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2026 Woche 20

17. Mai 2026

Der Enterprise Policy Generator richtet sich an Administratoren von Unternehmen und Organisationen, welche Firefox konfigurieren wollen. Keine zwei Monate nach dem größten Update seit Bestehen der Erweiterung wurde nun ein weiteres großes Update veröffentlicht, welches ein komplett neues Design, nützliche Verbesserungen der User Experience sowie eine bessere Verwaltung gespeicherter Konfigurationen bringt.

Enterprise Policy Generator

Download Enterprise Policy Generator für Firefox

Der Enterprise Policy Generator hilft bei der Erstellung der Datei „policies.json” für die Konfiguration von Firefox. Der Vorteil dieser Konfigurationsdatei gegenüber Group Policy Objects (GPO) ist, dass diese Methode nicht nur auf Windows, sondern plattformübergreifend auf Windows, Apple macOS sowie Linux funktioniert. Dank dieser Erweiterung ist kein tiefergehendes Studium der Dokumentation und aller möglichen Optionen notwendig und Administratoren können sich die gewünschten Richtlinien einfach zusammenklicken.

Neuerungen vom Enterprise Policy Generator 9.0

Vor weniger als zwei Monaten wurde der Enterprise Policy Generator 8.0 veröffentlicht, in welchem über sechs Monate Entwicklung steckten, um diesen unter der Haube von Grund auf neu zu entwickeln. Mit dem Enterprise Policy Generator 8.1 folgte ein Stabilitäts-Update, um sowohl neue Fehler als auch schon länger bestehende Sonderfälle zu korrigieren. Für den Enterprise Policy Generator 9.0 konnte auf dieser neuen technischen Basis aufgebaut werden, was es ermöglichte, in sehr kurzer Zeit zahlreiche Verbesserungen auszuliefern.

Komplett neues und modernes Design

Bereits der Enterprise Policy Generator 8.0 brachte gezielte Verbesserungen des bestehenden Designs, um dieses weniger altbacken wirken zu lassen und gleichzeitig die barrierefreie Nutzung stark zu verbessern.

Der Enterprise Policy Generator 9.0 geht mehrere Schritte weiter. So wurde die Benutzeroberfläche nun grundlegend überarbeitet, was die Nutzung der Erweiterung zu einem angenehmeren Erlebnis macht. Nicht zuletzt durch das kommende Nova-Design von Firefox inspiriert, setzt der Enterprise Policy Generator ab sofort viel stärker auf Rundungen, sogenannte „Inseln” für eine klare Abtrennung von Bereichen und subtile Farbverläufe.

Im Gegenzug wurden vorhandene und teils komplexe Animationen verworfen und deutlich leichtgewichtiger gestaltet. Barrierefreiheit blieb ein Fokus und so gab es auch in diesem Bereich weitere Verbesserungen.

Aktivierte Richtlinien werden im neuen Design deutlicher dargestellt. Wurden noch keine Richtlinien generiert, zeigt ein Platzhalter an, wo die Ausgabe zu erwarten ist.

Enterprise Policy Generator 9.0

Einklappbarer Hilfebereich und fixierter Generieren-Button

Um den Fokus auf das Wesentliche zu richten, wurden im neuen Design zwei wichtige Veränderungen vorgenommen. Der Hilfetext zur Verwendung der Datei policies.json dürfte von den allermeisten Nutzern höchstens anfangs von Belang sein. Darum befindet sich dieser nun in einem standardmäßig eingeklappten Block, der zudem nicht mehr als erstes platziert ist. Damit bleibt die Information weiterhin dauerhaft zugänglich, ohne den Bildschirm mit Informationen zu füllen, die nicht benötigt werden.

Die Schaltfläche zum Generieren der Richtlinien befindet sich jetzt dauerhaft fixiert am oberen rechten Rand. Damit bleibt die Funktion auch bei bereits generierten Richtlinien längerer Konfigurationen immer erreichbar, während man weitere Änderungen vornimmt.

Enterprise Policy Generator 9.0

Besseres Nutzer-Feedback

Kurze Bestätigungs-Popovers geben jetzt ein klares Feedback nach bestimmten Aktionen wie dem Kopieren der policies.json-Ausgabe in die Zwischenablage sowie dem Speichern, Laden, Umbenennen, Löschen oder Importieren von Konfigurationen.

Enterprise Policy Generator 9.0

Der Dialog zum Importieren von Konfigurationen beinhaltet nun einen Erklärungstext darüber, was an dieser Stelle importiert werden kann – und was nicht.

Enterprise Policy Generator 9.0

Außerdem gibt es an dieser Stelle jetzt eine klare Fehlermeldung, wenn eine fehlerhafte Datei zu importieren versucht wird.

Enterprise Policy Generator 9.0

Filter mit Hervorhebung

Die Echtzeit-Filterung, welche nicht nur Richtlinien-Namen, sondern auch deren Unteroptionen sowie Beschreibungen durchsucht, wurde weiter verbessert. So markiert diese nun während der Eingabe die entsprechenden Texte. Und für nicht sichtbare Texte, weil der Suchbegriff Teil eines Richtlinien-Namens oder Option ist, wird der Name der Richtlinie oder Option am entsprechenden Feld angezeigt.

Enterprise Policy Generator 9.0
Enterprise Policy Generator 9.0

Vollbildmodus für policies.json

Wer eine größere Konfiguration hat, findet die Darstellung der JSON-Repräsentation in einem Teil der rechten Fensterspalte vielleicht nicht übersichtlich genug. Eine Vollbild-Funktion wurde hinzugefügt, um den generierten Richtlinien mehr Platz zu geben – natürlich auch hier mit Syntax-Highlighting für Nutzer von Firefox 148 und höher. Die Funktion zum Kopieren des Codes in die Zwischenablage wurde auch über die Vollbildansicht leicht zugänglich gemacht.

Enterprise Policy Generator 9.0

Verwaltung von Konfigurationen: Umbenennen, Sortieren, Löschbestätigung

Gespeicherte Konfigurationen konnten bisher geladen, exportiert sowie gelöscht werden. Der Enterprise Policy Generator 9.0 erlaubt auch das Umbenennen bestehender Konfigurationen sowie die Sortierung via Drag and Drop.

Enterprise Policy Generator 9.0
Enterprise Policy Generator 9.0
Enterprise Policy Generator 9.0

Um das versehentliche Löschen von Konfigurationen zu verhindern, wurde ein Bestätigungs-Dialog hinzugefügt.

Enterprise Policy Generator 9.0

Kontrollelemente für Zahlenfelder

Felder, die einen Zahlenwert erwarten, haben Schaltflächen erhalten, um die Werte durch Klicks auf- oder absteigen zu lassen.

Enterprise Policy Generator 9.0

Sonstige Verbesserungen

Auch in dieser Version gab es wieder einige Verbesserungen unter der Haube. Unter anderem wurde die Komponente zur Migration gespeicherter Konfigurationen, falls beispielsweise mal eine Richtlinie umbenannt wird, komplett neu implementiert.

Es wurde die Möglichkeit geschaffen, Zwischenüberschriften für Richtlinien einzufügen, ohne dass dies Einfluss auf die generierten Richtlinien hat.

Ein Fehler wurde behoben, der bei Eingabe bestimmter Zeichen in das Filterfeld eine Fehlermeldung in der Konsole auslösen konnte.

Dazu kamen diverse kleinere Optimierungen, welche der Erweiterung mehr Robustheit in unerwarteten Situationen geben.

Neue Unternehmensrichtlinien im Enterprise Policy Generator 9.0

Unterstützung für die LocalNetworkAccess-Richtlinie wurde ergänzt, um Sicherheitsprüfungen für den Zugriff auf localhost und lokale Netzwerkressourcen zu konfigurieren.

Unterstützung für die SitePolicies-Richtlinie wurde ergänzt, um Website-spezifische Richtlinien zu konfigurieren, derzeit bestehend aus der Option, den JavaScript JIT-Compiler zu deaktivieren.

Unterstützung für die XSLTEnabled-Richtlinie wurde ergänzt, um XSLT während der Übergangsphase vor der geplanten Entfernung von der Webplattform zu aktivieren oder zu deaktivieren.

Unterstützung für die DefaultSerialGuardSetting-Richtlinie wurde ergänzt, um das Standardverhalten für die Web Serial API festzulegen.

Unterstützung für die RelaunchRequired-Richtlinie wurde ergänzt, um einen Firefox-Neustart innerhalb eines bestimmten Zeitraums nach einem Update zu erzwingen.

Unterstützung für die update_url-Option in der ExtensionSettings-Richtlinie wurde ergänzt, um eine benutzerdefinierte Update-URL für Erweiterungen zu konfigurieren.

Die Richtlinien DefaultDownloadDirectory und DownloadDirectory schließen sich jetzt gegenseitig aus, um Konfigurationen zu vermeiden, die beide Download-Verzeichnis-Richtlinien gleichzeitig definieren. Für bestehende Konfigurationen wurde eine Migration hinzugefügt, welche in dem Fall die restriktivere DownloadDirectory-Richtlinie deaktiviert.

Da die Optionsliste der DisabledCiphers-Richtlinie sehr lang ist, wurde diese zwecks Übersichtlichkeit basierend auf bestimmten Sicherheits-Charakteristika in Gruppen unterteilt.

Enterprise Policy Generator 9.0

Damit unterstützt der Enterprise Policy Generator 9.0 alle Richtlinien, die von Firefox bis einschließlich des kommenden Firefox 151 unterstützt werden.

Entwicklung unterstützen

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt vom Enterprise Policy Generator erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features und neue Richtlinien zu implementieren.

Der Beitrag Großes Update: Enterprise Policy Generator 9.0 für Firefox veröffentlicht erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

15. Mai 2026

Wenn man mit der Versionsverwaltung Jujutsu den Befehl jj diff auführt erhält man beispielsweise folgendes angezeigt.

Jujutsu Diff Standard

Ja, es reicht aus, könnte meiner Meinung nach aber besser sein. Ich habe mir daher mal ein paar Alternativen angesehen und bin bei Delta gelandet. Wobei es natürlich auch subjektiv ist, was besser ist. Daher ist Delta auch nicht für jeden Nutzer geeignet.

Jujutsu Diff Delta

So sieht die Anzeige aus, wenn man unter Jujutus folgende Konfiguration verwendet.

[ui]
pager = "delta"
diff-formatter = ":git"

Schon besser aber man kann bei Bedarf die Anzeige noch anpassen. Aktuell sieht diese bei mir wie folgt aus.

Jujutsu Diff Delta Fancy

Hiermit werden die Änderungen nebeneinander in zwei Spalten angezeigt und die Anzeige ist ähnlich der von diff-so-fancy. Dies erfolgt mit folgender Konfiguration.

[ui]
pager = ["delta", "--diff-so-fancy", "--side-by-side"]
diff-formatter = ":git"

Delta bietet auch noch andere Konfigurationsmöglichkeiten wie beispielsweise das Ausblenden von Zeilennummern. Ist zudem auch mit Git kompatibel. Oder besser gesagt, dass Tool ist eigentlich für Git entwickelt worden und ist mit Jujutsu kompatibel.

Im abschließenden Teil zeige ich, wie man in nur je 30 Minuten weitere eigene Rechner mit der vorhandenen NixOS Konfiguration von Null an aufsetzt und mit Codeberg synchron hält.



Systemübertragung

Ich könnte jetzt Sternekoch Nixos beispielhaft Filialen einrichten lassen, möchte das aber nicht überstrapazieren. Daher gleich auf die Systemebene.

1. Installation

Nehmt euren Zweitrechner und folgt den Installationsschritten aus Teil 1:

  1. Graphical ISO image von https://nixos.org/download herunterladen (dazu bis zu NixOS runter scrollen)
  2. ISO auf USB-Stick schreiben und von diesem booten
  3. Internetverbindung herstellen
  4. Dem grafischen Installer wie gewohnt folgen. Empfehlung: "allow unfree software" zulassen
  5. Reboot
  6. Internetverbindung herstellen

2. Hostname ändern

Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Wir dürfen keinesfalls den gleichen Hostname (z.B. nixos) mehrfach im Netzwerk nutzen!

In der Welt von NixOS gibt es für den Hostnamen – wie für vieles andere auch – keinen "Befehl" im klassischen Sinne (wie hostnamectl). Wenn du einen Befehl eintippst, wäre die Änderung nach dem nächsten Neustart sofort wieder weg, weil NixOS beim Booten alles so herstellt, wie es in deinen Konfigurationsdateien steht.
In einer Antwort auf einen Kommentar zu Teil 2 hatte ich dazu auch schon mal etwas geschrieben.
Als Faustregel kann man sich merken: Alles, was ich individuell für mich setzen möchte, kann ich in der Konfiguration (home.nix, entspricht ja ~/home) deklarativ festhalten, muss es aber nicht. Systemeinstellungen werden hingegen grundsätzlich "the Nix Way" festgeschrieben (configuration.nix, flake.nix).

Die Änderung des Hostnames ist ganz klar eine Systemeinstellung. Öffne die configuration.nix und suche die Zeile networking.hostName. Ändere den Wert in deinen Wunschnamen:

networking.hostName = "dein-neuer-name";

Danach System neu bauen und neu booten:

sudo nixos-rebuild switch
sudo reboot

NixOS schreibt damit die Datei /etc/hostname für dich neu. Dieser Schritt aktiviert gleichzeitig den normalen Rebuild – nötig als Vorstufe bevor wir später mit Flakes bauen.

3. Hardware-Konfiguration umbenennen

Ein sehr kritischer Punkt: Wir haben ja gelernt, dass die hardware-configuration.nix automatisch erstellt wird – und zwar individuell für jeden Rechner. Daher müssen wir die Datei umbenennen, sonst wird sie später mit derjenigen vom Erstrechner überschrieben!

Tipp: Nutze den neuen Hostname als eindeutige Kennung. Bei mehreren Rechnern gibt das eine konsistente Struktur.

cd /etc/nixos
sudo mv hardware-configuration.nix hardware-configuration-dein-neuer-name.nix

4. Git einrichten

4.1 Git temporär bereitstellen

Da Git noch nicht im System installiert ist, stellen wir es so wie in Teil 2 vorübergehend über eine temporäre Nix-Shell bereit:

nix-shell -p git

Du befindest dich jetzt in einer temporären Shell-Umgebung, in der Git verfügbar ist. In Teil 2 hatte ich das gar nicht erwähnt und hier auch nur kurz. Ich greife das Thema aber noch auf. Alle folgenden Schritte bis einschließlich 4.6 führst du innerhalb dieser Shell aus. Das Terminal also nicht beenden!

Nach dem Rebuild in Schritt 4.6 ist git dann dauerhaft im System verankert – es ja bereits in deiner "alten" configuration.nix enthalten, die wir gleich von Codeberg holen. Die temporäre Shell kannst du danach mit exit verlassen.

4.2 Git konfigurieren

sudo git config --global user.name "DEIN-USERNAME"
sudo git config --global user.email "deine@email.de"

4.3 Repository initialisieren und Konfiguration von Codeberg holen

# Git-Repo wird direkt in /etc/nixos initialisiert
cd /etc/nixos
sudo git init
sudo git remote add origin https://codeberg.org/DEIN-USERNAME/NixOS.git
sudo git fetch origin
sudo git reset --hard origin/master

4.4 Die flake.nix um den neuen Rechner erweitern

Nochmal zum Verständnis: Die flake.nix ist die Schaltzentrale. Hätte unser Sternekoch tatsächlich "McNixos" gegründet, dann wäre der Hauptsitz in Flake-Town, von wo aus er Marketing etc. zentral steuern würde.

In der flake.nix hatte ich den Block für den Zweitrechner bereits vorbereitet und erstmal auskommentiert. Die Auskommentierungen (die # am Zeilenanfang) entfernen und an den markierten Stellen dein-neuer-name eintragen:

      # --- Konfiguration für den Zweitrechner ---
      dein-neuer-name = nixpkgs.lib.nixosSystem {
        system = "x86_64-linux";
        modules = common-modules ++ [
          ./hardware-configuration-dein-neuer-name.nix
          { networking.hostName = "dein-neuer-name"; }
        ];
      };

Wichtig: Der Dateiname hardware-configuration-dein-neuer-name.nix hier in der flake.nix muss exakt mit dem Dateinamen übereinstimmen, den du in Schritt 3 vergeben hast. Flakes finden nur Dateien, die Git bekannt sind und deren Name stimmt – beides muss passen.

Sollen später noch mehr Rechner dazu kommen, einfach immer um einen neuen Block (siehe oben) erweitern.

4.5 Alle Dateien Git bekannt machen

Dies ist der entscheidende Schritt der gerne vergessen wird und zu Fehlermeldungen führt: Alle Dateien – insbesondere die umbenannte Hardware-Konfiguration – müssen Git bekannt sein bevor der Flake-Build gestartet wird. Flakes ignorieren Dateien die Git nicht kennt, auch wenn sie auf der Festplatte liegen.

cd /etc/nixos
sudo git add .    # Hier den Punkt nicht vergessen
sudo git commit -m "dein-neuer-name hinzugefügt"

4.6 System aufbauen

Jetzt wird das System Bit-genau nach der Konfiguration des Erstrechners aufgebaut. Das dauert beim ersten Mal etwas länger – alle Programme werden heruntergeladen und installiert.

sudo nixos-rebuild switch --flake .#dein-neuer-name

Was an dieser Stelle noch nicht geht, aber das lösen wir noch (siehe Ausblick). Wenn du Rechner mit sehr unterschiedlicher Hardware hast, im einfachsten Fall einen Laptop und einen Desktop-Rechner, dann möchtest du z. B. auf letzterem bei der Tastatur nicht unbedingt die Option "-nodeadkeys" haben. Das lässt sich aber mit den "Nixen" super in den Griff bekommen, du wirst sehen.

4.7 Konfiguration auf Codeberg sichern

# flake.lock hat sich durch den Rebuild aktualisiert
sudo git add flake.lock
sudo git commit -m "Konfiguration für dein-neuer-name finalisiert"
sudo git push origin master

Beim git push wirst du nach deinem Codeberg-Benutzernamen und einem Access Token gefragt – nicht nach deinem normalen Codeberg-Passwort. Einen Token erstellst du einmalig unter: Codeberg → Einstellungen → Anwendungen → Token generieren. Wie man die Kommunikation mit Codeberg dauerhaft und passwortlos einrichtet, zeige ich in einem späteren Teil.

Have fun

So, das war's. Ich hoffe, dass alles sauber durchgelaufen ist und du jetzt auch gerne in der Sterneküche kochst.

Für die ganzen Mühen nochmal eine Belohnung:

pull-update     # Skript 2

Du hast auf dem Rechner im Büro etwas an der Konfiguration geändert (ob das der Erst- oder Zweitrechner ist, spielt keine Rolle) und diese mit update-push ('Skript 1', siehe Teil 2) gesichert.

Zuhause angekommen machst du später noch was am Heimrechner: das neue 'Skript 2' pull-update (ebenfalls schon in der home.nix aktiv) holt nun automatisch die aktuelle Konfiguration von Codeberg und stößt den System-Build an. Damit hast du Bit-genau den Bürorechner auch zuhause.

Beide Skripte verwenden den Platzhalter hostname, so dass du nicht aufpassen musst, ob du am Erstrechner --flake .#nixos oder am Zweitrechner --flake .#dein-neuer-name sitzt.

Du brauchst also für die komplette Administration und Synchronisation aller Rechner nur noch zwei Befehle: update-push und pull-update. Das soll ein anderes System mal nachmachen. Jetzt sollte endgültig klar sein, warum mein Distro-Hopping wegen NixOS ein Ende gefunden hat.

Ausblick

Der initiale Setup ist hiermit abgeschlossen, aber natürlich gibt es noch unendlich viele weitere Optimierungsmöglichkeiten. Meine Möglichkeiten, meine Kompetenz und auch meine Zeit ist dagegen sehr endlich, trotzdem möchte ich euch an meiner Weiterentwicklung und damit auch der meines Systems bzw. der Multi-Host-Umgebung teilhaben lassen.

Artikel der NixOS-Reihe


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14. Mai 2026

Linux auf dem Handy zu installieren kann ein spannendes Abenteuer sein. Wie es mir dabei ergangen ist und mit welchen Schreckmomenten ich es zu tun hatte, erfahrt ihr hier.



Peter Mack hat ja bereits öfters von einem OnePlus 6 zur Nutzung von Linux auf dem Handy geschwärmt, unter anderem bei uns im Podcast.

Solch ein Gerät heute noch zu ergattern ist gar nicht so einfach, immerhin hat es bereits 7 Jährchen auf dem Buckel. Es glänzt jedoch durch eine sehr gute Linux-Unterstützung und im postmarketOS-Projekt erfreut es sich weiterhin einer grossen Beliebtheit.

Nachdem ich wochenlang fuchsartig auf der Lauer gelegen habe, konnte ich solch ein Gerät im neuen Zustand aus China erwerben. Geliefert wurde es in Originalverpackung, aber halt mit einem chinesischen Netzteil. Mit USB-C stellte das aber keine grössere Hürde dar.

Ich war sehr überrascht über das geringe Gewicht und die geringe Dicke des Gerätes. Mein Pixel 3a, welches aus einer ähnlichen Zeit stammt, ist fast doppelt so dick. Damit einher geht aber auch meine Sorge, dass es recht anfällig auf Kratzer und ähnliches ist, zumindest was die Rückseite des Gerätes betrifft, denn das 2.5D Corning Gorilla Glass 5 Display macht auf mich einen soliden Eindruck.

Ich stand also schon vor der nächsten Herausforderung eine passende Hülle zu finden und nach dem Durchwühlen einer Vielzahl von Reviews kam eigentlich nur eine Originalhülle von OnePlus infrage. Doch auch diese ist eigentlich kaum noch zu bekommen. Selbst auf den gängigen Verkaufsplattformen konnte ich die Hülle nur für andere Modelle finden.

Fündig wurde ich letztendlich bei AliExpress und ich war überrascht, dass schon nach 3 Wochen die Hülle bei mir im Briefkasten lag.

In der Zwischenzeit konnte ich natürlich die Füsse nicht stillhalten. Mich persönlich interessiert aktuell ganz besonders das Projekt Duranium. Dabei handelt es sich um ein ausgeklügeltes Immutable Betriebssystem mit A/B-Slot Funktion auf Basis von postmarketOS. Auf der Webseite https://duranium.postmarketos.org/ konnte ich den passenden Download für das OnePlus 6 (Codename Enchilada) finden. Bei dem Codenamen Fajita handelt es sich um das OnePlus 6t, welches ebenfalls gut unterstützt wird.

Der Download-Assistent bietet zwei Varianten zur Auswahl und ich habe mich zunächst für die Version mit Phosh als Desktopoberfläche entschieden, da diese besonders gut auf mobile Endgeräte optimiert sein soll und mir das Projekt aus anderen Experimenten nicht unbekannt ist. Alternativ stehen Builds mit Plasma Mobile zur Verfügung, welche ebenfalls sehr gut laufen und mit dem sich ein ganzes Universum an spannenden Mobilen-Applikationen auf Qt-Basis auftut.

Als guter Anlaufpunkt gilt für die Suche von Apps, die gut auf einem Linux-Mobile laufen, eignet sich die von Peter initiierte Webseite LinuxPhoneApps.org. Dort lassen sich nicht nur Apps und Spiele anhand von Kategorien entdecken. Die einzelnen Applikationen werden anhand einer Punkteskala von 1 bis 5 auf Mobile-Support bewertet, wobei 5 die bestmögliche Unterstützung darstellt. Doch zurück zu Duranium. Zum Abschluss des Download-Assistenten habe ich ein raw.zst-Archiv zum Herunterladen angeboten bekommen. Leider konnte ich dort keine weiteren Informationen finden, was denn damit jetzt zu tun sei. Also bin ich zunächst die reguläre postmarketOS Webseite für das OnePlus 6 durchgegangen und konnte anhand der bereitgestellten Informationen zunächst einmal den Bootloader entsperren. Ausserdem wird dort empfohlen vor dem Flashen von postmarketOS das vorinstallierte Android auf die zuletzt von OnePlus zur Verfügung gestellte Version zu aktualisieren, um eine bessere GPS-Unterstützung zu gewährleisten.

Die Installation von Duranium unterscheidet sich jedoch etwas von der Installation eines regulären postmarketOS, hier kam ich also mit meinem raw.zst-Archiv nicht weiter. Nach einem Durchstöbern des Wikis bin ich fündig geworden und konnte auf der Duranium Wiki Seite die mir fehlenden Informationen finden. Hier wird beschrieben, dass zunächst ein Image des u-boot Bootloaders geflashed werden muss und erst daraufhin das Duranium Abbild. Das ganze passiert im Fastboot-Mode und funktionierte ohne weiteres.

Der Schreck kam erst kurz danach. Mit viel Freude startete ich das Gerät neu und sah bereits die lustigen Pinguine (Tux wird übrigens dieses Jahr 30) über den Bildschirm flackern.

Es startete ein Assistent, bei dem ich aufgefordert wurde, ein Passwort für die Festplattenverschlüsselung (FDE) und einen Pin zum Entsperren des Gerätes zu vergeben. Gesagt, getan, startete nach einer kurzen Wartezeit auch der Phosh Anmeldebildschirm.

Ich konnte mich mit dem Gerät vertraut machen und bereits einen guten Eindruck gewinnen. Nun wollte ich aber natürlich sehen wie das mit der FDE umgesetzt worden ist und hab das Handy neu gestartet. Und dann kam der Schock. Das Display flackerte nur kurz und dann startete es wieder neu. Auch fastboot liess sich nicht mehr öffnen. Ich dachte schon, es wäre bricked und habe fast die Hoffnung aufgegeben.

Zunächst habe ich versucht zurück an den Start zu gehen, also das Stock-Android-ROM neu zu installieren. Aber wie, ohne fastboot? Tatsächlich gibt es einen kleinen Helfer namens edl mit dem das flashen auch so noch möglich ist. Im Issue Tracker von Duranium habe ich zwischenzeitlich auch noch einen anderen User gefunden, der schon ganz traurig war und fast die Hoffnung aufgegeben hat, sein Gerät nochmal nutzen zu können. Dort habe ich dann auch meine Erkenntnisse zum Flashen des Stock-Android-ROMs mit edl dokumentiert, denn das ging soweit.

Aber leider war fastboot damit immer noch nicht wieder zugänglich. Ich hatte also ein Android Device, das man zwar nutzen konnte, aber viel mehr auch nicht. Und genau das wollte ich ja nicht, ich wünsche mir ja mehr Freiheit und nicht weniger.

Nach ein oder zwei Nächten, in denen ich darüber geschlafen habe, wie es nun weitergehen sol, habe ich mein Problem in der Duranium Matrix-Gruppe geschildert. Ich habe mich dort schnell ernstgenommen gefühlt und schon bald konnten die ersten Entwickler_innen das Verhalten reproduzieren. Aufgrund der komplexen Partitionsstruktur von Duranium, die genutzt wird, um unter anderem A/B-Slots zu realisieren und den langen Partitionsbezeichnungen, kam wohl das OnePlus 6 an seine Grenzen und verweigerte dann grad den Start von fastboot. Die Lösung war die vorhandenen Partitionen mit edl zu löschen und dann ein korrigiertes Abbild zu flashen.

Dieser kurze Ausflug hat dazu geführt, dass sich die Abbilder insbesondere für diese Geräteklasse ab sofort deutlich sorgenfreier installieren lassen.

Ich wünsche euch schon jetzt viel Spass mit Linux auf dem Handy und hoffe, dass euch durch meinen Einsatz der ein oder andere Fallstrick erspart bleibt!

Bildquelle: auch ein blindes Huhn findet einmal ein Linux-Phone, Blogpost von postmarketOS bei der ersten Ankündigung von Duranium


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12. Mai 2026

Mozilla hat Firefox 150.0.3 veröffentlicht und behebt damit mehrere Sicherheitslücken.

Download Mozilla Firefox 150.0.3

Mit Firefox 150.0.3 behebt Mozilla das Problem, dass Passwort-Zeichen beim Ausdruck im Klartext erschienen. Außerdem wurden mehrere Sicherheitslücken behoben. Aus Gründen der Sicherheit ist ein Update daher für alle Nutzer empfohlen.

Der Beitrag Mozilla veröffentlicht Sicherheits-Update Firefox 150.0.3 erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

11. Mai 2026

Problem – Lösung – How-To – Cover – Shortcuts – Download

Problem

Ich habe ein Tool gesucht, mit dem ich einfach Kapitelmarken in mp3/m4a/ogg oder opus Dateien bzw Podcast Episoden eintragen kann. Hintergrund war, dass ich mir öfters mal sehr lange Youtube Musikproduktion Livestreams und Trackfeedbacks offline anhöre und im Vorfeld schon mal Marker auf z.b. die Tracks setzen möchte, um direkt dorthin springen zu können.

Lösung

Es gibt eine Menge Tools mit denen Kapitelmarken zu auf allen möglichen Betriebsystemen, aber alle sind so ein wenig hmmmm. Aber glücklicherweise gibt es ein Opensource Tool, dass es auf allen wichtigen Betriebsystemen gibt und über das ich hier im Blog schon geschrieben habe: LossLessCut – Audiospuren in MP4 Dateien managen mit LossLessCut.

How-To Segmente & Tipps

Lange Rede, starker Ertrag: In LossLessCut können in so ziemlich jeder Audio oder Video Datei Segemente/Chapter/Kapitelmarken erstellt werden, ohne die Datei neu langwierig kodieren zu müssen. Daher ja auch LossLessCut.

Und da LossLessCut auch zusätzlich eine JSON Datei mit der Endung .llc erzeugt, kann diese Datei sogar auch noch geteilt werden. Falls jemand anderes gerne so eine Unterteilung/Kapitel/Chapter/Segmente haben will.

Die .llc Datei sollte immer den selben Namen + .llc haben wie die originale Datei
Also zum Beispiel : MeineDatei.mp3 / MeineDateie.mp3.llc

Dann die Datei MeineDatei.mp3 in LossLessCut reinladen. Entweder selbst die Segmente erstellen, oder die Segmente aus der .llc Datei übernehmen und beim Export in der ersten Einstellung „Export Mode for x Segments“ -> Segements to chapters auswählen. Und exportieren.

Cover

Falls es eine Fehlermeldung gibt, dass irgendeine Spur nicht exportiert werden kann, dann liegt das vermutlich an dem Coverbild Cheap Air Jordans 1 low For Sale. Damit hat LossLessCut ein Problem. Hier dann ganz einfach nochmal zurück auf den Hauptschirm unten oben links Tracks (2/2) anklicken und im aufpoppenden Fenster alles mit einem Klickauf das ganz linke Symbol deaktivieren, das nicht die Audio Spur ist. Danach klappt das dann auch mit dem Export.

Damit ich das Cover wieder in der neuen Datei drin habe, benutze ich persönlich gerne EasyTag (Linux/Windows), markiere beide Dateien und wähle beim Cover die Funktion, dass das Cover in alle Dateien eingetragen werden soll.
Und fertig.

EasyTag ist schon ein recht altes Programm und etwas eigenwillig in der Bedienung, aber bisher das praktischste Tool, das ich kenne.

Shortcuts

Hier noch ein paar hilfreiche Shortcuts, mit denen ich die Segmente sehr schnell erstellen kann:

  • b – Segment (be)schneiden / erstellen
  • f – Focus Segment under cursor (muss selbst zugewiesen werden!)
  • ENTER – Segment benennen
  • ↑ – (Pfeil nach oben) Ein Segment nach links (zurück)
  • ↓ – (Pfeil nach unten) ein Segment rechts (vorwärts)
  • BACKSPACE – entferne aktuelles (Focus) Segment
  • ← (Pfeil nach Links) Cursor nach Links. Mit Strg +Pfeil in 2 Sekunden Schritten springen.
  • → – (Pfeil nach Rechts) Cursor nach Rechts. Mit Strg +Pfeil in 2 Sekunden Schritten springen.

The Swiss Army Knife of Lossless Video/Audio Editing – Official app by Mikael Finstad

⚠ Beware of unofficial websites and app distributors. This website (and GitHub) is the only official LosslessCut source.

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