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2022 Woche 48

3. Dezember 2022

Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 102.5.1 ein Update außer der Reihe für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht.

Neuerungen von Thunderbird 102.5.1

Mit dem Update auf Thunderbird 102.5.1 hat die MZLA Technologies Corporation ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht und behebt damit eine Sicherheitslücke. Dazu kommen weitere Fehlerkorrekturen, welche sich in den Release Notes (engl.) nachlesen lassen.

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2. Dezember 2022

Nur einen Tag nach der angekündigten Übernahme des Mixed Reality-Unternehmens Active Replica hat Mozilla die Akquisition von Pulse bekannt gegeben, einem Unternehmen für maschinelles Lernen.

Gestern berichtete ich über die Übernahme von Active Replica durch Mozilla. Einen Tag später folgte eine weitere Ankündigung. Demnach hat Mozilla das Unternehmen Pulse übernommen, welches auf Maschinelles Lernen spezialisiert ist.

Bei der Übernahme von Pulse geht es für Mozilla allerdings nicht um ein Produkt. Viel mehr gilt Mozillas Interesse dem Team, dessen Expertise man sich damit ins Haus holt.

Gemeinsam sollen bestehende sowie zukünftige Mozilla-Produkte persönlicher werden. Der Fokus der Zusammenarbeit wird zunächst auf dem Mozilla-Dienst Pocket liegen. Dies dürfte in erster Linie die Content-Empfehlungen betreffen.

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Mein privates Hauptgerät ist schon länger ein HP EliteBook G7. Firmware-Updates für einzelne Hardwarekomponenten gab es schon länger via fwupd, aber nun geht darüber auch die Aktualisierung der Firmware von HP („BIOS-Update“). Wirklich toll, wie sich das entwickelt hat.

Bisher musste man noch in den UEFI-Einstellungen ein Update anstoßen. Dazu musste das Notebook via Docking Station per Ethernet verbunden sein, was schon eine ziemliche Hürde für ein zeitnahes Update darstellte – ich bin da einfach oft bequem.

Umso überraschter war ich gestern, als Discover eine Aktualisierung für die Firmware meines HP Notebooks anzeigte. Tatsächlich auch schon wenige Tage, nachdem dies offiziell von HP freigegeben worden war.

Schnell noch in der Konsole geprüft, ob nicht ein Fehler bei KDE vorlag, aber nun wird mein Notebook tatsächlich doch noch komplett von LVFS unterstützt. Der Vorgang ist wirklich trivial. Auf der Konsole Folgendes eingeben (kein sudo vorneweg!):

$ fwupdmgr update

Ein kleiner Download, eine beherzte Bestätigung mit Y und ein Neustart (bei Firmware-Sachen bin ich tatsächlich nicht ganz entspannt) und es erschien die HP Updateanzeige. Nach Abschluss startete mein Kubuntu 22.04 und alles war erledigt.

Wirklich toll, dass Linux-Anwender nun den gleichen Komfort bei solchen Sachen genießen können, den es bei Windows schon länger gibt. Vielleicht sogar noch ein bisschen mehr, weil die entsprechende Aktualisierungssoftware über keine Drittanbieterlösung läuft.

1. Dezember 2022

Do, 1. Dezember 2022, Lioh Möller

Die Live-Distribution grml, welche sich vornehmlich an Systemadministratoren richtet, ist in Version 2022.11 erschienen. Diese trägt den Codenamen MalGuckes, was so viel bedeutet wie "mal schauen". Der Name ist auch eine Hommage an den viel zu früh verstorbenen Sven Guckes, dem das grml Team das nun vorliegende Release widmet.

Technisch handelt es sich bei der vorliegenden Veröffentlichung primär um eine Aktualisierung der enthaltenen Pakete auf Basis von Debian "Bookworm". Dazu zählen:

  • Perl v5.36
  • Python3 v3.10
  • Ruby v3.0

Die LiveCD wurde darüber hinaus auf den aktuell verbreiteten usrmerge Ansatz angepasst, welchen die meisten Distributionen bereits seit längerem umgesetzt haben. Dabei werden die Verzeichnisse /{bin,sbin,lib}/ als symbolische Links auf: /usr/{bin,sbin,lib}/ angelegt.

Einige grml-eigene Tools wurden ebenfalls aktualisiert:

  • grml-hwinfo: iteriert über vorhandene Festplatten zur Sammlung von sfdisk -d Informationen
  • grml-terminalserver: schlägt bei der Konfiguration von DHCP-Clients die Verwendung eines geeigneten IP-Bereichs vor
  • netcardconfig: vermeidet das Vorschlagen eines Standard-Gateways, wenn bereits eine Standard-Route existiert
  • Integration von Memtest86+ v6, mit UEFI-Unterstützung

Eine vollständige Liste findet sich in den Veröffentlichungshinweisen.

Download: https://grml.org/download/

Mozilla hat die Akquisition des kanadischen Unternehmens Active Replica bekannt gegeben. Actvice Replica schließt sich dem Team von Mozilla Hubs an.

Erst gestern hatte ich über den Start der neuen Generation von Mozilla Hubs einschließlich neuem kostenpflichtigen Managed Hubs-Angebot berichtet. Nun hat Mozilla bekannt gegeben, das Unternehmen Active Replica gekauft zu haben, welches sich dem Team von Mozilla Hubs anschließen wird.

Was ist Mozilla Hubs?

Mozilla Hubs ist eine 2018 gestartete Plattform, um sich in virtuellen Räumen zu treffen. Das Besondere an Hubs: es spielt sich komplett im Web ab – keine geschlossene Plattform, keine Installation einer Anwendung, keine Abhängigkeit von einem bestimmten Gerät. Einfach eine URL teilen und miteinander treffen. Hubs funktioniert in jedem Browser, am Smartphone – und auch mit der VR-Brille, wo Hubs als virtuelle Plattform sein volles Potential entfaltet. Mozilla Hubs ist quasi eine Miniatur-Ausgabe eines Web-basierten „Metaverse“, aber Open Source und mit Fokus auf Datenschutz, vom Macher des Firefox-Browsers.

Wer ist Active Replica?

Basierend auf der Software von Mozilla bietet Active Replica maßgeschneiderte Lösungen für virtuelle Räume und Ereignisse an. Derzeit gibt es sowohl ein Basis-Paket für 149 USD pro Monat als auch ein Premium-Paket für 599 USD pro Monat. Außerdem ist es möglich, ein einzelnes Event über Active Replica durchzuführen, startend bei 2.000 Dollar.

Mozilla übernimmt Active Replica

Mit der Übernahme von Active Replica wird deren Team in das Team von Mozilla Hubs eingegliedert. Active Replica wird weiterhin mit bestehenden Kunden, Partnern und der Community zusammenarbeiten. Gleichzeitig soll aber auch Mozilla Hubs von noch mehr Innovation und Kreativität profitieren und dies die Entwicklung der für Mozilla Hubs geplanten Features beschleunigen, einschließlich der Einführung weiterer und mehr personalisierter Abo-Stufen für die Managed Hubs.

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30. November 2022

Mozilla Hubs ist eine Plattform, um sich in virtuellen Räumen zu treffen. Mozilla hat nun die neue und erweiterte Generation von Mozilla Hubs inklusive neuem Website-Design, neuem Logo sowie kostenpflichtigen „Managed Hubs“-Angebot gestartet.

Was ist Mozilla Hubs?

Mit dem Start von Mozilla Hubs im April 2018 ging eine Online-Plattform an den Start, welche es Nutzern ermöglicht, sich in sogenannten Räumen virtuell zu treffen. Das Besondere an Hubs: es spielt sich komplett im Web ab – keine geschlossene Plattform, keine Installation einer Anwendung, keine Abhängigkeit von einem bestimmten Gerät. Einfach eine URL teilen und miteinander treffen. Hubs funktioniert in jedem Browser, am Smartphone – und auch mit der VR-Brille, wo Hubs als virtuelle Plattform sein volles Potential entfaltet. Mozilla Hubs ist quasi eine Miniatur-Ausgabe eines Web-basierten „Metaverse“, aber Open Source und mit Fokus auf Datenschutz, vom Macher des Firefox-Browsers.

Mozilla Hubs 2022

Von Räumen über Hubs und der Hubs Cloud zu Managed Hubs

Über die Startseite von hubs.mozilla.com wurde einem bisher prominent die Möglichkeit angeboten, kostenlos einen neuen Raum zu erstellen. Unter anderem ließ sich die Szenerie oder der Name des Raums ändern. Räume sind eine einfache Möglichkeit, sich mit anderen Menschen schnell in einer virtuellen Welt zu treffen, ohne dass hierfür eine Anwendung installiert werden muss. All diese Räume wurden bisher im sogenannten „Hub“ von Mozilla gehostet.

Im Jahr 2020 hatte Mozilla die Hubs Cloud gestartet. Damit konnte jeder über ein entsprechendes Angebot im Amazon AWS Marketplace gegen Bezahlung seine eigene Instanz der Software installieren, welche auch von Mozilla genutzt wird. Die Vorteile: Entwickler können den Code ändern, haben mehr Möglichkeiten in Bezug auf das Branding und Rechte und die Hubs Cloud kann unter einen eigenen Domain betrieben werden. Aber die Hubs Cloud hat auch Nachteile. So richtet sich die Hubs Cloud ganz klar an Entwickler. Und auch die Kosten sind bei einem Nutzungs-abhängigen Angebot nur bedingt vorhersehbar.

Aus diesem Grund hat Mozilla nun, zusammen mit einer neu gestalteten Website und einem neuen Logo, ein neues Angebot für ein Managed Hub gestartet.

Mozilla Hubs

Neues Abo-Modell als Managed Hubs-Angebot

Die Hubs Cloud wird es auch weiterhin geben. Als Alternative dazu steht aber auch die neue Generation von Mozilla Hubs als Managed-Angebot zur Verfügung. Im Early Access kostet dieses 24 USD pro Monat. Eine Bindung gibt es keine, das Angebot kann also monatlich gekündigt werden.

Dafür erhält der Abonnent seine ganz eigene Hubs-Instanz mit vielen Anpassungsmöglichkeiten inklusive anpassbarer Startseite, eigener myhubs.net-Domain, einzigartige Avatare und Theme-Pakete, Platz für bis zu 25 Gäste, die Möglichkeit, Videos, Bilder und Dokumente in die Räume hochzuladen sowie 2 GB Speicherplatz für Assets wie Avatare und Szenen. Unternehmenskunden mit speziellen Anforderungen können individuelle Vereinbarungen aushandeln.

Mozilla Managed Hubs Early Access Preis

Voraussetzung ist derzeit ein Wohnsitz in Deutschland, den USA, Kanada oder Großbritannien.

In der Zukunft soll es weitere Preisstufen geben, die auf unterschiedliche Anwendungsfälle zugeschnitten sind, inklusive einer kostenfreien Stufe. Bis dahin können die alten Räume, „Hubs Legacy“, weiterhin über die Demo-Seite genutzt werden. Für die Zukunft geplant ist unter anderem eine umfassende Überarbeitung der Administrationsoberfläche sowie eine verbesserte Erfahrung für Entwickler und Künstler.

Übrigens: Auch die Artikel im Merchandise-Shop von Mozilla Hubs sind bereits an das neue Branding angepasst.

Lies auch: Mozilla übernimmt Active Replica

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Man pages formen auf heutigen unixoiden Systeme eine entscheidende Säule. Sie sind das integrierte Handbuch, das einerseits die Kommandos erklärt und andererseits auch eine Referenz für die jeweiligen C-Bibliotheken und Syscalls darstellt. Wer also Anwendungsentwicklung auf Linux o. ä. betreibt und dabei insbesondere auf C zurückgreift, kommt an man pages schwer vorbei. Dabei bieten sie einige Vorteile: sie sind lokal verfügbar, nach einem konsistenten Schema aufgebaut und erklären die verschiedenen Befehle und Schnittstellen. Man pages sind tatsächlich so unverzichtbar, dass jeder C-Entwickler sie regelmäßig konsultieren sollte. Immerhin werden hier nicht nur die Kommandos und ihre Wirkungsweise erklärt, sondern auch auf Seiteneffekte und Fehlermeldungen eingegangen. Dies ist essentiell, da viele Bestätigungen oder Fehler nur über Rückgabewerte kommuniziert und im letzteren Fall über spezielle (globale) Variablen wie errno erläutert werden.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, diese man pages aufzusuchen und durchsuchen zu können. Den ersteren Teil könnt ihr im Artikel von Ralf Hersel auf gnulinux.ch nachlesen, das konkrete durchsuchen aller man pages möchte ich heute in diesem Artikel kurz betrachten.

Wir können mit dem man-Kommando alle Beschreibungen der man pages (-k, apropos) und auch den gesamten Inhalt der man pages (-K) durchsuchen.

Beschreibungen durchsuchen

Für den heutigen Fall möchten wir uns damit beschäftigen, wie wir ein Programm beenden können. Grundsätzlich kann ein exit vielfältig aussehen: wir können ihn auf der Shell durchführen, exit könnte aber auch einen Syscall oder eine C-Funktion aus der Standardbibliothek bezeichnen. Wenn wir schon dabei sind: exits gibts natürlich auch auf der pthread-Ebene, wir können aber auch eine Funktion registrieren, die bei einem normalen exit aufgerufen werden soll. Kurzum: wir müssen uns vorher erst einmal informieren, was wir überhaupt finden können, um dann die richtige man page aufzurufen. Diese Suche geht mit folgenden Kommandos, die auf das gleiche Ergebnis kommen:

man -k exit
apropos exit

Uns wird eine Liste aller man pages zusammengestellt, die exit im Namen oder der Kurzbeschreibung enthalten. Hier haben wir die Möglichkeit, die richtige Handbuchseite aufzufinden, um dann z. B. exit(0) im C-Programm aufzurufen.

Komplette man pages durchsuchen

Manchmal kann es allerdings passieren, dass wir zu einem gegebenen Suchbegriff über apropos nicht fündig werden. Dann müssen wir den kompletten Inhalt der man pages einbeziehen, weil der gesuchte Begriff mitunter in den detaillierten Beschreibungen erst zu finden ist.

Um bei unserem Beispiel zu bleiben, möchten wir weitere Informationen über die Konstante EXIT_SUCCESS finden, die oft anstelle von 0 als exit-Code benutzt wird. Hier müssen wir alle man pages nun durchsuchen, weil es keine man page dazu gibt, die diese Konstante in der Kurzbeschreibung erwähnt.

Wir nutzen:

man -K EXIT_SUCCESS

Nun werden alle man pages durchsucht, was zu vielen Ergebnissen führen kann. Das erste Ergebnis wird automatisch geöffnet (bei mir ist es das certtool), das mag uns aber nicht zufriedenstellen.

Wir können den Pager über q verlassen und nun durch die anderen Ergebnisse uns durcharbeiten. <Enter> führt zur Anzeige der man page, <Strg + D> zum Überspringen des Suchergebnisses und <Strl + C > zum Abbruch der Suche.

Bei dieser konkreten Konstante müssen wir uns Beispiele und Hinweise anschauen, um die Verwendung zu verstehen, deswegen kann es sein, dass man sich mehrere man pages anschauen muss, die thematisch dazu passen.

Zusammenfassung

Man pages sind das klassische Offline-Handbuch von unixoiden Systemen. Wenn man nicht sofort weiß, wo man etwas suchen soll, kann man die beiden Suchfunktionen (Beschreibung, Volltext) nutzen, die das man-Kommando bereitstellt. Weitere Informationen hierzu sind unter man man (man(1)) verfügbar.

Ein bisschen untergegangen ist bei mir und vielen anderen vermutlich die Meldung, dass Dropbox von der Secomba GmbH deren Produkt Boxcryptor erworben hat. Das hat direkte Folgen für die Anwender.

Boxcryptor war so etwas wie der Pionier der Cloudverschlüsselung und in Zeiten von Kompatibilität mit EncFS auch unter Linux-Nutzern beliebt. Danach hat es durch Premiummodelle und Accountpflicht etwas an Relevanz eingebüßt, aber hatte immer noch große Marktanteile. Vor allem jene Anwender, die etwas einfach nur nutzen wollen und kein aufwendiges Setup wünschen, griffen oft zu Boxcryptor. Bis zuletzt bot man eine rudimentäre Linux-Unterstützung an.

Mit der Übernahme durch Dropbox werden Teile der Funktionalität vermutlich in Dropbox-Premium einziehen. Dropbox zeichnete sich in der jüngeren Vergangenheit leider nicht mehr dadurch aus, Linux besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Alle anderen Kunden schauen in die Röhre bzw. ihre Abos laufen sicherlich irgendwann aus. Neue Accounts bzw. Kunden werden nicht zugelassen. Alles andere ergäbe auch keinen Sinn und Dropbox hat sicherlich kein Interesse, die Verschlüsselungslösung für andere Cloudanbieter einzusetzen. Die Daten der Bestandskunden sollen angeblich in Deutschland bleiben und nicht an Dropbox gehen.

Ganz allgemein ist es aber mal wieder ein kleiner Hinweis, dass auch deutsche Firmen übernommen und ihre Daten anschließend ins Ausland fließen können. Selbst wenn das im vorliegenden Beispiel nicht der Fall sein soll. Man sollte also auch bei deutschen oder europäischen Firmen nicht zu freigiebig mit Daten umgehen, nur weil diese der DSGVO unterliegen und gewisse Schutzstandards bieten. Sind Daten in der Welt, sind sie in der Welt.

Für Boxcryptor-Kunden ist nun also die Zeit gekommen, auf ein anderes Produkt zu wechseln. Mit Cryptomator gibt es zum Glück seit Längerem eine quelloffene, funktionale und einfach zu nutzende Alternative, die für alle Plattformen zur Verfügung steht. Open Source-Freunde und Linux-Anwender kennen diese sicherlich, sofern sie Verschlüsselung in der Cloud nutzen.

29. November 2022

Mozilla hat mit Firefox 107.0.1 ein Update außer der Reihe für seinen Desktop-Browser veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 107.0.1

Mit dem Update auf Firefox 107.0.1 behebt Mozilla ein Problem mit einer seiner SmartBlock-Korrekturen, welche verursachte, dass Nutzer in privaten Fenstern oder bei Verwendung des strikten Schutzes vor Aktivititätenverfolgung auf Websites, welche ein Tracking-Script von advertising.com einsetzen, unter Umständen nur eine Anti-Werbeblocker-Nachricht sahen und nicht auf die Website oder Videos zugreifen konnten.

Bereits in Firefox 106.0.3 hatte Mozilla Maßnahmen ergriffen, um Probleme mit dem neuen Zwischenablage-Feature „Empfohlene Aktionen“ von Windows 11 22H2 zu umgehen. Firefox 107.0.1 behebt Telefonnummer-Links als weiteren Fall des von Microsoft noch immer unbehobenen Fehlers in Windows, welcher ein Einfrieren des Browsers zur Folge haben konnte.

Ein Problem wurde behoben, welches verursachte, dass das Farbmanagement unter Windows und Linux für manche Nutzer nicht mehr funktionierte.

Ebenfalls behoben wurde ein Fehler bei den Entwicklerwerkzeugen, auf Grund dessen diese nicht benutzt werden konnten, während ein alert-Dialog angezeigt worden ist.

Weiter wurde ein Darstellungsproblem in den Firefox-Einstellungen korrigiert.

Außerdem wurde eine mögliche Absturzursache für Nutzer behoben, welche die versteckte Option privacy.resistFingerprinting auf true gesetzt haben.

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