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2023 Woche 43

29. Oktober 2023

Praktischerweise ist der Nextcloud Desktop Client in den Quellen enthalten. Tuxedo OS hat als grafischen Desktop KDE als Grundlage. Der Nextcloud Client greift aber auf eine Technologie zur Speicherung von Authentifikationen zurück, die in einem Paket von GNOME, der andere große grafische Desktop. Das ist standardmäßig nicht installiert.

Das hat zur Folge, dass jedes Mal, wenn der Rechner neu gestartet wird, hat der Nextcloud Client vergessen, dass er schon authentifizier ist und fordert erneut eine Authentifikation an. Kann man mögen, muss man aber nicht.

Damit der Nextcloud Desktopclient nur einmal für immer authentifiziert werden kann, muss noch zusätzlich das Paket gnome-keyring installiert werden.

Das kann ganz fix in der Konsole oder einem Terminal gemacht werden mit dem Befehl

sudo apt install gnome-keyring

Dann nur noch einmal authentifizieren. Den Dialog mit dem gnome-keyring durchspielen. Und das war es schon.

Kleine Anmerkung, aber keine Empfehlung: Wer beim Gnome-Keyring, ein Passwort eingibt, muss auch nicht jedes Mal beim Start des Systems ein Passwort eingeben. Allerdings die Authentifizierung dann auch nicht mehr geschützt. Bequemlichkeit gegen Sicherheit. Beides ist legitim. Es sollte nur gewusst werden.

Praktischerweise ist der Nextcloud Desktop Client in den Quellen enthalten. Tuxedo OS hat als grafischen Desktop KDE als Grundlage. Der Nextcloud Client greift aber auf eine Technologie zur Speicherung von Authentifikationen zurück, die in einem Paket von GNOME, der andere große grafische Desktop. Das ist standardmäßig nicht installiert.

Das hat zur Folge, dass jedes Mal, wenn der Rechner neu gestartet wird, hat der Nextcloud Client vergessen, dass er schon authentifizier ist und fordert erneut eine Authentifikation an. Kann man mögen, muss man aber nicht.

Damit der Nextcloud Desktopclient nur einmal für immer authentifiziert werden kann, muss noch zusätzlich das Paket gnome-keyring installiert werden.

Das kann ganz fix in der Konsole oder einem Terminal gemacht werden mit dem Befehl

sudo apt install gnome-keyring

Dann nur noch einmal authentifizieren. Den Dialog mit dem gnome-keyring durchspielen. Und das war es schon.

Kleine Anmerkung, aber keine Empfehlung: Wer beim Gnome-Keyring, ein Passwort eingibt, muss auch nicht jedes Mal beim Start des Systems ein Passwort eingeben. Allerdings die Authentifizierung dann auch nicht mehr geschützt. Bequemlichkeit gegen Sicherheit. Beides ist legitim. Es sollte nur gewusst werden.

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Praktischerweise ist der Nextcloud Desktop Client in den Quellen enthalten. Tuxedo OS hat als grafischen Desktop KDE als Grundlage. Der Nextcloud Client greift aber auf eine Technologie zur Speicherung von Authentifikationen zurück, die in einem Paket von GNOME, der andere große grafische Desktop. Das ist standardmäßig nicht installiert.

Das hat zur Folge, dass jedes Mal, wenn der Rechner neu gestartet wird, hat der Nextcloud Client vergessen, dass er schon authentifizier ist und fordert erneut eine Authentifikation an. Kann man mögen, muss man aber nicht.

Damit der Nextcloud Desktopclient nur einmal für immer authentifiziert werden kann, muss noch zusätzlich das Paket gnome-keyring installiert werden.

Das kann ganz fix in der Konsole oder einem Terminal gemacht werden mit dem Befehl

sudo apt install gnome-keyring

Dann nur noch einmal authentifizieren. Den Dialog mit dem gnome-keyring durchspielen. Und das war es schon.

Kleine Anmerkung, aber keine Empfehlung: Wer beim Gnome-Keyring, ein Passwort eingibt, muss auch nicht jedes Mal beim Start des Systems ein Passwort eingeben. Allerdings die Authentifizierung dann auch nicht mehr geschützt. Bequemlichkeit gegen Sicherheit. Beides ist legitim. Es sollte nur gewusst werden.

Tuxedo OS bzw aktuell zur Erstellung des Artikels Tuxedo OS 2 ist ein maßgeschneidertes Ubuntu, der gleichnamigen Augsburger Computer Firma Tuxedocomputers ohne die zusätzliche umstrittene SNAP Paketverwaltung, aber dafür mit dem sehr aktuellen KDE Neon, Pipewire und einigem mehr.

Maßgeschneidert kann als “erweitert” verstanden werden.

So bleibt das Grundsystem gleich. Außer dass Anpassungen für die Hardware verfügbar sind, die Windows Wrapper Software Wine, mit der Windows Programme direkt unter Linux installiert und lauffähig sind. Und auch noch ein paar Optimierungen für den Grafikbeschleuniger Vulkan, dem Nachfolger von OpenGL.

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass es ähnlich wie ein Kubuntu ist, nur aktueller und optimaler für die Hardware der Produkte von Tuxedocomputers angepasst.

Ich halte das hier in diesem Blogartikel fest, weil die Installation von Wine über die Installationsanleitung für Ubuntu über die Webseite WineHQ fehl schlägt. Aber Tuxedocomputers hat hier, wie oben schon erwähnt, ein zusätzliches Repository (angepasste Softwarequelle) mit der das Hinzufügen von Wine kein Problem mehr ist.

Da ich für meine Musikproduktion das Paket winehq-staging für die Windows Synthesizer und Audio Plugins und yabridge brauche, füge ich einfach das Småland-Repo wie auf der Webseite beschrieben hinzu - statt dem WineHQ Repo - und installiere es in der Kommandozeile (Konsole) mit

sudo apt install --install-recommends winehq-staging

Und damit kann ich nun alle Windowsprogramme in meinem Linux starten.

Quellen

Weitere hyperblog Artikel zum Thema

pipewire[postlist id=728]

Tuxedo OS bzw aktuell zur Erstellung des Artikels Tuxedo OS 2 ist ein maßgeschneidertes Ubuntu, der gleichnamigen Augsburger Computer Firma Tuxedocomputers ohne die zusätzliche umstrittene SNAP Paketverwaltung, aber dafür mit dem sehr aktuellen KDE Neon, Pipewire und einigem mehr.

Maßgeschneidert kann als “erweitert” verstanden werden.

So bleibt das Grundsystem gleich. Außer dass Anpassungen für die Hardware verfügbar sind, die Windows Wrapper Software Wine, mit der Windows Programme direkt unter Linux installiert und lauffähig sind. Und auch noch ein paar Optimierungen für den Grafikbeschleuniger Vulkan, dem Nachfolger von OpenGL.

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass es ähnlich wie ein Kubuntu ist, nur aktueller und optimaler für die Hardware der Produkte von Tuxedocomputers angepasst.

Ich halte das hier in diesem Blogartikel fest, weil die Installation von Wine über die Installationsanleitung für Ubuntu über die Webseite WineHQ fehl schlägt. Aber Tuxedocomputers hat hier, wie oben schon erwähnt, ein zusätzliches Repository (angepasste Softwarequelle) mit der das Hinzufügen von Wine kein Problem mehr ist.

Da ich für meine Musikproduktion das Paket winehq-staging für die Windows Synthesizer und Audio Plugins und yabridge brauche, füge ich einfach das Småland-Repo wie auf der Webseite beschrieben hinzu - statt dem WineHQ Repo - und installiere es in der Kommandozeile (Konsole) mit

sudo apt install --install-recommends winehq-staging

Und damit kann ich nun alle Windowsprogramme in meinem Linux starten.

Quellen

Weitere hyperblog Artikel zum Thema

pipewire[postlist id=728]

Tuxedo OS bzw aktuell zur Erstellung des Artikels Tuxedo OS 2 ist ein maßgeschneidertes Ubuntu, der gleichnamigen Augsburger Computer Firma Tuxedocomputers ohne die zusätzliche umstrittene SNAP Paketverwaltung, aber dafür mit dem sehr aktuellen KDE Neon, Pipewire und einigem mehr.

Maßgeschneidert kann als „erweitert“ verstanden werden.

So bleibt das Grundsystem gleich. Außer dass Anpassungen für die Hardware verfügbar sind, die Windows Wrapper Software Wine, mit der Windows Programme direkt unter Linux installiert und lauffähig sind. Und auch noch ein paar Optimierungen für den Grafikbeschleuniger Vulkan, dem Nachfolger von OpenGL.

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass es ähnlich wie ein Kubuntu ist, nur aktueller und optimaler für die Hardware der Produkte von Tuxedocomputers angepasst.

Ich halte das hier in diesem Blogartikel fest, weil die Installation von Wine über die Installationsanleitung für Ubuntu über die Webseite WineHQ fehl schlägt. Aber Tuxedocomputers hat hier, wie oben schon erwähnt, ein zusätzliches Repository (angepasste Softwarequelle) mit der das Hinzufügen von Wine kein Problem mehr ist.

Da ich für meine Musikproduktion das Paket winehq-staging für die Windows Synthesizer und Audio Plugins und yabridge brauche, füge ich einfach das Småland-Repo wie auf der Webseite beschrieben hinzu – statt dem WineHQ Repo – und installiere es in der Kommandozeile (Konsole) mit

sudo apt install --install-recommends winehq-staging

Und damit kann ich nun alle Windowsprogramme in meinem Linux starten.

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pipewire

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26. Oktober 2023

Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 115.4.1 ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht. Die Version 115.4.0 wurde nicht veröffentlicht.

Neuerungen von Thunderbird 115.4.1

Mit dem Update auf Thunderbird 115.4.1 hat die MZLA Technologies Corporation ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht. Das Update bringt diverse Fehlerbehebungen und Verbesserungen, welche sich in den Release Notes (engl.) nachlesen lassen. Auch wurden diverse Sicherheitslücken geschlossen.

Thunderbird 115.4.0 wurde derweil aufgrund eines gröberen Problems übersprungen. An dieser Stelle zeigt sich wieder einmal, was von diversen anderen Websites zu halten ist, die aus purer Klick-Gier vermeintlich neue und mit Fehlern behaftete Versionen an die Nutzer verteilen, obwohl diese überhaupt keine offizielle Freigabe erhalten haben. Als Nutzer sollten man davon absehen, nicht freigegebene Versionen von irgendwelchen Websites herunterzuladen. Neue Versionen erhält man immer über die Entwickler-Website oder als automatisches Updates innerhalb von Thunderbird.

Der Beitrag Thunderbird 115.4.1 veröffentlicht (Thunderbird 115.4.0 wurde gestrichen) erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

25. Oktober 2023

Für meine digitalen Notizen und Handbücher verwende ich seit längerer Zeit nur noch Markdown Textdateien. Aus Resilienz Gründen, um mit allen möglichen Programmen an meinen Daten arbeiten zu können und auch noch nach Jahren darauf zugreifen zu können, wenn es diverse Programme nicht mehr gibt.

Dazu benutze ich aktuell die Suite Obsidian unter Linux, weil sie mir eine sehr gute Oberfläche und Suche bietet. Ab und zu exportiere ich dann auch die eine oder andere Datei, oder eine Zusammenstellung als PDF Datei.

Der Export nach PDF ist zwar super, aber leider integriert sie kein Inhaltsverzeichnis (TOC: Table of Content). Gerade bei längeren Texten, die bei mir häufiger vorkommen, empfinde ich das als absolut notwendig.

In den Community Plugins, über das Einstellungsmenü von Obsidian, bin ich auch nicht fündig geworden. Aber glücklicherweise hat jemand dann noch ein Plugin geschrieben, das sich Obsidian Better Export PDF nennt und mit einer kleinen Installationsanleitung beschrieben wird.

Nun kann ich direkt PDFs mit wunderbaren Inhaltsverzeichnissen exportieren, ohne den Umweg über Copy n Paste über LibreOffice zu gehen.

Für meine digitalen Notizen und Handbücher verwende ich seit längerer Zeit nur noch Markdown Textdateien. Aus Resilienz Gründen, um mit allen möglichen Programmen an meinen Daten arbeiten zu können und auch noch nach Jahren darauf zugreifen zu können, wenn es diverse Programme nicht mehr gibt.

Dazu benutze ich aktuell die Suite Obsidian unter Linux, weil sie mir eine sehr gute Oberfläche und Suche bietet. Ab und zu exportiere ich dann auch die eine oder andere Datei, oder eine Zusammenstellung als PDF Datei.

Der Export nach PDF ist zwar super, aber leider integriert sie kein Inhaltsverzeichnis (TOC: Table of Content). Gerade bei längeren Texten, die bei mir häufiger vorkommen, empfinde ich das als absolut notwendig.

In den Community Plugins, über das Einstellungsmenü von Obsidian, bin ich auch nicht fündig geworden. Aber glücklicherweise hat jemand dann noch ein Plugin geschrieben, das sich Obsidian Better Export PDF nennt und mit einer kleinen Installationsanleitung beschrieben wird.

Nun kann ich direkt PDFs mit wunderbaren Inhaltsverzeichnissen exportieren, ohne den Umweg über Copy n Paste über LibreOffice zu gehen.

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Für meine digitalen Notizen und Handbücher verwende ich seit längerer Zeit nur noch Markdown Textdateien. Aus Resilienz Gründen, um mit allen möglichen Programmen an meinen Daten arbeiten zu können und auch noch nach Jahren darauf zugreifen zu können, wenn es diverse Programme nicht mehr gibt.

Dazu benutze ich aktuell die Suite Obsidian unter Linux, weil sie mir eine sehr gute Oberfläche und Suche bietet. Ab und zu exportiere ich dann auch die eine oder andere Datei, oder eine Zusammenstellung als PDF Datei.

Der Export nach PDF ist zwar super, aber leider integriert sie kein Inhaltsverzeichnis (TOC: Table of Content). Gerade bei längeren Texten, die bei mir häufiger vorkommen, empfinde ich das als absolut notwendig.

In den Community Plugins, über das Einstellungsmenü von Obsidian, bin ich auch nicht fündig geworden. Aber glücklicherweise hat jemand dann noch ein Plugin geschrieben, das sich Obsidian Better Export PDF nennt und mit einer kleinen Installationsanleitung beschrieben wird.

Nun kann ich direkt PDFs mit wunderbaren Inhaltsverzeichnissen exportieren, ohne den Umweg über Copy n Paste über LibreOffice zu gehen.

24. Oktober 2023

Mozilla hat Firefox 119 für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen – wie immer auf diesem Blog weit ausführlicher als auf anderen Websites.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Verbessertes Firefox View

Mit Firefox 106 hatte Mozilla vor ziemlich genau einem Jahr Firefox View eingeführt. Dabei handelt es sich um eine Seite, welche standardmäßig über eine Schaltfläche in der Tableiste erreicht werden kann. Diese Seite zeigte bisher sowohl die letzten drei synchronisierten Tabs von anderen Geräten als auch die 25 zuletzt geschlossenen Tabs an, welche von dort auch wiederhergestellt werden können.

Mit Firefox 119 hat Mozilla Firefox View überarbeitet. Nicht nur das Layout der Seite sowie das Symbol in der Tableiste haben sich geändert. Firefox View beinhaltet jetzt auch eine Liste aller geöffneten Fenster und deren Tabs. Ebenfalls neu ist ein Reiter für die Chronik, welche wahlweise nach Datum oder Website sortiert werden kann. Auch können nun alle synchronisierten Tabs darüber erreicht werden und nicht länger nur die drei letzten.

Firefox View in Firefox 119

Diese Neuerung wird schrittweise im Laufe der kommenden Wochen für alle Nutzer ausgerollt werden.

Einfügen von Bildern in PDF-Dateien

Manchmal kann es notwendig sein, eine bestehende PDF-Datei zu bearbeiten und zusätzliche Textanmerkungen zu platzieren. Auch das Zeichnen auf PDF-Dateien ist seit Firefox 106 möglich. Firefox 119 ergänzt die Möglichkeit, zusätzliche Bilder in PDF-Dateien zu integrieren. Mögliche Anwendungsfälle hierfür wären beispielsweise Stempel oder Unterschriften auf digitalen Dokumenten.

Natürlich soll auch die Barrierefreiheit dabei nicht zu kurz kommen. Daher können Bilder entweder als dekorativ markiert oder ein Alternativtext hinterlegt werden, der Nutzern assistiver Technologien bereitgestellt wird.

Firefox 119: Bilder in PDF-Dateien

Diese Neuerung wird schrittweise im Laufe der kommenden Wochen für alle Nutzer ausgerollt werden.

Import von Erweiterungen aus Google Chrome

Nutzer, welche von einem Browser zu einem anderen wechseln, wollen häufig ihre Chronik, Lesezeichen, gespeicherte Passwörter und eventuell noch weitere Daten aus ihrem bisherigen Browser importieren und nicht alles neu anlegen müssen. Auch Firefox bietet diese Möglichkeit an. Neu ist die Möglichkeit, kompatible Versionen von Erweiterungen aus Google Chrome zu importieren.

Erweiterungen aus Google Chrome in Mozilla Firefox importieren

Diese Neuerung wurde schrittweise seit Firefox 116 ausgerollt und steht jetzt für alle Nutzer standardmäßig zur Verfügung.

Windows-Akzentfarbe für Tableiste respektieren

Browser wie Microsoft Edge oder Google Chrome nutzen die in Windows eingestellte Akzentfarbe als Hintergrundfarbe für die Leiste mit den Tabs. Firefox hingegen zeigt die Tableiste immer in Grau an, sofern kein Theme installiert ist.

Ab Firefox 119 ist es möglich, bei Verwendung des System-Themes auch in Firefox die Akzentfarbe für die Tableiste zu nutzen. Dazu muss der Schalter widget.windows.titlebar-accent.enabled in about:config per Doppelklick auf true geschaltet werden.

Windows-Akzentfarbe in Firefox 119

Privatsphäre-Verbesserungen in Firefox 119

Als Teil des sogenannten vollständigen Cookie-Schutzes unterstützt Firefox jetzt auch die Partitionierung von Blob-URLs, was einen potenziellen Tracking-Vektor entschärft, den Drittanbieter nutzen könnten, um eine Person zu verfolgen.

Im strengen Modus des Schutzes vor Aktivitätenverfolgung wurde die Sichtbarkeit von Schriftarten für Websites auf Systemschriftarten und Schriftarten der Sprachpakete beschränkt, um das Fingerprinting von Schriftarten zu verringern.

Verbesserungen gab es auch bei der Storage Access API, um die Sicherheit zu verbessern und gleichzeitig den Ausfall von Websites abzumildern und damit den Verzicht auf Cookies von Drittanbietern in Firefox weiter voranzutreiben.

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Auch in Firefox 119 wurden wieder mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 119 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Mit der Unterstützung von Encrypted Client Hello (ECH) in Kombination mit DNS over HTTPS (DoH) wird bereits der sogenannte „Handshake“ an eine Website sicher verschlüsselt.

Sonstige Endnutzer-Neuerungen von Firefox 119

Seit Firefox 118 gibt es eine Übersetzungsfunktion für Websites, welche im Gegensatz zu Cloud-Übersetzern wie Google Translate lokal arbeitet, die eingegebenen Texte also nicht an einen fremden Server sendet. Diese wurde weiter verbessert und kann jetzt auch Inhalte übersetzen, welche dynamisch zur Website hinzufügt werden, nachdem die Seite geladen ist.

Kürzlich geschlossene Tabs bleiben jetzt auch zwischen Sitzungen bestehen, in denen die automatische Sitzungswiederherstellung nicht aktiviert ist. Bei der manuellen Wiederherstellung einer vorherigen Sitzung werden alle zuvor geöffneten Tabs oder Fenster erneut geöffnet.

Auf Windows verschwindet jetzt der Mauszeiger, während etwas in ein Textfeld eingegeben wird, sofern die entsprechende Windows-Einstellung aktiviert ist.

Bei der direkten Navigation zu Mediendateien vom Typ application/octet-stream werden die MIME-Typen nicht mehr vom Media-Sniffer überschrieben, sodass diese Dateien heruntergeladen werden können, anstatt sie abzuspielen.

Beim Speichern von PDF-Dateien hatte Firefox standardmäßig immer das generell zuletzt verwendete Verzeichnis vorgeschlagen, anstatt sich dies per Domain zu merken.

Weiterleitungs-URLs von Google werden nicht länger in den Adressleistenvorschlägen angezeigt.

Verbesserungen der Entwicklerwerkzeuge

Die Funktion, welche CSS-Stile markiert, die nicht wirksam sind, wurde verbessert und unterstützt nun Pseudo-Elemente wie ::first-letter, ::cue und ::placeholder.

Der JSON-Betrachter, der JSON-Antworten automatisch formatiert darstellt, wechselt jetzt automatisch zur Rohdatenansicht, wenn die JSON-Antwort ungültig oder fehlerhaft ist.

Das Berechnet-Panel des Inspektor-Werkzeugs zeigt jetzt auch die Werte definierter CSS-Variablen an.

Verbesserungen der Webplattform

Die Scroll-Algorithmen von Firefox wurden verbessert, um unerwartete Sprünge, die vor allem auf Facebook auftreten konnten, zu reduzieren.

Die CSS-Funktion attr() unterstützt jetzt einen Fallback-Parameter. Auf JavaScript-Seite neu ist die Unterstütztung von Object.groupBy, Map.groupBy, String.prototype.isWellFormed() und String.prototype.toWellFormed().

ARIA-Attribute können jetzt direkt über JavaScript abgerufen und gesetzt werden. Beispielsweise wird jetzt auch buttonElement.ariaPressed = "true" anstelle von buttonElement.setAttribute("aria-pressed", "true"); unterstützt.

SVG-Attribute, welche eine Längeneinheit akzeptieren, unterstützen jetzt auch Einheiten aus CSS Level 3. Dies ermöglicht die Größenanpassung von SVG-Elementen auf der Basis von Schriftgrößen (cap, rem, etc.), Viewport (vh, vw, vmin, etc.) oder absoluten Längen (px, cm, etc.).

Die Cross-Origin-Embedder-Policy unterstützt jetzt auch die credentialless-Direktive.

Weitere Neuerungen für Entwickler von Websites und Browser-Erweiterungen lassen sich in den MDN Web Docs nachlesen.

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