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2023 Woche 50

17. Dezember 2023

VeraCrypt ist besonders dann eine ideale Verschlüsselungslösung, wenn der Container auf allen Desktopbetriebssystemen lauffähig sein soll. Die meisten konkurrierenden Werkzeuge haben nämlich ein Hauptsystem und lassen sich bestenfalls mit Krücken unter anderen Systemen zum Laufen bringen.

Da ich auf dem Desktop nur Linux benutze und meine externen Speichermedien entweder unverschlüsselt sind oder nur mit Linux entschlüsselt werden müssen, habe ich VeraCrypt etwas aus den Augen verloren. Vor 5 Jahren hatte ich das letzte Mal beruflich damit zu tun. Dementsprechend habe ich die umwälzenden Änderungen in der Version 1.26.7, die bereits Anfang Oktober erschienen ist, erst jetzt zur Kenntnis genommen. Nichtsdestotrotz ist VeraCrypt nach wie vor ein wichtiges Werkzeug im Werkzeugkasten der Datensicherheit. Allerdings würde ich es nicht zur vollständigen Verschlüsselung eines Systems einsetzen, obwohl VeraCrypt diese Möglichkeit nach wie vor bietet.

VeraCrypt ist der Nachfolger von TrueCrypt, dessen Entwicklung 2014 unter etwas dubiosen Umständen eingestellt wurde. Viele hielten zunächst an einer älteren Version von TrueCrypt fest, aber schon 2018 schrieb ich hier im Blog, dass man sich endlich von TrueCrypt verabschieden sollte. Damals setzten noch erschreckend viele die unsichere und veraltete letzte TrueCrypt-Version ein. Dieser Aufruf gilt nun auch für das Containerformat. Die große Stärke von VeraCrypt war anfangs, dass es eine 1:1 Kopie von TrueCrypt war. Das hat leider viele Benutzer dazu verleitet, ihre Container nicht anzupassen. Ein Problem, mit dem auch das LUKS in letzter Zeit zu kämpfen hatte. Eine Besonderheit von VeraCrypt ist, dass es sich – auch wegen der TrueCrypt-Problematik – mal einem Audit unterzogen hat. Das können alternative Lösungen wie LUKS oder eCryptFS nicht bieten.

Die Welt der Sicherheit ist nicht statisch und die Entwickler von VeraCrypt haben sich glücklicherweise für eine behutsame Weiterentwicklung entschieden, um die Sicherheit langfristig zu gewährleisten. Die Bedienlogik wurde nicht angetastet, so dass VeraCrypt auch im Jahr 2023 noch so funktioniert wie TrueCrypt vor über 10 Jahren. Unter der Haube hat sich jedoch einiges getan. Eine ständige Aufgabe bei Verschlüsselungslösungen ist es, veraltete und gebrochene Algorithmen zu entfernen und neue Standards zu implementieren. Mit der jetzt veröffentlichten Version hat man sich in diesem Zuge auch vom TrueCrypt-Kompatibilitätsmodus verabschiedet. Wer also noch alte Container öffnen oder konvertieren möchte, muss einmalig auf die Version 1.25.9 zurückgreifen.

Diese Episode zeigt einmal mehr, dass es nicht reicht einen Container einmalig anzulegen, sondern man sich in regelmäßigen Abständen damit befassen sollte, ob die eingesetzte Technologie noch dem aktuellen Stand entspricht.

Der Artikel VeraCrypt 1.26.7 verabschiedet sich von TrueCrypt erschien zuerst auf Curius

Weihnachten steht vor der Tür und in diesem Jahr verteilt auch soeren-hentzschel.at ein Geschenk. Gewinne jetzt einen Gutschein für Mozilla-Merchandise.

Leser dieses Blogs können einen Gutschein-Code im Wert von 50 Euro für Merchandise-Shop von Mozilla gewinnen. Dort gibt es T-Shirts, Pullover, Mützen, Taschen, Tassen und mehr. Dabei stehen Designs von Mozilla, Firefox, Thunderbird, Pocket, Mozilla Hubs sowie dem Mozilla Festival zur Verfügung.

Gewinnspiel beendet

Die Teilnahme erfolgt Los-basiert, wobei jeder Teilnehmer verschiedene Möglichkeiten hat, Lose zu erhalten und so seine Gewinnchance zu erhöhen.

Ein Los gibt es für die Beantwortung der Frage, wie ihr auf dieses Gewinnspiel gestoßen seid, eines für den Besuch der Facebook-Seite („Gefällt mir“ gerne gesehen!), eines für den Besuch meines neuen Instagram-Kanals (weniger Mozilla, aber auch, dafür mehr Katzen-Bilder 😉), ein weiteres für den Besuch des Blogs. Letzteres kann täglich wiederholt werden, hierfür sind also bis zu neun Lose möglich!

Für das Folgen auf X, ehemals Twitter, sowie das Senden eines Tweets gibt es jeweils zwei Lose. Wer einen eigenen Blog betreibt und über dieses Gewinnspiel berichtet, kann dafür sogar fünf Lose erhalten.

Als Bonus gibt es noch einmal drei Lose für alle obendrauf, welche mindestens fünf der sieben Aufgaben durchgeführt haben.

Teilnahmeschluss ist der 26. Dezember 2023. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird per E-Mail benachrichtigt. Die Teilnahme ist weltweit möglich, der Gutschein-Code funktioniert allerdings ausschließlich im EU-Shop von Mozilla.

Allen Teilnehmern viel Glück!

Der Beitrag 🎄🎁 Gewinne einen Gutschein für Mozilla Merchandise erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

16. Dezember 2023

Anki ist eine Karteikarten-App mit einem sehr sehr guten Algorithmus, der einem hilft, das Gelernte nicht mehr zu vergessen. Wie man lernt ohne zu Vergessen habe ich bereits in meinem letzten Artikel kurz beschrieben. Vor kurzem habe ich den Schülern meiner Schule eine Einführung in Anki gegeben. Dazu habe ich auch einige Videos und Tutorials aufgenommen.

Anki 23.10

Vor kurzem wurde eine neue Version von Anki veröffentlicht, die mindestens zwei tolle Features enthält.

Das eine ist ein neuer Algorithmus (FSRS), der aktuell einer der besten Spaced-Repetition-Algorithmen ist. Im Prinzip ist dieser Algorithmus das Herzstück von Anki, da er dafür verantwortlich ist, mir genau die Karten zu zeigen, die ich am vergessen bin. Je genauer eine App diesen Zeitpunkt berechnen kann, umso länger kann ich Dinge in meinem Gedächtnis behalten, ohne das ich sie vergesse.

Ein weiteres tolles Feature ist der neue Notiztyp „Bildverdeckung“, der jetzt nativ integriert wurde. Damit kann ich Teile von von Zeichnungen, Tabellen, Vorlesungsfolien etc. einfach abdecken und damit lernen. Auf die 3 wichtigsten Typen gehe ich in folgenden Video ein:

Einführung in Anki

Anki hat eine etwas steile Lernkurve, d.h. es dauert ein bisschen, bis man die App verstanden und durchdrungen hat. Auf der einen Seite ist sie sehr simpel aufgebaut, auf der anderen gleichzeitig sehr flexibel und erweiterbar. Daher ist es hilfreich, wenn man sich zu Beginn die ersten 5 Kapitel der Dokumentation durchliest.

Für meine Schüler habe ich ein paar einleitende Videos erstellt, die die Schritte von der Installation bis zur ersten Benutzung beschreiben. Weitere folgen noch in den nächsten Wochen und Monaten.

Fazit

Anki ist eine tolle App, die das Lernen sehr effektiv und effizient macht. Es liegt nicht so sehr an der App an sich, sondern eher daran, dass sie auf einer wissenschaftlich sehr gut untersuchte Lerntechnik basiert. Die Meta-Studie von John Dunlosky vergleicht verschiedene beliebte Lerntechniken und kommt ganz klar zu dem Ergebnis, dass verteiltes Wiederholen und Selbsttests die Lerntechniken sind, die den größten Effekt habe.

Ich möchte jeden ermutigen, egal welchen Alters, sich einmal mit dieser App auseinanderzusetzen und den sogenannten „spacing effect“ an sich selbst zu erfahren. Lernen (fast) ohne zu vergessen ist möglich 🙂

Der Beitrag Einführung in Anki 23.10 erschien zuerst auf zefanjas.

15. Dezember 2023

Wer über Mozilla auf dem Laufenden bleiben und keinen Artikel verpassen möchte, kann diesem Blog ab sofort auch auf Threads von Meta folgen. Natürlich stehen auch die Kanäle auf X (Twitter), Mastodon sowie Facebook weiterhin zur Verfügung.

Was ist Threads?

Threads ist die neue Microblogging-Plattform von Meta, dem Entwickler unter anderem von Facebook, Instagram und WhatsApp. Threads galt bereits wenige Tage nach dem Start im Juli als die am schnellsten wachsende App aller Zeiten, die gestern ihre Tore auch in Europa geöffnet hat.

Auch soeren-hentzschel.at ab sofort auf Threads

Auch dieser Blog ist ab sofort auf Threads vertreten. Wer keine Neuigkeit aus der Welt rund um Mozilla verpassen möchte und ebenfalls auf Threads unterwegs ist, darf sehr gerne folgen.

@soeren.hentzschel auf Threads folgen

Natürlich werde ich auch weiterhin auf X (Twitter), Mastodon und Facebook vertreten sein.

@s_hentzschel auf X (Twitter) folgen
@s_hentzschel auf Mastodon folgen
@soerenhentzschelAT auf Facebook folgen

Der Beitrag In eigener Sache: soeren-hentzschel.at auf Threads erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

Die neueste Gnome-Shell hat mal wieder eine kleine Simplifizierung eingeführt – aber eine, die sofort ins Auge springt: Der bisherige Schrifzug „Aktivitäten“, so der Name in der deutschen Lokalisierung, ist verschwunden und wurde ersetzt durch ein unauffälliges, scheinbar nichtssagendes Symbol.

Im ersten Moment habe ich das gar nicht verstanden und an eine Fehlfunktion geglaubt: Was soll dieser kurze Strich mit einem kleinen Punkt rechts daneben bedeuten? Ein auf die Seite gefallenes Strichmännchen? Ein Schlafsack-Piktogramm? Erst beim Draufklicken stand fest: Ja, das ist weiterhin die gewohnte Aktivitäten-Aufruffunktion. Nur jetzt eben mit Logo statt Schriftzug.


Neue Ansicht

Aber geht es noch uninspirierter, um den Fensterübersichtsmodus zu visualisieren? Da sind sogar die typischen Hamburger-Menüs kreativer. Das Geheimnis und der Sinn dahinter offenbart sich allerdings erst, wenn man weitere virtuelle Arbeitsflächen hinzunimmt: Dann taucht für jede neue Arbeitsfläche ein weiter Punkt auf – und der Strich wird erkennbar als Indikator, auf welchem der Bildschirme man sich aktuell befindet. Das nun ist schon deutlich genialer als der vorherige bloße Schriftzug, der nichts weiter verriet.


Der „Schlafsack“ schrumpft, weitere Desktops kommen hinzu


… und der Sinn wird erkennbar beim Wechseln durch die Arbeitsflächen

Der neue Aktivitäten-Button integriert damit sozusagen die dafür bislang nötige Erweiterung Workspace Indicator nativ in die Gnome-Shell-Leiste. Auch die Funktion z. B. der Erweiterung „Top Panel Workspace Scroll“ wird nun von dem Button gleich direkt abgedeckt: Wenn sich der Mauszeiger darauf befindet, lässt sich mit dem Mausrädchen duch die Desktops wechseln.


Die bisherige Ansicht mit Schriftzug

Gnome gibt damit ein Stück der eigenen visuellen Identität auf – die Aktivitäten-Schaltfläche war etwas sehr Typisches mit hohem Wiedererkennungswert für die Gnome-Shell, ähnlich dem früheren Start-Symbol bei Windows oder dem Apfellogo bei Mac OS. Nichtsdestoweniger stellt das Projekt nun die Funktion über das Design – was absolut sympathisch ist.

14. Dezember 2023



Canonical, das Unternehmen hinter Ubuntu, und Polar Signals, ein Anbieter für Profiling Tools, ein eher ungewöhnliches Paar, möchten für die Performance von Ubuntu einen neuen Maßstab setzen. In der kommenden Ubuntu-Version 24.04 LTS wird die GNU Compiler Collection (GCC) auf 64-Bit-Plattformen standardmäßig Frame-Pointer aktivieren, um die Profile-Erstellung und Optimierung von Anwendungen zu verbessern. 

Frame Pointer

Frame-Pointer ermöglichen umfassenderes CPU- und Off-CPU-Profiling. Die Leistungsgewinne, die diese bieten können, überwiegen laut Canonical bei weitem dem vergleichsweise geringen Leistungsverlust. Die Rolle der Frame-Pointer bei der Vereinfachung des Stack-Tracing-Prozesses während der Profilerstellung wird oft übersehen. Durch ihre Aktivierung in kompilierten Binärdateien erhalten Entwickler sofortigen Zugriff auf klare und genaue Daten für die Leistungsanalyse, ohne zusätzliche Konfiguration. Obwohl eine geringfügige Leistungseinbuße besteht, werden die erheblichen Vorteile bei der Profile-Erstellung und Fehlerbehebung als durchaus vertretbar erachtet. Diese strategische Entscheidung von Canonical, begleitet von der Kooperation mit Polar Signals, soll den Weg für eine einfachere Profile-Erstellung und eine bessere Debugging-Erfahrung ebnen. Dies soll insbesondere für Entwickler großer Anwendungen mit vielen Abhängigkeiten von Bedeutung sein. 

Ausblick

Die unkonventionelle Partnerschaft zwischen Canonical und Polar Signals unterstreicht die Stärken der Open-Source-Gemeinschaft. Diese Änderungen sollen nicht nur die Entwicklung bei Ubuntu vorantreiben, sondern auch Entwicklern und Software weltweit zugutekommen. 

Quelle:

https://ubuntu.com/blog/ubuntu-performance-engineering-with-frame-pointers-by-default

Bild:

https://www.polarsignals.com/


GNU/Linux.ch ist ein Community-Projekt. Bei uns kannst du nicht nur mitlesen, sondern auch selbst aktiv werden. Wir freuen uns, wenn du mit uns über die Artikel in unseren Chat-Gruppen oder im Fediverse diskutierst. Auch du selbst kannst Autor werden. Reiche uns deinen Artikelvorschlag über das Formular auf unserer Webseite ein.

13. Dezember 2023

In zwei Wochen ist Weihnachten. Wer noch auf der Suche nach einem passenden Geschenk ist, findet möglicherweise auch im Produkt-Portfolio oder im Merchandise-Shop von Mozilla die eine oder andere Idee. Dieser Artikel fasst ein paar Geschenkideen zusammen.

🎁 Mozilla VPN

💡 Produkt-Beschreibung

Mit dem Mozilla VPN bietet Mozilla in Zusammenarbeit mit Mullvad ein Virtual Private Network an und verspricht neben einer sehr einfachen Bedienung eine durch das moderne und schlanke WireGuard-Protokoll schnelle Performance, Sicherheit sowie Privatsphäre: Weder werden Nutzungsdaten geloggt noch mit einer externen Analysefirma zusammengearbeitet, um Nutzungsprofile zu erstellen.

Ein VPN kann nicht nur die Privatsphäre durch Verschleierung des realen Aufenthaltsortes verbessern, es kann auch bei der Umgehung von Geo-Restriktionen beispielsweise bei Live-Übertragungen oder Video-Streams helfen. In Kombination mit der kostenlosen Browser-Erweiterung Firefox Multi-Account Containers besteht für Firefox-Nutzer außerdem die einzigartige Möglichkeit, in unterschiedlichen Tabs über jeweils unterschiedliche Länder verbunden zu sein.

💶 Preis

Das Mozilla VPN kostet 9,99 € pro Monat bei nur einem Monat Bindung respektive 59,88 € pro Jahr, was einem Ersparnis von 50 Prozent entspricht.

🔗 Zur Produktseite vom Mozilla VPN


🎁 Firefox Relay Premium

💡 Produkt-Beschreibung

E-Mail-Adressen sind gleichzusetzen mit einer persönlichen Adresse. Sie sind einmalig und viele Nutzer besitzen nur eine einzige E-Mail-Adresse, die sie teilweise auf dutzenden, wenn nicht gar auf hunderten Websites verwenden. Findet auf einer Website, auf der man mit seiner E-Mail-Adresse registriert ist, ein Datendiebstahl statt, wird damit in vielen Fällen auch die persönliche E-Mail-Adresse offengelegt. Und haben Spammer erstmal eine E-Mail-Adresse in ihrem System, darf man sich auf viele unerwünschte E-Mails ohne realistische Hoffnung einstellen, dass der Spam abnehmen wird.

Mit Firefox Relay können sogenannte Masken als Alias-Adressen angelegt werden, die der Nutzer für Newsletter-Anmeldungen und Website-Registrierungen angeben kann. Firefox Relay leitet diese E-Mails dann an die persönliche E-Mail-Adresse weiter. Außerdem kann Firefox Relay bekannte Tracking-Scripts aus E-Mails entfernen.

Firefox Relay ist kostenlos. Es gibt aber auch eine kostenpflichtige Premium-Version, welche unendlich viele Masken anstelle von nur fünf sowie eine eigene E-Mail-Domain erlaubt. Außerdem können in Firefox Relay Premium auf weitergeleitete E-Mails geantwortet und Werbe-Mails automatisch blockiert werden.

💶 Preis

Firefox Relay Premium kostet 1,99 € pro Monat bei nur einem Monat Bindung respektive 11,88 € pro Jahr, was einem Ersparnis von 50 Prozent entspricht.

Mit dem Rabatt-Code HOLIDAY20⁩ gibt es derzeit und bei Bestellung bis zum 31. Dezember 2023 noch einmal 20 Prozent Ersparnis auf den Jahrespreis, was dann einem Gesamtpreis von 9,50 €⁩ für die ersten zwölf Monate entspricht.

Nutzer in den USA und Kanada können optional auch noch eine Telefonnummer-Maskierung als optionales Zusatzpaket dazu buchen. Wer sich dafür entscheidet, erhält ein Kontingent von 50 Sprachminuten für eingehende Anrufe sowie 75 Text-Nachrichten pro Monat. Die Kosten dafür liegen bei 4,99 USD pro Monat respektive 47,88 USD pro Jahr, was einem Ersparnis von 20 Prozent entspricht. Mit dem oben genannten Rabatt-Code kann das erste Jahr für 38,30 USD erworben werden.

🔗 Zur Produktseite von Firefox Relay Premium


🎁 Pocket Premium

💡 Produkt-Beschreibung

Bei Pocket handelt es sich um eine Online-Ablage für Artikel, um diese später lesen zu können. Die abgelegten Artikel stehen von jedem Gerät aus zur Verfügung, werden in einer vereinfachten Leseansicht dargestellt und können auch offline gelesen werden. Weiter ist es möglich, Textstellen zu markieren und sich die Artikel vorlesen zu lassen. Die direkte Integration von Pocket in Firefox erlaubt es zudem Firefox-Nutzern, Artikel per Knopfdruck in Pocket abzulegen, ohne dass hierfür erst eine Erweiterung installiert werden muss. Außerdem hilft Pocket dabei, neue Inhalte zu entdecken.

Die Nutzung von Pocket ist kostenlos. Es gibt aber auch eine Premium-Version mit zusätzlichen Vorteilen. So bietet Pocket Premium auch dann noch Zugriff auf die Inhalte, wenn die Original-Quelle nicht mehr verfügbar ist. Eine Volltextsuche hilft beim Finden gespeicherter Artikel, ebenso wie Tags, welche in der Premium-Version automatisch vorgeschlagen werden. Die in der kostenlosen Version begrenzt verfügbaren Hervorhebungen stehen in Pocket Premium unbegrenzt zur Verfügung, außerdem ist Pocket Premium im Gegensatz zur kostenlosen Version werbefrei. Darüber hinaus bietet Pocket Premium zusätzliche Anpassungsmöglichkeiten für die vereinfachte Artikel-Darstellung an, wie zusätzliche Schriftarten.

💶 Preis

Pocket Premium kostet 4,99 € pro Monat bei nur einem Monat Bindung respektive 44,99 € pro Jahr, was einem Ersparnis von 25 Prozent entspricht.

🔗 Zur Produktseite von Pocket Premium


🎁 MDN Plus

💡 Produkt-Beschreibung

Die kostenfreie Entwickler-Dokumentation MDN Web Docs, ehemals Mozilla Developer Network, dürfte vermutlich jedem bekannt sein, der bereits mit dem Thema Webentwicklung in Berührung kam. Immerhin ist dies wohl für viele die Anlaufstelle Nummer Eins, wenn es um Themen wie HTML, CSS und JavaScript geht. MDN Plus bietet zusätzliche Funktionen für Nutzer.

Mit den „Updates“ besitzen die MDN Web Docs eine tabellarische Auflistung von Dokumentations-Änderungen in Zusammenhang mit Browser-Updates. Nutzer von MDN Plus erhalten zusätzliche Funktionen zum Filtern und Sortieren sowie zum direkten Speichern in einer eigenen Sammlung.

Seiten können mit MDN Plus zu sogenannten Sammlungen hinzugefügt und damit an einem zentralen Ort gesammelt und außerdem mit Notizen versehen werden.

MDN Playgrounds erlauben das Experimentieren mit Code. Nutzer von MDN Plus können ihre Playgrounds mit anderen Nutzern teilen. Außerdem haben Nutzer von MDN Plus Beta-Zugriff auf einen KI-Assistenten, der Fragen in Echtzeit auf Basis der MDN-Inhalte beantwortet.

💶 Preis

Mozilla bietet MDN Plus in mehreren Preisstufen an. Eine kostenlose Registrierung bietet Zugriff auf alle oben genannten Vorteile. Dabei sind die Sammlungen auf maximal drei Stück und der KI-Assistent auf bis zu fünf Fragen pro Tag limitiert.

MDN Plus 5 bietet alle Vorteile in unbegrenzter Form, zusätzlich die Möglichkeit zur Offline-Speicherung von Artikeln sowie komplette Werbefreiheit und kostet 5,00 € pro Monat bei nur einem Monat Bindung respektive 50,00 € pro Jahr, was einem Ersparnis von knapp 17 Prozent entspricht.

MDN Supporter 10 bietet die gleichen Leistungen wie MDN Plus 5 und gewährt zusätzlich frühen Zugriff auf neue Features. Vor allem aber richtet sich diese Option an all jene, welche den Betrieb der kostenlosen MDN Web Docs noch mehr unterstützen wollen. Denn diese Option kostet mit 10,00 € pro Monat bei nur einem Monat Bindung das Doppelte, respektive 100,00 € pro Jahr, was erneut einem Ersparnis von knapp 17 Prozent entspricht.

🔗 Zur Produktseite von MDN Plus


🎁 Mozilla Managed Hubs

💡 Produkt-Beschreibung

Mozilla Hubs ermöglicht es, sich in sogenannten Räumen virtuell zu treffen. Das Besondere an Hubs: es spielt sich komplett im Web ab – keine geschlossene Plattform, keine Installation einer Anwendung, keine Abhängigkeit von einem bestimmten Gerät. Einfach eine URL teilen und miteinander treffen. Hubs funktioniert in jedem Browser, am Smartphone – und auch mit der VR-Brille, wo Hubs als virtuelle Plattform sein volles Potential entfaltet. Mozilla Hubs ist quasi eine Miniatur-Ausgabe eines Web-basierten „Metaverse“, aber Open Source und mit Fokus auf Datenschutz, vom Macher des Firefox-Browsers.

Mit den Managed Hubs erhält der Abonnent seine ganz eigene Hubs-Instanz mit unbegrenzt vielen und anpassbaren Räumen inklusive Zugriff auf den Szenen-Editor Mozilla Spoke.

💶 Preis

Mit dem kostenlosen Starter Plan gibt es Platz für bis zu 10 Gäste sowie 500 MB Speicherplatz für Assets wie Avatare und Szenen. Nach 72 Stunden Inaktivität kommt es zu einer automatischen Pausierung.

Der Personal Plan bietet für 8,40 € im Monat Platz für bis zu 20 Gäste und 2 GB Speicherplatz sowie eine eigene myhubs.net-Domain und die Möglichkeit, Logos und Farben anzupassen.

Für 79,00 € im Monat gibt es den Professional Plan. Dieser bietet Kapazität für bis zu 50 Gäste sowie 25 GB Speicherplatz für Assets. Außerdem kann eine eigene Domain mit dem Hub verbunden werden und man erhält Zugriff auf den Code für tiefer gehende Anpassungen. Darüber hinaus entfällt hier die automatische Pausierung nach Inaktivität.

🔗 Zur Produktseite von Mozilla Hubs


🎁 Merchandise-Artikel von Mozilla

T-Shirts, Pullover, Mützen, Taschen, Tassen und mehr gibt es im offiziellen Merchanise-Shop von Mozilla. Dabei stehen Designs von Mozilla, Firefox, Thunderbird, Pocket, Mozilla Hubs sowie dem Mozilla Festival zur Verfügung.

🔗 Zum Merchandise-Shop von Mozilla


🎁 Spenden an die Mozilla Foundation

Während die Entwicklung von Firefox sowie der kommerziellen Produkte in die Zuständigkeit der Mozilla Corporation fällt, gibt es auch noch die gemeinnützige Stiftung, welche auf den Namen Mozilla Foundation hört. Deren Arbeit, welche weit über die Produktentwicklung hinausgeht und unter anderem Themen wie Internet-Politik betrifft, wird durch Spenden finanziert.

🔗 Für die Mozilla Foundation spenden


🎁 Spenden für Thunderbird

Auch der kostenfreie E-Mail-Client Thunderbird nimmt eine besondere Position ein, da dieser weder ein Produkt der Mozilla Corporation noch der Mozilla Foundation ist, sondern von der MZLA Technologies Corporation, einer weiteren Mozilla-Tochter, entwickelt und (beinahe) vollständig durch Spenden finanziert wird.

🔗 Für Thunderbird spenden


🎁 Bonus: Spenden für den ehrenamtlichen Firefox-Support

Diesen Punkt möchte ich als Bonuspunkt anführen, da dieser nicht Mozilla selbst betrifft. Die Unterstützung bei Problemen mit Firefox und anderen kostenlosen Mozilla-Produkten geschieht auf ehrenamtlicher Basis. Ich bin nicht nur der Betreiber von soeren-hentzschel.at, sondern gleichzeitig auch von camp-firefox.de, der größten Support-Plattform zu Firefox im deutschsprachigen Raum. Der Betrieb einer solchen Plattform verursacht Kosten und zwar jährlich in hoher dreistelliger Höhe, an erster Stelle für den Server sowie für benötigte Software. Arbeitskosten sind dabei noch gar nicht mit einberechnet. Wer den langfristigen Betrieb dieser wichtigen Support-Plattform für Firefox unterstützen möchte, kann auch für camp-firefox.de spenden.

🔗 Für camp-firefox.de spenden

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12. Dezember 2023

Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 115.5.2 ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht.

Neuerungen von Thunderbird 115.5.2

Mit dem Update auf Thunderbird 115.5.2 hat die MZLA Technologies Corporation ein Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme, welche sich in den Release Notes (engl.) nachlesen lassen.

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Linux Mint 21.3 wurde angekündigt.



Die Distribution Linux Mint 21.3 namens Virginia wurde angekündigt. Die neue Version wird bis 2027 unterstützt. Es handelt sich im Moment um die Beta-Version, die getestet werden kann. Die stabile Version soll um Weihnachten erscheinen.

Iso Image

Linux Mint 21.3 bietet volle Unterstützung für SecureBoot und ist mit BIOS- und EFI-Implementierungen kompatibel. Grub wird im EFI-Modus verwendet. Im BIOS-Modus wird Isolinux/Syslinux verwendet. Die von Linux Mint zur Erstellung seiner ISO-Images verwendeten Tools und Frameworks wurden aktualisiert und basieren nun auf der neuesten Version vom Live-Build.

Hypnotix

Es wurden neue Funktionen zu Hypnotix, dem TV-Viewer, hinzugefügt. Sender können jetzt als Favoriten markiert werden. Alle favorisierten Sender werden zusammen gruppiert, egal von welchem Anbieter der Sender ist. Es können beliebige Streams, wie z.B. YouTube-Kanäle, hinzugefügt werden.

Hypnotix verwendet libmpv, das auf yt-dlp zum Streamen von YouTube-Kanälen zurückgreift. Obwohl das Upstream-yt-dlp-Projekt schnell auf YouTube-Änderungen reagiert, wird das yt-dlp-Systempaket (sei es in Debian oder Ubuntu) nicht so oft aktualisiert. Um sicherzustellen, dass YouTube-Kanäle weiterhin funktionieren, wenn das yt-dlp-Paket veraltet ist, wurde die Möglichkeit hinzugefügt, seine eigene lokale Version von yt-dlp herunterzuladen und zu aktualisieren.

Cinnamon 6

Unter Cinnamon heißen Add-ons "spices". Bisher gab es vier Arten von spices. Applets, Deskelts, Extensions, Themes. Jetzt kommt noch ein Fünftes namens Action hinzu. Formal heißt das Add-on auch "Nemo actions". Das sind Add-ons für das Datei-Manager-Kontext-Menü.

Wenn man z.B. mit der rechten Maustaste auf eine .iso-Datei klickt, erscheint im Kontext-Menü „Bootfähigen USB-Stick erstellen“ und „Überprüfen“. Das sind Nemo-Aktionen, die vom Mintstick-Paket bereitgestellt werden.

Actions kann wie alle anderen spices heruntergeladen, aktiviert und bewertet werden.

Wayland

Wayland wird mittel- bis langfristig eine Rolle in Linux Mint spielen. Es wird davon ausgegangen, dass Wayland weder in der Version 21.x noch in 22.x Xorg komplett ersetzen wird.

Cinnamon 6.0 bietet eine experimentelle Wayland-Unterstützung. Im Anmeldebildschirm wurde eine neue Option zum Starten von Cinnamon in Wayland hinzugefügt.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Wayland-Sitzung nicht so stabil wie die Standardsitzung ist. Es mangelt an Funktionen und es hat einige Einschränkungen.

Die Entwicklung von Wayland unter Cinnamon kann man unter https://trello.com/b/HHs01Pab/cinnamon-w verfolgen.

Für Cinnamon wurden ansonsten Fehler behoben und Leistungsverbesserungen vorgenommen. Eine Übersicht bekommt Ihr hier. Ebenso gibt es noch weitere kleinere Änderungen.

Quellen:

Grafik: https://pixabay.com/de/photos/pc-desktop-linux-mint-cinnamon-4673906/ von ADMC

https://www.linuxmint.com/rel_virginia_whatsnew.php 


GNU/Linux.ch ist ein Community-Projekt. Bei uns kannst du nicht nur mitlesen, sondern auch selbst aktiv werden. Wir freuen uns, wenn du mit uns über die Artikel in unseren Chat-Gruppen oder im Fediverse diskutierst. Auch du selbst kannst Autor werden. Reiche uns deinen Artikelvorschlag über das Formular auf unserer Webseite ein.

Mozilla hat Version 2.19 seiner VPN-Clients für das Mozilla VPN veröffentlicht. Außerdem hat Mozilla die Ergebnisse einer Sicherheits-Überprüfung des Mozilla VPNs durch Cure53 veröffentlicht.

Mit dem Mozilla VPN bietet Mozilla in Zusammenarbeit mit Mullvad sein eigenes Virtual Private Network an und verspricht neben einer sehr einfachen Bedienung eine durch das moderne und schlanke WireGuard-Protokoll schnelle Performance, Sicherheit sowie Privatsphäre: Weder werden Nutzungsdaten geloggt noch mit einer externen Analysefirma zusammengearbeitet, um Nutzungsprofile zu erstellen.

Jetzt Mozilla VPN nutzen

Die Neuerungen vom Mozilla VPN 2.19

Für Nutzer mit Monats-Bindung kann das Mozilla VPN jetzt nach einiger Zeit eine Nachricht anzeigen, welche ein Upgrade auf die Jahres-Option anbietet, bei dem man über die Dauer eines gesamten Jahres gesehen 50 Prozent des Preises spart. Ansonsten hat sich Mozilla mit dem Update auf das Mozilla VPN 2.19 auf Fehlerbehebungen sowie Verbesserungen unter der Haube konzentriert.

Sicherheits-Audit durch Cure53

Nachdem es zuletzt im Jahr 2021 ein sogenanntes Sicherheits-Audit des Mozilla VPNs durch die Sicherheits-Experten von Cure53 aus Berlin gegeben hatte, hat Mozilla erneut die Sicherheit unabhängig durch Cure53 überprüfen lassen. Den entsprechenden Bericht hat Mozilla nun veröffentlicht.

Der Beitrag Mozilla VPN 2.19 und Ergebnisse von Sicherheits-Audit veröffentlicht erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

11. Dezember 2023

Firefox Relay ist ein Dienst von Mozilla, der die persönliche E-Mail-Adresse vor Spam und unerwünschter Offenlegung schützt. Die dazugehörige Browser-Erweiterung hat Mozilla nun in Version 2.8 veröffentlicht.

Was ist Firefox Relay?

E-Mail-Adressen sind gleichzusetzen mit einer persönlichen Adresse. Sie sind einmalig und viele Nutzer besitzen nur eine einzige E-Mail-Adresse, die sie teilweise auf dutzenden, wenn nicht gar auf hunderten Websites verwenden. Findet auf einer Website, auf der man mit seiner E-Mail-Adresse registriert ist, ein Datendiebstahl statt, wird damit in vielen Fällen auch die persönliche E-Mail-Adresse offengelegt. Und haben Spammer erstmal eine E-Mail-Adresse in ihrem System, darf man sich auf viele unerwünschte E-Mails ohne realistische Hoffnung einstellen, dass der Spam abnehmen wird.

Mit Firefox Relay können sogenannte Masken als Alias-Adressen angelegt werden, die der Nutzer für Newsletter-Anmeldungen und Website-Registrierungen angeben kann. Firefox Relay leitet diese E-Mails dann an die persönliche E-Mail-Adresse weiter. Außerdem kann Firefox Relay bekannte Tracking-Scripts aus E-Mails entfernen.

Firefox Relay ist kostenlos. Es gibt aber auch eine kostenpflichtige Premium-Version, welche unendlich viele Masken anstelle von nur fünf sowie eine eigene E-Mail-Domain erlaubt. Außerdem können in Firefox Relay Premium auf weitergeleitete E-Mails geantwortet und Werbe-Mails automatisch blockiert werden. In den USA sowie Kanada können mittlerweile auch Telefonnummern maskiert werden.

Browser-Erweiterung für Firefox Relay

Die dazugehörige Browser-Erweiterung ist nicht zwingend erforderlich, erleichtert aber das Anlegen neuer Masken, da direkt in E-Mail-Feldern auf Websites ein entsprechendes Symbol erscheint, über welches eine neue Maske angelegt werden kann. Über die Schaltfläche im Erweiterungsmenü erscheinen diverse Statistiken wie die Anzahl verwendeter E-Mail-Masken, blockierter E-Mails, weitergeleiteter E-Mails sowie entfernten E-Mail-Trackern. Darüber hinaus kann die Erweiterung genutzt werden, um ein Problem mit Firefox Relay auf bestimmten Websites zu melden.

Neuerungen der Browser-Erweiterung Firefox Relay 2.8

Firefox Relay 2.8.1 bringt notwendige Anpassungen der Erweiterung für die Kompatibilität mit Firefox für Android. Dazu kommen kleinere Bugfixes sowie ein Hinweis für Nutzer der kostenlosen Version auf die derzeit vergünstigte Premium-Version.

Download der Browser-Erweiterung Firefox Relay für Firefox
Download der Browser-Erweiterung Firefox Relay für Google Chrome

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Das Interessante an den Open-Source-Modellen ist ja, dass sie das umsetzen, was bei den proprietären Modellen gemunkelt wird, aber nicht nachgewiesen werden kann. Mein aktuelles Highlight: Mixture of Experts (MoE).

Im Sommer kamen Behauptungen auf, dass OpenAIs GPT-4 eigentlich aus acht kleineren Modellen besteht, die zusammengeschaltet werden. Dieses Verfahren nennt man auch Ensemble Learning.

Das klassische Beispiel dafür ist Random Forest, wo mehrere Decision Trees parallel zu so einem Ensemble zusammengeschaltet werden. Soll das Ensemble dann eine Klassifikation vornehmen, nimmt jeder Decision Tree mit seinen eigenen Gewichten die Klassifikation vor. Anschließend entscheidet die Mehrheit der Decision Trees im Ensemble, wie das Gesamtmodell nun klassifizieren soll. Analog würde auch eine Regression umgesetzt werden können, als Aggregierungsfunktion kommt dann statt Mehrheitswahl eben sowas wie Mittelwert o. ä. zum Einsatz. Das besondere ist, dass mit Random Forest üblicherweise bessere Vorhersagen erzielt werden können, als mit einem einfachen Decision Tree.

MoE funktioniert in den groben Zügen ähnlich. Es gibt "Experten" (ähnlich wie die Decision Trees bei Random Forest), die dann gewichtet aggregiert werden (Gating). Die Technik ist eigentlich recht alt und viele waren überrascht, dass OpenAI genau so etwas einsetzen soll.

Umso besser, dass Mistral als das europäische LLM-Startup sich der Sache angenommen hat. Anfang des Wochenendes schwirrte schon ein Torrent durchs Netz, heute gibt es dann auch eine offizielle Pressemitteilung zu Mixtral 8x7B. Hierbei handelt es sich um ein "Sparse Mixture of Experts"-Modell (SMoE). Die Gewichte sind wieder offen und unter der Apache 2.0 lizenziert.

Kurz zu den Eckdaten: 32k Token Kontextlänge können verarbeitet werden. Dabei spricht das Modell Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch und Spanisch und wurde auch auf Codegenerierung optimiert. Fine-tuning ist ebenfalls möglich - so wurde bereits eine instruction-following-Variante trainiert.

Im Vergleich zu Llama 2 70B soll es in einer Vielzahl von Benchmarks bessere Ergebnisse abliefern und dabei schneller arbeiten. Die einzelnen Ergebnisse können der Pressemitteilung entnommen werden.

Einen klassischen Downloadlink konnte ich auf die schnelle nicht finden, das Twitter-Profil verweist nur auf die Torrents. Parallel kündigt das Start-up an, einen eigenen Dienst für API-Endpoints anzubieten, sodass ein Deployment auf eigener Infrastruktur nicht mehr zwangsläufig notwendig ist.

Der Befehl screen dient dazu Terminal-Sitzungen zu erzeugen, welche im Hintergrund weiterlaufen können. Allerdings kann es hierbei unter Umständen passieren, das eine solche Session verweist bzw. nicht mehr reagiert. In einem solchen Fall kann die Session beendet werden. Tritt dies bei mehreren Sitzungen auf, kann der Befehl:

screen -wipe

genutzt werden. Der Befehl überprüft alle laufenden screen-Sitzungen und entfernt die Einträge von abgestürzten oder nicht mehr existierenden screen-Sitzungen.