit gearbeitet hat. Nun hat Mozilla für diverse Sprachen, darunter auch Deutsch, neu trainierte Sprachmodelle veröffentlicht, welche für bessere Übersetzungen sorgen sollten.

Da die Sprachmodelle über die Remote-Einstellungen von Firefox bereitgestellt werden, ist die Aktualisierung der Sprachmodelle an kein Firefox-Update gebunden und erfolgt unabhängig von der verwendeten Firefox-Version.

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