staging.inyokaproject.org

2025 Woche 16

18. April 2025

Die semi-immutable Distribution mit atomaren Updates geht in den Alpha-Test.



Es ist schon einige Zeit her, dass Manjaro eine experimentelle Version ihrer atomaren Distribution bekannt gegeben hat. Seitdem wurde fleissig an der Verbesserung der Technologie gearbeitet und einige häufig gewünschte Funktionen implementiert. Manjaro Immutable heisst jetzt Manjaro Summit und wurde am Montag als öffentliche Alpha-Version freigegeben.

Manjaro Summit ist eine Semi-Immutable-Distribution mit einem atomaren Update-System. Updates werden durch das Herunterladen von vorgefertigten Disk-Images durchgeführt, die Root-Partition ist schreibgeschützt und nur Teile des Dateisystems werden bei einem Update migriert.

Der Vorteil eines solchen Systems ist, dass jeder mit einer nahezu identischen Systemkonfiguration arbeitet, was es vereinfacht, Fehler und Probleme zu reproduzieren. Ausserdem können die Abbilder vor der Veröffentlichung getestet werden. Und sollte sich eine Aktualisierung als fehlerhaft erweisen, kann man einfach auf eine ältere, nicht betroffene Version zurückgehen. Die Unveränderlichkeit macht das System widerstandsfähiger gegen Benutzer- und Softwarefehler und bietet auch einen gewissen Schutz gegen Malware.

Das Manjaro-Team ist sich noch nicht sicher, was Summit letztendlich werden wird: eine stabile, rollende Workstation-Distribution oder eine sich ständig bewegende Distro. Die Technologie, die Summit antreibt, ist darauf ausgelegt, so einfach wie möglich zu sein.

Systemvoraussetzungen

  • UEFI
  • 4 GB RAM oder mehr empfohlen
  • Mindestens 32 GB Speicherplatz
  • Netzwerk ist während der Installation erforderlich

Systeme, bei denen alle Treiber als Upstream im Kernel enthalten sind, bieten die beste Benutzererfahrung. Nvidia wird derzeit weder unterstützt noch getestet, aber es sollte nicht schwer sein, diese Treiber zu installieren und zu aktivieren, indem man Layering verwendet, um die Pakete zu installieren und das Overlay, um sie in das initramfs zu laden.

Herunterladen

  • Ventoy kann das ISO nicht booten.
  • Das Team empfiehlt gnome-boxes oder QEMU+SPICE für die Installation innerhalb einer virtuellen Maschine
  • ISO-Download
  • Prüfsumme

Mir ist es nicht gelungen, Summit in GNOME-Boxes zu installieren.

Änderungen seit der experimentellen Version

  • Unterstützung für Package Layering wurde hinzugefügt.
  • Keine EFI-Variablen mehr für die Auswahl des Booteintrags, die Bootpriorität wird nun über Zeitstempel im Dateinamen des Booteintrags definiert.
  • systemd-bless-boot-Unterstützung wurde implementiert, das System führt einen automatischen Rollback durch, falls ein neues Image nicht bootet.
  • Das initramfs wird mit Binärdateien aus dem neuen Deployment und nicht aus dem aktuellen Root erstellt.
  • Verschiedene Änderungen, Verbesserungen und Korrekturen am Backend.

Was noch fehlt

  • Eine Willkommens-App. Momentan wird man bei der Installation in eine grösstenteils leere Umgebung geworfen. Das Team würde dem Benutzer gerne ermöglichen, beim ersten Start eine Standardsammlung von Anwendungen als Flatpak zu installieren.
  • GPG-Image-Signierung. Derzeit wird die Gültigkeit von Images anhand einer Prüfsumme überprüft. Arkdep ist bereits in der Lage, Images mit GPG zu validieren, aber dies wurde bislang nicht in der Image-Build-Automatisierung implementiert.
  • Automatische System-Updates im Hintergrund. Updates müssen immer noch manuell über die Kommandozeile durchgeführt werden.
  • Momentan wird nur GNOME unterstützt. Es sind auch Konfigurationen für Plasma, XFCE und COSMIC verfügbar. Diese sind jedoch alle ungetestet und können kaputtgehen oder grundlegende Funktionen vermissen lassen.
  • Sudolose Arkdep-Nutzung. Es wird evaluiert, ob eine sudolose Systemverwaltung mit Arkdep für sudo-Benutzer zugelassen werden soll; dies kann über Polkit implementiert werden.
  • Beschränkung des Systemzugriffs von Arkdep. Man möchte den Systemzugriff von Arkdep mit Apparmor einschränken, um zu verhindern, dass Bugs zu Datenverlusten führen und um die Angriffsfläche zu begrenzen, wenn von der Community erstellte Images ausgeführt werden.
  • Verbessertes Ausrollen von Updates. Momentan werden die Images direkt nach der Erstellung und ohne Tests nach „stable“ verschoben.
  • Arkdep Bash und Zsh Autokomplettierung.

Was man von der Manjaro Summit Alpha erwarten kann

  • Wöchentliche Updates. Das Manjaro-Team versucht, wöchentlich neue Images für Manjaro Unstable zu erstellen.
  • Die Konfiguration wird auf der Grundlage des Feedbacks der Community optimiert und geändert.
  • Die oben erwähnten fehlenden Funktionen werden mit der Zeit hinzugefügt.
  • Es sollte stabil genug sein, um für Leute, die mit Linux vertraut sind, täglich nutzbar zu sein.
  • Alle grösseren Änderungen werden automatisch durch Updates übernommen.

Fazit

Zurzeit lohnt sich eine Installation dieser Alpha-Version nicht. Falls ihr euch tatsächlich für eine Arch-basierte atomare Distribution interessiert, schlage ich Arkane vor. Darauf basiert Manjaro Summit. Diese Distro ist zwar auch noch instabil, aber immerhin im Beta-Stadium angekommen.

Tipp: falls ihr Einsteiger oder Umsteigerinnen seid, lasst die Finger von diesem "geheimen Kommandomaterial" und nehmt Linux Mint 👍

Titelbild:

Quelle:

https://forum.manjaro.org/t/manjaro-summit-public-alpha-now-available/176995

https://arkanelinux.org/


GNU/Linux.ch ist ein Community-Projekt. Bei uns kannst du nicht nur mitlesen, sondern auch selbst aktiv werden. Wir freuen uns, wenn du mit uns über die Artikel in unseren Chat-Gruppen oder im Fediverse diskutierst. Auch du selbst kannst Autor werden. Reiche uns deinen Artikelvorschlag über das Formular auf unserer Webseite ein.

17. April 2025

Mozilla hat Version 2.27 seiner VPN-Clients für das Mozilla VPN veröffentlicht.

Mit dem Mozilla VPN bietet Mozilla in Zusammenarbeit mit Mullvad sein eigenes Virtual Private Network an und verspricht neben einer sehr einfachen Bedienung eine durch das moderne und schlanke WireGuard-Protokoll schnelle Performance, Sicherheit sowie Privatsphäre: Weder werden Nutzungsdaten geloggt noch mit einer externen Analysefirma zusammengearbeitet, um Nutzungsprofile zu erstellen.

Jetzt Mozilla VPN nutzen

Die Neuerungen vom Mozilla VPN 2.27

Das Update auf das Mozilla VPN 2.27 bringt keine neuen Funktionen, sondern vor allem Fehlerbehebungen und Verbesserungen unter der Haube.

Der Beitrag Mozilla VPN 2.27 veröffentlicht erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

16. April 2025

Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 137.0.2 ein Sicherheits-Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht.

Neuerungen von Thunderbird 137.0.2

Mit Thunderbird 137.0.2 hat die MZLA Technologies Corporation ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht. Die neue Version behebt mehrere Sicherheitslücken und darüber hinaus eine potenzielle Absturzursache unter Linux.

Der Beitrag Sicherheits-Update Thunderbird 137.0.2 veröffentlicht erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

15. April 2025

Mozilla hat Firefox 137.0.2 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion. Auch eine Sicherheitslücke wird behoben.

Download Mozilla Firefox 137.0.2

Mit dem Update auf Firefox 137.0.2 behebt Mozilla eine Sicherheitslücke, deren Gefahrenpotenzial Mozilla als hoch einstuft.

Das Problem, dass manche Nutzer Firefox mehrfach neu starten mussten, damit Updates vollständig installiert werden, wurde behoben. Da das Problem in Firefox 137.0.2 behoben wurde, bedeutet dies, dass betroffene Nutzer den Effekt erst ab dem nächsten Update nach diesem bemerken werden.

Der native HTML5 Video-Player reagierte in manchen Fällen nicht länger auf Klicks. Außerdem konnte die Wiedergabe von DRM-geschützten Videos auf manchen Websites fehlschlagen und bei HEVC-Videos konnte es zu verloren gegangenen Frames kommen.

Auf macOS wurde der Dateiauswahl-Dialog auf about:logins beim Versuch, Passwörter zu exportieren, nicht angezeigt.

Unter Windows konnte es für manche Nutzer zu einem Flackern von Tooltips kommen.

Mehrere Barrierefreiheitsprobleme in Zusammenhang mit dem neuen Feature für Unterschriften in PDF-Dateien wurden behoben.

Beim Einfügen von Code via Kontextmenü in das Stileditor-Entwicklerwerkzeug wurde der Code doppelt eingefügt.

Ein Webkompatibilitätsproblem wurde behoben, bei dem sich Radio-Eingabefelder nicht korrekt verhielten, wenn preventDefault() beim Klick-Ereignis aufgerufen wurde.

Außerdem wurde ein Problem in Zusammenhang mit der XSLT-Unterstützung behoben.

Der Beitrag Mozilla veröffentlicht Sicherheits-Update Firefox 137.0.2 erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

Bisher gab es Arch Linux für das Windows Subsystem für Linux 2 (WSL2) nur aus inoffiziellen Quellen. Damit ist jetzt Schluss. Also nicht im Sinne, dass das Team von Arch Linux diese inoffiziellen Images löschen hat lassen. Von Arch Linux gibt es jetzt ein offizielles Image für WSL2.

Somit kann man nun mit dem Befehl wsl --install archlinux Arch Linux aus offizieller Quelle installieren.

Die hierfür erfolgte, öffentliche Diskussion inkl. entsprechender Links findet man in der Mailing List Arch-dev-public.

Wie man aus dieser Diskussion entnehmen kann, wird ausdrücklich nur WSL2 unterstützt. Nutzer von Windows die vielleicht noch WSL 1 nutzen müssten somit auf Version 2 aktualisieren.

14. April 2025

Solo ist ein Website-Builder von Mozilla, der auf Künstliche Intelligenz (KI) und einen maximal einfachen Erstellungsprozess setzt. Nun steht Solo 1.7 bereit und bringt viele Neuerungen.

Im Rahmen der Innovation Week im Dezember 2023 hatte das Mozilla Innovation Studio Solo angekündigt. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Website-Builder mit Fokus auf Selbständige, der auf generative Künstliche Intelligenz für einen maximal einfachen Erstellungsprozess setzt.

Jetzt Website-Builder Solo von Mozilla testen

Seit dem Start hat Mozilla einige Funktionen ergänzt. Jetzt hat Mozilla Solo 1.7 fertiggestellt. Die vollständigen Release Notes:

  • Ein neues FAQ Seitenleisten-Layout wurde hinzugefügt
  • Ein neuer Artikelabschnitt für lange Texte wurde hinzugefügt
  • Unterstützung für benutzerdefinierten Code im <head> für Websites mit einer benutzerdefinierten Domain wurde hinzugefügt
  • Google Business Profile in der Auswahl sozialer Medien im Header und Footer hinzugefügt
  • Aktualisierter Farbselektor für eine einfachere Vorschau
  • Unterstützung für YouTub Shorts im Abschnitt Video
  • Rich-Text-Editor kann mehrere Leerzeichen und neue Zeilen zwischen Absätzen besser verarbeiten
  • Nach Klick auf das Logo in der Fußzeile der veröffentlichten Website wird die Seite jetzt nach oben gescrollt
  • Websites mit benutzerdefinierter Domain haben jetzt eine sitemap.xml-Seite, um die Google-SEO zu verbessern
  • Auf der Solo-Homepage wurde ein neues Tool zur Erstellung von Google-Anzeigentexten hinzugefügt
  • Verschiedene Fehlerbehebungen und Leistungsverbesserungen

Die Nutzung von Solo ist kostenlos. Geringe Kosten fallen höchstens bei Verwendung einer benutzerdefinierten Domain an.

Der Beitrag Website-Builder Solo von Mozilla: Version 1.7 fertiggestellt erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.