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15. Juni 2024

Viele Linux-Anwender halten sich für fortschrittlich und innovativ. Dieses Selbstbild rührt daher, dass es ihnen vor langer Zeit gelungen ist, sich von Microsoft zu lösen. Das Phänomen kennt man von anderen Gruppen wie den Alt-68ern, bei denen Fremd- und Selbstbild mit der Zeit auseinander klaffen. Dabei sind viele Linux-Anwender strukturkonservativ und lehnen Veränderungen krampfhaft ab. Einige Beispiele von bis D bis W.

Aktuell ist eine Debatte um run0 und sudo entbrannt. Die alten Konfliktlinien werden wieder sichtbar. Dieser Rückblick auf die letzten 15 Jahre soll ein wenig Gelassenheit vermitteln. Innovationen haben bei Linux immer Widerstand hervorgerufen. Am Ende haben sie sich aber meist durchgesetzt. Die verzögernden Konfliktmuster sind unvermeidlich und liegen in der Nutzerschaft begründet.

Umstrittene Neuerungen von D bis W

Dateisysteme

Ältere Linux-Anwender können sich noch an die Einführung von ext4 erinnern. Es gab damals ein paar Bugs bei der Einführung. Diese wurden maßlos überzeichnet und ließen Anwender an ext3 festhalten. Damals hieß es dann, dass doch niemand ext4 braucht, weil ext3 super ist. Das gleiche Drama begleitet bis heute Btrfs, das zwar inzwischen Standard bei vielen großen Distributionen wie openSUSE oder Fedora ist, aber dem immer noch vermeintliche Instabilität vorgeworfen wird, weshalb so mancher ältere Handbuchautor weiterhin ext4 empfiehlt.

Flatpak

Flatpak/Snap soll die Grenzen der klassischen Paketverwaltung überwinden. Die Palette der Probleme reicht von fehlendem Sandboxing über die Abhängigkeitshölle bis hin zu fehlender Abwärtskompatibilität etc. pp. Dennoch finden viele ältere Linux-Anwender diese Paketverwaltung perfekt und wollen keine Alternative. Die Entwicklung geht derzeit in Richtung Flatpak – Überraschungen nicht ausgeschlossen.

NetworkManager

Jüngere Anwender können es sich gar nicht mehr vorstellen, aber den NetworkManager, den heute alle Distributionen mitliefern, gab es nicht immer. Eine erste Version gab es 2004, natürlich von Red Hat. Nach und nach übernahm der NetworkManager die Kontrolle über Ethernet, WLAN, (Open)VPN und andere Verbindungen. Zuletzt verdrängte er mit dem Kommandozeilentool nmcli die letzten Konkurrenten. Überladen und überflüssig fanden NetworkManager viele Anwender. Schließlich gab es ja noch ifupdown und wpa_supplicant.

PulseAudio

PulseAudio wurde 2008 mit Ubuntu 8.04 einer breiten Nutzerschaft zugänglich gemacht. Sofort begannen die üblichen Diskussionen. PulseAudio sei überdimensioniert und zu undurchsichtig. Man brauche es sowieso nicht. ALSA und esound reichen völlig aus. Noch heute findet man viele Anleitungen, wie man PulseAudio abschaltet und durch damals abgekündigte Backends ersetzt. Daran erinnert sich heute niemand mehr und PulseAudio war bis zur Einführung von PipeWire Standard.

systemd

Braucht man eigentlich nicht mehr weiter ausführen. Die Entwicklung und Implementierung von systemd in die meisten Linux-Distributionen ist ein Paradebeispiel für Hass und Hetze in der Linux-Welt. Weil es von Lennart Poettering ist, weil es anders ist, weil Administratoren ihre Init-Skripte umschreiben mussten, weil Unix-Veteranen umlernen mussten. Heute gibt es eine Handvoll Distributionen, die systemd nicht verwenden. Ihre Gemeinsamkeit: Wenige Benutzer und keine größere Relevanz im Linux-Ökosystem.

systemd-logs

Binäre Logs benötigen weniger Speicherplatz, schonen die SSDs durch wesentlich effizientere Schreiboptionen und sind besser gegen Manipulation geschützt. Aber sie waren neu und anders, und man brauchte ein winziges Tool, um auf sie zuzugreifen. Außerdem kamen sie aus dem Systemd/Poettering Stall. Genug für massiven FUD und Aufruhr bei der Einführung. Heute benutzen es fast alle Distributionen.

PolKit

PolKit (früher: PolicyKit) ist ein System zur Vergabe von Berechtigungen an Benutzer. Damit bricht das System die traditionelle Trennung zwischen Benutzer- und Administratorkonto auf. Das war umständlich und anders und löste 2011, als PolicyKit weitere Verbreitung fand, massive Vorbehalte aus. Weil die bisherigen Lösungen nicht mehr funktionierten etc. pp. Heute funktioniert keine Linux-Distribution mehr ohne PolKit.

run0

Der neueste Zankapfel. Lennart Poettering hat sich sudo vorgenommen und präsentiert eine Alternative aus dem systemd-Stall. Sofort formiert sich Widerstand, denn es ist von Poettering und systemd steht irgendwo im Beschreibungstext. Dass die Konfigurationssyntax von sudo eine Katastrophe ist und mit visudo ein Werkzeug benötigt wird, damit Administratoren ihre Konfiguration nicht zerstören. Geschenkt!

Verzeichnisstruktur

Der sogenannte usrmerge bricht die veraltete UNIX-Verzeichnisstruktur auf und führt die Verzeichnisse unterhalb von /usr zusammen. Das ist für viele Anwendungsszenarien sinnvoll und die bisherige Struktur war auch nur historisch gewachsen (Warum das so ist, wurde hier mal aufgeschrieben). Das ändert nichts daran, dass es massive Vorbehalte dagegen gab und gibt, weshalb Community-getriebene Distributionen wie Debian mit massivem Zeitverzug nachziehen. Keine größere Distribution hält heute noch an der alten Struktur fest.

Wayland

Wayland wurde erstmals 2008 in groben Zügen skizziert. Es sollte X.Org ablösen, da X.Org nicht mehr den damaligen Anforderungen entsprach. Zur Erinnerung: X.Org war ein Produkt der 1980er Jahre und letztlich auch für Anwendungsszenarien der 1980er Jahre konzipiert. Der Code ist nach Aussage aller Programmierer, die daran gearbeitet haben, schon lange nicht mehr wartbar und de facto wird X nur noch von Red Hat gepflegt. X ist konzeptionell unsicher und das lässt sich nicht ändern. Programme wie xinput können z.B. alle Tastatureingaben mitschneiden. Niemand, der etwas von X.org versteht, hat diesen Zustand bestritten. Es gibt anhaltende Proteste gegen Wayland. Weil X.Org doch funktioniert, weil liebgewonnene Dinge wie Netzwerktransparenz nicht mehr funktionieren, weil es Änderungen am Desktop geben muss, weil es neu und anders ist. Die ersten Distributionen entfernen jetzt die alten X11-Sessions. Wenn Red Hat die Wartung einstellt, ist der Tod des alten Systems nur noch eine Frage der Zeit.

Gesamtschau

Bestimmt habe ich ein paar vergleichbare Phänomene vergessen. Der Debattenverlauf ist eigentlich immer gleich:

  1. Es gibt eine bestehende Lösung. Diese Lösung funktioniert aber ist nicht perfekt und wurde unter anderen Rahmenbedingungen entwickelt.
  2. Die bestehende Lösung lässt sich nicht konstruktiv weiterentwickeln.
  3. Es gibt einen neuen Ansatz.
  4. Weil der Ansatz neu ist, zieht er sofort Kritik auf sich. Wenn es keine Argumente gibt werden Lügen und Halbwahrheiten verbreitetet.
  5. Am Ende setzt sich die neue Lösung nahezu immer flächendeckend durch.
  6. Niemand will mehr etwas gegen die Lösung gehabt haben.

Die Argumente bedienen sich auch immer aus einem bestimmten Pool:

  • Widerspricht dem KISS-Prinzip
  • Widerspricht den UNIX-Prinzipien
  • Ist unnötig
  • Ist intransparent
  • Ist unsicher
  • Ist aufgeblasen

Glücklicherweise gibt es auch Ausnahmen. Die Einführung von Avahi als zeroconf-Implementierung löste meiner Erinnerung nach 2006 keine größere Debatte aus. Die meisten Anwender waren schlicht froh, dass es diese Implementierung nun endlich gab. HAL trauerte nach der Ablösung durch udev/upower und Konsorten auch niemand nach. Gleiches gilt für Gummibot / systemd-boot und das obwohl sogar systemd im Namen vorkommt.

Haben diese Lösungen Linux komplizierter gemacht? Vielleicht. Ich erinnere mich durchaus noch an Zeiten, in denen man Arch Linux in 2-3 Dateien konfiguriert hat und sich das nach Kontrolle angefühlt hat. Diese Zeiten sollte man aber auch nicht verklären, denn damals ging einfach viel nicht, was mit anderen Systemen schon funktionierte und die Tätigkeiten, für die wir unsere Systeme verwendeten waren viel beschränkter.

Ursache

Die Ursache liegt meiner Meinung nach in der Struktur der Linux-Anwender auf dem Desktop.

  • Fast alle Nutzer sind Umsteiger, die von Windows oder macOS auf Linux umgestiegen sind, um bestimmten Entwicklungen zu entgehen. Sie haben in der Regel eine steile Lernkurve hinter sich und glauben, das System verstanden zu haben. Entsprechend frustriert reagieren sie auf neue Entwicklungen bei Linux, die sie nicht verstehen oder nicht verstehen wollen, weil sie ihren Wissensstand bedroht sehen.
  • Während der steilen Lernkurve haben sie oft verinnerlicht, dass die Lösung bei Linux besser ist als bei macOS oder Windows. Die Überlegenheit ist vielen Anleitungen und Erklärungen für Umsteiger immanent. Warum diese bessere Lösung nun doch schlechter als eine Neuentwicklung sein soll, erschließt sich ihnen nicht. Es stellt infrage, ob die Lösung wirklich besser war.
  • Die Community ist stark männlich geprägt. Das war sie schon immer. Es liegt am Thema, der Netzkultur etc. pp. Für die Debattenkultur war das nie förderlich.
  • Das Durchschnittsalter steigt mangels Nachwuchs stetig an. Viele Linux-Anwender haben ihre prägenden Migrationserfahrungen irgendwann zwischen 2005 und 2010 oder sogar noch früher gemacht. Das ist fast schon zwangsläufig, weil der Desktop als privat genutztes Gerät für jüngere Anwender nicht mehr selbstverständlich ist und Linux auf modernen mobilen Geräten nie angekommen ist.

Der Kausalzusammenhang zur Debattenkultur zwischen Geschlecht und Generation ist kein exklusives Linux-Thema. Studien zur Verbreitung von Fake News zeigen, dass Männer und ältere Menschen anfällig dafür sind und diese häufiger verbreiten. Zusammen mit den ersten zwei Punkten führt zu einem stark innovationsfeindlichen Klima. Alles was wirklich neu ist, wird kritisch beäugt und schlecht gemacht. Positives Feedback bekommen nur noch kosmetische Änderungen am bestehenden Status quo.

Lösung

Das Schöne an der Situation ist, dass es für alle eine Lösung gibt. Wer die neuen Entwicklungen gut findet und nur von den Debatten genervt ist, kann sich zurücklehnen. Auf diese Unix-Veteranen hören die Entwickler und Distributoren schon lange nicht mehr. Kritische Kommentare haben keine der oben genannten Entwicklungen verhindert. Entwicklung und die Diskussion in der Community haben sich tendenziell entkoppelt. Das lässt sich mindestens seit 2010 beobachten (Entwicklung GNOME 3).

Wer sich an den Entwicklungen stört, dem empfehle ich immer FreeBSD. Das ist mittlerweile auf dem Desktop sehr gut einsetzbar und zeichnet sich durch eine wesentlich konservativere Entwicklungsrichtung aus. Dort bleibt man von solchen ungeliebten Änderungen und Vereinfachungen weitgehend verschont. Die geringe Wechselbereitschaft zu FreeBSD wundert mich immer und lässt mich mutmaßen, dass die geringe Lernbereitschaft für neue Tools schon so weit ausgeprägt ist, dass man sich auch kein neues Unix-System mehr anschauen will. Schließlich ist man ja schon ein mal migriert: Zu Linux. Noch eine Migration möchte man sich selbst scheinbar nicht zumuten. Das ist dann zu viel Innovation.

11. Juni 2024

Mozilla hat Firefox 127 für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen – wie immer auf diesem Blog weit ausführlicher als auf anderen Websites.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Firefox automatisch starten, wenn Windows gestartet wird

Bereits seit Firefox 120 wurde eine neue Option schrittweise ausgerollt, um den Browser automatisch zu starten, wenn Windows gestartet wird. Diese Option steht nun für alle Nutzer zur Verfügung (außer bei Verwendung von Firefox aus dem Microsoft Store).

Firefox 127

Schnelles Schließen identischer Tabs

Manchmal kommt es vor, dass man bestimmte Websites mehrfach geöffnet hat. Gerade mit einer größeren Anzahl offener Tabs kann dies sehr leicht passieren. Ein neuer Eintrag im Kontextmenü der Tabs erlaubt es, sämtliche Duplikate des ausgewählten Tabs zu schließen. Im „Alle Tabs auflisten“-Menü in der Tableiste gibt es einen neuen Menüeintrag, um alle doppelten Tabs zu schließen. So muss man nicht länger nach anderen Tabs mit gleicher URL suchen, um diese zu schließen.

Firefox 127

Schutz der gespeicherten Zugangsdaten

Auf Windows und Apple macOS kann der Zugriff auf gespeicherte Zugangsdaten sowie das Anlegen derer jetzt optional durch die Authentifizierung des Betriebssystems (Passwort, Fingerabdruck, Gesichts- oder Stimmerkennung) geschützt werden.

Firefox 127

Verbesserte Screenshot-Funktion

Die Screenshot-Funktion von Firefox wurde neu implementiert, was diverse Vorteile bringt. So sind jetzt auch Screenshots von Dateitypen wie SVG und XML möglich, ebenso Screenshots von den internen about:-Seiten, was bislang nicht möglich war. Neue Tastatur-Kurzbefehle sowie Kompatibilität mit Hochkontrastthemen verbessern die Zugänglichkeit. Außerdem wurde die Performance beim Aufnehmen großer Screenshots verbessert. Auch steht der entsprechende Kontextmenü-Eintrag jetzt auch bei Rechtsklick auf Bilder und Videos zur Verfügung.

Firefox 127

Host-Berechtigungen bei Installation von MV3-Erweiterungen

Sogenannte Host-Berechtigungen sind seit dem Manifest v3 für Firefox-Erweiterungen grundsätzlich optional. Ab Firefox 127 werden die Host-Berechtigungen automatisch bei Installation der Erweiterung gewährt. Details zu dieser Neuerung wurden in einem separaten Artikel ausführlich behandelt.

Sonstige Endnutzer-Neuerungen von Firefox 127

Die Untertitel-Option der Bild-im-Bild-Funktion für Videos unterstützt ab sofort noch mehr Websites.

Wenn Firefox so konfiguriert ist, dass keine Chronik gespeichert wird, wird für die Priorisierung von Vorschlägen in der Adressleiste jetzt die Anzahl der Lesezeichen für die jeweilige Domain als Kriterium herangezogen.

Links und andere fokussierbare Elemente sind unter Apple macOS standardmäßig über Tabs navigierbar, anstatt der macOS-Einstellung „Tastaturnavigation“ zu folgen. Dies ist ein besser zugänglicher Standard und entspricht außerdem dem Standard auf den anderen Desktop-Plattformen. Eine Option in den Einstellungen erlaubt es, das alte Verhalten wiederherzustellen.

Zwecks Reduzierung des digitalen Fingerabdrucks und Webkompatibilitätsproblemen wurde die CPU-Architektur im User-Agent unter Linux eingefroren und zeigt jetzt unabhängig von der tatsächlichen Hardware auch für 32-Bit-Systeme x86_64 an.

Über die Entwicklerwerkzeuge aufgenommene Screenshots landen zukünftig wie Screenshots, welche über die Screenshot-Funktion aufgenommen werden, im Downloads-Ordner statt im Ordner für Bilder.

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Auch in Firefox 127 wurden wieder mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 127 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Via http:// eingebettete <img>-, <audio>– sowie <video>-Elemente auf Seiten, welche via https:// geladen werden, werden jetzt automatisch auch via https:// geladen, sofern diese Elemente via https:// aufrufbar sind. Wenn dies nicht der Fall ist, werden die Elemente nicht länger geladen.

Alte Erweiterungen, welche nur mit dem SHA-1-Algorithmus signiert worden sind, lassen sich nicht länger installieren. Sämtliche Erweiterungen, welche auf addons.mozilla.org angeboten werden und zuletzt vor April 2019 aktualisiert worden und damit betroffen sind, wurden durch Mozilla automatisch neu signiert.

Verbesserungen der Webplattform

DNS-Prefetching für HTTPS-Dokumente via rel="dns-prefetch" wird jetzt unterstützt, um Domain-Namen für wichtige Assets anzugeben, die präventiv aufgelöst werden sollen.

Firefox 127 unterstützt die Clipboard API, welche die Möglichkeit bringt, auf Zwischenablagebefehle (Ausschneiden, Kopieren und Einfügen) zu reagieren sowie asynchron aus der Systemzwischenablage zu lesen und in diese zu schreiben. Beim Versuch, Inhalte aus der Zwischenablage zu lesen, die nicht von einer Seite gleichen Ursprungs stammen, wird ein Kontextmenü zum Einfügen angezeigt, das der Benutzer bestätigen muss.

Für Sets in JavaScript wurden mehrere neue Methoden wie unter anderem intersection(), union() und difference() implementiert.

Auch für Entwickler von Firefox-Erweiterungen gab es Neuerungen. Alle Neuerungen für Entwickler von Websites und Firefox-Erweiterungen lassen sich in den MDN Web Docs nachlesen.

Vorschau: Wetter auf der Firefox-Startseite

Wird über about:config der Schalter browser.newtabpage.activity-stream.system.showWeather per Doppelklick auf true gestellt, kann das aktuelle Wetter auf der Firefox-Startseite angezeigt werden. Über das entsprechende Menü lassen sich Temperatur-Einheit sowie Darstellungs-Modus anpassen. Sollte der automatisch erkannte Ort nicht passen, müssen Nutzer auf Firefox 128 warten. Denn dann lässt sich der Ort auch manuell auswählen.

Firefox 127

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10. Juni 2024

Solo ist ein Ende des vergangenen Jahres vom Mozilla Innovation Studio angekündigter Website-Builder, der auf Künstliche Intelligenz (KI) und einen maximal einfachen Erstellungsprozess setzt. Nun steht Solo 1.0 bereit.

Im Rahmen der Innovation Week im Dezember 2023 hatte das Mozilla Innovation Studio Solo angekündigt. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Website-Builder mit Fokus auf Selbständige, der auf generative Künstliche Intelligenz für einen maximal einfachen Erstellungsprozess setzt.

Jetzt Website-Builder Solo von Mozilla testen

Seit dem Start hat Mozilla einige Funktionen ergänzt. Jetzt hat Mozilla Solo 1.0 fertiggestellt. Neu ist unter anderem eine Option zum Aktivieren eines ganz simplen Cookie-Banners. Außerdem gibt es eine Option für einen fixierten Header, Threads von Meta wurde als Option zu den Social-Media-Kanälen hinzugefügt und die Labels in Kontaktformular können jetzt auch auf Deutsch oder Italienisch eingestellt werden. Dies war nur eine kleine Auswahl der Neuerungen. Die vollständigen Release Notes:

Version 1.0

  • Added a new fixed header option so you can have the Navigation bar always show as you scroll
  • You can now add up to 3 Text Banner and Image Banner sections
  • Added Threads as a new social media type
  • Option to now add an image to your Text Banner sections
  • Improved custom domain connection handling
  • Multiple visual UI improvements
  • Squashed a lot of small bugs including a general site speed-up
  • Slowed down transition time for gallery photos in carousel
  • Added multiple new animations to published sites giving it a more polished feel
  • Increased custom image upload cap to 30
  • New “centered” layout option for Footer text and social media icons
  • Increased character limit for the Services section items
  • Added Italian and German as new language options for the Contact Form labels

Die Nutzung von Solo ist kostenlos. Geringe Kosten fallen höchstens bei Verwendung einer benutzerdefinierten Domain an. In Zukunft könnten gegen eine monatliche Gebühr aber auch zusätzliche Funktionen bereitgestellt werden. Als Nächstes stehen weitere Optionen zum Bearbeiten und Gestalten sowie benutzerdefinierte Favicons auf der Roadmap.

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9. Juni 2024

Mozilla hat die AI Intersections Database gestartet. Dabei handelt es sich um eine Datenbank, welche Überschneidungen zwischen den dokumentierten Auswirkungen Künstlicher Intelligenz sowie verschiedenen Bereichen sozialer Gerechtigkeit erfasst.

In der AI Intersections Database von Mozilla werden Überschneidungen zwischen den wichtigsten Bereichen der sozialen Gerechtigkeit und der Menschenrechte unserer Zeit sowie die dokumentierten Auswirkungen der künstlichen Intelligenz und ihre Erscheinungsformen in der Gesellschaft dargestellt. Darüber hinaus erfasst die Datenbank zivilgesellschaftliche Organisationen, Akteure sozialer Bewegungen, Forscher und andere Einrichtungen, die entweder aktiv an diesen Schnittpunkten arbeiten oder sich gut für ein Engagement in diesen Bereichen über Partnerschaften eignen.

Die Nutzer können die Datensätze unter anderem nach Rechtsbereichen (zum Beispiel Behindertengerechtigkeit, wirtschaftliche Gerechtigkeit, Rassengerechtigkeit), nach KI-Auswirkungskategorien (zum Beispiel Vorurteile und Diskriminierung, Verletzung von Verbraucherrechten, Ausbeutung von Arbeitnehmern) und Region filtern.

Die Datenbank soll Organisationen helfen, Forschung zu betreiben, Arbeit zu teilen, Partnerschaften zu schmieden und Unterstützer im gemeinsamen Kampf für digitale Technologien zu finden, die Menschen und Gemeinschaften helfen und nicht schaden.

AI Intersections Database
AI Intersections Database
AI Intersections Database

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8. Juni 2024

Mozilla hat eine neue Mozilla Builders Initiative gestartet, in deren Rahmen Projekte bis zu 100.000 USD Förderung und Mentoring für die Entwicklung von Open-Source-Anwendungen zum Thema Lokale KI erhalten können.

Der Mozilla Builders Accelerator finanziert und unterstützt Projekte, die für das Open-Source-KI-Ökosystem wichtig sind. Ausgewählte Projekte erhalten bis zu 100.000 US-Dollar Förderung und nehmen an einem 12-wöchigen Programm teil, welches sich auf die Entwurfs-, Bau- und Testphasen der Projekte fokussiert, gefolgt von einer Alumni-Phase zur laufenden Unterstützung. Das Programm umfasst Unterrichtssitzungen, geführte Workshops und praktische Aufgaben. Die Teilnehmer haben Zugang zum Mozilla-Ökosystem, das ein breites Spektrum an Menschen, Partnern und Organisationen umfasst, die sich für Open-Source-Innovationen einsetzen. Darüber hinaus wird es Möglichkeiten geben, die Projekte über Mozilla-Kanäle und -Veranstaltungen zu präsentieren.

Damit ein Projekt für die Förderung infrage kommt, muss es sowohl unter einer Open-Source-Lizenz stehen als auch Lokale KI zum Thema haben, sprich Künstliche Intelligenz, welche direkt auf dem Gerät des Endanwenders und nicht in einer Cloud ausgeführt wird. Lokale KI bietet im Vergleich erhebliche Vorteile in Bezug auf Datenschutz, Kosteneffizienz, kulturelle Relevanz und Systemzuverlässigkeit.

Bewerbungsschluss ist der 1. August 2024. Teilnehmer verpflichten sich, während der Laufzeit des Programms Vollzeit an ihrem Projekt zu arbeiten und sowohl beim Kick-Off-Workshop am 12. September 2024 sowie am Demo-Tag am 5. Dezember 2024 anwesend zu sein.

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7. Juni 2024

Mögt ihr auch diese Hacker-Szenen in Filmen, bei denen der Bildschirm der Nerds gezeigt wird? Der ist dann meist zugeballert mit seltsamen Fenstern, in denen die Post abgeht.

Falls ihr mal im Cafe oder in der Bahn flexen wollt, empfehle ich das hollywood Paket. Einmal gestartet, zaubert es herrlich melodramatisches Technogebabbel auf euren Bildschirm.

:-)

Weblinks



 

5. Juni 2024

Mit ØDin, kurz für Zero-Day Investigation Network, hat Mozilla ein Bug-Bounty-Programm für Generative Künstliche Intelligenz (GenAI) gestartet.

Unter einem Bug-Bounty-Programm versteht man Initiativen, welche für das Melden von Sicherheitsproblemen Belohnungen ausloben. Mit dem Zero-Day Investigation Network, kurz ØDin, hat Mozilla nun ein Bug-Bounty-Programm für sogenannte Generative Künstliche Intelligent (GenAI) gestartet.

Während es bereits andere Bug-Bounty-Programme wie HackerOne und BugCrowd gibt, beschränken diese sich auf Sicherheitsprobleme in der Software selbst. Bei ØDin soll es um die Absicherung des gesamten Ökosystems und explizit um Schwachstellen gehen, welche andere Programme ausschließen. Dies schließt vor allem Schwachstellen in den KI-Modellen mit ein. So soll ØDin die erste und bisher einzige Bug-Bounty-Plattform sein, welche offen Anreize für die Modellforschung schafft.

Da sich die Technologielandschaft ständig weiterentwickelt, sehen wir die Notwendigkeit für die nächste Evolution der Bug-Bounty-Programme, um das GenAI-Ökosystem weiter voranzutreiben und die Schwachstellen in den Modellen selbst zu beheben. Zu diesen Schwachstellen gehören Prompt Injection, Training Data Poisoning, Denial of Service und mehr. Mozilla investiert in die nächste Generation der GenAI-Sicherheit mit dem 0Day Investigative Network (0Din), einem Bug-Bounty-Programm für große Sprachmodelle (LLMs) und andere Deep Learning Technologien. 0Din erweitert die Möglichkeiten zur Identifizierung und Behebung von GenAI-Sicherheit, indem es über die Anwendungsebene hinausgeht und sich auf neu entstehende Klassen von Schwachstellen und Schwachstellen in diesen neuen Generationen von Modellen konzentriert.

Mozilla

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2. Juni 2024

Ich baue fast alle meine Dokumente mit quarto, seien es Briefe, Handouts, Artikel oder Folien. Für letztere bin ich über den Beitrag von Emil Hvitfeldt gestolpert. Er bindet iframes als Hintergrund ein, um animierte Folien zu erzeugen.

Passende Hintergrundanimationen finden sich dabei z.B. auf codepen.io und auch im GitHub Repository von Emil.

iFrame einbinden

  • Im Verzeichnis der .qmd-Datei erstellt ihr einen weiteren Unterordner, und nennt ihn z.B. iframes.
  • Ladet ein passendes iframe herunter, z.B. von der GitHub-Seite von Emil Hvitfeldt.
  • Den Ordner des iframes schiebt ihr in euren iframes-Ordner.
  • Hinter die Rauten einer neuen Folie schreibt ihr {background-iframe="Pfad/zur/index.html"}, also z.B.
## title {background-iframe="iframes/meatballs/index.html"}
  • Im YAML-Header muss zudem der Parameter preload-iframes: true gesetzt werden.
  • Eine Beispieldatei könnte so aussehen:
---
title: "iframe backgrounds"
preload-iframes: true
format:
  revealjs:
    embed-resources: true
---

## {.center .white background-iframe="iframes/ambient/index.html"}
::: {.r-fit-text}
Ambient
:::

## {.center background-iframe="iframes/moving-waves/index.html"}
::: {.r-fit-text}
Moving Waves
:::

Das sieht dann in etwa so aus:

(es kann uU etwas dauern, bis der Hintergrund sichtbar ist. Das ist lokal in der “echten” Präsentation aber nicht der Fall)

Nachteil

Einen Nachteil habe ich ebenfalls festgestellt: da die Hintergründe per iframe eingebunden werden, sind sie in der HTML-Präsentationsdatei selbst nicht enthalten, auch nicht, wenn der Parameter embed-resources: true gesetzt ist. Das heisst, man kann die Präsentationsdatei nicht “einfach so” weitergeben, weil dann die animierten Hintergründe nicht mehr funktionieren.

Wenn die Präsentation mittels decktape in eine PDF-Datei umgewandelt wird, bleibt ein Screenshot des Hintergrunds erhalten.

Weblinks



 

1. Juni 2024

Mozilla Hubs war eine Plattform, um virtuelle Treffpunkte zu erstellen. Mit dem 31. Mai 2024 erfolgte die planmäßige Abschaltung durch Mozilla. In Zukunft geht es bei der neu gegründeten Hubs Foundation weiter.

Was ist Mozilla Hubs?

Mit dem Start von Mozilla Hubs im April 2018 ging eine Online-Plattform an den Start, welche es Nutzern ermöglicht, sich in sogenannten Räumen virtuell zu treffen. Das Besondere an Hubs: es spielt sich komplett im Web ab – keine geschlossene Plattform, keine Installation einer Anwendung, keine Abhängigkeit von einem bestimmten Gerät. Einfach eine URL teilen und miteinander treffen. Hubs funktioniert in jedem Browser, am Smartphone – und auch mit der VR-Brille, wo Hubs als virtuelle Plattform sein volles Potenzial entfaltet. Mozilla Hubs ist quasi eine Miniatur-Ausgabe eines Web-basierten „Metaverse“, aber Open Source und mit Fokus auf Datenschutz.

Mitte Februar hatte Mozilla angekündigt, im Rahmen einer Umstrukturierung die Weiterentwicklung von Mozilla Hubs einzustellen. Am 31. Mai 2024 folgte schließlich die planmäßige Abschaltung.

Hubs Foundation

Mit der Hubs Foundation hat die Community eine neue Non-Profit-Heimat für die Hubs ins Leben gerufen. Hier soll das Projekt weiterentwickelt werden. Die Git-Repositorys wurden von Mozilla an die Hubs Foundation übertragen, ebenso wie der Discord-Server.

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31. Mai 2024

Ich hatte es geahnt, aber dann ging es doch schneller als gedacht. Mit der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes Ende April wurde in einem Fall in Frankreich die Speicherung von IP-Adressen seitens des ISPs auf Vorrat nicht nur für den Bereich schwerer Straftaten, sondern auch für Urheberrechtsverstöße für zulässig erachtet. Damit ist eine Diskussion wieder auf dem Tisch, die seit 20 Jahren regelmäßig aufflammt, aber bisher durch Urteile gegen die erlassenen Gesetze eingefangen wurde.

Mit diesem Thema haben wir uns vergangene Woche mit Professor Dr. Stephan G. Humer in der 48. Episode des Risikozone-Podcasts beschäftigt, den ich euch wärmstens empfehlen kann.

Die klassische VDS in Deutschland wird momentan nicht praktiziert, da sie nach einem älteren Urteil des EuGH, das konkret das deutsche Gesetz betraf, als rechtswidrig eingestuft wurde. Nichtsdestotrotz ist die Diskussion wieder eröffnet und alle Möglichkeiten für Vorhaben zur Wiedereinführung werden wieder eingebracht. Das Thema wird uns also weiterhin noch eine ganze Weile verfolgen.

Klar, im Urteil des EuGH wird als Bedingung gestellt, dass Maßnahmen getroffen werden müssen, damit die Privatsphäre der einzelnen Nutzer gewahrt bleibt, aber das ändert nichts daran, dass die Daten grundsätzlich erstmal erhoben werden. Die "Neuerung" in diesem Urteil zu der Thematik ist, dass IP-Adressen und Identitäten getrennt gespeichert werden müssen. Mir ist allerdings noch nicht einleuchtend, was im Urteil mit der "Verknüpfung nur unter Verwendung eines leistungsfähigen technischen Verfahrens [...], das die Wirksamkeit der strikten Trennung dieser Datenkategorien nicht in Frage stellt" gemeint ist. Sollen die Datenbanken mit einem anschließend zu verwerfenden Schlüssel verschlüsselt werden, der bei der Verknüpfung erst geknackt werden muss? Am Ende kann ein technisches Verfahren doch gar nicht feststellen, ob ein Gesuch den formellen juristischen Anforderungen genügt oder nicht.

Technisch reden wir hier im Übrigen von zwei Teilaspekten: einerseits die Speicherung, welche Stationen (mit welchen IP-Adressen) miteinander kommunizieren und andererseits, wer hinter welcher IP-Adresse steckt. Diese ganze letzte Thematik haben wir allerdings nur, weil die ISPs einerseits ungern Privatkunden feste IP-Adressen vergeben und andererseits mitunter gar nicht so viele IP(v4)-Adressen wie Kunden haben und dann zu Tricks wie CG-NAT greifen müssen. Hämisch könnte man jetzt fragen, warum in dem Zusammenhang die Politik noch nicht alle zu IPv6 verpflichtet hat. Auf der anderen Seite wird deutlich, wie sehr sich das Internet verändert hat, nachdem es ein Massenmedium wurde.

Früher wurden feste IP-Adressen genutzt und die Zuordnung größtenteils öffentlich hinterlegt. Die Teilnehmer des Internets kannten sich mehr oder weniger sowieso alle untereinander. Als das Internet mehr und mehr ein Massenmedium wurde, ging es allerdings nicht mehr um den wissenschaftlichen oder beruflichen Austausch, sondern auch vorrangiger um das private Leben, wodurch auf einmal Grundrechte tangiert wurden und das Thema der Anonymität im Netz aufkam.

Gespeichert werden die Zuordnungen wohl auch weiterhin noch, aber sichtbar sind sie nur noch für Behörden und ähnliche Organisationen. Spätestens mit dem breiten Ausrollen der DSGVO wurde z. B. der whois-Dienst der DENIC für die Öffentlichkeit geschlossen. Wer einen Webseitenbetreiber ermitteln möchte, der kein Impressum auf der Seite stehen hat, schaut seitdem in die Röhre.

Vorratsdatenspeicherung ist und bleibt somit ein netzpolitisches Thema und lässt sich somit nicht auf der rein technischen Ebene erklären. Von da aus kann man sich oft an den Kopf fassen, was da alles von der Technik erwartet wird. Solche Themen sind auch ein Abbild der Gesellschaftspolitik, was daran deutlich wird, dass im Wesentlichen Deutschland eines der wenigen kritischen Länder diesbezüglich ist.

Die Never-ending-Story geht jetzt also in die nächste Runde. Weitere Probleme, Risiken und Lösungsansätze könnt ihr gerne euch in unserem Podcast anhören und in den Kommentaren mitdiskutieren.

29. Mai 2024

Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 115.11.1 ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht.

Neuerungen von Thunderbird 115.11.1

Thunderbird 115.11.1 bringt genau eine Änderung gegenüber der Vorversion: So wird für einen Prozent der Nutzer eine Umfrage angezeigt, in welcher um Feedback gebeten wird.

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28. Mai 2024

Mozilla hat Firefox 126.0.1 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 126.0.1

Mit dem Update auf Firefox 126.0.1 behebt Mozilla ein Barrierefreiheitsproblem beim Betrachten von PDF-Dateien mit einem Screenreader.

Ein Problem mit Drag and Drop auf Websites unter Linux wurde behoben.

Ebenfalls behoben wurde ein Problem, welches zu einer hohen GPU-Speicherlast bei bestimmten Grafikchips von AMD führte.

Unter Apple macOS waren die Texte des Absturzmelders nicht mehr übersetzt.

Dazu kommen mehrere potenzielle Absturzursachen sowie ein Problem mit der JavaScript-Methode Array.sort, welche behoben worden sind.

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27. Mai 2024

Mit Thunderbird Appointment wird die MZLA Technologies Corporation einen neuen Online-Dienst starten, welcher die Terminplanung vereinfachen sollen.

Die MZLA Technologies Corporation, Entwicklerin des E-Mail-Programms Thunderbird, arbeitet an einem neuen Online-Dienst, der sich Thunderbird Appointment nennt. Dieser beschreibt sich in eigenen Worten wie folgt:

  • Thunderbird Appointment macht Termine finden zum Kinderspiel. Spar dir den Aufwand und gestalte deinen Tag effizienter.
  • Einen Termin planen: Mit mehreren Möglichkeiten, Meetings zu organisieren und einzurichten.
  • Definiere deine Verfügbarkeit: Lege fest, wann und wie deine Zeit gebucht wird.
  • Mit anderen teilen: Versende deinen persönlichen Link per E-Mail, oder füge ihn deiner Website hinzu.
  • Verbinde deine Kalender und finde alle deine Termine an einem Ort. Buche einmalige oder wiederkehrende Veranstaltungen und lade andere dazu ein.
  • Du musst ein Treffen mit einem Kunden organisieren? Schicke einfach deine allgemeine Verfügbarkeit. Kein Grund mehr, mit dem Kalender zu jonglieren.

Thunderbird Appointment

Thunderbird Appointment

Thunderbird Appointment

Die Datenschutzerklärung von Thunderbird beschreibt zusätzlich zu den oben genannten Informationen die Möglichkeit, Kalender von Google, Apple oder Microsoft an Thunderbird Appointment anbinden zu können.

Wann Thunderbird Appointment an den Start gehen wird, steht zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest. Auch darüber, ob die Nutzung vollständig kostenlos bleiben wird, liegen noch keine Informationen vor. Aktuell lassen sich keine Anzeichen für eine kostenpflichtige Version finden.

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22. Mai 2024

Mozilla hat eine Roadmap veröffentlicht, welche beschreibt, an welchen größeren Features für Firefox sie in den kommenden Monaten arbeiten werden.

Auf seiner Ideen-Plattform Mozilla Connect hat Mozilla einen Ausblick auf die nächsten großen Firefox-Features gegeben. Teilweise hat Mozilla die Arbeiten bereits begonnen. In diesen Fällen nennt der Artikel die dazugehörige Option für about:config, um das jeweilige Feature zu aktivieren und die Entwicklung zu verfolgen. In allen diesen Fällen befindet sich die Entwicklung aber noch in einem frühen Stadium und repräsentiert zu diesem Zeitpunkt noch nicht das fertige Produkt.

Umsetzung häufig gewünschter Funktionen

Tab-Gruppen sowie vertikale Tabs sind auf der Liste der meistgewünschten Funktionen auf Platz 1 respektive Platz 3. Wie ich bereits im April berichtet habe, arbeitet Mozilla an beidem. In diesem Zusammenhang arbeitet Mozilla auch an einer neuen Seitenleiste für den schnellen Zugriff auf bestimmte Funktionen. Neugierige Nutzer können sidebar.revamp auf true setzen.

Ein neuer Profilmanager, der direkt im Menü integriert wird, wird das schnelle Wechseln zwischen verschiedenen Firefox-Profilen ermöglichen. Die Entwicklung dieser Funktion findet hinter der Option browser.profiles.enabled statt.

Für die Startseite von Firefox wird der Nutzer aus Hintergrundbildern auswählen können. Auch hierüber habe ich bereits berichtet. Die Aktivierung erfolgt über browser.newtabpage.activity-stream.newtabWallpapers.enabled.

Die Privatsphäre-Einstellungen sollen überarbeitet und leichter zu verstehen werden. Ebenfalls überarbeitet werden sollen die Menüs, welche die wichtigsten Aktionen priorisieren werden.

Fortgesetzter Fokus auf Performance und Webkompatibilität

Die Geschwindigkeit, mit der Websites geladen werden, die Akkulaufzeit bei Nutzung von Firefox sowie die Kompatibilität mit Webstandards waren schon immer Fokusthemen und werden es auch weiterhin bleiben. Mozilla nennt hier den Speedometer 3-Benchmark als Beispiel, den die großen Browserentwickler gemeinsam entwickeln und der bereits 20 Prozent Geschwindigkeits-Verbesserungen nachweist, die Mozilla in den letzten Monaten in Firefox erreichen konnte. Im Rahmen der Interop-Initiative arbeiten die Browserentwickler auf Ebene der Webstandards an den gleichen Zielen.

Weitere KI-Funktionen, welche den Datenschutz respektieren

Künstliche Intelligenz, welche einen Mehrwert für den Nutzer schafft und dabei die Privatsphäre respektiert, ist bereits Teil von Firefox. So besitzt Firefox eine Übersetzungsfunktion, welche lokal auf dem System des Nutzers arbeitet und nichts an einen Cloud-Dienst wie beispielsweise Google Translate sendet. Mit der Integration von Fakespot erkennt Firefox gefälschte Produktbewertungen auf Amazon.

Die nächste KI-Funktion, deren Entwicklung Mozilla in Kürze starten wird, ist die automatische Generierung von Alternativtexten für Bilder, die in PDF-Dateien eingefügt werden. Auch diese Funktion wird lokal arbeiten und keine Daten an eine Cloud senden. Leider werden Alternativtexte für Bilder in der Content-Erstellung immer noch sehr häufig vernachlässigt. Profitieren werden von dieser Funktion vor allem Menschen mit Beeinträchtigungen, die auf Alternativtexte angewiesen sind, weil sie keine Bilder sehen können.

Die Zukunft von Firefox mitgestalten

Die Auswahl der Funktionen wie auch die Plattform, auf der diese Roadmap angekündigt worden ist, sind kein Zufall. Mozilla legt sehr großen Wert auf das Feedback seiner Nutzer. Jedem, der eine Meinung hat und die Zukunft von Firefox mitgestalten möchte, möchte ich daher ans Herz legen, Mozillas Ideen-Plattform Mozilla Connect zu besuchen, Ideen einzureichen und mit Mozilla sowie anderen Community-Mitgliedern zu diskutieren.

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20. Mai 2024

Mozilla hat Version 2.22 seiner VPN-Clients für das Mozilla VPN veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen vom Mozilla VPN 2.22.

Mit dem Mozilla VPN bietet Mozilla in Zusammenarbeit mit Mullvad sein eigenes Virtual Private Network an und verspricht neben einer sehr einfachen Bedienung eine durch das moderne und schlanke WireGuard-Protokoll schnelle Performance, Sicherheit sowie Privatsphäre: Weder werden Nutzungsdaten geloggt noch mit einer externen Analysefirma zusammengearbeitet, um Nutzungsprofile zu erstellen.

Jetzt Mozilla VPN nutzen

Die Neuerungen vom Mozilla VPN 2.22

Mit dem Update auf das Mozilla VPN 2.22 hat Mozilla eine neue Option hinzugefügt, um das Mozilla VPN auf die Standard-Einstellungen zurückzusetzen. Ansonsten bringt das Update wie immer auch Fehlerbehebungen sowie weitere Verbesserungen unter der Haube.

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15. Mai 2024

Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 115.11 ein planmäßiges Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht.

Neuerungen von Thunderbird 115.11

Mit dem Update auf Thunderbird 115.11 hat die MZLA Technologies Corporation ein planmäßiges Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht. Das Update bringt diverse Fehlerbehebungen und Verbesserungen unter der Haube, welche sich in den Release Notes (engl.) nachlesen lassen. Auch wurden diverse Sicherheitslücken geschlossen.

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14. Mai 2024

Mozilla hat Firefox 126 für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen – wie immer auf diesem Blog weit ausführlicher als auf anderen Websites.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

NVIDIA RTX Video Super Resolution und Video HDR

Firefox 126 unterstützt Video Super Resolution und Video HDR für Nutzer einer Grafikkarte mit NVIDIA RTX KI-Technologie.

NVIDIA RTX Video Super Resolution verbessert und schärft Videos mit niedrigerer Auflösung und entfernt blockartige Artefakte, die häufig bei gestreamten Videos mit niedriger Bitrate zu sehen sind.

NVIDIA RTX Video HDR konvertiert automatisch und in Echtzeit SDR-Videos zu HDR10-Videos und bringt bei Nutzung eines entsprechenden Bildschirms mehr Dynamik und Farbtiefe.

Beide Features können im NVIDIA Control Panel aktiviert werden. Neben einer entsprechenden Grafikkarte (mindestens 20er Serie) werden die Treiberversion 530 oder höher (Video Super Resolution) beziehungsweise 550 oder höher (RTX Video HDR) sowie eine 64-Bit-Version von Windows benötigt.

Hardwarebeschleunigte Wiedergabe von AV1-Videos unter Apple macOS

AV1-Videos können bereits seit Firefox 98 unter Linux und seit Firefox 100 unter Windows durch die Hardware beschleunigt werden, eine entsprechende Grafikkarte vorausgesetzt. Firefox 126 bringt die Hardwarebeschleunigung für AV1-Videos auch auf Apple macOS, sofern ein Apple M3 oder neuer eingesetzt wird.

Bessere Website-Performance dank zstd-Komprimierung

Firefox unterstützt jetzt zstd als Alternative zur brotli- und gzip-Komprimierung für Webinhalte, was höhere Komprimierungsstufen bei gleicher CPU-Auslastung oder umgekehrt eine niedrigere CPU-Auslastung des Servers für die gleiche Komprimierung ermöglicht. Facebook ist ein prominentes Beispiel, wo starker Gebrauch von zstd gemacht wird.

Verbesserte Kopieren von Links ohne Tracking-Parameter

Im Kontextmenü von Links auf Websites gibt es seit Firefox 120 neben dem normalen Eintrag zum Kopieren eines Links noch einen weiteren Eintrag, um Links ohne bestimmte Tracking-Parameter zu kopieren. Dabei handelt es sich um Parameter wie beispielsweise utm_campaign, die man sehr häufig in Links sieht.

Mit Firefox 126 hat Mozilla die Funktion verbessert. Die Option unterstützt nun das Blockieren von über 300 Tracking-Parametern aus kopierten Links, einschließlich derer von großen Shopping-Websites.

Nur in den USA: Such-Telemetrie

Ausschließlich für Nutzer in den USA hat Mozilla die Telemetrie für Suchanfragen innerhalb von Firefox erweitert. Dabei werden die Suchbegriffe einer von 20 Content-Kategorien zugeordnet und an Mozilla gesendet. Die 20 Kategorien sind Tiere, Kunst, Autos, Geschäft, Karriere, Bildung, Mode, Finanzen, Lebensmittel, Regierung, Gesundheit, Hobbys, Haus, Nachrichten, Immobilien, Gesellschaft, Sport, Technik, Reisen sowie nicht eindeutig.

Das Ganze erfolgt in einer Weise, welche den Datenschutz respektiert: So werden keine genauen Suchbegriffe übermittelt, die Daten keinem spezifischen Nutzer zugeordnet, mittels Oblivious HTTP (OHTTP) anonymisiert und keine IP-Adresse oder andere potenziell identifizierenden Daten gesendet, keine Profile gebildet und die Daten auch mit keinem anderen Unternehmen geteilt.

Zweck des Ganzen ist es, Mozilla bessere Einblicke zu geben, was den Nutzern wichtig ist, und das entsprechend in der Entwicklung neuer Firefox-Funktionen zu priorisieren.

Sonstige Endnutzer-Neuerungen von Firefox 126

Firefox wird seit Version 118 standardmäßig mit einer lokalen Funktion zur maschinellen Übersetzung von Websites für den Browser ausgeliefert. Das bedeutet, dass die Übersetzung vollständig im Browser geschieht und keine zu übersetzenden Inhalte an einen Datenriesen wie Google oder Microsoft übermittelt werden müssen. Neu ist die Unterstützung der katalanischen Sprache.

Der Absturzmelder von Firefox wurde komplett neu in der Programmiersprache Rust geschrieben, womit die Grundlage für zukünftige Verbesserungen geschaffen wurde.

Für die Funktion, kürzlich geschlossene Fenster wieder zu öffnen, merkt sich Firefox standardmäßig jetzt bis zu fünf statt nur bis zu drei Fenster.

Verbesserungen gab es auch beim Ausdruck von Websites, welche Tabellen nutzen.

Befindet sich eine URL in der Zwischenablage und die Adressleiste wird fokussiert, hat Firefox diese seit Firefox 125 direkt in der Adressleiste vorgeschlagen. Aufgrund eines Performance-Problems, welches Mozilla derzeit noch untersucht, wurde die Funktion in Firefox 126 wieder deaktiviert. Mit einem späteren Update soll die Funktion erneut Einzug in Firefox erhalten.

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Auch in Firefox 126 wurden wieder mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 126 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Verbesserungen der Entwicklerwerkzeuge

Drückt man bei aktivem Entwicklerwerkzeug die ESC-Taste, öffnet sich ein Konsolen-Fenster zusätzlich zum aktiven Werkzeug. Dies kann praktisch für manche Entwickler sein, während andere das vielleicht eher nervig finden. In den Einstellungen der Entwicklerwerkzeuge gibt es jetzt eine Einstellung, um die zusätzliche Konsole zu deaktivieren.

Bei Verwendung von CSS-Variablen für Farbeigenschaften zeigt der Inspektor neben den entsprechenden Eigenschaften jetzt einen Farbwähler an. Bislang war dieser nur zu sehen, wenn Farbwerte direkt einer Eigenschaft zugewiesen waren.

Außerdem gab es Performance-Verbesserungen des Inspektor-Entwicklerwerkzeugs.

Verbesserungen der Webplattform

Firefox 126 bringt Unterstützung für die Web-APIs URL.parse() sowie die Screen Wake Lock API. Mittels indexedDB.databases() kann über IndexedDB-Datenbanken iteriert werden.

Auf CSS-Seite neu ist die Unterstützung von :state() und zoom.

Die Unterstützung für den Video-Codec Theora, der im Web kaum noch genutzt wird und seit März auch von Chromium-basierten Browsern nicht mehr unterstützt wird, wurde entfernt.

Auch für Entwickler von Firefox-Erweiterungen gab es ein paar Neuerungen. Alle Neuerungen für Entwickler von Websites und Firefox-Erweiterungen lassen sich in den MDN Web Docs nachlesen.

Vorschau: Übersetzung von markiertem Text und Hintergrundbild für die Firefox-Startseite

Mozilla arbeitet zwischen den Releases häufig an mehr neuen Funktionen, als schlussendlich ersichtlich sind, weil neue Funktionen teilweise noch nicht aktiviert sind, während Mozilla weitere Verbesserungen vornimmt. Die zwei interessantesten Neuerungen, die in Firefox 126 als Vorschau aktiviert werden können, sind zum einen die Übersetzung von markiertem Text anstelle einer vollständigen Website-Übersetzung sowie das Festlegen eines Hintergrundbildes für die Startseite von Firefox.

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13. Mai 2024

Nightly-Versionen von Firefox für Linux stehen jetzt auch für die CPU-Architektur AArch64, auch bekannt als ARM64, zur Verfügung.

Während Firefox für Windows bereits als 32-Bit- und 64-Bit-Version für x86-CPUs sowie als Version für AArch64/ARM64 heruntergeladen werden kann und Firefox für Apple macOS ein sogenannter Universal Build ist, der gleichzeitig Intels x86-Prozessoren sowie Apple Silicon (AArch64) unterstützt, steht Firefox für Linux bislang nur als 32-Bit- und 64-Bit-Download für die x86-Architektur zur Verfügung.

Seit vergangenem Monat stellt Mozilla zumindest Nightly-Versionen von Firefox für Linux auf Systemen mit AArch64/ARM64-CPU bereit. Diese können sowohl als .deb-Paket über Mozillas APT-Repository als auch als .tar.bz2-Archiv von Mozillas Download-Seite heruntergeladen werden.

Finale Firefox-Versionen, Firefox ESR und Firefox Beta gibt es zu diesem Zeitpunkt noch nicht für AArch64/ARM64. Diese dürften im Laufe der kommenden Monate folgen.

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11. Mai 2024

Ich befinde mich gerade mehr oder weniger freiwillig auf Reha, und bin aufgrund dessen, was die hier Internetzugang nennen, minimal genervt.

Man verlangt nämlich ernsthaft, dass ich hier effektiv pro Gerät 50€ abdrücke, für einen maximal limitierten, zeitlich begrenzten Zugang zu deren WLAN. Das Thema stark limitiert spreche ich später im zweiten Teil nochmal an, bleiben wir für den ersten Teil mal bei den Finanzen.

Ich sehe nämlich absolut nicht ein, für einen lausigen Zugang 50€ pro Gerät abzudrücken. Hier werden pro Jahr um die 2100 Menschen untergebracht, jede Person darf dabei 50€ pro Gerät abdrücken, und niemals im Leben betreiben die hier Infrastuktur, die mit über 100.000€ im Jahr abgesichert werden müsste. 200.000€ wenn man zwei Geräte hat.

Das ist einfach nur … ich weiß nicht, ich hab das Gefühl selbst Bezeichnungen wie Kapitalismus im Endstadium können nicht ausdrücken wie fucking viel Profit die hier machen, wenn man WLAN-Zugang haben will.

Also, wirklich Profit, deren Access-Points sind jetzt nicht so geil, dass da wirklich viel Geld reingeflossen wäre.

 


Das schöne ist, WLAN-Zugang pro Gerät beschränken ist technisch nicht so wirklich möglich. Denn natürlich kann man das umgehen.

Die einfachste Option ist, dass man sich ein „Primärgerät“ heraussucht, etwa das eigene Smartphone, das mit dem WLAN verbindet, und damit dann einen Hotspot eröffnet. Das routet sämtlichen Traffic über das Smartphone, was auch nicht perfekt ist, aber das tut wenigstens.

 


Minimal komplizierter (und „minimal“ ist hier keinesfalls sarkastisch gemeint, denn es ist trivial, wirklich), ist MAC spoofing. Wobei spoofing eigentlich der falsche Begriff ist, denn jedes neuere Gerät unterstützt das setzen einer benutzerdefinierten MAC-Adresse. Da ist wirklich keine Kunst mehr dabei.

Im Endeffekt verbindet man ein Gerät mit dem WLAN, schaut dann was für eine MAC-Adresse das Gerät hat, und klont diese dann auf ein anderes Gerät. Und tada, schon haben zwei Geräte Zugang.

 

Und genau das habe ich letztlich auch gemacht. Erstmal das Android-Smartphone mit dem WLAN verbunden, und dann unter Systemeinstellungen → Netzwerk und Internet → Internet → Gespeicherte WLANs → mal geschaut, welche MAC-Adresse das Gerät denn für diese Verbindung verwendet (falls ihr's nicht wisst: Die MAC-Adresse sollte eigentlich pro Gerät einzigartig sein, praktisch wechselt die bei neueren Geräten aber pro WLAN-Netz einfach durch, aus Privatsphäregründen).

Diese habe ich mir dann notiert (sollte im Format 12:34:56:ab:cd:ef sein), das Laptop (mit Fedora 40) angeworfen, mich mit dem WLAN verbunden, und dann kam natürlich erstmal eine Fehlermeldung. Also WLAN wieder deaktiviert, und dann mal das Terminal angeworfen:

$ nmcli connection modify "" wifi.cloned-mac-address 12:34:56:AB:CD:EF
$ nmcli connection up ""

Und das war's auch schon. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es schlau ist, den Zugang auch tatsächlich parallel am Smartphone und am Laptop zu verwenden. Ich persönlich wechsle einfach (d.h. WLAN immer nur auf einem der beiden Geräte an), das klappt für mich ganz gut.

 

Wer dann noch ein Tablet o.ä. dabei hat, kann auf diesem technisch gesehen auch die MAC-Adresse setzen, leider dann aber nicht ganz so trivial. Unter Android erfordert das zumindest einen Rootzugang und passende Apps, ggf. reicht auch der Zugriff via adb aus, so genau habe ich mich damit nicht befasst, weil hier im Zweifel kein Problem (Smartphone kann ja einfach einen Hotspot mit beliebig vielen Clients eröffnen und fertig).

9. Mai 2024

Verschlüsselungslösungen für Cloud-Dienste sind ein Bereich, der seit Jahren stagniert. Die Anbieter integrieren E2E-Verschlüsselung nicht in ihre Clients, weil dadurch viele nachgefragte Funktionen verloren gehen. Drittanbieterlösungen werden aber tendenziell sogar weniger.

Aus aktuellem Anlass musste ich mich mal wieder mit Verschlüsselungslösungen für die Cloud beschäftigen. Der Bereich ist eigentlich ein alter Hut, aber meiner subjektiven Wahrnehmung nach bewegen wir uns hier seit Jahren seitwärts oder gar rückwärts.

Ich habe mich vor etwas mehr als zwei Jahren schon einmal mit dem Thema befasst. Seit der Zusammenstellung hat Dopbox den deutschen Dienst Boxcryptor erworben. Damit ist das größte proprietäre Produkt in diesem Bereich vom Markt verschwunden. EncFS ist faktisch gebrochen (letzte Diskussion bei BIT) und überhaupt nur noch bei einigen Nutzern präsent, weil viele Linux-Distributionen ihrer Scharnierfunktion nicht nachkommen.

Grundsätzlich können natürlich auch herkömmliche Verschlüsselungslösungen wie VeraCrypt oder LUKS in der Cloud eingesetzt werden. Aufgrund der Arbeitsweise der meisten Dienstanbieter und Clientanwendungen sind jedoch dateibasierte Verschlüsselungsansätze sinnvoller und werden daher oft als Cloud-Verschlüsselung vermarktet.

Damit bleibt übrig:

CryptomatorSimpleumSafeCryFSsecurefsgocryptfsrclone
Linuxxxxxx
macOSxxx (Homebrew)x (Homebrew)x
Windowsxx (Experimentell)x (via cppcryptfs)x
iOSxx
Androidxx (via DroidFS)
Letzter Release29.4.202420.7.2023 22.4.202410.6.20231.3.2024
WebseiteWebseiteWebseiteWebseiteWebseiteWebseite

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es immer gute Lösungen gibt, wenn man auf ein einziges Betriebssystem setzt. Sobald man aber mehrere Betriebssysteme einsetzt und alle auf denselben verschlüsselten Cloud-Speicher zugreifen sollen, bleibt nur Cryptomator übrig.

8. Mai 2024

Firefox besitzt eine Leseansicht, welche Artikel in einer Weise aufbereitet, dass sie besonders gut und störungsfrei gelesen werden können. Diese Ansicht bietet bereits einige Anpassungsmöglichkeiten. In Zukunft wird der Nutzer noch mehr Kontrolle über die Darstellung erhalten.

Per Klick auf das Buch-Symbol in der Adressleiste erscheinen Artikel im Web so aufbereitet, dass sie störungsfrei gelesen werden können. Konkret bedeutet dies eine angenehme Farbgebung und Schriftgestaltung sowie keine störenden Elemente wie Werbung. Der Nutzer hat hierbei auch diverse Anpassungsmöglichkeiten und kann sich die Artikel sogar vorlesen lassen.

Zu den bereits vorhandenen Anpassungsmöglichkeiten gehören die Wahl zwischen einer Schrift mit oder ohne Serifen, die Wahl zwischen einem hellen, einem dunklen sowie einem sepiafarbenen Farbschema, die Änderung der Inhaltsbreite, der Schriftgröße sowie des Zeilenabstands.

Leseansicht in Firefox

Wer eine Nightly-Version von Firefox nutzt, findet über about:config zwei neue Schalter. Wird die Option reader.improved_text_menu.enabled auf true gesetzt, ändert sich die Darstellung der Textoptionen. Inhaltsbreite und Zeilenabstand können dann über einen Schieberegler eingestellt werden. Ebenfalls per Schieberegler eingestellt werden können die ganz neuen Optionen für den Zeichenabstand sowie für den Wortabstand. Auch die Ausrichtung des Textes (linksbündig, zentriert, rechtsbündig) ist in Zukunft einstellbar.

Leseansicht in Firefox

Die zweite neue Option ist reader.colors_menu.enabled, welche ein neues Farbmenü aktiviert. Neben Hell, Dunkel und Sepia stehen hier mit Grau sowie Kontrast zwei weitere Farbvarianten zur Verfügung.

Leseansicht in Firefox

Über einen Reiter „Benutzerdefiniert“ kann der Benutzer sogar ein komplett individuelles Farbschema mit beliebigen Farben konfigurieren.

Leseansicht in Firefox

Damit sind die neuen Anpassungsmöglichkeiten noch nicht abgeschlossen. So sind auch noch Optionen für die Schriftstärke sowie die verwendete Schriftart geplant.

Neben einem erhöhten Komfort für die Nutzer ist es Mozillas Ziel mit den neuen Anpassungsmöglichkeiten, alle Kriterien erfüllbar zu machen, welche nach dem WCAG-Standard für die Barrierefreiheit relevant sind.

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7. Mai 2024

Sogenannte Host-Berechtigungen sind seit dem Manifest v3 für Firefox-Erweiterungen grundsätzlich optional. Ab Firefox 127 werden die Host-Berechtigungen automatisch bei Installation der Erweiterung gewährt.

Entwickler von Browser-Erweiterungen nutzen die sogenannte WebExtension-Architektur. Dabei gibt es die ältere Version des Standards, das sogenannte Manifest v2 (MV2), und dessen Weiterentwicklung, das Manifest v3 (MV3). Firefox unterstützt seit Veröffentlichung von Firefox 109 im Januar 2023 das Manifest v3 zu großen Teilen.

Ein wesentlicher Unterschied für MV3-Erweiterungen ist, dass Host-Berechtigungen, also Berechtigungen, welche für bestimmte Domains gelten, grundsätzlich optional sind, vom Nutzer also jederzeit deaktiviert werden können. Entwickler von Erweiterungen müssen dies berücksichtigen und sollten auch eine einfache Möglichkeit zur Aktivierung bereitstellen. Ansonsten müssen Nutzer die Berechtigungen umständlicher über die Add-ons-Verwaltung (about:addons) gewähren.

Dies kann zum Beispiel so aussehen:

Manifest v3 (MV3) Host-Berechtigung

Mit Firefox 127 führt Mozilla eine wichtige Änderung für MV3-Erweiterungen ein: Während Host-Berechtigungen mit dem MV2 noch automatisch bei Installation gewährt worden sind, ist dies seit dem MV3 nicht mehr der Fall. Ab Firefox 127 werden Host-Berechtigungen auch für MV3-Erweiterungen automatisch bei Installation gewährt.

Die Empfehlung für Erweiterungs-Entwickler lautet aus den genannten Gründen dennoch weiterhin ausdrücklich, nicht gewährte Berechtigungen zu berücksichtigen. Auch ist zu bedenken, dass zusätzliche Host-Berechtigungen, welche mit einem Update nachgereicht werden, aktuell nicht automatisch gewährt werden.

Bei der Änderung handelt es sich um eine temporäre Lösung, bis Mozilla einen verbesserten Installations-Ablauf bereitstellen kann, für den Mozilla mehr Zeit benötigt. Auch umgeht diese temporäre Lösung Einschränkungen, die es derzeit noch für MV3-Erweiterungen auf Android gibt. Die Änderung betrifft sowohl Firefox für den Desktop als auch für Android.

Firefox 127 erscheint nach aktueller Planung am 11. Juni 2024.

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6. Mai 2024

Solo ist ein Ende des vergangenen Jahres vom Mozilla Innovation Studio angekündigter Website-Builder, der auf Künstliche Intelligenz (KI) und einen maximal einfachen Erstellungsprozess setzt. Die damit erstellte Website kann jetzt mit einer eigenen Domain verbunden werden. Ebenfalls ist es möglich, direkt aus Solo heraus eine Domain zu vergünstigten Konditionen zu erwerben.

Im Rahmen der Innovation Week im Dezember 2023 hatte das Mozilla Innovation Studio Solo angekündigt. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Website-Builder mit Fokus auf Selbständige, der auf generative Künstliche Intelligenz für einen maximal einfachen Erstellungsprozess setzt.

Jetzt Website-Builder Solo von Mozilla testen

Seit dem Start hat Mozilla einige Funktionen ergänzt. Zuletzt hatte ich im April über Neuerungen berichtet. Mit der nun veröffentlichten Version 0.92 ist es möglich, die mit Solo erstellte Website optional nicht mehr nur über die Solo-Domain, sondern über eine eigene Domain oder auch Subdomain aufzurufen.

Für einige Hoster kann Solo sogar die Einrichtung automatisch übernehmen. Ansonsten kann der Nutzer aber auch die manuelle Konfiguration auswählen, für welche Solo genau auflistet, welche DNS-Einträge vorzunehmen sind.

Für den Nutzer ist die Verwendung einer eigenen Domain kostenlos, sofern man bereits eine Domain besitzt.

Alternativ kann auch direkt aus Solo heraus der Prozess gestartet werden, eine Domain zu erwerben. Dafür arbeitet Mozilla mit IONOS zusammen. Dabei verspricht Mozilla aufgrund seiner Beziehung zu IONOS sogar einen „erheblichen Rabatt für viele Domains“.

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5. Mai 2024

Nachdem ich über meine Erfahrungen mit dem Google Pixel-Tablet berichtete und dort über die Nutzung von Vanadium (Chromium-Fork) schrieb, kam die Frage auf, was ich eigentlich auf dem Desktop nutze. Natürlich Firefox! Aber ein bisschen angepasst. Allerdings gar nicht so sehr.

Es gibt keine freien Alternativen zu Firefox

Linux-Anwender haben eigentlich kaum Alternativen zu Firefox. Kleinere Browser wie GNOME Web (früher Epiphany) oder Falkon basieren auf Rendering-Engines in Qt oder GTK. Bei Qt kommt die auf Chromium basierende qt-webengine zum Einsatz. Selbst die neueste Qt-Version hinkt hier viele Versionen hinterher und der Sicherheitsstatus ist mehr als fraglich. Für die Darstellung im RSS-Reader oder Mailclient mag das reichen, den Browser sollte man damit nicht betreiben. Bei GTK sieht es mit libwebkitgtk nach einer Sicherheitsoffensive etwas besser aus, auch weil man auf WebKit und nicht auf Chromium als Basis setzt, aber auch hier würde ich mein Tor zum Internet nicht von den Sicherheitsfunktionen dieses Projektes abhängig machen wollen.

Gleiches gilt für die zahlreichen Firefox-Forks, die in der letzten Zeit entstanden sind. Die Entwickler von LibreWolf, Waterfox, Pale Moon und Konsorten haben immer wieder extreme Schwierigkeiten mit der Entwicklung bei Firefox Schritt zu halten. Sicherheitsupdates kommen oft stark verzögert an. Das ist inakzeptabel für einen Browser.

Viele haben massive Vorbehalte gegen Chromium, weil wir durch die ausschließlich Verwendung von Chromium und dessen Forks eine durch Google kontrollierte Monokultur für den Webzugang entstehen lassen. Je geringer der Marktanteil bei Chromium-Alternativen wie Firefox ist, desto höher dürfte prozentual derjenigen ausfallen, die sich genau deshalb für Firefox & Co entscheiden. Aber selbst wenn man diesen Aspekt außer Acht lässt, ist Chromium unter Linux kein sicheres Produkt. Chromium selbst ist sehr schwer zu paketieren und die Updateschlagzahl sehr hoch. Google verfolgt hier seinen üblichen Open-Core-Ansatz, der aber auf die Nutzung des proprietären Produkts abzielt und gerade nicht die Nutzung des freien Kerns durch den Nutzer erleichtern soll. Das kennt man auch von Android. Distributionen wie RHEL oder SLED haben Chromium daher gar nicht offiziell im Programm und verweisen direkt auf Firefox. Von den größeren Distributionen schaffen es bislang nur Debian und Arch einigermaßen zeitnah aktuelle Versionen bereitzustellen. Alle anderen Distributionen hinken mehr oder weniger stark hinterher, was durchaus kritisch zu sehen ist.

Unfreie Chromium-Varianten wie Chrome (Google) oder Edge (Microsoft) haben dieses Problem nicht. Das gilt ebenso für die nicht transparent entwickelte Chromium-Varianten Brave (Brave Software) und Vivaldi (Vivaldi Technologie) aber ich persönlich habe ein ziemliches Problem damit ein freies Desktop-Betriebssystem zu nutzen, um dann einen unfreien Zugang ins Web zu wählen.

Welche Addons?

Ich persönlich glaube, dass bei Addons weniger mehr ist. Grundsätzlich und immer. Denn Addons sind immer potenzielle Verursacher von Fehlern und Sicherheitslücken. Das gilt für Firefox und jede andere Software mit Extension-Schnittstelle. Dementsprechend haben mich die Änderungen der letzten Jahre auch nicht so sehr abgeschreckt, wie die Nutzer, die ihren Zoo an Addons portieren mussten. Ganz ohne Addons geht es aber nicht.

Tracking-Blocker: uBlock

Firefox hat einen eingebauten Tracking-Blocker. Dieser ist nicht schlecht, lässt aber einige Werbe- und Trackingfunktionen durch. Ein zusätzlicher listenbasierter Blocker ist daher unerlässlich. Wie die meisten Nutzer verwende ich hier uBlock origin. Die voreingestellten Listen sind hier meiner Meinung nach schon nicht schlecht und können bei Bedarf um Cookie-Blocklisten und Social-Media-Blocker ergänzt werden.

CDN-Blocker: LocalCDN

Viele Website-Betreiber laden JavaScript-Bibliotheken über Content Delivery Networks (CDN), um Bandbreite zu sparen. Dies kann aber auch zum User-Tracking genutzt werden, da beim Verbindungsaufbau viele Metadaten anfallen. Abhilfe schaffen Addons, die diese Bibliotheken lokal zur Verfügung stellen und die Verbindung zu CDNs blockieren. Vor einigen Jahren kam das Addon Decentraleyes als Gegenmittel in Mode. Das gibt es zwar immer noch, aber die Entwicklung verläuft eher schleppend. Das Addon LocalCDN entwickelt sich schneller.

Container: Firefox Multi-Account Containers & Temporary Containers

Firefox bietet eine integrierte Containerverwaltung, die die anfallenden Daten von Webseiten trennt. Dies funktioniert bereits in der Standardeinstellung sehr gut. Es entspricht aber nicht ganz meinen persönlichen Nutzungsgewohnheiten. Eigentlich möchte ich beim Schließen eines Tabs alle Webseitendaten löschen. Allerdings nicht bei allen Webseiten, denn es ist extrem nervig, sich bei häufig besuchten Seiten immer wieder neu anzumelden. Deshalb habe ich mir eine Kombination aus dem Addon Temporary Containers und Multi Account Containers eingerichtet.

Standardmäßig werden neue Tabs in temporären Containern geöffnet. Folgende Einstellungen erlauben dies:

Für regelmäßig besuchte Seiten habe ich verschiedene Container in Multi Account Contains eingerichtet. Über die Option „Diese Webseite immer öffnen in…“ werden die Seiten automatisch im zugehörigen Container geöffnet.

Einstellungen

Dazu kommen noch ein paar Einstellungen wie die Wahl einer datenschutzorientierten Suche (ich verwende hier immer noch DuckDuckGo) oder das Deaktivieren der Mozilla-Telemetriefunktionen sowie des A/B-Tests. Ansonsten habe ich keine Einstellungen verändert. Auf umfangreiche Änderungen in about:config habe ich verzichtet, da mir das Nachziehen bei größeren Updates zu aufwendig und der vermeintliche Gewinn für den Fingerprinting-Schutz zu ungewiss ist.

2. Mai 2024

Formulaic ist ein neues Projekt vom Mozilla Innovation Studio. Dabei handelt es sich um eine Community-Plattform, auf der man sogenannte KI-Prompts zu bestimmten Themen finden und mit anderen Nutzern teilen kann. Nun hat Mozilla die Anmeldung für alle Nutzer geöffnet.

Ob der KI-basierte Website-Builder Solo, innovative KI-Technologien wie llamafile oder MemoryCache, das Tagebuch-Projekt Didthis oder der Mozilla AI Guide – das Mozilla Innovation Studio hat in den letzten Monaten einige interessante Projekte gestartet. Das neueste Projekt ist Formulaic.

Jetzt Formulaic von Mozilla besuchen

Formulaic ist eine Plattform, auf der Nutzer wiederverwendbare Skripte für die gängigsten generativen KI-Sprachmodelle erstellen und mit anderen Nutzern teilen können. Mozilla spricht hierbei von Formeln. Diese können auch direkt auf der Plattform ausgeführt werden. Die Verwendung von Eingabefeldern und Variablen macht die Verwendung für den Benutzer sehr einfach. Ich berichtete bereits im April.

Damals war die Registrierung noch nicht für alle geöffnet und man musste sich auf eine Warteliste setzen lassen. Ab sofort gibt es keine Warteliste mehr und die Anmeldung steht jedem offen.

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