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2023 Woche 24

16. Juni 2023

Netdata bietet sogenannte Badges. Diese dynamischen Grafiken werden bei Notifications bzw. Alarmen verwendet.

Man kann sie aber recht einfach auch in anderen Seiten integrieren, wie z.B. hier.

(Wer diesen Beitrag per Planet liest, sieht den Badge nicht. Das ist Absicht, weil ich die Badges nun auf nur meine eigenen Site beschränkt habe)

Nur ist für unseren rootserver netdata passwort geschützt. Das hat zur Folge, dass die Badges bei Aufruf natürlich nach einem Login und Passwort fragen. Es gibt aber eine recht einfache Möglichkeit, die Beschränkung für die Badges aufzuheben.

Darum geht es hier.

<Location /netdata/>
        AuthType Basic
        AuthName "Protected site"
        AuthUserFile /etc/apache2/.htpasswd
        Require valid-user
        Order deny,allow
        Allow from all
</Location>
<Location /netdata/api/v1/badge.svg>
    Satisfy any
    Allow from all
    AllowOverride None
    Require all granted
</Location>

Die eigentliche Location /netdata/ ist password geschützt mit Authtype Basic.

Für /netdata/api/v1/badge.svg ist eine Ausnahme definiert.

Das funktioniert prima.

Ich möchte aber nicht verschweigen, dass der geneigte unautorierte User nun beliebige Badges anlegen kann, man sollte den Zugriff evtl auf bestimmte Sites begrenzen. --- Edit, das ist nun geschehen, die veränderte Config kommt im erweiterten teil

"Netdata und Badges" vollständig lesen

Sparky 7.0 "Orion Belt" basiert auf Debian 12 "Bookworm".

SparkyLinux gibt es in verschiedenen Ausführungen. Die Benutzer der Stable-Variante dürfen sich über die neue Version 7.0 "Orion Belt" freuen, die nun auf Debian 12 "Bookworm" basiert und damit viele Paketaktualisierungen bekommt. SparkyLinux hat den Fokus auf Vielfältigkeit bei der Desktopumgebung und ist sowohl für Fortgeschrittene als auch für Anfänger geeignet, wobei letzteres explizit kein Projektziel ist.

Die neue Version der "Sparky stable edition" gibts es in folgenden Varianten zum Download:

  • LXQt
  • MATE
  • Xfce
  • KDE
  • MinmalCLI
  • MinimalGUI

Die MinimalGUI Variante mit Openbox Window Manager und die MinimalCLI Variante sollen dabei eine solide Basis für hoch spezialisierte oder selbst entwickelte Desktopumgebungen sein.

Wer es gerne aktueller mag, der wird von SparkyLinux nicht enttäuscht. Die Nutzer der "Sparky rolling edition" haben schon länger die Pakete, die nun in Debian 12 enthalten sind. Diese Edition basiert nämlich auf dem Testing Branch von Debian und wird daher laufend mit Updates versorgt.

Die oben genannten Varianten gibt es auch in der Rolling-Edition, zusätzlich gibt es aber auch noch Spezial-Varianten:

  • GameOver für Spielbegeisterte
  • Multimedia für Video- und Audioverarbeitung
  • Rescue als Werkzeugkiste für Systemwiederherstellung

Weitere Informationen und die Download-Links gibt es auf der Sparky Website

Quellen:

https://sparkylinux.org/sparky-7-0-orion-belt/
Bild: Von Astrowicht - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6118195


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15. Juni 2023

Das Mozilla VPN steht ab sofort in 16 weiteren und damit doppelt so vielen Ländern wie zuvor zur Verfügung.

Mit dem Mozilla VPN bietet Mozilla in Zusammenarbeit mit Mullvad sein eigenes Virtual Private Network an und verspricht neben einer sehr einfachen Bedienung eine durch das moderne und schlanke WireGuard-Protokoll schnelle Performance, Sicherheit sowie Privatsphäre: Weder werden Nutzungsdaten geloggt noch mit einer externen Analysefirma zusammengearbeitet, um Nutzungsprofile zu erstellen.

Jetzt Mozilla VPN nutzen

Start in weiteren Ländern

Neben Deutschland, Österreich und der Schweiz steht das Mozilla VPN auch in Belgien, Finnland, Italien, Irland, Frankreich, Kanada, Malaysia, Neuseeland, den Niederlanden, Schweden, Singapur, Spanien, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten von Amerika zur Verfügung.

Zu diesen 17 Ländern kommen ab sofort 16 weitere Länder dazu: Bulgarien, Dänemark, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Polen, Portugal, Rumänien, Slowenien, Slowakei, Tschechien, Ungarn sowie Zypern.

Tipp: Mozilla VPN aktuell mit 20 Prozent Rabatt

Ein Tipp für alle Interessierten: Mit dem Rabatt-Code VPN20 bekommt man das Mozilla VPN derzeit mit 20 Prozent Rabatt für das erste Jahr.

Der Beitrag Mozilla VPN startet in 16 weiteren Ländern erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

Trixie soll 2025 erscheinen und Unterstützung für die RISC-V Architektur bieten.

Nachdem Debian 12 veröffentlicht und gut aufgenommen wurde, wendet sich die Aufmerksamkeit seinem Nachfolger, Debian 13, zu. Bis zur Veröffentlichung im Jahr 2025 dauert es noch lange. Trotzdem gibt es schon zwei Details über die nächste Version zu berichten.

Das Debian-Projekt benennt seine Releases nach Figuren aus der Zeichentrickfilmreihe Toy Story. Bookworm ist ein lesefreudiger Wurm mit eingebauter Taschenlampe und Namensgeber für Debian 12. Bullseye ist ein Spielzeugpferd, das reitet wie der Wind, besonders wenn Woody das Kommando gibt und verlieh Debian 11 seinen Namen. Man kann die Serie zurückverfolgen bis in das Jahr 1996, als der Superheld Buzz Lightyear seinen Vornamen an Debian 1.1 vererbte.

Debian 13 soll den Namen Trixie tragen. Dabei handelt es sich um einen blauen Dinosaurier; um genauer zu sein, es ist ein Triceratops, der gerne mit dem Tyrannosaurus Rex Videospiele zockt. Damit gibt es bisher 18 Toy Story Figuren, die zu Debian Namen wurden:

  • Trixie (13)
  • Bookworm (12)
  • Bullseye (11)
  • Buster (10)
  • Stretch (9)
  • Jessie (8)
  • Wheezy (7)
  • Squeeze (6)
  • Lenny (5)
  • Etch (4)
  • Sarge (3.1)
  • Woody (3.0)
  • Potato (2.2)
  • Slink (2.1)
  • Hamm (2.0)
  • Bo (1.3)
  • Rex (1.2)
  • Buzz (1.1)

Eigentlich sind es 19, wenn man Sid (unstable) mitzählt. Ich weiss genau, was euch jetzt durch den Kopf geht. Wann gibt es keine Toy Story Namen mehr, und wie wird Debian 14 heissen? Zur ersten Frage kann ich euch beruhigen, es gibt 115 Figuren in den Toy Story Filmen. Wenn ich davon ausgehe, dass alle zwei Jahre ein Debian Release veröffentlicht wird, reichen die Namen bis ins Jahr 2217. Die zweite Frage ist schwieriger zu beantworten, da ich nicht weiss, ob es ein Muster oder einen geheimen Algorithmus im Debian-Projekt für die Namensfindung gibt. Macht aber nichts, denn dafür gibt es doch ChatGPT.

Wie erwartet, drückt sich die KI um eine Antwort, mit der Begründung, dass die Trainingsdaten diese Information nicht enthalten. Mit ein wenig Prompt Engineering halluziniert ChatGPT diese Namen für Debian 14 (alle aus Toy Story 4):

  • Forky
  • Ducky
  • Bunny
  • Gabby Gabby

Meine Intuition sagt mir, dass Debian 14 'Gabby' heissen wird. Ihr könnt mich in 4 Jahren auf meine Vorhersage behaften. Falls ich falsch liegen sollte, schenke ich euch einen Ducky oder einen Bunny, aber keinen Forky.

Update: Arndt weist darauf hin, dass Debian 14 'Forky' heissen wird, wie man hier nachlesen kann. Verdammt, dann hatte ChatGPT doch recht. Somit darf sich Arndt einen Ducky oder Bunny aussuchen.

Forky, aus Toy Story 4

So, genug der Spässe.

Debian 13 wird wahrscheinlich eine Portierung für die RISC-V-64 Architektur erhalten. Da sich die Verfügbarkeit von leistungsfähigen RISC-V-Geräten bis 2025 verbessern wird, ist die Unterstützung durch Debian zu begrüssen. Jonathan Wiltshire schreibt dazu:

Obwohl sie noch nicht in der offiziellen Architekturliste enthalten ist, macht die riscv64-Portierung gute Fortschritte. Wir erwarten, Trixie mit riscv64-Unterstützung auszuliefern (vorbehaltlich der Architekturqualifikation später im Zyklus).

Quelle: https://lists.debian.org/debian-devel-announce/2023/06/msg00001.html


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14. Juni 2023

Bei Firefox Translations handelt es sich um eine Übersetzungsfunktion für Websites, welche im Gegensatz zu Übersetzern wie Google Translate lokal arbeitet, die eingegebenen Texte also nicht an einen fremden Server sendet. Mozilla arbeitet an einer nativen Integration für Firefox. Diese hat nun Firefox Beta 115 erreicht.

Was ist Firefox Translations?

Im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Bergamot-Projekts hatte Mozilla gemeinsam mit der University of Edinburgh (Schottland), der University of Tartu (Estland), der University of Sheffield (England) sowie der Charles University (Tschechien) zusammengearbeitet, um eine vollständig clientseitige Funktion zur maschinellen Übersetzung von Websites für den Browser zu entwickeln. Das bedeutet, dass die Übersetzung vollständig im Browser geschieht und keine zu übersetzenden Inhalte an einen Datenriesen wie Google oder Microsoft übermittelt werden müssen. Firefox Translations steht aktuell als Browser-Erweiterung für Firefox zur Verfügung.

Download Firefox Translations

Native Integration in Firefox kann getestet werden

In Zukunft wird die Übersetzungs-Funktion ein natives Firefox-Feature sein, für welches der Anwender nicht erst eine Erweiterung installieren muss. Vor zwei Monaten hatte ich darüber berichtet, dass die lokale Übersetzungsfunktion in einer Nightly-Version von Firefox getestet werden kann, indem über about:config eine versteckte Option aktiviert wird.

Seitdem hat Mozilla größere Fortschritte bei der Implementierung gemacht. Mittlerweile ist die lokale Übersetzungsfunktion standardmäßig aktiviert und dies nicht nur in Nightly-Versionen, sondern auch in Firefox Beta 115. Die standardmäßige Aktivierung in Firefox Beta betrifft allerdings nur die erste Hälfte des Beta-Zyklus, gleiches wird für Firefox 116 gelten. Die Auslieferung in einer finalen Firefox-Version ist derzeit für Firefox 117 geplant. Firefox 117 wird nach aktueller Planung am 29. August 2023 erscheinen.

Neuerungen der letzten zwei Monate

Im Vergleich zu vor zwei Monaten hat sich nicht nur die Optik des Übersetzungs-Panels verändert. Das Übersetzungs-Panel beinhaltet jetzt auch die Optionen, um eine bestimmte Sprache immer zu übersetzen, eine bestimmte Sprache nie zu übersetzen sowie eine bestimmte Website nie zu übersetzen.

Firefox Translations in Firefox Beta 115

In den Firefox-Einstellungen wurde ein entsprechender Abschnitt ergänzt, über welchen die darüber getroffenen Ausnahmen verwaltet werden können.

Firefox Translations in Firefox Beta 115

Während des Übersetzungsvorgangs ist das Symbol in der Adressleiste animiert, um den Fortschritt anzuzeigen. Nach der Übersetzung wird nun die Sprache der Übersetzung angezeigt. Außerdem lässt sich nach der Übersetzung über das Übersetzungs-Panel jetzt nicht mehr nur wieder die originale Seite neu laden, es kann nun auch direkt die Sprache für eine weitere Übersetzung geändert werden.

Firefox Translations in Firefox Beta 115

Neben dem Übersetzuns-Symbol in der Adressleiste wurde auch ein Eintrag im Hauptmenü von Firefox ergänzt.

Firefox Translations in Firefox Beta 115

Zwar arbeitet die Übersetzungsfunktion selbst vollständig lokal, allerdings müssen entsprechende Sprachmodelle zunächst von einem Mozilla-Server heruntergeladen werden, damit Firefox Texte in andere Sprachen übersetzen kann. Eine Auslieferung aller Sprachmodelle direkt mit Firefox würde nicht besonders gut skalieren, insbesondere wenn in Zukunft noch viel mehr Sprachen unterstützt werden sollen.

Damit die Übersetzungsfunktion aber auch in Situationen genutzt werden kann, in denen kein oder nur schwacher Internetzugang besteht, lassen sich noch nicht vorhandene Sprachmodelle über die Firefox-Einstellungen jetzt bereits vorab herunterladen.

Firefox Translations in Firefox Beta 115

Dazu kommen Verbesserungen bei der Erkennung der Original-Sprache, Performance-Verbesserungen sowie weitere Optimierungen unter der Haube.

Der Beitrag Lokale Übersetzungsfunktion erreicht Firefox Beta erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

13. Juni 2023

Mozilla hat Version 2.15 seiner VPN-Clients für das Mozilla VPN veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen vom Mozilla VPN 2.15.

Mit dem Mozilla VPN bietet Mozilla in Zusammenarbeit mit Mullvad sein eigenes Virtual Private Network an und verspricht neben einer sehr einfachen Bedienung eine durch das moderne und schlanke WireGuard-Protokoll schnelle Performance, Sicherheit sowie Privatsphäre: Weder werden Nutzungsdaten geloggt noch mit einer externen Analysefirma zusammengearbeitet, um Nutzungsprofile zu erstellen.

Jetzt Mozilla VPN nutzen

Die Neuerungen vom Mozilla VPN 2.15

Auf dem Bildschirm zur Auswahl eines Servers zeigt das Mozilla VPN jetzt, basierend auf Kriterien wie der Entfernung zum Server-Standort sowie der aktuellen Latenz, einen Indikator für die erwartete Leistung an. Auf dieser Grundlage werden außerdem jetzt fünf Server-Standorte empfohlen.

Mozilla VPN 2.15

Der Bildschirm für die „App-Ausnahmen“ wurde verbessert, um die Auswahl zu erleichtern, welche Apps vom VPN-Schutz ausgeschlossen werden sollen. Außerdem zeigt das Mozilla VPN jetzt eine Woche vor Ablauf des Abonnements einen entsprechenden Hinweis an.

Dazu kommen wie immer diverse Fehlerbehebungen und Verbesserungen unter der Haube.

Tipp: Mozilla VPN aktuell mit 20 Prozent Rabatt

Ein Tipp für alle Interessierten: Mit dem Rabatt-Code VPN20 bekommt man das Mozilla VPN derzeit mit 20 Prozent Rabatt für das erste Jahr.

Der Beitrag Mozilla VPN 2.15 veröffentlicht erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

12. Juni 2023

Ich setze meine Folien für die Lehre mittels quarto. Als Ausgabeformat nehme ich revealjs. Das heisst, dass eine HTML-Datei erzeugt wird, die ich dann in der Lehre per Browser im Vollbildmodus abspiele.

Jetzt haben sich Studierende mit dem Problem gemeldet, dass ihr Smartphone oder Tablet nicht in der Lage sei, die bereitgestellten HTML-Dateien (also meinen Foliensatz) zu öffnen. Das hat mich kurz verwirrt, denn wenn Smartphones oder Tablets was können sollen, dann doch wohl Webseiten anzuzeigen…

Es stellt sich heraus, dass sie (teilweise) Recht haben.

Android

An meinem Android-Handy verwende ich den Firefox-Browser. Und siehe da, wenn ich auf eine lokale HTML-Datei klicke, dann habe ich nicht die Möglichkeit, die Datei mit Firefox zu öffnen. Die App Firefox wird mir (obwohl sie installiert ist) erst gar nicht als Option unter “öffnen mit” vorgeschlagen. Auch habe ich aus Firefox heraus nicht die Möglichkeit, eine lokale HTML-Datei zu öffnen. Eine Funktion “öffnen” gibt es scheinbar nicht, und wenn ich die Datei über die Firefox-Downloads-Liste anklicke, wird mir (obwohl ich den Klick in Firefox vornehme) abermals im aufpoppenden “öffnen mit”-Dialog Firefox nicht als mögliche App angezeigt.

Um das Problem zu umgehen musste ich den Chrome-Browser installieren. Ist dies geschehen, wird mir beim Klick auf eine heruntergeladene HTML-Datei die App “Chrome” unter der Option “öffnen mit” angezeigt. Wenn ich nun auf “Chrome” klicke, wird die HTML-Datei geöffnet, und meine Folien werden korrekt dargestellt.

iPhone / iPad

Ich selbst habe zwar kein iPad oder iPhone, aber mein Kollege Julian hat herausgefunden, dass es an Applegeräten “umgekehrt” ist. Hier wird der Firefox-Browser benötigt. Mittels Firefox kann man dann auf einen HTML-Link klicken (z.B. einen Link auf meine Folien), und dabei so lange gedrückt halten, bis ein Kontextmenü erscheint. Hier kann man “Datei herunterladen” wählen und die HTML-Datei lokal auf dem Gerät speichern. Über die Firefox-Downloads-Übersicht lassen sich dann auch die Dateien öffnen, und meine Folien werden wieder korrekt dargestellt.

tl;dr;

  • unter Android geht es (anscheinend) nur mittels Chrome-Browser
  • unter iOS geht es (anscheinend) nur mittels Firefox-Browser über die Firefox-Downloads-Liste

Weblinks




Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 102.12 ein planmäßiges Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht.

Neuerungen von Thunderbird 102.12

Mit dem Update auf Thunderbird 102.12 hat die MZLA Technologies Corporation ein planmäßiges Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht. Das Update bringt diverse Fehlerbehebungen und Verbesserungen, welche sich in den Release Notes (engl.) nachlesen lassen. Auch wurden diverse Sicherheitslücken geschlossen.

Der Beitrag Thunderbird 102.12 veröffentlicht erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

Im Herbst-Release wird Ubuntu die Erweiterung Tiling-Assistant standardmässig bereitstellen.

Die Tiling-Fähigkeiten eines GNOME-basierten Desktops beschränken sich darauf, zwei Fenster nebeneinander darzustellen, wenn man diese an den rechten bzw. linken Rand zieht. Mit einem Zug auf den oberen Rand wird ein Fenster maximiert. Zieht man es herunter, kehrt es auf die Normalgrösse zurück. Falls die Anwendungen es unterstützen, ich auch eine synchrone Änderung von zwei Fenstern möglich. Dazu zieht man an der Mittellinie zwischen zwei rechts und links gekachelten Fenster; sie verschieben sich dann gleichzeitig.

Im Herbst wird Ubuntu 23.10 die Erweiterung Tiling Assistant als Standard-Erweiterung in den Release aufnehmen. Diese Extension erweitert die Tiling-Fähigkeiten enorm. Wer es genau wissen möchte, kann das in diesem und diesem Beitrag nachlesen. Zu den Funktionen gehören:

  • Anordnung der Fenster über den Numerischen-Tastenblock
  • Indikation des aktiven Fensters, z. B. durch einen Rahmen
  • Vorschlag, mit welcher Anwendung der "Platz daneben" ausgefüllt werden soll
  • Unterstützung von Kachel-Gruppen
  • Einstellung der Lücken zwischen den gekachelten Fenstern
  • Dynamisches Tiling-Verhalten, bei dem die Kachelung vom aktuellen Zustand der Kacheln abhängt
  • Einstellung der Tastenbindungen

Solche Funktionen sind mit einem Text nur schwer zu beschreiben. Das probiert man am besten selbst aus.

Mir gefällt es, dass Ubuntu im Herbst diese Erweiterung standardmässig installieren wird. Vermutlich hat eine Mehrzahl der GNOME-Desktop Anwender:innen diese Erweiterung schon längst installiert.

Quelle: https://github.com/Leleat/Tiling-Assistant


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