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2023 Woche 46

19. November 2023

Die Vollverschlüsselung von Linux ist momentan so sehr in Bewegung wie seit Jahren nicht. Es gibt berechtigte Zweifel an der Sicherheit von LUKS1 mit veralteten Einstellungen und immer mehr Entwickler überlegen, wie sich TPM 2.0 oder FIDO sinnvoll in den Prozess integrieren lassen. Linux holt hier eine Entwicklung nach, die Apple und Microsoft schon lange erledigt haben.

Warum TPM und was ist bislang möglich

Die Angriffsszenarien sind hierbei allerdings unterschiedlich. FIDO2 ist der klassische zweite Faktor, zusätzlich zum Passwort (oder bei Bedarf auch ohne Passwort), der benötigt wird, um das System zu starten. Die Sinnhaftigkeit einer 2FA steht außer Frage. Strittiger in der Linux-Welt ist TPM. Hier kursiert zu viel FUD und insbesondere in Deutschland wird dies weitergetragen.

Dabei kann auch TPM ein sinnvoller Baustein als Teil einer verifizierten Bootkette sein an deren Ende dann die Benutzerdaten per Loginabfrage entschlüsselt werden. TPM ist hier eine Methode, um zwei gängige Bedrohungsszenarien zu adressieren:

  1. Um eine Vollverschlüsselung zu knacken, besteht immer noch darin, die Festplatte auszubauen und anschließend zu “bearbeiten”. Davor schützen inzwischen die meisten Betriebssysteme ihre Anwender – außer Linux. Zwischen dem Angreifer und den Daten steht meist nur LUKS (im schlimmsten Fall LUKS1 mit veraltetem Algorithmus) und das kann ich in beliebiger Frequenz mit Passworteingaben angreifen.
  2. Ein weiterer Anwendungsfall sind Systeme, die man zwar verschlüsseln möchte, aber die im Normalfall ohne Passworteingabe bis zum Nutzerlogin starten sollen (solange sich niemand an der Hardware zu schaffen gemacht hat). Hier wird entweder oft auf Verschlüsselung verzichtet oder es gibt fehleranfällige Lösungen, um beim Systemstart ein Passwort remote eingeben zu können.

Ein Ansatz stammt aus der systemd-Entwicklung und erlaubt es, das TPM über systemd-cryptenroll zur LUKS-Entsperrung zu verwenden. Voraussetzung dafür ist eine unverschlüsselte Boot-Partition, was natürlich nicht perfekt ist. Außerdem funktioniert die Bindung an TPM nur zuverlässig mit dem TPM Platform Configuration Register (PCR) 7. Dabei prüft das System im Wesentlichen, ob secure boot unverändert ist. Das würde ich als Minimalprogramm bezeichnen, aber dieses Minimalprogramm funktioniert bei mir schon sehr gut.

TPM mit Grub 2

Eine weitere Methode kann derzeit mit openSUSE getestet werden. Dabei wird nicht die systemd-cryptenroll verwendet, sondern das sogenannte “Sealing” des LUKS-Schlüssels mit einem Satz von PCRs. Auf Deutsch wäre Versiegelung des LUKS-Schlüssels vermutlich die adäquate Übersetzung. Voraussetzung ist ein aktueller Grub 2, das Paket pcr-oracle und die fde-tools. Aufgrund der Einschränkungen von Grub 2 kann LUKS2 nur mit dem PBKDF2-Algorithmus konfiguriert werden. Dieses Thema beschäftigte die Community bereits bei der oben verlinkten LUKS1 Problematik. Weitere spezielle Konfigurationen sind nicht notwendig.

Die Einrichtung erfolgt anschließend mit folgendem Befehl:

# fdectl regenerate-key

Danach fragt das Tool das LUKS-Kennwort ab. Anschließend sollte im Verzeichnis /boot/efi/EFI/opensuse eine Datei sealed.tpm liegen. Bei einem Neustart wird dann das System ohne Passwortabfrage gestartet.#

Der Vorteil dieser Methode ist, dass keine unverschlüsselte Bootpartition benötigt wird und somit das heute übliche Partitionsschema mit einer separaten EFI-Systempartition und einer btrfs-Partition mit Subvolumes für System, Home etc. unterstützt wird. Außerdem arbeiten die fde-tools standardmäßig mit deutlich mehr PCRs als systemd-cryptenroll. Die Standardeinstellungen sind 0, 2, 4, 7 und 9, können aber angepasst werden.

Bewertung

Alles in allem wieder eine sehr spannende Entwicklung. Momentan bleibe ich bei der Vorgehensweise mit systemd-cryptenroll, da es sich im Alltag bewährt hat. Im Hinblick auf MicroOS bzw. SUSE ALP, die eine individuelle Partitionierung nicht mehr vorsehen und eine unverschlüsselte Boot-Partition bei aktivierter Systemverschlüsselung verhindern, dürften die fde-tools aber mittelfristig eine spannende Alternative werden.

Der Artikel Automatische Entsperrung mit TPM 2.0 – Grub 2 und fde-tools erschien zuerst auf Curius

18. November 2023

Zum Jahresende gebe ich traditionell einen Einblick in mein Nutzungsverhalten. In Privatsphärekreisen wird oft über tolle Tools geschrieben, aber welche davon nutzt man eigentlich selbst? Leider geben zu wenige Experten regelmäßig Einblicke.

Wenn ich auf das vergangene Jahr zurückblicke, sehe ich, wie sich meine Interessen allmählich verschieben. Datenschutz und Privatsphäre bleiben mir wichtig, aber andere Aspekte stehen nun im Vordergrund. Die langfristige Entwicklung von Linux bereitet mir Sorgen. Während SUSE kriselt und Red Hat sich teilweise zurückzieht, vermutlich wegen der höheren Wirtschaftlichkeitserwartungen von IBM, geht Canonical verstärkt eigene Wege und entfernt sich immer mehr vom Linux-Mainstream. Es gibt spannende Entwicklungen wie unveränderbare Distributionen und Flatpak sowie überfällige Entwicklungen im Sicherheitsbereich rund um TPM. Darüber habe ich viel geschrieben.

Hardware & Betriebssysteme

Die Hardware auf meinem Schreibtisch hat sich tatsächlich geändert. In einem Angebot habe ich ein Lenovo IdeaCentre erworben; Also ein All-in-One-System mit 27″ und ordentlich Leistung unter Haube (bzw. hinterm Bildschirm). Ich brauche immer seltener ein Notebook (diese Sesshaftigkeit ist wirklich eine Alterserscheinung) und muss ein bisschen auf meine Haltung am Schreibtisch achten (noch so eine Alterserscheinung). Mein HP EliteBook liegt deshalb viel ungenutzt im Regal. Ich bin tatsächlich am überlegen, ob ich es durch ein Pixel Tablet mit GrapheneOS ersetze. Dafür fehlt mir aktuell nur noch ein Tastatur-Cover als Zubehör.

Das EliteBook verwendet Fedora Kinoite, was ein großartiges System ist, aber ich denke, dass Fedora und unveränderbare Distributionen in Kombination nicht ihre Stärken ausspielen können. Fedora ist eine fast rollende Distribution und unterscheidet nicht zwischen Funktions- und Sicherheitsupdates. Um hier auf Nummer Sicher zu gehen, muss man praktisch täglich neu starten. Das IdeaCentre verwendet daher openSUSE Tumbleweed. Mein Herz hängt einfach am Gecko, das dürfte keine Überraschung sein. Ich verfolge die aktuellen Entwicklungen bei SUSE und openSUSE mit Besorgnis und hoffe auf ein positives Ergebnis.

Dieses Jahr habe ich KMyMoney als Ersatz für Moneyplex genutzt. Bei Moneyplex gab es in der Entwicklung Probleme und ich hatte Schwierigkeiten, den Umsatz auf einem hochauflösenden Display zu erkennen. KMyMoney ist jedoch komplizierter und ich nutze es nur für den Kontenabruf und zur Analyse. Überweisungen muss ich jetzt wieder direkt im Webinterface meiner Bank durchführen. Für viele Aufgaben konnte ich den Master PDF Editor durch das PDF Mix Tool ersetzen. Unverzichtbar ist SoftMaker Office auch in seiner neuesten Version 2024. Dennoch stellt es eine positive Entwicklung für Open Source auf meinem Desktop dar. Bei E-Mails, Kontakten und Terminen hat Thunderbird KDE-PIM abgelöst. Ich schätze die Stabilität und vergleichsweise Fehlerfreiheit sowie die neue Supernova-Oberfläche.

Ich nutze immer noch das Pixel 6 mit GrapheneOS als mobiles Gerät. Falls es nicht den Geist aufgibt, werde ich es auch im Bericht für 2024 erwähnen. Ich bin damit absolut zufrieden, da GrapheneOS ein ausgezeichnetes Android-Derivat ist und kürzlich einen beeindruckend schnellen Schritt auf Android 14 gemacht hat. Leider sind proprietäre Apps wie WhatsApp, DB Navigator und die Synology-Apps unverzichtbar.

Die Daten werden noch immer über das gleiche Synology NAS synchronisiert wie seit Jahren. Neuerdings nutze ich auch die Synology Photos App, mit der ich sehr zufrieden bin. Ich werde dabei bleiben, allerdings würde eine regelmäßigere Pflege der Basis meinem persönlichen Sicherheitsempfinden zuträglich sein.

Kommunikation

In diesem Bereich haben sich kontinuierlich positive Entwicklungen ergeben. Die Anzahl meiner Kontakte ohne WhatsApp-Account steigt stetig. Ein Großteil meiner Kommunikation findet nun über Signal statt, während Threema darunter besonders gelitten hat. Für mich hat Threema bis auf 2-3 Kontakte keine sonderlich große Bedeutung mehr.

Die E-Mail ist im privaten Bereich praktisch tot. Ich habe in diesem Jahr weniger als 100 E-Mails bekommen, und ein großer Teil davon betraf den erfolgreichen Abschluss meiner Promotion. Also eine nicht wirklich private Angelegenheit, die nächstes Jahr auch wegfallen wird. Verschlüsselte Nachrichten gingen privat nicht rein und raus. Beruflich habe ich aber tatsächlich einige mit S/MIME verschlüsselte Nachrichten erhalten. Das konsequente Mitschicken der Signatur hilft hier immerhin. Aber natürlich im Promillebereich, wenn ich das gegen die ca. 3.000 empfangenen und 2.500 versendeten Mails rechne. Aber von professioneller Nutzung soll hier ja nicht die Rede sein.

Mastodon hat sich bei mir etabliert. Auch in diesem Grenzbereich zwischen beruflicher und privater Nutzung. Meine Twitter-Blase ist allerdings nicht komplett gewechselt, was schade ist, da man nicht mehr alle Teile über das gleiche soziale Netzwerk erreichen kann. Zu Bluesky gehe ich trotzdem nicht. Das käme vom Regen in die Traufe.

Dienste

Der PIM-Bereich läuft immer noch auf meinem Synology NAS. Das ist weniger ein Problem. Was mich aktuell viel mehr beschäftigt, ist die Tatsache, dass mit der fortschreitenden Digitalisierung viele Dienste unumgänglich werden. Einer meiner Ärzte nutzt zum Beispiel zwingend den Dienst Doctolib, um Termine zu vereinbaren. Wenn ich dort anrufe, um das zu umgehen, trägt die Assistenz meinen Termin dort ein. Das bringt also auch nichts. Was soll ich also tun. Den Arzt wechseln? Gute Ärzte mit offenen Karteien gibt es nicht wie Sand am Meer. Solche Probleme häufen sich.

Beruflich spielt KI, konkret OpenAI, eine sehr große Rolle. Privat benutze ich es noch nicht und daher gehört es auch nicht zu den wirklichen Sünden.

Positiv aufgefallen ist mir in diesem Jahr der Bereich der Authentifizierung. Immer mehr Betreiber integrieren den elektronischen Personalausweis und sparen sich das alte PostIdent-Verfahren. Die AusweisApp ist natürlich Open Source und über F-Droid auch für Linux und Android verfügbar. Das ist eine sehr gute Entwicklung.

Sünden

Neben erzwungenen Diensten wie Doctolib oder quasi erzwungenen Apps wie dem DB Navigator ist hier vor allem WhatsApp zu nennen. Hier bin ich einfach nicht konsequent genug, um den Kommunikationskanal zu schließen. Im häuslichen Bereich sind es das SONOS Soundsystem und der LG TV mit webOS. Hier werden viele Daten übertragen und ich habe weder Zeit noch Lust, das mit pi-hole etc. zu blockieren. Nicht mehr ganz neu ist auch der Staubsaugerroboter, den ich nur über mein Test-Smartphone steuere, der aber natürlich auch Daten nach China sendet. Das ist wie so oft eine Abwägung.

Insgesamt wieder ein unspektakuläres Jahr für Privatsphäre und Datenschutz im persönlichen digitalen Alltag. Echte technologische Durchbrüche werden seltener.

Der Artikel Wasser predigen, Wein trinken? – Mein Nutzungsverhalten 2023 erschien zuerst auf Curius

17. November 2023

Ein neuer Linux-Kernel mit Langzeitunterstützung wurde ernannt.



Ich kann mich noch gut an letztes Jahr erinnern, als es eine gefühlte Ewigkeit dauerte, bis der 6.1er Kernel mit dem Prädikat "Long Term Support" geadelt wurde. Wir haben zwar nicht darüber geschrieben, aber ich weiss noch genau, wie die Kernel-Maintainer Greg Kroah-Hartman und Sasha Levin am 11. Dezember 2022 ihre Entscheidung trafen.

Die Kür zum LTS-Kernel war auch davon abhängig, ob sich genügend Interessenten finden würden, die eine jeweilige Kernel-Version länger nutzen wollen. Greg Kroah-Hartman erwartet dann auch, dass sich diese Interessenten an der Pflege beteiligen. Schon vor einiger Zeit hatte er angemahnt, dass die LTS-Arbeit durch Mithilfe von Nutzern einfacher wäre. Es würde schon genügen, so der Maintainer damals, sich an den Test der Release Candidates zu beteiligen.

Der Linux-Kernel 6.6 wurde Ende Oktober 2023 veröffentlicht und bietet neue Funktionen wie Intel Shadow Stack-Unterstützung, einen neuen Task-Scheduler namens EEVDF, verbesserte Unterstützung für Lenovo IdeaPad-, HP- und ASUS-Geräte, USB-MIDI-2-Gadget-Unterstützung sowie zahlreiche neue und aktualisierte Treiber für eine bessere Hardware-Unterstützung.

Ihr findet den neuen LTS-Kernel bereits in den stabilen Software-Repositories verschiedener GNU/Linux-Distributionen, darunter Arch Linux, openSUSE Tumbleweed, Fedora Linux, Manjaro und andere. Sogar Ubuntu-Benutzer können ihn jetzt installieren. Der Kernel 6.6 wird drei Jahre lang, bis Dezember 2026, unterstützt.

Linus Torvalds präsentierte auch schon den ersten Release Kandidaten für den Linux Kernel 6.7. Hauptneuerung ist das bcachefs-Dateisystem, das mit Btrfs und ZFS konkurriert. Weitere Highlights sind die NVIDIA GSP-Firmware-Unterstützung, Netzwerkaktualisierungen und Verbesserungen für Btrfs, EXT4, exFAT, und F2FS. Hardware-Unterstützung wird erweitert, Rust wird auf Version 1.73.0 aktualisiert, und AppArmor erhält neue Funktionen. Die finale Version wird voraussichtlich Ende 2023 oder Anfang 2024 erscheinen.

Da erfahrungsgemäss der letzte Kernel eines Jahres zum LTS erklärt wird, können wir davon ausgehen, dass der 6.7er-Kernel erst im Jahr 2024 herauskommen wird.

Quellen:

https://www.kernel.org/category/releases.html
https://www.omgubuntu.co.uk/2023/10/linux-kernel-6-6-new-features
https://www.kernel.org/
https://www.phoronix.com/news/Linux-6.6-Goes-LTS
https://www.phoronix.com/review/linux-67-features


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16. November 2023

Ralf leidet unter Manjaro, will aber nichts anderes haben.



Heute war Artikelflaute bei uns. Die Redaktion hatte nichts zu berichten und ich habe auch nichts gefunden, über das es sich zu schreiben lohnte. Ausserdem habe ich meine Wunden geleckt. Wer in unseren Matrix-Räumen TALK und HELP mitliest, weiss, worum es geht. Seit einigen Jahren habe ich meine Distribution von Ubuntu auf Manjaro gewechselt. Diese Entscheidung fiel mir nicht leicht, fusste aber auf ausgiebigen Test von vielen Distro-Kandidaten.

Seit drei Jahren läuft Manjaro mit dem GNOME-Desktop auf meinem Desktop, auf meinem Notebook und auf diversen virtuellen Maschinen, z. B. im Büro auf dem Windows-PC. In dieser Zeit hatte ich nur geringfügige Probleme mit der semi-rolling Distribution. Ich habe immer die Geschwindigkeit und die Paketfülle der Arch-basierten Distro geschätzt.

Seit dem letzten Update, welche den GNOME-Desktop in der Version 45 bereitgestellt hat, läuft auf meinem Notebook nichts mehr. Beim Login-Fenster fehlt der User, die Maus reagiert nicht mehr, und wenn ich es nach erratischem Gefrickel dennoch die Anmeldung schaffe, lande ich auf einem dysfunktionalen Desktop. Kein Problem: neu installieren. Nach der frischen Installation hatte ich nach ein paar Tage dasselbe Problem. Heute habe ich im Manjaro-Forum ein Issue eröffnet, falls es jemanden interessiert.

Es stellte sich dann sofort die Frage nach einer alternativen Distribution. Ihr könnt euch die Vorschläge vorstellen: aus jedem Dorf einen Hund. Das reichte von Debian 12 über Fedora bis zu Endeavour OS. Als braver Community-Bürger habe ich heute einige Distributionen (zum hundertsten Mal) ausprobiert:

  • Debian 12: die Software ist mir zu alt (GNOME 43).
  • Arch: Vielleicht, wenn man Pamac installiert, um nur einen Paketmanager für alles zu haben.
  • Fedora Silverblue: die langsamste Distro ever; sowohl bei der Installation, als auch im Betrieb.
  • Manjaro KDE Plasma: sehr nett, aber ich werde in diesem Leben nicht mehr mit Plasma warm.

Als Nächstes probiere ich Endeauvour OS (sobald der Galileo-Release erscheint) und openSUSE Tumbleweed aus.

Ich bin erstaunt, dass ich seit 20 Jahren GNU/Linux-Distributionen verwende, und immer noch nicht DIE EINE gefunden habe. Doch das ist der Reiz an der Freiheit: über die Zeit gesehen, gibt es nicht die Beste. Technik und Maintainer verändern sich. Konzepte werden umgeworfen und neu erfunden. Es entstehen neue Paketformate, neue Protokolle, neu Treiber, neue Ideen.

Die aufgeschlossene Nutzerin, oder der Nutzer, sieht sich immer wieder mit technischen Herausforderungen konfrontiert, und kann Neues entdecken. Die Volatilität freier Software steht im Gegensatz zum kolportierten Bild der alten grauen Nerds.

Titelbild: https://pixabay.com/illustrations/balance-swing-equality-measurement-2108024/


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15. November 2023

Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 115.4.3 ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht.

Neuerungen von Thunderbird 115.4.3

Mit dem Update auf Thunderbird 115.4.3 hat die MZLA Technologies Corporation ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme, welche sich in den Release Notes (engl.) nachlesen lassen.

Der Beitrag Thunderbird 115.4.3 veröffentlicht erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

Ein Plädoyer gegen die Hyperlink Ignoranz

Das Wunderbare an digitalen Medien wie PDF Dateien ist, dass sie mit Strg+f durchsuchbar sind und dass sie ein klickbares Inhaltsverzeichnis und Index haben. Aber leider viel zu oft haben sie das nicht. Manchmal werden Dokumente ausgedruckt und als Bild wieder eingescannt und somit ist der Text nicht mehr verfügbar. Der entsprechende Haken Beim Export nach PDF für ein klickbares Inhaltsverzeichnis wird einfach nicht gesetzt und der Index wird oft auch nur „ausgedruckt“. Seit der großen Verbreitung des World Wide Webs haben wir die Hyperlinks schätzen gelernt und dass ein Klick so viel effizienter sein kann, als das mühsame Blättern durch Dokumente an die richtige Stelle.

Es ist einfach extrem ärgerlich, wenn Handbücher nichts davon enthalten. Mit Handbüchern arbeite ich. Heißt: ich springe von Stelle zu Stelle, muss die Suche benutzen, damit ich mir nicht ein ganzes Buch im Kopf merken muss. Leider gibt es immer noch neu erscheinende Dokumente, die aus einem Prä-Internet Zeitalter zu kommen scheinen. Und wenn einem nichts anderes übrig bleibt, als diese Dokumente zu nutzen, kann man sich beim Durcharbeiten eines kleinen kostenlosen Opensource Tools von 2011 bedienen und das Inhaltsverzeichnis (PDF Bookmarks) selbst setzen.

Am liebsten hätte ich gleich noch eine Webresource, auf der ich meine Arbeit mit anderen teilen könnte. Gar nicht mal das Dokument selbst, denn die unterliegen oft gewissen Copyright Rechten. Aber die Meta Info. Die Arbeit, die ich mir machen musste, weil jemand den Haken beim Export nicht gefunden hat.

Der Tool – JPDFBookmarks

Das kostenlose Opensource Programm von 2011 ist in Java geschrieben und läuft unter Linux und Windows. Für Mac weiß ich das leider nicht.
Die Nutzung ist sehr einfach. Die PDF Datei wird einfach rein geladen und wenn ein Eintrag im Inhaltsverzeichnis erstellt werden soll, dann muss nur ein Bookmark Strg+Alt+s erzeugt werden. Soll ein Unterpunkt erzeugt werden, dann Strg+Alt+f . Dabei speichert das Bookmark nicht nur die Seite, sondern auch auf welcher Höhe der Seite das Bookmark ist. So macht es Sinn z.B. die Kapitel Überschrift auf dem Bildschirm auszurichten und dann erst das entsprechende Bookmark zu setzen.

JPDFBookmarks Ein absolut einfach zu bedienendes Programm, das du hier finden und runterladen kannst http://flavianopetrocchi.blogspot.com/2008/07/jpsdbookmarks-download-page.html

Falls das Programm unter Linux nicht starten sollte, musst du nur (unter Ubuntu) das Paket „default-jre“ installieren.

Und Bitte!

Erstellt in euren PDFs immer ein klickbares Inhaltsverzeichnis und einen Index. Wir haben schließlich das Jahr 2023. Die überleben wollen …

Danke.

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The post PDF Inhaltsverzeichnisse (TOC) erstellen first appeared on Dem hoergen Blog.

Manjaro, ein auf Arch Linux basierendes, benutzerfreundliches Betriebssystem.



In diesem Artikel geht es um ein Linux System, welches den Namen Manjaro trägt. Manjaro ist eine vollwertige, auf Arch Linux basierende Distribution, die es auf Endanwender abgesehen hat. Ihr Ziel ist es, in kürzester Zeit eine auf Gnome, XFCE oder KDE basierte Oberfläche einsatzbereit zu machen.

Manjaro gibt es in drei Varianten: Gnome, KDE und Xfce, welche als ISO Abbild zum Download zur Verfügung gestellt wird. Der Download kann entweder direkt, oder per Torrent vollzogen werden. Eine minimale und eine volle Version stehen zum Download zur Auswahl.

Bei der «vollen» Version wird neben dem System selbst ein Office System zur Verfügung gestellt, mit sämtlichen Hilfsprogrammen, die nicht nachinstalliert werden müssen. Bei der «minimalen» Version, kommt im Gegensatz zur «vollen» Version ein minimales System zum Vorschein, welche sämtliche Hilfsprogramme nicht bereitstellt und alles Weitere aufwendig nachinstalliert werden muss.


Nachdem das Image auf einem anderem Linux System mit dem Kommando "dd if=/manjaro.iso of=/dev/sdc bs=1MB", (wobei "sdc" auf meinem Rechner ...) auf einen Stick entpackte, muss der Rechner neu gestartet und es muss sichergestellt werden, dass vom Stick gebootet wird.

Alternative lässt sich unter Windows das ISO Abbild auf einen Stick schreiben. Da schafft das Programm «rufus» Abhilfe, mit dem in 2 Schritten unter einer grafischen Oberfläche den Installationsstick fertiggestellt wird.

Beim Booten kommt ein "grub" Splashscreen welcher fragt, ob mit den "prioritären" oder den "open source" Treibern gebootet werden soll. Die Auswahl der ersten Variante (kommerzielle Treiber) sollte in Betracht gezogen werden, bei dem der infolge der Installer mit einer Gnome Oberfläche startet. Wird die Installation von einem Notebook mit Dockingstation vollzogen, sollte man  "thunderbold" autorisieren, was man auf jeden Fall in Betracht ziehen sollte.

Das ist wichtig, damit Netzwerk und andere Endgeräte während des Installationsvorganges zur Verfügung stehen.

Dadurch werden die neuesten Pakete während der Installation, die evtl. auf dem Image nicht sind, parallel aus dem Internet gezogen und im Installationsvorgang einbezogen. Beim Installer besteht die Auswahl das Ziellaufwerk (typischerweise SDD oder NVMe) komplett zu verwenden, oder die Partitionierung selbst vorzunehmen.

Wer ein Dual-Boot System (Windows und Linux) in Betracht zieht, sollte erst Windows installieren und danach die Installation von Manjaro anstoßen. Im Falle eines gewünschten Dual-Bootsystems, muss bei der manuellen Partitionierung den Boot Flag in der bestehende EFI Partition setzen, und das EFI-.Verzeichnis «/boot/efi» im DropDown Menü auswählen. Einmal eine Bootpartition (ext4) mit /boot (idealerweise 512MB oder 1GB) und der Rest im simpelsten Fall mit dem Root Verzeichnis (auch ext4) "/".

Wer die Root Partition mit LUKS verschlüsseln möchte, muss nach dem Setzen des Root Verzeichnisses den Hacken «Verschlüsselung» auswählen und ein Passwort vergeben. Nachdem Benutzer und Root Konto definiert wurden und der Hostname gesetzt ist, kann auch mit der Paketinstallation fortfahren. Nach Abschluss der Installation und Neustart des Systems steht im Falle eines Dualboot Systems das Booten von Windows und Manjaro Linux zur Auswahl.

Sollte nur Windows booten, muss "manjaro" anstelle des Windows Boot Managers im BIOS als zu bootendem System auswählen, die Änderung speichern und neu starten. Nach dem Start von "Manjaro" steht ein voll eingerichtetes Gnome System (basierend auf Wayland anstelle mit Xorg) zur Verfügung. Wer die Gnome-Oberfläche nach dessen Wünschen anpassen möchte, kann mit "Extensions" diese nach Bedarf verschönern. Manjaro basiert auf Arch-Linux, und der grafische Installer (GTK3) zur Konsolen Applikaiton "pacman" heisst hier pamac. Werden Pakete auf Arch released, dauert es in der Regel nicht lange (1-2 Wochen Verzögerung), bis diese auch auf dem Manjaro Repo erscheinen.

Manjaro bietet hier einen Mirror Generator, bei dem sich der Paket-Download auf Länderebene beschränken lässt.
Dies wird auch mit dem Programm «rankmirrors» umgesetzt. Führt der Interessent den Befehl: rankmirrors -c switzerland aus, holt er die Mirros aus der Schweiz raus, und schreibt diese in die systemweite Konfigurationsdatei.
Immer wenn ein Update kommt, holt sich das System die Pakete ausschliessliche aus den Mirrorservern in der Schweiz.

Hier eine Beispielausgabe:

[tux /]# /usr/bin/rankmirrors -c switzerland
::INFO Downloading mirrors from Manjaro
::INFO => Mirror pool: https://repo.manjaro.org/mirrors.json
::INFO => Mirror status: https://repo.manjaro.org/status.json
::INFO User generated mirror list
::------------------------------------------------------------
::INFO Custom mirror file saved: /var/lib/pacman-mirrors/custom-mirrors.json
::INFO Using custom mirror file
::INFO Querying mirrors - This may take some time
0.137 Switzerland : https://mirror.init7.net/manjaro/
::INFO Writing mirror list
::Switzerland : https://mirror.init7.net/manjaro/stable/$repo/$arch
::INFO Mirror list generated and saved to: /etc/pacman.d/mirrorlist
::INFO To reset custom mirrorlist 'sudo pacman-mirrors -id'
::INFO To remove custom config run 'sudo pacman-mirrors -c all'
und die Config /etc/pacman.d/mirrorlist hat dann folgenden Inhalt:
##
## Manjaro Linux custom mirrorlist
## Generated on 2023-11-14 00:16
##
## Please use 'pacman-mirrors -id' To reset custom mirrorlist
## Please use 'pacman-mirrors -c all' To reset custom mirrorlist
## To remove custom config run 'pacman-mirrors -c all'
##
## Country : Switzerland
Server = https://mirror.init7.net/manjaro/stable/$repo/$arch

Wo nur «init7» als Mirror aufgelistet ist. Will ich aber Österreich und die Schweiz drinnen haben, dann das gewünschte Land hinzufügen.

rankmirrors -c switzerland austria

[tux /]# /usr/bin/rankmirrors -c switzerland austria
::INFO Downloading mirrors from Manjaro
::INFO => Mirror pool: https://repo.manjaro.org/mirrors.json
::INFO => Mirror status: https://repo.manjaro.org/status.json
::INFO User generated mirror list
::------------------------------------------------------------
::INFO Custom mirror file saved: /var/lib/pacman-mirrors/custom-mirrors.json
::INFO Using custom mirror file
::INFO Querying mirrors - This may take some time
0.370 Austria : https://mirror.easyname.at/manjaro/
0.137 Switzerland : https://mirror.init7.net/manjaro/
::INFO Writing mirror list
::Switzerland : https://mirror.init7.net/manjaro/stable/$repo/$arch
::Austria : https://mirror.easyname.at/manjaro/stable/$repo/$arch
::INFO Mirror list generated and saved to: /etc/pacman.d/mirrorlist
::INFO To reset custom mirrorlist 'sudo pacman-mirrors -id'
::INFO To remove custom config run 'sudo pacman-mirrors -c all'
und logischerweise sieht die config auch anders aus:
[tux /]# cat /etc/pacman.d/mirrorlist
##
## Manjaro Linux custom mirrorlist
## Generated on 2023-11-14 00:18
##
## Please use 'pacman-mirrors -id' To reset custom mirrorlist
## Please use 'pacman-mirrors -c all' To reset custom mirrorlist
## To remove custom config run 'pacman-mirrors -c all'
##
## Country : Switzerland
Server = https://mirror.init7.net/manjaro/stable/$repo/$arch
## Country : Austria
Server = https://mirror.easyname.at/manjaro/stable/$repo/$arch

Manjaro bietet eine grosse Anzahl von Paketen. Wer exotische Pakete benötigt, die in der Distribution nicht vorhanden sind, wird mit Sicherheit im Arch AUR (Arch User Repository) fündig. Hier werden die Pakete nicht direkt installiert, sondern via GIT bereitgestellt, und mit dem Befehl makepkg «gebaut».

Das kompilierte Resultat wird in eine Installationsdatei mit der Endung *,zst gepackt, und muss mit dem cli tool "pacman -U" nachinstalliert werden. Der einzige Nachteil den Manjaro mit sich bringt ist, dass der SoundServer (ander wie bei Debian, Ubuntu. Fedora) immer noch auf Pulsaudio läuft, wobei eine Unterstützung von Screensharing (insbesondere unter wayland) und Bluetooth nicht vorhanden wäre.

Aber auch hier, kann mit dem Meta-Paket: «manjaro-pipewire» abgeholfen werden, welche alle nötigen Pakete nachinstalliert und folglich auf das modernere Sound und Media System vollautomatisch den Wechsel vornimmt.
Bei der Installation von PipeWire stehen während des Installationsvorganges «wireplumber» und «pipewire-media-session» als Session Server zur Auswahl. Das moderne «wireplumber» währe hier zu bevorzugen.

Fazit

Wer mit Linux nicht ganz "neu" unterwegs ist, wird mit Manjaro Linux eine Menge Spass haben, da hier ein solides und durchgehend gepflegtes System zur Verfügung gestellt wird, welches sich durchgehend auf dem aktuellen Stand hält.
Anders als von den traditionellen Distributionen gewohnt, ist Manjaro ein 3-Länder Community Projekt, welche in Deutschland, Österreich und Frankreich durchgehend gepflegt, weiterentwickelt und über das Internet in Form von ISO Images per Torrent oder direkt download via http verteilt wird.

Quellen:

https://manjaro.org/
https://manjaro.org/download/
https://wiki.manjaro.org/index.php/Main_Page/de
https://wiki.archlinux.de/title/Pacman
https://wiki.archlinux.org/title/mirrors
https://wiki.archlinux.de/title/Arch_User_Repository
https://aur.archlinux.org/
https://rufus.ie/en/
https://github.com/pbatard/rufus


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TuxWiz, die Linux-Distribution für Retro Gaming Fans, hat ein grösseres Update erfahren.



Pünktlich zu dieser Jahreszeit überkommt mich jeweils ein Anflug von Nostalgie. Dabei handelt es sich um ein leicht verklärtes und zum Teil beschönigendes Bild der Vergangenheit. Meinen ersten Kontakt zum Linux-Betriebssystem hatte ich immerhin bereits 1994, damals mit Slackware, dem ich auch heute noch treu bin.

In den vielen Jahren konnte ich die Entwicklung gut mitverfolgen und selbst aktiv gestalten. Doch in Zeiten von Immutable-Distributionen und Wayland scheinen wichtige Grundsätze wie die Unix-Philosophie manchmal in Vergessenheit zu geraten. Natürlich begrüsse ich die vielen Neuerungen und freue mich auch darauf. Immerhin habe ich als Kind gerne mit Dinos und mit Raketen gespielt ;)


Neben den Verbesserungen, die unser Lieblings-Betriebssystem bereits erfahren hat, wurden eine schier unendliche Anzahl von Freien Spielen entwickelt. Mit dem Projekt TuxWiz möchte ich euch ermöglichen, innezuhalten und die Erfolge zu geniessen.

Wie auch die Hauptdistribution SpaceFun, basiert TuxWiz auf Debian GNU/Linux, in diesem Falle auf Sid. Damit steht ein riesiger Softwarefundus zur Verfügung und das OS lässt sich mithilfe des Paketmanagers immer auf dem aktuellen Stand halten. Aktuell wird für die Nutzung ein 64bittiger x86-Prozessor vorausgesetzt. Als Windowmanager kommt IceWM zum Einsatz, welcher durch die enthaltenen Themes an die eigenen Vorstellungen angepasst werden kann. Mittels Nitrogen kann das Hintergrundbild der Wahl eingestellt werden, denn TuxWiz wird mit dem wahrscheinlich grössten Fundus an klassischen Linux-Wallpapern ausgeliefert.

Die Spielauswahl ist ausgewogen und es sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Auch beliebte Shareware-Versionen von Duke Nukem 3D, Descent, Jazz Jackrabbit und Quake sind enthalten.

Das nun vorliegende November-Update bringt folgende Veränderungen:

  • pnmixer ersetzt das bisher verwendete volumeicon, da pnmixer besser auf änderungen reagieren kann. Nach einem Wechsel auf ein anderes Ausgabegerät kann man mit der rechten Maustaste auf das Lautstärkesymbol klicken und 'Reload Sound System' wählen
  • i3lock wurde zum Sperren des Bildschirms integriert. Zum Aktivieren wählt man den entsprechenden Eintrag aus dem Menü oder drückt Ctrl+Alt+Del und wählt dort 'Lock'
  • Bisher öffnete sich bei einem Klick auf die Uhr in der Taskbar die Anwendung 'xclock'. Neu wird ein Kalender angezeigt.
  • Zwei neue Spiele wurden integriert. Bei Flare handelt es sich um ein beliebtes Diabolo-ähnliches Spiel und tumiki-fighters ist ein 2D Shooter der etwas anderen Art.
  • Weitere Hintergrundbilder sind verfügbar und können mithilfe von Nitrogen ausgewählt werden.

Der ISO-Download ist über die SpaceFun Homepage möglich, für TuxWiz reicht ein Click auf den Community-Button. Ich freue mich auch auf euren Besuch in unserem Telegram-Kanal oder der SpaceFun-XMPP-Gruppe.

Quelle: https://spacefun.ch


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