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2026 Woche 05

31. Januar 2026

vNotes 31. Januar 2026 23:40

pandas 3 erschienen

Kurz notiert: Die Data-Science-Bibliothek pandas wurde in Version 3.0 veröffentlicht. Auch wenn ein drittes Major-Release erst einmal nach tiefgreifenden Änderungen klingt, ist es tatsächlich nur die SemVer-Versioierung, die für den Major-Release verantwortlich ist, da pandas 3.0 auch ältere Features entfernt, die zuvor deprecated wurden. An sich bleiben natürlich die Grundkonzepte gleich.

Neuerungen

Das pandas-Team hebt drei Neuerungen hervor:

Automatischer String-Typ für Spalten

Wird ein DataFrame erzeugt, ermittelt pandas in vielen Fällen den Datentyp für die Spalte. Wenn z. B. nur Ganzzahlen enthalten sind, ist der Datentyp int. Bei Strings war dies bisher nicht so, wie wurden als der generische Datentyp object aufgelöst und mussten manuell typisiert werden.

Das wird mit pandas 3.0 gelöst, denn String-Spalten erhalten nun automatisch den Typ str. Für diese Umstellung wird ein Migration-Guide bereitgestellt.

Verbesserungen bei Copy-on-Write

Unter Python gibt es eigentlich keine Pointer, womit man sich eigentlich einige Probleme erspart. Trotzdem kann es Referenzen geben, die wie Pointer wirken. Ein Beispiel aus dem Guide:

df = pd.DataFrame({"foo": [1, 2, 3], "bar": [4, 5, 6]})
subset = df["foo"]
subset.iloc[0] = 100

Aus der 1 in "foo" wurde kurzerhand 100, auch wenn nicht der DataFrame direkt geändert werden musste. Das Verhalten wird schwer vorhersehbar, wenn mit vielen DataFrames auf einmal gearbeitet wird.

Wer eine tatsächliche Kopie anlegen will, muss bisher z. B. subset = df["foo"].copy() aufrufen. Dann wird der DataFrame kopiert und Änderungen an subset landen nicht mehr auf einmal im ursprünglichen DataFrame.

Dieses Verhalten ist nun das Standardverhalten, ein expliziter .copy()-Aufruf wird nicht mehr benötigt. Das erfordert zwar einiges Umdenken hinsichtlich der Änderung von Werten, erspart aber auch einige SettingWithCopyWarnings, die schon in früheren Releases bei bestimmten Spaltenoperationen auftraten. Copy-on-Write bedeutet dabei in der Umsetzung, dass der DataFrame erst einmal weiterhin Referenzen nutzt, aber bei der ersten Veränderung einer Referenz den DataFrame kopiert und nur in der Kopie die Veränderung hinterlegt. Alles zu Copy-on-Write ist hier zu finden.

pd.col()-Support

Pandas steht zunehmend im Wettbewerb zu Polars. Da ist es nicht verwunderlich, dass einige bewährte Features auch bei Pandas Einzug halten.

Neu ist ab pandas 3.0 die Funktion pd.col(). Während bisher bei df.assign()-Operationen auf Lambda-Ausdrücke zurückgegriffen werden musste, geht dies nun einfacher mit der col()-Funktion:

df.assign(c=lambda df: df['a'] + df['b']) # vor 3.0
df.assign(c=pd.col('a') + pd.col('b')) # 3.0

Breaking Changes

Hier eine Auswahl der Breaking Changes:

  • Datetime-Auflösung: Standard ist jetzt Mikrosekunden statt Nanosekunden. Integer-Casts lieffern dadurch jetzt andere Werte.
  • Bei concat und homogenen DatetimeIndex-Objekten wird jetzt sort=False berücksichtigt.
  • value_count(sort=False) behält jetzt die Eingabereihenfolge, nicht mehr Sortierung nach Labels.
  • offsets.Day ist jetzt immer ein Kalendertag, kein fixer 24h-Tick. Dabei werden Zeitumstellungen explizit berücksichtigt.
  • NaN vs. NA: In nullable Dtypes werden NaN und NA standardmäßig nun gleich behandelt, Arithmetik erzeugt jetzt NA
  • Die Mindestanforderungen steigen auf Python >= 3.11 und NumPy >= 1.26.
  • pytz ist von nun an optional.

Darüber hinaus gibt es diverse kleine Änderungen, z. B. werden einige Rückgabewerte bei inplace=True verändert.

Weitere Informationen

Das gesamte Changelog ist hier abrufbar. Es wird aufgrund der Deprecations empfohlen, erst auf Pandas 2.3 upgraden, den Code auf Warnings zu überprüfen und erst dann mit dem Upgrade auf Version 3.0 fortzufahren.

30. Januar 2026

Bereits das kommende Feature-Update von Firefox wird eine eigene Einstellungs-Seite für KI-Funktionen erhalten. Über diese lassen sich zentral an einem Ort alle KI-Features einzeln oder auch generell – und damit einschließlich zukünftiger Funktionen – abschalten.

Künstliche Intelligenz (KI) ist ein Thema, welches mittlerweile omnipräsent ist. Die einen lieben es, andere möchten am liebsten gar nichts damit zu tun haben. Auch Firefox bietet bereits ein paar Funktionen mit KI-Unterstützung an, weitere werden in der Zukunft folgen. Dabei waren sämtliche KI-Funktionen in Firefox vom ersten Tag an optional. Außerdem setzt Mozilla für eine verbesserte Privatsphäre bevorzugt auf lokale KI anstelle von Cloud-basierten KI-Lösungen.

Um die Verwaltung von KI-Funktionen noch einfacher für die Nutzer von Firefox zu machen, erweitert Mozilla mit Firefox 148 die Einstellungen um einen zusätzlichen Bereich mit der Bezeichnung „KI-Einstellungen”. Dieser neue Bereich bietet einen Ort, um alle KI-Funktionen zentral zu steuern. Dabei kann der Nutzer zwischen drei Optionen wählen: „Aktiviert” bedeutet, das jeweilige Feature ist aktiv. „Verfügbar” bedeutet, dass das Feature noch nicht aktiv ist, dem Nutzer aber angeboten wird und von diesem aktiviert werden kann. Bei „Blockiert” wird die Funktion dem Nutzer gar nicht erst angeboten und entsprechende Optionen ausgeblendet. Wurden bereits lokale KI-Modelle heruntergeladen, werden diese bei Auswahl vom Gerät gelöscht.

Firefox 148 bietet Einstellungen für fünf KI-basierte Funktionen an: Übersetzungen von Websites in andere Sprachen, die Generierung von Alternativtexten beim Hinzufügen von Bildern in PDF-Dateien, um deren Barrierefreiheit zu verbessern, Vorschläge für andere Tabs sowie Beschriftungen für Tab-Gruppen, KI-Zusammenfassungen für die Link-Vorschau sowie diverse Chatbots in der Sidebar.

Drei dieser fünf KI-Funktionen stehen derzeit nur für Nutzer zur Verfügung, welche Firefox in englischer Sprache nutzen. Entsprechend sehen Nutzer anderer Sprachen weniger Optionen in Firefox 148, sodass keine irrelevanten Funktionen dargestellt werden. Zu jeder KI-Funktion gibt es einen kurzen Erklärungstext sowie einen Link mit detaillierten Informationen.

Darüber hinaus bietet Firefox 148 auch noch einen globalen Schalter zum Ein- und Ausschalten von KI-Funktionen an. Medien hatten in diesem Zusammenhang in den letzten Wochen häufig von einem sogenannten „Kill Switch” gesprochen, weswegen diese Wortwahl hier aufgegriffen werden soll.

Hierüber können alle KI-Funktionen mit einem Mal deaktiviert werden – und damit auch sämtliche KI-Funktionen, die es noch gar nicht gibt und erst irgendwann in der Zukunft dazu kommen werden. Wird die globale Einstellung genutzt, wird darüber hinaus auch die Erweiterungs-Schnittstelle für KI-Funktionen abgeschaltet.

AI Kill Switch in Firefox 148

Firefox 148 wird nach aktueller Planung am 24. Februar 2026 erscheinen. Nutzer einer Beta-Version von Firefox 148 können bereits jetzt die Option browser.preferences.aiControls in about:config per Doppelklick auf true schalten, um die neuen KI-Einstellungen zu aktivieren.

Der Beitrag Firefox 148 bekommt „Kill Switch” für KI-Funktionen erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

29. Januar 2026

Der Enterprise Policy Generator richtet sich an Administratoren von Unternehmen und Organisationen, welche Firefox konfigurieren wollen. Mit dem Enterprise Policy Generator 7.3 ist nun ein Update erschienen.

Enterprise Policy Generator

Download Enterprise Policy Generator für Firefox

Die Enterprise Policy Engine erlaubt es Administratoren, Firefox über eine Konfigurationsdatei zu konfigurieren. Der Vorteil dieser Konfigurationsdatei gegenüber Group Policy Objects (GPO) ist, dass diese Methode nicht nur auf Windows, sondern plattformübergreifend auf Windows, Apple macOS sowie Linux funktioniert.

Der Enterprise Policy Generator hilft bei der Zusammenstellung der sogenannten Enterprise Policies, sodass kein tiefergehendes Studium der Dokumentation und aller möglichen Optionen notwendig ist und sich Administratoren die gewünschten Enterprise Policies einfach zusammenklicken können.

Neuerungen vom Enterprise Policy Generator 7.3

Der Enterprise Policy Generator 7.3 bringt Unterstützung für die DisableRemoteImprovements-Richtlinie in Firefox 148 und höher, um Firefox daran zu hindern, Funktionen, Leistung und Stabilität zwischen den Updates zu verbessern. Dazu kommt die Unterstützung für die HarmfulAddon-Option in der EnableTrackingProtection-Richtlinie zur Blockierung schädlicher Add-ons in Firefox 147 und höher. Darüber hinaus gab es diverse kleinere Verbesserungen für bereits länger bestehende Richtlinien.

Abseits von Unternehmensrichtlinien wurde die Jahreszahl im Footer von 2025 auf 2026 geändert und eine nicht mehr notwendige Eigenschaft aus dem Erweiterungs-Manifest entfernt.

Der Enterprise Policy Generator 7.3 ist die letzte Version mit Unterstützung von Firefox ESR 128. Der Enterprise Policy Generator 8.0 wird Firefox 140 oder höher voraussetzen.

Entwicklung unterstützen

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt vom Enterprise Policy Generator erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

Der Beitrag Enterprise Policy Generator 7.3 für Firefox veröffentlicht erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

28. Januar 2026

Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 147.0.1 ein Sicherheits-Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht.

Neuerungen von Thunderbird 147.0.1

Mit Thunderbird 147.0.1 hat die MZLA Technologies Corporation ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht und behebt damit eine Sicherheitslücke. Außerdem wurde eine potenzielle Absturzursache behoben.

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27. Januar 2026

Mozilla hat Firefox 147.0.2 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion. Auch Sicherheitslücken wurden behoben.

Download Mozilla Firefox 147.0.2

Mozilla hat Firefox 147.0.2 für Windows, macOS und Linux veröffentlicht und behebt damit mehrere Sicherheitslücken, diverse potenzielle Absturzursachen sowie mehrere Webkompatibilitätsprobleme, darunter eines, welches unerwartete WebAuthn-Anfragen verursachen konnte.

Websites konnten vom Safe Browsing-Schutz unter Umständen fälschlicherweise als schädlich erkannt werden.

Mehrere Probleme wurden auch in Zusammenhang mit der Unterstützung für die XDG Base Directory-Spezifikation unter Linux behoben.

Außerdem zeigten Zertifikats-Fehlerseiten in manchen Fällen den Port doppelt an.

Der Beitrag Mozilla veröffentlicht Sicherheits-Update Firefox 147.0.2 erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

26. Januar 2026

Dieser Artikel fasst die Veröffentlichungstermine für Firefox und Firefox ESR im Jahr 2026 übersichtlich zusammen.

Neue Major-Releases von Firefox erscheinen in der Regel alle vier Wochen. Auf diese Weise erreichen Neuerungen schneller den Endnutzer und man muss nicht viele Monate auf bereits implementierte Funktionen warten. Dies sind die Veröffentlichungstermine von Firefox für das Jahr 2026.

Das sind die Firefox Release-Termine 2026

Firefox 147, Firefox ESR 140.7, Firefox ESR 115.32
13. Januar 2026 (5 Wochen nach Firefox 146)

Firefox 148, Firefox ESR 140.8, Firefox ESR 115.33
24. Februar 2026 (6 Wochen nach Firefox 147)

Firefox 149, Firefox ESR 140.9
24. März 2026 (4 Wochen nach Firefox 148)

Firefox 150, Firefox ESR 140.10
21. April 2026 (4 Wochen nach Firefox 149)

Firefox 151, Firefox ESR 140.11
19. Mai 2026 (4 Wochen nach Firefox 150)

Firefox 152, Firefox ESR 140.12
16. Juni 2026 (4 Wochen nach Firefox 151)

Firefox 153, Firefox ESR 153.0, Firefox ESR 140.13
21. Juli 2026 (5 Wochen nach Firefox 152)

Firefox 154, Firefox ESR 153.1, Firefox ESR 140.14
18. August 2026 (4 Wochen nach Firefox 153)

Firefox 155, Firefox ESR 153.2, Firefox ESR 140.15
15. September 2026 (4 Wochen nach Firefox 154)

Firefox 156, Firefox ESR 153.3
13. Oktober 2026 (4 Wochen nach Firefox 155)

Firefox 157, Firefox ESR 153.4
10. November 2026 (4 Wochen nach Firefox 156)

Firefox 158, Firefox ESR 153.5
8. Dezember 2026 (4 Wochen nach Firefox 157)

Firefox 159, Firefox ESR 153.6
19. Januar 2027 (6 Wochen nach Firefox 158)

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Im Versionsverwaltungssystem Git existieren im Repository sogenannte Packfiles. Diese werden genutzt um mehrere Objekte, wie z.B. Commits, Trees, Blobs oder Tags, als einzelne Dateien abzulegen. Damit fasst Git viele Objekte zu einer einzelnen komprimierten Datei zusammen. Ergänzt wird das ganze durch einen Index, um einen schnellen Zugriff zu ermöglichen. Dabei nutzt Git Delta-Kompression, indem es ähnliche Objekte, z. B. verschiedene Versionen derselben Datei, nicht vollständig speichert, sondern nur die Unterschiede.

Eine Git-Pack-Datei im Schema

Dies reduziert die Repository-Größe erheblich, kann aber bei ungünstigen Repositorys mit vielen Binärdaten zu Repositorys führen, welche mehrere dutzend Gigabyte große Pack-Dateien besitzen. Eine Steuerung ist über den Konfigurationsparameter pack.packsizelimit möglich:

git config pack.packsizelimit 5g

Damit würde diese Einstellung für das aktuelle Repository gesetzt werden. Wer das Ganze global benötigt, kann dies ebenfalls einstellen:

git config --global pack.packsizelimit 5g

Allerdings gilt diese Einstellung nicht sofort, stattdessen muss für ein Repack gesorgt werden:

git repack -Ad --max-pack-size=5g

Anschließend kann die Größe der Packs kontrolliert werden:

ls -lh .git/objects/pack

Allerdings sollte beachtet werden, das die Option grundsätzlich nur in Ausnahmefällen sinnvoll ist:

Note that this option is rarely useful, and may result in a larger total on-disk size (because Git will not store deltas between packs) and worse runtime performance (object lookup within multiple packs is slower than a single pack, and optimizations like reachability bitmaps cannot cope with multiple packs).