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2025 Woche 43

25. Oktober 2025

Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 13.0 ein Update für die Android-Version seines E-Mail-Clients veröffentlicht.

Download Thunderbird für Android

Thunderbird 13.0 unterstützt das automatische Ausfüllen durch die Android-IME für Passwortmanager beim Hinzufügen eines neuen Kontos. Die Kompatibilität mit Android 15 wurde verbessert. Die Unterstützung für SMTPUTF8 und andere UTF-8 E-Mail-Standards wurde verbessert. Dazu kommen wie immer weitere Fehlerkorrekturen und Detail-Verbesserungen unter der Haube. Da Thunderbird 12.0 über den Google Play Store nie ausgerollt wurde, sind in diesem Fall die Release Notes sowohl von Thunderbird 12.0 als auch von Thunderbird 13.0 relevant.

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22. Oktober 2025

Mozilla hat Version 2.32 seiner VPN-Clients für das Mozilla VPN veröffentlicht.

Mit dem Mozilla VPN bietet Mozilla in Zusammenarbeit mit Mullvad sein eigenes Virtual Private Network an und verspricht neben einer sehr einfachen Bedienung eine durch das moderne und schlanke WireGuard-Protokoll schnelle Performance, Sicherheit sowie Privatsphäre: Weder werden Nutzungsdaten geloggt noch mit einer externen Analysefirma zusammengearbeitet, um Nutzungsprofile zu erstellen.

Jetzt Mozilla VPN nutzen

Die Neuerungen vom Mozilla VPN 2.32

Das Update auf das Mozilla VPN 2.32 bringt in erster Linie Fehlerbehebungen und Verbesserungen unter der Haube. Auf macOS werden jetzt auch die Shortcuts Cmd + M zum Minimieren sowie Cmd + Komma zum Öffnen der Einstellungen unterstützt.

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20. Oktober 2025

Unveränderbare Linux-Distributionen eignen sich besonders für Einsteiger:innen, weil man darin nichts kaputt machen kann. Wie sieht es mit diesem Versprechen im Praxistest aus?



Heute Morgen hat sich Froschi damit beschäftigt, ob ZorinOS eine Alternative zu Linux Mint für Ein- und Umsteiger ist. Als weitere Möglichkeit werfe ich die unveränderbaren (immutable, atomic) Distributionen in den Ring. Zu diesem Zweck habe ich die Beta-Version von Fedora Silverblue 43 in einer virtuellen Maschine installiert und versucht, die Distro zu zerstören.

Obwohl das Ansehen von Linux sich in den letzten Jahren geändert hat, gilt es Vielen immer noch als ein Betriebssystem, das für Server, Tüftler und Entwickler entwickelt wurde, und nichts für schwache Nerven ist. Seine Robustheit und Flexibilität empfinden diejenigen, die noch keine Erfahrung damit haben, oft eher als Fluch denn als Segen, was viele Nutzer davon abhalten kann, es jemals zu nutzen.

Was sind immutable Distributionen?

Unveränderliche (immutable) Distributionen haben dazu beigetragen, dieses Bild zu ändern. Sie sind zuverlässig, schwer zu beschädigen und weitaus weniger einschüchternd als ihre veränderlichen Pendants. Betriebssysteme wie Bazzite, Fedora Silverblue und openSUSE Aeon verändern die Bedeutung der Nutzung eines Linux-Systems und bieten eine Erfahrung, die oft sicherer, konsistenter und für neue Benutzer wesentlich benutzerfreundlicher ist. Daher stellt sich die Frage, ob eine solche Distribution ein besserer Einstiegspunkt für Neuanwender:innen ist.

Auf einem herkömmlichen, veränderbaren Linux-Betriebssystem sind die Basissystemdateien beschreibbar. Alles ist möglich: Du hast maximale Flexibilität bei der Installation von Anwendungen und der Konfiguration des Systems. Diese Flexibilität kann aber auch zu Problemen führen. Updates können zu Konflikten führen, Abhängigkeiten können miteinander kollidieren und Daten können leicht überschrieben werden und für immer verloren gehen.

Ein unveränderliches Betriebssystem ist im Wesentlichen das Gegenteil davon. Die Basissystemdateien sind persistent, schreibgeschützt und isoliert, was bedeutet, dass man nur begrenzt Änderungen vornehmen kann. Ein Grossteil der Schäden, die man auf einer normalen Distribution anrichten kann, wird durch diesen Ansatz gemindert.

Fedora Silverblue kaputt machen

Die Installation von Fedora Silverblue 43 (beta) in der virtuellen Maschine (GNOME Boxes) funktionierte ohne Probleme, wenn man Geduld hat. Der Fortschrittsbalken im Anaconda-Installer bleibt nach ein paar Sekunden stehen. Doch nach 20 Minuten wird die Installation dann abgeschlossen.


Und so sieht es aus:

Man hat Zugriff auf Root-Verzeichnisse:

Dann löschen wir doch mal /etc mit: sudo rm /etc/* und /boot mit: sudo rm /boot/*. Alleine die Tatsache, dass das möglich ist, lässt mein Verständnis von "immutable" schwinden. Aber vielleicht habe ich es nur missverstanden.

Nach dem Neustart von Fedora Silverblue, ist die Distro tot. Der Bootscreen dreht unendlich:

Meine Erwartung war, dass:

  • man keine Root-Rechte erlangen kann
  • und somit keine lebenswichtigen Dateien/Verzeichnisse löschen kann
  • man (falls die vorherigen Punkte möglich sind) beim Neustart auf den letzten guten Zustand zurücksetzen kann

Fazit

Bisher war mein Verständnis von immutable Distributionen, dass die Kernbestandteile des Betriebssystems unveränderbar sind und damit einen Mehrwert für Ein- und Umsteiger bieten. Das ist nicht der Fall, wie ich oben gezeigt habe. Es spielt keine Rolle, dass eine Umsteigerin niemals auf die Idee kommt, ein Terminal zu öffnen, um /etc oder /boot zu löschen. Alleine die Tatsache, dass das möglich ist, genügt.

Somit sehe ich keinen Vorteil von immutable Distros für Ein- und Umsteiger:innen. Vermutlich habe ich das alles ganz falsch verstanden und ihr klärt mich in den Kommentaren über meinen Denkfehler auf.

Nachtrag

Über Mastodon erreicht uns diese Nachricht von SvnSkr:

Du hast völlig recht – direkt nach dem allerersten Boot gibt's tatsächlich erst mal nur einen einzigen GRUB-Eintrag. Aber sobald du einmal neugestartet hast (oder ein Update gemacht wurde), hast du dann zwei Einträge zur Auswahl und kannst bequem zum vorherigen Stand zurückspringen, falls mal was schiefgeht.
Guter Punkt, das sollte man auf dem Schirm haben!

Die Frage ist, ob damit mein "Brutalo-Löschen" gerettet worden wäre. Mich hat überrascht, dass ich überhaupt in Verzeichnisse ausserhalb von /home gelangen konnte und dann auch noch Root-Rechte hatte. So hatte ich mir "immutable" nicht vorgestellt.

Titelbild: https://pixabay.com/illustrations/anvil-wrought-idea-think-tank-1169340/ (modifiziert)

Quelle: https://fedoraproject.org/atomic-desktops/silverblue/


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Linux Mint wird oft als die Einsteigerdistro beworben, kann Zorin OS in der neuen Version 18 den Thron einnehmen?



    Dies ist ein Test von einer Distribution. Teilweise spiegelt der Artikel die subjektiven Eindrücke des Autors wider.

    Was ist eigentlich Zorin OS?

    Zorin ist ein auf Ubuntu basierendes Betriebssystem. Die Version 18 basiert auf Ubuntu 24.04 LTS, Zorin OS fügt noch Paketquellen hinzu.

    Es gibt eine Core-, Pro- und Education-Variante. Sie unterscheiden sich durch die installierten Apps, Designs, Desktop-Layouts und den Support. Die Pro-Variante hat mehr Designs zur Verfügung, bietet einen Installationssupport an und liefert mehr »creative Apps« mit. Die Education-Variante hat Apps für Schüler und zur Verwaltung von Geräten installiert.

    Hier geht es um die Core-Variante.

    Installation und erster Eindruck

    Die Installation ging schnell, nur ca. 15 Minuten. Der erste Eindruck war gut, aber obwohl Deutsch als Sprache im Installer ausgewählt wurde, musste die Sprache manuell in den Einstellungen installiert und eingestellt werden.

    Um Informationen über azithromycin antibiotika zu finden, öffnet man in zorin os einfach den Browser. Geben Sie die offizielle Website der Apothekenplattform in die Adressleiste ein. Dort erhalten Sie verlässliche Details zu Wirkstoffen, Dosierungen und Anwendungshinweisen. Dank zorin os läuft der Browser stabil und schnell, was die Recherche erleichtert. So bleibt man gut informiert über azithromycin antibiotika und kann fundierte Entscheidungen treffen.

    Die Einführungs-App ist schön gestaltet und zeigt das OS gut. Das Design ist sehr modern und startet schnell, manche Icons sehen teilweise veraltet aus im Vergleich zu den neuen Icons. Positiv ist mir aufgefallen, dass GTK 3/2-Apps sowie GTK 4-Apps mit Libadwaita einheitlich aussehen.

    Nach der Installation (Dateimanager und Zorin Appearance geöffnet)

    Anwendungen & Paketmanagement

    Als Standard-Browser kommt Brave anstatt Firefox.

    Wenn man Firefox (die Version aus den ZorinOS-Paketquellen) in GNOME Software installiert und danach startet, öffnet sich ein Dialog, der die Mozilla-Quellen hinzufügt.

    Dialog zum Hinzufügen der Mozilla-Quellen

    Anwendungen lassen sich in GNOME Software installieren. Interessant ist die Möglichkeit, Snaps, Programme aus den installierten Quellen (Zorin-Paketquellen, Ubuntu-Paketquellen, etc.) und Flatpak von Flathub zu installieren. Dadurch findet man das gewünschte Programm sehr wahrscheinlich.

    Der Rest ist Ubuntu-/Debian-typisch, also APT im Terminal.

    Einstellungen – Mehr als bei GNOME?

    Die Einstellungen sind ähnlich wie bei GNOME, aber natürlich viel weniger minimalistisch und es lässt sich viel mehr anpassen. In den GNOME Einstellungen öffnet sich häufig auch ein Dialog von Zorin der mehr Einstellungen zulässt.

    Das Programm zum Anpassen des Designs, Zorin Appearance, hat viele Einstellungsmöglichkeiten und macht GNOME Tweaks teilweise unnötig. Man kann dort das Theme wechseln, das Desktop-Layout ändern und vieles mehr am Design verändern.

    GNOME Tweaks ist natürlich installiert, GNOME Extensions findet man auch, ich habe es nur im Terminal gefunden, wahrscheinlich möchte Zorin nicht, dass man einfach Zorin-Erweiterungen ausschaltet. Mit GNOME Extensions (wenn auch im Terminal) kann man Zorin-Plugins genau anpassen.

    Sonst sind die Einstellungen ähnlich wie bei GNOME, aber natürlich viel weniger minimalistisch und es lässt sich viel mehr anpassen.

    Was ist neu?

    • Das Design wurde aktualisiert und die Leiste schwebt jetzt.

    Die schwebende Leiste (auch bei geöffneten Fenstern)

    • Web-Apps integrieren sich besser und beinhalten Microsoft Office, Adobe etc. Natürlich nur im Browser.
    • OneDrive-Integration in den Dateimanager.
    • Beim Installieren von Windows-Apps, zeigt Zorin jetzt ein Fenster an, das erst einmal eine Alternative vorschlägt.
    • Neue Themefarben: Braun und Gelb. Diese Farben gelten für GTK (2, 3, 4) und libadwaita.

    Die neuen Themefarben

    • Die Änderungen in Pro und Education kann man hier lesen: Zorin OS 18 Has Arrived
    • Bildschirmleiste für das Tiling, sie erinnert stark an Windows 11. Man kann sie aktivieren, indem man mit einem Fenster an den oberen Bildschirmrand stößt.

    Bildschirmleiste für das Tiling (Bild von digital-cleaning.de)

    Wie gut ist es für Umsteiger und ist es besser als Mint?

    Wie gut ist es für Umsteiger?

    Für Umsteiger ist es gut geeignet, das Design ist moderner als bei Mint, welches eher an Windows 7 erinnert. Die Installation sollte weitgehend gleich sein, so setzten beide Betriebssysteme auf Ubiquity als Installer und Ubuntu als Basis (natürlich nicht LMDE).

    Die Möglichkeit, Windows-Apps zu installieren und auch von Office, Adobe, etc. gleich eine Webversion zu haben, erleichtert Umsteigern sicherlich so einiges, genauso wie die OneDrive-Integration hilft, Daten auf das neue OS zu kopieren.

    Ist es besser als Mint?

    Kurzfassung: Jein

    Langfassung:

    Das moderne Design ist sehr ansprechend, verwirrend könnte für Umsteiger sein, dass die Super-Taste nicht das Menü in der Ecke, sondern das Vollbildmenü öffnet.

    An sich vergleichen wir hier auch keine Betriebssysteme, sondern Desktopoberflächen. Deshalb ist es so schwer, ein Fazit zu ziehen. Technisch gesehen sind beide gleich »gut«, es kommt nur darauf an, welches Design man bevorzugt.

    Persönliches Fazit

    Für Umsteiger ist es sicherlich geeignet, für Power-User ist es wahrscheinlich einfacher, ein Standard-GNOME zu verwenden, als sich Zorin anzupassen. So geht es auch mir, ich habe lieber Arch, denn ich möchte immer die neuesten Pakete, das ist bei Zorin natürlich anders. GNOME habe ich mir detailliert an meine Wünsche angepasst, deshalb ist Zorin nichts für mich.

    Quellen:

    Eigene Tests

    https://digital-cleaning.de/index.php/zorin-18-das-out-of-the-box-linux-fuer-windows-anwender/

    https://blog.zorin.com/2025/10/14/zorin-os-18-has-arrived/

    https://zorin.com/

    Bild-Quellen:

    Zorin OS Presse Kit »Zorin OS Logotype Dark« https://zorin.com/press/

    Eigene Screenshots

    https://digital-cleaning.de/index.php/zorin-18-das-out-of-the-box-linux-fuer-windows-anwender/


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