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17. August 2024

Viele werden vermutlich das Musikhaus Thomann in Burgebrach in der Nähe von Bamberg kennen. Ein Laden der sowohl online als auch offline alles Erdenkliche zum Thema Klang verkauft und als Europas größter Musikhändler gilt.

Bei Thomann kaufe ich gerne Dinge zum Thema Audio ein, weil die Beratung einfach super ist. So hatte ich mit einem Mitarbeiter ca. 2 Wochen lang E-Mail-Kontakt bis wir ein Mikrofon gefunden hatten, dass für meinen Anwendungsfall geeignet war. Andere Händler hätten meine Nachfragen vermutlich schon deutlich früher ignoriert.

Schon länger wollte ich mir Thomann mal vor Ort ansehen anstelle immer nur online zu bestellen. Bisher bin ich nur nie dazu gekommen. Da ich mir ein neues USB-Audiointerface kaufen wollte, habe ich mich heute Morgen spontan auf den Weg gemacht. Um es kurz zu machen, wer in der Nähe von Bamberg ist, sollte mal bei Thomann vorbeischauen. Irre, was die alles anbieten.

OK, nun aber zum eigentlichen Thema.

Gekauft habe ich schlussendlich das Motu M2, welches mit 233 Euro nicht gerade das billigste aber bei weitem nicht das teuerste Audiointerface ist. Daran angeschlossen ist aktuell ein Beyerdynamic DT 880 (Kopfhörer) sowie ein Rode NTG2 (Mikrofon).

Das Gehäuse sowie alle Drehregler sind aus Aluminium gefertigt. Selbst wenn man ein Mobiltelefon darauf legt und beispielsweise eine Nachricht versendet, hört man keine Störgeräusche. Ich will jetzt nicht die Aussage “gefertigt für die Ewigkeit” verwenden aber solide ist das Teil auf jeden Fall.

Was ich gut finde ist, dass es eine detailliertere Pegelanzeige, sowohl für IN als auch OUT gibt. Viele Interfaces haben nur Lämpchen (rot oder grün).

Ach ja, Linux. Zumindest mit Kernel 6.10.5 funktioniert das Teil “out of the box” nachdem man es für In- und Output eingestellt hat. Sowohl die Ein- als auch die Ausgabe ist meiner laienhaften Meinung sehr gut.

Der Mitarbeiter von Thomann war sich nicht ganz sicher, ob das Motu M2 den Beyerdynamic-Kopfhörer mit 250 Ohm richtig befeuern kann. Er hat mich daher extra auf die 30 Tage Rückgaberecht hingewiesen, die auch beim Kauf im Laden gilt. Ich bin bei dem Thema weit davon ein Experte zu sein. Aber wenn ich beispielsweise den Beginn von https://www.youtube.com/watch?v=J0g0yZKbJP4&t=34s abspiele und sowohl die Lautstärke als auch Gain am Interface auf Maximum stelle, bin ich danach gefühlt taub, habe aber keine störenden Geräusche bei der Wiedergabe. Es ist mir einfach zu laut. Was für mich beispielsweise in Ordnung ist, ist die Lautstärke auf 100 Prozent zu setzen und den Regler für Gain auf ca. 10 bis 12 Uhr zu stellen. Ich würde daher sagen, ja der Motu M2 hat genug “Wumms”. Mit den Einstellungen werde ich mich aber noch genauer befassen.

Wer also bereit ist, mehr als 200 Euro auszugeben, sollte sich durchaus das Motu M2 ansehen.

Ich hätte übrigens noch ein funktionsfähiges Focusrite Scarlett Solo (08/2018) herumliegen. Bei Interesse bitte per E-Mail melden.

14. August 2024

Firefox besitzt eine Übersetzungsfunktion für Websites, welche im Gegensatz zu Cloud-Übersetzern wie Google Translate lokal arbeitet, die eingegebenen Texte also nicht an einen fremden Server sendet. Nun hat Mozilla das nächste Paket an unterstützten Sprachen aktiviert.

Firefox wird seit Version 118 standardmäßig mit einer lokalen Funktion zur maschinellen Übersetzung von Websites für den Browser ausgeliefert. Das bedeutet, dass die Übersetzung vollständig im Browser geschieht und keine zu übersetzenden Inhalte an einen Datenriesen wie Google oder Microsoft übermittelt werden müssen.

Im vergangenen Monat hatte Mozilla bereits die Unterstützung für einige weitere Sprachen hinzugefügt, jetzt folgte das nächste Paket.

Finale Firefox-Versionen können ab sofort auch aus den folgenden Sprachen übersetzen: Indonesisch, Rumänisch, Slowenisch und Tschechisch. Letzteres war bereits in Nightly-Versionen möglich, die anderen Sprachen sind komplett neu. Außerdem kann jetzt nach Dänisch und Kroatisch übersetzt werden. Nightly-Versionen können außerdem ins Lettische übersetzen.

Da die Sprachmodelle über die Remote-Einstellungen von Firefox bereitgestellt werden, ist die Unterstützung neuer Sprachen an kein Firefox-Update gebunden und funktioniert direkt in jedem Firefox mit aktivierter Übersetzungsfunktion.

Damit unterstützt die Übersetzungsfunktion Firefox bereits 25 Sprachen in mindestens eine Richtung. Für die Nightly-Version von Firefox sind es sogar schon 33 Sprachen. Mozilla arbeitet mit Hochdruck daran, dass noch viele weitere folgen werden.

Firefox Translations August 2024

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13. August 2024

Mozilla hat Firefox 129.0.1 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 129.0.1

Mit dem Update auf Firefox 129.0.1 behebt Mozilla ein Problem in Zusammenhang mit dem Digital Rights Management, welches für Nutzer von Windows verursachen konnte, dass Videos unter anderem auf der Streaming-Plattform Hulu nicht mehr funktionierten.

Außerdem wurde ein möglicher Absturz des Content-Prozesses behoben, der für Nutzer mancher AMD-GPUs durch Drag and Drop einer Videodatei ausgelöst werden konnte.

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12. August 2024

Ein Browser muss heute weit mehr können, als nur Websites darzustellen. Bei allen Gemeinsamkeiten sind es vor allem die Unterschiede, wieso sich Nutzer für den einen oder den anderen Browser entscheiden. Dieser Artikel stellt zwölf einzigartige Firefox-Features vor, die es in dieser Form in keinem anderen Browser gibt.

Hinweis: Natürlich gibt es viele Nischen-Browser, die vielleicht ebenfalls das eine oder andere der hier genannten Features besitzen. Für diesen Artikel wurden die aktuell relevantesten Desktop-Browser angesehen. Das sind Firefox, Chrome, Edge, Brave, Vivaldi, Opera sowie Safari. Selbstverständlich gibt es auch in diesen Browsern Funktionen, die es in Firefox in der Form nicht gibt. Dieser Artikel behandelt besondere Funktionen von Firefox nach Ansicht des Verfassers.

1. Lokale Übersetzungsfunktion

Eine Übersetzungsfunktion gehört heute zum Standard-Repertoire der meisten Browser. Was Firefox von allen anderen unterscheidet, ist die Tatsache, dass der Mozilla-Browser keine eingegeben Texte an einen Cloud-Dienst wie den von Google oder Microsoft senden muss. Stattdessen geschieht die Übersetzung dank lokaler KI vollständig auf dem Gerät des Anwenders. Dies stellt einen erheblichen Privatsphäre-Gewinn für die Nutzer dar und macht die Übersetzungsfunktion auch in einem Umfeld nutzbar, in welchem mit sensiblen Inhalten gearbeitet wird.

In Zukunft wird die Übersetzungsfunktion noch für viele weitere Sprachen zur Verfügung stehen und auch hinsichtlich der Übersetzungsqualität sind weitere Verbesserungen zu erwarten. Neben der vollständigen Website-Übersetzung ist auch die Übersetzung nur von markiertem Text auf auf einer Website sowie die Übersetzung von beliebigem Text möglich, welches einfach in ein Textfeld eingegeben werden kann.

Einzigartige Firefox-Features 2024 Einzigartige Firefox-Features 2024 Einzigartige Firefox-Features 2024

2. Erkennung von gefälschten Produktbewertungen

Einen wichtigen Anwendungsfall für einen Browser stellt Online-Shopping dar. Ein großes Problem beim Online-Shopping sind gefälschte Produktbewertungen, welche die Kunden zum Kauf minderwertiger Ware verführen sollen. Auch dieses Problem löst Mozilla mit Hilfe Künstlicher Intelligenz (KI). Hierfür setzt Mozilla auf seinen hauseigenen Dienst Fakespot. Im deutschsprachigen Raum wird bislang nur Amazon unterstützt, in den USA darüber hinaus auch noch Walmart und Best Buy. Neben einer Bewertung der Glaubwürdigkeit aller Rezensionen zeigt Firefox den tatsächlichen Bewertungsdurchschnitt nach Abzug aller mutmaßlichen Fake-Bewertungen sowie eine Zusammenfassung der wichtigsten Informationen aus den glaubwürdigen Bewertungen an.

Einzigartige Firefox-Features 2024

3. Content-Empfehlungen auf Startseite

Für zwei weitere Funktionen setzt Mozilla ebenfalls auf einen hauseigenen Dienst: Pocket. Zum einen bietet Pocket Content-Empfehlungen auf der Standard-Startseite von Firefox, welche auch beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint. Diese Empfehlungen sollen laut Mozilla „informieren, inspirieren, unterhalten und neue, einzigartige Perspektiven aufzeigen“. Die Artikel werden von menschlichen Pocket-Redakteuren „aus einer breiten und vielfältigen Palette von Publikationen ausgewählt, die sich durch sorgfältige, zuverlässige und vertrauenswürdige Berichterstattung auszeichnen“.

Damit unterscheidet sich Firefox von Edge und Brave, welche ebenfalls Artikel auf der Startseite anzeigen können, dabei aber als vollständig automatisierte News-Aggregatoren dienen. Brave zeigt dabei außerdem selbst in der deutschsprachigen Version lediglich englischsprachige Artikel an.

Einzigartige Firefox-Features 2024

4. Später-Lesen-Dienst

Zum anderen dient Pocket als Später-Lesen-Dienst. Wird ein Artikel über eine Browser-Schaltfläche in die persönliche Pocket-Ablage gelegt, steht dieser auf allen Geräten mit Pocket-App oder über die Website zur Verfügung. In Pocket lassen sich die Artikel in einer speziellen Leseansicht ohne Werbung und andere störende Elemente anzeigen und einzelne Textstellen markieren, die App kann die Artikel auch vorlesen und für die Offline-Nutzung speichern.

Einzigartige Firefox-Features 2024 Einzigartige Firefox-Features 2024

5. Cookie-Banner-Blocker

Mittlerweile gibt es sie auf fast jeder Website: Cookie-Dialoge. Diese durch die Europäische Union erzwungene Maßnahme soll theoretisch die Datenschutz-Interessen der Nutzer wahren, führt in der Praxis aber vor allem zu Nutzer-Frust.

Firefox kann viele Cookie-Banner automatisch blockieren. Zwar gibt es für dieses Problem auch Lösungen in anderen Browsern wie Brave und Vivaldi, diese basieren aber lediglich auf Filterlisten für traditionelle Werbeblocker. Der Nachteil ist, dass diese die Dialoge selbst zwar blockieren, damit aber auch potenziell Website-Funktionalität beeinträchtigen. Mozillas Lösung hingegen sieht vor, nicht einfach nur stumpf die Dialoge zu blockieren, sondern im Namen des Nutzers eine Ablehnung durchzuführen. Zwar funktioniert diese Lösung auf weniger Websites, verursacht dafür aber auch weniger Probleme.

6. Einzigartiger Bild-im-Bild-Modus für Videos

Der sogenannte Bild-im-Bild-Modus erlaubt es, Videos von der Website loszulösen und über andere Tabs und sogar Anwendungen zu legen. Firefox war der erste Browser, der mit diesem Feature experimentierte, und während mittlerweile auch andere (aber nicht alle) Browser nachgezogen sind, bleibt Firefox allen anderen Browsern mit diesem Feature weit überlegen.

So ist Firefox der einzige Browser, der mehrere losgelöste Fenster gleichzeitig erlaubt. Außerdem bietet Firefox die Option an, automatisch den Bild-im-Bild-Modus bei Tabwechsel zu aktivieren und bei Rückkehr in den Original-Tab automatisch wieder zu beenden.

Auch der Video-Player des Bild-im-Bild-Modus bietet weit mehr Funktionen in Firefox als in jedem anderen Browser: Die Wiedergabe kann pausiert und wieder gestartet werden, man sieht den Wiedergabe-Fortschritt und kann an eine andere Stelle des Videos springen, ein Wechsel in den Vollbildmodus ist möglich, der Ton kann aus- und wieder eingeschaltet werden, die Lautstärke kann geändert werden und sogar Untertitel werden auf vielen unterstützten Plattformen direkt im Miniatur-Player angezeigt.

Einzigartige Firefox-Features 2024

7. Die umfangreichste Leseansicht aller Browser

Firefox gehörte auch bei der Leseansicht zu den ersten Browsern. Heute bietet so ziemlich jeder Browser dieses Feature an. Worum geht es? Die Leseansicht bereitet Artikel im Web in einer Weise auf, dass sie besonders gut und störungsfrei gelesen werden können. Die Artikel folgen also einer festen Gestaltung, was Schriften, Größen, Abstände und Farben betrifft, irrelevante Elemente wie Werbung werden entfernt.

Dabei gibt es in den verschiedenen Browsern auch verschiedene Optionen der Anpassung. Firefox gehört zu den Browsern mit mehr Optionen zur Textanpassung und erlaubt als einziger Browser sogar eine komplett freie Farbgestaltung. Außerdem lassen sich die Texte sogar vorlesen – ein Feature, welches sonst nur in Edge gefunden werden konnte. Im Komplettpaket bietet Firefox damit den umfangreichsten Lesemodus aller Browser an.

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8. PDF-Editor, der auch auf Barrierefreiheit achtet

PDF-Dateien betrachten kann jeder Browser, PDF-Dateien bearbeiten jedoch nur Firefox und Edge. Und während es in Edge zwar möglich ist, auf einer PDF-Datei zu schreiben und zu zeichnen, kann Firefox sogar Bilder einfügen. Aber nicht nur das: Firefox fragt bei eingefügten Bildern nach einem Alternativtext – dieser ist wichtig, damit die PDF-Datei zugänglich für Menschen mit Sehbehinderung bleibt. Per lokaler Künstlicher Intelligenz kann Firefox in Zukunft sogar selbständig Alternativtexte für eingefügte Bilder in PDF-Dateien erzeugen.

Einzigartige Firefox-Features 2024

9. Tab-Umgebungen

Tab-Umgebungen sind ein Feature, welches standardmäßig nur in Vorabversionen von Firefox aktiviert ist, aber auch darüber hinaus aktiviert werden kann und ansonsten vor allem durch Erweiterungen wie Mozillas eigener Erweiterung Firefox Multi-Account Containers genutzt werden.

Bei den Tab-Umgebungen handelt sich um ein einzigartiges Privatsphäre-Feature von Firefox. Die Container stellen getrennte Umgebungen unter anderem für Cookies, Local Storage, IndexedDB, den HTTP- und den Bilder-Cache dar. Chronik, Lesezeichen, gespeicherte Passwörter sowie Formulardaten hingegen teilen sich alle Container. Somit handelt es sich um eine einfache Möglichkeit, bestimmte Daten voneinander zu trennen, ohne dafür komplett eigene Browser-Profile nutzen zu müssen.

Ein möglicher Anwendungsfall, der sich daraus ergibt, ist beispielsweise das Anmelden mit sowohl einer privaten als auch mit einer geschäftlichen E-Mail-Adresse beim selben Anbieter – gleichzeitig, ohne einen anderen Browser hinzuziehen oder ein privates Fenster dazu zweckentfremden zu müssen. Als weiteres Beispiel wäre denkbar, auf Facebook angemeldet zu sein, ohne dass Facebook den Benutzer über die Facebook-Buttons auf Webseiten tracken kann. Wenn es um Tracking geht, ist es natürlich auch bis zur Werbung nicht so weit und so ist ein weiteres denkbares Szenario, dass man Webseiten privat besuchen möchte, ohne entsprechende Werbeanzeigen zu sehen, wenn man Firefox für die Arbeit benutzt. Und wer das Mozilla VPN nutzt, kann darüber sogar theoretisch in jedem Tab über einen anderen Standort online sein.

Einzigartige Firefox-Features 2024 Einzigartige Firefox-Features 2024

10. Das mächtigste Erweiterungssystem aller Browser

Die Anpassung via Erweiterungen ist in jedem Browser möglich. Und während es mit der sogenannten WebExtension-Architektur eine große Schnittmenge zwischen allen Browsern gibt, was die Entwicklung browserübergreifend funktionierender Erweiterungen vereinfacht, gibt es doch Unterschiede. So unterstützt Firefox zusätzliche Schnittstellen, welche in Erweiterungen für Chromium-basierte Browser (Chrome, Edge, Brave, Vivaldi, Opera, …) nicht existieren, darunter eine API für Sidebars, welche es sonst nur noch für Opera gibt, oder eine Schnittstelle für die zuvor besprochenen Tab-Umgebungen, die es in keinem anderen Browser gibt.

Aber auch bei Schnittstellen, die für alle Browser zur Verfügung stehen, gibt es Unterschiede. So hat der Entwickler von uBlock Origin, der populärsten Werbeblocker-Erweiterung, bereits vor Jahren erklärt, wieso uBlock Origin in Firefox sehr viel besser als mit allen Chromium-basierten Browsern funktioniert.

Mit dem neuen Manifest v3 schränkt Google die Erweiterungs-Entwickler noch weiter ein. Um beim Beispiel von uBlock Origin zu bleiben, wird es davon in Zukunft nur noch eine stark eingeschränkte Version (uBlock Origin Lite) für Browser geben, welche ausschließlich das Manifest v3 unterstützen.

Einzigartige Firefox-Features 2024

Zwar unterstützt auch Firefox das Manifest v3, Mozilla hat aber bewusst nicht jede Einschränkung übernommen. Und während Google ab dem kommenden Jahr die Ausführung von Manifest v2-Erweiterungen unterbinden wird, hat Mozilla eine langfristige Unterstützung des Manifest v2 zugesagt.

11. Im wahrsten Sinn unbegrenzte Anpassbarkeit

Grenzen setzt natürlich auch Mozilla mit dem Erweiterungssystem. Für erfahrene Nutzer bietet Mozilla aber die Werkzeuge, um wirklich jeden Aspekt des Browsers – sowohl visueller als auch funktioneller Natur – den eigenen Bedürfnissen anzupassen, wozu es in keinem anderen Browser auch nur ansatzweise etwas Vergleichbares gibt. So lässt sich die komplette Browseroberfläche via CSS umgestalten – als wäre es eine Website. Gleiches gilt für die Darstellung von Websites, deren Anpassung via CSS nur in Firefox ganz ohne Add-on möglich ist. Und durch Scripts lassen sich sogar Funktionen ergänzen oder gar bestehende Browser-Funktionen überschreiben.

Tipp: Im deutschsprachigen Forum von camp-firefox.de bieten wir einen eigenen Bereich, der sich nur um Anpassungen dieser Art dreht. Der Nutzer fragt und bekommt in den meisten Fällen eine fertige Lösung, die einfach nur noch übernommen werden muss.

12. Vielfalt bei den Chatbots

Von KI-basierten Chatbots kann man halten, was man will, ich bin selbst kein allzu großer Freund davon. Aber sie sind ein Thema im Jahr 2024. Und deswegen ist zum Abschluss noch einmal Künstliche Intelligenz das Thema. Mittlerweile findet man Chatbot-Integrationen in den allermeisten Browsern. Während man noch keinen Chatbot direkt in Chrome finden kann, bietet Google mit Gemini einen solchen an und hat entsprechende KI-Integrationen teilweise in seinen Services. Edge hat den Copilot integriert, Brave hat mit Leo seinen eigenen Chatbot, für Opera gilt Gleiches mit Aria, die zudem ChatGPT und ChatSonic als weitere Optionen anbieten. Auch von Apple wird über eine Integration für Safari im Herbst spekuliert. Nur Vivaldi hat sich bislang explizit dagegen positioniert.

Mozilla verfolgt einen etwas anderen Ansatz. Während alle anderen auf eigene Lösungen setzen, setzt Mozilla auf bestehende Lösungen und dabei auf Vielfalt. Aktuell kann der Nutzer in Vorab-Versionen von Firefox bereits aus fünf verschiedenen Chatbots wählen: Google Gemini, ChatGPT, Anthropic Claude, HuggingChat sowie Le Chat Mistral. Und noch mehr können in Zukunft folgen. Vor allem, da die Technologie und aktuellen Modelle noch nicht so weit sind, immer zuverlässige Informationen zu liefern, kann es aus Nutzersicht eine gute Idee sein, mehrere Anbieter zu befragen, statt sich auf einen zu verlassen.

Einzigartige Firefox-Features 2024

Bonus: Firefox trägt zur Vielfalt bei den Browser-Engines bei

Was vielen nicht bewusst ist: Ob nun Google Chrome, Microsoft Edge, Brave, Vivaldi, Opera oder viele der kleineren Nischen-Browser: Alle diese Browser nutzen unter der Haube die Chromium-Plattform samt Blink-Engine. Und damit zahlt die Nutzung von jedem dieser Browser auf das Google-Monopol ein und ermöglicht es Google immer mehr, Standardisierungsprozesse zu umgehen und de facto alleine zu bestimmen, wie das Web funktioniert. Für die Vielfalt am Browsermarkt, aber auch die Wahrung der Nutzerinteressen ist es von elementarer Bedeutung, dass es noch Browserhersteller gibt, die sich nicht nur „ins gemachte Nest setzen“, sondern selbst die wertvolle Arbeit der Entwicklung einer Browser-Engine leisten – wie Mozilla mit seiner Gecko-Engine oder Apple mit der WebKit-Engine. Die Entwicklung einer Engine ist die mit Abstand härteste Aufgabe für einen Browserhersteller und der Grund, wieso sich Browserhersteller wie Brave, Vivaldi und Opera, aber selbst ein Milliardenkonzern wie Microsoft die Arbeit lieber sparen. Denn am Ende kostet das sehr viel Geld ohne direkt ersichtlichen Ertrag. Dabei darf die Bedeutung dieser wichtigen Arbeit nicht unterschätzt werden.

Abschluss

Dies war nur eine Auswahl meiner persönlichen Favoriten. Es gibt noch einiges mehr zu entdecken, was es in dieser Form entweder nur in Firefox oder zumindest nicht in jedem anderen Browser gibt. So gibt es beispielsweise zwar in jedem Browser eine Screenshot-Funktion inklusive Möglichkeit, die komplette Website, statt nur den sichtbaren Bereich abzubilden, aber nur Firefox, Edge und Vivaldi machen diese auch für einfache Endanwender leicht zugänglich, während die anderen Browser diese Funktion in den Entwicklerwerkzeugen verstecken. Firefox ist auch der einzige Browser, der einen eigenen Zertifikatsspeicher nutzt und dafür nicht ausschließlich auf den Zertifikatsspeicher des Betriebssystems vertraut, was Vorteile für die Sicherheit von Firefox sowie des Webs im Allgemeinen bringt.

Und jetzt ihr: Was ist euer absolutes Lieblings-Feature von Firefox? Gibt es vielleicht ein Feature, welches ihr in dieser Liste vermisst? Oder besitzt ein anderer Browser ein Feature, welches Firefox eurer Meinung nach unbedingt übernehmen sollte?

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8. August 2024

Bei mir stehen in den nächsten Monaten einige Behördengänge an, auf die ich keine Lust habe. Wie ich aber erstaunt festgestellt habe, hält sogar in Bayern langsam die Digitalisierung Einzug, sodass ich diese online erledigen kann.

Allerdings benötige ich hierfür entweder eine BayernID oder ein Nutzerkonto Bund. Hierfür benötige ich wiederum die Online-Ausweisfunktion. Diese war in der zuständigen Gemeindeverwaltung schnell freigeschaltet (ich hatte damals noch die Wahl und hatte mich gegen eine Freischaltung entschieden).

Was ich allerdings nicht bedacht hatte war, dass ein Personalausweis mit Online-Ausweisfunktion per RFID funktioniert, was mein bisheriger Kartenleser (cyberJack e-Com von Reiner SCT) leider nicht unterstützt. Also musste ein neuer Chipkartenleser her.

Da ich mit Produkten von Reiner SCT bisher gute Erfahrungen gemacht habe und Linux offiziell unterstützt wird, habe ich mich für den cyberJack RFID standard entschieden. Diesen gibt es bei diversen Händlern auch günstiger.

Da der Hersteller nur einen Treiber (pcsc-cyberjack) für alle Kartenleser anbietet, welcher bereits installiert war, hat das neue Gerät direkt nach dem Anschließen über USB funktioniert.

Von der Größe her ist der neue Kartenleser kleiner, aber meiner Meinung nach nicht zu klein. Das Kabel führt, wie auch beim cyberJack e-Com seitlich aus dem Gerät heraus. Nach hinten wäre mir lieber gewesen. Der metallene Standfuß bietet zwar eine Führung an mit der man das Kabel nach hinten “umleiten” kann aber aus dieser rutscht das Kabel ziemlich schnell wieder heraus. Klebeband dürfte hier weiterhelfen.

Was die Tasten betrifft, sind diese nicht mehr rund bzw. oval, sondern länglich und dünn. Eine Bedienung ist allerdings weiterhin kein Problem zumal zwischen den Tasten genug Abstand ist. Allerdings haben die einzelnen Tasten ziemlich viel Spiel und wackeln daher. Das muss nicht unbedingt negativ sein aber warum konnte man nicht einfach bei den runden Tasten bleiben? Da hat selbst nach über 10 Jahren der Nutzung nichts gewackelt. Dafür musste man die Tasten etwas fester drücken.

Kommen wir zum Display. Diese ist meiner Meinung nach besser als abzulesen als das des alten Kartenlesers.

Was gibt es sonst noch zu sagen? Die zwei Einschübe für die Karten (oben der für die normalen Chipkarten und darunter der für die kontaktlosen Karten) sind am hinteren Ende des Kartenlesers vorhanden. Die Karten in den Schlitz für die kontaktlosen Karten zu stecken ist meiner Meinung nach etwas “fummelig”, wenn man mit etwas Abstand direkt vor dem Gerät sitzt.

Auch wenn der neue Kartenleser einige Dinge anders macht wie ich es gerne hätte (z. B. das Kabel) werde ich ihn wohl trotzdem behalten. Im Grunde benutze ich ihn nur ein paar Mal im Monat für Online-Banking und nun auch für den einen oder anderen Behördengang.

7. August 2024

Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 128.1 ein planmäßiges Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht.

Neuerungen von Thunderbird 128.1

Mit dem Update auf Thunderbird 128.1 hat die MZLA Technologies Corporation ein planmäßiges Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht. Das Update bringt diverse Fehlerbehebungen und Verbesserungen unter der Haube, welche sich in den Release Notes (engl.) nachlesen lassen. Auch wurden diverse Sicherheitslücken geschlossen.

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6. August 2024

Mozilla hat Firefox 129 für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen – wie immer auf diesem Blog weit ausführlicher als auf anderen Websites.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Tab-Vorschau bei Herüberfahren mit der Maus

Bislang zeigte Firefox bei Herüberfahren mit der Maus über einen Tab einen ganz einfachen Tooltip mit dem Titel der Website als Inhalt an. Diesen hat Mozilla nicht nur optisch überarbeitet, sondern zeigt jetzt zusätzlich die URL sowie einen Screenshot der geöffneten Website an.

Firefox 129

Diese Neuerung wird schrittweise im Laufe der kommenden Wochen für alle Nutzer ausgerollt werden.

Adressen speichern und ausfüllen

Bereits seit mehreren Jahren unterstützt Firefox die Speicherung von Adressen, sodass Nutzer diese in Formularen nicht jedes Mal manuell eingeben müssen. Bislang stand dieses Feature allerdings nur für Nutzer in den USA und Kanada zur Verfügung. Ab Firefox 129 können auch Nutzer in Deutschland und Frankreich dieses Feature nutzen.

Firefox 129

Um die Unterstützung in weiteren Ländern hinzuzufügen, kann über about:config der Schalter extensions.formautofill.addresses.supportedCountries angepasst werden, indem das entsprechende Länderkürzel im Wert ergänzt wird, z.B. AT für Österreich oder CH für die Schweiz.

Noch besser anpassbare Leseansicht

Per Klick auf das Buch-Symbol in der Adressleiste erscheinen Artikel im Web so aufbereitet, dass sie störungsfrei gelesen werden können. Konkret bedeutet dies eine angenehme Farbgebung und Schriftgestaltung sowie keine störenden Elemente wie Werbung. Der Nutzer hat hierbei auch diverse Anpassungsmöglichkeiten und kann sich die Artikel sogar vorlesen lassen.

Zu den bereits vorhandenen Anpassungsmöglichkeiten gehören die Wahl zwischen einer Schrift mit oder ohne Serifen, die Wahl zwischen einem hellen, einem dunklen sowie einem sepiafarbenen Farbschema, die Änderung der Inhaltsbreite, der Schriftgröße sowie des Zeilenabstands.

Mit Firefox 129 hat Mozilla die Kontrollelemente überarbeitet. Diese sehen nicht nur anders aus, es gibt jetzt auch mehr Optionen. So kann ab sofort auch eine Schrift mit fester Breite ausgewählt werden. Ganz neu sind Optionen für die Schriftstärke (dünn, normal, breit), für den Zeichenabstand sowie für den Wortabstand. Auch die Ausrichtung des Textes (linksbündig, zentriert, rechtsbündig) ist jetzt einstellbar.

Firefox 129

Für das Farbschema stehen zusätzlich die Optionen Grau sowie Kontrast zur Verfügung. Man kann jetzt aber auch ein ganz eigenes Farbschema mit beliebigen Farben erstellen.

Firefox 129 Firefox 129

Sonstige Endnutzer-Neuerungen von Firefox 129

Für Sidebars gibt es nicht länger eine feste Maximalbreite von geringer Größe. Stattdessen lassen sich Sidebars jetzt auf bis zu 75 Prozent der Fensterbreite vergrößern.

Browser-Erweiterungen sind standardmäßig in privaten Fenstern nicht aktiviert. In der Add-ons-Verwaltung lässt sich die Erlaubnis nach der Installation erteilen. Firefox fragt in Zukunft schon direkt bei der Installation einer Erweiterung, ob diese in privaten Fenstern ausgeführt werden soll oder nicht.

Firefox 129

Eine weitere willkommene Änderung in Bezug auf Erweiterungen ist die Tatsache, dass Erweiterungen, welche die activeTab-Berechtigung besitzen, nicht länger auf jeder Seite den Berechtigungs-Indikator (blauer Punkt) in der Schaltfläche für das Erweiterungs-Menü auslösen.

Werden Dokumente mit der Screenreader-Software VoiceOver von Apple macOS gesprochen, unterstützt Firefox jetzt auch mehrere Sprachen im gleichen Dokument.

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Auch in Firefox 129 wurden wieder mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 129 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Firefox verwendet ab sofort standardmäßig https:// anstelle von http://, wenn das Protokoll bei Eingabe einer Internetadresse nicht explizit angegeben wird. Ist die Seite nicht via https:// erreichbar, fällt Firefox automatisch auf http:// zurück.

HTTPS-DNS-Einträge können jetzt auf Windows 11 und Linux mit dem DNS-Resolver des Betriebssystems aufgelöst werden. Zuvor musste dazu DNS über HTTPS aktiviert werden. Diese Fähigkeit ermöglicht die Nutzung von HTTP/3 ohne die Verwendung des Alt-Svc-Headers, aktualisiert Anfragen auf HTTPS, wenn der DNS-Eintrag vorhanden ist, und ermöglicht eine breitere Nutzung von Encrypted Client Hello (ECH).

Auf Geräten mit 64-Bit-Betriebssystem und mindestens 8 GB RAM wurde der in Nightly-Versionen bereits seit über fünf Jahren aktive Probabilistic Heap Checker (PHC) aktiviert, der beim Finden und Diagnostizieren von Speicherfehlern hilft, indem nach dem Zufallsprinzip eine Handvoll Speicherzuweisungen aufgefüllt werden, um Pufferüberläufe und Use-after-Free-Zugriffe zu erkennen. Wird ein solches Problem erkannt, wird ein besonders detaillierter Absturzbericht an Mozilla gesendet.

Verbesserungen der Entwicklerwerkzeuge

Wie schon in den vergangenen Versionen waren auch in Firefox 129 wieder Performance-Verbesserungen ein wesentlicher Fokus für die Entwicklerwerkzeuge.

Weitere Warnungen für „inaktives CSS“ wurden hinzugefügt, beispielsweise wenn die float-Eigenschaft falsch verwendet wird, Tabellen-Eigenschaften außerhalb von Tabellen verwendet werden oder box-sizing bei Elementen, welche die Breite / Höhe ignorieren.

Die Unterstützung für das Chrome DevTools Protocol (CDP) ist ab sofort standardmäßig deaktiviert. Nutzer von Automatisierungstools sollten auf das W3C WebDriver BiDi-Protokoll umstellen.

Verbesserungen der Webplattform

Unterstützung für @starting-style und transition-behavior in CSS wurden hinzugefügt.

Aus Webkompatibilitätsgründen wird in CSS als Alternative zu font-feature-settings jetzt auch -webkit-font-feature-settings sowie in JavaScript das veraltete Event textInput unterstützt.

MediaCapabilities.decodingInfo() kann nun Dekodierungsinformationen für eine bestimmte verschlüsselte Medienkonfiguration sowie für unverschlüsselte Medien abrufen, sodass Anwendungen im Voraus erkennen können, ob die Konfiguration unterstützt wird und ob der Inhalt reibungslos und energiesparend wiedergegeben werden kann.

Firefox löst jetzt Events für eine synchrone XMLHttpRequest aus, bevor die Events für eine laufende asynchrone XMLHttpRequest ausgelöst werden. Dies behebt einen seit langem bestehenden Unterschied im Verhalten gegenüber anderen Browsern.

Dies war nur eine kleine Auswahl der Verbesserungen der Webplattform. Eine vollständige Auflistung lassen sich in den MDN Web Docs nachlesen.

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5. August 2024

Bei einer Videokonferenz oder einem Livestream kann es passieren, dass eine Webseite ins Bild geholt wird. Allerdings sollen dann nicht unbedingt alle Lesezeichen und Addons mit ins Bild gezogen werden.

Dafür gibt es ein schönes kleines Bookmarklet, also ein kleines Java Script Snippet, das als Lesezeichen abgespeichert werden kann. Nur statt einer URL wird einfach nur das Snippet in das Feld eingetragen. Und schon wird ein neues Fenster ohne jegliches Schnigg Schnägg geladen.

Liebe Grüße an die Streamer, die meine Tipps gerne nutzen. Könnt ihr auch ruhig mal sagen, woher ihr die Tipps bekommt. Falls das euer Ego erlaubt.

javascript:void%20function(){window.open(window.location.href,Math.random(),%22menubar=1,resizable=0%22)}();

Und nun viel Spaß mit weniger Infooverload.

Weitere hyperblog Artikel zum Thema

Firefox

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Vor einigen Wochen habe ich um Empfehlungen für Laptop-Hardware, eine Linux-Distribution und eine Desktopumgebung gebeten. Für die vielen Rückmeldungen, die ich erhalten habe, an dieser Stelle vielen Dank.

Heute möchte ich euch wissen lassen, welche Kombination es geworden ist.

Die Hardware

Ich habe mich für ein wiederaufbereitetes Lenovo T570 entschieden, welches für günstige 240 Euro im Onlinehandel verfügbar war. Da war dann auch noch für 30 Euro ein Schutzbrief drin, der Flüssigkeiten und Stürze abdeckt.

Mit dem Intel Core-i5 der 6. Generation, 8 GB RAM und einer 256 GB SSD bietet dieses Gerät mehr als ausreichend Leistung.

Das Gerät weist einige Gebrauchsspuren auf. Den Preis empfinde ich dennoch günstig, da Geräte dieser Klasse nicht unter 1.000 Euro Neupreis zu bekommen sind. Viel wichtiger jedoch ist, dass der Nutzer sich ebenfalls über das Gerät freut.

Linux-Distribution und Desktopumgebung

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Um mir einen ersten Eindruck zu verschaffen, habe ich mir einen USB-Stick mit Ventoy und einer Auswahl an verschiedenen Linux-Distributionen erstellt. So konnte ich die verschiedenen Live-Systeme booten und prüfen, ob alles funktioniert und wie es sich in der Oberfläche navigieren lässt.

Schlussendlich habe ich mich für Debian Cinnamon entschieden. Dies machte nach dem ersten kurzen Test insgesamt den besten Eindruck. Firefox, Thunderbird, Bookmarks, Desktop-Verknüpfungen und Zoom-Client waren schnell eingerichtet und das Gerät bereit zur Übergabe.

Die Übergabe ist erfolgt

Mit der Übergabe gab es eine kurze Einweisung in das Gerät:

  • Wo schließt man das Netzteil an
  • Wo schaltet man das Gerät ein
  • Wie meldet man sich an
  • Wo findet man die Programme inkl. Tests aller wichtigen Dienste
  • Druck eines Anhangs aus Thunderbird
  • Wie fährt man das Gerät herunter

So reibungslos hat das bisher noch nie geklappt. Die Nutzungserfahrung ist positiv. Wir freuen uns.

4. August 2024

Eingefügte Bilder in PDF-Dateien können bereits über Firefox mit einem Alternativtext für Menschen mit Sehbehinderung versehen werden. Firefox 130 kann die Alternativtexte dank einer lokalen KI automatisch generieren.

PDF-Dateien betrachten ist in jedem Browser möglich. Firefox gehört zu den wenigen Browsern mit einem PDF-Editor. So kann auf PDF-Dateien gezeichnet werden, es können aber auch Texte und Bilder eingefügt werden.

Dabei besitzt Firefox bereits die Möglichkeit, einen Alternativtext für eingefügte Bilder zu hinterlegen. Dies ist aus Gründen der Barrierefreiheit wichtig, damit die Bildinformation auch für Menschen mit eingeschränkten Sehfähigkeiten bis hin zur Blindheit zugänglich bleibt.

Eine lokale KI kann den Anwender ab Firefox 130 dabei unterstützen. Damit schlägt Firefox basierend auf dem Bildinhalt automatisch einen Beschreibungstext für das hinterlegte Bild vor. Lokale KI bedeutet, dass sich Firefox das entsprechende KI-Modell bei der ersten Verwendung des Features herunterlädt und die Arbeit dann auf dem Gerät des Anwenders geschieht. Die eingefügten Bilder werden also zu keinem Zeitpunkt an Mozilla oder eine Drittanbieter-Cloud gesendet.

Alternativtext-Generierung für Bilder i PDF-Dateien, Firefox 130

Nutzer einer Nightly-Version von Firefox 130 müssen hierfür derzeit noch drei Schalter per about:config auf true setzen: browser.ml.enable, pdfjs.enableAltText und pdfjs.enableUpdatedAddImage. Die Vorschläge werden derzeit noch in englischer Sprachige generiert.

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2. August 2024

Mit Firefox 130 führt Mozilla einen neuen Abschnitt in den Einstellungen von Firefox ein, über welchen Nutzer kommende Features vorab aktivieren und testen können.

Nutzer einer Nightly-Version von Firefox kennen bereits seit langer Zeit den Abschnitt „Nightly Experimente“ in den Firefox-Einstellungen. Ab Firefox 130 wird dieser Abschnitt unter dem neuen Namen „Firefox Labs“ auch in Beta- sowie finalen Firefox-Versionen zur Verfügung stehen.

Im Bereich „Firefox Labs“ lassen sich verschiedene Browser-Funktionen und Plattform-Features finden, an denen Mozilla arbeitet und deren Aktivierung für einen späteren Zeitpunkt geplant ist. Auf diese Weise kann Mozilla zusätzliches Feedback einholen, bevor die Funktionen fertig sind und flächendeckend ausgerollt werden. Zwar gibt es mit about:config bereits einen Mechanismus zur Vorab-Aktivierung neuer Features, allerdings müssen die entsprechenden Optionsnamen dafür bekannt sein. Die Seite „Firefox Labs“ macht bestimmte Funktionen sichtbar und gibt dem Nutzer zusätzlich eine Beschreibung, teilweise auch mit erklärenden Links.

Firefox Labs in Firefox 130

Zu den neuen Features, die sich darüber bereits aktivieren lassen, gehören zum Beispiel eine Chatbot-Integration sowie ein automatischer Bild-im-Bild-Modus für Videos. Auch ein globales Steuerelement zur Deaktivierung von Kamera und Mikrofon für aktive WebRTC-Kommunikation in allen Tabs oder Plattform-Features wie die Unterstützung für das Bildformat JPEG XL, CSS Masonry Layout oder die WebGPU-API lassen sich, neben weiteren Dingen, an dieser Stelle bereits vorab aktivieren.

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31. Juli 2024

Mozilla hat ein neues Feature in der Nightly-Version von Firefox 130 implementiert, welches es erlaubt, automatisch den Bild-im-Bild-Modus für Videos zu aktivieren, sobald der Tab gewechselt wird.

Der sogenannte Bild-im-Bild-Modus erlaubt es, Videos von der Website loszulösen und über andere Tabs und sogar Anwendungen zu legen. Innerhalb des losgelösten Video-Fensters kann die Wiedergabe pausiert und wieder gestartet werden, man sieht den Wiedergabe-Fortschritt und kann an eine andere Stelle des Videos springen, ein Wechsel in den Vollbildmodus ist möglich, der Ton kann aus- und wieder eingeschaltet werden, die Lautstärke kann geändert werden und auch Untertitel werden auf vielen Plattformen unterstützt.

Automatischer Bild-im-Bild-Modus für Videos, Firefox 130

Nutzer einer Nightly-Version von Firefox 130 können eine neue Funktion testen. Die Aktivierung erfolgt über den Reiter „Firefox Labs“ in den Firefox-Einstellungen.

Automatischer Bild-im-Bild-Modus für Videos, Firefox 130

Wird die neue Funktion aktiviert und ein Video auf einer Website wiedergegeben, startet Firefox automatisch den Bild-im-Bild-Modus, wenn der Tab gewechselt wird. Sobald man wieder in den ursprünglichen Tab zurückkehrt, wird der Bild-im-Bild-Modus ebenso automatisch wieder beendet.

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Durch die Analyse mit Matomo bin ich einem Pänomen auf die Spur gekommen.


Aus Gründen der email Problematik muss jede Domain, die auf unseren Server liegt, einen MX Eintrag haben.
Macht man dies nicht, gibt es Probleme mit einigen großen email Anbietern wie. z.B. gmx.

Nun habe ich vor Monaten meine eigenen Seiten mit der Search Console von Google untersucht.
Dabei fand ich sagenhaft viele Links, die natürlich erfolglos eine große Mange von Seiten auf der Subdomain mail.domain.de  (domain ist hier ein Platzhalter)
erreichen wollten.

Das klappt natürlich nicht und wird mit Fehlern von Google quittiert.
Ich habe lange gerätselt, welche Ursachen das haben könnte.
Denn nirgendwo auf meinen Seiten gibt es diese URLs.


Da kam mit Matomo mit dem Graphen Kanaltypen gerade recht. Man kann in der Auswertung sehen von wo die Zugriffe auf diese Phantom mail.domain.de herkommen.

So wie ich das sehe, scheint es Bots zu geben, die einfach probieren auf der mail subdomain Dinge zu erreichen, die auf anderen Domains durchaus — ohne mail subdomain — gültig sind.

Im Screenshot ist jetzt nur eine halbe Woche betrachtet.


Meine Gegenmassnahme:
Ich habe in ISPConfig eine Subdomain mail angelegt und ein permanenten Redirect auf die Domain weitergeleitet. Das führt nun einfach auf die Homepage und produziert keine Fehler mehr

 

 

Seit 2 Tagen ist dies nun aktiv und offenbar kommen keine neuen mail subdomain Zugriffe mehr.

Ich habe das auch auf den anderen betroffenen Domains so eingerichtet.

Da das Mailsystem selbst Port 80 und 443 nicht tangiert, gibt es naturgemäß damit auch keine Kollision.

Fazit:

Anfangs war ich von Matomo ja nicht so begeistert, da ich das System nun aber konsequent auf ausschliessliche Logfile Analyse basierend aufgesetzt habe und auch die Möglichkeiten der Anonymisierung nutze, konnte ich mich mit den Graphen näher beschäftigen und sagen, das ist wirklich nicht nutzlos und Overhead, sondern sehr nützlich, auch für Hobbyprojekte.

Wer sagte noch gleich, dass klassische Release-Distributionen den Rolling Releases überlegen sind, weil sie so stabil seien? Dass es Ausnahmen von der Regel gibt, durfte ich heute erleben. Ich liebe diese Tage, wo auf einmal die normalsten Dinge nicht mehr gehen...

Es galt etwas in einem Softwareprojekt zu testen, das ich hierfür erstmal wieder in Gang bringen musste. Dabei setzt das Projekt auf Vagrant in Kombination mit VirtualBox. Ich habe dazu erstmal das Hostsystem aktualisiert und versucht, mit Vagrant die Maschine aufzusetzen – um dann feststellen zu dürfen, dass Vagrant einen Fehler wirft.

Was ging schief?

Konkret war VirtualBox in die Guru Meditation gefallen. Das tritt dann auf, wenn ein besonders schwerer Fehler auftritt, sodass das Programm nicht ordentlich weiterlaufen kann. Dabei war doch gar nicht viel am Entwicklungssystem verändert worden? Ich halte für solche Entwicklungsprojekte dedizierte Entwicklungsmaschinen vor, auf denen sich das Betriebssystem über die Jahre nicht verändert und die für die tägliche Arbeit auch entsprechend nicht eingesetzt werden. Was ich aber tue: die Zwischenupdates einspielen.

Stellt sich heraus, dass unter Ubuntu 22.04 LTS die Kernelversionen ab 5.15.0-112 den Fehler VERR_VMM_SET_JMP_ABORTED_RESUME wohl verursachen. Der Bug wird schon auf Launchpad, bei ubuntuusers.de und auch im VirtualBox-Forum diskutiert.

Wie kann man das fixen?

Man könnte einereits den Kernel downgraden bzw. einen alten Kernel nutzen, was aber nur kurzfristig Abhilfe schafft. Alternativ gibt es die Flucht nach vorne: entweder Ubuntu auf 24.04 LTS upgraden (habe ich nicht probiert, scheinbar ist der automatische Update-Pfad auch noch gar nicht freigeschaltet) oder VirtualBox auf Version 7.0 updaten. Ich habe mich für letzteren Schritt entschieden und dabei auf die offiziellen VirtualBox-Pakete von Oracle zurückgegriffen, da in den offiziellen Ubuntu-Repos für die Version nur Version 6.1 enthalten ist (was ja bei LTS-Versionen eigentlich auch sinnvoll ist). Das ist natürlich keine schöne Lösung, da man sich fremde Pakete in das System holt – aber sie funktioniert. Man muss allerdings auch bedenken, dass die aktuelle Vagrant-Version, die in den Ubuntu-Repos für 22.04 (jammy) enthalten ist, VirtualBox 7.0 noch gar nicht unterstützt. Folglich muss man dann auch auf die offiziellen Repositories von Hashicorp zurückgreifen – was allerdings angesichts der lizenzrechtlichen Änderungen sowieso bald nötig wird.

Was lernen wir daraus?

Software muss laufend auf Regressionsfehler getestet werden, die durch Updates an anderen Stellen passieren können. Ja, diese Fehler können immer passieren und sind teilweise schwer zu verhindern. Gleichzeitig muss man aber selber auch seine Setups regelmäßig testen, um schnell zu erkennen, dass ggfs. das Kernelupdate schuld war. Mittlerweile vermutet man das aufgrund der Stabilität der Systeme schon fast gar nicht mehr. Ansonsten geht viel Zeit aufgrund der Fehlersuche ins Land. Da ist es auch wenig zuträglich, dass die VirtualBox-Logs scheinbar keine Log Level beinhalten...

Ein Fix seitens Ubuntu steht für diesen Bug im Übrigen noch aus. Theoretisch sollte sich dann das Thema von selbst erledigen, weil die betreffende Änderung im Kernel einfach reverted wird. Ich wollte zwischenzeitlich aber die Workarounds einmal auflisten, sollte jemand ähnliche Probleme haben.

30. Juli 2024

Mozilla experimentiert mit einer KI-basierten Chatbot-Integration für Firefox. Eine Besonderheit ist, dass sich Mozilla dabei nicht auf einen Anbieter festlegt, sondern dem Anwender die Wahl zwischen verschiedenen Anbietern gibt, darunter Google Gemini und ChatGPT. Mittlerweile gibt es weitere Verbesserungen zum Testen.

Nutzer einer Nightly-Version von Firefox können eine Chatbot-Integration in Firefox testen. Nach der Aktivierung durch den Nutzer stehen im Kontextmenü Funktionen zur Zusammenfassung des markierten Inhalts, zur Vereinfachung der Sprache sowie zu einem Wissenstest über den Inhalt zur Verfügung. Während die Chatbot-Integration zum Zeitpunkt meines Artikels im Juni noch über about:config zu aktivieren war, ist dies mittlerweile über eine sichtbare Option im Reiter „Firefox Labs“ der Browser-Einstellungen möglich.

Chatbot-Integration in Firefox

Zu den bisher bereits unterstützten Anbietern Google Gemini, ChatGPT, HuggingChat und Le Chat Mistral kam in der Zwischenzeit Anthropic Claude als fünfte Option hinzu.

Wird über about:config der neue Schalter browser.ml.chat.shortcuts per Doppelklick auf true geschaltet, erscheint jetzt ein KI-Symbol beim Markieren von Text. Fährt man über dieses mit der Maus herüber, hat man direkten Zugriff auf die Chatbot-Anfragen, die bisher nur via Kontextmenü zugänglich waren. Wird zusätzlich auch noch browser.ml.chat.shortcuts.custom auf true gesetzt, erscheint an dieser Stelle zusätzlich noch ein freies Textfeld, in welches eine benutzerdefinierte Anfrage eingetippt werden kann.

Chatbot-Integration in Firefox

Übrigens lassen sich auch eigene Prompts in Firefox hinterlegen. Diese erscheinen sowohl im Kontextmenü als auch hinter der neuen KI-Schaltfläche (wie im Screenshot oben zu sehen). Die bereits verfügbaren Prompts findet man in about:config als browser.ml.chat.prompts.0, browser.ml.chat.prompts.1 sowie browser.ml.chat.prompts.2. Nach dem gleichen Vorbild lassen sich browser.ml.chat.prompts.3, browser.ml.chat.prompts.4 etc. anlegen.

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29. Juli 2024

Die MZLA Technologies Corporation hat mit der Verteilung des automatischen Updates auf Thunderbird 128 begonnen.

Am 11. Juli 2024 wurde Thunderbird 128 veröffentlicht. Thunderbird 128 bringt gegenüber Thunderbird 115 einige Neuerungen. Automatische Updates von vorherigen Versionen waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht aktiviert. Nun ist es so weit und bestehende Nutzer von Thunderbird 115 und älter erhalten ab sofort das Update auf Thunderbird 128.

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28. Juli 2024

Das openSUSE-Projekt experimentiert gegenwärtig mit systemd-boot. In der Tumbleweed-Installationsroutine kann systemd-boot als Alternative zu Grub ausgewählt werden. Allerdings gibt es noch einige kleine Fallstricke.

Grub und Bootloader waren für viele Linux-Anwender lange Zeit fast Synonyme (zumindest für diejenigen, die es nicht mit LILO in Verbindung brachten). Grub ist mächtig, aber auch überladen und soll alle möglichen Szenarien abdecken. Die Weiterentwicklung und Pflege wurde dadurch immer schwieriger. Die meisten Distributionen integrieren deshalb zahllose Patches in Grub. Allein openSUSE hatte im Dezember 2013 über 200 Patches für Grub integriert.

Moderne Systeme mit UEFI benötigen eigentlich nur noch einen kleinen Teil der Bootloader-Funktionalität. Wobei man eigentlich nicht mehr von “modern” sprechen kann, da UEFI schon seit vielen Jahren Standard ist. Aus diesem Grund wurde bereits vor einigen Jahren Gummiboot als minimaler UEFI Bootmanager entwickelt. Im Jahr 2015 schlüpfte das Projekt unter das Dach von systemd und heißt nun systemd-boot.

Die openSUSE-Entwickler haben damit begonnen, systemd-boot für openSUSE anzupassen. Dazu entwickelt das Projekt das Werkzeug sdbootutil. Die Installationsroutine erlaubt nun die Auswahl von systemd-boot. Dieses harmoniert dank sdbootutil auch mit Secure Boot, was für mich unverzichtbar ist. Außerdem kann es nun mit Btrfs-Snapshots umgehen. Letzteres ist natürlich besonders wichtig für MicroOS, aber auch für Tumbleweed.

Meine ersten Tests verlaufen sehr vielversprechend. Die Installation klappt mit meinem Setup reibungslos und auch die Integration in mein System mit Bindung der LUKS-Verschlüsselung an TPM und systemd-homed macht keine Probleme. Allerdings bin ich über einen kleinen Fallstrick gestolpert. Aktuell wird nämlich bei dracut -f kein neues initrd erzeugt. Die Generierung einer initrd muss manuell angestoßen werden.

# sdbootutil add-all-kernels --no-reuse-initrd

Es mag immer noch Szenarien geben, in denen Grub unverzichtbar ist. Für mich war es in letzter Zeit aber mehr Ballast, der auch gerne mal Probleme verursacht hat.

Bereits im Februar hat Mozilla mit dem MDN Curriculum einen Lehrplan veröffentlicht, welcher relevante Ressourcen aus den MDN web docs strukturiert aufbereitet, um zukünftigen Frontend-Webentwicklern den Einstieg zu erleichtern. In Zusammenarbeit mit Scrimba gibt es dazu jetzt auch einen ergänzenden Videokurs.

Die MDN web docs sind eine der wichtigsten Quellen sowohl für angehende als auch für bereits professionelle Webentwickler. Um neuen Entwicklern den Einstieg in die Frontend-Entwicklung zu erleichtern, gibt es mit dem MDN Curriculum einen Lehrplan, der relevante Themen in einer Weise strukturiert, dass man einen klaren Weg hat, sich die Grundlagen der Frontend-Entwicklung auf Basis bestehender Inhalte aus den MDN web docs anzueignen.

Jetzt das MDN Curriculum besuchen

MDN Curriculum MDN Curriculum

Für alle, die tiefer einsteigen wollen, gibt es jetzt auch einen 80-stündigen Videokurs mit interaktiven Code-Übungen von Scrimba, welcher auf das MDN Curriculum abgestimmt ist, auf Basis von Mozillas Feedback verbessert wurde und von dem Mozilla sagt, dass die hohen Qualitätsstandards der MDN web docs erfüllt werden. Während die MDN web docs vollständig kostenlos sind und auch bleiben werden, ist Scrimba ein kostenpflichtiges Angebot, welches nicht zwingend erforderlich ist, um das MDN Curriculum durchzuarbeiten, sondern lediglich ein optionales Zusatzangebot darstellt.

Jetzt The Frontend Developer Career Path auf Scrimba besuchen

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27. Juli 2024

jPDFBookmarks ist ein schon etwas älteres Java Programm für Linux und die anderen etwas rückständigen Betriebssysteme, mit dem sich hervorragend Inhaltsverzeichnisse erstellen lassen. Das Ganze funktioniert zwar nur manuell, aber dafür mit einem hervorragenden Workflow.

Der Grund, warum ich mich auf die Suche nach so einem Programm gemacht hatte, war, weil es im Jahr 2024 immer noch Menschen gibt, die saumäßig schlechte bis gar keine Inhaltsverzeichnisse in PDF Dateien mitliefern. Als hätten sie gerade erst von der Erfindung des Fernschreibers gehört.

In jede PDF Datei gehört ein ausführliches Inhaltsverzeichnis! Wer nicht weiß, wie das geht, soll das Menschen machen lassen, die sich mit sowas auskennen. Und auf gar keinen Fall eine PDF Datei ohne ausführliches Inhaltsverzeichnis veröffentlichen! Das gehört übrigens seit 1990 gesetzlich verboten und die stümperhaften Ersteller werden öffentlich an den Pranger gestellt und jeden Monat auf Tiktok öffentlich ausgelacht!

So, nun zum eigentlichen Programm.

Wie gesagt ist es ein Java Programm für Linux und die anderen Behelfssysteme. Die PDF Datei kann ganz einfach reingeladen werden und auch darin gelesen werden. Was ich empfehlen würde, wenn man sowieso ein Inhaltsverzeichnis erstellen möchte (muss).

Folgende Tastenkombinationen, die auch über das Menü aufrufbar sind, sind sehr hilfreich

  • Strg + Alt + t Select Text (Tools Menü)
  • Strg + Alt + s Ein Bookmark auf gleicher Hierarchie wie die letzte erstellen (Add Sibbling Bookmark …)
  • Strg + Alt + f ein Bookmark eine Hiearchie tiefer anlegen.
  • F2 ein Bookmark umbennen
  • ENTF ein Bookmark löschen

Sollte ein Bookmark in der falschen Hierarchie erstellt worden sein, kann der Fehler einfach mit der Maus behoben werden. Einfach an die richtige Stelle schieben und alles ist wieder richtig. Wenn sich unter dem Bookmark noch eine weitere Hierarchie befand, dann wird die natürlich auch mit verschoben.

Der Knaller ist, dass mit aktiviertem „Select Text“ Strg + Alt + t mit der Maus einfach Text markiert werden kann, dann sofort Strg + Alt + s (gleiche Hierarchie) oder Strg + Alt + f (Hierarchie darunter) ein Bookmark angelegt werden kann.

Ich speichere (Save as …) meine so meine PDFs aus der Vergangenheit mit dem Namenszusatz TOC für Table Of Contents ab. So wird die Datei auch nicht bei einem versehentlichem Kopieren der alten Datei über die neue Datei, die Arbeit zunichte gemacht.

Der Vorteil auch hervorragende PDFs damit zu bearbeiten ist, dass man zusätzliche „Marker“ ins Inhaltsverzeichnis setzen kann, die es da nicht rein geschafft haben, die man aber für wichtig hält, um bei der Benutzung der PDF schnell an die Informationen zu kommen.

Und um die Ja-Aber-Es-Gibt-Doch-Strg+F-Volltext-Suche Trolle eines Besseren zu belehren: Such mal mit Strg+F in einem 1600 Seiten PDF einen Begriff, der in vielen verschiedenen Kategorien aka Kapiteln vorkommt. Solcher Whataboutism ist einfach nur Ausdruck absoluter Faulheit.

Und sobald mir Vodafone hier in Berlin mal wieder Internet zukommen läßt, wozu sie sich vertraglich verpflichtet haben, aber gerade wieder vertragsbrüchig sind, stelle ich diesen Artikel auch online.

Webseite: JPDFBookmarks https://sourceforge.net/projects/jpdfbookmarks/

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26. Juli 2024

Gefühlt neigen immer mehr Nutzer dazu, regelmäßig die Distribution zu wechseln. Was in vielen Fällen vermutlich daran liegt, dass sie hoffen, dass Probleme, die sie mit Distribution X haben, unter Distribution Y nicht vorhanden sind.

Leider wechseln solche Distro-Hopper in solch einem Fall beispielsweise oft von einer auf Ubuntu basierenden Distribution mit Gnome 46.3 auf eine andere auf Ubuntu basierende Distribution mit Gnome 46.3. Was meist dazu führt, dass die Probleme immer die gleichen bleiben.

Oftmals erhoffen sich die Nutzer aber auch, dass ein Wechsel der Distribution dazu führt, dass manche Dinge pauschal besser funktionieren oder man durch die Nutzung einer Distribution anderen Nutzern andere Distributionen überlegen ist.

Aber egal welche Gründe diese Nutzer haben, sie fragen oft auf diversen Diskussions-Plattformen, welche Distribution sie als Nächstes nutzen sollen. Und ehrlich gesagt nervt das etwas.

Daher habe ich das Projekt Shellax ins Leben gerufen. Mit dem Tool wird dem Nutzer zufällig eine Distribution vorgeschlagen, die er als Nächstes ausprobieren kann. Somit brauchen Distro-Hopper nicht mehr Dritte um ihre überwiegend subjektive Meinung zu fragen.

Vielleicht fragt sich nun jemand, ob Shellax ernst gemeint ist? Nein, ist es nicht. Ich bastle nur gerade dilettantisch mit Golang herum. Aber dass manche Leute regelmäßig die verwendete Distribution wechseln, finde ich in der Tat seltsam. Diesen zeitlichen Aufwand würde ich eher darin investieren, um bestehende Probleme mit einer bestimmten Distribution zu lösen.

Ich habe mir aus reiner Neugier Xubuntu 24.04 Noble Numbat auf meinem Hauptrechner installiert.
Die Installation verlief völlig unproblematisch, so wie ich es von Ubuntu gewohnt bin.

Xubuntu 24.04 mit Conky
Xubuntu 24.04 mit Conky

Nach der Installation kam aber etwas Arbeit auf mich zu.
Den Treiber zu meinem Netzwerkdrucker Brother MFC-J4620DW musste ich von der Herstellerseite herunterladen und im Terminal installieren. Danach hatte ich ein defektes Paket in meiner Paketverwaltung. Dieses konnte ich mit Synaptic reparieren. In Xubuntu 18.04 wurde der Treiber bei mir automatisch eingerichtet.

Als nächstes nervten mich Werbenachrichten zu Ubuntu Pro in meinem Terminal. Diese schaltete ich, wie im Wiki zu Ubuntu Pro beschrieben ist, einfach ab.

Meine Einrichtung von Thunderbird konnte ich diesmal nicht mitnehmen, da Thunderbird als snap in der Standartinstallation daherkommt. Profilverzeichnis kopieren und einfügen funktionierte nicht. Die Import und Exportfunktion in Thunderbird funktionierte bei mir auch nicht.
Thunderbird musste ich völlig neu konfigurieren.

Im Betrieb von Xubuntu 24.04 Noble Numbat bin ich das erste mal in meiner Ubuntu-Kariere auf phased update gestoßen. Aber das Forum klärte mich auf: 11 Pakete können nicht aktualisiert werden

Im Alltag läuft Xubuntu 24.04 Noble Numba sehr stabil. Ich bin mit dem System zufrieden.

Mozilla hat Firefox 128.0.3 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 128.0.3

Mit dem Update auf Firefox 128.0.3 behebt Mozilla potenzielle Ladeprobleme via HTTP/2 auf manchen Websites sowie ein Problem mt eingeklappten Tabellenzeilen, welche unter Umständen nicht sichtbar waren. Außerdem wurde ein Problem behoben, welches verursachen konnte, dass die Windows-Bildschirmtastatur Teile der Webseite verdeckte.

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25. Juli 2024

Firefox besitzt eine Übersetzungsfunktion für Websites, welche im Gegensatz zu Cloud-Übersetzern wie Google Translate lokal arbeitet, die eingegebenen Texte also nicht an einen fremden Server sendet. Wenige Tage nach dem letzten Update bringt Mozilla erneut Unterstützung für weitere Sprachen, dieses Mal auch in finalen Firefox-Versionen.

Firefox wird seit Version 118 standardmäßig mit einer lokalen Funktion zur maschinellen Übersetzung von Websites für den Browser ausgeliefert. Das bedeutet, dass die Übersetzung vollständig im Browser geschieht und keine zu übersetzenden Inhalte an einen Datenriesen wie Google oder Microsoft übermittelt werden müssen.

Erst vergangene Woche hatte ich darüber berichtet, dass die Nightly-Version von Firefox weitere Sprachen unterstützt. Jetzt hat Mozilla noch einmal nachgelegt. Dieses Mal auch für finale Firefox-Versionen.

Finale Firefox-Versionen können ab sofort auch aus den folgenden Sprachen übersetzen, die von Firefox Nightly bereits unterstützt wurden: Dänisch, Kroatisch, Lettisch und Litauisch. Die folgenden Sprachen sind sowohl für finale Firefox-Versionen als auch Firefox Nightly neu: Serbisch, Slowakisch und Vietnamesisch. Nightly-Versionen unterstützen außerdem auch Übersetzungen aus dem Bosnischen.

Da die Sprachmodelle über die Remote-Einstellungen von Firefox bereitgestellt werden, ist die Unterstützung neuer Sprachen an kein Firefox-Update gebunden und funktioniert direkt in jedem Firefox mit aktivierter Übersetzungsfunktion.

Damit unterstützt die Übersetzungsfunktion Firefox bereits 22 Sprachen in mindestens eine Richtung. Für die Nightly-Version von Firefox sind es schon 31 Sprachen. Mozilla arbeitet mit Hochdruck daran, dass noch viele weitere folgen werden.

Firefox Translations Stand 25.07.2024

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Auch in der Opensource Welt nimmt die diktatorische Bevormundung der User langsam Einzug. Ich habe das Gefühl, dass die Leute mittlerweile schon so verstrahlt von Google, Apple, Facebook und Konsorten sind, dass die schon anfangen den selben Shice zu machen!

Ein Beispiel, was mich die Tage fast in den Wahnsinn getrieben hat. Mit einem KDE Update wurde bei mir plötzlich eine neue Option als Standard gesetzt. Ich wurde weder von einem Infofenster oder sonst wie informiert, oder gefragt, ob ich so etwas haben will.

Im Prinzip eine Kleinigkeit. Aber mit großen Aggressionspotential. Und zwar nutze ich zwei Bildschirme und ein völlig verstrahlter Entwickler oder Entscheider hat beschlossen, dass ein neues Feature, das vielleicht in seltenen Situationen sinnvoll ist, als Standard gesetzt wird.

Und zwar geht das Feature wie folgt: Wenn du mit der Maus von einem Bildschirm auf den anderen Bildschirm fahren willst, dann bleibt die Maus hängen, als wäre der Laser unter der Maus kaputt. Du musst dann erst etliche heftige Ruckbewegungen durchführen, bis du die Maus wieder befreit hast. Und auf dem Weg zurück genau das Selbe Fliegenklebeband.

Stell dir mal vor, du gehst innerhalb von 1 Minute 10x hin und her, weil du eben arbeitest. Und jedes Mal musst du an der Maus rütteln, als wäre es eine schwere Tür eines Verlieses. nach 5 Minuten schreist du die Maus an. Dann den einen Bildschirm und danach den anderen Bildschirm. Und wenn du es schaffst mit der Maus den Browser zu erreichen, dann suchst du im Internet nach Voodoo Puppen Howtos, damit dieser Entwickler oder Entscheider nie wieder irgendwas sagen kann.

Ein solches Verhalten fällt mir im letzten Jahr immer mehr auf. Bei diversen Opensource Projekten. Irgendjemand hat eine Idee, findet die gut und denkt „Do it like Putin“ und das kriegen jetzt alle als Standard, weil ich das gut finde.

Sorry, aber das ist arschreines passiv-aggressives Arschlochverhalten. Oder einfach nur bodenlose Dummheit. Die klaren Worte mussten mal sein, weil die Anzahl der verfacebookten, vergoogelten, verinstagrammten, verwhatsappten Vollidioten zunimmt. Auf der einen Seite halten sie die Fahne ANTI TECH KONZERN hoch und auf der anderen Seite verhalten sie sich aber exakt gleich wie ihre Vorbilder .. äh … angeblichen Gegner.

So. Diese absolut dämliche Einstellung macht man übrigens rückgängig mit SYSTEMEINSTELLUNGEN → Maus & Touchpad → Bildschirmränder → Edge barrier“ von 100px auf 0 setzen

Danke Elias aus dem Fediverse !

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24. Juli 2024

Die Welt von R hat viele faszinierende Aspekte, aber einer der sichtbarsten und vielleicht auch der buntesten sind die Hexsticker. Diese kleinen, sechseckigen Aufkleber sind mehr als nur Dekoration – sie sind ein Symbol für die Community, die Leidenschaft und die Kreativität, die in der R-Welt steckt. Die Magie der Hexsticker

Ich war Anfang Juli auf der useR2024 in Salzburg, und wenn man auf so eine Konferenz geht, merkt man schnell, dass Hexsticker überall zu finden sind. Doch es geht nicht nur um das Sammeln – jeder Hexsticker erzählt eine Geschichte. Manche Sticker gibt es nur, wenn man einen bestimmten Vortrag oder Workshop besucht, andere bekommt man nur dann, wenn man eine Frage bei einer Postersession stellt. Es wird fast zu einer Art Schatzsuche, bei der man sich besonders fühlt, wenn man einen seltenen Sticker ergattert.

Sticker-Beute

Inspiriert von dieser Stickerjagd und dem allgemeinen Enthusiasmus habe ich mich entschlossen, für meine eigenen R-Pakete auch solche Hexlogos zu erstellen.

eigene Hexsticker erzeugen

In R gibt es dafür ein eigenes Paket, das {hexSticker} heisst.

# Paket installieren
install.packages("hexSticker", dependencies = TRUE)

Der grundlegende Aufruf lautet

sticker(BILD, package="PAKETNAME", filename="Sticker.png")

Dabei kann das Aussehen über mehrere Parameter verändert werden:

  • s_x, s_y Position des Bildes

  • s_width, s_height Größe des Bildes

  • p_x, p_y Position des Paketnamens

  • p_color, p_family, p_fontaface, p_size Texteigenschaften des Paketnamens

  • h_fill, h_color Rahmen- und Füllfarben des Hexagon

  • h_size Größe des Hexagon

  • url optionale Webadresse

  • u_x, u_y Position der URL

  • u_color, u_family, u_angle, u_size Texteigenschaften der URL

Das BILD kann ein R-Plot oder eine Bilddatei sein.

Für mein R-Buch habe ich so folgenden Sticker erzeugt:

library(hexSticker)
library(ggplot2)
# lade Daten
load(url("https://www.produnis.de/R/data/epa.RData"))

# plotten
titelbild <- ggplot(epa) +
  aes(x=age) +
  geom_histogram(aes(y=after_stat(density)),
                 color="white", lwd=0.3,
                 fill="#8a658a") +
  stat_density(geom="area",
               color="blue",
               fill="seagreen3",
               linetype="dotted",
               alpha=0.5)+
  stat_function(fun=dnorm,
                args=(c(mean=mean(epa$age),sd=sd(epa$age))),
                color = "red",
                linetype = "dashed") +
  theme_void()
#----------------------------------------------------------------------

# Sticker erzeugen
sticker(titelbild, package="jgsbook", 
        p_color="white", p_x=0.7, p_size=20,
        s_x=1.05, s_y=1.06, s_width=1.5, s_height=1.4,
        h_fill="#07A1E2", h_color="#185191",
        url="produnis.de/R", u_size=5, u_color="white",
        filename="jgsbook.png")

Und auch mein trainingslageR hat bereits einen Hexsticker. Hierfür habe ich allerdings das Hintergrundbild mit GIMP vorbereitet und dann “nur” eingelesen.

sticker("trainingslageR-Vorlage2.png", 
        package="t", p_color="white", p_x=0.7, p_size=0.001,
        s_x=1, s_y=1, s_width=1.02, s_height=1.02,
        h_fill="white", h_color="#185191",
        url="github.com/produnis/trainingslager", 
        u_size=4.2, u_color="white", u_y=0.06,
        filename="trainingslageR-hexsticker.png")

Weblinks


Diskussion per Matrix unter https://matrix.to/#/#produnis-blog:tchncs.de