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2026 Woche 40

3. Oktober 2026

Um mich über neue Programmversionen bei beispielsweise Github auf dem Laufendem zu halten, verwende ich meist RSS-Feeds. Inzwischen sind das aber so viele geworden, dass ich langsam den Überblick verliere, welche Projekte ist beobachte. Ich habe daher einfach mal geschaut, ob es Tools gibt, die mir eine bessere allgemeine Übersicht liefern können. Und ja, die gibt es.

Argus wäre solch ein Programm. Es ist in Golang geschrieben und daher auch leicht auf einen Server installierbar. Ich habe es eben auf meinen Server im LAN installiert und mittels reverse Proxy (Caddy) im Internet erreichbar gemacht.

Argus bietet im Grunde genommen eine grafische Übersicht über den Browser welche Projekte man beobachtet und bei welchen es eine neue Version gibt. Zudem besteht die Möglichkeit, dass man im Falle einer neuen Version beispielsweise ein Script ausführt, welches die eigene Installation aktualisiert. Diese Funktion ist aber optional und man kann diese in der grafischen Oberfläche bei Bedarf bei einzelnen Versionen auch ablehnen.

Weiterhin kann man über diverse Dienste wie Matrix, E-Mail oder Discord eine Benachrichtigung erhalten, wenn es eine neue Version gibt.

Unter https://release-argus.io/demo haben die Entwickler eine Demo-Version installiert, sodass man sich einen ersten Eindruck verschaffen kann. Das Repository des Projekts, welches unter der Apache 2.0 Lizenz veröffentlicht wird, findet man unter https://github.com/release-argus/Argus

Braucht man Argus? Vermutlich nicht. Aber ich finde die Anzeige recht nett. Ob ich allerdings tatsächlich zu Argus wechsle oder weiterhin bei RSS-Feeds bleibe, ist noch abzuwarten.

2. Oktober 2026

Solo ist ein Website-Builder von Mozilla. Nun hat Mozilla dessen Einstellung bekannt gegeben.

Solo ist ein Website-Baukasten von Mozilla, mit dem Selbstständige und kleine Unternehmen ohne Programmierkenntnisse eigene Websites erstellen und betreiben können. Mozilla hatte Solo Ende 2023 erstmals vorgestellt. Man konnte Solo kostenlos nutzen, seit etwas mehr als einem Jahr gab es auch eine kostenpflichtige Pro-Version.

Nun hat Mozilla angekündigt, Solo am 30. November 2026 abzuschalten. Bis zu diesem Tag haben bestehende Nutzer die Möglichkeit, einen HTML-Export ihrer Website herunterzuladen, um diese dann in Zukunft bei einem anderen Dienst weiter zu betreiben.

Tipp: Ehemalige Mozilla-Produkte auf Mozilla Insights

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1. Oktober 2026

Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 157 eine neue Version seines Open Source E-Mail-Clients für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht.

Neuerungen von Thunderbird 157

Mit Thunderbird 157 hat die MZLA Technologies Corporation ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht. Die neue Version bringt Unterstützung für neue Unternehmensrichtlinien. Ansonsten gab es auch wieder eine ganze Reihe von Verbesserungen unter der Haube und Fehlerkorrekturen, welche sich wie immer in den Release Notes (engl.) nachlesen lassen. Auch Sicherheitslücken wurden im neuesten Update wieder behoben.

Die zwischenzeitlich veröffentlichte Version Thunderbird 157.0.1 behebt eine mögliche Absturzursache in Zusammenhang mit Exchange.

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30. September 2026

Mozilla hat Firefox 157 veröffentlicht und damit auch das neue Design, welches intern unter dem Namen „Nova” entwickelt worden ist. Mit „Proton” hat Mozilla ein Thema veröffentlicht, welches die alte Farbwelt zumindest in entscheidenden Teilen in Firefox 157 und höher zurück bringt.

Das „Nova”-Design von Firefox 157

Firefox 157 hat eine neue Optik. Diese wurde intern unter dem Projektnamen „Nova” entwickelt. Charakteristisch für das neue Design von Firefox sind vor allem die starken Rundungen. Auch zahlreiche Icons wurden erneuert. Wo bislang Grau oder Blau als Akzentfarbe eingesetzt worden ist, setzt Mozilla nun auf Violett-Töne. Und während Flächen bislang einfarbig und graue Farben dominant waren, setzt Mozilla mit „Nova” auf mehr Farbe und teilweise auch auf dezente Verläufe. Dabei hat der Nutzer standardmäßig die Auswahl zwischen jeweils zwölf hellen sowie dunklen Farbstimmungen.

Firefox 157 ohne Proton-Design

Das „Proton”-Theme macht das Firefox-Design wieder etwas „klassischer”

Während das neue Design einen sehr guten Eindruck macht und durch die Rundungen sowie Farbwahl den aktuellen Zeitgeist trifft, liegt es natürlich auf der Hand, dass es auch Nutzer gibt, welche die bisherige Optik bevorzugen. Für diese Nutzer hat Mozilla das Proton-Theme veröffentlicht, dessen Name der interne Name des vorherigen Firefox-Designs war.

Download Proton-Theme für Mozilla Firefox

Das Theme setzt an den Stellen an, die mittels Firefox-Theme addressierbar sind. Das heißt, an den Icons, die aber ohnehin nur subtil verändert worden sind, sowie den Rundungen ändert sich durch Installation dieses Themes nichts, dafür allerdings die Farbwahl. Die Tab- und Symbolleisten nutzen nicht länger einen farbigen Verlauf, sondern sind jeweils einfarbig Grau, wie man es bis einschließlich Firefox 156 kannte. Auch hat der aktive Tab nicht länger einen Farbverlauf als Kontur. Das Violett als Akzent-Farbe wird je nach Kontext durch ein Grau oder ein Blau ersetzt. Eine Ausnahme bilden Content-Seiten wie die Firefox-Einstellungen, in denen weiterhin Violett zum Einsatz kommt, was daran liegt, dass diese Stellen generell nicht durch Themes erreicht werden. Aber an prominenten Stellen wie der Adressleiste, dem Menü oder diversen Panelen verschwindet mit dem Proton-Theme das Violett aus Firefox.

Firefox 157 mit Proton-Design

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Vor längerem habe ich diverse lokale Kalenderprogramme getestet. Unter anderem Kalendar und Merkuro. Damit soll per CalDAV auf einen Nextcloud-Kalender zugegriffen werden. Nach einigen Tests und irgendwelchen Änderungen konnte ich irgendwann unter Merkuro keine neuen Termine mehr anlegen. Jeder Versuch hat zur Fehlermeldung “Invalid parent collection” geführt. Alle Lösungen, die ich über eine Suchmaschine gefunden habe, hatten nicht funktioniert. Die Lösung in meinem Fall hat mich einige Zeit gekostet und war “interessant”.

Was ich alles probiert hatte was nicht funktioniert hat, werde ich nicht erzählen. Zum einen, weil es zu viel wäre. Aber auch, weil ich mich nicht mehr an alles erinnern kann. Ich werde daher nur beschreiben was schlussendlich zur Lösung geführt hat.

Erst mal habe ich mir die Konfigurationsdatei von Merkuro angesehen.

[GlobalCollectionSelection]
Current=x-1
Selection=c50

Nicht besonders aussagekräftig aber auf den ersten Blick auch nicht fehlerhaft. Irgendwann bin ich dann auf die Idee gekommen, mir die Konfigurationsdatei von Kalendar anzusehen, weil damit das Anlegen von Terminen funktioniert.

[Editor]
lastUsedEventCollection=41

[General]
lastOpenedView=MonthView

Hierbei ist mir aufgefallen, dass die Nummer der Selection bzw. Collection in den beiden Konfigurationsdateien unterschiedlich ist. Da mir nichts mehr eingefallen ist, wollte ich die Nummer aus der Konfigurationsdatei von Merkuro löschen. Allerdings habe ich versehentlich die falsche Konfigurationsdatei erwischt und lastUsedEventCollection=41 gelöscht. Als ich dann unter Merkuro einen neuen Termin anlegen wollte, habe ich keine Fehlermeldung mehr erhalten. Der Termin wurde aber nicht eingetragen, da scheinbar der Button “Eintragen” nun klickbar aber funktionslos war. Als ich meinen Irrtum bemerkt hatte und die Zeile wieder in die Konfigurationsdatei ~/.config/kalendarrc eingetragen hatte, hat der Button wieder funktioniert und besagte Fehlermeldung erzeugt. Was zur Hölle? Warum wirkt sich ein Eintrag in der Konfigurationsdatei von Kalendar auf Merkuro aus?

Mehrere vergebliche Versuche später.

Ich war inzwischen so weit, mir die Datenbank von Akonadi direkt anzusehen. Weil mir die unterschiedlichen Nummern immer noch keine Ruhe lassen. Was mich schlussendlich zur Lösung geführt hat.

mariadb \
  --socket=/run/user/$(id -u)/akonadi/mysql.socket \
  -D akonadi \
  -e 'SELECT * FROM resourcetable;'
+----+---------------------------------+-----------+
| id | name                            | isVirtual |
+----+---------------------------------+-----------+
|  1 | akonadi_search_resource         |         1 |
|  3 | akonadi_maildir_resource_0      |         0 |
|  4 | akonadi_contacts_resource_0     |         0 |
| 11 | akonadi_davgroupware_resource_4 |         0 |
+----+---------------------------------+-----------+

Mit dieser Datenbankabfrage habe ich mir den Namen der vorhandenen Ressourcen in der Akonadi-Datenbank anzeigen lassen. In meinem Fall betrifft es die Ressource mit der id 11.

mariadb --auto-vertical-output --socket=/run/user/$(id -u)/akonadi/mysql.socket -D akonadi -e "
SELECT
    c.id,
    c.name,
    c.parentId,
    c.resourceId,
    c.remoteId,
    r.name AS resource
FROM collectiontable c
LEFT JOIN resourcetable r ON r.id = c.resourceId
WHERE r.name = 'akonadi_davgroupware_resource_4'
ORDER BY c.id;
"
*************************** 1. row ***************************
        id: 49
      name: akonadi_davgroupware_resource_4
  parentId: NULL
resourceId: 11
  remoteId: akonadi_davgroupware_resource_4
  resource: akonadi_davgroupware_resource_4
*************************** 2. row ***************************
        id: 50
      name: https://example.com/remote.php/dav/calendars/Fryboyter/Kalendername/
  parentId: 49
resourceId: 11
  remoteId: https://example.com/remote.php/dav/calendars/Fryboyter/Kalendername/
  resource: akonadi_davgroupware_resource_4

Mit diesem Befehl habe ich mir anzeigen lassen, was alles mit dieser Ressource verknüpft ist. Was in dem Fall mein Nextcloud-Kalender mit der id 50 ist. Die Konfigurationsdatei von Merkuro müsste also korrekt sein. Was ist aber Collection 41 die in der anderen Konfigurationsdatei genannt wird?

mariadb \
  --socket=/run/user/$(id -u)/akonadi/mysql.socket \
  -D akonadi \
  -e "
SELECT
    id,
    name,
    parentId,
    resourceId,
    remoteId
FROM collectiontable
WHERE id = 41;
"

Der Befehl zeigt nichts an. Es gibt keine Collection mit der id 41.

Da ich nichts zu verlieren habe, habe ich in der Datei ~/.config/kalendarrc die Zeile lastUsedEventCollection=41 auf lastUsedEventCollection=50 geändert.

Und schon konnte ich wieder neue Termine in Merkuro anlegen.

Wie es zu den unterschiedlichen ID-Nummern gekommen ist, kann ich nicht sagen. Warum Merkuro scheinbar auch, zumindest teilweise, die Konfigurationsdatei von Kalendar berücksichtigt, entzieht sich auch meiner Kenntnis. Allerdings vermute ich, dass es damit zusammenhängt, dass Merkuro auf Kalendar basiert.

29. September 2026

Mozilla hat Firefox 157 für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht. Die neue Version bringt unter anderem das neue Nova-Design. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Firefox hat ein neues Design – „Nova”

Firefox 157 hat eine neue Optik. Diese wurde intern unter dem Projektnamen „Nova” entwickelt. Charakteristisch für das neue Design von Firefox sind vor allem die starken Rundungen. Auch zahlreiche Icons wurden erneuert. Wo bislang Grau oder Blau als Akzentfarbe eingesetzt worden ist, setzt Mozilla nun auf Violett-Töne. Und während Flächen bislang einfarbig und graue Farben dominant waren, setzt Mozilla mit „Nova” auf mehr Farbe und teilweise auch auf dezente Verläufe. Dabei hat der Nutzer standardmäßig die Auswahl zwischen jeweils zwölf hellen sowie dunklen Farbstimmungen, welche sich jetzt auch direkt über die Startseite auswählen lassen, deren Hintergrundfarbe sich nun auch an das Firefox-Theme anpasst.

Das „Nova”-Design von Firefox habe ich in einem separaten Artikel ausführlich behandelt.

Firefox 157 Firefox 157

Neue Option für helles vs. dunkles Theme

Überall, wo die Themes zur Auswahl stehen, kann der Nutzer jetzt auch direkt auswählen, ob er ein helles oder dunkles Theme nutzen möchte, was Auswirkungen auf Teile der Oberfläche wie Menü, Panels und die Startseite hat.

Firefox 157

Neue Sidebar für alle Nutzer aktiviert

Die neue Sidebar-Implementierung, welche bisher über die Einstellungen aktiviert werden konnte, ist nun für alle Nutzer standardmäßig aktiviert. Die alte Sidebar-Implementierung kann weiterhin über about:config aktiviert werden, indem die Option sidebar.revamp per Doppelklick auf false gesetzt wird. Die versteckte Option soll bis Ende 2027 verfügbar bleiben.

Neue Einstellung für Dichte der Oberfläche

Eine neue Einstellung zur Dichte erlaubt es, den Abstand rund um Fensterelemente wie Symbolleiste, Tabs und Seitenleiste anzupassen. Während dies in den letzten Jahren nur über eine versteckte Option möglich war und nicht mehr offiziell unterstützt wurde, handelt es sich jetzt wieder um eine offiziell unterstützte Konfiguration, die sich in den Einstellungen unter „Erscheinungsbild” vornehmen lässt.

Neben dem automatischen Modus, der eine entsprechende Systemeinstellung berücksichtigt, stehen die Optionen Standard, Kompakt sowie Touch zur Verfügung. Bei kompakter Darstellung werden Elemente platzsparender angeordnet, während die Touch-Option für größere Flächen sorgt.

Firefox 157

Sonstige Neuerungen von Firefox 157

Kontextbezogene Vorschläge von Firefox in der Adressleiste stehen ab sofort auch in den Ländern Österreich, Schweiz, Belgien, Tschechien, Dänkemark, Finland, Ungarn, Irland, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Slowakei, Spanien und Schweden zur Verfügung.

Firefox zeigt eine Warnung im Panel für die Website-Informationen sowie in den Einstellungen an, wenn die Umgebungsvariable SSLKEYLOGFILE auf dem System vorhanden ist, was die TLS-Schlüsselprotokollierung in Firefox aktiviert, wodurch andere Programme auf dem Computer den verschlüsselten Webdatenverkehr auslesen könnten. Dies ist eine Konfiguration, wie sie teilweise von sogenannter Sicherheits-Software vorgenommen wird.

Amazon steht nicht länger standardmäßig als Suchmaschine zur Verfügung, kann aber natürlich weiterhin manuell vom Benutzer installiert werden.

Video-Telefonie via WebRTC kann nun auch ein durch die Hardware beschleunigtes Decoding von AV1 auf Geräten mit entsprechender Unterstützung nutzen.

Die JavaScript-Dialoge alert(), confirm() und prompt(), die Farb- und Datumsauswahl sowie die Dropdown-Menüs zur automatischen Formularvervollständigung passen sich nun dem hellen oder dunklen Farbschema der Website an.

Auch in Firefox 157 wurden wieder mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 157 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Darüber hinaus gab es diverse Korrekturen und Optimierungen, welche in den offiziellen Release Notes näher beschrieben werden, darunter eine verbesserte Synchronisierung von Audio und Video bei wiederholter Änderung der Wiedergabegeschwindigkeit von Videos.

Verbesserungen der Webplattform lassen sich in den MDN web docs nachlesen.

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28. September 2026

Mozilla stellt dem Mozilla Data Collective weitere fünf Millionen USD zur Verfügung. Die Datenplattform will damit ihr Angebot an Datensätzen für die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz ausbauen.

Datensätze für mehr als 450 Sprachen

Über das Mozilla Data Collective können Organisationen und Einzelpersonen Datensätze zur Verfügung stellen, ohne die Kontrolle darüber abzugeben. Sie entscheiden selbst, wer die Daten unter welchen Bedingungen nutzen darf und ob sie dafür eine Vergütung verlangen. Auch die Datensätze von Mozilla Common Voice werden über die Plattform angeboten.

Seit dem Start ist das Angebot des Mozilla Data Collective auf über 1.700 Datensätze für mehr als 450 Sprachen gewachsen. Rund 350 Organisationen wurden als Anbieter zugelassen.

Nach Angaben von Mozilla nutzen bereits große KI-Labore, Tausende KI-Startups und wachsende Unternehmen sowie Dutzende Unternehmen mit einer Bewertung von mindestens einer Milliarde Dollar Datensätze der Plattform. Auch wirtschaftlich entwickle sich das Mozilla Data Collective schneller als erwartet: Der auf ein Jahr hochgerechnete Umsatz liege beim Neunfachen des für diese Wachstumsphase gesetzten Ziels.

Weitere Investition für neue Datensätze und Funktionen

Im Mai 2026 erklärte die Mozilla Foundation, bis zu zehn Millionen USD für die Entwicklung des Mozilla Data Collective zugesagt zu haben. Mit den nun angekündigten zusätzlichen fünf Millionen USD möchte Mozilla Data Collective unter anderem kulturelle Videodatensätze sowie größere Textsammlungen für europäische, afrikanische und südasiatische Sprachen erschließen. Geplant sind außerdem neue Lizenzmodelle und günstigere Abonnements für Startups sowie Funktionen, mit denen Organisationen größere Datenbestände kontrollierter bereitstellen können.

Dabei sieht Mozilla auch in der Regulierung einen wichtigen Faktor: Vorschriften wie der AI Act der Europäischen Union lenken mehr Aufmerksamkeit auf die Herkunft von KI-Trainingsdaten sowie auf Lizenzen und die Zustimmung derjenigen, die Daten bereitstellen. Auf diese Punkte legt Mozilla Data Collective bei der Prüfung und Bereitstellung seiner Datensätze bereits Wert.

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