staging.inyokaproject.org

1. September 2018

Ein zunächst verloren geglaubter USB Stick hat mir gezeigt wie wichtig das Thema “Verschlüsselung” bei externen Datenträgern ist und das ich mich unbedingt damit befassen sollte.

Wenn man während der Ubuntu 16.04 Installation den Haken bei “Homeverzeichnis verschlüsseln” setzt wird das Programm “LUKS” automatisch mit installiert. Bei Ubuntu 18.04 gibt es während der Installation diese Möglichkeit nicht mehr.
So ist es auch leicht möglich ein Datenträger zu verschlüsseln. Beim Formatieren mittels des Programm “Laufwerke” kann man LUKS Verschlüsselt aktivieren.

Wenn man diesen Datenträger dann an einen Ubuntu PC ohne LUKS anschließt muss man zusätzlich noch folgende drei Programme nachinstallieren:
cryptsetup_1.6.6-5ubuntu2_amd64.deb
dmsetup_1.02.110-1ubuntu10_amd64.deb
cryptsetup-bin_1.6.6-5ubuntu2_amd64.deb

Ich habe diese Pakete schon mal herunter geladen so das ich diese sehr
schnell mittels dpkg -i im System einspielen kann.

Wenn man nun einen verschlüsselten Datenträger am System anschließt öffnet sich sofort ein Fenster was nach dem Kennwort fragt.

Die meisten Anwender besitzen heute eine Vielzahl an Endgeräten. Smartphones, Tablets, Notebooks und manchmal auch noch einen klassischen Rechner. Insbesondere im klassischen PIM (Personal Information Management) Bereich möchte man synchrone Datenbestände haben.

Das Thema ist strukturell eng verzahnt mit dem Bereich E-Mail (siehe: E-Mail Kommunikation absichern). Erstens bieten in der Tradition von Microsoft Outlook viele Programme umfassende Lösungen in denen Mails, Kalender, Aufgaben und Kontakte organisiert werden. Kontact, Evolution und Thunderbird teilen sich auf dem Linux-Desktop den Markt fast vollständig auf, separate Lösungen nur für Kontakte oder Kalender gibt es kaum. Daran angelehnt bieten viele Dienstleister integrierte Lösungen, von der E-Mail bis zum Kalendermangement, weshalb es fast keine Dienste gibt, die nur Kontakte und Co anbieten.

Informationsmanagement ist ein sehr sensibler Bereich. Ein vollständiges Adressbuch und ein gut gepflegter Kalender bieten sehr viele Informationen über einen Menschen. Wen er kennt, was er wann macht, wo er gewesen ist. Diese Daten sind für viele Stellen interessanter als die Kommunikationsinhalte von Messengern und Mails.

In den Anfangszeiten von PDA's und Smartphones gab es die Möglichkeit der manuellen Synchronisation. Apple bietet dies für das iPhone noch heute, sofern man ausgewählte Programme wie Outlook oder Apple Mail nutzt und iTunes zur Synchronisation verwendet. Für die meisten anderen - freien wie unfreien - Betriebssysteme gibt es diese Möglichkeit nicht. Das macht auch Sinn, da eine manuelle Synchronisation fehleranfällig ist. Erstens müssen alle betroffenen Geräte gleichzeitig aktiv sein und zweitens darf man die Synchronisation nicht mal vergessen. Insbesondere bei großen zeitlichen Abständen und dementsprechend vielen Konflikten entstanden gerne unlösbare Probleme und Doppelungen.

Daher nutzt man heutzutage entweder einen vertrauenswürdigen Dienstleister oder man betreibt einen entsprechenden Dienst selbst. Egal welche Entscheidung man trifft, sie sollte einen zu einem Angebot führen, das offene Schnittstellen unterstützt. Proprietäre Entwicklungen wie die Google Dienste oder Exchange ActiveSync werden nicht unter allen Systemen unterstützt und können sich als Sackgasse erweisen. Die offenen Schnittstellen sind CalDAV für Kalenderdaten und CardDAV für Kontakte. Beides sind Erweiterungen des WebDAV Standards, der die Bereitstellung von Dateien über das Internet ermöglicht.

Ähnlich wie bei E-Mails (siehe: E-Mail Dienstleister mit Fokus auf Datenschutz) benötigt man einen vertrauenswürdigen Dienstleister. Für diesen gelten die gleichen Kriterien wie für die restliche Kommunikation: Ein Dienst, der nichts kostet, ist nicht vertrauenswürdig. Man bezahlt dann mit seinen Daten bzw. ermöglicht dem Anbieter durch z.B. die Anzeige personalisierter Werbung auf Basis dieser erhobenen Daten Geld zu verdienen. Im Unterschied zur E-Mail sollte der Anbieter jedoch zusätzlich eine effektive Verschlüsselung der Adressbuch- und Kalendereinträge ermöglichen. Bei E-Mails ist dies aus technischen Gründen nicht möglich - bei PIM-Daten schon, wenngleich der Zugriff über ein Webinterface die Sicherheit beeinträchtigt. Eine solche Verschlüsselung bietet beispielsweise Posteo. Dadurch hat nicht einmal der Anbieter Zugriff auf die Daten, was absolut begrüßenswert ist. Man sollte sich hier nicht von Anbietern in die Irre führen lassen, die behaupten ihre Serverfestplatten wären verschlüsselt. Dies beugt nur dem Diebstahl der Platten vor, im Betrieb wären die Daten naturgemäß ungeschützt.

So vertrauenswürdig der Dienstleister auch erscheint, so plausibel sein Geschäftsmodell wirkt, letztlich müssen wir auch ihm vertrauen. Im Unterschied zu E-Mails ist es jedoch relativ leicht möglich einen eigenen Server für Kalender und Kontakte betreiben. Nextcloud und ownCloud bieten nämlich entsprechende Erweiterungen (siehe: Cloud selbst betreiben). Beide setzen auf CalDAV und CardDAV-Schnittstellen zur Synchronisation und verwandeln das heimische NAS in einen vollwertigen PIM-Dienstleister. Für die Sicherheit des Servers ist man dann aber selbst verantwortlich, zumal wenn dieser auch außerhalb des heimischen Netzwerks erreichbar sein soll.


Bilder:
Einleitungs- und Beitragsbild von krzysztof-m via pixabay / Lizenz: CC0 Creative Commons

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Der Enterprise Policy Generator richtet sich an Administratoren von Unternehmen und Organisationen, welche Firefox konfigurieren wollen. Damit löst die Erweiterung den bekannten CCK2 Wizard in der Ära Firefox Quantum ab. Die neue Version 4.0 macht es noch einfacher, die Einstellungen zu finden, die man sucht.

Enterprise Policy Generator

Download Enterprise Policy Generator für Firefox

Mit Firefox 60 und Firefox ESR 60 hat Mozilla die sogenannte Enterprise Policy Engine eingeführt. Die Enterprise Policy Engine erlaubt es Administratoren, Firefox über eine Konfigurationsdatei zu konfigurieren. Der Vorteil dieser Konfigurationsdatei gegenüber Group Policy Objects (GPO) ist, dass diese Methode nicht nur auf Windows, sondern plattformübergreifend auf Windows, Apple macOS sowie Linux funktioniert.

Zwar steht diese Erweiterung in keiner direkten Verbindung zum bekannten CCK2 Wizard, teilt aber die grundlegende Idee vom CCK2 Wizard, welcher in Firefox Quantum nicht mehr funktioniert. Der Enterprise Policy Generator wurde als Nachfolger vom CCK2 Wizard konzipiert – nur eben für Firefox Quantum und Enterprise Policies. Die Firefox-Erweiterung hilft bei der Zusammenstellung der sogenannten Enterprise Policies, so dass kein tiefergehendes Studium der Dokumentation und aller möglichen Optionen notwendig ist und sich Administratoren die gewünschten Enterprise Policies einfach zusammenklicken können. Mehr Informationen gibt es auf der Info-Seite zum Enterprise Policy Generator.

Neuerungen Enterprise Policy Generator 4.0.0

Filter-Funktion zum Finden der gesuchten Einstellungen

Der Enterprise Policy Generator unterstützt bereits zahlreiche Enterprise Policies und alle paar Wochen kommen weitere dazu. Entsprechend kann es mit der Zeit immer schwieriger werden, die gesuchten Einstellungen zu finden. Abhilfe schafft ein neues Filter-Feld im Kopfbereich der Erweiterungs-Oberfläche. Sämtliche Optionen, welche der Enterprise Policy Generator anbietet, werden während der Eingabe umgehend gefiltert, ohne dass die Eingabe durch Drücken der Enter-Taste bestätigt werden müsste. Kategorien, welche nach der Filterung leer sind, werden vollständig ausgeblendet. Es werden sowohl die Beschreibungen der Enterprise Policies durchsucht als auch der interne Policy-Name.

Beispiel: Um Enterprise Policies zu finden, die etwas blockieren, könnte ganz einfach „block“ in das Filter-Feld eingegeben werden. Gefunden werden die vier Enterprise Policies im Abschnitt „Zugang blockieren“, über welche der Zugriff auf diverse about:-Seiten blockiert werden kann, und im Abschnitt „Netzwerk“ die Option, bestimmte Webseiten zu blockieren. Es wird aber auch im Abschnitt „Sonstiges“ die Policy „Die Verwendung von Pop-ups erlauben oder verbieten“ gefunden, obwohl in der Beschreibung die Zeichenkette „block“ nicht vorkommt, weil der interne Name dieser Policy, wie er später in der Datei policies.json stehen wird, „PopupBlocking“ lautet.

Enterprise Policy Generator 4.0

Enterprise Policy Generator 4.0

Neue Enterprise Policies

Mit dem Update auf Version 4.0.0 gab es auch einige Anpassungen der unterstützen Enterprise Policies. Die Policy, um Webseiten das Setzen von Cookies zu erlauben oder zu verbieten, wurde um eine Option zum Blockieren von Tracking-Cookies erweitert. Die neue Option steht ab Firefox 63 zur Verfügung.

Die folgenden Policies stehen zusätzlich zu Firefox ESR 60.0 nun auch ab Firefox 62 und nicht erst ab Firefox 63 zur Verfügung: Telemetrie deaktivieren, Startseite festlegen, Anzeige der separaten Suchleiste, Erweiterungen installieren oder deinstallieren, Aufruf bestimmter Webseiten verhindern, Integrierte Authentifizierung, Überschreiben der Seite beim ersten Browser-Start sowie Überschreiben der Seite nach einem Update.

Die folgenden Policies, welche bislang nur in Firefox 63 und in Firefox ESR 60 überhaupt nicht verfügbar waren, stehen nun auch ab Firefox 62 und Firefox ESR 60.2 zur Verfügung: Abweichende Server-URL für Firefox-Aktualisierungen, Immer SPNEGO oder NTLM auf Nicht-FQDNs (vollqualifizierte Domainnamen) erlauben.

Roadmap

Wer sich für die Pläne der kommenden Versionen interessiert, findet hier die aktuelle Roadmap. Auch können an dieser Stelle Vorschläge für Verbesserungen gemacht werden.

Entwicklung unterstützen

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt vom Enterprise Policy Generator erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

Der Beitrag Firefox: Enterprise Policy Generator 4.0 veröffentlicht erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

31. August 2018

Mozilla hat verschiedene Maßnahmen und einen Zeitplan für Firefox angekündigt, um seine Nutzer noch besser vor Tracking durch Webseiten zu schützen.

Treue Leser dieses Blogs wissen bereits, dass Mozilla derzeit an einem Ausbau des Tracking-Schutzes von Firefox zu einem umfangreicheren Werkzeug arbeitet. Nun hat Mozilla seine Pläne offiziell angekündigt und gibt außerdem einen Ausblick auf den Zeitplan.

Neben dem Schutz der Privatsphäre hat ein Blockieren von Tracking-Scripts vor allem auch Auswirkungen auf die Ladezeit von Webseiten. Eine Studie von Ghostery besagt, dass 55,4 Prozent der Ladezeit einer durchschnittlichen Webseite dafür aufgewendet wird, Tracking-Scripts zu laden. Darum möchte Mozilla Tracking-Scripts, welche das Laden der Webseite verlangsamen, blockieren. Mozilla wird diese Funktion im September im Rahmen einer sogenannten SHIELD-Studie mit einem Teil der Nutzer testen. Verläuft der Test gut, sollen langsame Tracking-Scripts ab Firefox 63 standardmäßig blockiert werden.

Sogenanntes Cross-Site-Tracking erlaubt das Folgen eines Benutzers über Webseiten hinweg, um so beispielsweise personalisierte Werbung anbieten zu können. Auch das möchte Mozilla eindämmen und wird im Rahmen einer SHIELD-Studie im September das standardmäßige Blockieren von Drittanbieter-Cookies testen. Das Ziel bei dieser Funktion ist es, die Blockade nach weiterem Feintuning der Funktion ab Firefox 65 für alle Nutzer standardmäßig zu aktivieren.

Weiter spricht Mozilla von anderen „trügerischen Praktiken, die ohne unser Wissen persönliche Daten sammeln oder die Benutzererfahrung verschlechtern“ und nennt dabei die Begriffe Fingerprinting und Kryptomining. Ein Zeitplan wird hierfür keiner genannt, aber auch das sollen „zukünftige Versionen von Firefox“ standardmäßig blockieren.

Wie Mozilla sagt, gehe es dabei um mehr als nur den Schutz der Nutzer, sondern auch darum, dem Nutzer eine Stimme zu geben. Auch in Zukunft würden einige Seiten Inhalte gegen Nutzerdaten tauschen, sie müssten dann aber danach fragen. Mozilla hofft, mit diesen Maßnahmen einen ähnlich positiven Effekt wie 2004 mit der Einführung des Popup-Blockers zu erzielen, was die Werbeplattformen dazu zwang, sich stärker mit der Benutzererfahrung zu befassen. Nutzer einer Nightly-Version von Firefox können das Blockieren langsamer Scripts und den verbesserten Cookie-Schutz bereits jetzt testen.

Der Beitrag Mozilla weitet Schutz vor Tracking durch Webseiten in Firefox aus erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

30. August 2018

Wir alle nutzen sie und viele wissen gar nicht, was im Hintergrund passiert oder im verborgenen bleibt.
The Cleaners – eine Dokumentation u.a. von ARTE – zeigt eine andere, düstere Seite der sozialen Netzwerke.
Fotos und Videos, die von Usern hochgeladen und wiederum von anderen Usern gemeldet wurden müssen kontrolliert werden. Dies kann nur zum Teil von Algorithmen geprüft werden – die Mehrarbeit wird von sogenannten Content Moderatoren geprüft um die es in der rund 90 Minuten langen Dokumentation geht.

Die Dokumention spielt hauptsächlich in Manila, wo viele der Firmen, die für die sozialen Netzwerke die Cleaner stellen ansässig sind.
Fotomontagen mit einem nackten Trump gehören da noch zu den amüsanteren Bildern die wegsortiert werden. Was die Cleaner zum Großteil zu sehen bekommen, sprengt meine persönliche Vorstellungskraft und man möchte am liebsten gar nicht darüber nachdenken.

Jeder, der soziale Netzwerke nutzt sollte diesen Film anschauen, solange er noch in der Mediathek von ARTE aufrufbar ist. Ich verspreche, spätestens nach der Doku wird man die sozialen Netzwerke mit anderen Augen sehen und mit einem beklemmenden Gefühl zurückgelassen.

Wir alle nutzen sie und viele wissen gar nicht, was im Hintergrund passiert oder im verborgenen bleibt.
The Cleaners – eine Dokumentation u.a. von ARTE – zeigt eine andere, düstere Seite der sozialen Netzwerke.
Fotos und Videos, die von Usern hochgeladen und wiederum von anderen Usern gemeldet wurden müssen kontrolliert werden. Dies kann nur zum Teil von Algorithmen geprüft werden – die Mehrarbeit wird von sogenannten Content Moderatoren geprüft um die es in der rund 90 Minuten langen Dokumentation geht.

Die Dokumention spielt hauptsächlich in Manila, wo viele der Firmen, die für die sozialen Netzwerke die Cleaner stellen ansässig sind.
Fotomontagen mit einem nackten Trump gehören da noch zu den amüsanteren Bildern die wegsortiert werden. Was die Cleaner zum Großteil zu sehen bekommen, sprengt meine persönliche Vorstellungskraft und man möchte am liebsten gar nicht darüber nachdenken.

Jeder, der soziale Netzwerke nutzt sollte diesen Film anschauen, solange er noch in der Mediathek von ARTE aufrufbar ist. Ich verspreche, spätestens nach der Doku wird man die sozialen Netzwerke mit anderen Augen sehen und mit einem beklemmenden Gefühl zurückgelassen.

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Empfehlung: The Cleaners - Im Schatten der Netzwelt

Wir alle nutzen sie und viele wissen gar nicht, was im Hintergrund passiert oder im verborgenen bleibt.
The Cleaners - eine Dokumentation u.a. von ARTE - zeigt eine andere, düstere Seite der sozialen Netzwerke.
Fotos und Videos, die von Usern hochgeladen und wiederum von anderen Usern gemeldet wurden müssen kontrolliert werden. Dies kann nur zum Teil von Algorithmen geprüft werden - die Mehrarbeit wird von sogenannten Content Moderatoren geprüft um die es in der rund 90 Minuten langen Dokumentation geht.

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29. August 2018

Mozilla arbeitet an einer Neuerung für Firefox, welche abhängig von der aufgerufenen Webseite Erweiterungen vorschlagen kann, die für den Anwender nützlich sein könnten.

Unter der Bezeichnung Contextual Feature Recommender (CFR) soll Firefox in Zukunft kontextabhängig Vorschläge für die Installation von Firefox-Erweiterungen machen können. So wäre beispielsweise denkbar, dass Firefox beim Besuch von Amazon eine passende Erweiterung von Amazon vorschlägt. Der Vorschlag erfolgt anhand eines Symbols in Adressleiste. Per Klick darauf kann die Installation der entsprechenden Erweiterung angestoßen werden.

Hinweis: Wichtig ist an dieser Stelle natürlich der Hinweis, dass es sich hierbei um Mockups handelt. Die finale Implementierung kann am Ende teilweise oder auch deutlich von dem hier Gezeigten abweichen. Ebenso ist es möglich, dass es diese Neuerung nie in eine finale Version von Firefox schafft.

Contextual Feature Recommender

Contextual Feature Recommender

Die Neuerung ergibt vor allem unter einem Gesichtspunkt viel Sinn: Erweiterungen bieten viele Möglichkeiten, Firefox noch besser zu machen. Laut dem kürzlich veröffentlichten Public Data Report haben aber gerade einmal 35 Prozent aller Firefox-Nutzer eine oder mehr Firefox-Erweiterungen installiert. Durch den CFR könnten Nutzer, welche bisher noch überhaupt keine Erweiterungen nutzen, das Konzept von Browser-Erweiterungen kennen und schätzen lernen.

Noch nicht für die erste Phase geplant, aber für später denkbar wäre eine Integration in das Firefox-Menü respektive die Sidebar, wie die folgenden Mockups zeigen.

Contextual Feature Recommender

Contextual Feature Recommender

Der Beitrag Firefox soll Erweiterungen empfehlen können erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

Mit dem Plugin WP Youtube Lyte kannst Du Youtube Videos so einfach in Blogposts einbetten wie bisher – allerdings ohne dass Youtube die Daten Deiner Leser bekommt, bevor die zustimmen.

Vor einigen Jahren hat WordPress angefangen, sogenannte „Embeds“ zu unterstützen. Man muss nur den Link zu einem Youtube-Video oder einen Tweet in den Text kopieren und WordPress erzeugt automatisch eine Vorschau des Inhalts.

Das funktioniert für eine Vielzahl von Diensten – eigentlich mit allen die oEmbed unterstützen. Allerdings verfügt WordPress über eine Whitelist von zugelassenen Quellen. Alle, die nicht auf der Liste stehen, werden nur eingeschränkt hübsch dargestellt. Diese Liste kann man erweitern, wenn man mehr Dienste freigeben will.

Datenschutz ohne Qualitätsverlust

Das Problem bei Embeds ist, dass die in der Regel Design- und Funktions-Elemente von der Quell-Seite laden. Wenn Du also einen Blogartikel bei mir aufrufst und da ein Youtube-Video eingebettet ist, dann werden Vorschau-Bild und ein paar andere Elemente von youtube.com geladen. Youtube speichert dann, dass Du dieses Video von meinem Blog aus aufgerufen hast.

Das kann durchaus okay sein, wenn Du Dich aktiv dafür entscheidest: „Ja, dieses Video interessiert mich.“ Normalerweise werden Elemente von Youtube bereits geladen, wenn Du den Artikel aufrufst und noch gar nicht weißt, dass das Video eingebettet ist. Die Daten sind dann schon an Youtube übertragen. Deswegen wäre es eigentlich schöner, wenn das Video erst dann lädt, wenn Du es startest.

Dafür sorgt das Plugin WP Youtube Lyte. Es lädt einmalig das Vorschau-Bild von Youtube und speichert es dann zwischen. Es erzeugt dann selbst eine Vorschau des Videos. Die unterscheidet sich kaum von der, die Youtube selbst zur Verfügung stellt. Und sie funktioniert auch genau so: Du klickst auf den Play-Button – erst dann lädt das Video von Youtube und beginnt sich abzuspielen:

YouTube Video

Leider unterstützt WP Youtube Lyte ausschließlich Youtube-Videos und nicht noch weitere Dienste. Ich glaube, ich habe kaum andere Embeds als die von Youtube in meinem Blog, deswegen passt das Plugin für mich. Ich finde aber, wenn der WordPress-Core Embeds unterstützt, dann sollte er das auf eine Art tun, die dem Stand des Datenschutzes entspricht.

So bettest Du Youtube-Videos DSGVO-konform ein