staging.inyokaproject.org

8. November 2007

Prozessortaktung mit den laptop-mode-tools

Angeregt durch die Diskussion im Forum hab ich ich mich noch mal mit den passenden Kernelmodulen beschäftigt. Tatsächlich bringt hier der Austausch von speedstep-centrino durch acpi-cpufreq positives. Durch die laptop-mode-tools werden die passenden Kernelmodule für die eingestellten Governors automatisch geladen. So muß nur zum Start das Kernelmodul acpi-cpufreq über /etc/modules geladen werden.

Prozessortaktung ohne laptop-mode-tools

am Ende möchte ich nur den conservative-Governor nutzen. Dafür brauch ich die laptop-mode-tools nicht. Das kann ich einfach in /etcsysfs.conf festlegen:

devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_governor = conservative
devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_min_freq= 800000

Der erste Eintrag legt den zu benutzenden Governor fest, der zweite der minimale Prozessortakt.

Prozessortaktung mit den laptop-mode-tools

Angeregt durch die Diskussion im Forum hab ich ich mich noch mal mit den passenden Kernelmodulen beschäftigt. Tatsächlich bringt hier der Austausch von speedstep-centrino durch acpi-cpufreq positives. Durch die laptop-mode-tools werden die passenden Kernelmodule für die eingestellten Governors automatisch geladen. So muß nur zum Start das Kernelmodul acpi-cpufreq über /etc/modules geladen werden.

Prozessortaktung ohne laptop-mode-tools

am Ende möchte ich nur den conservative-Governor nutzen. Dafür brauch ich die laptop-mode-tools nicht. Das kann ich einfach in /etcsysfs.conf festlegen:

devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_governor = conservative
devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_min_freq= 800000

Der erste Eintrag legt den zu benutzenden Governor fest, der zweite der minimale Prozessortakt.

7. November 2007

Unter Ubuntu Feisty habe ich ja schon einmal mit dem Avant Window Navigator, einem (zukünftigen) Ersatz für das Gnome- oder andere Panel, experimentiert, hatte den Versuch dann aber doch wg. Instabilitäten abgebrochen. Mittlerweile ist eine neue offizielle Version erschienen, die Enwicklung geht sehr schnell voran – irgendwie erinnert mich das Ganze an die Entwicklungsphase von Berl/Compiz damals. Also AWN unter Ubuntu Gutsy nochmal neu installiert, kompilieren aus den Sourcen funktionierte gut, mittlerweile bin ich aber wg. der Updatefrequenz doch auf eine Repository-Version umgestiegen, die entsprechende Installationsanleitung gibt es im AWN-Wiki. [singlepic=32] AWN läuft hier jetzt stabil, das obere Gnome-Panel konnte entfernt werden, AWN läuft nun über dem unteren, transparenten Gnome-Panel das noch für die Systemmenüs, Uhrzeit und Notification-Area belassen wurde. Durch den transparenten Hintergrund stört das aber auch nicht weiter (obwohl das Ziel natürlich doch das Entfernen aller Gnome-Panels ist): [singlepic=31] AWN selbst enthält jetzt eine Menge neuer Applets, unter anderem einen Desktop-Switcher, ein Wetter-Applet mit Vorhersage für 5 Tage, mehrere Multimedia-Applets, einen neuen Filemanager und und und… Gebraucht wird hier nur der Desktop-Switcher und der Mülleimer, das Wetter-Applet als Schmankerl, der Rest ist Starter/Fenster-Leiste. Das Volume-Manager-Applet wäre noch nett gewesen, wird aber leider beim aktivieren nur als weisser Strich angezeigt – Fehlersuche läuft. Alles in allem bin ich aber recht angetan von der neuen version des Avant Window Navigator – Dank an die Entwickler, bin gespannt wass da noch kommt… Links zum Thema:

4. November 2007

Ich nutze neue Ubuntu-Releases immer für ein "Großreinemachen" auf meinem Notebook.

Backup machen.

Dabei daran denken, dass Dateien auch Besitzer haben. Auf externen FAT32-Festplatten hilft tar, ansonsten tut es ein cp -av oder rsync -avz. Ins Backup sollten alle Daten, die nicht zur Distribution gehĂśren. Ich empfehle die Verzeichnisse /etc, /root, /home, /srv und ein Dump von Datenbanken und Subversion-Repositories. Hilfreich kann auch eine Liste der installierten Pakete sein (dpkg -l oder dpkg --get-selections). Ansonsten kann man sich im Vorfeld schlau machen, wo die Anwendungsdaten der eigenen Programme liegen.

Betriebssystem installieren.

Da tendiere ich zur Alternate-CD, aber auch die normale Live-CD ist eine gute Wahl. Es ist hilfreich, bei der Installation schon kabelgebundenes Internet zur VerfĂźgung zu haben, um auch sofort alle Updates herunterladen zu kĂśnnen.

Anwendungen konfigurieren.

Jetzt kommt eine Stärke von Linux. Programm installieren. Konfiguration aus dem Backup rßberkopieren. Programm ist fertig konfiguriert.

Anwendungsdaten kopieren.

Je nach Voodoo, der zu betreiben ist, reicht entweder eine Kopie oder das Backup muss Ăźber ein Hilfsprogramm importiert werden.

Fertig.

Bei mir hat die ganze Prozedur etwa zwei Stunden gedauert, wobei die längste Zeit fßr das Herunterladen von Programmen und Paketen benÜtigt wurde.

Den Seitenhieb kann ich mir nicht sparen: Wie lange dauert so etwas unter Windows?

Installation und Konfiguration des Betriebssystems und der Anwendungen, dann auch nach Aktualisierung des Betriebssystems und der Anwendungen.

29. Oktober 2007

So, am vergangenen Wochenende hatten wir ein Treffen des Teams - bzw. derjenigen, die Zeit hatten - von ubuntuusers.de.

Es war sehr interessant, die Leute einmal kennenzulernen, die wir sonst nur virtuell kennen.

FĂźr mich - wie fĂźr einige andere auch - gab es einen Motivationsschub, was die Arbeit angeht.

Das Linuxhotel hat uns beherbergt und wir alle kĂśnnen es aus vollem Herzen nur empfehlen, dort Veranstaltungen zu machen. Die Community-Preise sind unschlagbar und die Leute sind super nett.

28. Oktober 2007

26. Oktober 2007

Ubucon 2007So, die Ubucon 2007 ist vorbei und ich möchte nun ein wenig darüber berichten.

Die Ubucon war der erste Event dieser Art auf deutschem Boden und wurde alleine von der Ubuntu-Community organisiert. Initiator des Ganzen war der gemeinnützige Verein Ubuntu Deutschland, der ja auch auf diversen anderen Messen sehr aktiv ist.

Nun ist es ja unmöglich auf so einer Veranstaltung alle Vorträge zu besuchen, zumal ja meistens zwei oder drei gleichzeitig stattfinden. Ich selbst habe mir auf der Ubucon folgende Vorträge angehört:

Suzan beim Vortrag auf der Ubucon

Samstag

  • Keynote - Oliver Cleynen
  • Ubuntu community - Matthias Urlichs
  • Computer ohne GUI oder Hardware schleppen ist uncool - Sven Guckes
  • Bug Reports - Susanne Vestner-Ludwig (naja, angehört … diesen hab ich gehalten, siehe Bild)
    Die Folien zu meinem Vortrag “Bug Reports” könnt ihr hier als PDF-Datei herunterladen: Folien Präsentation ‘Bug Reports’ (PDF).
  • Ubuntu im IRC - Christopher Denter & Julius Bloch (in Vertretung für Mathias Baran)
  • Ubuntu Entwicklung - Michael Vogt
  • Wubi - René Dittmann
  • Fliegender Roboter - Joachim Clemens, Tobias Hammer & Stefan Siemes (ein Projekt der Hochschule Niederrhein)

Sonntag

  • It’s all the manufacturer’s fault? Hardware unter Linux - Christian Perle
  • Spamfilter - Charly Kühnast
  • HDD-Verschlüsselung - Joel Garske
  • Ubuntu im IRC - Christopher Denter & Julius Bloch (in Vertretung für Mathias Baran)
  • Edubuntu - Marcus Krüger

Das gesamte Programm und nähere Infos der Ubucon gibt es nach wie vor auf der Webseite anzusehen.
Es wird die meisten Vortragsfolien zum Download geben, außerdem auch noch ein paar Videos. Bitte haltet euch darüber auf der Ubucon-Webseite auf dem Laufenden.

Es ist immer schwierig zu sagen, welcher gehörter Vortrag denn nun der Beste war. Alle Vorträge sowie alle Redner waren völlig unterschiedlich und mir hat jeder Vortrag gefallen. Ich persönlich habe jedoch den Vortrag “Ubuntu Entwicklung” von Michael Vogt als meinen Lieblingsvortrag erkoren. Sowohl das Thema als auch der Redner waren einfach hervorragend. Es ist einfach immer spannend, ein paar Einblicke in die Entwicklung von Ubuntu aus erster Hand zu bekommen. Ich fand auch toll, dass es kein technischer Vortrag war, was man beim Titel durchaus hätte erwarten können. Also Daumen hoch und nochmal nachträglich nochmal Applaus, Applaus, Applaus für Michael!

Ansonsten habe ich keinen schlechten Vortrag gehört, alle waren hochinteressant. Auch wenn ich bei manchen Sachen technisch nicht so der Profi bin und nicht alles verstanden habe, ist es doch mehr als interessant einen Einblick in Themen wie z. B. Spamfilter oder Hardwareverschlüsselung zu bekommen. Bei einigen Rednern merkt man auch, dass sie das nicht zum erstenmal machen. Sven Guckes war wirklich sehr kurzweilig, ein sehr guter Redner! ;-) Ich persönlich möchte mich auch beim Matthias (smurf) bedanken, dass er meinen Vortrag als Ubuntu-Entwickler mit einer Frage und Antwort Runde zum Thema wunderbar abgerundet hat.

Fazit

Ubucon AbschlussbildEs war ein gelungener Event! Natürlich gibt es noch Dinge die verbesserungswürdig sind, aber das ist ja wohl mehr als normal nach der ersten Veranstaltung dieser Art.

Gestern war im IRC-Channel der Ubucon (#ubucon-de auf freenode) eine Nachbesprechung des Events. Bei dieser bin ich dann auch in das Ubucon-Team “gerutscht”. Hatte wohl mal irgendwann zur “falschen” Zeit “ja” gesagt! ;-)
Es ist mir natürlich eine Ehre und ich freue mich, auch einen kleinen Teil zur Organisation der Ubucon 2008 beitragen zu können.

Zur Ubucon 2007 gibt es schon eine Menge Fotos anzusehen und Blogeinträge durchzulesen. Bitte werft dazu eine Blog in das Wiki der Ubucon (auf Linuxwiki.org)!

Es war toll! Ich hoffe, ich treffe alle auf der Ubucon 2008! :-)

24. Oktober 2007

Wie angekĂźndigt hat ATI diesen Monat (und zwar heute) eine, nein, DIE neue Version des Linuxtreibers fĂźr Grafikkarten verĂśffentlicht. Der Treiber wurde von vielen Benutzern sehnlichst erwartet, verspricht ATI doch gesteigerte Performance und endlich die VerfĂźgbarkeit von AIGLX zur Benutzung von Compiz Fusion u.Ä. ohne Umweg Ăźber Xgl. Heute kam der Treiber - und fĂźr mich sieht’s schon wieder ganz dĂźster aus…

Fakten der letzten Stunden:

  • Download und Installation unter Ubuntu Gutsy funktionieren reibungslos.
  • X/Metacity: 3D Performance subjektiv deutlich verbessert, schĂśn.
  • Compiz Fusion: Scrollen im Firefox ist unerträglich langsam geworden, wenn sich jemand erinnern sollte - langsamer als noch zu Beryl-Zeiten vor einem Jahr.
  • Compiz Fusion: Wirkt allgemein träger, ruckeliger obwohl der benchmark eine angebliche FPS-Verdopplung anzeigt.
  • Compiz Fusion: MPlayer spielt Filmmaterial nur noch ruckelig (Xv) oder flackernd (OpenGL) ab.

Die genannten Probleme werden derzeit auch in diversen Foren diskutiert, beispielsweise auf ubuntuforums.org oder auch Phoronix.

Scheinbar funktioniert AIGLX bei einigen Grafikkarten recht gut, bei anderen dafßr wieder ßberhaupt nicht vernßnftig. Nach eineinhalb Stunden war FGLRX 8.42.3 jedenfalls wieder aus meiner Gutsy-Installation verschwunden und es läuft wieder der freie Radeontreiber. Compiz Fusion auch. Flßssig und so, inklusive MPlayer. ATI geht mit der Verbesserung des FGLRX definitiv in die richtige Richtung, allerdings habe ich mir wohl blauäugig zu grosse Hoffnungen auf einen Wundertreiber gemacht und demnach ist es fßr meineneinen fßr den Umstieg noch zu frßh, ich werde da erstmal abwarten mßssen ob sich die Performance fßr meine betagte Radeon 9700 Mobile noch verbessert. Falls nicht werde ich eben auf das FGLRX-Powermanagement verzichten mßssen und bleibe (eigentlich ja zufrieden) beim freien Radeontreiber.

Vielleicht auch interessant:

©2008 CoreBlog.

22. Oktober 2007

So, der oder die 1. deutsche ubucon ist vorbei.

Mir hat es sehr gut gefallen - die Atmosphäre war klasse - einige der Vorträge, die ich gehÜrt habe, waren richtig gut - das Alterssprektrum reichte von geschätzten 10 bis geschätzten 70 Jahren - es war interessant mal einige Leute zu sehen, die ich bis dato nur virtuell kannt - mir wird es sich nie erschlie�en, warum Leute in einem Vortrag, ihr eigenes Notebook mitbringen und benutzen (meines blieb zu Hause) - ich habe endlich mal Keysigning betrieben.

19. Oktober 2007

Wie überall und allerorts zu lesen ist wurde gestern Ubuntu Gutsy offiziell freigegeben. Den Umstieg habe ich ja schon vor einigen Tagen vorgenommen, die letzten Updates verliefen problemlos – wie eigentlich der gesamte Betrieb von Gutsy. Was mir jetzt zunehmend fehlt sind Blogthemen zum Thema Ubuntu. Viele Probleme älterer Versionen wurden schon beschrieben und gelöst, Workarounds, Tips, Tricks und HowTos findet man überall im Netz. Das beliebte Thema Compiz Fusion /ATI Radeon hat sich mit Gutsy endgültig erledigt, ausser den Settins-Manager nachinstallieren muss man nichts mehr tun. Was also jetzt? Meine Überlegungen gehen in Richtung Schwerpunktverlagerung wieder in Richtung Pluginentwicklung für WordPress, Webwork allgemein, Design, XHTML, CSS und PHP, wenn Zeit bleibt vielleicht auch wirklich etwas Python. Mal sehen ob auch daran Interesse besteht
 Was auf jeden Fall kommen muss ist ein neues Blogtheme, dieses angepasste Kubrick ist nicht wirklich das was ich wollte
 Viel Spass mit Gutsy.

18. Oktober 2007

12. Oktober 2007

5. Oktober 2007

Heute war wieder Update-Tag. 107 Pakete waren fällig wenn ich mich richtig erinnere. Probleme machte das Update von Cupsys, wg. Paketkonflikten konnte das Update nicht durchgefßhrt werden. Nachdem ich mich erst entschieden hatte mit dem Cupsys-Update noch auf aktualisierte de-Server zu warten habe ich nun letztendlich doch einen Workaround angewandt den ich bei Shakal gefunden habe: sudo dpkg -i --force-overwrite /var/cache/apt/archives/cupsys_1.3.2-1ubuntu4_i386.deb Ausfßhren und gut war. Danke hierfßr.

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3. Oktober 2007

Das ist eine nette Idee: Wie ich gerade ßber Yoda erfahren habe wurde von Rafael Proenca auf Basis von Google eine Suchmaschine zum Thema Ubuntu entwickelt, durchsucht werden hierbei das Ubuntuusers-Forum, die dt. Ubuntu Mailingliste, das Ubuntuusers-Wiki und die Newsplattform Ikhaya, ebenfalls auf Ubuntuusers.de. Genannt wurde das Ganze Uboontu. Die Suche scheint sehr schnell zu sein und wird (mir zumindest und wahrscheinlich vielen anderen auch) das Auffinden von Beiträgen/Artikeln zu bestimmten Themen sehr erleichtern.

Vielleicht auch interessant:

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2. Oktober 2007

Powermanagement am Notebook

Habe ich schon mal hier behandelt. Nur hat da der gnome-powermanager und der powernowd den Job getan. Jetzt mit Gutsy hab ich diese beiden Tools rausgeschmissen, als Benutzer kann man den Governor dann unter XFCE mit dem xfce4-governor-plugin regeln. Wer es etwas komfortabler haben will, nutzt die laptop-mode-tools. Die laptop-mode-tools sind in Ubuntu schon vorinstalliert.

Einrichtung

Das Thema Prozessortaktung ist im Wiki von ubuntuusers schön ausführlich erklärt. Der Artikel geht davon aus, daß die passenden Kernelmodule automatisch geladen werden. Für mein NC8000 und Yvonnes T40 reichen diese:

  • speedstep-centrino
  • cpufreq_ondemand
  • cpufreq_powersave
  • cpufreq_conservative

DIe Module habe ich in /etc/modules eingetragen.
Der laptop-mode sind beim Start deaktiviert. In der Datei /etc/default/acpi-support wird der laptop-mode aktiviert:

# Switch to laptop-mode on battery power - off by default as it causes odd
# hangs on some machines
ENABLE_LAPTOP_MODE=true

In der Datei /etc/laptop-mode/laptop-mode.conf wird aktiviert, wann laptop-mode aktiv sein soll:

# Enable laptop mode when on battery power.
ENABLE_LAPTOP_MODE_ON_BATTERY=1
# Enable laptop mode when on AC power.
ENABLE_LAPTOP_MODE_ON_AC=0
# Enable laptop mode when the laptop's lid is closed, even when we're on AC
# power? (ACPI-ONLY)
ENABLE_LAPTOP_MODE_WHEN_LID_CLOSED=1

Ich möchte mit dem laptop-mode hauptsächlich die Prozessortaktung beeinflussen. Das wird hier aktiviert:

# Should laptop mode tools control the maximum CPU frequency?
#
CONTROL_CPU_FREQUENCY=1

In welchem Zustand, welcher Prozessortakt und welcher Governor wird in diesem Abschnitt bestimmt:

BATT_CPU_MAXFREQ=medium
BATT_CPU_MINFREQ=slowest
BATT_CPU_GOVERNOR=powersave
BATT_CPU_IGNORE_NICE_LOAD=1
LM_AC_CPU_MAXFREQ=fastest
LM_AC_CPU_MINFREQ=slowest
LM_AC_CPU_GOVERNOR=performance
LM_AC_CPU_IGNORE_NICE_LOAD=1
NOLM_AC_CPU_MAXFREQ=fastest
NOLM_AC_CPU_MINFREQ=slowest
NOLM_AC_CPU_GOVERNOR=performance
NOLM_AC_CPU_IGNORE_NICE_LOAD=0

Läuft das Notebook im Akkubetrieb, ist der Governor powersave und die minimals CPU-Frequenz 600 MHz eingestellt. An der Steckdose läuft die CPU des Notebook mit vollem Takt. Will man den Governor als Benutzer selber ändern, funktioniert das seit Gutsy in XFCE sehr schön mit dem xfce4-governor-plugin.

Links

Powermanagement am Notebook

Habe ich schon mal hier behandelt. Nur hat da der gnome-powermanager und der powernowd den Job getan. Jetzt mit Gutsy hab ich diese beiden Tools rausgeschmissen, als Benutzer kann man den Governor dann unter XFCE mit dem xfce4-governor-plugin regeln. Wer es etwas komfortabler haben will, nutzt die laptop-mode-tools. Die laptop-mode-tools sind in Ubuntu schon vorinstalliert.

Einrichtung

Das Thema Prozessortaktung ist im Wiki von ubuntuusers schön ausführlich erklärt. Der Artikel geht davon aus, daß die passenden Kernelmodule automatisch geladen werden. Für mein NC8000 und Yvonnes T40 reichen diese:

  • speedstep-centrino
  • cpufreq_ondemand
  • cpufreq_powersave
  • cpufreq_conservative

DIe Module habe ich in /etc/modules eingetragen.
Der laptop-mode sind beim Start deaktiviert. In der Datei /etc/default/acpi-support wird der laptop-mode aktiviert:

# Switch to laptop-mode on battery power - off by default as it causes odd
# hangs on some machines
ENABLE_LAPTOP_MODE=true

In der Datei /etc/laptop-mode/laptop-mode.conf wird aktiviert, wann laptop-mode aktiv sein soll:

# Enable laptop mode when on battery power.
ENABLE_LAPTOP_MODE_ON_BATTERY=1
# Enable laptop mode when on AC power.
ENABLE_LAPTOP_MODE_ON_AC=0
# Enable laptop mode when the laptop's lid is closed, even when we're on AC
# power? (ACPI-ONLY)
ENABLE_LAPTOP_MODE_WHEN_LID_CLOSED=1

Ich möchte mit dem laptop-mode hauptsächlich die Prozessortaktung beeinflussen. Das wird hier aktiviert:

# Should laptop mode tools control the maximum CPU frequency?
#
CONTROL_CPU_FREQUENCY=1

In welchem Zustand, welcher Prozessortakt und welcher Governor wird in diesem Abschnitt bestimmt:

BATT_CPU_MAXFREQ=medium
BATT_CPU_MINFREQ=slowest
BATT_CPU_GOVERNOR=powersave
BATT_CPU_IGNORE_NICE_LOAD=1
LM_AC_CPU_MAXFREQ=fastest
LM_AC_CPU_MINFREQ=slowest
LM_AC_CPU_GOVERNOR=performance
LM_AC_CPU_IGNORE_NICE_LOAD=1
NOLM_AC_CPU_MAXFREQ=fastest
NOLM_AC_CPU_MINFREQ=slowest
NOLM_AC_CPU_GOVERNOR=performance
NOLM_AC_CPU_IGNORE_NICE_LOAD=0

Läuft das Notebook im Akkubetrieb, ist der Governor powersave und die minimals CPU-Frequenz 600 MHz eingestellt. An der Steckdose läuft die CPU des Notebook mit vollem Takt. Will man den Governor als Benutzer selber ändern, funktioniert das seit Gutsy in XFCE sehr schön mit dem xfce4-governor-plugin.

Links

1. Oktober 2007

… bin ich immernoch sehr angetan. Die Grundinstallation verlief wie beschrieben ja einigermassen problemlos, jetzt ein kurzes Zwischenfazit nach einer Woche Benutzung.

Zuerst einmal Dinge die mir positiv aufgefallen sind:

+ die Installation meiner Standardsoftwarekollektion (Feedreader, FTP-Client, Apache/PHP/MySQL, Codecs,…) machte absolut keine Probleme, die Software läuft seitdem auch ohne Mucken. + Compiz Fusion / ATI Radeon 9700 Mobile - wow. Läuft flĂźssig und stabil out of the Box, keinerlei persĂśnliches Eingreifen mehr nĂśtig, ebensowenig externe Paketquellen. + Das Arbeiten an sich im täglichen Gebrauch macht absolut Ăźberhaupt keine Schwierigkeiten, keine AbstĂźrze, keine Inkompatibilitäten, keine VerzĂśgerungen in der Bedienung.

Weil nicht alles toll sein kann gibt es natĂźrlich auch ein paar Sachen die eher negativ auffallen:

- Firefox ist noch als Version 2.0.0.6 enthalten, aber Beta ist ja noch lange nicht Final… - Der Compiz Fusion Settings Manager muss extra installiert werden - IMHO unnötig, so viel extra Platz auf der Installations-CD würde er auch nicht verschwenden, dafür geht erst einmal Zeit für das (erfolglose) Suchen nach den Einstellungen drauf. - Ein Spamfilter in Evolution muss nicht nur als Plugin sondern auch in den Einstellungen als Default-Spam-Filter aktiviert werden - muss man erst einmal darauf kommen.

Kurzfazit:

Noch kßrzer gesagt - mit Ubuntu Gutsy Beta kann ich derzeit genauso flßssig arbeiten wie zuvor mit Feisty nur sind viele Pakete auf neue Versionen aktualisiert worden. Compiz Fusion bzw. auch Gnome wirkt subjektiv noch etwas flßssiger, direkter in der Bedienung, kann aber auch täuschen. Wie auch immer, den Umstieg auf die Gutsy Beta bereue ich definitiv nicht (auch wenn das gute alte Feisty noch in seiner Partition schlummert, sicher ist sicher).

Vielleicht auch interessant:

©2008 CoreBlog.

HP LJ4000N einrichten

Grundlegendes

HP bietet für den Drucker ein ausführliches Handbuch an.
Der LJ 4000N kann an den Parallelport und ans Netzwerk direkt angeschlossen werden. Der Drucker bringt zur Administration einen eigenen Webserver mit.
Den Drucker habe ich gebraucht gekauft. Die Konfiguration war mit Passwort gesichert. Das ließ sich nur mit einem Cold Reset beheben. Dazu schaltet man den Drucker aus. Man hält während des Einschaltens den großen grünen Taster gedrückt. Im Display ist dabei Cold Reset zu lesen.

Der Drucker ist nach einem Reset als DHCP-Client erreichbar. 'nmap' gibt dieses aus:

Interesting ports on noname (192.168.1.10):
Not shown: 1690 closed ports
PORT     STATE SERVICE
21/tcp   open  ftp
23/tcp   open  telnet
80/tcp   open  http
280/tcp  open  http-mgmt
515/tcp  open  printer
631/tcp  open  ipp
9100/tcp open  jetdirect

Zur Administration per Webschnittstelle ist Java notwending.

Einrichtung

Die Netzwerkkonfiguration nimmt man entweder über die Netzwerkschnittstelle, direkt an Bedienfeld oder auch über Telnet vor.

rainer@neo:~$ telnet 192.168.1.10
Trying 192.168.1.10...
Connected to 192.168.1.10.
Escape character is '^]'.

HP JetDirect

Please type "?" for HELP, or "/" for current settings
>

Die Einrichtung am PC ist recht langweilig. Vorraussetzung ist, daß CUPS installiert ist. Mit XFCE/XUBUNTU geht das so: Einstellungen → Drucker → Neuer Drucker. Der Drucker wird dann sofort erkannt. Der Drucker kann Postscript. Also sollte das auch ausgewählt werden.

KonfigurationsschnittstelleEinrichten am PCTreiberauswahl

HP LJ4000N einrichten

Grundlegendes

HP bietet für den Drucker ein ausführliches Handbuch an.
Der LJ 4000N kann an den Parallelport und ans Netzwerk direkt angeschlossen werden. Der Drucker bringt zur Administration einen eigenen Webserver mit.
Den Drucker habe ich gebraucht gekauft. Die Konfiguration war mit Passwort gesichert. Das ließ sich nur mit einem Cold Reset beheben. Dazu schaltet man den Drucker aus. Man hält während des Einschaltens den großen grünen Taster gedrückt. Im Display ist dabei Cold Reset zu lesen.

Der Drucker ist nach einem Reset als DHCP-Client erreichbar. 'nmap' gibt dieses aus:

Interesting ports on noname (192.168.1.10):
Not shown: 1690 closed ports
PORT     STATE SERVICE
21/tcp   open  ftp
23/tcp   open  telnet
80/tcp   open  http
280/tcp  open  http-mgmt
515/tcp  open  printer
631/tcp  open  ipp
9100/tcp open  jetdirect

Zur Administration per Webschnittstelle ist Java notwending.

Einrichtung

Die Netzwerkkonfiguration nimmt man entweder über die Netzwerkschnittstelle, direkt an Bedienfeld oder auch über Telnet vor.

rainer@neo:~$ telnet 192.168.1.10
Trying 192.168.1.10...
Connected to 192.168.1.10.
Escape character is '^]'.

HP JetDirect

Please type "?" for HELP, or "/" for current settings
>

Die Einrichtung am PC ist recht langweilig. Vorraussetzung ist, daß CUPS installiert ist. Mit XFCE/XUBUNTU geht das so: Einstellungen → Drucker → Neuer Drucker. Der Drucker wird dann sofort erkannt. Der Drucker kann Postscript. Also sollte das auch ausgewählt werden.

KonfigurationsschnittstelleEinrichten am PCTreiberauswahl

29. September 2007

Komplette Artikel im Feed

Ich lese in meinem Feedreader lieber die kompletten Artikel. Darum ist es auch gut sowas selber anzubieten. Das ursprüngliche Feed-Plugin für den Blog bietet das nicht selber an. Es gibt aber einen Patch, der hier diskutiert wird und jetzt hier runterladbar ist. Der Link zum Originaldownload ging mir über Nacht verloren … Das Archiv entpackt, ins Pluginverzeichnis kopiert, fertig. Meinem Feedreader freuts.

Komplette Artikel im Feed

Ich lese in meinem Feedreader lieber die kompletten Artikel. Darum ist es auch gut sowas selber anzubieten. Das ursprüngliche Feed-Plugin für den Blog bietet das nicht selber an. Es gibt aber einen Patch, der hier diskutiert wird und jetzt hier runterladbar ist. Der Link zum Originaldownload ging mir über Nacht verloren … Das Archiv entpackt, ins Pluginverzeichnis kopiert, fertig. Meinem Feedreader freuts.