staging.inyokaproject.org

2024 Woche 31

4. August 2024

Eingefügte Bilder in PDF-Dateien können bereits über Firefox mit einem Alternativtext für Menschen mit Sehbehinderung versehen werden. Firefox 130 kann die Alternativtexte dank einer lokalen KI automatisch generieren.

PDF-Dateien betrachten ist in jedem Browser möglich. Firefox gehört zu den wenigen Browsern mit einem PDF-Editor. So kann auf PDF-Dateien gezeichnet werden, es können aber auch Texte und Bilder eingefügt werden.

Dabei besitzt Firefox bereits die Möglichkeit, einen Alternativtext für eingefügte Bilder zu hinterlegen. Dies ist aus Gründen der Barrierefreiheit wichtig, damit die Bildinformation auch für Menschen mit eingeschränkten Sehfähigkeiten bis hin zur Blindheit zugänglich bleibt.

Eine lokale KI kann den Anwender ab Firefox 130 dabei unterstützen. Damit schlägt Firefox basierend auf dem Bildinhalt automatisch einen Beschreibungstext für das hinterlegte Bild vor. Lokale KI bedeutet, dass sich Firefox das entsprechende KI-Modell bei der ersten Verwendung des Features herunterlädt und die Arbeit dann auf dem Gerät des Anwenders geschieht. Die eingefügten Bilder werden also zu keinem Zeitpunkt an Mozilla oder eine Drittanbieter-Cloud gesendet.

Alternativtext-Generierung für Bilder i PDF-Dateien, Firefox 130

Nutzer einer Nightly-Version von Firefox 130 müssen hierfür derzeit noch drei Schalter per about:config auf true setzen: browser.ml.enable, pdfjs.enableAltText und pdfjs.enableUpdatedAddImage. Die Vorschläge werden derzeit noch in englischer Sprachige generiert.

Der Beitrag Firefox 130: Lokale KI generiert Alternativtexte für Bilder in PDF-Dateien erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

2. August 2024

Mit Firefox 130 führt Mozilla einen neuen Abschnitt in den Einstellungen von Firefox ein, über welchen Nutzer kommende Features vorab aktivieren und testen können.

Nutzer einer Nightly-Version von Firefox kennen bereits seit langer Zeit den Abschnitt „Nightly Experimente“ in den Firefox-Einstellungen. Ab Firefox 130 wird dieser Abschnitt unter dem neuen Namen „Firefox Labs“ auch in Beta- sowie finalen Firefox-Versionen zur Verfügung stehen.

Im Bereich „Firefox Labs“ lassen sich verschiedene Browser-Funktionen und Plattform-Features finden, an denen Mozilla arbeitet und deren Aktivierung für einen späteren Zeitpunkt geplant ist. Auf diese Weise kann Mozilla zusätzliches Feedback einholen, bevor die Funktionen fertig sind und flächendeckend ausgerollt werden. Zwar gibt es mit about:config bereits einen Mechanismus zur Vorab-Aktivierung neuer Features, allerdings müssen die entsprechenden Optionsnamen dafür bekannt sein. Die Seite „Firefox Labs“ macht bestimmte Funktionen sichtbar und gibt dem Nutzer zusätzlich eine Beschreibung, teilweise auch mit erklärenden Links.

Firefox Labs in Firefox 130

Zu den neuen Features, die sich darüber bereits aktivieren lassen, gehören zum Beispiel eine Chatbot-Integration sowie ein automatischer Bild-im-Bild-Modus für Videos. Auch ein globales Steuerelement zur Deaktivierung von Kamera und Mikrofon für aktive WebRTC-Kommunikation in allen Tabs oder Plattform-Features wie die Unterstützung für das Bildformat JPEG XL, CSS Masonry Layout oder die WebGPU-API lassen sich, neben weiteren Dingen, an dieser Stelle bereits vorab aktivieren.

Der Beitrag Firefox 130: Leichterer Vorab-Zugang zu kommenden Features erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

31. Juli 2024

Mozilla hat ein neues Feature in der Nightly-Version von Firefox 130 implementiert, welches es erlaubt, automatisch den Bild-im-Bild-Modus für Videos zu aktivieren, sobald der Tab gewechselt wird.

Der sogenannte Bild-im-Bild-Modus erlaubt es, Videos von der Website loszulösen und über andere Tabs und sogar Anwendungen zu legen. Innerhalb des losgelösten Video-Fensters kann die Wiedergabe pausiert und wieder gestartet werden, man sieht den Wiedergabe-Fortschritt und kann an eine andere Stelle des Videos springen, ein Wechsel in den Vollbildmodus ist möglich, der Ton kann aus- und wieder eingeschaltet werden, die Lautstärke kann geändert werden und auch Untertitel werden auf vielen Plattformen unterstützt.

Automatischer Bild-im-Bild-Modus für Videos, Firefox 130

Nutzer einer Nightly-Version von Firefox 130 können eine neue Funktion testen. Die Aktivierung erfolgt über den Reiter „Firefox Labs“ in den Firefox-Einstellungen.

Automatischer Bild-im-Bild-Modus für Videos, Firefox 130

Wird die neue Funktion aktiviert und ein Video auf einer Website wiedergegeben, startet Firefox automatisch den Bild-im-Bild-Modus, wenn der Tab gewechselt wird. Sobald man wieder in den ursprünglichen Tab zurückkehrt, wird der Bild-im-Bild-Modus ebenso automatisch wieder beendet.

Der Beitrag Firefox 130: Automatischer Bild-im-Bild-Modus bei Tabwechsel erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

Durch die Analyse mit Matomo bin ich einem Pänomen auf die Spur gekommen.


Aus Gründen der email Problematik muss jede Domain, die auf unseren Server liegt, einen MX Eintrag haben.
Macht man dies nicht, gibt es Probleme mit einigen großen email Anbietern wie. z.B. gmx.

Nun habe ich vor Monaten meine eigenen Seiten mit der Search Console von Google untersucht.
Dabei fand ich sagenhaft viele Links, die natürlich erfolglos eine große Mange von Seiten auf der Subdomain mail.domain.de  (domain ist hier ein Platzhalter)
erreichen wollten.

Das klappt natürlich nicht und wird mit Fehlern von Google quittiert.
Ich habe lange gerätselt, welche Ursachen das haben könnte.
Denn nirgendwo auf meinen Seiten gibt es diese URLs.


Da kam mit Matomo mit dem Graphen Kanaltypen gerade recht. Man kann in der Auswertung sehen von wo die Zugriffe auf diese Phantom mail.domain.de herkommen.

So wie ich das sehe, scheint es Bots zu geben, die einfach probieren auf der mail subdomain Dinge zu erreichen, die auf anderen Domains durchaus — ohne mail subdomain — gültig sind.

Im Screenshot ist jetzt nur eine halbe Woche betrachtet.


Meine Gegenmassnahme:
Ich habe in ISPConfig eine Subdomain mail angelegt und ein permanenten Redirect auf die Domain weitergeleitet. Das führt nun einfach auf die Homepage und produziert keine Fehler mehr

 

 

Seit 2 Tagen ist dies nun aktiv und offenbar kommen keine neuen mail subdomain Zugriffe mehr.

Ich habe das auch auf den anderen betroffenen Domains so eingerichtet.

Da das Mailsystem selbst Port 80 und 443 nicht tangiert, gibt es naturgemäß damit auch keine Kollision.

Fazit:

Anfangs war ich von Matomo ja nicht so begeistert, da ich das System nun aber konsequent auf ausschliessliche Logfile Analyse basierend aufgesetzt habe und auch die Möglichkeiten der Anonymisierung nutze, konnte ich mich mit den Graphen näher beschäftigen und sagen, das ist wirklich nicht nutzlos und Overhead, sondern sehr nützlich, auch für Hobbyprojekte.

Wer sagte noch gleich, dass klassische Release-Distributionen den Rolling Releases überlegen sind, weil sie so stabil seien? Dass es Ausnahmen von der Regel gibt, durfte ich heute erleben. Ich liebe diese Tage, wo auf einmal die normalsten Dinge nicht mehr gehen...

Es galt etwas in einem Softwareprojekt zu testen, das ich hierfür erstmal wieder in Gang bringen musste. Dabei setzt das Projekt auf Vagrant in Kombination mit VirtualBox. Ich habe dazu erstmal das Hostsystem aktualisiert und versucht, mit Vagrant die Maschine aufzusetzen – um dann feststellen zu dürfen, dass Vagrant einen Fehler wirft.

Was ging schief?

Konkret war VirtualBox in die Guru Meditation gefallen. Das tritt dann auf, wenn ein besonders schwerer Fehler auftritt, sodass das Programm nicht ordentlich weiterlaufen kann. Dabei war doch gar nicht viel am Entwicklungssystem verändert worden? Ich halte für solche Entwicklungsprojekte dedizierte Entwicklungsmaschinen vor, auf denen sich das Betriebssystem über die Jahre nicht verändert und die für die tägliche Arbeit auch entsprechend nicht eingesetzt werden. Was ich aber tue: die Zwischenupdates einspielen.

Stellt sich heraus, dass unter Ubuntu 22.04 LTS die Kernelversionen ab 5.15.0-112 den Fehler VERR_VMM_SET_JMP_ABORTED_RESUME wohl verursachen. Der Bug wird schon auf Launchpad, bei ubuntuusers.de und auch im VirtualBox-Forum diskutiert.

Wie kann man das fixen?

Man könnte einereits den Kernel downgraden bzw. einen alten Kernel nutzen, was aber nur kurzfristig Abhilfe schafft. Alternativ gibt es die Flucht nach vorne: entweder Ubuntu auf 24.04 LTS upgraden (habe ich nicht probiert, scheinbar ist der automatische Update-Pfad auch noch gar nicht freigeschaltet) oder VirtualBox auf Version 7.0 updaten. Ich habe mich für letzteren Schritt entschieden und dabei auf die offiziellen VirtualBox-Pakete von Oracle zurückgegriffen, da in den offiziellen Ubuntu-Repos für die Version nur Version 6.1 enthalten ist (was ja bei LTS-Versionen eigentlich auch sinnvoll ist). Das ist natürlich keine schöne Lösung, da man sich fremde Pakete in das System holt – aber sie funktioniert. Man muss allerdings auch bedenken, dass die aktuelle Vagrant-Version, die in den Ubuntu-Repos für 22.04 (jammy) enthalten ist, VirtualBox 7.0 noch gar nicht unterstützt. Folglich muss man dann auch auf die offiziellen Repositories von Hashicorp zurückgreifen – was allerdings angesichts der lizenzrechtlichen Änderungen sowieso bald nötig wird.

Was lernen wir daraus?

Software muss laufend auf Regressionsfehler getestet werden, die durch Updates an anderen Stellen passieren können. Ja, diese Fehler können immer passieren und sind teilweise schwer zu verhindern. Gleichzeitig muss man aber selber auch seine Setups regelmäßig testen, um schnell zu erkennen, dass ggfs. das Kernelupdate schuld war. Mittlerweile vermutet man das aufgrund der Stabilität der Systeme schon fast gar nicht mehr. Ansonsten geht viel Zeit aufgrund der Fehlersuche ins Land. Da ist es auch wenig zuträglich, dass die VirtualBox-Logs scheinbar keine Log Level beinhalten...

Ein Fix seitens Ubuntu steht für diesen Bug im Übrigen noch aus. Theoretisch sollte sich dann das Thema von selbst erledigen, weil die betreffende Änderung im Kernel einfach reverted wird. Ich wollte zwischenzeitlich aber die Workarounds einmal auflisten, sollte jemand ähnliche Probleme haben.

30. Juli 2024

Mozilla experimentiert mit einer KI-basierten Chatbot-Integration für Firefox. Eine Besonderheit ist, dass sich Mozilla dabei nicht auf einen Anbieter festlegt, sondern dem Anwender die Wahl zwischen verschiedenen Anbietern gibt, darunter Google Gemini und ChatGPT. Mittlerweile gibt es weitere Verbesserungen zum Testen.

Nutzer einer Nightly-Version von Firefox können eine Chatbot-Integration in Firefox testen. Nach der Aktivierung durch den Nutzer stehen im Kontextmenü Funktionen zur Zusammenfassung des markierten Inhalts, zur Vereinfachung der Sprache sowie zu einem Wissenstest über den Inhalt zur Verfügung. Während die Chatbot-Integration zum Zeitpunkt meines Artikels im Juni noch über about:config zu aktivieren war, ist dies mittlerweile über eine sichtbare Option im Reiter „Firefox Labs“ der Browser-Einstellungen möglich.

Chatbot-Integration in Firefox

Zu den bisher bereits unterstützten Anbietern Google Gemini, ChatGPT, HuggingChat und Le Chat Mistral kam in der Zwischenzeit Anthropic Claude als fünfte Option hinzu.

Wird über about:config der neue Schalter browser.ml.chat.shortcuts per Doppelklick auf true geschaltet, erscheint jetzt ein KI-Symbol beim Markieren von Text. Fährt man über dieses mit der Maus herüber, hat man direkten Zugriff auf die Chatbot-Anfragen, die bisher nur via Kontextmenü zugänglich waren. Wird zusätzlich auch noch browser.ml.chat.shortcuts.custom auf true gesetzt, erscheint an dieser Stelle zusätzlich noch ein freies Textfeld, in welches eine benutzerdefinierte Anfrage eingetippt werden kann.

Chatbot-Integration in Firefox

Übrigens lassen sich auch eigene Prompts in Firefox hinterlegen. Diese erscheinen sowohl im Kontextmenü als auch hinter der neuen KI-Schaltfläche (wie im Screenshot oben zu sehen). Die bereits verfügbaren Prompts findet man in about:config als browser.ml.chat.prompts.0, browser.ml.chat.prompts.1 sowie browser.ml.chat.prompts.2. Nach dem gleichen Vorbild lassen sich browser.ml.chat.prompts.3, browser.ml.chat.prompts.4 etc. anlegen.

Der Beitrag Gemini, ChatGPT & Co: Chatbot-Integration in Firefox bekommt Verbesserungen erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

29. Juli 2024

Die MZLA Technologies Corporation hat mit der Verteilung des automatischen Updates auf Thunderbird 128 begonnen.

Am 11. Juli 2024 wurde Thunderbird 128 veröffentlicht. Thunderbird 128 bringt gegenüber Thunderbird 115 einige Neuerungen. Automatische Updates von vorherigen Versionen waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht aktiviert. Nun ist es so weit und bestehende Nutzer von Thunderbird 115 und älter erhalten ab sofort das Update auf Thunderbird 128.

Der Beitrag Update auf Thunderbird 128 wird verteilt erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.