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2025 Woche 52

26. Dezember 2025

Der von mir bevorzugte Webspace-Anbieter uberspace.de ist seit einiger Zeit dabei seine Plattform auf Version 8 zu aktualisieren, welche auf Arch Linux basieren wird. Also ähnlich wie das Steam Deck von Valve. Vor ein paar Tagen ist nun der öffentliche Beta-Test von U8 freigegeben worden.

Ich werde daher in Kürze meinen Krempel von Uberspace 7 auf Uberspace 8 umziehen. Hierbei wird es nötig sein, die DNS-Einträge anzupassen. Bis jeder DNS-Server diese Änderungen mitbekommen hat, kann es im schlimmsten Fall bis zu 72 Stunden dauern. Daher, und weil es bei meinem Glück vermutlich auch noch andere Probleme geben wird, wird die Erreichbarkeit von fryboyter.de daher die nächsten Tage eingeschränkt sein.

22. Dezember 2025

Die Beta von Linux Mint 22.3 „Zena“ ist da und steht ab sofort zum Testen bereit.



Die Beta von Linux Mint 22.3 „Zena“ ist da und steht ab sofort zum Testen bereit. Die neue Ausgabe basiert auf Ubuntu 24.04.3 LTS mit Linux Kernel 6.14 und bringt mit Cinnamon 6.6 vor allem am Desktop spürbare Neuerungen für den Alltag.

Unter der Haube bleibt es bei der bekannten Basis: Ubuntu 24.04 LTS sorgt für Updates bis 2029, dazu gibt es wie gewohnt Varianten mit Cinnamon, Xfce und MATE. Standard ist Cinnamon 6.6, das die größte sichtbare Veränderung mitbringt. Die ISO-Abbilder der Beta liegen bereits auf den offiziellen Spiegelservern und sind ausdrücklich für Tests gedacht, nicht für produktive Systeme.

Neues Cinnamon-Menü und System-Apps

Cinnamon 6.6 liefert ein überarbeitetes Anwendungsmenü mit mehr Struktur und Konfigurationsmöglichkeiten. Kategorien lassen sich besser anpassen, Plätze und Lesezeichen können gezielt eingeblendet werden und neue symbolische Icons sorgen für mehr Klarheit im Panel.

Screenshot: Überarbeitetes Anwendungsmenü in Cinnamon 6.6

Dazu kommen zwei neue zentrale Werkzeuge: „System Information“ zeigt übersichtlich Hardware- und Systemdaten, „System Administration“ bündelt wichtige Verwaltungsaufgaben an einem Ort. Gerade für Menschen, die häufiger Support geben oder mehrere Rechner betreuen, kann das den Alltag deutlich vereinfachen.

An den Einstellungen wurde ebenfalls geschraubt. Neu dabei ist ein Thunderbolt-Modul, dazu modernisierte Eingabe- und Tastatureinstellungen. Die Bildschirmtastatur wurde überarbeitet und verhält sich unter Wayland deutlich runder, während weitere Applets wie Sound, Netzwerk, Drucker oder Fensterliste Feinschliff bekommen haben.

Mehr Komfort im Alltag

Bei den praktischen Helfern hat das Mint-Team an mehreren Schrauben gedreht. Der Dateimanager Nemo kann Dateioperationen nun pausieren, was bei großen Kopier- oder Verschiebevorgängen sehr hilfreich ist. Zusätzlich wurde die Suche erweitert: Dateien lassen sich mit regulären Ausdrücken filtern, nicht nur nach Inhalten, sondern jetzt auch über Dateinamen.

Timeshift, das Snapshot-Werkzeug für Systembackups, kann Sicherungen in der Beta-Version pausieren. So blockiert ein laufender Snapshot nicht mehr zwangsläufig andere Aufgaben, wenn es gerade eng mit den Ressourcen wird. Warpinator, das Werkzeug für Dateitransfer im lokalen Netz, unterstützt nun Textnachrichten, was den kurzen Austausch während einer Übertragung erleichtert.

Hinzu kommen ein dauerhaft aktives Nachtlicht, eine vereinfachte Verwaltung von Vorlagen und neue indikatorbasierte Benachrichtigungen pro Anwendung im Panel. Parallel arbeitet das Mint-Team weiter an der Wayland-Unterstützung, auch wenn X11 vorerst die Standardsitzung bleibt. Damit bleibt Mint konservativ, nimmt aber die zukünftige Sitzungsart schon sichtbar in den Blick.

Release-Zeitplan und Download

Die stabile Version von Linux Mint 22.3 „Zena“ ist weiterhin für die Weihnachtszeit 2025 angepeilt. Gleichzeitig kommuniziert das Projekt offen, dass sich der Release je nach Feedback und gefundenen Fehlern auch in den Januar 2026 verschieben kann. Qualität und Stabilität gehen vor Termin.

Wer testen möchte, lädt sich die Beta-ISOs von einem der offiziellen Spiegelserver herunter. Angeboten werden wie gewohnt die Editionen mit Cinnamon, Xfce und MATE. Für Tests gilt wie immer: Backup anlegen, produktive Maschinen besser außen vor lassen und gefundene Fehler an das Mint-Team zurückmelden.

Titelbild KI generiert 

Quellen


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