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2023 Woche 06

10. Februar 2023

Die MZLA Technologies Corporation hat einen Ausblick auf die Zukunft des beliebten E-Mail-Clients Thunderbird gegeben. So soll es langfristig monatliche Feature-Updates wie bei Firefox geben. Außerdem wird es neue Dienste und damit neue Einnahmequellen geben. Derweil wurde die Größe des Android-Teams verdoppelt.

In diesem Sommer steht mit Supernova nicht nur ein großes Update auf Thunderbird 115 an, auch wird der „Donnervogel“ seinen 20. Geburtstag feiern. Doch die Zukunft hält noch viel mehr bereit. Das Thunderbird-Team der MZLA Technologies Corporation hat darauf nun einen kleinen Ausblick gegeben.

In dem veröffentlichten Blog-Artikel dreht sich neben etwas geschichtlichem Hintergrund viel um die Frage, wieso es das Team für notwendig hält, große Teile von Thunderbird komplett neu zu schreiben. Thunderbird 115 wird nämlich mehr als nur eine modernere Optik und mehr Anpassungsmöglichkeiten bringen. Vor allem unter der Haube werden die Änderungen signifikant ausfallen. Zwischen den Zeilen lassen sich aber auch ein paar sehr nennenswerte Informationen herausfiltern.

So werden Verbesserungen der Oberfläche und Nutzerinteraktion mit Thunderbird 115 noch nicht abgeschlossen sein, sondern über die nächsten zwei Jahre die Entwicklung von Thunderbird begleiten.

Zu einem weiteren Ziel innerhalb der nächsten drei Jahre hat das Team erklärt, einen monatlichen Release-Zyklus einzuführen. Früher erschienen neue Feature-Updates von Firefox und Thunderbird immer parallel. Mittlerweile gibt es nur noch jährliche Feature-Updates, während der Browser Firefox, auf dem Thunderbird vereinfacht gesagt aufbaut, aktuell alle vier Wochen solche erhält.

Einnahmen generiert die MZLA Technologies Corporation derzeit fast ausschließlich durch Spenden. Dabei soll es nicht bleiben. Das Team erwähnt, weitere Dienste in Entwicklung zu haben, um die Einnahmen zu vergrößern. Worum genau es sich dabei handelt, wird noch nicht gesagt. Man deutet lediglich eine zukünftige Ankündigung dazu an.

Im Sommer 2022 hatte MZLA angekündigt, die Android-App K-9 übernommen zu haben, woraus in Zukunft Thunderbird für Android hervorgehen soll. Dessen Anzahl bezahlter Entwickler wurde nun verdoppelt, wie in einer separaten Ankündigung via Twitter bekannt gegeben worden ist. Zugegeben, bislang gab es nur einen, jetzt sind es zwei. Aber zumindest unterstreicht dies die Ambitionen, auf Android eine ähnliche Erfolgsgeschichte wie auf dem Desktop schreiben zu wollen. Fun Fact: Auch mit dem nun zusätzlichen Entwickler bleibt der zukünftige Thunderbird für Android eine Produktion made in Germany, da beide bezahlten Entwickler laut GitHub-Profil aus Berlin kommen.

Der Beitrag Thunderbird: Vier-Wochen-Zyklus, Android-Team verdoppelt, neue Einnahmequellen erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

9. Februar 2023

Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 102.7.2 ein Update außer der Reihe für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht.

Neuerungen von Thunderbird 102.7.2

Mit dem Update auf Thunderbird 102.7.2 hat die MZLA Technologies Corporation ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht und behebt damit zwei mögliche Absturzursachen.

Der Beitrag Thunderbird 102.7.2 veröffentlicht erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

Do, 9. Februar 2023, Lioh Möller

Kaufen Sie kein Android-Handy aus China, haben sie gesagt. Sie seien vorinstalliert, mit Apps, welche datenschutzrelevante Daten ohne die Zustimmung des Nutzers an Drittanbieter übermitteln.

Diese These konnte nun von den Forschern Haoyu Liu (University of Edinburgh), Douglas Leith (Trinity College Dublin) und Paul Patras (University of Edinburgh) in einer Studie mit dem Titel 'Android OS Privacy Under the Loupe – A Tale from the East' bestätigt werden.


Dabei wurden vorinstallierte Android-Systemanwendungen auf Mobiltelefonen der Hersteller OnePlus, Xiaomi und Oppo Realme analysiert. Bei den Untersuchungen wurde Wert darauf gelegt, dass keine weiteren Konten eingerichtet und keine Cloud-Speicher angebunden wurden. Auch auf eine Anmeldung mit einem Google-Account wurde verzichtet.


Zu den vorinstallierten Anwendungen zählen Android AOSP-Paketen, Herstellercode und Software von Drittanbietern. Auf jedem der untersuchten Android-Geräte mit chinesischer Firmware wurden mehr als 30 Pakete von Drittanbieter gefunden.

Dazu zählen unter anderem Tastatur-Applikationen wie Baidu Input, IflyTek Input und Sogou Input auf dem Xiaomi Redmi Note 11. Auf dem OnePlus 9R und dem Realme Q3 Pro kommt darüber hinaus standardmässig Baidu Map als Navigations-App zum Einsatz, welche dauerhaft im Hintergrund läuft. Ausserdem wurden unterschiedliche Nachrichten-, Video-Streaming- und Online-Shopping-Apps in die chinesische Firmware integriert.

Die Forscher fanden heraus, dass Android-Handys der drei genannten Hersteller "eine beunruhigende Menge an persönlich identifizierbaren Informationen (PII) nicht nur an den Gerätehersteller, sondern auch an Dienstanbieter wie Baidu und an chinesische Mobilfunknetzbetreiber senden".

Die getesteten Telefone taten dies auch dann, wenn diese Netzbetreiber keine Dienste anboten - es war während der Tests keine SIM-Karte mit diesen Anbietern verbunden.

Die Daten, die wir bei der Übertragung beobachten, umfassen dauerhafte Gerätekennungen (IMEI, MAC-Adresse usw.), Standortkennungen (GPS-Koordinaten, Mobilfunkzellen-ID usw.), Benutzerprofile (Telefonnummer, App-Nutzungsmuster, App-Telemetrie) und soziale Verbindungen (Anruf-/SMS-Verlauf/Zeit, Kontakttelefonnummern usw.)

, schreiben die Forscher in ihrem Papier.

Kombiniert stellen diese Informationen ein ernsthaftes Risiko für die Deanonymisierung von Nutzern und ein umfassendes Tracking dar, insbesondere da in China jede Telefonnummer unter einer Bürger-ID registriert ist.

Als Beispiel geben die Forscher an, dass das Redmi-Telefon POST-Requests an die URL 'tracking.miui.com/track/v4' sendet, sobald die vorinstallierten Apps Einstellungen, Notizen, Rekorder, Telefon, Nachrichten und Kamera geöffnet und verwendet werden. Die Daten werden auch dann gesendet, wenn der Nutzer die Option 'Nutzungs- und Diagnosedaten senden' beim Gerätestart deaktiviert hat.

POST https://tracking.miui.com/track/v4
{ "imsis": "[b2d5c6783e3fa6eef38ff1fc7dedfb10,]",..,
{"pkg": "com.xiaomi.smarthome","action": "
first_launch", "fit": 1666816796000, ...},
{"pkg": "com.android.settings","ts": 1666818456958,"
duration": 1424, ...},
{"pkg": "com.miui.securityinputmethod","ts":
1666818463544,"duration": 4706, ... },
{"pkg": "com.miui.notes","ts": 1666818784908,"stat":
"app_start",...}...}

Auch in Ländern ausserhalb des Reichs der Mitte, in denen strengere Datenschutzregelungen gelten, erfolgt die Datenerfassung.

Eine weitere Erkenntnis der Forscher ist, dass auf chinesischen Android-Distributionen drei- bis viermal mehr Apps von Drittanbietern vorinstalliert sind als auf Android-Basisgeräten aus anderen Ländern. Ein Grossteil dieser Applikationen ist mit weitreichenden Rechten ausgestattet.

Insgesamt zeichnen unsere Ergebnisse ein beunruhigendes Bild vom Zustand des Datenschutzes auf dem weltweit größten Android-Markt und unterstreichen die dringende Notwendigkeit strengerer Datenschutzkontrollen, um das Vertrauen der Bürger in Technologieunternehmen zu stärken, von denen viele teilweise in Staatsbesitz sind

, so die Forscher abschliessend.

Quellen:

https://www.scss.tcd.ie/Doug.Leith/pubs/wisecfp034-liu.pdf
https://www.theregister.com/2023/02/07/chinese_android_phones_leak_pii/


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8. Februar 2023

Keep or Delete Bookmarks ist eine in ihrer Art einzigartige Browser-Erweiterung, um Ordnung in die eigenen Lesezeichen zu bekommen. Mit Keep or Delete Bookmarks 3.0 habe ich nach über einem Jahr Pause ein neues Update veröffentlicht.

Was ist Keep or Delete Bookmarks?

Erweiterungen für Firefox oder andere Browser, um Ordnung in seine Lesezeichen-Sammlung zu bekommen, gibt es einige. Was diese alle gemeinsam haben: Sie funktionieren recht konventionell, Innovation sucht man zumeist vergeblich. Man hat eine Liste von Lesezeichen (oder nicht einmal das) und bekommt im besten Fall die Möglichkeit, automatisiert nach Duplikaten zu suchen oder zu prüfen, ob die Lesezeichen überhaupt noch funktionieren. In diese Kategorie fällt auch meine eigene Lesezeichen-Erweiterung Bookmarks Organizer. Diese hat vergangenen Monat übrigens nach über vier Jahren Pause ein Update auf Version 4.0 erhalten.

Einen anderen, dynamischeren Ansatz bietet meine exklusiv für Firefox verfügbare Erweiterung Keep or Delete Bookmarks. Keep or Delete Bookmarks funktionert anders als die anderen Lesezeichen-Erweiterungen und versucht in dem Bewusstsein, dass Aufräumen normalerweise keinen Spaß macht, den Anwender durch seinen spielerischen Ansatz dazu zu motivieren, regelmäßig und vor allem gerne zu kontrollieren, welche Lesezeichen überhaupt noch benötigt werden.

Es gibt vieles, was eine Lesezeichen-Erweiterung alles leisten könnte, um so ein wirklich komplettes Paket zur Organisation von Lesezeichen zu schüren. Eine eierlegende Wollmilchsau ist hier allerdings ein explizites Nicht-Ziel. Stattdessen ist mir in Keep or Delete Bookmarks wichtig, den Fokus nicht aus den Augen zu verlieren: Die Erweiterung funktioniert nicht dadurch, alles zu können, was eine Lesezeichen-Erweiterung theoretisch leisten könnte. Die Erweiterung funktioniert durch ihre Einfachheit in der Handhabung und Präsentation.

Keep or Delete Bookmarks 3.0

Keep or Delete Bookmarks 3.0

Manifest v3, kompatibel mit Firefox 109 und höher

Die wichtigste Neuerung betrifft Keep or Delete Bookmarks unter der Haube. Die Erweiterung nutzt nun das sogenannte Manifest v3, die neueste Version des Erweiterungs-Standards. Entsprechende Anpassungen wurden vorgenommen, damit Keep or Delete Bookmarks langfristig mit Firefox kompatibel bleibt.

Eine Konsequenz daraus ist, dass Firefox 109 oder höher benötigt wird, um die neueste Version von Keep or Delete Bookmarks installieren zu können. Nutzer von Firefox ESR müssen sich noch bis Juli und Firefox ESR 115 gedulden, können aber so lange weiterhin die vorherige Version 2.0.1 nutzen.

Wichtige Berechtigung ab sofort optional

Firefox-Erweiterungen müssen zur Ausführung bestimmter Aufgaben Berechtigungen anfragen. Dies geschieht häufig bereits bei der Installation der Erweiterung. Auch Keep or Delete Bookmarks benötigt Berechtigungen. Auf Mozillas Erweiterungs-Seite erkläre ich transparent, wofür welche Berechtigung benötigt wird.

So benötigt Keep or Delete Bookmarks auch die Berechtigung „Auf Ihre Daten für alle Websites zugreifen“. Was im ersten Moment besorgniserregend klingen mag, ist tatsächlich eine zwingend erforderliche Berechtigung, um im Namen der Erweiterung eine Anfrage an Websites senden zu dürfen – und genau das müssen Erweiterungen machen, welche prüfen wollen, ob ein Lesezeichen denn noch funktioniert.

Diese Art Berechtigung ist mit dem Manifest v3 allerdings grundsätzlich optional und standardmäßig deaktiviert. Damit es keine Probleme mit der fehlenden Berechtigung gibt, weist Keep or Delete Bookmarks auf die fehlende Berechtigung hin, falls diese noch nicht erteilt worden ist. Aber auch ohne diese Berechtigung funktioniert Keep or Delete Bookmarks – bloß dann eben ohne die Echtzeit-Überprüfung, ob das Lesezeichen noch funktioniert.

Keep or Delete Bookmarks 3.0

Keep or Delete Bookmarks reagiert übrigens in Echtzeit auf Änderungen der Berechtigung über die Add-ons-Verwaltung. Wird dort die Berechtigung wieder entzogen oder neu gegeben, erkennt die bereits geöffnete Oberfläche von Keep or Delete Bookmarks das, ohne neu geladen werden zu müssen.

Relevante Verbesserungen und Bugfixes

Ein paar Edge Cases wurden gelöst, wenn Lesezeichen hinzugefügt oder entfernt worden sind, während die Oberfläche von Keep or Delete Bookmarks bereits geöffnet war.

Der Bestätigungs-Dialog hatte sich nicht geschlossen, wenn die Enter-Taste benutzt worden war, um die Löschung eines Lesezeichens zu bestätigen.

Auf dem Whitelist-Bildschirm schien der „alle von Whitelist entfernen“-Button kurz auf, wenn die Whitelist leer war.

Die mit der Erweiterung mitgelieferten Bilddateien wurden optimiert, um ein paar Bytes einzusparen.

Der Mechanismus zur Übersetzung der Erweiterung wurde auf die neueste von mir entwickelte Version aktualisiert, was die Wartbarkeit aller Erweiterungen vereinfacht.

Von der internen Liste von Domains, die bei der Prüfung auf defekte Lesezeichen grundsätzlich übersprungen werden, wurde testpilot.firefox.com entfernt, weil diese Domain nicht länger Teil der internen Firefox-Option extensions.webextensions.restrictedDomains ist, welche Domains beinhaltet, auf denen Firefox-Erweiterungen nicht funktionieren.

Download der Erweiterung

Wie alle meine Erweiterungen ist auch Keep or Delete Bookmarks über addons.mozilla.org zu beziehen:

Download Keep or Delete Bookmarks für Firefox

Quellcode, Fehler melden, Vorschläge

Keep or Delete Bookmark ist Open Source (MPL 2.0) und der Quellcode auf GitHub zu finden. Dies ist auch der Ort, an welchem Fehler gemeldet und Vorschläge gemacht werden können.

Entwicklung unterstützen

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt vom Keep or Delete Bookmarks erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

Der Beitrag Firefox-Erweiterung Keep or Delete Bookmarks 3.0 veröffentlicht erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

Ich bin Fritzbox Nutzer, ich verwende den integrierten DNS Server, (genauer wohl ein resolver Cache)

Da ich auch einige Domain mit DNS Robot von Hetzner betreue, kommt es nach IP Änderungeen dort zu merkwürdigen Seiteneffekten.

 

Wenn es Unterschiede in der DNS Auflösung  zwischen dig, host und ping gibt, könnte es daran liegen, das in der FB ein Cache benutzt wird, den ping abfragt.

Die Lösung könnte sein, dass man einmal den DHCP-Server deaktivieren und gleich wieder aktivieren muß.

 

 

Mi, 8. Februar 2023, Ralf Hersel

Das Projekt Endless OS wurde 2012 mit dem Ziel gegründet, Menschen auf der ganzen Welt den Zugang zu Wissen zu verschaffen und durch Technologie neue Möglichkeiten zu schaffen. Nach Kooperationen mit Partnern auf der ganzen Welt, entschied man sich 2020 dazu, die Endless OS Foundation zu gründen, um Ressourcen zu bündeln und um besser mit gemeinnützigen Partnern zusammenarbeiten zu können.

Nach etwas mehr als einem Jahr Entwicklungszeit hat die Stiftung nun ihre Distribution in der Version 5.0 herausgegeben. Endless OS 5.0 basiert auf Debian 11, verwendet eine angepasste GNOME 41 Desktop-Umgebung namens EOS Shell und unterstützt das Wayland-Protokoll.

Die überarbeitete Desktop-Oberfläche besteht aus einer unteren Leiste, mit den bevorzugten und laufenden Anwendungen, sowie einer oberen Leiste, die schnellen Zugriff auf Systemeinstellungen, Kalender und Anwendungsmenüs bietet. Da es sich bei Endless OS um ein Anwendungs-zentriertes Betriebssystem handelt, enthält die neue Version ein völlig neues App-Center, das keine hart kodierten Listen von Apps mehr enthält. Endless OS 5.0 wird mit mehr Apps im universellen Flatpak-Binärformat ausgeliefert. Dazu gehören File Roller, GNOME Calculator, GNOME Contacts, GNOME Fonts, GNOME Logs, Shotwell und Gedit.

Endless OS 5.0 bietet ausserdem eine verbesserte Multi-GPU-Unterstützung, da die System-UI und die meisten Anwendungen jetzt standardmässig die integrierte Grafikkarte verwenden, um die Akkulaufzeit auf Laptops zu schonen. GPU-lastige Anwendungen wie Videospiele oder 3D-Grafiksoftware werden automatisch mit der diskreten GPU gestartet. Zudem gibt es einen neuen Rechtsklick-Kontextmenüeintrag "Mit diskreter Grafikkarte starten", um Anwendungen manuell mit ebendieser zu starten. Die Distribution unterstützt Multitouch-Gesten auf Touchpads und Trackpads für Multitasking sowie mehrere Arbeitsbereiche in der neuen Aktivitätenübersicht.

Weitere bemerkenswerte Änderungen sind die integrierte Kindersicherung in den Systemeinstellungen, ein neues Standard-Hintergrundbild, OSTree 2022.1 und die langfristig unterstützte Linux 5.15 LTS Kernel-Serie. Wer die neue Version 5.0 ausprobieren möchte, findet im Download-Bereich ISO-Images. Dabei gibt es die Basis-Version mit einer rudimentären Auswahl an installierten Anwendungen, sowie die Voll-Version in drei Sprachen (Englisch, Französisch, Portugiesisch), mit vielen vorinstallierten Anwendungen, wie Spiele, Produktivitätssoftware, Nachschlagewerke zu den Themen Kochen, Landwirtschaft, Gesundheit, Reisen und eine offline Version der Wikipedia. Diese richtet sich an Anwender:innen ohne Internetzugang.

Quelle: https://community.endlessos.com/t/release-endless-os-5-0-0/19857

Bildquelle: https://www.endlessos.org/


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7. Februar 2023

Di, 7. Februar 2023, Lioh Möller

Neben der Entwicklung eines Web-basierten Installationsprogramms für die Fedora Standarddistribution arbeitet das Projekt aktuell an einer verbesserten Möglichkeit zur Verteilung von Diskimages auf IoT Geräten.

Die als Fedora IoT Simplified Installer bezeichnete Methode basiert auf dem CoreOS Installer und ist direkt in der Lage OSTree Raw Images auf ein Ziellaufwerk zu übertragen. Dabei wird auf eine Konfiguration über Kickstart-Definitionen und eine Nutzerinteraktion verzichtet.

Es soll wahlweise osbuild-compose oder das Cockpit-Webinterface zum Einsatz kommen, um Installationen vorzubereiten. Zu den weiteren Neuerungen gehört das FIDO Device Onboarding zur sicheren Zero Touch Device Integration neuer Geräte. Die eigentliche Konfiguration erfolgt beim Systemstart mithilfe des Ignition Provisioning Tools.

Die Änderungen sollen bereits in der kommenden Version 38 der Fedora IoT Variante enthalten sein.

Quellen:
https://fedoraproject.org/wiki/Changes/IoTSimplifiedInstaller
https://getfedora.org/da/iot/


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6. Februar 2023

Mozilla hat ein neues Feature in der Nightly-Version von Firefox aktiviert, welches ein bequemes Entfernen von Adressleisten-Vorschlägen mit der Maus erlaubt.

Wer etwas in die Adressleiste von Firefox eingibt, erhält eine Reihe von Vorschlägen aus der Chronik, vergangenen Suchanfragen, synchronisierten Tabs, Lesezeichen und mehr. Während ein Entfernen von Vorschlägen aus der Chronik oder Suchanfragen bereits per Tastatur möglich ist, ist dies vielen Nutzern nicht bekannt. Ein neues Menü, dessen Schaltfläche nur erscheint, wenn die jeweilige Zeile den Fokus hat, erlaubt in Zukunft auch das Entfernen per Maus und damit auf etwas intuitivere Art. Entsprechendes Feature hat Mozilla in der Nightly-Version von Firefox aktiviert.

Firefox Nightly Adressleisten-Menü

Der Beitrag Firefox bekommt Menü zum Entfernen von Adressleisten-Vorschlägen erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.