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2022 Woche 13

3. April 2022

Mozilla Hubs ist eine Art virtueller Treffpunkt, den Mozilla im Jahr 2018 gestartet hat. Mit den Hubs Creator Labs hat Mozilla eine neue Plattform für Tutorials und Inspiration gestartet.

Mit dem Start von Mozilla Hubs im April 2018 ging eine Online-Plattform an den Start, welche es Nutzern ermöglicht, sich in sogenannten Räumen virtuell zu treffen. Das Besondere an Hubs: es spielt sich komplett im Web ab: keine geschlossene Plattform, keine Installation einer Anwendung, keine Abhängigkeit von einem bestimmten Gerät. Einfach eine URL teilen und miteinander treffen. Hubs funktioniert in jedem Browser, am Smartphone – und auch mit der VR-Brille, wo Hubs als virtuelle Plattform sein volles Potential entfaltet.

Mit den Hubs Creators Labs hat Mozilla eine neue Plattform gestartet, auf welcher Inspirationen sowie Tutorials der Community geteilt werden. Mozilla dazu:

Heute starten wir die Hubs Creator Labs, um das Beste, was unsere Community zu bieten hat, zu beleuchten. Hubs basiert auf der grenzenlosen Vorstellungskraft unserer Nutzer, von entzückenden neuen Avataren bis hin zu interaktiven Inhalten, die auf der Grundlage unseres Open-Source-Codes erstellt werden. Während unser Team daran arbeitet, neue Funktionen zu entwickeln und Fehler zu beheben, fühlen wir uns durch unsere Entwickler-Community – von Anfängern bis hin zu erfahrenen 3D-Künstlern und Entwicklern – geehrt und inspiriert. Wir sehen, wie du unseren Code zum Leben erweckst.

Diese Plattform wird auch ein Ort sein, an dem wir Tools und Tutorials für das Bauen in Hubs vorstellen und Inhalte der Community präsentieren können. Wir sind noch dabei, herauszufinden, wie dieser Bereich aussehen wird, aber es wird ein Ort sein, an dem Inspiration, Kreativität und Wissen geteilt werden können.

Mozilla

Mozilla Hubs Creator Labs

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Mit einer neuen E-Mailadresse wollte ich auch mal wieder meinen GPG -Key aktualisieren.

Alle Keys, die aktuell im Keyring gespeichert sind, koennen ueber den folgenden Befehl herausgefunden werden:

$ gpg --list-secret-keys --keyid-format LONG
sec   rsa4096/30BEEF01A79FDDD7 2013-11-13 [SC]
      81A25E6464AF14DEA4660B1630BEEF01A79FDDD7
uid                 [ultimate] Yannic Haupenthal 
uid                 [ultimate] Yannic Haupenthal 
uid                 [ultimate] Yannic Haupenthal 
uid                 [ultimate] Yannic Haupenthal 
ssb   rsa4096/9B8C8CC6F6C04CEF 2013-11-13 [E]

[...]

Wir wollen allerdings aus dieser Liste nur einen Key bearbeiten, naemlich in diesem Fall 30BEEF01A79FDDD7 (und ja, das ist mein echter Key 🌱 😉).

$ gpg --edit-key 30BEEF01A79FDDD7
sec  rsa4096/30BEEF01A79FDDD7
     created: 2013-11-13  expires: never       usage: SC
     trust: ultimate      validity: ultimate
ssb  rsa4096/9B8C8CC6F6C04CEF
     created: 2013-11-13  expires: never       usage: E
[ultimate] (1). Yannic Haupenthal 
[ultimate] (2)  Yannic Haupenthal 
[ultimate] (3)  Yannic Haupenthal 
[ultimate] (4)  Yannic Haupenthal 

Da ist mir aufgefallen, dass ich noch die 3. Adresse (also old@example.de) gar nicht mehr nutze bzw. keinen Zugriff mehr darauf habe. Daher habe ich diese erstmal entfernt :

gpg> uid 3
[...]
[ultimate] (3)* Yannic Haupenthal 
[...]

gpg> revuid
Really revoke this user ID? (y/N) y
Please select the reason for the revocation:
  0 = No reason specified
  4 = User ID is no longer valid
  Q = Cancel
(Probably you want to select 4 here)
Your decision? 4
Enter an optional description; end it with an empty line:
> no access anymore
>
Reason for revocation: User ID is no longer valid
no access anymore
Is this okay? (y/N) y

[...]
[ revoked] (3)  Yannic Haupenthal 
[...]

Nun wollen wir noch eine neue Adresse hinzufuegen :

gpg> adduid
Real name: Yannic Haupenthal
Email address: fourth@example.ch
Comment:
You selected this USER-ID:
    "Yannic Haupenthal "

Change (N)ame, (C)omment, (E)mail or (O)kay/(Q)uit? O

[...]
[ unknown] (5)  Yannic Haupenthal 

Und speichern nicht vergessen 😉

gpg> save

Zur Sicherheit koennen wir uns die Liste nochmal mit dem ersten Befehl anschauen:

$ gpg --list-secret-keys --keyid-format LONG
sec   rsa4096/30BEEF01A79FDDD7 2013-11-13 [SC]
      81A25E6464AF14DEA4660B1630BEEF01A79FDDD7
uid                 [ultimate] Yannic Haupenthal 
uid                 [ultimate] Yannic Haupenthal 
uid                 [ultimate] Yannic Haupenthal 
uid                 [ultimate] Yannic Haupenthal 
ssb   rsa4096/9B8C8CC6F6C04CEF 2013-11-13 [E]

Den Key wollen wir nun auch noch exportieren . Dabei ist es wichtig zu erwaehnen, dass der private Key niemals weitergegeben werden darf und an einem sicheren Ort aufbewahrt werden sollte.
Hierbei kann z.B. auch das Tool paperkey verwendet werden, was ich allerdings noch nicht ausprobiert habe.

gpg --armor --export 30BEEF01A79FDDD7 >public.txt
gpg --armor --export-secret-key 30BEEF01A79FDDD7 >private.txt

Zum Schluss aktualisieren wir noch den Key auf dem quasi Standard Keyserver , naemlich keys.openpgp.org :

gpg --export 30BEEF01A79FDDD7 | curl -T - https://keys.openpgp.org

Ebenso habe ich den Key hier ausgetauscht.


Danke, dass du das hier via RSS liest! :)

2. April 2022

Mit Mozilla Connect hat Mozilla eine neue Plattform gestartet, um die eigenen Nutzer noch mehr in die Produktentwicklung mit einzubeziehen.

Mozilla hat seine neue Plattform Mozilla Connect gestartet. Auf dieser Plattform können Nutzer Ideen für Mozilla-Produkte wie Firefox vorschlagen und Diskussionen führen. Teilweise werden Diskussionen auf Mozilla Connect sogar von Mozilla-Mitarbeitern selbst gestartet, um innerhalb eines bestimmten Zeitraums Meinungen der eigenen Nutzer zu einem bestimmten Thema einzuholen. So gibt es aktuell beispielsweise sowohl eine von Mozilla gestartete Diskussion zur Passwort-Generierung als auch zur Barrierefreiheit in Firefox. Nutzer können Ideen anderer Nutzer nicht nur kommentieren, sondern auch dafür abstimmen, was zwar nicht zwangsläufig zu einer Implementierung führen muss, aber Mozilla zumindest signalisiert, dass hier ein Nutzer-Interesse besteht.

Mozilla Connect

Die Tatsache, dass man hier mit den Entwicklern von Mozilla in Kontakt treten kann, bedingt natürlich, dass die Plattform vollständig auf Englisch gehalten ist und Diskussionen in dieser Sprache geführt werden müssen.

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1. April 2022

Fr, 1. April 2022, Ralf Hersel

Nachträglicher Hinweis: dieser Artikel ist ein Aprilscherz

Canonical hat gestern die Beta-Version von Ubuntu 22.04 LTS (Jammy Jellyfish) bereitgestellt, um der Community einen Vorgeschmack auf die kommenden Funktionen und Änderungen zu geben. Die finale Veröffentlichung der Long-Term-Support Version ist für den 21. April 2022 geplant. Tester haben nun drei Wochen Zeit, um die Beta auszuprobieren und verbliebene Fehler zu melden.

Ubuntu 22.04 LTS Beta kommt mit dem Linux 5.15 LTS-Kernel, der eine neue Implementierung des NTFS-Dateisystems mitbringt. Standardmässig unterstützt Ubuntu die GNOME 42-Desktop-Umgebung. Damit kommen Anwender:innen in den Genuss des systemweiten dunklen Stils für alle Anwendungen und Dialoge, sowie des neuen Screenshot-Werkzeuges. Auch das überarbeitete Yaru-Thema soll die Benutzer begeistern. Einige der mitgelieferten Anwendungen wurden auf die Grafikbibliothek GTK4 aktualisiert, wodurch die Bedienung vereinfacht und konsistenter gestaltet werden soll. Eine weitere neue Funktion von "Jammy Jellyfish" ist die Unterstützung von Akzentfarben.

Zu den grössten Überraschungen dieser Version gehört, dass sich das Ubuntu-Team dazu entschlossen hat, das umstrittene Snap-Paketformat aufzugeben. In letzter Zeit hatten sich die Diskussionen über Canonicals erneuten Alleingang gehäuft. Mark Shuttleworth (CEO der Firma Canonical Ltd.) gestand ein, dass viele Versuche in der Vergangenheit, die Alleinstellungsmerkmale für die Distribution erzeugen sollten, nicht die erwünschten Ziele erreicht haben. Dazu gehören die Desktop-Umgebung 'Unity', des Ubuntu-TV Projekt, das Ubuntu-Phone (für das immerhin ein rekordverdächtiges Crowdfunding durchgeführt wurde), sowie das Display-Server-Protokoll MIR.

In der neuen LTS-Version von Ubuntu werden die Snaps durch Flatpak-Pakete ersetzt, womit man dem Industrie-Standard folgen möchte. Mark Shuttleworth äussert sich dazu so:

"Mit zunehmendem Alter steigt die Erkenntnis, dass nicht jede Idee zum Erfolg führen kann. Canonical hat mit der Ubuntu-Distribution freie Software und ein freies Betriebssystem für Millionen von Anwender:innen in ihrem Alltag erlebbar gemacht. Wir waren die Vorreiter, die eine Linux-Distribution aus den Nerd-Kellern in das Licht der freien Gesellschaft geführt haben. Gerade während der letzten zwei Pandemie-Jahre, war Ubuntu für die Arbeit in den Home Offices, die erste Wahl für sehr viele Nutzer.

Ich wäre nicht gut beraten, wenn ich die Fehler der Vergangenheit wiederholen würde. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, unsere Anstrengungen für Snap-Pakete zugunsten des Flatpak-Formats aufzugeben, um einen Beitrag für die Community zu leisten. Inzwischen erkenne ich die technischen Vorteile und die grosse Unterstützung anderer Distributionen für dieses Format. Es ist wichtig, dass die Distributions-Entwickler an einem Strang ziehen und sich für gemeinsame Standards einsetzen.

Canonical, das gesamte Ubuntu-Team und unsere Community werden Flatpaks zu einem grossartigen Erlebnis für alle Anwender:innen machen."

Shuttleworth im All

Unter der Haube gibt es aktualisierte Werkzeuge mit einigen der neuesten GNU/Linux-Technologien, wie zum Beispiel: GCC 12, Python 3.10, Ruby 3.0, Mesa 22, BlueZ 5.64, PulseAudio 16, xdg-desktop-portal 1.14, NetworkManager 1.36, BlueZ 5.63, CUPS 2.4, Poppler 22.02, und GNU C Library 2.35.

Wer die Beta-Version von Ubuntu 22.04 installieren möchte, wird hier fündig. Wie immer weisen wir darauf hin, dass eine Beta-Version nicht für den produktiven Betrieb geeignet ist.

Persönlich bin ich der Meinung, dass diese Entscheidung Ubuntu in die Realität zurückbringt und die Distribution damit an Attraktivität für viele Anwender:innen gewinnen wird. Weiter so, Mark!

Quelle: https://cdimage.ubuntu.com/releases/22.04/beta/

31. März 2022

Mit MDN Plus hat Mozilla wie erwartet sein nächstes Premium-Angebot gestartet, zunächst in den USA und Kanda. Der Start im deutschsprachigen Raum wird bald folgen.

Mozilla ist vor allem für seine kostenlosen Produkte wie den Browser Firefox bekannt. Um den Nutzern zusätzliche Mehrwerte zu bieten, aber auch um die finanzielle Abhängigkeit von Suchmaschinen-Anbietern zu reduzieren, setzt Mozilla vermehrt auch auf kostenpflichtige Premium-Angebote wie das Mozilla VPN oder Firefox Relay Premium. Mozillas neuestes Premium-Angebot, MDN Plus, richtet sich an Webentwickler.

Entwickler-Dokumentation MDN mit neuem Design

Die kostenfreie Entwickler-Dokumentation MDN Web Docs, ehemals Mozilla Developer Network, dürfte vermutlich jedem bekannt sein, der bereits mit dem Thema Webentwicklung in Berührung kam. Immerhin ist dies wohl für viele die Anlaufstelle Nummer Eins, wenn es um Themen wie HTML, CSS und JavaScript geht.

Bereits seit dem 1. März erstrahlen die MDN Web Docs in einem neuen Design. Nicht nur das: Nutzer können sich sogar aussuchen, ob sie ein helles oder ein dunkles Farbschema nutzen wollen.

MDN Design 2022

MDN Plus: Premium-Modell mit drei Stufen

Mittlerweile ist auch MDN Plus an den Start gegangen. Ein paar Tage später als erwartet und zunächst nur in den USA und in Kanada, aber der Start im deutschsprachigen Raum und in weiteren Ländern wird im Laufe der kommenden Monate folgen. Ich werde darüber natürlich berichten, wenn es soweit ist.

Um eines das direkt klarzustellen: Die zahlreichen Artikel der MDN Web Docs werden natürlich weiterhin kostenlos bleiben. MDN Plus bietet zusätzliche Funktionen für Nutzer, die so außerdem den Betrieb sowie die Weiterentwicklung (auch der kostenfreien Version) der MDN Web Docs unterstützen können. Außerdem erwägt Mozilla, einen Teil der Einnahmen in Open Source-Projekte zu investieren, welche zu den MDN Web Docs beitragen.

Mozilla bietet drei verschiedene Preisstufen an, jeweils mit 20 Prozent Rabatt bei jährlicher Vorauszahlung:

  • MDN Core – Diese kostenlose Variante dient zum Reinschnuppern für alle Interessierten. Damit können Benachrichtigungen für bis zu drei Artikel aktiviert werden und bis zu fünf Artikel können in der persönlichen Sammlung gespeichert werden.
  • MDN Plus 5 – Dies ist die reguläre Premium-Version, welche alle Premium-Features ohne Begrenzung beinhaltet. MDN Plus 5 kostet 5 USD pro Monat oder 50 USD pro Jahr.
  • MDN Supporter 10 – Für alle, die Mozilla noch mehr unterstützen wollen. Neben den Features von MDN Plus 5 erhält man Vorab-Zugriff auf kommende Funktionen und Zugang zu einer Feedback-Plattform, um mit dem MDN-Team in Kontakt zu treten. Diese Preisstufe kostet 10 USD pro Monat oder 100 USD pro Jahr.

MDN Plus US-Preise

Die Preise bei uns werden aller Voraussicht nach die gleichen Preise in Euro sein.

Das sind die Premium-Features von MDN Plus

Über Änderungen an Artikel benachrichtigen lassen

Nutzer können Artikeln folgen und so über Änderungen benachrichtigt werden, zum Beispiel wenn ein Artikel mit neuen Informationen zur Browser-Unterstützung aktualisiert wird. Über eine Stern-Funktion in der Benachrichtigungs-Liste können Benachrichtigungen auch markiert werden, um diese später zu lesen.

MDN Plus: Benachrichtigungen

Artikel zu persönlicher Sammlung hinzufügen

Wer ein besonderes Interesse an bestimmten Artikeln hat, kann diese seiner ganz persönlichen Sammlung hinzufügen und findet die Artikel somit ganz einfach an einem zentralen Ort, auf den von überall aus zugegriffen werden kann. Außerdem ist es möglich, Notizen zu den gespeicherten Seiten zu hinterlassen. Seiten, welche häufig besucht werden, werden ebenfalls zur Sammlung, allerdings in einen gesonderten Abschnitt hinzugefügt.

MDN Plus: Sammlungen

Artikel auch ohne Internet-Zugang lesen

MDN Plus bietet die Möglichkeit, Artikel zur Offline-Nutzung zu speichern, so dass diese auch ohne Internet-Zugang gelesen werden können. Auch die persönliche Sammlung kann offline durchsucht werden und bereits erhaltene Benachrichtigungen können gelesen werden.

MDN Plus: Offline-Nutzung

… und noch mehr in der Zukunft

Die Beschreibung der Option MDN Supporter 10 deutet es bereits an: In der Zukunft sind weitere Features zu erwarten, zu denen jetzt natürlich noch keine genaueren Angaben gemacht werden können. Zu erwarten ist außerdem, dass es auch den einen oder anderen exklusiven Artikel von Branchen-Experten für MDN Plus geben wird, worin ein bestimmtes Thema besonders genau beleuchtet wird.

Der Beitrag Entwickler-Dokumentation von Mozilla: MDN Plus startet in USA und Kanada erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

30. März 2022

Mozilla wird das Benutzerkonten-System seines Dienstes Pocket von Pocket-Konten auf Firefox-Konten umstellen. Ab Ende Juni wird eine Anmeldung nicht länger über das Pocket-Konto möglich sein.

Bei Pocket handelt es sich um eine Online-Ablage für Artikel, um diese später lesen zu können. Die abgelegten Artikel stehen von jedem Gerät aus zur Verfügung und können auch offline gelesen werden. Außerdem hilft Pocket dabei, neue Inhalte zu entdecken. Die Nutzung von Pocket ist kostenlos, eine kostenpflichtige Premium-Version bietet weitere Features. Pocket wurde im Februar 2017 für 30 Millionen Dollar von Mozilla übernommen.

Bisher war eine Anmeldung in Pocket über ein Pocket-Konto, ein Firefox-Konto, via Google oder Apple möglich. Mit dem 30. Juni 2022 wird die Option wegfallen, sich über ein bestehendes Pocket-Konto in den Dienst anzumelden. Bereits aktive Nutzer sollten daher eine Konten-Umstellung vornehmen, zu welcher man nach dem Login in sein Pocket-Konto aufgefordert wird. Die Registrierung eines neuen Pocket-Kontos ist bereits jetzt nicht mehr möglich. Ein Login über das Google- oder Apple-Konto wird nach der Umstellung weiterhin möglich sein.

Begründet wird diese Änderung mit einer allgemein erhöhten Sicherheit der Firefox-Konten gegenüber den Pocket-Konten sowie erweiterten Sicherheits-Funktionen wie einer Zwei-Faktor-Authentifizierung und Kontowiederherstellungsschlüsseln, was mit Pocket-Konten nicht möglich ist. Außerdem könne sich das Team hinter Pocket so auf die Kernfunktionalität von Pocket fokussieren, ohne auch noch zusätzlich die Aufgaben einer Kontoverwaltung mit abdecken zu müssen.

Eine Nutzung von Firefox als Browser ist selbstverständlich auch in Zukunft nicht notwendig. Pocket wird weiterhin in jedem Browser und auf jeder Plattform funktionieren, wo Pocket bereits jetzt zur Verfügung steht.

Der Beitrag Bevorstehende Umstellung der Pocket-Konten auf Firefox-Konten erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

29. März 2022

Einige Websites stellen sowohl ein helles als auch ein dunkles Farbschema bereit. Mit Firefox 100 gibt Mozilla sowohl Theme-Entwicklern als auch Nutzern mehr Kontrolle darüber, wie Browser und Websites dargestellt werden.

Hell oder dunkel, das ist hier die Frage

Firefox-Nutzer können aus vielen tausenden Themes auswählen. Damit zwangsläufig verbunden ist aus Browser-Sicht die Frage, ob das Theme hell oder dunkel ist. Denn abhängig davon erscheinen dann auch die Menüs von Firefox in hellen oder in dunklen Farben.

Auch Websites können an das vom Nutzer bevorzugte Farbschema angepasst werden. Dazu gibt es den sogenannte Media Query @prefers-color-scheme. Damit können Websites Anpassungen vornehmen, je nachdem ob der Nutzer ein helles oder ein dunkles Theme nutzt.

Vorgeschichte: Änderungen in Firefox 95 und 96

Seit Firefox 95 ist für @prefers-color-scheme standardmäßig nicht länger das Betriebssystem, sondern das Firefox-Theme ausschlaggebend. Dazu kamen in Firefox 96 Änderungen an der automatischen Einordnung seitens Firefox, ob ein Theme hell oder dunkel ist. Nicht immer führte dies zu Ergebnissen, die vom Nutzer so erwartet worden sind.

Anpassung des Farbschemas, der bisherige Weg

Firefox-Nutzer konnten das Verhalten bereits anpassen, wenn auch nicht auf offensichtlichem Weg. Über about:config konnte der Schalter layout.css.prefers-color-scheme.content-override wie folgt verändert werden:

  • 0 – Dunkles Farbschema bevorzugen
  • 1 – Helles Farbschema bevorzugen
  • 2 – System-Theme berücksichtigen (Standard bis Firefox 94)
  • 3 – Browser-Theme berücksichtigen (neu und Standard seit Firefox 95)

Während sich dies nur auf den Website-Content und nicht auf Firefox-Menüs auswirkte, gab es hierfür einen etwas komplizierteren Weg über eine Unternehmensrichtlinie:

{
  "policies": {
    "Preferences": {
      "browser.theme.toolbar-theme": {
        "Value": 1,
        "Status": "locked"
      }
    }
  }
}

Hierbei gelten die folgenden Werte:

  • 0 – Dunkel
  • 1 – Hell
  • 2 – System-Theme berücksichtigen

Firefox 100: Mehr Kontrolle für Theme-Autoren und Nutzer

Mit Firefox 100 lässt Mozilla nun Theme-Autoren explizit entscheiden, ob diese ihr Design als helles oder dunkles Theme sehen. Die Theme-API hat dafür mit color_scheme und content_color_scheme zwei neue Eigenschaften erhalten, womit Theme-Autoren zum einen das Farbschema für das Browser, zum anderen das Farbschema für Website-Content festlegen können.

Und für das Farbschema auf Websites müssen Nutzer nicht länger eine versteckte Option in about:config finden und verändern. Stattdessen gibt es zukünftig eine eine sichtbare Option in den Firefox-Einstellungen, welche alle vier Möglichkeiten abbildet.

Firefox 100: Erscheinungsbild von Websites

Firefox 100 wird nach aktueller Planung am 3. Mai 2022 erscheinen.

Der Beitrag Firefox 100 bekommt verbesserten Umgang mit Farbschema für Browser und Websites erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

28. März 2022

Eine für mich sehr gut funktionierende tmux.conf entweder systemweit in /etc/ oder nur für einen Benutzer in der ~/.tmux.conf ist die folgende Konfiguration. Für mich waren hier die Statuszeile und die Einbindung des Maus Scrollrades zum Scrollen wichtig.

 

 

######################
### DESIGN CHANGES ###
######################

# loud or quiet?
set -g visual-activity off
set -g visual-bell off
set -g visual-silence off
setw -g monitor-activity off
set -g bell-action none

set -g mouse on

# modes
setw -g clock-mode-colour colour25
setw -g mode-style "fg=colour255 bg=colour25 bold"

# panes
set -g pane-border-style "fg=colour19 bg=colour0"
set -g pane-active-border-style "bg=colour0 fg=colour9"

# statusbar
set -g status-position bottom
set -g status-justify left
set -g status-style "bg=colour25 fg=colour255"
set -g status-left "#[bg=colour25,fg=colour255]"
set -g status-right "#[fg=colour255,bg=colour25] %d/%m/%Y #[fg=colour255,bg=colour25] %H:%M "
set -g status-right-length 50
set -g status-left-length 20

setw -g window-status-current-style "fg=colour15 bg=colour31 bold"
setw -g window-status-current-format "#I#[fg=colour249]:#[fg=colour255]#W#[fg=colour249]#F"

setw -g window-status-style "fg=colour0 bg=colour25 bold"
setw -g window-status-format "#I#[fg=colour237]:#[fg=colour250]#W#[fg=colour244]#F"

setw -g window-status-bell-style "fg=colour255 bg=colour1 bold

 

 

 

Da ich tmux (Alternative zu screen) sehr häufig benutze, nutze ich auch bei remote ssh logins einen Befehl, der mich nach dem erfolgreichen Login gleich in eine detachte tmux session bringt.

 

ssh -l <USERNAME> <HOST> -p <PORT> -t "tmux a"

 

Weitere Artikel zu tmux

  1. tmux - neues Fenster oder Pane im aktuellen Verzeichnis öffnen
  2. tmux ein Windowmanager für die Konsole
  3. Live-Anzeige der Webserver-Client Verbindungen
  4. Eine tmux.conf Konfiguration

 

 

Mo, 28. März 2022, Ralf Hersel

Rolling Rhino Remix ist eine inoffizielle Ubuntu-Variante, die das Ubuntu-Betriebssystem in eine Rolling-Release-Linux-Distribution umwandelt, indem sie die devel-Serie verfolgt. Eine Rolling-Release-Distribution ist eine Linux-Distribution, die fortlaufend Paket-Updates erhält, und als solche gibt es kein grösseres Update (im Gegensatz zu Ubuntus aktuellem Release-Modell, bei dem es eine klare Progression zwischen den Versionen gibt). Ein Rolling-Release-Modell bietet sowohl neuen als auch erfahrenen Benutzern eine neue Möglichkeit, ihren Desktop-PC zu nutzen, ohne sich mit grossen Upgrades herumschlagen zu müssen.

Wer die Benutzerfreundlichkeit von Ubuntu bevorzugt, aber den Stil einer rollenden Veröffentlichung von anderen Distributionen wie Arch Linux lieber hat, könnte am Rolling Rhino Remix Gefallen finden. Das Projektteam hat Werkzeuge und zusätzliche Repositories erstellt, um sicherzustellen, dass Ubuntu als Rolling Release Distribution reibungslos funktioniert.


Der Maintainer MrBeeBenson sagt:

Ich persönlich bin der Meinung, dass Ubuntu immer das Rolling-Release-Modell hätte übernehmen sollen, anstatt Zwischenversionen anzubieten. Ubuntu wäre dann immer noch in der Lage, LTS-Versionen für Unternehmen und diejenigen, die eine Point-Release-Distribution bevorzugen, bereitzustellen, und die Rolling-Release-Version könnte dann als empfohlene Distribution für Desktop-Benutzer bereitgestellt werden.

Das Hauptwerkzeug, das vom Team entwickelt wurde, heisst rhino-update. Es stellt sicher, dass Systemaktualisierungen reibungslos ablaufen, und erweitert die Möglichkeiten von apt. Da nicht alle Updates im devel-Repository auf dem neuesten Stand sind, weil es sich um ein Entwicklungs-Repository für zukünftige Ubuntu-Releases handelt, wird das Projekt einige Pakete in eigenen Repositories bereitstellen, wie z.B. den neuesten Linux-Kernel.

Um zu verstehen, wie die Distribution funktioniert und sich grundlegend von Ubuntu unterscheidet, ist es wichtig die Dokumentation zu lesen. Es müssen einige zusätzliche Schritte zu Beginn durchgeführt werden. Auch die Aktualisierung der Distribution ist anders als bei einem normalen Ubuntu-Desktop. Es wird empfohlen, den Quick Start Guide zu lesen, um die Distribution richtig zu verstehen und zu nutzen.

Das Projekt bedankt sich bei Martin Wimpress, dessen Rolling Rhino Skript die Entwicklung dieser Distribution inspiriert hat. Martin gab auch seine Erlaubnis, den Namen Rolling Rhino Remix zu verwenden.

Quelle: https://rollingrhinoremix.github.io/