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2024 Woche 02

10. Januar 2024

Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 115.6.1 ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht.

Neuerungen von Thunderbird 115.6.1

Mit dem Update auf Thunderbird 115.6.1 hat die MZLA Technologies Corporation ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht. Eine Authentifizierung über OAuth2 wird jetzt auch für comcast.net understützt. Außerdem wurden mehrere Probleme behoben, welche sich in den Release Notes (engl.) nachlesen lassen.

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9. Januar 2024

Mozilla hat Firefox 121.0.1 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 121.0.1

Mit dem Update auf Firefox 121.0.1 behebt Mozilla ein Problem, welches verursachte, dass ein USB-Sicherheitsschlüssel von anderen Anwendungen nicht mehr verwendet werden konnte, nachdem dieser zuvor während einer Firefox-Sitzung verwendet wurde.

Ein Problem, bei dem bei Websites mit spaltenbasierten Layouts unter bestimmten Umständen nicht mit der Website interagiert werden konnte, wurde behoben.

Ein Video mit abgerundeten Ecken, welches über einem anderen Video lag, hatte keine abgerundeten Ecken mehr angezeigt.

Ein unerwarteter Zeilenumbruch in einigen CJK-Kontexten (Chinesisch, Japanisch, Koreanisch) wurde behoben, der durch Änderungen bei der Behandlung von ideographischen Leerzeichen verursacht wurde.

Behoben wurde außerdem eine mögliche Absturzursache bei Programmstart im „Headless“-Modus sowie eine mögliche Absturzursache des Default Browser Agent Hintergrund-Tasks unter Windows und eine mögliche Absturzursache, welche beim Debugging auftreten konnte.

Auf der Standard-Startseite von Firefox kann Mozilla gesponserte Verknüpfungen jetzt auch auf anderen Positionen anzeigen.

Für Nutzer englischsprachiger Sprachversionen experimentiert Mozilla für Nutzer, die derzeit nicht mit einem Mozilla-Konto in Firefox angemeldet sind, damit, bei Klick auf die Schaltfläche mit dem Avatar die Synchronisation, Firefox Monitor, Firefox Relay sowie das Mozilla VPN in einem Menü darzustellen, statt direkt die Login-Seite für das Mozilla-Konto zu öffnen.

Mozilla-Konto Button

Außerdem gab es noch einen Fix für die Fakespot-Integration, mit der Mozilla in den USA experimentiert.

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  1. Experiment: Pixel Tablet als Notebook-Ersatz
  2. Google Pixel Tablet als Notebook-Ersatz: Die Hardware
  3. Google Pixel Tablet als Notebook-Ersatz: Erste Erfahrungen

In meinem persönlichen Jahresrückblick hatte ich bereits über die Überlegungen berichtet, mein Notebook zugunsten eines Pixel Tablet zu ersetzen. Ich bin selbst noch nicht ganz davon überzeugt, aber möchte es gerne mal ausprobieren.

Die Überlegung basiert auf zwei komplementären Beobachtungen:

  1. Ich habe beruflich mindestens einmal im Jahr mit größeren Gruppen von Studierenden zu tun. Dabei stelle ich seit einiger Zeit fest, dass immer weniger klassische Laptops verwendet werden und immer mehr mit Tablets kommen. Manche Leute reagieren darauf mit einer mürrischen „Junge-Leute-haben-keine-Ahnung“-Attitüde. Ich selbst hinterfrage durch solche Erfahrungen immer wieder mein eigenes Nutzungsverhalten. Brauche ich wirklich ein Notebook oder bin ich es nur gewohnt?
  2. Ich habe mir einen All-in-One-PC für zu Hause gekauft. Mein Notebook liegt so viel ungenutzt herum, dass vor kurzem sogar der komplette Akku leer war, ohne dass ich es gemerkt habe. Das hat zwei Nebeneffekte. Erstens sinkt mein Anspruch an das mobile Gerät, weil ich vieles nur noch auf meinem großen PC erledige und die Daten auch nicht mehr synchronisiere. Zweitens entsteht ein gewisses Missverhältnis zwischen dem Pflegeaufwand einer Linux-Installation und dem Nutzen. Hier werden wieder einige mit den Augen rollen, aber keine Linux-Installation ist so wartungsarm wie mein GrapheneOS auf dem Smartphone.

Das finanzielle Risiko dieses Experiments war für mich tragbar, da wir uns sowieso ein Tablet für den Urlaub etc. anschaffen wollten. Schließlich nehme ich mein Notebook nicht mit in den Urlaub, um Touren zu planen. Mit dem Smartphone wird uns das schnell zu „fummelig“. Wenn das Experiment also scheitert und ich weiterhin ein vollwertiges Notebook brauche, dann wird das Google Pixel Tablet nur noch für solche Dinge zum Einsatz kommen. Ohne dieses Experiment hätte ich mir aber wahrscheinlich ein günstigeres iPad aus dem Vorjahr gekauft.

Das Pixel Tablet hat eher durchwachsene Bewertungen erhalten (z.B. Test bei Golem), aber es ist leider für mich das einzige in Frage kommende Tablet. Apples iPads sind immer noch das Maß der Dinge, aber integrieren sich halt überhaupt nicht in mein Geräte-Ökosystem. Alternativen gibt es nur mit Android. Der Mobile-Zug bei Linux ist meiner Ansicht nach abgefahren. Die Herstellerversionen von Android würde ich aber niemals nutzen, weil mir da zu viele Daten an Google und den Gerätehersteller abfließen. LineageOS halte ich hinsichtlich der Sicherheit für eine fragwürdige Alternative und der Support für die Hardware ist ein reines Glücksspiel. Das einzige für mich in Frage kommende Aftermarket-System ist GrapheneOS und das unterstützt halt nur Pixel-Geräte.

Bei der Zusammenstellung schielt man schon neidisch auf die Apple-Kundschaft. Die bekommen ein iPad Pro gleich mit Folio Keyboard mitgeliefert. Will man das Pixel Tablet vergleichbar nutzen, muss man sich die einzelnen Komponenten zusammensuchen. Das ist zwar etwas günstiger als die Apple-Lösung, aber für echte Budgetpreise darf man auch nicht zum Pixel greifen, sondern muss sich ein Huawei oder ähnliches suchen, das man dann mit seinen Daten bezahlt. Ich benutze diesen Blog nicht als Werbeplattform, daher verzichte ich auf meine persönlichen Empfehlungen für ein Cover und eine kleine Tastatur. Diese Defizite haben Golem zu der Einschätzung veranlasst, dass das Pixel eher als Sofa-Tablet konzipiert ist. Man muss es aber nicht so benutzen.

Die Installation von GrapheneOS ist sehr gut beschrieben und verläuft völlig reibungslos. Die Unterstützung des Pixel Tablet entspricht derjenigen von Google. Das betrifft meines Erachtens nach zwei wesentliche Modifikationen. Es gibt ein Dock am unteren Bildschirmrand und der Launcher als Startmenü-Ersatz, wenn man vom unteren Bildschirmrand hinein wischt.

Da ich GrapheneOS auf meinem Smartphone benutze, waren mir die Reichweiten und Grenzen von F-Droid natürlich bewusst. Auf meinem mobilen Begleiter brauche ich nicht viel. Browser, Mail, Kalender, ein paar Synology Apps und die Möglichkeit Office-Dateien anzuzeigen und ggf. zu bearbeiten. Das ist im Prinzip alles.

Im täglichen Betrieb merkt man aber leider, dass Google mit Android bisher keinen Fokus auf Tablets gelegt hat. Obwohl es seit einigen Jahren die beliebten Tablets von Samsung gibt, sind viele Apps schlecht an das große Format angepasst. Einige starten sogar in einem kleineren Format, andere nutzen den Platz schlecht aus.

Zur Veranschaulichung zwei exemplarische Apps. Zuerst die in GrapheneOS integrierte App zur Dateiverwaltung:

Hier erscheint die in der Smartphone-Variante nur per Wischgeste einblendbare Sidebar dauerhaft im größeren Format und die App kann im Tablet-Format sinnvoll genutzt werden. Weniger Funktionen als z.B. in der Dateiverwaltung von GNOME werden dem Nutzer auch nicht geboten.

Ein negatives Beispiel ist K9Mail:

Das Bild zeigt einen Screenshot von K9-Mail in der Tablet-Ansicht

Es wird lediglich die Nachrichtenliste eingeblendet. Es wäre genug Platz um gleichzeitig die Ordnerliste und/oder die E-Mail-Vorschau zu zeigen, aber dies wird von der App nicht unterstützt.


Edit: K9Mail kann doch auch die Nachrichtenvorschau anzeigen. Mehr in den Kommentaren.

Der Artikel Experiment: Pixel Tablet als Notebook-Ersatz erschien zuerst auf Curius

Ein Vortrag von Lorna Mitchell auf dem emf2022 Kongress über die aktuelle Landschaft der der Opensource Datenbanken. Eine rassante und guter Einblick was es alles gibt und welche Funktionalitäten die einzelnen Datenbanken besonders macht.

Every year we collect more data than before, and the tools we use to manage that data are evolving to accommodate our changing needs – but it can be difficult to keep up with all the innovations! This session will give you a tour of what’s happening in open source databases, from someone who lives the adventures of open source data in her day job. You will travel from the well-trodden paths of relational databases, through the leafy glades of time series, to the landmarks of search and document databases. This session is recommended for people with an interest in software who want to learn about the overall trends, license changes, rising stars, and which database technologies are here to stay.

Video https://media.ccc.de/v/emf2022-325-landscape-of-open-source-databases

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Ein Vortrag von Lorna Mitchell auf dem emf2022 Kongress über die aktuelle Landschaft der der Opensource Datenbanken. Eine rassante und guter Einblick was es alles gibt und welche Funktionalitäten die einzelnen Datenbanken besonders macht.

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Ein Vortrag von Lorna Mitchell auf dem emf2022-Kongress über die aktuelle Landschaft der Open-Source-Datenbanken. Ein rasanter und guter Einblick, was es alles gibt und welche Funktionalitäten die einzelnen Datenbanken besonders machen.

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Quellen

Der Vortrag und weiterführende Informationen.