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2022 Woche 42

21. Oktober 2022

Der Oktober ist der Monat der Cyber-Sicherheit. Wer über die Anschaffung eines VPNs nachdenkt, kann das Mozilla VPN mittels Rabatt-Code zu diesem Anlass aktuell mit 20 Prozent Preisnachlass erhalten.

Mit dem Mozilla VPN bietet Mozilla in Zusammenarbeit mit Mullvad sein eigenes Virtual Private Network an und verspricht neben einer sehr einfachen Bedienung eine durch das moderne und schlanke WireGuard-Protokoll schnelle Performance, Sicherheit sowie Privatsphäre: Weder werden Nutzungsdaten geloggt noch mit einer externen Analysefirma zusammengearbeitet, um Nutzungsprofile zu erstellen.

Jetzt 20 Prozent Rabatt sichern

Im Rahmen des Monats der Cyber-Sicherheit bietet Mozilla sein Mozilla VPN aktuell wieder mit 20 Prozent Rabatt bei einem Jahr Bindung an. Der Preisnachlass wird nach Eingabe des Rabatt-Codes direkt im Warenkorb abgezogen. So kostet das Mozilla VPN statt 59,88 € nur 47,90 € für das erste Jahr und ist damit günstiger als bei Mullvad selbst. Ab dem zweiten Jahr gilt der reguläre Preis.

Der Rabatt-Code lautet: VPNCYBER20

Die Option, sich für sechs Monate zu einem Preis von je 6,99 Euro pro Monat zu binden, steht übrigens nicht länger zur Verfügung. Wer das Mozilla VPN nutzen möchte, kann sich weiterhin für nur einen Monat zu 9,99 Euro oder für zwölf Monate (regulärer Preis: 4,99 Euro pro Monat) binden. Die 30-Tage-Geld-zurück-Garantie besteht natürlich weiterhin unabhängig von der gewählten Vertragslänge.

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20. Oktober 2022

Mozilla hat mit Firefox 106.0.1 ein Update außer der Reihe für seinen Desktop-Browser veröffentlicht und reagiert damit auf einen Hardware-Fehler in einem AMD-Prozessor.

Download Mozilla Firefox 106.0.1

Nur zwei Tage nach Veröffentlichung des großen Updates auf Firefox 106 hat Mozilla nachgelegt und Firefox 106.0.1 veröffentlicht. Dieser behebt genau ein Problem, nämlich eine potentielle Absturzursache, von der ausschließlich Systeme mit einem AMD Zen 1 Prozessor („Ryzen“) betroffen waren. Konkret war Firefox hier von einem bekannten Hardware-Bug im AMD-Prozessor (Errata 1091) betroffen.

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Do, 20. Oktober 2022, Fabian Schaar

Die extrem leichtgewichtige GNU/Linux-Distribution antiX hat gestern die neue Version 22 freigegeben. antiX wird in den grafischen Editionen "full" und "base", sowie in den minimalen Ausgaben "core" und "net" ausgeliefert.

"Full" und "base" bringen dabei die Fenstermanager IceWM, JWM, Fluxbox und HerbstluftWM mit und warten ausserdem mit einer Auswahl an nützlichen Anwendungen, aber auch dem hilfreichen antiX-Kontrollzentrum in Verbindung mit verschiedenen antiX-spezifischen Werkzeugen auf.

Eine weitere Stärke von antiX ist das vielseitige Live-System, mit dem unter anderem persistente Live-USB-Sticks erstellt werden können.

Die neueste Version basiert auf Debian 11 "Bullseye" und wird der Veröffentlichungsserie 21 zugeordnet. Neben dem Ziel, eine möglichst leichtgewichtige Distribution zu bauen, versuchen die Entwickler/innen auch vehement, systemd aus antiX fernzuhalten.

Bisher setzte man dahingehend auf das Paket elogind als Alternative zum systemd-logind. Mit der neuen Version wechselt die Distro zu seatd und consolekit. Die Pakete elogind, libpam-elogind und libelogind0 wurden entfernt.

Um zu garantieren, dass antiX ohne systemd läuft, musste das Entwicklerteam einige Debian-Pakete neu bauen, die sonst harte Abhängigkeiten zu systemd aufweisen. Darunter sind etwa die Pakete apt, pulseaudio, dbus, cups und samba.

Im Vergleich zu Devuan, dem Debian-Derivat ohne systemd, geht antiX hier teilweise radikaler vor, liefert aber "nur" zwei mögliche init-Systeme aus: Die Distribution kann mit sysvinit oder runit verwendet werden, während Devuan auch mit openRC aus dem Gentoo-Projekt aufgesetzt werden kann.

Die Implementierungen von Devuan basieren allerdings auf elogind und teilweise auch libsystemd0, also auf Paketen, die antiX aufwändig entfernt.

Neben diesen strukturellen Änderungen bringt antiX 22 auch die neue Firefox ESR-Version 102.3 sowie den alternativen Browser Seamonkey in Version 2.53.14 mit. Der standardmässig verwendete Kernel wurde auf Version 4.9.0-326 (LTS) aktualisiert. Wem das zu alt ist, kann aus den Paketquellen neuere Kernel bis zur Version 5.10.142 installieren. Des Weiteren wurden die Übersetzungen verbessert.

Bestehende Installationen der antix-21-Serie können bequem über apt oder das grafische Synaptic aktualisiert werden. Genauere Informationen zur Distribution finden sich auf der Projektseite antixlinux.com.

Quelle: https://antixlinux.com/antix-22-released/

Bild: Beispielbild (antiX 17.2 Preview):
antiX developers, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:07_Multitasking_Demo.jpg

19. Oktober 2022

Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 102.4 ein planmäßiges Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht.

Neuerungen von Thunderbird 102.4

Mit dem Update auf Thunderbird 102.4 hat die MZLA Technologies Corporation ein planmäßiges Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht und behebt damit aktuelle Sicherheitslücken. Darüber hinaus bringt das Update diverse Fehlerbehebungen und Verbesserungen, welche sich in den Release Notes (engl.) nachlesen lassen.

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18. Oktober 2022

Mozilla hat mit Firefox 106 für Windows, Apple macOS und Linux mit vielen Neuerungen veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen – wie immer auf diesem Blog weit ausführlicher als auf anderen Websites.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Neue Willkommens-Tour

Firefox 106 begrüßt seine Nutzer mit einer neuen Einführungstour, über welche unter anderem Daten aus anderen Browsern importiert werden können oder eines der mit Firefox 106 neu eingeführten Farbwelten ausgewählt werden kann. Dazu später mehr.

Firefox 106

Firefox 106

Firefox 106

Firefox 106

Firefox 106

Firefox View als neue Tab-Zentrale

Standardmäßig erscheint links vom ersten Tab eine neue Schaltfläche, über welche Firefox View erreicht werden kann. Diese neue Seite zeigt sowohl die letzten drei synchronisierten Tabs von anderen Geräten als auch die 25 zuletzt geschlossenen Tabs an, um diese wiederherzustellen. Auch über diese Seite werden die neuen Farbwelten beworben.

Firefox 106
Firefox 106
(Bildquelle)

Wer mit Firefox View nichts anfangen kann, kann diese neue Seite übrigens via Rechtsklick ➝ „Aus Symbolleiste entfernen“ dauerhaft entfernen. Über das Extras-Menü in der Menüleiste kann Firefox View wieder hinzugefügt werden. Über die Oberfläche zum Anpassen der Symbolleisten kann die Schaltfläche für Firefox View auch an andere Stellen bewegt werden.

Verbessertes Tab-Menü

Zeigte Firefox bisher bei entsprechend vielen geöffneten Tabs rechts in der Tableiste eine Schaltfläche mit Pfeil-Symbol an, um darüber auf alle geöffneten Tabs zugreifen zu können, wird diese Schaltfläche nun immer angezeigt. Außerdem ist es ab sofort möglich, Tabs über diese Ansicht via Drag & Drop zu verschieben.

Frischer Glanz durch neue Farbwelten

Zwei Mal wurde es bereits angedeutet: Firefox 106 bringt neue Farbwelten. Dabei handelt es sich um sechs neue Themes, die in jeweils drei Varianten zur Verfügung stehen, insgesamt also 18 Themes. Diese können bis zum 17. Januar 2023 innerhalb von Firefox ausgewählt werden. Das installierte Theme bleibt auch darüber hinaus installiert, ansonsten verschwindet die neue Auswahl nach diesem Datum aber wieder.

Erstellt wurden diese gemeinsam mit Streetwear- und Sneaker-Designerin Keely Alexis, die vor allem für die Air Jordans und andere Sneaker bekannt ist, die sie bei Nike entworfen hat.

Firefox 106

PDF-Betrachter lernt Schreiben und Zeichnen

Ein großes Update hat auch der in Firefox integrierte PDF-Betracher erhalten. Dieser kann längst nicht mehr nur PDF-Dateien darstellen, sondern mittlerweile auch PDF-Formulare ausfüllen. Mit Firefox 106 kommen die Möglichkeiten dazu, beliebige Texte einzufügen oder gar auf der PDF-Datei zu zeichnen.

Firefox 106

Die Schaltflächen für den Präsentationsmodus sowie die aktuelle Ansicht wurden in das Menü für weitere Werkzeuge verschoben.

Wird Firefox unter Windows als Standard-Browser festgelegt, wird Firefox nun außerdem automatisch auch als Standard-Anwendung für PDF-Dateien konfiguriert.

Verbesserte Private Fenster

Private Fenster, in denen Firefox keine Surf-Spuren hinterlässt, werden standardmäßig jetzt in einem dunklen Theme angezeigt. Der Indikator in der rechten oberen Ecke zeigt neben dem Masken-Symbol jetzt auch als Text „Privater Modus“ an. Damit soll ein stärkeres Gefühl für die besondere Privatsphäre in diesem Modus vermittelt werden.

Firefox 106

Auch ist es in Windows 10 und Windows 11 nun möglich, Private Fenster an die Taskleiste anzupinnen. Wird die entsprechende Verknüpfung genutzt, welche ein spezielles Firefox-Symbol nutzt, startet Firefox direkt mit einem privaten Fenster.

Nur Apple macOS: Text aus Grafiken kopieren

Ausschließlich für Nutzer von Apple macOS 10.15 oder höher als Betriebssystem gibt es einen neuen Kontextmenü-Eintrag bei Bildern, über den es möglich ist, Text aus Bildern auszulesen. Mindestens macOS 11.0 oder höher wird für die Erkennung anderer Sprachen als Englisch vorausgesetzt. Dieses Feature ist auch kompatibel mit VoiceOver, dem Screen-Reader von Apple.

Firefox 106

Webplattform: Großes WebRTC-Update

WebRTC ist eine Sammlung von Schnittstellen für Videotelefonie, Teilen von Bildschirminhalten und mehr. Mit Firefox 96 hatte Mozilla bereits Anfang des Jahres ein großes Update seines WebRTC-Codes durchgeführt, welches diverse Verbesserungen und Fehlerbehebungen in Zusammenhang mit Diensten brachte, welche den WebRTC-Standard nutzen. Mit Firefox 106 folgt ein erneut großes Update des WebRTC-Codes, von dem sich Mozilla eine verbesserte Kompatibilität mit Online-Diensten und anderen Browsern verspricht. Für Nutzer von Windows und Linux Wayland sind durch das Update die Fähigkeiten zum Teilen von Bildschirminhalten verbessert, macOS profitiert von einer geringeren CPU-Auslastung und gesteigerter Framerate bei der Aufnahme von Bildschirminhalten. Außerdem gab es allgemeine Verbesserungen der Performance und Zuverlässigkeit sowie zusätzliche Statistikfunktionen.

Passend dazu hat Microsoft bereits eine verbesserte Screensharing-Unterstützung für Firefox-Nutzer für diesen Monat angekündigt.

Weitere Verbesserungen der Webplattform

Mozilla hat die Implementierung von -webkit-line-clamp verbessert, was diverse Probleme bei Verwendung dieser CSS-Eigenschaft korrigieren sollte.

Ein Performance-Problem in der Webplattform wurde behoben, welches vor allem bildlastige Seiten mit Cloudflares Mirage-Script negativ beeinträchtigte.

Eine andere Verbesserung der Webplattform sollte für weniger Scroll-Probleme auf Facebook sorgen.

Event-Pages, eigentlich eine Neuerung von Manifest v3-Erweiterungen, werden von Firefox ab sofort für Manifest v2-Erweiterungen unterstützt.

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Auch in Firefox 106 wurden wieder mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 106 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Sonstige Neuerungen von Firefox 106

Die Zwei-Finger-Geste auf einem Touchpad nach links oder rechts zum zurück oder vorwärts-Navigieren funktioniert jetzt auch für Linux-Nutzer mit Wayland.

Um Probleme mit Erweiterungs-Panels zu vermeiden, deren Schaltfläche vom Benutzer im Überhangmenü platziert worden ist, öffnen die Erweiterungs-Panels nun als eigenständige Panels statt im Überhangmenü integriert.

Die Untertitel-Funktion des Bild-im-Bild-Modus wurde um Unterstützung für weitere Video-Plattformen erweitert, unter anderem Wired.

Das Dock-Symbol von Firefox auf Apple macOS hat nun, entsprechend der Design-Vorgaben von Apple, einen Hintergrund.

Eine mit Firefox 103 eingeführte Performance-Verbesserung bei hoher Systemauslastung für macOS 10.15 und höher wurde in ähnlicher Weise nun auch für macOS 10.12 bis 10.14 umgesetzt.

Ein Teil der Nutzer in Deutschland sieht Empfehlungen des Mozilla-Dienstes Pocket auf der Firefox-Startseite nur mit Titeln und ohne Kurzbeschreibung.

Websites können optional unterschiedliche Darstellungen anbieten, je nachdem, ob ein helles oder ein dunkles Theme genutzt wird. Die Firefox-Einstellungen zeigten hierzu bislang vier Optionen an: Firefox-Theme folgen, System-Theme folgen, Hell oder Dunkel. Um die Komplexität für den Nutzer zu reduzieren, gibt es hier ab sofort nur noch drei Optionen: Automatisch, Hell oder Dunkel.

Bei animierten Favicons wird nur noch der erste Frame für die Anzeige in den Lesezeichen gespeichert, womit diese nicht länger animiert werden.

Der Debugger für Firefox-Erweiterungen (about:debugging) hat eine Schaltfläche erhalten, um die Erweiterung neu zu laden. Die Performance des Stilbearbeitung-Entwicklerwerkzeugs wurde verbessert.

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