staging.inyokaproject.org

31. März 2025

Kurz notiert, weil ich es ganz spannend finde: Wer kann am besten die Anti-Spam-Mechanismen wie DMARC, SPF und DKIM erfüllen? Genau, Spammer. Damit ist – auch im Lichte der unterschiedlichen Anstrengungen der großen Provider zur Durchsetzung der Einträge – die Spamerkennung anhand Überprüfung der Authentizität des Absenders hinfällig.

Hintergrund ist, dass das E-Mail-System eigentlich wie ein System von Briefkästen aufgebaut ist. Jemand schreibt eine E-Mail und wirft sie in einem „Briefkasten“, der das SMTP spricht, ein. Anschließend findet die E-Mail den Weg zum Ziel, wo sie entweder abgeholt (POP3) oder zwischengespeichert (IMAP) wird. In diesem gesamten Konzept ist der Absender eher informativ und allen Beteiligten ist eigentlich klar, dass dieser gefälscht werden kann.

Offene Briefkästen, in die alle etwas einwerfen können, werden auch als Open Relay bezeichnet und sind heutzutage verpönt. Die wenigsten E-Mail-Server nehmen E-Mails von Open Relays an, weil sie – zu Recht – als Spamschleudern gelten.

DMARC, SPF und DKIM sind aber nicht als Spamschutz gedacht, sondern als Mechanismus, um die Legitimität von Absendern zu beweisen. Es hindert Spammer nicht daran, eigene Domains aufzusetzen, von denen sie legitim E-Mails versenden können. Es hindert nur Spammer, die Spam im Namen eines Anderen versenden.

Die Wirksamkeit ist im Übrigen auch dann begrenzt, wenn in SPF oder DMARC die Regeln nicht streng definiert werden. Wenn die SPF-Regel ist, dass jeder Absender gültig ist, hilft die Regel inhaltlich nicht. Sie besagt nur, dass der Domainbetreiber das Spoofing-Risiko akzeptiert. Die großen Anbieter prüfen nämlich nur, ob ein solcher Eintrag präsent nicht, nicht, wie streng er definiert ist.

Und so werden wir weiterhin beobachten, dass es immer schwieriger wird, einen eigenen Mailserver erstmals zu betreiben, während die Spammer darin Profis sind und ihr Tagwerk verrichten können. Beides treibt einen in die Fänge der großen Anbieter: Einerseits, weil sie die Anforderungen umsetzen können und andererseits, weil ihre Spamfilter genügend auf Spaminhalten trainiert werden können, um wirksam unerwünschten Nachrichten vorzubeugen.

Nutzer einer Nightly-Version von Firefox 138 können eine neue Link-Vorschau testen, welche optional auch eine KI-generierte Zusammenfassung beinhaltet. Diese arbeitet vollständig lokal auf dem Gerät des Anwenders.

Wer eine Nightly-Version von Firefox 138 nutzt und über about:config den Schalter browser.ml.linkPreview.enabled per Doppelklick auf true setzt, erhält eine Link-Vorschau, wenn bei gedrückter Shift- und Alt-Taste (macOS: Shift + Option) die Maus über einen Link auf einer Website bewegt wird.

Link-Vorschau in Firefox 138

Die Vorschau beinhaltet ein Bild sowie einen kurzen Beschreibungstext, basierend auf den Metadaten der Seite. Handelt es sich dabei um eine englischsprachige Seite, wird außerdem eine KI-basierte Zusammenfassung des Inhaltes generiert, welche aus drei Stichpunkten besteht. Dabei werden keine Daten an Dritte gesendet, die Zusammenfassung geschieht vollständig lokal auf dem Gerät des Anwenders.

KI-basierte Link-Vorschau in Firefox 138

Über about:config kann der Schalter browser.ml.linkPreview.allowedLanguages von en auf zum Beispiel en,de erweitert werden, um die KI-Zusammenfassung auch für deutschsprachige Inhalte zu aktivieren. Die Zusammenfassung selbst erfolgt allerdings häufig in englischer Sprache und gerade bei der Zusammenfassung deutschsprachiger Inhalte merkt man schnell, dass diese Funktion derzeit aus gutem Grund standardmäßig auf englischsprachige Inhalte limitiert ist, da die Fehlerquote noch relativ hoch ist. Die Entwicklung dieser Funktion befindet sich aber auch noch in einem frühen Entwicklungsstadium.

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30. März 2025

Thunderbird steht nicht mehr nur für einen E-Mail-Client. Mit Thunderbird Appointment zur Termin-Koordination und Thunderbird Send zum Versenden von Dateien sind bereits zukünftige Dienste bekannt. Nun wurden auch noch Thunderbird Assist als KI-Assistent sowie Thundermail als eigener E-Mail-Dienst angekündigt.

Thunderbird ist vor allem für seinen kostenlosen E-Mail-Client für Windows, macOS und Linux bekannt. Seit November 2024 gibt es Thunderbird auch für Android, Ende dieses Jahres soll eine erste Vorabversion von Thunderbird für iOS erscheinen. Doch dabei soll es nicht bleiben: Die MZLA Technologies Corporation möchte ein ganzes Ökosystem aus Clients und Diensten als Alternative zu denen der Tech-Giganten wie Google Mail und Microsoft Office 365 etablieren, welches zu 100 Prozent Open Source ist.

Thunderbird Appointment: Termine finden leicht gemacht

Thunderbird Appointment wurde im August 2024 offiziell angekündigt, bereits im Mai 2024 hatte ich die Pläne enthüllt. Es handelt sich dabei um einen Dienst zur gemeinsamen Terminfindung. Die Entwicklung macht große Fortschritte und interessierte Nutzer können sich auf eine Warteliste für den Beta-Test setzen lassen.

Thunderbird Send: Große Dateien versenden und teilen

Sogar schon im September 2023 hatte ich darüber berichtet, dass Mozillas ehemaliger Filesharing-Dienst Firefox Send als Teil der Thunderbird-Produktfamilie zurückkehren wird. Auch hier befindet sich die Entwicklung in vollem Gang, ein großer Teil des Projekts wurde neu implementiert. Das entsprechende Github-Repository wurde in dieser Woche öffentlich gemacht.

Thunderbird Assist: KI-Features in Thunderbird

Mit Thunderbird Assist erhalten optionale KI-Features Einzug in Thunderbird. Hierfür arbeitet MZLA mit dem Hamburger Startup Flower Labs zusammen, in welches Mozilla im vergangenen Jahr investiert hat. Details über konkrete Features sind noch nicht bekannt. Das GitHub-Repository soll bald öffentlich gemacht werden.

Thundermail: Ein eigener E-Mail-Dienst von Thunderbird

Thundermail wird ein eigener E-Mail-Dienst von Thunderbird. Bei MZLA ist man der Überzeugung, einen besseren Service als andere bieten zu können, welcher den Werten von Mozilla entspricht. Als Software-Stack setzt MZLA dabei auf Stalwart, arbeitet dabei aber auch mit dem Anbieter zusammen, um Funktionen zu verbessern. So habe man sich sehr dafür eingesetzt, dass Kalender und Kontakte ein Kernstück der Software werden.

Wird es sich hierbei um kostenpflichtige Dienste handeln?

Wie man sich vorstellen kann, ist die Entwicklung und auch der Betrieb solcher Dienste mit Kosten verbunden. Der Plan sieht vor, die Dienste beständigen Mitwirkenden der Community kostenlos anzubieten. Alle anderen werden dafür bezahlen müssen. MZLA spricht in diesem Zusammenhang auch von Thunderbird Pro. Wie hoch die Kosten sein werden, wurde noch nicht kommuniziert. Sobald die Nutzerbasis von Thunderbird Pro groß genug für einen nachhaltigen Betrieb ist, soll es auch kostenlose Optionen mit reduziertem Leistungsumfang geben.

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29. März 2025

Während wir im Server- und PC-Bereich mit Linux eine quelloffene Alternative zu proprietären Betriebssystemen haben, müssen wir uns bei mobilen Endgeräten mit Android als notwendigem Übel begnügen. Google versteckt die Entwicklung jetzt noch ein wenig mehr. Open Source ist nur noch Fassade.

Android hatte sich immer offen gegeben. Der Quellcode war über das Android Open Source Projekt verfügbar und anders als die proprietäre Konkurrenz bei Apple einsehbar und anpassbar. Um Android scharrte sich deshalb früh eine Community aus Entwicklern und Moddern.

Offenheit war jedoch immer mehr Ideal als Realität. Schon früh begann Google damit, zentrale Anwendungen und Dienste in proprietäre Komponenten auszulagern, die nicht Teil des AOSP waren. Meist als Play Services und Google Apps bezeichnet. AOSP wurde so immer mehr zu einem lauffähigen Rumpfsystem, das von der Community mit Alternativen angereichert werden musste. Trotzdem gelang es alternative Systeme wie LineageOS oder GrapheneOS zu erstellen.

Partizipativ war die Entwicklung auch nie. Hinter hochtrabenden Begriffen wie Open Handset Alliance stand immer vor allem eine Firma: Google. Googles Entwickler kontrollierten die Entwicklung und die Community konnte bestenfalls Fehler melden. In dieser Hinsicht unterschied sich Android nie von einem proprietären System.

Nun geht Google noch einen Schritt weiter und wird künftig Android hinter verschlossenen Türen entwickeln. Angeblich weil der Prozess dann effizienter ist und andere vorgeschobene Gründe. Letztlich wird der Community dann nur noch das fertige Produkt vor die Füße geschmissen.

Der nächste Schritt wird sein, dass dieser Code nicht mehr ohne proprietäre Google-Komponenten lauffähig ist. Viele wissen es nicht, aber der Kern von Apples macOS ist auch Open Source. Darwin ist nur kein lauffähiges Betriebssystem. Ich denke, dass Google diesen Weg mittelfristig auch bei Android gehen wird.

Eine Alternative haben wir leider nicht. Linux als wirklich quelloffenes System (nicht nur der Kernel wie bei Android) mit transparenter Entwicklung hat nie den Sprung auf andere Geräte als Server und PCs/Notebooks geschafft. Denn das ständige Forken und Parallelentwickeln bindet viele der ohnehin knappen Ressourcen und der mobile Bereich ist zu schnelllebig für diese ineffizienten Ansätze.

So bleibt nur zu hoffen, dass Projekte wie GrapheneOS weiterhin ein lauffähiges AOSP hinbekommen und trotz der intransparenten Entwicklung einen Überblick darüber behalten, was bei Google hinter verschlossenen Türen passiert. Vorerst bleibt alles einsehbar.

28. März 2025

Firefox bietet eine Integration gleich mehrerer KI-Chatbots. Der Microsoft Copilot ist nicht dabei – zumindest nicht offiziell. Über eine versteckte Option lässt sich auch dieser in Firefox aktivieren, ebenso wie eine lokale KI.

Seit Firefox 135 integriert Mozillas Browser mehrere KI-Chatbots. Dabei stehen Google Gemini, ChatGPT, HuggingChat, Anthropic Claude sowie Le Chat Mistral zur Verfügung. Die Chatbots können direkt über die Sidebar genutzt werden.

Welche Chatbots der Nutzer sieht, wird dabei über eine versteckte Option gesteuert, welche auf die Bezeichnung browser.ml.chat.providers hört. Gibt man dies in das Filterfeld von about:config ein, findet man die Option allerdings nicht. Dennoch ist die Option vorhanden und besitzt den Standardwert claude,chatgpt,gemini,huggingchat,lechat.

Wer die genannte Option in about:config mit dem Typ „String“ anlegt, kann durch Weglassen eines Anbieters die Auswahl der zur Verfügung stehenden Chatbots reduzieren. Wird die Liste hingegen durch copilot erweitert, steht nach einem Neuladen der Sidebar auch Microsoft Copilot zur Verfügung.

Microsoft Copilot als Chatbot in Firefox

Microsoft Copilot als Chatbot in Firefox

Auch localhost ist ein gültiger „Anbieter“. Darüber kann dann eine lokale KI eingebunden werden, zum Beispiel über llamafile von Mozilla.

Lokale KI als Chatbot in Firefox

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27. März 2025

Mozilla hat Firefox 136.0.4 veröffentlicht und behebt damit eine als kritisch eingestufte Sicherheitslücke, deren Entsprechung in Google Chrome bereits aktiv ausgenutzt wurde.

Download Mozilla Firefox 136.0.4

Nach dem Schließen einer Sicherheitslücke von Google Chrome, welche bereits aktiv ausgenutzt worden ist, hat Mozilla ein ähnliches Muster im Firefox-Code erkannt und das Problem in Form von Firefox 136.0.4, Firefox ESR 128.8.1 sowie Firefox ESR 115.21.1 behoben. Die Sicherheitslücke wird als kritisch eingestuft, ein Update ist daher für alle Nutzer von Firefox auf Windows dringend empfohlen. Nutzer anderer Betriebssysteme sind von der Sicherheitslücke nicht betroffen, auch wenn Firefox 136.0.4 für alle Desktop-Plattformen verteilt wird.

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Oft muss man in einer Datei eine Zeichenfolge durch eine andere ersetzen. Man sucht also beispielsweise nach Wolf und ersetzt dieses Wort durch Lamm. Mit dem Editor Helix gibt es mindestens zwei Möglichkeiten. Entweder mit %sWolf<enter>cLamm<esc>, oder mit /Wolf<enter>cLamm<esc>. Alles klar? Nein? Dann hier noch die Erklärung der Befehle.

% -> Markiert den gesamten Inhalt der Datei.
s -> Startet die Suche innerhalb der Markierung.
Wolf -> Der Begriff, nachdem gesucht werden soll.
<enter> -> Ausführen der Suche.
c -> Ändern der Suchergebnisse.
Lamm -> In was die Suchergebnisse geändert werden sollen.
<esc> -> Verlassen des Einfügemodus.
, -> Markierung aufheben, so dass nur noch der Cursor vorhanden ist.

/ -> Suche starten.
Wolf -> Der Begriff, nachdem gesucht werden soll.
<enter> -> Ausführen der Suche.
c -> Änderung des Suchergebnisses.
Lamm -> In was das Suchergebnis geändert werden soll.
<esc> -> Verlassen des Einfügemodus.

Was ist nun der Unterschied? Beim ersten Beispiel wird in der gesamten Datei das Wort Wolf mit dem Wort Lamm in einem Rutsch ausgetauscht. Beim zweiten Beispiel wird immer nur das erste Suchergebnis ab der aktuellen Cursorposition ausgetauscht. Das hat den Vorteil, dass man eine bessere Kontrolle hat, was genau ausgetauscht wird. Der Nachteil daran ist allerdings, dass wenn in der Datei fünfmal das Wort Wolf vorkommt und man es mit dem Wort Lamm austauschen will man den Befehl entsprechend oft ausführen müsste.

Beim zweiten Beispiel kann man es sich aber auch etwas leichter machen. Ab dem zweiten Suchen / Ersetzen könnte man beispielsweise /<tab><enter>.<esc> verwenden und sich so zumindest ein paar Zeichen sparen. Da sich Helix den letzten Suchbegriff merkt, kann man in mit der Tabulator-Taste schnell auswählen. Der Punkt bewirkt, dass das letzte Einfügen wiederholt wird. Also in diesem Fall “Lamm”, sofern man zwischenzeitlich nichts anderes gemacht hat.

Sind das nun alle Möglichkeiten wie man unter Helix suchen und ersetzen kann? Keine Ahnung. Ich vermute nein. Modale Editoren haben ja die Angewohnheit, dass man eine Aufgabe auf unterschiedlichste Art und Weise erledigen kann. Aber mir persönlich reichen die beiden Lösungen erst mal.

25. März 2025

Mozilla hat Firefox 136.0.3 veröffentlicht und verbessert damit die Performance vor allem für TikTok-Nutzer signifikant.

Download Mozilla Firefox 136.0.3

Mozilla hat Firefox 136.0.3 veröffentlicht und damit die Performance von Datumsformatierungen beschleunigt. Was auf den ersten Blick unspektakulär klingt, bringt vor allem für Nutzer der Video-Plattform TikTok erhebliche Geschwindigkeitsvorteile, wo Firefox bisher für einige Nutzer Schwächen zeigte.

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24. März 2025

Mit Common Voice stellt Mozilla den weltweit größten öffentlichen Datensatz menschlicher Stimmen bereit – kostenlos und für jeden nutzbar. Mozilla hat Version 21.0 seines Datensatzes veröffentlicht.

Der Markt für Spracherkennung wird von den ganz großen Namen kommerzieller Anbieter dominiert: Amazon, Apple, Google, Microsoft. Darum hat Mozilla im Jahr 2017 das Projekt Common Voice gestartet. Mit Common Voice bietet Mozilla eine kostenlose Alternative an, zu der jeder beitragen kann und die jedem zur Verfügung steht. Damit möchte Mozilla Innovation und Wettbewerb in der Sprachtechnologie auf Basis von Maschinenlernen fördern.

Mit dem nun veröffentlichten Common Voice Corpus 21.0 wächst der deutschsprachige Datensatz von 1.443 auf 1.452 Stunden an. Wer bereits den Common Voice Corpus 20.0 besitzt, kann wie immer auch nur ein sogenanntes Delta Segment mit den Unterschieden zur Vorversion herunterladen. Für Deutsch würde das den Download von 33,93 GB auf 139,2 MB reduzieren.

Insgesamt deckt Mozilla Common Voice mit der neuen Version 134 Sprachen mit insgesamt 33.535 aufgenommenen Stunden ab, was Mozilla Common Voice zum vielfältigsten mehrsprachigen Sprachkorpus der Welt macht.

Zum Download der Mozilla Common Voice Datensätze

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23. März 2025

Mozilla hat Version 2.26 seiner VPN-Clients für das Mozilla VPN veröffentlicht.

Mit dem Mozilla VPN bietet Mozilla in Zusammenarbeit mit Mullvad sein eigenes Virtual Private Network an und verspricht neben einer sehr einfachen Bedienung eine durch das moderne und schlanke WireGuard-Protokoll schnelle Performance, Sicherheit sowie Privatsphäre: Weder werden Nutzungsdaten geloggt noch mit einer externen Analysefirma zusammengearbeitet, um Nutzungsprofile zu erstellen.

Jetzt Mozilla VPN nutzen

Die Neuerungen vom Mozilla VPN 2.26

Das Update auf das Mozilla VPN 2.26 bringt keine neuen Funktionen, sondern vor allem Fehlerbehebungen und Verbesserungen unter der Haube.

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21. März 2025

Halten Rolling-Releases länger als LTS-Releases? Dieser Artikel stellt Thesen auf, liefert aber keine Antworten.

Meine Lebenserfahrung mit Betriebssystemen kann man in vier Zeitalter einteilen:

  1. DOS
  2. Windows
  3. Ubuntu
  4. Rolling Distributionen

An die alten Zeiten mit DOS und Windows kann ich mich kaum noch erinnern, und darum soll es nicht gehen. Abgesehen von ersten Linux-Erfahrungen mit SuSE Linux 5.2 aus dem Jahre 1998 (das hiess damals noch so; heute: openSUSE), begann mein richtiger Einstieg in die Linux-Welt mit Ubuntu 6.10 (Edgy Eft) im Jahr 2006.

In den ersten Jahren habe ich jedes Ubuntu-Release installiert. Das war eine spannende Zeit, die von interessanten halbjährlichen Neuerungen geprägt war. In jedem April und Oktober habe ich mich wie ein Kind auf die Verbesserungen und Neuigkeiten im halbjährigen Ubuntu-Release gefreut; das war fast wie Weihnachten.

An diesen Feierlichkeiten habe ich ca. 10 Jahre lang teilgenommen. So ab 2015 wurde mir die Neuinstallation bzw. das Upgraden zu viel, weshalb ich auf den LTS-Pfad eingeschwenkt bin. Ab dann wurde nur noch alle zwei Jahre die Long-Term-Version neu installiert. Nachdem Canonical (die Firma hinter Ubuntu) ab den 2020er Jahren sich mit Eigenentwicklungen immer mehr von der Community entfernt hatte, begann bei mir die Zeit des Distro-Hoppings.

Letztlich bin ich bei der kuratiert-rollenden Distribution Manjaro gelandet. Während all dieser Jahre bin ich dem Gnome-Desktop treu geblieben, obwohl er bei Ubuntu auch einmal anders hiess (Unity). Ob das der Weisheit letzter Schluss war, wage ich zu bezweifeln. Nicht, weil ich Probleme mit Manjaro habe, sondern weil sich die Weltkugel der Linux-Distribution kontinuierlich weiterdreht. Wer weiss, was da noch kommt.

Genug des Vorgeplänkels; nun komme ich zum Thema.

Wie gesagt, wer sich auf ein LTS-Release-Modell verlässt, hat (theoretisch) zwei Jahre lang Ruhe und kann ein stabiles System geniessen: Nicht frickeln, sondern arbeiten ist hier die Devise. Die Release-Zeiten bei LTS-Modellen fallen unterschiedlich lang aus, aber da möchte ich jetzt keine Haarspalterei betreiben. Vorhin habe ich "theoretisch" geschrieben, weil man dennoch in hoher Kadenz mit Updates bespielt wird. Dabei handelt es sich in erster Linie um Sicherheitsupdates, was notwendig und gut ist. Je nachdem, welche Paketformate man verwendet (Flatpak), tritt die Update-Policy ohnehin in den Hintergrund, weil sich die Pakete selbst aktualisieren oder über die Flatpak-Paketverwaltung aus dem LTS-Zyklus ausbrechen.

These 1: LTS-Release-Modelle nerven durch häufige Updates genauso wie Rolling-Release-Modelle.

Obwohl Manjaro einem kuratierten rollendem Modell folgt, rauschen fast jeden Tag Updates herein. Ich fühle da kaum einen Unterschied zu einer reinen Arch-Installation. Die Updates kommen etwas später, aber sie kommen kontinuierlich.

These 2: Egal ob LTS oder Rolling, häufige Updates sind an der Tagesordnung.

Die entscheidende Frage ist, welchen Einfluss das auf die Systemstabilität hat. Rollende Distributionen haben zwei Vorteile:

  1. Sie beheben spät erkannte Probleme schneller
  2. Sie halten die Funktionalität auf dem neuesten Stand

Dem gegenüber gibt es Nachteile:

  1. Sie führen nicht erkannte Probleme ein
  2. Sie setzen höhere Kenntnisse der Anwender:innen voraus, um diese Probleme selbst zu beheben

Wie sieht der Vergleich zu LTS-Distros aus:

  1. Anwendungen sind besser/länger getestet, weshalb sie weniger Probleme mit sich bringen
  2. Spät erkannte Probleme hat man länger am Hals
  3. Auf neue Funktionen muss man länger warten

These 3: Aufgrund der neuen Paketformate relativiert sich der Unterschied zwischen LTS und Rolling.

Nun stellt sich die Titel-Frage, wie lange Rolling Releases halten. Das Versprechen ist, dass man eine Distribution, die einem Rolling-Release-Modell folgt, nie mehr neu installieren muss. Bisher glaube ich nicht daran. Um das beurteilen zu können, muss man die Installationsdauer einer Distribution messen können. Das macht man mit diesem Befehl im Terminal:

Auf meinem Notebook:
stat -c %w / 
2023-11-17 15:04:12.000000000 +0100

Auf meinem Desktop:
stat -c %w / 
2023-04-14 08:48:38.000000000 +0200

Nun, in beiden Fällen liegt die Installation der Distribution weniger als zwei Jahre zurück, weshalb ein Vergleich mit einem 2-jährigen LTS-Update-Zyklus schwierig ist. Gelegentlich treten bei meinen Rechnern Probleme beim Update auf. In den meisten Fällen liegt es an Abhängigkeiten, die nicht aufgelöst werden können. Darüber habe ich erst neulich geschrieben. Auch heute bockte mein Desktop beim Update von ca. 125 Paketen. Wenn ich mich recht erinnere, waren es Abhängigkeiten von 32-Bit-Grafik-Bibliotheken von systemd. Durch das manuelle Löschen dieser Bibliotheken konnte ich das Problem schnell beseitigen.

These 4: Je länger man eine Rolling-Distribution betreibt, desto häufiger treten Fehler auf.

An dieser Stelle möchte ich die Fähigkeiten des Paketmanagers infrage stellen. Warum ist Pacman (bzw. Pamac) nicht in der Lage, solche einfachen zweistufigen Abhängigkeiten aufzulösen? Hier ist ein fiktives Beispiel:

Der Upate-Prozess kann nicht fortgeführt werden, weil Paket A von B abhängig ist, und Paket B von D1 und D2 benötigt wird.

Wenn ich mich recht erinnere, ist genau das die Kernaufgabe eines Paketmanagers.

Dieser Artikel bietet keine Antworten, sondern stellt Fragen. Was haltet ihr von meinen vier Thesen und wie sind eure Erfahrungen? Verrottet eine Rolling-Release-Installationen mit der Zeit? Schreibt es bitte in die Kommentare.

Titelbild: https://pixabay.com/photos/apples-rotten-apples-rotten-fruits-6694486/

Quellen: stehen im Text


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Die MZLA Technologies Corporation mit Thunderbird 9.0 ein Update für die Android-Version seines E-Mail-Clients veröffentlicht.

MZLA hat Thunderbird 9.0 veröffentlicht. Neben dem Download im Google Play Store stehen auch F-Droid, GitHub sowie erstmals auch archive.mozilla.org als weitere Distributionskanäle zur Verfügung.

Download Thunderbird für Android

Für das Einrichten eines neuen E-Mail-Kontots versucht Thunderbird nun zuerst die Autokonfiguration des jeweiligen E-Mail-Anbieters und greift erst danach auf die ISPDB-Datenbank von Thunderbird zurück.

Für Nutzer, die sich in ein Konto von Google Mail einloggen wollen, wird ab sofort ein Support-Artikel verlinkt, der bei häufigen Problemfällen unterstützt.

Die Unterstützung für Android 15 wurde verbessert. Dazu kommen wie immer weitere Detail-Verbesserungen unter der Haube sowie Fehlerkorrekturen.

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20. März 2025

Die digitalen Stromzähler (offizielle Bezeichnung: Moderne Messeinrichtung) sind inzwischen weit verbreitet. Viele können in zwei Richtungen zählen, was bei der Benutzung eines Balkonkraftwerks von großer Bedeutung sein kann. Ich habe vor einiger Zeit beschrieben, wie ich mit dem Impulsausgang auf der Vorderseite des Stromzählers den aktuellen Verbrauch ablese. Diese Methode klappt sehr gut, ist sehr einfach und braucht keine weitere Freischaltung des Netzbetreibers. Man kann einfach loslegen. Leider bringt der Impulszähler zwei Nachteile mit sich.

  • Über den Impulsausgang sieht man ausschließlich den aktuellen Stromverbrauch, nichts Weiteres. Man erfährt nicht den aktuellen Zählerstand oder die Flussrichtung. Außerdem gibt es keine Kontrolle, ob alle Impulse richtig gezählt werden. Summiert man die Leistung auf, erhält man zwar einen Jahresverbrauch, kann sich aber nicht sicher sein, ob er stimmt.
  • An sonnigen Tagen kommt es vor, dass man mit seinem Balkonkraftwerk mehr Strom erzeugt, als man im Haushalt verbraucht. In diesem Fall wird Strom ins Netz eingespeist. Der Impulszähler kann aber nicht unterscheiden, ob der Strom vom Netz kommt, oder ob er ins Netz geht. Folglich steigt scheinbar der Stromverbrauch im Haus, obwohl in Wirklichkeit ein Stromüberschuss erzeugt wird.

In diesem Artikel möchte ich eine alternative Auslesevariante vorstellen, die robuster und zuverlässiger arbeitet. Aussetzer in der Datenerfassung lassen sich durch späteres Zählerablesen wieder kompensieren, die Bilanz passt immer. Es können nicht nur der aktuelle Verbrauch, sondern auch die Zählerstände „in beide Richtungen“ erfasst werden. Das geschieht über das Auslesen von mehreren OBIS-Kennzahlen über die SML-Schnittstelle.

Die „Moderne Messeinrichtung“ verfügt über zwei optische Schnittstellen. Der Impulsausgang (oben Mitte) gibt den Momentanverbrauch via Impulsen aus. Diese Einbindung dieser Schnittstelle wurde in einem anderen Artikel bereits behandelt. Die SML-Schnittstelle (rechts) gibt mehrere Werte aus, unter anderem den Momentanverbrauch und den Zählerstand.

Die SML Schnittstelle des digitalen Stromzählers

Die digitalen Stromzähler haben eine zweite, wertvolle Schnittstelle: Die SML-Schnittstelle (Smart Meter Language). Über sie kommuniziert der Stromzähler mit einem genormten Protokoll (IEC 62056-6-1) mit uns Anwendern. In ihr werden die Zählerstände, der Momentanverbrauch und gelegentlich noch weitere Informationen bereitgestellt. Die Informationen sind als OBIS-Kennzahlen verfügbar und können leicht zugeordnet werden. Für mich sind die beiden OBIS-Kennzahlen 1.8.0 (Zählerstand, bezogen aus dem Netz) sowie 2.8.0 (Zählerstand, eingespeiste Energie ins Netz) relevant. Der OBIS-Kennwert 16.7.0 gibt mir die momentan bezogene Leistung aus.

Stromzähler vorbereiten: SML Schnittstelle freischalten

Standardmäßig ist diese optische Schnittstelle deaktiviert und mit einer PIN geschützt. Diese PIN erhält man meist kostenlos von seinem Netzbetreiber. Der Netzbetreiber (nicht verwechseln mit dem Stromanbieter!) ist auf dem Stromzähler und der Stromrechnung genannt. In meinem Fall sind es die Stadtwerke. Eine freundliche E-Mail mit der Bitte um Bekanntgabe der PIN unter Nennung meiner Zählernummer hat bereits gereicht.

Diese PIN muss nun mit einer Taschenlampe in die optische Schnittstelle eingeblinkt werden. Schaut euch das kurze Video von Extra 3 dazu an, darin wird der ganze Frust damit gut zusammengefasst.

Bei erfolgreicher Eingabe der PIN muss die Funktion „Inf off“ auf „Inf on“ gestellt werden. Das gelingt, indem man sich durch das Menü des Stromzählers „blinkt“ und beim entsprechenden Eintrag mind. 4 Sekunden mit der Taschenlampe leuchtet. Diese Funktion schaltet die erweiterte Funktion des Stromzählers frei. Man erkennt das später daran, dass nicht nur der Zählerstand im Display angezeigt wird, sondern auch der Momentanverbrauch.

Ist die PIN eingegeben und die erweiterte Informationsvergabe freigeschaltet, kann es endlich losgehen!

DIY Komponenten und Controller ESP8266 vorbereiten

Ich verwende für die optische Schnittstelle einen ESP8266 und das Bauteil TCRT5000. Beides erhält man für weniger als 5 Euro bei Ebay oder anderen Händlern. Der TCRT5000 ist ein optischer LED-Sensor für Infrarot, die sowohl eine LED als auch eine IR-Diode verwendet.

TCRT5000 und seine Bauteile.

Die LED stört uns in diesem Fall, man muss sie vorher entfernen. Entweder zwickt man sie einfach ab, oder man lötet den Vorwiderstand von ihr weg. Ich habe mich für zweiteres entschieden. Der TCRT hat mehrere Vorteile gegenüber anderen Varianten. Manche Leute löten direkt eine IR-Diode an den ESP. Kann man natürlich machen, ich möchte nur auf die Vorteile meiner Variante hinweisen:

  • die elektrischen Bauteile sind aufgeräumt auf einer Leiterplatte, keine Bauteile fliegen einzeln herum. Außerdem gibt er genügend „Angriffsfläche“, um ihn – zumindest übergangsweise – per Klebeband zu fixieren.
  • die Schaltung enthält zwei kleine Status-LEDs: eine zeigt die Spannungsversorgung an, die zweite zeigt das Signal an der IR-Diode an. Vor allem die zweite Status-LED ist sehr, sehr hilfreich, wenn man die Bauteile installiert. Man erhält sofort eine Rückmeldung, ob die Diode ein Signal sieht oder nicht. Das ist besonders beim Ausrichten der Diode hilfreich, oder beim dritten Vorteil:
  • über das eingebaute Potentiometer kann man die Empfindlichkeit der Diode einstellen. Das ist manchmal notwendig, wenn das Signal der Stromzähler-LED zu stark oder zu schwach ist. Dann dreht man am Poti so lange, bis man über die Status-LED ein sinnvolles Signal sieht. Weiter unten im Artikel zeige ich nochmal genauer, was ich damit meine.

Jetzt verkabelt man die Baugruppe mit dem ESP8266. Ich habe die Variante Wemos D1 mini. Dieses hat bereits die UART-Schnittstelle vorbereitet, die wir verwenden wollen. Dadurch ergibt sich folgendes Verkabelungsschema. Ob ihr das nun verlötet oder mit Jumper-Kabeln verdrahtet, bleibt euch überlassen.

ESPHome konfigurieren und aufspielen

Die Installation von ESPHome im Windows Service for Linux habe ich bereits in einem anderen Artikel beschrieben. Wir erzeugen uns eine Textdatei mit dem Dateinamen stromzaehler-sml.yaml und füllen sie mit folgendem Inhalt.

touch stromzaehler-sml.yaml 
nano stromzaehler-sml.yaml
esphome:
  name: stromzaehlersml

esp8266:
  board: d1_mini

# Enable logging
logger:
  level: VERY_VERBOSE # kann spaeter auf DEBUG verringert werden
  logs:
    sml: DEBUG
    text_sensor: DEBUG
# Enable Home Assistant API
api:
  password: "<password>"

ota:
  password: "<password>"

wifi:
  ssid: !secret wifi_ssid
  password: !secret wifi_password
  manual_ip:
    static_ip: <statische IP eintragen>
    gateway: <gateway>
    subnet: <subnet>
  # Enable fallback hotspot (captive portal) in case wifi connection fails
  ap:
    ssid: "Stromzaehler Sml"
    password: "<password>"

captive_portal:

uart:
  id: uart_bus
  tx_pin: GPIO1
  rx_pin: GPIO3 # dieser GPIO ist wichtig, hier ist das Signalkabel angeschlossen
  baud_rate: 9600
  data_bits: 8
  parity: NONE
  stop_bits: 1

sml:
  id: mysml
  uart_id: uart_bus

sensor:
  - platform: sml
    name: "Total energy SML 180"
    sml_id: mysml
    server_id: "0123456789abcdef"
    obis_code: "1-0:1.8.0"
    unit_of_measurement: kWh
    accuracy_decimals: 3
    device_class: energy
    state_class: total_increasing
    filters:
      - multiply: 0.0001
  - platform: sml
    name: "Total energy SML 280"
    sml_id: mysml
    server_id: "0123456789abcdef"
    obis_code: "1-0:2.8.0"
    unit_of_measurement: kWh
    accuracy_decimals: 3
    device_class: energy
    state_class: total_increasing
    filters:
      - multiply: 0.0001
  - platform: sml
    name: "Stromverbrauch SML 1670"
    sml_id: mysml
    server_id: "0123456789abcdef"
    obis_code: "1-0:16.7.0"
    unit_of_measurement: W
    accuracy_decimals: 0
    device_class: energy
    filters:
      - multiply: 1.0
text_sensor:
  - platform: sml
    name: "Total energy text"
    sml_id: mysml
    server_id: "0123456789abcdef"
    obis_code: "1-0:1.8.0"

Es müssen folgende Zeilen angepasst werden:

  • Wifi Zugangsdaten
  • Feste IP-Adresse (kann auch erst im zweiten Schritt erfolgen)
  • die server_id passen wir an, sobald wir sie kennen. Sie ist ggf. auf den Stromzähler aufgedruckt. Weiter unten im Artikel finden wir sie aber auch über die SML-Schnittstelle heraus.

Zur Erklärung: Die Kommunikation zwischen unserer IR-Diode und dem ESP erfolgt über ein Protokoll namens UART. Diese Schnittstelle wird in den Zeilen nach uart: konfiguriert. Der GPIO-Pin 3 ist dabei derjenige, der auf dem Wemos D1 Mini mit RX gekennzeichnet ist. Falls ihr einen anderen verwendet, müsst ihr diese Zeile anpassen. Die SML Schnittstelle wird ab Zeile sml: konfiguriert. Die meisten Einstellungen könnt ihr so lassen, wie es oben beschrieben ist. Die wichtigen Zeilen sind die mit server_id. Dort wird die Server-Adresse eingestellt. Vermutlich kennt ihr sie nicht von Anfang an, lasst also erstmal die Voreinstellung. Wir ändern sie später, sobald wir sie erfahren haben.

Speichert die Datei nun und kompiliert sie über den Befehl

esphome run stromzaehler-sml.yaml

Nach ein paar Augenblicken ist der Vorgang abgeschlossen und irgendwo wird eine Datei namens firmware.bin abgelegt. Der Pfad ist in der Textausgabe angegeben, bei mir war es

.esphome/build/stromzaehlersml/.pioenvs/stromzaehlersml/firmware.bin

Nun flashen wir die Datei auf den ESP8266. Dazu benutzen wir den Google Chrome (oder einen anderen kompatiblen Browser) und gehen auf die Webseite https://web.esphome.io Schließt den ESP mit einem USB-Kabel an den PC an. Auf der Webseite sollte ein Popup erscheinen.

ESP8266 ESPHome Chrome Browser Gerät erkannt

Sollte dieser Schritt nicht funktionieren, liegt das sehr wahrscheinlich am USB-Kabel. Tauscht das Kabel gegen ein anderes, nicht alle Kabel sind dafür geeignet! Folgt den Anweisungen auf der Webseite, um die Datei firmware.bin auf den ESP zu flashen.

Kontrolliert nach dem Flashen, ob ihr den ESP in eurem WLAN findet. Falls ja, großartig! Wir binden ihn gleich in Home Assistant ein. Gehe in Home Assistant auf Einstellungen → Geräte und Dienste → Integration hinzufügen → ESPHome

Baut jetzt den ESP in der Nähe eures Stromzählers auf. Versorgt ihn mit Spannung (z.B. über ein Handy-Netzteil) und richtet die IR-Diode richtig aus. Jetzt hilft euch die Status-LED vom TCRT5000. Sollte sie regelmäßig blinken, habt ihr schon viel geschafft. Ich habe mit einem kleinen Schraubendreher das Poti noch so verstellt, bis ein wirklich sauberes Signal angekommen ist.

Sollte die Status-LED gar nicht leuchten, ist vermutlich die Diode noch nicht richtig ausgerichtet oder das Signal ist zu schwach. Ändert mit einem kleinen Schraubendreher die Empfindlichkeit am Poti.
Kommen nur kurze Dauersignale, ist die Empfindlichkeit zu hoch. Dreht am Poti so lange, bis in der AN-Phase ein dezentes Flackern zu sehen ist (unteres Diagramm). Dann wird via UART auf diesem Kanal kommuniziert. Die Ausgabe in den Logs müsste nun mit Leben gefüllt sein.

Auslesen der Daten und Einbindung in Home Assistant

Ruft die Logs des Controllers auf. Über Home Assistant gibt es die entsprechende Schnittstelle, über WSL geht das mit dem Befehl

esphome logs stromzaehler-sml.yaml

Wenn alles bis hierher geklappt hat, müsste die Ausgabe sich stetig erweitern. Darin müssten auch Einträge nach dem folgenden Format auftauchen:

Hier findet ihr auch die Server-ID, die wir anfangs noch nicht kannten. Sie steht in runden Klammern und ist im Screenshot rot eingerahmt. Kopiert sie euch und fügt sie in der YAML-Datei in Zeilen, wo die server_id eingetragen werden muss (insgesamt vier mal).

Zur Kontrolle der Validität der Daten, könnt ihr den HEX-Wert mal umrechnen und checken, ob der Stromzählerwert korrekt übertragen wird. Im Beispiel oben:

0x056f8b25 entspricht 91196197. Multipliziert mit 0,0001 ergibt 9119,6 kWh

Ändert nun die YAML-Datei auf die für euch wichtigen Werte (Server-ID und ggf. andere OBIS-Codes) und flasht sie kabellos („Over the air“) auf den ESP

esphome run stromzaehler-sml.yaml

Seht im Home Assistant, ob die Werte dort ankommen. In aller Regel kommen die Werte dort an und können weiter verarbeitet werden. Ich habe mir noch einen Helfer gebaut, der den aktuellen Verbrauch in Kilowatt umrechnet. Das lässt sich mit anderen Energiequellen schöner in Diagrammen darstellen.

Fertig, ihr habt es geschafft! Kommentiert gerne, ob ihr diese Werte für andere Zwecke weiterverwendet. Realisiert ihr damit eine Nulleinspeisung oder beobachtet den Strompreis in Echtzeit?

Weiterführende Quellen: https://esphome.io/components/sml.html

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19. März 2025

Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 136.0.1 ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht.

Neuerungen von Thunderbird 136.0.1

Mit Thunderbird 136.0.1 hat die MZLA Technologies Corporation ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht. Die neue Version bringt mehrere Fehlerkorrekturen, welche sich in den Release Notes (engl.) nachlesen lassen.

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Auf der c-base findet jeden Dienstag der NixOS-Stammtisch in Berlin statt.
Im September 2024 hatte ich mir dort NixOS auf meinem ThinkPad X201 installiert. Dabei hatte ich mich an der NixOS Installation von davidak orientiert. Die WLAN-Verbindung hatte ich anders eingerichtet, bin dann aber der Anleitung mit verschlüsselter Festplatte und LVM gefolgt.

NixOS-Installer auf meinem ThinkPad X201
Mein NixOS-Installer auf der c-base

Nach der Installation und Einrichtung von NixOS hatte ich das NixOS mit Xfce nicht wieder eingesetzt.
Gestern fand nun ein großes Update statt, da NixOS mit dem Channel stable alle 6 Monate erscheint.

Aktualisierung von NixOS

Ich schaue auf welchem Channel ich mich befinde

sudo nix-channel --list

Ich wechsele den Channel

sudo nix-channel --add https://nixos.org/channels/nixos-24.11 nixos

Ich führe ein Update durch

sudo nix-channel --update 

Ich baue das System neu

sudo nixos-rebuild switch --upgrade

Ich habe nun jeden Dienstag Zeit mein NixOS weiter kennenzulernen. Auf dem NixOS-Stammtisch treffen sich sehr erfahrende User*innen.
Mein Fazit:
NixOS funktioniert völlig anders als andere Linux Distributionen und macht auch sehr viel Spaß.

18. März 2025

Mozilla hat Firefox 136.0.2 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 136.0.2

Mit Firefox 136.0.2 behebt Mozilla das Problem, dass für Nutzer mit Hauptpasswort, auch wenn diese keine Synchronisation nutzen, dieses bei jedem Firefox-Start abgefragt worden ist.

Es wurde ein Fehler behoben, bei dem die Optionen „Cookies und Website-Daten“ sowie „Temporäre Dateien und Seiten im Cache“ nach dem Update auf Firefox 136 unerwartet aktiviert wurden, wenn in früheren Versionen die Chronik oder Website-Einstellungen beim Beenden von Firefox gelöscht werden sollten. Nutzer, welche bereits auf Firefox 136 aktualisiert haben, müssen diese Optionen manuell wieder deaktivieren.

Die mit Firefox 136 erst aktivierte CookieStore-API zum Setzen und Lesen von Cookies in JavaScript wurde aus Webkompatibilitätsgründen vorläufig wieder deaktiviert und wird zu einem späteren Zeitpunkt wieder aktiviert werden.

Ein Sichtbarkeitsproblem mit Radio-Buttons auf dunklen Hintergründen wurde korrigiert.

Verbessert wurde auch die CPU-Auslastung auf Windows, wenn der Bildschirm gesperrt oder der Laptop zugeklappt ist.

Darüber hinaus gab es noch eine weitere Webkompatibilitäts-Korrektur, die sich durch Scroll-Probleme bemerkbar machen konnte, sowie zwei behobene Absturzursachen.

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16. März 2025

Aufgrund eines Hardwareschadens musste ich bei einem meiner Rechner das Motherboard wechseln. Somit musste ich auch die Booteinträge für systemd-boot neu erstellen. Normalerweise boote ich hierfür eine Iso-Datei von Arch Linux und mounte ich einfach die Btrfs-Subvolumes und wechsel dann mit dem Befehl arch-chroot /mnt in die vorhandene Installation und erstelle dann mittels bootctl --path=/boot install die Booteinträge. Was aber nicht mehr funktioniert.

Seit systemd 257 gibt es eine Änderung die dies verhindert. Obwohl ich eigentlich systemd bevorzuge finde ich diese Änderung in dieser Form falsch. Weil es nicht einmal einen Hinweis gibt, wenn man versucht bootctl install innerhalb von chroot auszuführen. Unter https://github.com/systemd/systemd/issues/36174 gibt es bereit eine entsprechende Problemmeldung.

Die Lösung zum aktuellen Zeitpunkt ist allerdings recht einfach (und gilt nicht nur für Arch Linux). Im Falle von Arch Linux bootet man einfach eine Iso-Datei von Arch Linux und mountet dann die Partitionen bzw. in meinem Fall die btrfs Subvolumes. Danach klinkt man sich nicht, wie bisher, mit arch-chroot /mnt in die vorhandene Installation ein sondern führt direkt nach dem Mounten beispielsweise bootctl --path=/mnt/boot install aus. Bei einer manuellen Neuinstallation von Arch wäre es daher auch sinnvoll die chroot Umgebung am Schluss zu verlassen und erst dann die Einträge für den Bootloader systemd-boot mit dem entsprechenden Befehl zu erstellen.

An sich kann ich durchaus verstehen, warum diese Änderung erfolgt ist. Aber warum kann man nicht einfach einen Hinweis ausgeben, wenn man bootctl install innerhalb von chroot ausführt? Das Tool erkennt ja scheinbar durchaus eine solche Umgebung. Warum also nicht noch einen Hinweis anzeigen? Für Leute die Bugtracker nicht durchsuchen wollen oder können wäre da eine ziemliche Erleichterung. Und der Aufwand seitens der Entwickler sollte sich auch in Grenzen halten. Aber das ist vermutlich eines der Probleme die es im OSS-Bereich gibt. Es wird davon ausgegangen, dass jeder Nutzer wie ein Entwickler tickt. Was aber oft nicht der Fall ist und Nutzer davon abhält Linux zu nutzen.

Der Enterprise Policy Generator richtet sich an Administratoren von Unternehmen und Organisationen, welche Firefox konfigurieren wollen. Mit dem Enterprise Policy Generator 6.3 ist nun ein Update erschienen.

Enterprise Policy Generator

Download Enterprise Policy Generator für Firefox

Die Enterprise Policy Engine erlaubt es Administratoren, Firefox über eine Konfigurationsdatei zu konfigurieren. Der Vorteil dieser Konfigurationsdatei gegenüber Group Policy Objects (GPO) ist, dass diese Methode nicht nur auf Windows, sondern plattformübergreifend auf Windows, Apple macOS sowie Linux funktioniert.

Der Enterprise Policy Generator hilft bei der Zusammenstellung der sogenannten Enterprise Policies, sodass kein tiefergehendes Studium der Dokumentation und aller möglichen Optionen notwendig ist und sich Administratoren die gewünschten Enterprise Policies einfach zusammenklicken können.

Neuerungen vom Enterprise Policy Generator 6.3

Neue und erweiterte Unternehmensrichtlinien

Der Enterprise Policy Generator 6.3 bringt eine erweiterte Unterstützung von Unternehmensrichtlinien.

Die AppUpdatePin-Richtlinie kann verwendet werden, um zu verhindern, dass Firefox über die angegebene Version hinaus aktualisiert wird. Der Enterprise Policy Generator validiert dabei auch das eingegebene Versionsmuster auf Korrektheit.

Mittels StartDownloadsInTempDirectory-Richtlinie kann erzwungen werden, dass Downloads an einem temporären Ort und nicht im Standard-Download-Verzeichnis gestartet werden.

Die UseSystemPrintDialog-Richtlinie erlaubt die Verwendung des Systemdruckdialogs anstelle der Druckvorschaufensters von Firefox.

Die ExemptDomainFileTypePairsFromFileTypeDownloadWarnings-Richtlinie wird unterstützt, um Download-Warnungen basierend auf der Dateiendung und Domains zu deaktivieren.

Um bei der Eingabe von Einzelworteinträgen in der Adressleiste die direkte Navigation auf der Intranetseite zu erzwingen, anstatt zu suchen, kann die GoToIntranetSiteForSingleWordEntryInAddressBar-Richtlinie genutzt werden.

Zur UserMessaging-Richtlinie wurde die Option MoreFromMozilla hinzugefügt, um den Abschnitt „Mehr von Mozilla“ in den Einstellungen ein- oder auszublenden

Die allowed_types-Option der ExtensionSettings-Richtlinie wurde um Seitenberechtigungen als möglicher Typ erweitert, um die Installation von Seitenberechtigungs-Erweiterungen, aber nicht von anderen Typen von Add-ons zu erlauben.

Ebenfalls neu in der ExtensionSettings-Richtlinie ist die Option temporarily_allow_weak_signatures, um die Installation von Erweiterungen mit einem schwachen Signatur-Algorithmus zu erlauben. Diese Option erfordert Firefox 127 oder höher.

Die DisplayBookmarksToolbar-Richtlinie wurde aktualisiert, um die Anzeige der Lesezeichen-Symbolleiste nur für neue Tabs zu unterstützen. In bestehenden Konfigurationen wurde die Richtlinie aktualisiert.

Die SecurityDevices-Richtlinie wurde aktualisiert, um die neue Syntax für das Hinzufügen von Geräten sowie als neue Funktion das Entfernen von Geräten zu unterstützen. In bestehenden Konfigurationen wurde die Richtlinie aktualisiert.

Die Richtlinien AppUpdateURL und DisableAppUpdate schließen sich jetzt gegenseitig aus.

Außerdem wurden die Informationslinks zweier Richtlinien aktualisiert, da die bisherigen Links nicht mehr funktionierten.

Ausblick

Damit ist die Unterstützung aller Unternehmensrichtlinien bis einschließlich Firefox 102 komplett. Einzige Ausnahme ist die Ordner-Unterstützung für die ManagedBookmarks-Richtlinie, welche erst mit einem zukünftigen Update nachgereicht werden wird.

Schon bald wird der Enterprise Policy Generator 6.4.0 erscheinen, welcher die Unterstützung für alle neuen Richtlinien ergänzen wird, welche während der Lebenszeit von Firefox ESR 115 dazugekommen sind, gefolgt von einem weiteren Update für Firefox ESR 128.

Entwicklung unterstützen

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt vom Enterprise Policy Generator erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

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14. März 2025

Nutzer veralteter Firefox-Versionen können ab heute keine Add-ons und geschützten Inhalte auf Streaming-Plattformen mehr nutzen.

Wie bereits Anfang Januar geschrieben, verliert mit dem heutigen Tag ein Stammzertifikat seine Gültigkeit, welches zur Verifizierung signierter Inhalte genutzt wird. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass der Browser in einer Version genutzt wird, welche das neue Stammzertifikat beinhaltet. Wer nicht Firefox 128 oder höher respektive Firefox ESR 115.13 oder höher nutzt, muss mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Betroffen sind Firefox für Windows, macOS, Linux sowie Android. Lediglich Firefox für iOS ist hiervon nicht betroffen, da Mozilla auf iOS von der Apple-Plattform abhängig ist.

Für Nutzer älterer Firefox-Versionen werden in dem Fall keine Erweiterungen mehr ausgeführt. Dies betrifft nicht nur neu installierte Erweiterungen. Bereits installierte Erweiterungen werden automatisch deaktiviert. Ebenfalls kann es auf Streaming-Plattformen in Folge ausbleibender Updates für das DRM-Modul jederzeit dazu kommen, dass keine Wiedergabe mehr möglich ist. Auch andere auf Remote-Updates angewiesene Funktionen können eingeschränkt sein.

Download einer aktuellen Version von Mozilla Firefox

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13. März 2025

Solo ist ein Website-Builder von Mozilla, der auf Künstliche Intelligenz (KI) und einen maximal einfachen Erstellungsprozess setzt. Nun steht Solo 1.6 bereit und bringt viele Neuerungen.

Im Rahmen der Innovation Week im Dezember 2023 hatte das Mozilla Innovation Studio Solo angekündigt. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Website-Builder mit Fokus auf Selbständige, der auf generative Künstliche Intelligenz für einen maximal einfachen Erstellungsprozess setzt.

Jetzt Website-Builder Solo von Mozilla testen

Seit dem Start hat Mozilla einige Funktionen ergänzt. Jetzt hat Mozilla Solo 1.6 fertiggestellt. Die vollständigen Release Notes:

  • Die Anzahl der maximal zulässigen Websites pro Benutzer wurde von 3 auf 5 erhöht
  • Standard-Zoomstufe für Karten im Bereich Kontakt aktualisiert
  • Erhöhung der maximalen Anzahl von Dienstleistungen im Abschnitt Dienstleistungen und der maximalen Anzahl von FAQ-Fragen im Abschnitt FAQ auf 24
  • Die maximale Anzahl der Videoabschnitte, die hinzugefügt werden können, wurde auf 3 erhöht
  • Neue Option „Erstellen Sie Ihre Website mit einem Link“ hinzugefügt, sodass Sie Ihre bestehenden Website-Daten importieren können. Versuchen Sie es in der Fußzeile der Solo-Homepage.
  • Neuer Abschnitt „Logo-Raster“ hinzugefügt, um Partner, Kunden oder andere zu präsentieren
  • Aktualisierter Kontakt-Abschnitt mit einem Rich-Text-Feld, um zusätzliche Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Geschäftszeiten, physische Adresse oder anderen Text zu verlinken
  • Unterstützung für die Übertragung des Eigentums an Ihrer Website an einen anderen Benutzer
  • Behobener Rich-Text-Editor für den Umgang mit mehrfachen Absatzabständen
  • Unterstützung für Google GTM- (Tag Manager) Tags zusammen mit bestehenden Google Analytics GA- Tags
  • Unterstützung von Facebook Messenger und Telegram für soziale Medien hinzugefügt
  • Neue Bearbeitungsfunktionen zum Hinzufügen von Social-Media-Links zu Teammitgliedern im Team-Bereich
  • Behebung eines Fehlers mit Google Search Console (GSC) für Nutzer, die GSC mit ihrer benutzerdefinierten Domain eingerichtet haben
  • Unterstützung für die Löschung Ihres Benutzerkontos und aller Websites über die Kontoeinstellungen, anstatt eine Anfrage an den Kundendienst zu senden
  • Behebung eines Fehlers im Zusammenhang mit benutzerdefinierten Domain-Websites und nicht existierenden Seiten
  • Viele andere kleine Fehlerkorrekturen und Verbesserungen, einschließlich Korrekturen der Barrierefreiheit

Die Nutzung von Solo ist kostenlos. Geringe Kosten fallen höchstens bei Verwendung einer benutzerdefinierten Domain an.

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12. März 2025

Mozilla hat Firefox 136.0.1 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Download Mozilla Firefox 136.0.1

Mit Firefox 136.0.1 behebt Mozilla ein Problem, bei dem eine Begrenzung der Cookie-Größe zu Problemen bei der Verwaltung von Website-Cookies führte, wenn die CookieStore-API verwendet wurde. Dies konnte zu Login- und anderen statusbezogenen Problemen führen.

Ein weiteres Webkompatibilitätsproblem betrifft Linux-Nutzer, welche keine Videos auf Formula1 TV abspielen konnten.

In JavaScript konnten Event.screenX und Event.screenY falsche Werte zurückliefern, wenn ein HiDPI-Bildschirm oder der Zoom genutzt worden ist.

Ein Drücken von Strg + L (macOS: Cmd + L) hatte unter Umständen die Adressleiste in neuen Fenstern nicht mehr fokussiert.

Wenn die Höhe des Browser-Fensters zu klein war, wurde das Anwendungsmenü möglicherweise unvollständig dargestellt und weiße Flächen waren zu sehen.

Das Zeitlimit, bevor die HTTP-Hintergrundanforderung für die Sicherheits-Modi Zuerst-HTTPS sowie Nur-HTTPS gesendet wird, wurde erhöht, sodass es das OCSP-Limit abwartet und es nicht zu weniger HTTPS-Upgrades als möglich kommt.

Außerdem wurde eine Option für die schrittweise Ausrollung zur Verfügung gestellt, welche das Standard-CSS für h1-Elemente innerhalb von article-, aside-, nav– sowie section-Elementen auf Websites entfernt.

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10. März 2025

Da ich sehr gerne mit Shortcuts arbeite, um den Wechsel von Tastatur und Maus bzw Touchpad zu vermeiden, suchte ich nach einer Möglichkeit in Firefox ein Tab per Shortcut abzulösen und auf den zweiten Bildschirm zu verschieben.

Leider gibt es keine integrierte Lösung dafür und ich musste mich mit einen Firefox Addon „Detach Tab“ bedienen. Es gibt einige Addons mit diesem Namen, daher bitte genau dieses nehmen.

Wenn das Addon installiert ist, dann kann das aktuelle Tab mit STRG+SHIFT+Leertaste verselbständigt werden.

Unter Linux/KDE kann das Fenster dann mit SHIFT+Meta+Pfeil rechts/links nach rechts oder links auf den zweiten Monitor geschoben werden. Meta ist übrigens unter Windows die Windows Taste.

Warum das extra Addon: Alle anderen Lösungen, die so durch das Netz schwirren, schlagen vor die URL zu kopieren und ein neues Fenster zu öffnen Strg+L und SHIFT + ENTER.

Das geht zwar auch, aber das Problem dabei ist, dass der Buffer/Cache dann gelöscht und die Seite neu geladen werden muß. Gerade bei Seiten wie Youtube dauert das dann doch teilweise lange. Und das Video wird gestoppt und eventuell neu gestartet Da ist es dann schneller das Tab mit der Maus wegzuziehen. Daher das extra Addon.

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7. März 2025

Die MZLA Technologies Corporation hat Thunderbird 136 veröffentlicht. Dabei handet es sich um den offiziellen Start der monatlichen Feature-Updates für den Open Source E-Mail-Client.

Monatliche Feature-Updates

Bislang gab es für Thunderbird nur ein großes Update pro Jahr, während es Fehlerbehebungs- und Sicherheits-Updates mindestens einmal pro Monat gab. Diese gibt es als „Thunderbird ESR“ weiterhin und bestehende Nutzer von Thunderbird 128 bleiben standardmäßig auch auf diesem Kanal.

Während MZLA in den letzten Monaten schon testweise neue Major-Releases erstellt, aber weder offiziell verteilt noch beworben hat, stellt Thunderbird 136 den Startschuss hierfür dar: Wer die Website thunderbird.net besucht, lädt ab sofort standardmäßig die „Mainstream“-Releases von Thunderbird anstelle von Thunderbird ESR herunter. Stand heute ist dies Thunderbird 136.

Wer von Thunderbird ESR 128 auf Thunderbird 136 wechseln möchte, kann dies ganz einfach tun, indem Thunderbird 136 heruntergeladen und in das bestehende Installationsverzeichnis von Thunderbird ESR 128 installiert wird. Achtung: Der umgekehrte Weg stellt ein Downgrade dar und ist standardmäßig nicht möglich. Durch die Installation in ein separates Verzeichnis würde ein neues Profil erstellt werden. In dem Fall könnten beide Versionen parallel genutzt werden.

Andere Installationsquellen wie der Windows Store oder unter Linux Snap und Flatpak stehen für die „Mainstream“-Version von Thunderbird derzeit noch nicht zur Verfügung, sollen aber in der Zukunft folgen.

Damit ändert sich auch die Berichterstattung auf diesem Blog. Wie bei Firefox werde ich nicht länger über neue Versionen auf dem ESR-Kanal berichten, sondern stattdessen ausschließlich über Updates auf dem Release-Kanal, der monatliche Feature-Updates bringt. Aber natürlich werde ich auch weiterhin über Sicherheits- und Bugfix-Updates auf dem neuen Release-Kanal berichten.

Neuerungen von Thunderbird 136

Gegenüber Thunderbird ESR 128 bringt Thunderbird 136 das eine oder andere neue Feature und kleinere Verbesserung.

So werden Nachrichten bei Verwendung eines dunklen Themes jetzt auch dunkel dargestellt und über einen Schalter in der Mail-Ansicht kann zwischen der dunklen und hellen Mail-Darstellung gewechselt werden.

In den Einstellungen gibt es eine neue Kategorie für das Erscheinungsbild der Nachrichtenliste. Dort können global Einstellungen für alle E-Mail-Konten vorgenommen werden. Dies schließt Optionen für die Gruppierung von Nachrichten sowie für die Standard-Sortierung ein.

Für Linux-Nutzer gibt es jetzt eine Integration in die Systemleiste.

Der Nachrichtenfilter-Dialog ist nun auch über das Kontextmenü eines Mail-Accounts zugänglich. Bei der Einrichtung von Kalendern gibt es außerdem jetzt Checkboxen zum Aus- und Abwählen aller Kalender.

Es gab weitere Verbesserungen für die Ordner-Komprimierung, den ICS-Import, das Ausdrucken von Kalendern sowie die Oberfläche im Allgemeinen.

Dies war nur eine Auswahl von Änderungen gegenüber Thunderbird ESR 128. Die vollständigen Release Notes von Thunderbird 136 (gegenüber der nicht offiziell veröffentlichten Version Thunderbird 135) gibt es hier. Weitere Verbesserungen listen die Release Notes von Thunderbird 135, Thunderbird 134, Thunderbird 133, Thunderbird 132 sowie Thunderbird 131.

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6. März 2025

New Tab Override ist eine Erweiterung zum Ersetzen der Seite, welche beim Öffnen eines neuen Tabs in Firefox erscheint. Die beliebte Erweiterung ist nun in Version 17.0 erschienen.

Was ist New Tab Override?

Die Erweiterung New Tab Override erlaubt das Überschreiben der Seite, welche beim Öffnen eines neuen Tabs in Firefox erscheint. Dies kann eine beliebige Website, immer automatisch die aktuelle Startseite, eine lokale Datei, eine Hintergrundfarbe oder die neuesten Nachrichten von diesem Blog sein.

New Tab Override war das erste Add-on, welches das Überschreiben des neuen Tabs ermöglichte, und ist damit das Original und auch heute noch die meistgenutzte Erweiterung dieser Art. New Tab Override wurde im Dezember 2016 auf dem offiziellen Mozilla-Blog vorgestellt, schon mehrfach im Add-on Manager von Firefox beworben und gehört außerdem zu Mozillas handverlesener Auswahl empfohlener Erweiterungen.

Download New Tab Override für Firefox

Die Neuerungen von New Tab Override 17.0

Bei der Angabe der URL ist es nun möglich, mehrere URLs anzugegeben, die mittels Pipe-Zeichen („|“) voneinander getrennt werden, zum Beispiel https://www.soeren-hentzschel.at | https://www.camp-firefox.de. In diesem Fall wählt New Tab Override zufällig eine der hinterlegten Seiten beim Öffnen eines neuen Tabs aus.

Der Beschreibungstext für die Option „Benutzerdefinierte URL“ wurde überarbeitet und zeigt nun https:// vor http:// an. Außerdem erwähnt dieser jetzt auch moz-extension:// als erlaubtes Protokoll.

Wird die Option verwendet, die in Firefox eingestellte Startseite als Seite für den neuen Tab zu verwenden, und die Startseite wurde ohne Protokoll hinterlegt, nimmt New Tab Override jetzt automatisch https:// an, statt wie bisher die Startseite zu verwerfen und die Einstellungsseite von New Tab Override anzuzeigen.

Ein Button wurde zur Einstellungsseite hinzugefügt, über den man zur Konfiguration der Erweiterungs-Shortcuts gelangt, um die Tastenkombination zum Öffnen der Einstellungen von New Tab Override zu verändern. Der Button wird ausschließlich in Firefox 137 und höher angezeigt.

Mit Türkisch steht eine komplett neue Sprache zur Verfügung. Damit ist New Tab Override jetzt in insgesamt 16 Sprachen übersetzt.

Entwicklung unterstützen

Wer die Entwicklung des Add-ons unterstützen möchte, kann dies tun, indem er der Welt vom Enterprise Policy Generator erzählt und die Erweiterung auf addons.mozilla.org bewertet. Auch würde ich mich sehr über eine kleine Spende freuen, welche es mir ermöglicht, weitere Zeit in die Entwicklung des Add-on zu investieren, um zusätzliche Features zu implementieren.

Der Beitrag New Tab Override 17.0 veröffentlicht erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

5. März 2025

Mozilla hat Firefox 136 für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen – wie immer auf diesem Blog weit ausführlicher als auf anderen Websites.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Neue Sidebar und vertikale Tabs

In den Firefox-Einstellungen gibt es einen neuen Abschnitt „Browser-Layout“, in welchem eine neue Seitenleiste aktiviert werden kann. Diese erlaubt einen schnellen Zugriff auf die Chronik, synchronisierte Tabs, Lesezeichen sowie KI-Chatbots.

Über die Einstellungen der neuen Seitenleiste lassen sich außerdem vertikale Tabs als Alternative zur horizontalen Tableiste aktivieren – dies ist eines der meistgewünschten Firefox-Features in der Mozilla-Community.

Firefox 136

Überarbeiteter Dialog zum Löschen der Browsing-Daten

Mit Firefox 128 wurde der Dialog zum Löschen der Browsing-Daten überarbeitet. Neben einer Reduzierung der Daten-Kategorien von sieben auf vier zeigt der neue Dialog Beschreibungstexte für jede Kategorie sowie den Platzbedarf von Cookies und Website-Daten sowie dem Browser-Cache an. Allerdings wurde das Löschen von Formularinformationen damit in die Funktion zum Löschen der Chronik integriert, was längst nicht allen Nutzern gefallen hat. Auf Basis des Nutzer-Feedbacks hat Mozilla diese zwei Dinge wieder voneinander getrennt.

Firefox 136

Datenschutz: SmartBlock-Platzhalter für Instagram- und TikTok-Content

Bei Verwendung des strengen Schutzes vor Aktivitätenverfolgung sowie in privaten Fenstern werden auf Websites eingebettete Instagram- sowie TikTok-Inhalte durch einen Platzhalter ersetzt. Erst nach einem Klick auf einen Button wird dann der tatsächliche Inhalt geladen. In Zukunft soll diese Funktion auch für weitere Einbettungen zur Verfügung stehen.

SmartBlock Embeds in Firefox 134

Unterstützung von Video-Codev HEVC

Der Video-Codec HEVC wird bereits seit Firefox 134 auf Windows unterstützt, sofern ein Gerät mit Hardware-Unterstützung für diesen Codec genutzt wird. Für eine softwareseitige Unterstützung wird eine bezahlpflichtige Erweiterung von Microsoft benötigt. Firefox 136 bringt die HEVC-Unterstützung auch auf macOS (Software und Hardware). Unterstützung auf Linux (Software und Hardware via ffmpeg) und Android (Hardware) wird mit Firefox 137 folgen.

Textersetzungsfeature auf Apple macOS

Firefox 136 unterstützt das Textersetzungs-Feature von Apple macOS in Textfeldern auf Websites. Auf Websites kann das autocorrect-Attribut genutzt werden, um die Verfügbarkeit dieser Funktion zu steuern.

Firefox 136

Kleinere Installationsarchive für Apple macOS

Mozilla hat die Kompression seiner Installationspakete für Apple macOS auf LZMA umgestellt. Dies resultiert in neun Prozent kleineren Installationsarchiven sowie einer 50 Prozent schnelleren Dekompressionszeit. Die gleiche Änderung erfolgte in Firefox 135 bereits für Linux.

Unterstützung von Linux auf ARM64

Firefox für Linux wird jetzt auch auf Geräten mit ARM64-Architektur (Aarch64) unterstützt. APT und Tarballs stehen bislang als Installationsmethoden zur Verfügung, Flatpak wird in Kürze folgen.

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Auch in Firefox 136 wurden wieder mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 136 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Firefox versucht nun, auch über unverschlüsseltes HTTP aufgerufene Websites standardmäßig immer über verschlüsseltes HTTPS zu laden, und fällt auf unverschlüsseltes HTTP zurück, wenn dies nicht gelingt.

Sonstige Endnutzer-Neuerungen in Firefox 136

Bei der Wiedergabe von Videos gibt es nun eine direkt sichtbare Schaltfläche zum Stummschalten neben dem Favicon, statt wie bisher nur bei Herüberfahren mit der Maus über das Favicon zu erscheinen.

Die hardwarebeschleunigte Wiedergabe von Videos ist jetzt auch auf Linux-Systemen mit Grafikchip von AMD möglich. Unter macOS wurden einige Hintergrundaufgaben auf Kerne mit geringerer Leistung verlagert, was zu einem geringeren Energieverbrauch führt.

Die Wetter-Anzeige auf der Firefox-Startseite wird in weiteren Ländern ausgerollt, darunter Argentinien, Brasilien, Chile und Mexiko. Ebenfalls schrittweise ausgerollt wird das Speichern von Adressen für Nutzer in Großbritannien.

Die Funktion, um Content-Empfehlungen auf der Firefox-Startseite beim Mozilla-Dienst Pocket zu speichern, wird nicht mehr als eigene Schaltfläche angezeigt, ist aber nach wie vor im Menü hinter der Schaltfläche mit den drei Punkten vorhanden.

Domains mit vielen Besuchen, die älter als 90 Tage sind, werden nicht länger in der Adressleiste automatisch ausgefüllt.

Im Panel, welches nach dem Speichern eines Passworts erscheint, zeigt nicht länger eine Checkbox zum Anzeigen des Passworts im Klartext an, da diese Funktionalität bereits durch das Augen-Symbol direkt im Passwortfeld gegeben ist.

Firefox bevorzugt nun das PNG-Format, wenn Bilder aus Firefox heraus kopiert werden, sodass die Transparenz erhalten bleibt.

Aufgrund von Änderungen in macOS Sequia wurde die Tastenkombination zum Vervollständigen von Suchbegriffen zu .com-Adressen von Strg + Enter auf Cmd + Enter geändert.

In den Datenschutz-Einstellungen von Firefox gibt es eine neue Option „Täglichen Nutzungs-Ping an Mozilla senden“. Darüber kann Mozilla die Anzahl der aktiven Firefox-Nutzer zählen. Der Vorteil dieser neuen Option liegt darin, dass diese aktiviert sein kann, während Telemetrie als Ganzes deaktiviert ist. Zwar ist es nicht empfehlenwert, Telemetrie zu deaktivieren, aber auf diese Weise können Nutzer, welche aus welchen Gründen auch immer keine Telemetrie aktiviert haben möchten, dennoch zur Nutzerzählung für Mozilla beitragen. Für bestehende Nutzer mit aktivierter Telemetrie ist der neue Ping standardmäßig aktiviert, für bestehende Nutzer mit deaktivierter Telemetrie ist der neue Ping standardmäßig deaktiviert.

Der Bereich „Mehr von Mozilla“ in den Firefox-Einstellungen verlinkt jetzt auch auf den KI-basierten Website-Builder Solo von Mozilla.

Verbesserungen der Entwicklerwerkzeuge

Eine Autovervollständigung von CSS-Variablen im Inspektor-Werkzeug ist jetzt auch innerhalb von calc()-Funktionen möglich.

Der Debugger in den Entwicklerwerkzeugen nutzt nun CodeMirror 6 als Editor, was in einer verbesserten Performance resultiert. Verbessert wurde auch die Performance des Netzwerkanalye-Werkzeugs mit sehr vielen Anfragen. Außerdem ist es im Netzwerkanalye-Werkzeug jetzt möglich, einzelne Anfragen als HAR zu speichern.

Verbesserungen der Webplattform

Firefox 136 unterstützt Intl.DurationFormat für relative Zeitangaben sowie die CookieStore-API zum Setzen und Lesen von Cookies in JavaScript.

Auf CSS-Seite neu ist die Unterstützung der Pseudoklasse :open. Außerdem wurde die Standard-Darstellung von Checkboxen und Radio-Buttons leicht verändert.

Das contenteditable-Attribut in HTML unterstützt jetzt auch plaintext-only als Wert, womit der Text eines Elements editierbar ist, aber keine Rich-Text-Formatierung unterstützt wird.

Bei Meta-Refreshes und Refresh-Headern sendet Firefox ab sofort auch den Referrer.

Firefox 136 unterstützt das Senden mehrerer gleichzeitiger Versionen derselben Quelle über WebRTC, den so genannten Simulcast, mit dem Videocodec H.264. Mit VP8 war dies bereits möglich. Außerdem unterstützt Firefox nun auch das Senden und Empfangen von Videos mit AV1-Codec (Singlecast sowie Simulcast) über WebRTC.

Für Erweiterungsentwickler gibt es eine neue Schnittstelle für sogenannte User-Scripts, die in Erweiterungen mit dem Manifest v3 genutzt werden kann.

Weitere Verbesserungen der Webplattform und für Erweiterungsentwickler lassen sich wie immer in den MDN Web Docs nachlesen.

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