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2023 Woche 22

4. Juni 2023

Mit dieser Woche geht auch der Monat Mai zu Ende. Wirft man einen Blick in die LLM-Timeline, so fällt auf, dass der Monat im Wesentlichen durch die Open-Source-Modelle dominiert wurde. Die Highlights sind hier StarCoder als Code-LLM, RedPajama-INCITE für normale Gespräche und Falcon, ein LLM, das LLaMA den Rang abgelaufen hat.

Falcon ab sofort unter der unmodifizierten Apache 2.0

Falcon von der TII hat in dieser Woche auch wieder Schlagzeilen gemacht. Es dominiert nicht nur weiterhin das Open LLM Leaderboard, sondern steht nun unter der unmodifizierten Apache-2.0-Lizenz, wie bereits Thomas Wolf auch berichtete.

Interessant ist diese Nachricht, weil damit erstmals ein sehr leistungsfähiges LLM unter einer Lizenz steht, die weitestgehend auch kommerziellen Betrieb zulässt. Die Apache-2.0-Lizenz ist ein wichtiger Grundbaustein der Open-Source-Software-Community und ist in vielen Projekten verbreitet, z. B. natürlich den Apache-Projekten, aber auch Kubernetes oder Swift.

In meinen Augen ist es ungewohnt, eine Lizenz für Source Code für ein Modell zu nutzen. Das ist so ein wenig wie Source Code unter eine Creative-Commons-Lizenz zu stellen: es geht, aber war vielleicht nicht die Intention der Initiatoren. Ob speziell angepasste Lizenzen sinnvoller für die Belange von KI-Modellen sind, wird sich über die Zeit zeigen. Die Lizenzierung unter der Apache-2.0-Lizenz bringt allerdings eine gewisse Sicherheit mit sich, da diese Lizenz und ihre Verwendungsweise schon lange erprobt sind.

Der Schachzug der Autoren ist clever: da dieses leistungsstarke Modell nun unter einer offenen Lizenz steht, ist anzunehmen, dass viele Forscher dieses als Grundlage nehmen. Somit macht sich im besten Fall das TII einen Namen in der LLM-Community, ähnlich, wie es Meta in der ersten Jahreshälfte vorgeführt hat.

Direct Preference Optimization: Konkurrenz für RLHF?

Die Entwicklung der LLMs geht ungebremst weiter. Und so gibt es nicht nur neue Modelle, sondern auch neue Methodiken, um bessere Modelle zu erreichen. Ein wesentlicher Baustein, der ChatGPT ermöglicht hat, war InstructGPT mit Reinforcement Learning from Human Feedback, kurz RLHF. Hier bewertet ein Mensch die Ausgaben eines Modells und erstellt ein Ranking. Dieses Ranking kann zum weiteren Training herangezogen werden. Das resultierende Modell wird dadurch präsizer und bei den Antworten besser an den menschlichen Bedürfnissen ausgerichtet.

Rafailov, Sharma, Mitchell et al., allesamt Forscher der Stanford University, haben sich nun damit beschäftigt, ob man einen Zwischenschritt in dem Verfahren entfernen kann. Sie berichten nun, dass dies mit Erfolg möglich ist. Das dafür verwendete Verfahren nennen sie Direct Preference Optimization und beschreiben es in ihrem Preprint.

NVIDIA weitet Marktkapitalisierung auf über 1 Billion USD aus

Zum Abschluss des Wochenrückblicks möchten wir auch einmal kurz auf wirtschaftliche Themen schauen. Der GPU-Hersteller NVIDIA hat in dieser Woche eine Marktkapitalisierung von über 1 Billion USD (engl. 1 trillion USD) erreicht. Auch wenn man sich in Anbetracht von Inflation über diese scheinbar willkürliche Zielmarke streiten kann, zeigt es doch, dass NVIDIA als Unternehmen ähnlich hoch bewertet wird wie Apple (einer der bedeutendsten Hersteller mobiler Konsumentengeräte), Microsoft (Hersteller und Betreiber eines der größten Software-Ökosysteme der Welt) oder Alphabet (Betreiber einer Vielzahl bedeutender Internetdienste).

An der Börse wird die Zukunft gehandelt. Somit kann beziffert werden, welchen Wert (institutionelle) Anleger einem GPU-Hersteller beimessen. Der Erfolg von NVIDIA im AI-Geschäft geht in meinen Augen auf die CUDA-Schnittstelle und die immer leistungsfähigeren Systeme zurück. Einen generischen Zugriff auf die Grafikeinheiten zu geben, aus dem KI-Forscher die Eignung für das Training neuronaler Netze erkennen konnten. Das könnte einer der cleversten Schachzüge des Chipherstellers NVIDIA gewesen sein. Und solange Alternativen, ggfs. mit RISC-V auch aus dem Open-Source-Bereich, nicht mithalten können, wird NVIDIA auch in meinen Augen eine wichtige Rolle behalten.

Aus dem heutigen Wochenrückblick lässt sich eines erkennen: wenn man offen der Community Werkzeuge an die Hand gibt, wird sich irgendwer auf der Welt finden, der überrascht ist, für was sich dieses Werkzeug einsetzen lässt. Seine Ergebnisse werden dann vielleicht die ganze Welt überraschen. Genauso wie das AlexNet GPUs in der KI populär gemacht hat, werden auch LLaMA und Falcon neue interessante Innovationen hervorbringen. Seien wir gespannt, was auch die nächste Woche wieder bringt!

Mit Volnoti lassen sich Desktop-Benachrichtigungen beim Wechsel der Lautstärke anzeigen lassen.

Desktopumgebungen wie LXDE oder i3 bieten keine on-screen Benachrichtigungen bei einer Änderung der Lautstärke über die Funktionstasten, welche heute auf fast allen Tastaturen vorhanden sind.

Abhilfe schafft ein kleines Programm namens Volnoti.



Zur Installation aus dem Quelltext müssen zunächst einige Abhängigkeiten installiert werden. Auf einem Debian-basierten System erfolgt dies mit folgendem Befehl:

sudo apt install libgtk2.0-dev libdbus-glib-1-dev

Daraufhin kann das Repository gecloned werden:

git clone https://github.com/davidbrazdil/volnoti.git

Der letzte funktionierende Commit liegt schon eine Weile zurück und kann wie folgt ausgecheckt werden:

cd volnoti
git checkout 958415b

Das Übersetzen des Quelltextes und die Installation erfolgt mit folgenden Befehlen:

autoreconf --force --install
autoupdate --force

./configure --prefix=/usr
make
sudo make install

Die Anwendung besteht aus zwei Komponenten: Einem Daemon namens volnoti welcher im Hintergrund auf Signale lauscht und der Anwendung volnoti-show zum Anzeigen der Desktopbenachrichtigungen.

Zum automatischen Start des Deamons unter LXDE kann folgende Zeile zur Datei ~/.config/lxsession/LXDE/autostart hinzugefügt werden:

@volnoti

Zum Aufruf von volnoti-show beim Drücken der Lautstärketasten kann xbindkeys verwendet werden, welches sich wie folgt installieren lässt:

sudo apt install xbindkeys

Die Konfiguration erfolgt in der Datei ~/.xbindkeysrc

# Increase volume
"amixer set Master 5%+ && volnoti-show $(amixer get Master | grep -Po "[0-9]+(?=%)" | tail -1)"
   XF86AudioRaiseVolume

# Decrease volume
"amixer set Master 5%- && volnoti-show $(amixer get Master | grep -Po "[0-9]+(?=%)" | tail -1)"
   XF86AudioLowerVolume

# Toggle volume
"amixer set Master toggle; if amixer get Master | grep -Fq "[off]"; then volnoti-show -m; else volnoti-show $(amixer get Master | grep -Po "[0-9]+(?=%)" | tail -1); fi"
   XF86AudioMute

Nach einer erneuten Anmeldung an der Desktopoberfläche sollten nun Benachrichtigungen bei einer Änderung der Lautstärke angezeigt werden.


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3. Juni 2023

Das Red Hat Display Systems Team – also das Team, das sich um den Desktop kümmert – hat angekündigt, die Paketierung von LibreOffice für zukünftige RHEL-Versionen und für Fedora einzustellen. Das ist in mehrfacher Hinsicht spannend.

Die Versionen RHEL 7, 8 und 9 werden selbstverständlich weiterhin unterstützt. Zukünftige Versionen werden jedoch kein LibreOffice mehr enthalten. Das Team hatte LibreOffice auch für Fedora paketiert und stellt dies ebenfalls ein. Hier sind die Releasezyklen kürzer und die Maßnahme greift daher schneller. Die Community könnte allerdings noch bei Fedora einspringen.

Der Grund ist einfach. Den kompletten Softwarestack von LibreOffice zu paketieren ist eine Menge Arbeit. Gleichzeitig gibt es ein offizielles Flatpak von LibreOffice auf Flathub. Die Entwickler wollen ihre Kapazitäten in Zukunft lieber in andere wichtige Projekte stecken (Wayland, HDR, etc.), anstatt Arbeitszeit in redundante Aktivitäten zu investieren.

Lektionen aus der Red Hat Entscheidung

Die Nachricht enthält mindestens drei spannende Lektionen.

1. Der Umbruch ist jetzt

Flatpak gibt es seit Jahren, unveränderliche Systeme schon länger (jetzt kommt auch Canonical). Beides hat nicht unbedingt etwas miteinander zu tun, aber beide Entwicklungen befruchten sich gegenseitig. Wer hier nicht aufspringt, könnte bald abgehängt werden. Das ist vergleichbar mit dem Trend zu Wayland, der einen Kahlschlag unter den Windowsmanagern und kleineren Desktopumgebungen auslösen könnte.

Nun schwenkt mit Red Hat ein ganz wichtiger Player um und stellt den Support für das Legacy-Paketmanagement im Bereich wartungsintensiver Endbenutzersoftware ein.

Das System, mit dem Software unter Linux verteilt wird, ist seit langem durch eine kolossale Ressourcenverschwendung gekennzeichnet. Dieselbe Software hunderte Male für verschiedene Distributionen und deren Versionen zu paketieren ist unglaublich ineffizient. So etwas kann nur in einem ehrenamtlichen Umfeld entstehen, in dem Arbeit keinen bezifferbaren Wert hat.

Die Befürworter der alten Technologie argumentieren dagegen immer, dass die Freiwilligen, die das eine tun, nicht unbedingt das andere tun würden. Das Beispiel des Red Hat Teams beweist das Gegenteil.

Alles andere, was an Gründen kursiert, ist vor allem FUD. Doppelte Bibliotheken mit Sicherheitslücken (Automatisierung, was ist das?), Speicherplatz (klar, eine 64 GB HDD mit ext2 Dateisystem stößt ohne Deduplizierung an ihre Grenzen), UNIX-Prinzipien (in alle Ewigkeit, Amen!), das Loblied auf die Alternativen, die ja angeblich nichts kosten und vermeintlich Open Source ausmachen, aber in Wahrheit nur der Entwicklung im Weg stehen.

Die Ängstlichen werden sich nun um Debian und Konsorten scharen. Zitternd, weil die Wahrheiten, die sie vor 20 Jahren verinnerlicht haben, zu erodieren beginnen. Der Linux-Desktop spaltet sich in zwei große Bereiche. Progressive Distributionen (mit Fokus auf das Enterprise-Umfeld), die sich weiterentwickeln (aktueller Stand RHEL/Fedora, SUSE, Ubuntu) und Legacy-Distributionen. Mal sehen, wie lange hier die Kompatibilität aufrechterhalten werden kann und wer die Nase vorn hat. Das wird spannend!

2. LibreOffice ist überflüssig

LibreOffice scheint nicht wichtig zu sein. Zumindest aus der Sicht eines Enterprise-Distributors wie Red Hat. Jedenfalls nicht wichtig genug, um noch Arbeit in die Paketierung zu stecken. Oder wenigstens unwichtig genug, um genau an LibreOffice dieses überfällige Exempel zu statuieren.

LibreOffice ist schon länger in der Krise. Die Community weigert sich, das zu diskutieren, jede Debatte wird sofort erstickt, weil man ja unbedingt die Fahne gegenüber Microsoft Office hochhalten möchte. LibreOffice ist ein typisches Beispiel für die Folgen einer Monopolstellung, die es im Open-Source-Bereich innehatte. Mangels Konkurrenz scheute man schwierige Schritte. Die Software ist uralt, voller Fehler, wenig performant, gemessen an den vorhandenen Entwicklerkapazitäten kommt man außerdem kaum voran und die Kompatibilität zum Marktführer Microsoft Office ist bei nahezu allen Konkurrenten besser. Gleichzeitig lässt die Community der TDF als Hauptentwickler kaum Luft zum Atmen.

Den Sprung auf mobile Plattformen hat LibreOffice nie geschafft und mit dem Aufkommen freier Alternativen wie OnlyOffice gibt es nun auch bedrohliche Konkurrenz im Open-Source-Bereich. Bei LibreOffice hat man sich stattdessen lieber weiter an OpenOffice abgearbeitet. Verletzungen der Vergangenheit statt Zukunft waren hier die Devise. Das kommt leider viel zu oft in der Open-Source-Community vor. Alleine wie viele bei SUSE an den Microsoft-Novell-Deal denken. Egal, andere Geschichte. Dokumente werden zunehmend in der Cloud bearbeitet und die freie Standardlösung ist hier Nextcloud + OnlyOffice und nicht LibreOffice. Am klassischen Office-Desktop dominiert sowieso noch Microsoft. Der Zug ist abgefahren.

Die Kunden von Red Hat scheinen keinen Premium-Support für LibreOffice zu wünschen. Wer die Software noch benötigt, nutzt das Flatpak. Alle anderen arbeiten sowieso mit Webapps. Im besten Fall OnlyOffice, im schlechtesten Google Docs.

3. Red Hat zieht sich zurück

Nach der Übernahme von Red Hat durch IBM im Jahr 2018 hatte ich bereits geschrieben, dass dies für den Linux-Desktop gefährlich werden könnte, da Red Hat einer der wenigen Treiber der Linux-Entwicklung ist. Es gibt zwar immer ein großes Brimborium um die Community und die Freiwilligen, aber die Kernprojekte – Kernel, zentrale Infrastruktur, Desktop, zentrale Softwarekomponenten wie Office oder Browser – werden von einigen wenigen Firmen bzw. von diesen bezahlten Entwicklern vorangetrieben.

IBM spart, bei Red Hat fallen viele Stellen weg. Betroffen unter anderem der Community Manager für Fedora. Lennart Poettering ist bereits zu Microsoft gewechselt. Nun also die Fokussierung im Desktop-Bereich. Das ist eine Entwicklung, die kritisch für den Linux-Desktop werden kann – unabhängig davon, ob man LibreOffice nun wichtig findet oder nicht.

Zusammengefasst

Die kommenden Jahre werden richtig spannend. Der Linux-Desktop verändert sich so sehr, wie seit dem Aufkommen von Ubuntu nicht.

Es wird jetzt wieder Leute geben, die mir Schwarzmalerei oder einen generellen Hass auf Linux vorwerfen. Dazu empfehle ich die Lektüre des letzten Blogeintrags von Jorge Castro. Die Veränderungen bei den großen Distributionen finden nicht im luftleeren Raum statt. Dahinter steckt eine intime Kenntnis der Kundenbedürfnisse und die Fähigkeit zur betriebswirtschaftlichen Kalkulation. Beides fehlt vielen Open-Source-Projekten. Die meisten normalen Anwender machen die Entwicklung mit ihrer jeweiligen Hausdistribution einfach mit. Diejenigen, die jetzt davon reden, dass die Massen zu Debian und Gentoo wechseln, sollten sich kritisch fragen, wie eng ihre eigene Blase ist. Ich prophezeie die gleiche „Massenwanderung“ wie damals zu Devuan.

2. Juni 2023

Der Entwickler Matthias Clasen hat mitgeteilt, dass zukünftige Red Hat Versionen die Freie Office-Suite LibreOffice nicht mehr enthalten sollen.

Diese Entscheidung betrifft auch das Engagement von Red Hat im Bereich der LibreOffice-Paketierung für Fedora. Die entstehende Lücke soll durch Flatpak-Pakete geschlossen werden.


Das Display Systems-Team von Red Hat, hat in der Vergangenheit primär an Verbesserungen von Wayland und der HDR-Unterstützung gearbeitet. Daraus resultierte jedoch, dass sich das Team weniger auf die Pflege von Desktop-Anwendungen konzentrieren konnte.

Clasen betonte jedoch, dass LibreOffice in RHEL 7, 8 und 9 weiterhin mit den notwendigen Sicherheitskorrekturen für die Lebensdauer dieser Versionen versorgt werden soll. Das Team werde auch an Upstream-Verbesserungen für LibreOffice arbeiten, damit diese dann in der Flatpak zur Verfügung stünden.

Weitere Details finden sich auf der Fedora-Entwicklungsliste.


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1. Juni 2023

Mit Fiddler hat Mozilla Ventures seine nächste Investition in ein KI-Unternehmen bekannt gegeben.

Das ist Mozilla Ventures

Mozilla Ventures ist ein anfänglich mit 35 Millionen USD ausgestatteter Risikokapitalfonds, über welchen Mozilla in Startups investiert, welche das Internet und die Tech-Industrie in eine bessere Richtung bringen. In den letzten Monaten wurden bereits einige Investitionen bekannt, darunter heylogin, Secure AI Labs, Block Party, Webacy, Lockr, Rodeo, Lelapa AI und Themis AI.

Einige der zuvor genannten Startups beschäftigen sich mit Themen der sogenannten Künstlichen Intelligenz (KI). Dazu kommt mit Mozilla.ai die Gründung eines neuen Tochterunternehmens von Mozilla, worüber ein vertrauenswürdiges, unabhängiges sowie quelloffenes KI-Ökosystem aufgebaut werden soll. Mit Fakespot wurde außerdem ein weiteres KI-Unternehmen vollständig übernommen.

Mozilla Ventures investiert in KI-Unternehmen Fiddler

Nun hat Mozilla Ventures die nächste Investition in ein KI-Unternehmen bekannt gegeben. Die Fiddler AI Observability Platform soll Unternehmen mehr Einblick in ihre prädiktiven und generativen KI-Modelle geben. Die Plattform von Fiddler soll demnach Stakeholdern verstehen helfen, warum Vorhersagen gemacht werden und welche Verbesserungen für bessere Ergebnisse notwendig sind – und so letztlich vertrauenswürdigere KI-Systeme schaffen.

Noch mehr Investitionen von Mozilla

Mozilla investiert derzeit aber nicht nur über Mozilla Ventures und mozilla.ai. Unabhängig von diesen neuen Organisationen hat Mozilla im März bekannt gegeben, Hauptinvestor der Mastodon-App Mammoth zu sein. Bereits im Dezember wurde bekannt, dass Mozilla sowohl Active Replica, welche maßgeschneiderte Lösungen für virtuelle Räume und Ereignisse für Mozilla Hubs anbieten, vollständig übernommen hat, als auch Pulse, ein Unternehmen für maschinelles Lernen.

Der Beitrag Mozilla Ventures investiert in KI-Unternehmen Fiddler erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

Wer eine GTK-basierte Desktopumgebung nutzt, dem ist möglicherweise bereits aufgefallen, dass Qt6 Applikationen nicht in einem einheitlichen Erscheinungsbild dargestellt werden. Für Qt5 ist eine mögliche Lösung die Nutzung des qt5-style-plugin-gtk2 Paketes. Mit dessen Hilfe wird veranlasst, dass das Aussehen von Qt5 Applikationen auf die konfigurierte GTK Theme adaptiert werden.



Eine ähnliche Möglichkeit stellt auch der Entwickler trialuser02 mit Qt6Gtk2 zur Verfügung.

Zur Installation auf einem Debian-basierten System müssen zunächst die benötigten Abhängigkeiten installiert werden:

sudo apt install libgtk2.0-dev qmake6 qt6-base-dev qt6-base-private-dev

Daraufhin kann das Repository des Projektes gecloned werden:

git clone https://github.com/trialuser02/qt6gtk2.git

Die Übersetzung des Quelltextes erfolgt in mehreren Schritten:

cd qt6gtk2
qmake6
make
sudo make install

Nach der Installation muss folgende Umgebungsvariable gesetzt werden. Dies kann beispielsweise in einer Datei /etc/X11/Xsession.d/02qt-gtk2 erfolgen.

export QT_QPA_PLATFORMTHEME=gtk2

Nach einer erneuten Anmeldung werden auch Qt6 Applikationen einheitlich dargestellt.

Quelle: https://github.com/trialuser02/qt6gtk2


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Der Entwickler Daniel Micay war bis Mitte 2018 im Projekt CopperheadOS aktiv. Nach einer öffentlich ausgetragenen Schlammschlacht mit dem Geschäftsführer James Donaldson schied er allerdings aus und entschied sich, mit GrapheneOS ein eigenes Projekt zu starten.

Dabei handelt es sich ebenfalls um ein auf Sicherheit ausgelegtes Android-Custom-ROM. Auch bei uns ist ein entsprechender Erfahrungsbericht zu finden.

Sicherheitslösungen stehen oftmals im Fokus der Öffentlichkeit und erfahrungsgemäss herrscht in der GrapheneOS Community ein eher rauer Umgangston. Dies führte jedoch so weit, dass sich Daniel Micay bedroht gefühlt hat und er sich resultierend daraus nun von seiner Verantwortlichkeit im Projekt zurückzieht.

Seiner Einschätzung nach sollte GrapheneOS auch weiterhin gut betreut sein, sodass Anwender keine spürbaren Änderungen befürchten müssen.

Quelle: https://nitter.net/DanielMicay/status/1662212227561308160


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31. Mai 2023

Mozilla hat offiziell die bevorstehende Einstellung der Unterstützung veralteter Betriebssysteme seitens Firefox angekündigt. Dies betrifft Windows 7, Windows 8, macOS 10.12, macOS 10.13 sowie macOS 10.14.

Bereits am 14. Januar 2020 hatte Microsoft die Unterstützung seines Betriebssystems Windows 7 offiziell eingestellt, die Einstellung der Unterstützung von Windows 8.1 folgte am 10. Januar 2023. Seitens Apple gibt es keine offiziellen Daten für Support-Enden, das letzte Update für macOS 10.14 erschien allerdings im Juli 2021. Dies ist für Nutzer insofern relevant, als dass es für diese Betriebssysteme keine Sicherheits-Updates mehr gibt. Nutzer sollten daher unbedingt auf ein aktuelles Betriebssystem umsteigen, falls noch nicht geschehen.

Nun ist offiziell, dass Firefox 115 die letzte Firefox-Version sein wird, welche Windows 7, Windows 8, macOS 10.12, macOS 10.13 sowie macOS 10.14 unterstützen wird. Entsprechende Nutzer werden mit Erscheinen von Firefox 115 im Juli automatisch auf Firefox ESR migriert werden, die Firefox-Version mit Langzeit-Unterstützung. Das bedeutet, dass diese Nutzer über Firefox ESR 115 noch bis Juli 2024 mit Sicherheits-Updates für Firefox versorgt werden. Danach ist endgültig Schluss und es wird auch keine Sicherheits-Updates für Firefox mehr geben.

Firefox 116 und höher wird auf Windows 7, Windows 8, macOS 10.12, macOS 10.13 und macOS 10.14 gar nicht mehr gestartet werden können. Neue Systemvoraussetzung ab Firefox 116 ist damit Windows 10 oder höher respektive macOS 10.15 oder höher.

Der Beitrag Firefox: Einstellung der Unterstützung von Windows 7, Windows 8, macOS 10.12, macOS 10.13 und macOS 10.14 angekündigt erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

Schenkt man dem Canonical Mitarbeiter Oliver Grawert Glauben, so soll es mit der LTS Version Ubuntu 24.04 auch eine immutable Variante für den Desktop geben. Damit gäbe es neben der klassischen Version, mit Debian-Paketen und Snap-Paketen, auch eine unveränderbare Variante von Ubuntu, die ausschliesslich Snap-Pakete unterstützt. Es bleibt dann den Anwender:innen überlassen, für welche Version sie sich entscheiden.

Mit Ubuntu Core gibt es bereits eine immutable Variante, die jedoch für IoT und Embedded Systeme gedacht ist und sich nicht für den Desktop eignet. Der neue Ubuntu-Core-Desktop wird eventuell im April 2024 erscheinen.

Unveränderliche Desktop-Distributionen liegen derzeit im Trend. Sie bieten Vorteile gegenüber traditionellen Ansätzen, darunter bessere Sicherheit und Zuverlässigkeit durch ein schreibgeschütztes Dateisystem, transaktionale Updates und einfaches Rollback von Änderungen. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis Canonical auch auf diesen Zug aufspringen würde.

Quelle: https://www.reddit.com/r/linux/comments/13w3ca1/allsnap_ubuntu_desktop_coming_next_year/


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30. Mai 2023

 

zum scannen neuer Files, die nicht über die Oberfläche hinzugefügt wurden.

Das hier ausführen

su -s /bin/bash www-data
php occ files:scan --all

Quelle: hostflash.de

In der Einleitung im ersten Artikel, der Installation im zweiten Beitrag und der Konfiguration im dritten Teil, geht es heute um die Paketverwaltung bei Arch-Linux. Die Installation der Distribution hat uns zwei Paketmanager beschert, den Arch-eigenen pacman und GNOME-Software als Bestandteil der GNOME-Desktopumgebung. Man mag sich über zwei Anwendungen für die Software-Installation freuen, tatsächlich sehe ich das als Nachteil. Du möchtest lieber eine Anwendung haben, die sich um sämtliche Pakete auf dem System kümmert. Ansonsten sind Doppelspurigkeit und Inkonsistenzen vorprogrammiert.

Obwohl pacman ein sehr guter und schneller Paketmanager ist, kümmert sich die CLI-Anwendung nur um native Arch-Pakete entsprechend der bereitgestellten (konfigurierten) Repositories. Von Paketformaten wie deb, flatpak, snap oder Paketen aus dem AUR (Arch-User-Repository) hat pacman keine Ahnung. Um zu sehen, wie pacman vom Installer konfiguriert wurde, lohnt sich ein Blick in seine Konfigurationsdatei: sudo nano /etc/pacman.conf. Darin findet ihr zwei interessante Einträge:

#ParallelDownloads = 5

Hier lohnt es sich, den # am Anfang zu entfernen, um parallele Download von Pakete einzuschalten. Damit erhöht sich die Geschwindigkeit von Installationen und Updates massiv.

Um zu erfahren, welche Repositories verwendet werden, scrollt ihr nach unten bis zum Abschnitt REPOSITORIES. Dort seht ihr, dass [core] und [extra] eingeschaltet sind, während die [test-repos] sowie [multilib] ausgeschaltet sind. Diese Einstellung könnt ihr so belassen. Wer sich näher über die Bedeutung informieren möchte, kann es hier nachlesen. Nun empfehle ich einen Blick in die Datei /etc/pacman.d/mirrorlist zu werfen. Falls ihr ausschliesslich Server aus eurem Land seht, habt ihr bei der Installation alles richtig gemacht. Wobei sich das nicht so pauschal sagen lässt. Es kann sein, dass ausländische Server besser für euch geeignet sind. Um das herauszufinden, kann man folgendes machen:

Aktualisiert die Arch-Pakete mit (wundert euch nicht über den seltsamen Befehl, dazu komme ich später):

sudo pacman -Syu

Installiert das Paket reflector:

sudo pacman -S reflector

Dieses Programm sucht nach den schnellsten Mirror-Servern in den angegebenen Ländern. So wird es ausgeführt:

sudo reflector --country 'Germany,Switzerland,Austria' --latest 5 --age 2 --fastest 5 --protocol https --sort rate --save /etc/pacman.d/mirrorlist
oder
sudo reflector --country '' --latest 5 --age 2 --fastest 5 --protocol https --sort rate --save /etc/pacman.d/mirrorlist

Falls ihr den Country-Eintrag leer lasst, werden die weltweit schnellsten Server verwendet.

Das Standard-Repository von Arch enthält Tausende von Paketen. Das Arch User Repository (AUR) enthält viele weitere Anwendungen, die von Benutzern eingereicht wurden. Das stellt zwar ein gewisses Risiko dar, ist in manchen Fällen aber unabdingbar, wie wir gleich sehen werden. Um Pakete aus dem AUR installieren zu können, wird ein AUR-Helper wie yay, paru oder picaur benötigt. Yay wird so installiert:

sudo pacman -S --needed git base-devel
git clone https://aur.archlinux.org/yay.git
cd yay
makepkg -si

Jetzt könnt ihr mit yay -S [Paketname] auch Anwendungen aus dem AUR installieren.

An dieser Stelle möchte ich einen Witz einschieben, der meine Meinung zu dieser Folge der Artikel-Serie wiedergibt:

Wenn ihr einen gesunden Smoothie mixen wollte, nehmt ihr eine Handvoll Brokoli, ein paar Baslikumblätter und etwas Wirsing. Das püriert ihr mit einem Mixer und füllt die Mischung mit Ziegenmilch auf. Zum Schluss garniert ihr euren Smoothie mit geriebenen Mandeln. Dann schüttet ihr die Brühe in die Toilette und macht euch ein Bier auf.

Die Bedienung von pacman (und auch yay) ist etwas kryptisch. Statt der intuitiven Kommandos install, remove, update usw., wie man sie von anderen Paketmanagern (apt, pamac) kennt, verwendet Arch seltsame Parameter. Hier ist eine Übersetzungshilfe:

Install:                     sudo pacman -S Paketname
Remove:                      sudo pacman -R Paketname
Update:                      sudo pacman -Syu
List all installed packages: pacman -Q
Search a installed package:  pacman -Q 'Paketname'

Neben pacman und yay hat uns die Installation von GNOME auch die Anwendung GNOME Software beschert.

GNOME Software ist so konfiguriert, dass damit nur Flatpaks von flathub.org verwaltet werden können. Falls man native Arch-Pakete, AUR-Pakete und Flatpaks verwenden möchte, hat man es mit zwei Situationen zu tun. Pamac und yay informieren nicht über ausstehende Aktualisierungen. Ich kann mich täuschen, habe jedoch bei meinen Arch-Installationen bisher noch keine Notifikationen gesehen. GNOME Software wird euch über Flatpak-Updates informieren. Man kann mit dieser Situation leben; optimal ist sie aber nicht.

Und jetzt kommt der Moment, in dem einem die Idee kommt, den Smoothie in den Ausguss zu schütten. Wie wäre es mit einer Paketverwaltung, die sich um alle Formate kümmert? Bühne frei für pamac, die Manjaro-Paketverwaltung. Und genau an dieser Stelle höre ich die Leserschaft raunen:

Dann kann ich mir ja gleich Manjaro installieren. Wozu soll ich diese Klimmzüge in Arch-Linux machen?

Ja und nein. Zwar bietet Manjaro mit pamac eine Paketverwaltung, die alles kann und auch sehr bequem und schnell ist, aber der Release-Zyklus und die Repositories sind ganz andere. Arch ist ein echtes Rolling-Linux, während Manjaro 'nur' semi-rolling ist. Man bezeichnet das auch als kuratiertes Rolling Release Modell. Im Gegensatz zu Arch, werden bei Manjaro die Pakete nicht direkt ausgespielt, sondern landen zuerst in den Unstable-, Testing-, Stable-Zweigen der Repositories. Diese sind nicht identisch mit den Arch-Repos!

Wer pamac in Arch-Linux als alleinige Paketverwaltung verwenden möchte, kann das machen. Dazu installiert man über yay das pamac-Paket. Aber Achtung, es ist ein Installations- und Build-Marathon:

yay -S pamac

Nach diesem harmlosen Befehl bricht die Installationshölle über euch herein, weshalb ich den exakten Ablauf hier nicht dokumentieren möchte. Achtet bitte genau auf die Auswahlen, die ihr trefft, sonst habt ihr ganz schnell Snap mit im Boot. Nach der ewig langen Installation präsentiert sich pamac benutzer- und einstellungsfreundlich:

Damit endet diese Serie über Arch-Linux. Ihr konntet die Grundlagen lesen, die Installation durchführen, das System konfigurieren und das Paketmanagement kennenlernen. Mit dem Arch-Installer ist Arch nicht viel schwieriger in Betrieb zu nehmen als andere GNU/Linux-Distributionen. Es gibt zwar ein wenig mehr zu tun als bei den Einsteiger-Distros, dafür bekommt man eine echte rollende Distribution, die sehr schnell läuft. Ausserdem bietet Arch einen Anreiz, sich etwas tiefer mit einem Linux-System zu beschäftigen. Wem das zu aufwändig ist, aber dennoch ein Arch-basiertes System verwenden möchte, kann Manjaro, EndeavourOS oder Garuda ausprobieren. Falls euch das zu einfach war, verweise ich auf Slackware und Gentoo.


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29. Mai 2023

In der letzten Folge dieser Serie habe ich die Grundinstallation von Arch-Linux beschrieben. Anschliessend hatte man ein lauffähiges Betriebssystem mit der GNOME-Desktopumgebung. In dieser Folge geht es um Konfigurationsschritte, die das Aussehen und die Funktionalität des Systems betreffen. Ich hätte diese Folge auch "nach der Installation" nennen können.

Vermutlich ist euch aufgefallen, dass man nach dem Booten in Grub2 landet. Grub ist ein Bootloader, der sich darum kümmert, das Betriebssystem zu starten. Wer mehrere Distributionen auf seinem Rechner installiert hat, kann an dieser Stelle auswählen, welches davon gestartet wird. In meinem Beispiel gehe ich davon aus, dass man nur ein Betriebssystem auf dem PC haben möchte, weshalb das Warten und die Auswahl in Grub keinen Sinn ergibt. Bei der Installation wird zwingend Grub installiert. Zwar kann man ein Betriebssystem auch ohne Bootloader (EFI) oder mit einem anderen Bootloader starten, damit kenne ich mich aber zu wenig aus, um hier sachdienliche Hinweise zu geben.

Was wir wollen ist, dass Grub während des Bootvorgangs möglichst wenig nervt. Dazu öffnet ihr ein Terminal (Konsole) und gebt diesen Befehl ein, um die Grub-Konfigurationsdatei zu bearbeiten:

sudo nano /etc/default/grub

Dort seht ihr in der vierten Zeile:

GRUB_TIMEOUT=5

Das heisst, Grub wartet 5 Sekunden auf eure Auswahl des zu bootenden Betriebssystems. Ändert diesen Wert in 0, speichert mit Ctrl+o und verlasst den Editor mit Ctrl+x. Dann müsst ihr die geänderte Konfiguration wirksam machen, in dem ihr das hier eingebt:

sudo grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg

Danach könnt ihr neu booten und solltet von Grub nicht mehr viel zu sehen bekommen. Falls bei euch das Tastaturlayout nicht stimmt (hatte ich bei meiner ersten Installation) (merkt ihr im Terminal, wenn statt / das & kommt), öffnet ihr die GNOME-Systemeinstellungen (rechts oben), wählt den Menüpunkt Tastatur und fügt Deutsch hinzu.

Wer möchte, kann die Boot-Erfahrung mit Plymouth grafisch aufwerten. Die Einrichtung ist jedoch nicht ganz einfach, weshalb ich dafür auf diese Anleitung verweise. Aber Achtung, Plymouth macht das Booten nicht schneller, sondern nur schöner.

Vermutlich passt die Bildschirmauflösung nach der Installation nicht zu eurem Monitor. Um das zu ändern, macht ihr einen Rechtsklick auf den Desktop, wählt Anzeigeeinstellungen und ändert die Auflösung auf einen passenden Wert.

Das soll für heute reichen. Ihr habt nun eine Arch-Installation, die superschnell bootet und benutzbar ist. In der nächsten Folge behandle ich das Thema Paketverwaltung.


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Am 25. Mai 2023 hat das Mageia-Projekt eine zweite Beta für die neunte Hauptversion der Distribution freigegeben. Nachdem bereits im Februar eine erste Beta erschienen ist, nähert sich das Projekt so der neuen Version. Mit der neuen Vorabversion wurden laut den Entwicklern "hartnäckige Probleme" behoben, außerdem wurden die Pakete aktualisiert und die Sicherheit des Systems verbessert.

Mit Mageia 9 werden entsprechend der zweiten Beta unter anderem der Linux-Kernel 6.3.3, LibreOffice 7.5.2 und die wichtigsten Desktop-Umgebungen in aktuellen Versionen enthalten sein. So liefert die neue Beta-Version KDE Plasma in Version 5.27.4, Gnome 44 und weiterhin Xfce 4.18.1 sowie LXQt 1.3.0 aus.

Das Mageia-Projekt stellt für die Distribution sowohl 64-bit- als auch 32-bit-Abbilder zur Verfügung. Dabei können Nutzerinnen entweder auf klassische DVDs oder Netzwerk-Installer, aber auch Live-CDs zurückgreifen. Diese stehen mit Plasma, Gnome und Xfce bereit. Mit der neuen Beta-Veröffentlichung ruft das Projekt auch zum Testen des bisherigen Entwicklungsstandes auf.

Genauere Informationen zur neuen Vorabversion und den entsprechenden Downloadmöglichkeiten finden sich im Mageia-Blog unter http://blog.mageia.org/de/2023/05/25/die-veroeffentlichung-von-beta-2-bringt-mageia-9-naeher-an-die-realitaet/

Bild: Mageia Atelier Team, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons


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