staging.inyokaproject.org

23. Oktober 2017

Mit Volumio kannst Du aus Deinem Raspberry Pi super einfach einen Musik-Player machen. Über die Stereo-Anlage gibt es einen super Sound und bedienen kannst Du Volumio über das Handy oder jeden Computer.

Schon länger hatte ich die Stereo-Anlage im Arbeitszimmer mit einem Raspberry Pi als MP3-Player auf gerüstet. Zu Anfang hatte ich immer einfach einen MPD-Server laufen und den per App bedient. Ich bin dann aber darüber gestolpert, dass man den Raspberry Pi soundmäßig aufrüsten kann. Mit einem DAC (Digital-to-analog Converter) bekommt man einen wesentlich besseren Sound als direkt aus dem Raspberry Pi.

Besserer Sound per Hardware-Update

So ein DAC habe ich mir bei Hifiberry bestellt und dann nach der einfachsten Lösung gesucht, das Ding zu benutzen. Ich habe dann Volumio gefunden – damals noch in der Version 1. Mittlerweile ist Version 2 erschienen und es ist hervorragend zu bedienen.

Du installierst es, wie andere Betriebssysteme auf dem Raspberry Pi auch: Du lädst das Image herunter, spielst es auf eine SD-Karte und startest den Raspberry Pi mit der Karte. Ab da haben die Entwickler von Volumio wirklich tolle Arbeit geleistet, denn Du musst den Raspberry Pi nicht mit Tastatur und Monitor starten oder dich per SSH verbinden, um dann irgendwelche Configs zu ändern.

Super Installations-Assistent

Volumio macht einen eigenen Hotspot auf. In dieses WLAN verbindest Du Dich zum Beispiel mit dem Smartphone. Das Smartphone öffnet danach diese Vorschaltseite, bei denen man bei öffentlichen WLANs immer diesen „Jaja, ich halte mich an alle Rechte“-Haken setzen muss. Nur startet hier die Weboberfläche von Volumio, fragt nach der Sprache und dem Standort. Dann kann man das richtige WLAN auswählen und das Passwort angeben. Wenn ein DAC an den Raspberry Pi angeschlossen ist, kannst Du den hier auswählen. Wer sich per NFS oder Samba mit einem externen Laufwerk verbinden möchte, kann das im letzten Schritt tun. Der Raspberry Pi startet jetzt die neue WLAN Verbindung und steht dann voll konfiguriert im Netzwerk zur Verfügung.

Die elegante und übersichtliche Web-Oberfläche kannst Du von jedem Gerät im gleichen WLAN aus aufrufen. Du kannst dort aus Deiner Musiksammlung auswählen, Playlisten anlegen und abspielen. Du kannst Internet-Radio hören. Über ein Plugin kannst Du auch Spotify und Youtube hören. Mir fehlt eigentlich nur ein eingebauter Podcatcher zum vollen Glück. Es gibt auch eine App – die ist aber eigentlich auch nur ein Browser, der die Weboberfläche aufruft. Nur dass die App die richtige URL selbstständig findet.

Dicke Empfehlung!

Volumio2 ist zu einer Institution bei mir geworden. Mit der Software läuft der Raspberry Pi als Musikplayer so zuverlässig, dass er überhaupt nicht auffällt. Bei der vorigen Lösung musste ich immer mal wieder neu starten, weil sich das System aufgehängt hat. Volumio2 läuft seit Jahren ohne Probleme.

Super Musik-Player für den Raspberry Pi

22. Oktober 2017

Seit heute läuft mein Blog wieder mit Hugo bzw. mein Blog wird über Hugo ausgeliefert. Warum ich diesen Wechsel durchgeführt habe?

Eigentlich war ich ganz zufrieden mit Baun CMS, doch leider sind es ein paar Punkte die mich dazu bewegt haben zu wechseln

  • aktuell keine aktive Entwicklung von Baun CMS
  • das Framework ist sehr schwer weiter zu entwickeln bzw. anzupassen
  • Keine Kommentare im Code die erlauben selbst mit zu arbeiten
  • Im Blog ist Skeleton das Basis HTML/CSS Layout, was auch nicht mehr aktiv entwickelt wird.

So habe ich mich entschieden wieder zu meinem guten alten Freund Hugo zurück zu kehren, und werde in den nächsten Tagen entsprechend die alten Seiten migrieren.

21. Oktober 2017

Bild von pixelcreatures via pixabay / Lizenz: CC0 Public Domain

In den letzten Tagen konnte man sich in den Fach- und Mainstreammedien kaum vor dem Begriff KRACK retten. Selbst Tageszeitungen wie die Süddeutsche Zeitung platzierten Informationen dazu prominent auf der ersten Seite. Dahinter steht ein gewachsenes Interesse an IT-Sicherheit. Die Bedeutung dieses Themas in unserer hochgradig digitalisierten Gesellschaft ist inzwischen auch in breitere Kreise vorgedrungen und wird folglich nicht mehr nur in den Fachmedien rezipiert.

Im Grunde genommen ist KRACK aber nicht mal besonders schlimm, sondern ein Paradebeispiel wie gut es ablaufen kann. Bereits eine Woche nach Bekanntwerden der Lücke hat Windows einen Patch verteilt, macOS ist hier mutmaßlich etwas langsamer aber spätestens mit dem nächsten Minorrelease ist auch die Apple Softwarewelt abgesichert. Die großen Linux-Distributionen reagierten ebenfalls schnell. Bereits nach wenigen Tagen hatten alle entsprechende Updates für wpa_supplicant in die Paketquellen eingespeist. Gleichzeitig haben viele Router ebenfalls Updates bekommen. Die Liste der einzelnen Hersteller-Reaktionen kann man bei Heise ansehen.

Gleichzeitig hat KRACK aber den Fokus auf die schwärende Wunde namens Android gerichtet. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Art und Weise wie Google Android über die Smartphone-Hersteller vertreibt eine einzige Katastrophe ist. Google hat ein Interesse an einem sicheren Android, nicht umsonst gibt es monatlich Patches für das System. Die Hersteller wollen jedoch nur Geräte verkaufen, ist das Produkt aus dem Verkaufszyklus, verlieren sie das Interesse. Das gleiche gilt für viele IoT-Geräte, auch wenn die Betriebssysteme hier noch heterogener sind.

Experten und versierte Nutzer überrascht das nicht. Die Missstände sind seit Jahren bekannt und genau so lange geloben Google und die Hersteller schon Besserung. Die meisten normalen Kunden interessieren sich nicht so für die Details. Dass auch Smartphones Updates brauchen um sicher zu bleiben, ist eine Schlussfolgerung, die sich nicht jedem sofort aufdrängt. Dass namhafte Kommentatoren nun nach einem staatlichen Zwang zur Update-Garantie rufen ist richtig, versagt der Markt, muss der Staat im Interesse seiner Bürger handeln.

Die Linux-Community hat daran auch ein besonderes Interesse. Zwar war die Linux-Implementierung von WPA wohl besonders anfällig, aber die großen Distributoren schlossen die Lücke auch besonders schnell. In den Zeitungen musste man aber oft lesen, dass Android, IoT und Linux über einen Kamm geschoren werden. Linux stand nun als besonders unsicher da. Hier rächt sich die Anpassungsfähigkeit an alle Geräteklassen.

Android ist kein Traum, sondern ein Alptraum. Der Linux-Basis, gepaart mit dem teilweise offenen Quellcode hat hier nur ein falsches Gefühl von Sicherheit erzeugt.

Bild von IO-Images via pixabay / Lizenz: CC0 Public Domain

Linux ist Vielfalt! Bedingt durch die freien Entwicklungsmodelle haben sich dutzende Parallelangebote für ähnliche Aufgaben etabliert. Linux-Distributionen sind deshalb nichts anderes als Zusammenstellungen aus dem schier unendlichen Reservoir freier Software. Abgesehen vom Linux-Kernel und einigen zentralen Bibliotheken ist fast kein Projekt unersetzbar. Den meisten Anwender ist dieses Phänomen vermutlich am Beispiel der Desktopumgebungen bekannt (siehe: Ubuntu Derivate / Desktopumgebungen - Eine Übersicht). Wirklich auf die Spitze treiben dies aber zahllose Distributionen, die sich im winzigen Linux-Markt tummeln.

Kritikern dieses Wildwuchses wird diese Vielfalt immer als Vorteil des Linux Ökosystems verkauft - und das ist richtig so. Weil viele ähnliche Projekte um die Anwender buhlen, kann man Projekte, die sich subjektiv in die falsche Richtung entwickeln, viel einfacher ersetzen. Windows oder macOS Anwender müssen in einem gewissen Rahmen nehmen was ihnen vorgesetzt wird.

Der Linux-Anwender bekommt Software aber meistens vermittelt durch den Distributor und diese nutzen fast durchweg die Chancen nicht, die sich ihnen bieten. Im verzweifelten Versuch möglichst viele Nutzer an sich zu binden, wollen sie auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen und sind dadurch fast durchweg Mittelmaß.

Es gibt einige wenige alte Projekte wie Debian, die ihr Selbstverständnis daraus ableiten, eben alles zu unterstützen. Sichtbar an den zahllosen unterstützten Architekturen und sogar verschiedenen Kernel. Hier ist nur logisch wirklich alles in den Paketquellen zu haben, was die freie Softwarewelt hergibt. Das ist der Kern der Projektidee (neben ideologischen Überlegungen).

Die meisten anderen Distributoren - vor allem mit Fokus auf den Desktop - wollen aber vor allem ein gut benutzbares System abliefern. Es ist aber - auch bedingt durch die Entwicklerkapazitäten - schwierig alle Desktops gleichwertig gut zu integrieren. Das war schon nicht leicht, als es nur KDE und GNOME gab. Heute ist es faktisch unmöglich.

Die Stärke von Projekten wie Ubuntu lag genau darin, dass sie sich einen Desktop genommen haben und ein möglichst perfekt vorkonfiguriertes Nutzererlebnis ausgeliefert haben. Heute muss es für jeden Desktop ein Derivat geben, Hauptsache der Anwender geht nicht zur Konkurrenz verloren. Das jüngste Opfer dieses Alleinvertretungsanspruchs ist Solus. Dieses Projekt hat mit Budgie einen wirklich innovativen Desktop fertiggestellt, der für viele Anwender eine Bereicherung darstellt. Ursprünglich drehte sich Solus darum diesen Desktop möglichst perfekt auszuliefern. Seit kurzem haut man auch Spins mit GNOME und MATE raus.

Die meisten Distributionen liefern dadurch zahllose Desktops aus, die sie wenig oder gar nicht vorkonfigurieren. Der Nutzer bekommt so ein liebloses Stück Software ausgeliefert, dass er so auch bei vielen anderen Distributoren vorgesetzt bekommt. Den Vorteil der Vielfalt gibt man dadurch preis. Was nützen dutzende Distributionen, wenn sich das Anwendungserlebnis kaum unterscheidet, die Qualität aber durch den allgegenwärtigen Entwicklermangel spürbar nachlässt.

Klar, gibt eine Distributionen einen Desktop preis - wie jetzt Ubuntu mit Unity - verliert sie möglicherweise Anwender. Die bekommt aber auch die Chance einen (!) viel besseren Desktop auszuliefern, wodurch Linux insgesamt gewinnen kann. Schließlich muss kein Anwender das Linux-Universum hinter sich lassen. Die gegenwärtige Entwicklung bringt nämlich keine Vielfalt, sondern lediglich die Illusion selbiger. Eigentlich sind es Monokulturen - eine Distribution gleicht der anderen.

Bild von IO-Images via pixabay / Lizenz: CC0 Public Domain

Linux ist Vielfalt! Bedingt durch die freien Entwicklungsmodelle haben sich dutzende Parallelangebote für ähnliche Aufgaben etabliert. Linux-Distributionen sind deshalb nichts anderes als Zusammenstellungen aus dem schier unendlichen Reservoir freier Software. Abgesehen vom Linux-Kernel und einigen zentralen Bibliotheken ist fast kein Projekt unersetzbar. Den meisten Anwender ist dieses Phänomen vermutlich am Beispiel der Desktopumgebungen bekannt (siehe: Ubuntu Derivate / Desktopumgebungen - Eine Übersicht). Wirklich auf die Spitze treiben dies aber zahllose Distributionen, die sich im winzigen Linux-Markt tummeln.

Kritikern dieses Wildwuchses wird diese Vielfalt immer als Vorteil des Linux Ökosystems verkauft - und das ist richtig so. Weil viele ähnliche Projekte um die Anwender buhlen, kann man Projekte, die sich subjektiv in die falsche Richtung entwickeln, viel einfacher ersetzen. Windows oder macOS Anwender müssen in einem gewissen Rahmen nehmen was ihnen vorgesetzt wird.

Der Linux-Anwender bekommt Software aber meistens vermittelt durch den Distributor und diese nutzen fast durchweg die Chancen nicht, die sich ihnen bieten. Im verzweifelten Versuch möglichst viele Nutzer an sich zu binden, wollen sie auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen und sind dadurch fast durchweg Mittelmaß.

Es gibt einige wenige alte Projekte wie Debian, die ihr Selbstverständnis daraus ableiten, eben alles zu unterstützen. Sichtbar an den zahllosen unterstützten Architekturen und sogar verschiedenen Kernel. Hier ist nur logisch wirklich alles in den Paketquellen zu haben, was die freie Softwarewelt hergibt. Das ist der Kern der Projektidee (neben ideologischen Überlegungen).

Die meisten anderen Distributoren - vor allem mit Fokus auf den Desktop - wollen aber vor allem ein gut benutzbares System abliefern. Es ist aber - auch bedingt durch die Entwicklerkapazitäten - schwierig alle Desktops gleichwertig gut zu integrieren. Das war schon nicht leicht, als es nur KDE und GNOME gab. Heute ist es faktisch unmöglich.

Die Stärke von Projekten wie Ubuntu lag genau darin, dass sie sich einen Desktop genommen haben und ein möglichst perfekt vorkonfiguriertes Nutzererlebnis ausgeliefert haben. Heute muss es für jeden Desktop ein Derivat geben, Hauptsache der Anwender geht nicht zur Konkurrenz verloren. Das jüngste Opfer dieses Alleinvertretungsanspruchs ist Solus. Dieses Projekt hat mit Budgie einen wirklich innovativen Desktop fertiggestellt, der für viele Anwender eine Bereicherung darstellt. Ursprünglich drehte sich Solus darum diesen Desktop möglichst perfekt auszuliefern. Seit kurzem haut man auch Spins mit GNOME und MATE raus.

Die meisten Distributionen liefern dadurch zahllose Desktops aus, die sie wenig oder gar nicht vorkonfigurieren. Der Nutzer bekommt so ein liebloses Stück Software ausgeliefert, dass er so auch bei vielen anderen Distributoren vorgesetzt bekommt. Den Vorteil der Vielfalt gibt man dadurch preis. Was nützen dutzende Distributionen, wenn sich das Anwendungserlebnis kaum unterscheidet, die Qualität aber durch den allgegenwärtigen Entwicklermangel spürbar nachlässt.

Klar, gibt eine Distributionen einen Desktop preis - wie jetzt Ubuntu mit Unity - verliert sie möglicherweise Anwender. Die bekommt aber auch die Chance einen (!) viel besseren Desktop auszuliefern, wodurch Linux insgesamt gewinnen kann. Schließlich muss kein Anwender das Linux-Universum hinter sich lassen. Die gegenwärtige Entwicklung bringt nämlich keine Vielfalt, sondern lediglich die Illusion selbiger. Eigentlich sind es Monokulturen - eine Distribution gleicht der anderen.

19. Oktober 2017

Mozillas MDN web docs gelten seit Jahren als die erste Anlaufstelle für viele Webentwickler, wenn es um Dokumentation bezüglich Webstandards geht. Um diese Position weiter auszubauen, arbeitet man in Zukunft enger mit Google, Microsoft, Samsung und dem W3C zusammen, um die beste Dokumentation für das Web bereitzustellen.

Im Februar 2005 hat Mozilla das Mozilla Developer Center (kurz: MDC) gestartet, welches im Jahr 2010 in Mozilla Developer Network (kurz: MDN) umbenannt worden ist. Vor wenigen Wochen erfolgte eine weitere Umbenennung, seit dem heißt das Projekt MDN web docs, wobei MDN nun einen festen Teil des Namens darstellt.

Bei den MDN web docs handelt es sich um eine ausführliche Dokumentation für Webstandards wie HTML, CSS und JavaScript mit mehr als sechs Millionen Besuchern pro Monat und einer Wachstumsrate der Leserschaft von 40 Prozent pro Jahr. Das MDN ist ein Wiki – alleine im bisherigen Jahr haben 8.021 Nutzer insgesamt 76.203 Änderungen an Artikeln vorgenommen. Darunter sind auch Beiträge von Google und Microsoft. Mehr als 5.000 Änderungen hat Microsoft in diesem Jahr zum MDN beigetragen. Insgesamt beinhalten die MDN web docs derzeit rund 34.500 Dokumente mit Beiträgen von um die 20.500 Menschen.

Mozilla hat nun angekündigt, die Zusammenarbeit an den MDN web docs mit Branchen-Kollegen zu vertiefen, damit die MDN web docs auch in Zukunft die beste Dokumentation für Webtechnologien darstellen.

Ganz konkret werden dabei Google, Microsoft, Samsung sowie das World Wide Web Consortium (W3C) genannt. Microsoft hat bereits angekündigt, 7.700 Seiten seines eigenen Portals MSDN künftig auf die MDN web docs weiterzuleiten.

Der Beitrag Mozilla holt Google, Microsoft, Samsung und das W3C ins MDN-Boot erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

18. Oktober 2017

Es ist allgemein bekannt, dass ein Neustart erforderlich ist, um einen neu installierten oder aktualisierten Kernel zu laden. Doch gibt es auch noch weitere Pakete, welche den Neustart eines Hosts erforderlich machen. Dieser Artikel beschreibt Methoden für CentOS, RHEL, Oracle Linux, Debian und Ubuntu, mit denen geprüft werden kann, ob ein Neustart erforderlich ist oder nicht.

Prüfung unter CentOS, RHEL, Oracle Linux

Unter den genannten Distributionen existiert das Programm needs-restarting, welches durch das Paket yum-utils bereitgestellt wird. Dieses kann genutzt werden, um Prozesse anzuzeigen, die aktualisiert wurden:

# needs-restarting
477 : /usr/bin/VGAuthService -s

Die Ausgabe gibt die Prozess-ID und den Namen des Prozesses zurück. Möchte man prüfen, ob ein Neustart des gesamten Systems erforderlich ist, so nutzt man die Option -r:

# needs-restarting -r
Core libraries or services have been updated:
  kernel -> 3.10.0-693.1.1.el7

Reboot is required to ensure that your system benefits from these updates.

More information:
https://access.redhat.com/solutions/27943

Obige Ausgabe deutet darauf hin, dass ein Neustart erforderlich ist, da ein neuer Kernel installiert wurde. Auf einem neugestarteten System sieht die Ausgabe wie folgt aus:

$ sudo needs-restarting -r
No core libraries or services have been updated.
Reboot is probably not necessary

Prüfung unter Debian und Ubuntu

Um festzustellen, ob ein Neustart erforderlich ist oder nicht, kann man prüfen, ob die Datei /var/run/reboot-required existiert. Existiert die Datei, ist es angeraten, einen Neustart des Systems durchzuführen. Ist die Datei hingegen nicht vorhanden, ist höchstwahrscheinlich auch kein Neustart erforderlich.

Quellen und weiterführende Links

17. Oktober 2017

Bild von TeroVesalainen via pixabay / Lizenz: CC0 Public Domain

Die Linux Community ist zerfasert über einige dutzende Distributionen mit zahlreichen, teilweise auch nach Sprachräumen separierten Communitys, dazu kommen zahllose Blogger. Dank mächtiger Suchmaschinen ist das aber kein Problem mehr. Mit Altavista wäre das noch deutlich schwieriger zu überblicken und recherchieren gewesen.

Diese technisch versierte und experimentierfreudige Gemeinschaft macht Linux so einzigartig. Sofern man nicht zu den "Super Early Adopters" gehört, gibt es zu fast jedem Thema und Problem jemanden, der dazu schon mal was gebloggt oder ein kurzes HowTo zusammen geschrieben hat. Manchmal sind die Informationen nicht aktuell aber mit Recherche und ein bisschen Experimentierfreude lassen sich auf diese Weise viele (alle?) Probleme lösen.

Als langjähriger Linux-Anwender ist diese tolle Community so selbstverständlich geworden, dass man ihre Vorteile gar nicht mehr zu schätzen weiß. Was man da hat merkt man erst, wenn man sich in anderen Bereichen bewegt und dort vollkommen resigniert aufgeben muss.

Wer das nachvollziehen will: Ich habe aktuell Probleme mit WhatsApp Web und meinem iPhone. Ein absolutes Mainstreamthema, eigentlich sollte die Informationsvielfalt hier deutlich größer sein, als bei der kleinen Linux-Gemeinschaft. Die Suchmaschine meines Vertrauens liefert aber - ganz im Gegenteil - auf dutzenden Seiten nichts sagende Standardphrasen von diversen Marketingseiten. Inhaltlich nahezu identisch und größtenteils den WhatsApp FAQ entnommen. Mutmaßlich einziger Zweck: Klickzahlen generieren.

Mit einem Linux-Problem wäre das nicht passiert.

Kleine Überlegung am Rande: In den Linux-Communitys wundert man sich oft, weshalb Neulinge so schlecht recherchieren können. Eventuell liegt dies daran, dass sie es in ihrem bisherigen IT-Leben nie mussten, weil es eh zu nichts führte.

16. Oktober 2017

Bild von harshahars via Pixabay / Lizenz: CC0

Linux-Distributionen unterscheiden bisher nicht zwischen elementaren Bestandteilen wie Kernel & Co und einfachen Endanwenderprogrammen. Alles wird über die zentrale Paketverwaltung installiert und aktuell gehalten. Gleichzeitig entwickeln verschiedene Projekte alternative Formen zur Verwaltung von Programmen unter Linux: App Images, Flatpaks und Snap Apps. Gemeinsam haben diese Projekte, dass es darum geht Anwendungen leichter auf die Systeme zu bringen. Im Gegensatz zu klassischen Paketverwaltungen bringen diese neuen Formate alle Abhängigkeiten gleich in der passenden Version im Paket mit.

In der Linux Community stoßen diesen neue Entwicklungen auf viele Vorbehalte. Insbesondere langjährige Linux-Nutzer haben die Vorzüge der Paketverwaltung kennen und schätzen gelernt. Die neuen Paketverwaltungen werden als redundante Elemente wahrgenommen, die zudem durch die mitgelieferten Bibliotheken unnötig Festplattenplatz verbrauchen und ggf. Sicherheitslücken Tür und Tor öffnen.

Diese Argumente haben viel für sich und ich habe sie sehr lange geteilt. Man könnte es die Linux-Scheuklappen-Sicht nennen. Wenn man aber (zumindest auf dem Desktop) Linux teilweise hinter sich gelassen hat, lernt man die Bequemlichkeit weniger dogmatischer Lösungen zu schätzen.

Die neuen Paketformate für Linux sind vergleichbar mit den App-Paketen unter macOS. Die Programme bringen alle notwendigen Bibliotheken in den passenden Versionen mit und lassen sich unter einer gewissen Spannbreite an macOS-Versionen installieren. Die Pakete sind natürlich je nach Anzahl der mitgelieferten Bibliotheken nach Linux-Verhältnissen "aufgebläht" aber selbst heutige SSD-Platten sind so großzügig dimensioniert, dass dies nicht weiter ins Gewicht fällt. Die einfache Installation auf verschiedenen Systemen ist sehr bequem. Selbst wenn das Basissystem über längere Zeiträume stabil gehalten wird, lassen sich (bis zu einem gewissen Maße) problemlos aktuelle Programmen verwenden.

Die herkömmlichen Paketverwaltungen sind zwar sehr mächtig, aber in einem Punkt sehr unflexibel. Die selektive Installation von Programmen in aktuelleren Versionen, als sie die Distribution mitliefert, ist sehr kompliziert. Mehr oder weniger vertrauenswürdige Fremdquellen müssen hinzugefügt werden, diese durch entsprechendes Pinning geordnet werden, damit die Paketquelle nicht unkontrolliert/ungewollt andere Pakete aktualisiert und bei Distributionsupgrades sind genau diese Paketquellen zuverlässiger Problemverursacher.

Der erfahrene Linux-Anwender wird jetzt natürlich argumentieren, dass dies kein Hindernis ist und man die Administration seines Systems eben beherrschen muss. Meiner Meinung nach führt aber genau diese Limitation der Paketverwaltungen dazu, dass man nur die Wahl zwischen stabile Distributionen und Rolling Release-Varianten hat.

Die neuen Paketformate sind deshalb ein Schritt in die richtige Richtung. Natürlich sind sie prinzipiell redundant und decken Bereiche ab, die herkömmliche Paketverwaltungen auch bedienen können. Sie sind aber deutlich komfortabler einzusetzen und können eine sinnvolle Ergänzung sein. Man sollte es aber nicht übertreiben. Das Kernsystem sollte weiterhin durch die klassischen Paketverwaltung orchestriert werden. Langfristig sollte sich aber ein System durchsetzen, da eine Parallelentwicklung ähnlicher Formate wie Flatpaks und Snaps den eh schon sehr kleinen Linux-Markt nur unnötig atomisiert.

Im folgenden noch zwei kleine Änderungen an meiner Mutt Konfiguration. Die Änderungen betreffen die Header Informationen die von Mutt mit geschickt werden. Beide Änderungen sind in der muttrc Datei zu machen.

User Agent

Da ich kein großer Freund davon bin auch nur wenige Informationen von mir zu teilen, habe ich bei mutt das senden des User Agents ausgeschaltet:

set user_agent = no

Vielleicht ein wenig paranoid, aber ich denke für eine Mail und dessen Inhalt ist es egal unter welchem Programm es geschrieben wurde.

Public PGP Key

Gerne möchte ich den Empfängern meiner Mail, meinen Public PGP Key zur Verfügung stellen, diesen aber an die E-Mail hängen, halte ich für sehr nutzlos und einfach völlig überdimensioniert. Also nutze ich einfach die Funktion von Mutt benutzerdefinierte Headers zu erstellen und schicke meinen Key mit:

my_hdr X-PGP-Key: https://malte-kiefer.de/pub_maltekiefer.asc

Die Datei habe ich so erstellt

gpg --armor --export meine@email.de > pub_maltekiefer.asc

und dann auf meinen Webserver hochgeladen.

Passend zu meiner Mutt Konfiguration gibt es jetzt noch die spezielle Account Konfiguration bei der Verwendung von einem iCloud (Apple Mail) Konto.

Konfiguration

set from             = "Vorname Nachname <email@icloud.com>"
set folder           = imaps://imap.mail.me.com:993
set spoolfile        = +INBOX
set postponed        = +Drafts
set record           = +"Sent Messages"

set imap_user        = "email(alles vor dem @ Zeichen)"
set imap_pass        = "Password"
set smtp_url         = "smtp://$imap_user@smtp.mail.me.com:587"
set smtp_pass        = "Password"

set ssl_force_tls    = yes
set ssl_starttls     = yes
set ssl_use_sslv3=no
set ssl_use_tlsv1=no
set ssl_use_tlsv1_1=no
set ssl_use_tlsv1_2=yes
set ssl_verify_dates=yes
set ssl_verify_host=yes
set imap_pipeline_depth = 0
set smtp_authenticators = 'gssapi:login'

Durch diese Konfiguration ist es euch möglich iCloud Mails zu empfangen und zu senden.

2 Wege Authentifizierung

Wenn ihr bei Apple die 2 Wege Authentifizierung aktiviert habt, müsst ihr euch ein Anwendungs Passwort erstellen, und zwar hier.

Passend zu meiner Mutt Konfiguration gibt es jetzt noch die spezielle Account Konfiguration bei der Verwendung von einem iCloud (Apple Mail) Konto.

Konfiguration

set from             = "Vorname Nachname <email@icloud.com>"
set folder           = imaps://imap.mail.me.com:993
set spoolfile        = +INBOX
set postponed        = +Drafts
set record           = +"Sent Messages"

set imap_user        = "email(alles vor dem @ Zeichen)"
set imap_pass        = "Password"
set smtp_url         = "smtp://$imap_user@smtp.mail.me.com:587"
set smtp_pass        = "Password"

set ssl_force_tls    = yes
set ssl_starttls     = yes
set ssl_use_sslv3=no
set ssl_use_tlsv1=no
set ssl_use_tlsv1_1=no
set ssl_use_tlsv1_2=yes
set ssl_verify_dates=yes
set ssl_verify_host=yes
set imap_pipeline_depth = 0
set smtp_authenticators = 'gssapi:login'

Durch diese Konfiguration ist es euch möglich iCloud Mails zu empfangen und zu senden.

2 Wege Authentifizierung

Wenn ihr bei Apple die 2 Wege Authentifizierung aktiviert habt, müsst ihr euch ein Anwendungs Passwort erstellen, und zwar hier.

Im folgenden noch zwei kleine Änderungen an meiner Mutt Konfiguration. Die Änderungen betreffen die Header Informationen die von Mutt mit geschickt werden. Beide Änderungen sind in der muttrc Datei zu machen.

User Agent

Da ich kein großer Freund davon bin auch nur wenige Informationen von mir zu teilen, habe ich bei mutt das senden des User Agents ausgeschaltet:

set user_agent = no

Vielleicht ein wenig paranoid, aber ich denke für eine Mail und dessen Inhalt ist es egal unter welchem Programm es geschrieben wurde.

Public PGP Key

Gerne möchte ich den Empfängern meiner Mail, meinen Public PGP Key zur Verfügung stellen, diesen aber an die E-Mail hängen, halte ich für sehr nutzlos und einfach völlig überdimensioniert. Also nutze ich einfach die Funktion von Mutt benutzerdefinierte Headers zu erstellen und schicke meinen Key mit:

my_hdr X-PGP-Key: https://malte-kiefer.de/media/pub_maltekiefer.asc

Die Datei habe ich so erstellt

gpg --armor --export meine@email.de > pub_maltekiefer.asc

und dann auf meinen Webserver hochgeladen.

Zu Beginn, ich möchte mich für die Informationen im Artikel Firefox Spyware? Brauche ich einen Ersatz? im höchsten Maße Entschuldigen! Wie ich feststellen musste sind einige Informationen falsch/veraltet oder nicht wahr. Es war nicht meine Absicht das so mit euch zu teilen, warum ich jetzt die entsprechenden Informationen auch gerade ziehe:

Firefox IndexedDB Bug

Dieser Fehler wurde bereits vor 24 Tagen behoben, siehe hier. Hier sind meine Informationen Fehlerhaft bzw. veraltet gewesen.

Firefox: Screenshot Funktion

Ich hatte folgendes geschrieben:

Der Nachteil, diese Screens werden in der Cloud abgelegt, wo nicht nur das hochladen getrackt wird, sondern auch jeder Aufruf.

Jedoch passiert das nicht automatisch, sondern nur wenn der Nutzer bewusst den Screen hochlädt, dann sollten aber folgende Informationen beachtet werden:

Interaktionsdaten: Wir erhalten Daten wie Besuche der Firefox Screenshots-Website, wie oft durch Sie oder Andere auf die hochgeladenen Bildschirmfotos zugegriffen wurde oder diese freigegeben wurden, sowie Ihre Interaktionen mit Schaltflächen, Kacheln und Mausbewegungen in Bezug auf die Aufnahme von Screenshots. Technische Daten: Wir erhalten Daten wie die durchschnittliche Größe und Anzahl der von Ihnen hochgeladenen Screenshots, Ihre Firefox-Browser-Version, das Gerätebetriebssystem und Fehler. Die IP-Adresse für den Zugriff auf die Firefox Screenshots-Website wird temporär als Teil des Standardserver-Logs erfasst. Quelle: https://www.mozilla.org/de/privacy/firefox/

Firefox: Erfassung und Übermittlung der Surf-Aktivität

Die wirklich betroffene Anzahl ist nur 1% und es betrifft nur die Neuinstallationen, nicht die bestehenden Nutzer.

Das Experiment beinhaltet zudem das Datenerfassungstool, das Cliqz verwendet, um eine Grundlage für seine Empfehlungen zu schaffen. Die Surf-Aktivitäten derjenigen Nutzer, die eine Firefox-Version mit Cliqz erhalten, werden an die Cliqz-Server gesendet; darunter auch die URLs der Seiten, die sie besuchen. Cliqz verwendet verschiedene Verfahren, die dafür sorgen sollen, dass sensible Informationen aus den Surf-Daten entfernt werden, bevor diese aus Firefox versendet werden. Cliqz erstellt zudem keine Surf-Profile individueller Nutzer und löscht ihre IPs, sobald die Daten erhoben wurden. Der Code von Cliqz ist öffentlich zugänglich und eine Beschreibung der verwendeten Verfahren kann hier eingesehen werden.

Eines von Mozillas zentralen Prinzipien zum Schutz von Daten lautet Keine Überraschungen. Wir werden Daten immer nur in einer transparenten und für unsere Nutzer vorteilhaften Art nutzen und teilen. Deshalb möchten wir uns heute und an dieser Stelle dazu äußern. Wir wollen sichergehen, dass die Nutzer verstehen, warum wir diesen Ansatz gewählt haben und was er für sie bedeutet. Auch wenn es sich hierbei zunächst um ein kleines Experiment handelt, stellen diese Datenerhebung und die neue Sucherfahrung bedeutende Veränderungen an der Funktionsweise dieser Firefox-Version dar. Wir hoffen, dass den Usern das verbesserte Nutzererlebnis gefällt. Wer dennoch lieber darauf verzichten und es abschalten möchte, kann selbstverständlich jederzeit die Datenerhebung deaktivieren oder das Cliqz Add-on vollständig entfernen.

Quelle: https://blog.mozilla.org/press-de/2017/10/06/ein-neues-cliqz-experiment-in-firefox/

Mozilla: Untergeschobenes Addon Search Shield Study

Die Bezeichnung Untergeschobene ist hier nicht zutreffent, dass Addon ist über die about:addons Seite zu finden und kann dort jederzeit entfernt oder deaktiviert werden. Auch informiert Firefox beim Start über das Addon.

Fazit

Firefox ist definitiv kene Spyware und für diese Behauptung möchte ich mich entschuldigen. Die fehlende recherche meinerseits führte zu einem falschen und missverstandenen Artikel. Ich hoffe ich konnte jetzt einiges gerade stellen, so ein Fehler wird mir nich nochmal unterlaufen.

Im eigentlichen Artikel wurde von mir ein entsprechender Hinweis hinterlegt.

Im folgenden noch zwei kleine Änderungen an meiner Mutt Konfiguration. Die Änderungen betreffen die Header Informationen die von Mutt mit geschickt werden. Beide Änderungen sind in der muttrc Datei zu machen.

User Agent

Da ich kein großer Freund davon bin auch nur wenige Informationen von mir zu teilen, habe ich bei mutt das senden des User Agents ausgeschaltet:

set user_agent = no

Vielleicht ein wenig paranoid, aber ich denke für eine Mail und dessen Inhalt ist es egal unter welchem Programm es geschrieben wurde.

Public PGP Key

Gerne möchte ich den Empfängern meiner Mail, meinen Public PGP Key zur Verfügung stellen, diesen aber an die E-Mail hängen, halte ich für sehr nutzlos und einfach völlig überdimensioniert. Also nutze ich einfach die Funktion von Mutt benutzerdefinierte Headers zu erstellen und schicke meinen Key mit:

my_hdr X-PGP-Key: https://malte-kiefer.de/media/pub_maltekiefer.asc

Die Datei habe ich so erstellt

gpg --armor --export meine@email.de > pub_maltekiefer.asc

und dann auf meinen Webserver hochgeladen. Zusätzlich ist der Key auch hier zu finden.

Passend zu meiner Mutt Konfiguration gibt es jetzt noch die spezielle Account Konfiguration bei der Verwendung von einem iCloud (Apple Mail) Konto.

Konfiguration

set from             = "Vorname Nachname <email@icloud.com>"
set folder           = imaps://imap.mail.me.com:993
set spoolfile        = +INBOX
set postponed        = +Drafts
set record           = +"Sent Messages"

set imap_user        = "email(alles vor dem @ Zeichen)"
set imap_pass        = "Password"
set smtp_url         = "smtp://$imap_user@smtp.mail.me.com:587"
set smtp_pass        = "Password"

set ssl_force_tls    = yes
set ssl_starttls     = yes
set ssl_use_sslv3=no
set ssl_use_tlsv1=no
set ssl_use_tlsv1_1=no
set ssl_use_tlsv1_2=yes
set ssl_verify_dates=yes
set ssl_verify_host=yes
set imap_pipeline_depth = 0
set smtp_authenticators = 'gssapi:login'

Durch diese Konfiguration ist es euch möglich iCloud Mails zu empfangen und zu senden.

2 Wege Authentifizierung

Wenn ihr bei Apple die 2 Wege Authentifizierung aktiviert habt, müsst ihr euch ein Anwendungs Passwort erstellen, und zwar hier.

Passend zu meiner Mutt Konfiguration gibt es jetzt noch die spezielle Account Konfiguration bei der Verwendung von einem iCloud (Apple Mail) Konto.

Konfiguration

set from             = "Vorname Nachname <email@icloud.com>"
set folder           = imaps://imap.mail.me.com:993
set spoolfile        = +INBOX
set postponed        = +Drafts
set record           = +"Sent Messages"

set imap_user        = "email(alles vor dem @ Zeichen)"
set imap_pass        = "Password"
set smtp_url         = "smtp://$imap_user@smtp.mail.me.com:587"
set smtp_pass        = "Password"

set ssl_force_tls    = yes
set ssl_starttls     = yes
set ssl_use_sslv3=no
set ssl_use_tlsv1=no
set ssl_use_tlsv1_1=no
set ssl_use_tlsv1_2=yes
set ssl_verify_dates=yes
set ssl_verify_host=yes
set imap_pipeline_depth = 0
set smtp_authenticators = 'gssapi:login'

Durch diese Konfiguration ist es euch möglich iCloud Mails zu empfangen und zu senden.

2 Wege Authentifizierung

Wenn ihr bei Apple die 2 Wege Authentifizierung aktiviert habt, müsst ihr euch ein Anwendungs Passwort erstellen, und zwar hier.

Im folgenden noch zwei kleine Änderungen an meiner Mutt Konfiguration. Die Änderungen betreffen die Header Informationen die von Mutt mit geschickt werden. Beide Änderungen sind in der muttrc Datei zu machen.

User Agent

Da ich kein großer Freund davon bin auch nur wenige Informationen von mir zu teilen, habe ich bei mutt das senden des User Agents ausgeschaltet:

set user_agent = no

Vielleicht ein wenig paranoid, aber ich denke für eine Mail und dessen Inhalt ist es egal unter welchem Programm es geschrieben wurde.

Public PGP Key

Gerne möchte ich den Empfängern meiner Mail, meinen Public PGP Key zur Verfügung stellen, diesen aber an die E-Mail hängen, halte ich für sehr nutzlos und einfach völlig überdimensioniert. Also nutze ich einfach die Funktion von Mutt benutzerdefinierte Headers zu erstellen und schicke meinen Key mit:

my_hdr X-PGP-Key: https://malte-kiefer.de/pub_maltekiefer.asc

Die Datei habe ich so erstellt

gpg --armor --export meine@email.de > pub_maltekiefer.asc

und dann auf meinen Webserver hochgeladen.

15. Oktober 2017

Bild von FirmBee via Pixabay / Lizenz: CC0

Backups sind wichtig und sollten möglichst leicht zu realisieren sein, da man sie ansonsten nicht regelmäßig genug durchführt. Grundsätzlich gilt, ungesicherte Daten waren nicht wichtig, lediglich einmal gesicherte Daten bedeuten einem viel zu wenig und Backups sollten niemals am gleichen Ort aufbewahrt werden. Persönlich sichere ich meine Daten stündlich auf meinen Heimserver, welcher dann wiederum natürlich ebenfalls noch einem Backupsystem unterliegt. Für die stündlichen Sicherungen verwende ich der Einfachheit halber das in macOS integrierte Time Machine.

Apple hatte lange Zeit neben dem systemübergreifenden SMB noch eine eigene Lösung für Netzlaufwerke namens AFP. Die Unterstützung außerhalb der Apple-Welt für diesen Standard war eher mangelhaft, aber unter Linux konnte man mittels netatalk Freigaben einrichten (siehe auch: Time Machine Backups auf einen Linux Server sichern).

Bereits seit längerem erfolgt auch bei Apple jedoch eine Abkehr von solchen Insellösungen und man unterstützt SMB zunehmend besser. Im Zusammenhang mit der Umstellung des Standard-Dateisystems von HFS+ auf APFS in macOS 10.13 "High Sierra" hat man die Unterstützung für AFP eingestellt. Das haben viele Medien relativ unreflektiert wiedergegeben, weshalb viele jetzt hektisch ihre Netzlaufwerke umstellen.

Tatsache ist jedoch, dass insbesondere für Time Machine einige spezielle Erweiterungen in SMB notwendig sind. Bis dato sind diese in der freien Lösung Samba nicht integriert, weshalb sich zwar Samba-Netzlaufwerke vollkommen problemlos in macOS einbinden lassen, eine Time Machine Sicherung auf diesen jedoch nicht möglich ist.

Dies ist jedoch nicht so schlimm, wie es den Anschein hat. Die Zwangsumstellung auf APFS erfolgte nur für reine SSD-Systeme. Dies dürfte also primär die MacBooks betreffen. Klassische iMacs bzw. der Mac mini und etwas ältere MacBooks haben jedoch meistens noch eine HDD bzw. eine Kombination aus HDD und SSD (so genannte Fusion Drive). Diese Geräte lassen sich zur Zeit noch nicht auf APFS umstellen.

Die Einstellung der Unterstützung von AFP betrifft jedoch nur Systeme mit dem neuen Dateisystem, weshalb Hardware mit einer klassischen HDD vorerst auch weiterhin mittels netatalk auf einen Linux-Server gesichert werden kann. Vermutlich wird Apple klassische HDDs (wenn überhaupt) erst mit dem nächsten macOS-Release umstellen. Bis dahin hat man auch hoffentlich Samba angepasst.


Update 16.10.2017

Bis dato lassen sich auch Systeme mit APFS problemlos auf AFP/Netatalk Freigaben sichern. Die Diskrepanz zur Apple Dokumentation ist nicht zu erklären. Entweder zeigen die Dokus bereits was zukünftig geplant ist oder im Zuge der (relativ kurzfristig entschiedenen) ausgebliebenen Umstellung für herkömmliche Festplatten wurden Funktionen im Betriebssystem beibehalten, die ursprünglich zur Entfernung vorgesehen waren.

Umso mehr wundert es, dass in der Presse wirklich niemand diese Funktion getestet hat, sondern lediglich die Apple-Mitteilungen abgeschrieben wurden.

Auch heute habe ich wieder ein wenig an meiner Mutt Konfiguration gearbeitet. Zusätzlich habe ich auch noch die GPG Konfiguration angepasst, was ich jetzt beides mit euch teilen werde.

Mutt Account Konfiguration

Um die Verbindungen zum Mailserver noch sicherer zu machen, habe ich jetzt in den einzelen Account Konfiguration noch folgendes hinterlegt:

# SSL hardening
set ssl_force_tls=yes
set ssl_starttls=yes
set ssl_use_sslv3=no
set ssl_use_tlsv1=no
set ssl_use_tlsv1_1=no
set ssl_use_tlsv1_2=yes
set ssl_verify_dates=yes
set ssl_verify_host=yes

Das führt dazu, dass nur noch TLSv1.2 zum Verbindungsaufbau genutzt wird. Das muss vielleicht in eurer Konfiguration entsprechend angepasst werden, da ich nicht weiß welche Standards eurer Server nutzt.

Mutt Theme

Auch musste ich etwas die colors Datei anpassen, weil GPG die Meldung natürlich auf deutsch ausgibt, aber diese nicht entsprechend mit Farbe hinterlegt wurde, da ich im Orginal nur die englischen Meldungen hinterlegt hatte:

## pgp
color body          red             default         "(FALSCHE Unterschrift)"
color body          black           red             "(WARNUNG: Wir haben KEINEN Beleg, dass der Schlüssel zur oben genannten Person gehört)"
color body          green           default         "(Gültige Unterschrift)"
color body          brightblack     default         "^gpg: Gültige Unterschrift .*"
color body          brightyellow    default         "^gpg: "
color body          brightyellow    red             "^gpg: FALSCHE Unterschrift von.*"
mono  body          bold                            "^gpg: Gültige Unterschrift von.*"

Mutt Konfiguration

In der Mutt Hauptkonfiguration habe ich nur eine kleine Zeile angepasst, und zwar die des Editors:

set editor = "vim +13 -c 'set nobackup' -c 'set noswapfile' -c 'set nowritebackup' -c 'set tw=72 ft=mail noautoindent'" ft=mail noautoindent'"

So werden auf dem System auf gar keinen Fall irgendwelche Dateien angelegt, und vor allem bei Mails die von uns dann nachträglich verschlüsselt werden, finden sich im System keine Informationen die unverschlüsselt rumliegen.

Mutt GPG Konfiguration

In der Datei gpg.rc habe ich nur zwei kleine Zeilen angepasst_

set pgp_timeout = 1800
set pgp_good_sign="gpg: (Korrekte Unterschrift von|Good signature from) "

Den Timeout hab ich runtergesetzt und die GPG Message auch auf Deutsch mit aufgenommen.

gpg.conf

Die größten Änderungen die ich vorgenommen habe, sind in der System gpg.conf die ihr in eurem Home Verzeichnis findet könnt: ~/.gnupg/gpg.conf wenn nicht legt sie an.

#keine copyright meldung
no-greeting

#prüft bei subkeys ob der ganze Cert Strang ok ist
require-cross-certification

#Cipher List
personal-cipher-preferences AES256 AES192 AES
personal-digest-preferences SHA512 SHA384 SHA256 SHA224
cert-digest-algo SHA256
default-preference-list SHA512 SHA384 SHA256 SHA224 AES256 AES192 AES CAST5 ZLIB BZIP2 ZIP Uncompressed

#keine Ausgabe von Version: GnuPG v42 (GNU/Linux)
no-emit-version

#keyserver
keyserver hkp://keys.gnupg.net

Die Kommentare sollten eigentlich alles wichtige erklären. Den Keyserver kann man natürlich anpassen, und bei der Cipherlist sollte man regelmäßig mal im Netz schauen, ob es nicht inzwischen neue Standards gibt die unterstützt werden.

Auch heute habe ich wieder ein wenig an meiner Mutt Konfiguration gearbeitet. Zusätzlich habe ich auch noch die GPG Konfiguration angepasst, was ich jetzt beides mit euch teilen werde.

Mutt Account Konfiguration

Um die Verbindungen zum Mailserver noch sicherer zu machen, habe ich jetzt in den einzelen Account Konfiguration noch folgendes hinterlegt:

# SSL hardening
set ssl_force_tls=yes
set ssl_starttls=yes
set ssl_use_sslv3=no
set ssl_use_tlsv1=no
set ssl_use_tlsv1_1=no
set ssl_use_tlsv1_2=yes
set ssl_verify_dates=yes
set ssl_verify_host=yes

Das führt dazu, dass nur noch TLSv1.2 zum Verbindungsaufbau genutzt wird. Das muss vielleicht in eurer Konfiguration entsprechend angepasst werden, da ich nicht weiß welche Standards eurer Server nutzt.

Mutt Theme

Auch musste ich etwas die colors Datei anpassen, weil GPG die Meldung natürlich auf deutsch ausgibt, aber diese nicht entsprechend mit Farbe hinterlegt wurde, da ich im Orginal nur die englischen Meldungen hinterlegt hatte:

## pgp
color body          red             default         "(FALSCHE Unterschrift)"
color body          black           red             "(WARNUNG: Wir haben KEINEN Beleg, dass der Schlüssel zur oben genannten Person gehört)"
color body          green           default         "(Gültige Unterschrift)"
color body          brightblack     default         "^gpg: Gültige Unterschrift .*"
color body          brightyellow    default         "^gpg: "
color body          brightyellow    red             "^gpg: FALSCHE Unterschrift von.*"
mono  body          bold                            "^gpg: Gültige Unterschrift von.*"

Mutt Konfiguration

In der Mutt Hauptkonfiguration habe ich nur eine kleine Zeile angepasst, und zwar die des Editors:

set editor = "vim +13 -c 'set nobackup' -c 'set noswapfile' -c 'set nowritebackup' -c 'set tw=72 ft=mail noautoindent'" ft=mail noautoindent'"

So werden auf dem System auf gar keinen Fall irgendwelche Dateien angelegt, und vor allem bei Mails die von uns dann nachträglich verschlüsselt werden, finden sich im System keine Informationen die unverschlüsselt rumliegen.

Mutt GPG Konfiguration

In der Datei gpg.rc habe ich nur zwei kleine Zeilen angepasst_

set pgp_timeout = 1800
set pgp_good_sign="gpg: (Korrekte Unterschrift von|Good signature from) "

Den Timeout hab ich runtergesetzt und die GPG Message auch auf Deutsch mit aufgenommen.

gpg.conf

Die größten Änderungen die ich vorgenommen habe, sind in der System gpg.conf die ihr in eurem Home Verzeichnis findet könnt: ~/.gnupg/gpg.conf wenn nicht legt sie an.

#keine copyright meldung
no-greeting

#prüft bei subkeys ob der ganze Cert Strang ok ist
require-cross-certification

#Cipher List
personal-cipher-preferences AES256 AES192 AES
personal-digest-preferences SHA512 SHA384 SHA256 SHA224
cert-digest-algo SHA256
default-preference-list SHA512 SHA384 SHA256 SHA224 AES256 AES192 AES CAST5 ZLIB BZIP2 ZIP Uncompressed

#keine Ausgabe von Version: GnuPG v42 (GNU/Linux)
no-emit-version

#keyserver
keyserver hkp://keys.gnupg.net

Die Kommentare sollten eigentlich alles wichtige erklären. Den Keyserver kann man natürlich anpassen, und bei der Cipherlist sollte man regelmäßig mal im Netz schauen, ob es nicht inzwischen neue Standards gibt die unterstützt werden.

14. Oktober 2017

New Tab Override ist eine Erweiterung zum Ersetzen der Seite, welche beim Öffnen eines neuen Tabs in Firefox erscheint. Die beliebte Erweiterung mit mehr als 100.000 Nutzern ist nun in Version 10.0 erschienen. Highlights: Kompatibilität mit den Container-Tabs von Firefox sowie mit Chinesisch eine weitere Übersetzung. Außerdem gibt es für mehr Transparenz nun eine Übersicht über alle von New Tab Override benötigten Berechtigungen und Firefox bewirbt New Tab Override innerhalb des Add-on Managers.

Was ist New Tab Override?

Seit Firefox 41 ist es nicht länger möglich, die Seite anzupassen, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, indem die Einstellung browser.newtab.url über about:config verändert wird. Da diese Einstellung – wie leider viele gute Dinge – in der Vergangenheit von Hijackern missbraucht worden ist, hatte sich Mozilla dazu entschieden, diese Einstellung aus dem Firefox-Core zu entfernen. Glücklicherweise hat Mozilla nicht einfach nur die Einstellung entfernt, sondern gleichzeitig auch eine neue API bereitgestellt, welche es Entwicklern von Add-ons erlaubt, diese Funktionalität in Form eines Add-ons zurück in Firefox zu bringen.

New Tab Override war das erste Add-on, welches diese Möglichkeit zurückgebracht hat, und ist damit das Original.

Download New Tab Override (WebExtension) für Firefox

Mozilla bewirbt New Tab Override in Firefox

New Tab Override ist mit seinem aktuellen Stand von ca. 135.000 aktiven Nutzern und einer durchschnittlichen Bewertung von 5/5 Sternen bei insgesamt 177 Bewertungen eine beliebte Erweiterung für Firefox und wurde im Dezember 2016 sogar auf dem offiziellen Mozilla-Blog vorgestellt. Nun die nächste Ehrung für New Tab Override: Mozila bewirbt die Erweiterung derzeit direkt im Add-on Manager von Firefox im Reiter „Add-ons entdecken“.

New Tab Override Add-on Manager

Mit Unterstützung der Community

Das ist natürlich kein Grund, sich auszuruhen. Und so wurde nun das Oktober-Update New Tab Override 10.0 veröffentlicht. Ein Dank geht auch speziell an die Community, das Update beinhaltet gleich zwei Beiträge von Community-Mitgliedern. Dies dient auch als Erinnerung an andere, dass Pull Requests entgegen genommen werden, falls jemand zur Verbesserung der Erweiterung beitragen möchte. Nicht zuletzt aus diesem Grund findet die Entwicklung offen auf GitHub statt.

Die Neuerungen von New Tab Override 10.0

Funktionelles Highlight der neuen Version ist, dass New Tab Override nun auch gemeinsam mit dem Container-Tabs-Feature von Firefox genutzt werden kann. Konkret besteht die Verbesserung darin, dass Firefox nicht länger die Container-Information verliert, wenn New Tab Override mit der Option genutzt wird, den Fokus auf die Webseite statt in die Adressleiste zu setzen, zum Beispiel für einen automatischen Fokus auf das Google-Suchfeld. Bisher konnte dieses Feature nicht gemeinsam mit den Container-Tabs genutzt werden.

Eine weitere Neuerung ist ein zusätzlicher Einstiegspunkt in die Einstellungen von New Tab Override. Bisher konnten diese bereits über eine Schaltfläche in der Navigations-Symbolleiste, via Tastatur-Kommando Shift + F12 oder per Eingabe von „newtab settings“ in die Adressleiste erreicht werden. Nun gibt es außerdem noch einen Menü-Eintrag im Extras-Menü von Firefox.

New Tab Override, Extras-Menü

Weiterhin kann ich erfreut ankündigen, dass die Erweiterung nun auch auf Chinesisch (vereinfacht) verfügbar ist. Damit steht New Tab Override in nun mittlerweile sieben Sprachen zur Verfügung.

Dazu gab es, wie in jedem Update, eine Aktualisierung sämtlicher Abhängigkeiten.

Update 16.10.2017
New Tab Override 10.1.0 wurde soeben veröffentlicht und bringt mit Polnisch eine weitere Übersetzung. Außerdem wurde die französische Übersetzung aktualisiert.
Update 23.10.2017
New Tab Override 10.2.0 wurde soeben veröffentlicht und bringt mit Russisch eine weitere Übersetzung.

Übersicht über alle Berechtigungen

New Tab Override ist eine Erweiterung, welche Maßstäbe setzen will, und das trifft nicht nur auf die Qualität der Entwicklung zu, sondern auch, was das Thema Transparenz betrifft.

Mit den WebExtensions hat Mozilla ein Berechtigungs-Modell eingeführt. Das ist toll, weil Erweiterungen nicht mehr wie früher alles tun können, ohne vom Nutzer eine ggfs. notwendige Berechtigung dafür zu erhalten, bringt dem Nutzer aber nur wenig, wenn dieser nicht weiß, wofür eine Erweiterung überhaupt welche Berechtigung benötigt.

New Tab Override möchte mit einem guten Beispiel herangehen und listet daher ab sofort alle Berechtigungen sowohl auf GitHub als auch in der Beschreibung der Erweiterung auf addons.mozilla.org auf. Dabei wird nicht nur zwischen zwingend erforderlichen und optionalen Berechtigungen unterschieden, sondern auch jene Berechtigungen aufgelistet, welche benötigt werden, aber so harmlos sind, dass Firefox bei der Installation auf diese Berechtigungen gar nicht erst hinweist. Ebenfalls beinhaltet die Übersicht eine Information darüber, in welcher Version von New Tab Override eine Berechtigung neu dazu gekommen ist.

Der Vollständigkeit halber folgt die Liste aller Berechtigungen auch noch einmal hier im Artikel. Achtung: der Artikel bezieht sich explizit auf New Tab Override 10.0. Mögliche Änderungen in der Zukunft werden ausschließlich auf GitHub und auf addons.mozilla.org aktualisiert, aber nicht in diesem Artikel.

zwingend erforderliche Berechtigungen

New Tab Override kann ohne diese Berechtigungen nicht installiert werden:

auf Chronik zugreifen

(seit 9.0.0)

Die Berechtigung, um auf die Chronik zuzugreifen, wird benötigt, um „moz-extension://“-Einträge in der Chronik bei jedem Öffnen eines neuen Tabs zu vermeiden. Ohne diese Berechtigung kann das nicht verhindert werden.

auf Browsertabs zugreifen

Die Berechtigung, um auf die Browsertabs zuzugreifen, wird benötigt, so dass New Tab Override direkt zu den bereits geöffneten Einstellungen springen kann, falls die Einstellungen bereits in einem anderen Tab geöffnet sind und die Schaltfläche zum Öffnen der Einstellungen geklickt wird.

optionale Berechtigungen

Diese Berechtigungen werden nicht zur Installation und Nutzung von New Tab Override benötigt. New Tab Override bittet zur Laufzeit um Berechtigung, sobald eine dieser Berechtigungen benötigt wird:

auf Ihre Daten für www.soeren-hentzschel.at zugreifen

Die Berechtigung zum Zugriff auf Ihre Daten für www.soeren-hentzschel.at wird nur benötigt, wenn die Option aktiviert wird, die neuesten Nachrichten über Mozilla im neuen Tab anzuzeigen. Wenn aktiviert, liest New Tab Override dazu den Feed von www.soeren-hentzschel.at aus, um die Nachrichten zu erhalten.

Browser-Einstellungen lesen und verändern

(seit 9.0.0)

Die Berechtigung zum Lesen und Verändern der Browser-Einstellungen wird nur benötigt, wenn die Option aktiviert wird, automatisch die Startseite auch als Seite für den neuen Tab zu verwenden. Ohne diese Berechtigung kennt New Tab Override die Startseite nicht und die Startseite muss manuell als neuer Tab konfiguriert werden.

stille Berechtigungen

New Tab Override benötigt ein paar Berechtigungen mehr, für folgende Berechtigungen zeigt Firefox keinen Hinweis an:

cookies

(seit 10.0.0)

Die „cookies“-Berechtigung wird benötigt, um den Verlust der Container-Information zu verhindern, wenn die Option „Fokus auf Webseite statt in Adressleiste setzen“ aktiviert ist und das Container-Tabs-Feature von Firefox genutzt wird.

menus

(seit 10.0.0)

Die „menus“-Berechtigung wird benötigt, um einen Menü-Eintrag im Extras-Menü zum Öffnen der Einstellungen von New Tab Override bereitzustellen.

storage

Die „storage“-Berechtigung wird zum Speichern der Einstellungen wie der Seite benötigt, welche beim Öffnen eines neuen Tabs angezeigt wird.

Der Beitrag New Tab Override: Version 10.0 erschienen und Übersicht über Berechtigungen erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

Ich habe vor kurzem meine Mutt Konfiguration mit euch geteilt. Inzwischen hat sich hier ein paar Kleinigkeiten geändert, und auch ein kleiner Fehler hatte sich in die Konfiguration eingeschlichen.

Fehler

Ich hatte in der muttrc folgenden Eintrag stehen

set record=+Sent                     # Gesendet Ordner

Diese Eintrag muss jedoch bei einer Multi-Account nicht in die muttrc sondern direkt in die Accountkonfiguration:

set from=mail@example2.org
set hostname="example2.org"
set folder="imaps://imap.example2.org"
set postponed="=Drafts"
set spoolfile="imaps://imap.example2.org/INBOX"
set smtp_url="smtp://$imap_user:$imap_pass@smtp.example2.org"
set imap_user="USERNAME"
set imap_pass="PASSWORD"
set record=+Sent

Sonst kommt es dazu, dass er versucht von jedem anderen Account die E-Mails im primären Account im Ordner gesendet unterzubringen, was natürlich nicht Sinn und Zeck ist, bzw. zu Fehlern führen kann, weil es natürlich andere Logindaten sind.

Änderungen

Die Änderungen sind nur minimal und betreffen eigentlich nur die mailcap Datei, wo ich inzwischen andere Programme nutze, deren Fingerabdruck im System noch geringer ist:

message/rfc822; less %s; edit=${EDITOR-vi} %s; compose=${EDITOR-vi} %s; needsterminal;
text/html; w3m -I %{charset} -T text/html; copiousoutput;
image/*; sxiv %s &>/dev/null
video/*; mpv %s
audio/*; mpv %s
text/*; vim %s
application/pdf; apvlv %s 
application/odt; libreoffice %s
application/ods; libreoffice %s
application/msword; libreoffice %s
application/vnd.oasis.opendocument.text; libreoffice %s
application/vnd.openxmlformats-officedocument.wordprocessingml.document; libreoffice %s &>/dev/nul

So ersetzt inzwischen apvlv den vorherigen genutzten PDF Viewer atril. vim ist inzwischen für das anzeigen für Texte verantwortlich. So bald ich weitere Änderungen habe, werden diese im Orginalbeitrag, sowie jetzt mit einem zusätzlichen Beitrag vermerken.

Ich habe vor kurzem meine Mutt Konfiguration mit euch geteilt. Inzwischen hat sich hier ein paar Kleinigkeiten geändert, und auch ein kleiner Fehler hatte sich in die Konfiguration eingeschlichen.

Fehler

Ich hatte in der muttrc folgenden Eintrag stehen

set record=+Sent					 # Gesendet Ordner

Diese Eintrag muss jedoch bei einer Multi-Account nicht in die muttrc sondern direkt in die Accountkonfiguration:

set from=mail@example2.org
set hostname="example2.org"
set folder="imaps://imap.example2.org"
set postponed="=Drafts"
set spoolfile="imaps://imap.example2.org/INBOX"
set smtp_url="smtp://$imap_user:$imap_pass@smtp.example2.org"
set imap_user="USERNAME"
set imap_pass="PASSWORD"
set record=+Sent

Sonst kommt es dazu, dass er versucht von jedem anderen Account die E-Mails im primären Account im Ordner gesendet unterzubringen, was natürlich nicht Sinn und Zeck ist, bzw. zu Fehlern führen kann, weil es natürlich andere Logindaten sind.

Änderungen

Die Änderungen sind nur minimal und betreffen eigentlich nur die mailcap Datei, wo ich inzwischen andere Programme nutze, deren Fingerabdruck im System noch geringer ist:

message/rfc822; less %s; edit=${EDITOR-vi} %s; compose=${EDITOR-vi} %s; needsterminal;
text/html; w3m -I %{charset} -T text/html; copiousoutput;
image/*; sxiv %s &>/dev/null
video/*; mpv %s
audio/*; mpv %s
text/*; vim %s
application/pdf; apvlv %s 
application/odt; libreoffice %s
application/ods; libreoffice %s
application/msword; libreoffice %s
application/vnd.oasis.opendocument.text; libreoffice %s
application/vnd.openxmlformats-officedocument.wordprocessingml.document; libreoffice %s &>/dev/nul

So ersetzt inzwischen apvlv den vorherigen genutzten PDF Viewer atril. vim ist inzwischen für das anzeigen für Texte verantwortlich. So bald ich weitere Änderungen habe, werden diese im Orginalbeitrag, sowie jetzt mit einem zusätzlichen Beitrag vermerken.

11. Oktober 2017

Mozilla hat Firefox 56 veröffentlicht – es handelt sich dabei um die letzte Version vor Firefox Quantum im November, dem größten Release in der Geschichte von Firefox. In der Zwischenzeit bringt Firefox 56 ein paar weitere nennenswerte Verbesserungen.

Download Mozilla Firefox 56.0 für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Geschlossene Sicherheitslücken

Auch in Firefox 56 hat Mozilla wieder zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, worunter auch einige sind, welche von Mozilla als besonders kritisch eingestuft werden. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 56 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

WebExtensions laufen in einem eigenen Prozess

Mit Firefox 56 führt Mozilla eine weitere Verbesserung der Multiprozess-Architektur ein, zumindest für Nutzer von Windows. Dort laufen WebExtensions ab sofort in einem eigenen Prozess und nicht mehr im gleichen Prozess wie Webseiten oder die Browseroberfläche selbst. Neben mehr Sicherheit bringt dies auch nicht mehr den gesamten Browser zum Absturz, wenn eine Erweiterung abstürzt. Linux und macOS werden in einem der nächsten Firefox-Updates nachziehen.

Ebenfalls werden ab Firefox 56 Links in einem neuen Prozess geöffnet, welche ein rel=“noopener“-Attribut besitzen.

Kleinere und sichere Updates

Mozilla hat die Download-Größe der Firefox-Updates durch LZMA-Kompression um ca. 20 Prozent reduziert. Dazu wurde die Sicherheit bei der Verifizierung der Update-Pakete verbessert.

Verbesserte AES-GCM-Performance

Mozilla hat den AES-GCM-Algorithmus für verschlüsselte Verbindungen dadurch beschleunigt, dass dieser nun die Harware nutzen kann. Dadurch wird weniger CPU-Last erzeugt, die Ver- und Entschlüsselung erfolgt wesentlich performanter und auch die Download-Rate kann sich dadurch verbessert zeigen.

Neue Struktur plus Suchfunktion für Einstellungen

Mozilla hat die Einstellungsoberfläche von Firefox 56 überarbeitet. Diese ist, basierend auf dem Feedback von Nutzern, neu strukturiert worden und bietet außerdem ab sofort eine Suchfunktion. Auch die Update-Funktion wurde zusätzlich zur bisherigen Position im Info-Dialog in die Einstellungen integriert.

Firefox 56

Firefox Screenshots: Bildschirmfotos aufnehmen

Firefox Screenshots, ursprünglich unter dem Namen Page Shot ein Experiment im Rahmen von Test Pilot, war zunächst in Firefox 55 für einen kleinen Teil der Nutzer integriert worden. Ab Firefox 56 ist Firefox Screenshot fester Bestandteil für jeden Nutzer. Es handelt sich dabei um ein Werkzeug zur Aufnahme von Bildschirmfotos. Firefox Screenshots geht darüber hinaus, entweder nur den sichtbaren Bereich einer Webseite oder die komplette Webseite abzubilden. Stattdessen kann auch ein beliebiger Bereich der Webseite ganz einfach festgelegt werden, indem der gewünschte Bereich per Ziehen mit der Maus markiert wird.

Die Screenshots können entweder auf dem Computer gespeichert oder auf einen Mozilla-Server hochgeladen werden, der unter screenshots.firefox.com erreichbar ist, wo die Bilder standardmäßig nach 14 Tagen automatisch gelöscht werden. Daneben können auch zehn Minuten, eine Stunde, ein Tag, eine Woche, ein Monat sowie unendlich lange als Lebenszeit eingestellt werden. Natürlich ist auch ein manuelles Löschen der Bilder möglich. Auch ein direktes Teilen über Facebook, Twitter, Pinterest oder per E-Mail ist per Klick möglich. Der Nutzer hat jederzeit Zugriff auf alle seine hochgeladenen Bilder und kann diese löschen.

Firefox Screenshots in Firefox 55

Keine automatische Medien-Wiedergabe in Hintergrund-Tabs

Diese Neuerung ist bereits seit ein paar Versionen versteckt hinter einer Option in about:config implementiert und nun standardmäßig aktiviert: wer beispielsweise auf YouTube mehrere Videos gleichzeitig öffnen möchte, hat bisher das Problem, dass die Videos in allen Tabs gleichzeitig starten und man so verschiedene Audioquellen durcheinander hört. Ab sofort startet Firefox die Wiedergabe erst, nachdem der jeweilige Tab zum ersten Mal aufgerufen worden ist.

Ausfüll-Hilfe für Formulare (nur US-Version)

Derzeit nur für Nutzer der englischsprachigen US-Version von Firefox ist eine Neuerung aktiviert, welche beim Ausfüllen von Formularen hilft. Firefox kann sich Formular-Daten wie Namen oder Adressen merken und mit diesen Daten dann Formulare befüllen, ohne dass die Daten erneut von Hand eingegeben werden müssen. Über die Einstellungen von Firefox können bestehende Formular-Daten bearbeitet oder gelöscht werden. Auch kann das Feature über die Einstellungen komplett deaktiviert werden.

v

Löschen lokaler Datenbanken möglich

Lokalen Datenbanken wurden beim Löschen der Firefox-Chronik bisher nicht mit gelöscht. Aus Datenschutz-Sicht konnte dies als Problem erachtet werden. Mit Firefox 56 hat Mozilla das Problem behoben, lokale Datenbanken werden ab sofort gelöscht, wenn der Nutzer die Offline-Daten der Webseite löschen lässt.

Verbesserungen der Webplattform

Mozilla hat Unterstützung für rel=“preload“ zum Vorausladen von Content in Firefox 56 hinzugefügt. Das <applet>-Element wird nicht länger unterstützt. Firefox verwendet intern nun Punycode, um URLs zu repräsentieren, was Kodierungsprobleme der URL vermeiden soll. Weitere Verbesserungen der Webplattform lassen sich in den MDN web docs nachlesen. Natürlich gab es auch für Entwickler von WebExtensions wieder einige neue APIs und Verbesserungen bestehender API.

Neuerungen für Webentwickler

Headless-Modus

Nachdem Mozilla in Firefox 55 einen Headless-Modus für Linux implementiert hat, bietet Firefox ab Version 56 einen solchen auch für Windows und macOS. Dieser Modus, in welchem Firefox keine Oberfläche besitzt, ist praktisch für automatisierte Tests.

Verbesserter Grid-Inspector

CSS Grids sind der neuste Trend in der Webentwicklung und mit dem Grid-Inspector bietet Firefox ein praktisches Tool zum Debugging von Grids an. In Firefox 56 hat Mozilla den Grid-Inspector unter anderem durch ein zusätzliches Layout-Panel verbessert.

Firefox 56

Debugger: HTML statt XUL

Mozilla hat den JavaScript-Debugger in den Entwickler-Werkzeugen ersetzt. Die Besonderheit: dieser verwendet kein XUL mehr, sondern ist vollständig mit Webtechnologie (HTML plus React und Redux) umgesetzt.

Im Reiter Netzwerkanalyse der Entwickler-Werkzeuge lassen sich nun einzelne Antwort-Header als Spalten anzeigen.

Verstecktes Feature: Button zur Sitzungswiederherstellung

Ist Firefox so konfiguriert, dass beim Start nicht automatisch die letzte Sitzung wiederhergestellt wird, und über about:config wird der Schalter browser.tabs.restorebutton auf den Wert „1“ gesetzt, dann zeigt Firefox beim Start einen zusätzlichen Button in der Tableiste an, um die zuletzt geöffneten Tabs wiederherzustellen.

Firefox 56

Sonstige Neuerungen von Firefox 56

Mozilla hat die Funktion zum Senden von Tabs an andere mit Firefox Sync verbundene Geräte verbessert, so dass die gesendeten Seiten nun sofort auf dem Ziel-Gerät erscheinen. Die Zeichen-Encoding-Konverter wurden neu in Mozillas Programmiersprache Rust implementiert. Die Safe Browsing-API von Google für den Schutz vor Malware wurde von Version 2 auf Version 4 aktualisiert. Bei Neuinstallationen wird ab sofort die Datenschutzerklärung in einem zweiten Tab automatisch geöffnet.

Firefox 56.0.1: Migration von 32-Bit- auf 64-Bit-Version

Mit Firefox 56.0.1 hat Mozilla kurz nach Veröffentlichung von Firefox 56.0 ein planmäßiges Update nachgelegt, welches primär den Zweck erfüllt, Nutzer der 32-Bit-Version von Firefox auf Windows automatisch auf die 64-Bit-Version zu migrieren, sofern ein 64-Bit-Windows genutzt wird. Die Migration wird schrittweise durchgeführt. Außerdem wurde mit Firefox 56.0.1 für Nutzer einer älteren Version von Windows 7 und Intel-Grafikkartentreiber D3D11 blockiert, um mögliche Abstürze zu verhindern.

Der Beitrag Firefox 56 – die letzte Version vor Firefox Quantum erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.