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2024 Woche 04

26. Januar 2024

Ein MQTT-Broker ist die Schnittstelle zwischen vielen IoT-Sensoren und Geräten, die Sensordaten auswerten oder Aktoren steuern. Das MQTT-Protokoll ist offen und sehr weit verbreitet. Es findet in der Industrie Anwendungen, ist aber auch in Smart Homes ist MQTT weit verbreitet.
MQTT ist ein sehr schlankes und schnelles Protokoll. Es wird in Anwendungen mit niedriger Bandbreite gerne angewendet.

MQTT funktioniert, grob gesagt, folgendermaßen: IoT-Geräte können Nachrichten versenden, die von anderen IoT-Geräten empfangen werden. Die Vermittlungsstelle ist ein sogenannter MQTT-Broker. Dieser empfängt die Nachrichten von den Clients. Gleichzeitig können diese Nachrichten von anderen Clients abonniert werden. Die Nachrichten werden in sog. Topics eingestuft, die hierarchisch angeordnet sind, z.B. Wohnzimmer/Klima/Luftfeuchtigkeit.

Home Assistant, oder ein anderer Client, kann diesen Topic abonnieren und den Nachrichteninhalt („Payload„) auswerten (z.B. 65%).

Home Assistant OS vs. Home Assistant Container

In Home Assistant OS und Supervisor gibt es ein Addon, das einen MQTT-Broker installiert. Das ist sehr einfach, komfortabel und funktioniert wohl recht zurverlässig. In den Installationsarten Home Assistant Container und Core gibt es diese Möglichkeit nicht. Hier muss man manuell einen MQTT-Broker aufsetzen.

In diesem Artikel beschäftige ich mich damit, wie man den MQTT-Brocker Mosquitto über Docker installiert. Anschließend zeige ich, wie man die Konfigurationsdatei gestaltet und eine Verbindung zu Home Assistant herstellt. Das Ergebnis ist dann ungefähr so, als hätte man das Addon installiert. Los gehts!

Schritt für Schritt: MQTT-Broker Mosquitto mit Docker installieren

Als MQTT-Broker verwende ich die weit verbreitete Software Mosquitto von Eclipse. Dieser wird auch von Home Assistant bevorzugt und ist derjenige Broker, den das Addon installieren würde.
Für diese Anleitung wird vorausgesetzt, dass Docker bereits installiert ist und eine SSH-Verbindung zum Server hergestellt werden kann.

Schritt 1: Zunächst erstellen wir ein paar Ordner, die wir später benötigen. Mosquitto wird später so konfiguriert, dass in diese Ordner alle wichtigen Dateien abgelegt werden. Dadurch kann man auf dem Filesystem des Servers Mosquitto konfigurieren und beobachten.

$ mkdir mosquitto
$ mkdir mosquitto/config 
$ mkdir mosquitto/data 
$ mkdir mosquitto/log

Schritt 2: Nun wird die Konfigurationsdatei für Mosquitto erstellt. Über diese Datei kann man das Verhalten von Mosquitto steuern.

$ nano config/mosquitto.conf
persistence true
persistence_location /mosquitto/data/
log_dest file /mosquitto/log/mosquitto.log
log_dest stdout
password_file /mosquitto/config/mosquitto.passwd
allow_anonymous false
listener 1883

Schritt 3: Mit dem folgenden Befehl lädt man sich das aktuelle Image von Eclipse Mosquitto auf den Server.

$ docker pull eclipse-mosquitto

Schritt 4: Mit dem folgenden Befehl wird der Docker-Container gestartet. Das ist der Schlüsselmoment, jetzt muss alles klappen.

$ docker run -it -p 1883:1883 -p 9001:9001 --name mosquitto -v /home/pi/mosquitto/config:/mosquitto/config -v /home/pi/mosquitto/data:/mosquitto/data -v /home/pi/mosquitto/log:/mosquitto/log eclipse-mosquitt

Die Flags bedeuten hierbei folgendes:

  • -p 1883:1883 Der genannte Port ist die Standardeinstellung für MQTT. Alles was auf diesen Port am Server ankommt, wird in den Mosquitto-Container geleitet.
  • -p 9001:9001 Über diesen Port laufen die Websocket-Anwendungen. Falls das nicht benötigt wird, kann man das weg lassen
  • name mosquitto Über diesen kurzen Namen können wir den Docker-Container steuern
  • -v : Die in Schritt 1 erstellten Ordner werden in den Container eingebunden

Wer lieber Docker Compose verwendet, trägt diesen Eintrag in seine *.yaml ein:

services:
    eclipse-mosquitto:
        stdin_open: true
        tty: true
        ports:
            - 1883:1883
            - 9001:9001
        restart: unless-stopped
        container_name: mosquitto
        volumes:
            - /home/pi/mosquitto/config:/mosquitto/config
            - /home/pi/mosquitto/data:/mosquitto/data
            - /home/pi/mosquitto/log:/mosquitto/log
        image: eclipse-mosquitto

Schritt 5: Checken, ob der Container ordnungsgemäß läuft. In der folgenden Liste sollte eine Zeile mit dem Mosquitto-Docker auftauchen. Dieser sollte außerdem „up“ sein. Falls nicht, nochmal versuchen den Container zu starten und kontrollieren, ob er läuft.

$ docker container ls -a
CONTAINER ID   IMAGE          COMMAND   CREATED        STATUS        PORTS    NAMES
xxxxxxxxx   eclipse-mosquitto "/init"   3 minutes ago   Up 2 minutes  [...]   mosquitto

Schritt 6: Sehr gut, der Container läuft. Es wird dringend empfohlen, den MQTT-Broker so abzusichern, dass nur angemeldete User darauf zugreifen können. Das ist ja schon in Schritt 2 in die Konfigurationsdatei geschrieben worden. Mit dem folgenden Befehl melden wir uns in der Shell innerhalb des Containers an und erstellen einen Benutzer. In diesem Beispiel mosquitto. Im Anschluss an diesen Befehl wird man zweimal gebeten, das Passwort für den User festzulegen. Ist das geschafft, läuft der MQTT-Broker auf dem Server. Herzlichen Glückwunsch!

$ docker exec -it mosquitto sh // öffnet die Shell innerhalb des Dockers
mosquitto_passwd -c /mosquitto/config/mosquitto.passwd mosquitto

Optional Schritt 7: Den MQTT-Broker bindet man in Home Assistant ein, indem man auf Einstellungen → Geräte und Dienste → + Integration hinzufügen klickt. Im Suchfenster nach „MQTT“ suchen und die Zugangsdaten eingeben.
Die Server-Adresse findet man übrigens am schnellsten über ifconfig heraus.

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Ich bin letztens über einen Artikel auf pikuma.com über die Vor- und Geschichte von Vim gestolpert, den ich auch weiter unten in den Quellen verlinkt habe. Ich fand die Geschichte über die Entstehung des Editors Vim und seiner Vorgänger so beeindruckend, dass ich für mich eine Zeittafel zusammengestellt habe, wann wer was gemacht hat.

Das ist schon sehr krass, dass Vim 1988 auf dem Amiga begonnen und am 02.11.1991 in der Version 1.14 über die Disketten-Distribution Fred Fish Disk #591 verteilt wurde. Und dass der Ursprung dieses Editors jetzt über 55 Jahre zurückliegt.

Am beeindruckendsten ist eigentlich die hohe Qualität, der riesig grosse Funktionsumfang, die Verfügbarkeit auf so vielen Plattformen, die unglaubliche Geschwindigkeit und die extrem ressourcenschonenden Eigenschaften, alles vereint in einem unscheinbar wirkenden Editor.

Wenn du die Details zur Geschichte wissen willst, dann lies den englischen Artikel auf pikuma.com in den Quellen unten. Dort sind auch alle wichtigen Informationen nochmal verlinkt.

Die Zeittafel

  • 1968 - ed von Ken Thompson
  • 1973 - em von George Coulouris
  • 1973 - en und ex von Bill Joy und Chuck Haley
  • 1977 - Bill Joy entwickelte den Visual Mode VI in ex. Viele der vi-Shortcuts und Navigationstasten, die bis heute benutzt werden, basieren auf dem DM-3A-Keyboard-Layout
  • 1979 - In BSD Unix wird ein vi-Hardlink auf den ex Visual Mode gesetzt (Mai 1979)
  • 1987 - Steve für Atari von Tim Thompson
  • 1988 - Start der Arbeiten an Vi IMitation 1.0 von Bram Moolenaar auf dem Amiga
  • 1990 - Elvis von Steve Kirkendall
  • 1991 - Vim Vi IMitation v1.14 von Bram Moolenaar erscheint am 02.11.1991 auf dem Amiga auf Fred Fish Disk #591
  • 1993 - Der Name wurde auf Vi iMproved mit dem Erscheinen der Version v1.22 von Bram Moolenaar geändert. Ausserdem erscheint ein Port für Unix
  • 1994 - Vim 3.0 Feature: Multiple Windows
  • 1996 - Vim 4.0 Feature: Graphical User Interface
  • 1998 - Vim 5.0 Feature: Syntax Highlighting
  • 2001 - Vim 6.0 Feature: Folding and Multi-Language
  • 2006 - Vim 7.0 Feature: Spell Checking Support, Intelligent Completion, Tab Pages, Undo Branches, Browsing Remote Directories, Zip and Tar Archives
  • 2007 - Vim 7.1 Feature: Bug Fix Release
  • 2008 - Vim 7.2 Feature: Floating Point Support
  • 2010 - Vim 7.3 Feature: Persistent Undo and Undo for Reload, Blowfish Encryption, Encryption of the Swap File, Conceal Text, Lua Interface, Python 3 Interface
  • 2013 - Vim 7.4 Feature: A New, Faster Regular Expression Engine, More Than a Thousand Fixes and Small Improvements
  • 2016 - Vim 8.0 Feature: Asynchronous I/O Support, Channels, JSON, Jobs, Timers, Partials, Lambdas and Closures, Packages, New Style Testing, Viminfo Merged by Timestamp, GTK+ 3 Support, MS-Windows DirectX Support
  • 2018 - Vim 8.1 Feature: Bug Fix Release
  • 2019 - Vim 8.2 Feature: Popup Windows
  • 2022 - Vim 9.0 Feature: Vim9 Script
    1. Februar 2022 - Todestag von Sven Guckes, längster Projektbegleiter und Registrierer der Domain vim.org
    1. August 2023 - Todestag von Bram Moolenaar, der Vim ins Leben gerufen hat
  • 2024 - Vim 9.1 Feature: Classes and Objects for the Vim9 Scripting Language und Smooth Scrolling

Abfrage in Vim für die Features einer bestimmten Version, zum Beispiel :help version-7.2.

Quellen

Die Geschichte von Vim und weiterführende Informationen.

Ich bin letztens über einen Artikel auf pikuma.com über die Vor- und Geschichte von Vim gestolpert, den ich auch weiter unten in den Quellen verlinkt habe. Ich fand die Geschichte über die Entstehung des Editors Vim und seiner Vorgänger so beeindruckend, dass ich für mich eine Zeittafel zusammengestellt habe, wann wer was gemacht hat.

Das ist schon sehr krass, dass Vim 1988 auf dem Amiga begonnen und am 02.11.1991 in der Version 1.14 über die Disketten Distribution Fred Fish Disk #591 verteilt wurde. Und dass der Ursprung dieses Editors jetzt über 55 Jahre zurück liegt.

Am Beeindruckendsten ist eigentlich die hohe Qualität, der riesig große Funktionsumfang, die Verfügbarkeit auf so vielen Plattformen, die unglaubliche Geschwindigkeit und die extrem resourcenschonenden Eigenschaften, alles vereint in einem unscheinbar wirkenden Editor.

Wenn ihr die Details zur Geschichte wissen wollt, dann lest den englischen Artikel auf pikuma.com (in den Quellen unten). Dort sind auch alle wichtigen Informationen nochmal verlinkt.

  • 1968 - ed von Ken Thompson
  • 1973 - em von George Coulouris
  • 1973 - en & ex von Bill Joy und Chuck Haley
  • 1977 - Bill Joy entwickelte den Visual Mode VI in ex . Viele der vi shortcuts und Navigationstasten, die bis heute benutzt werden, basieren auf dem DM-3A keyboard Layout.
  • 1979 - In BSD Unix wird ein vi hard link auf den ex Visual Mode gesetzt (Mai 1979 )
  • 1987 - Steve für Atari von Tim Thompson
  • 1988 - Start an den Arbeiten von Vi IMitation 1.0 von Bram Moolenaar on Amiga
  • 1990 - Elvis von Steve Kirkendall
  • 1991 - Vim “Vi IMitation” v1.14 von Bram Moolenaar erscheint 02.11.1991 auf dem Amiga auf Fred Fish disk #591
  • 1993 - Der Name wurde auf "Vi iMproved" mit dem Erscheinen der Version v1.22 von Bram Moolenaar geändert. Außerdem erscheint ein Port für Unix
  • 1994 - Vim 3.0 Feature: Multiple windows
  • 1996 - Vim 4.0 Feature: Graphical User Interface
  • 1998 - Vim 5.0 Feature: Syntax highlighting
  • 2001 - Vim 6.0 Feature: Folding and multi-language
  • 2006 - Vim 7.0 Feature: Spell checking support - Intelligent completion - Tab pages - Undo branches - Browsing remote directories, zip and tar archives
  • 2007 - Vim 7.1 Feature: Bug Fix Release
  • 2008 - Vim 7.2 Feature: floating point support
  • 2010 - Vim 7.3 Feature: Persistent undo and undo for reload - Blowfish encryption, encryption of the swap file - Conceal text - Lua interface - Python 3 interface
  • 2013 - Vim 7.4 Feature: A new, faster regular expression engine. - More than a thousand fixes and small improvements.
  • 2016 - Vim 8.0 Feature: Asynchronous I/O support, channels, JSON - Jobs - Timers - Partials, Lambdas and Closures - Packages - New style testing - Viminfo merged by timestamp - GTK+ 3 support - MS-Windows DirectX support
  • 2018 - Vim 8.1 Feature: Bug Fix Release
  • 2019 - Vim 8.2 Feature: Popup Windows
  • 2022 - Vim 9.0 Feature: Vim9 Script
    1. Februar 2022 - Todestag von Sven Guckes, längster Projektbegleiter und Registrierer der Domain vim.org
    1. August 2023 - Todestag von Bram Moolenaar, der Vim ins Leben gerufen hat
  • 2024 - Vim 9.1 Feature: Classes and objects for the Vim9 scripting language & Smooth scrolling

Abfrage in Vim für die Features einer bestimmten Version
z.B. :help version-7.2

Quellen

  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Vim
  2. https://en.wikipedia.org/wiki/Vim_(text_editor)
  3. https://github.com/vim/vim-history
  4. https://en.wikipedia.org/wiki/Elvis_(text_editor)
  5. https://en.wikipedia.org/wiki/ADM-3A
  6. https://en.wikipedia.org/wiki/Ex_(text_editor)
  7. https://en.wikipedia.org/wiki/Ed_(text_editor)
  8. http://www.eecs.qmul.ac.uk/~gc/history/
  9. https://pikuma.com/blog/origins-of-vim-text-editor
  10. https://de.wikipedia.org/wiki/Bram_Moolenaar
  11. https://www.heise.de/news/Vim-Versteher-und-Kommandozeilenerklaerer-Sven-Guckes-ist-tot-6511004.html
  12. https://www.heise.de/news/Zum-Tode-Bram-Moolenaars-Vim-Koryphaee-Weltenbummler-und-Spendensammler-9235897.html

Weitere Artikel hier zu vim

Ich bin letztens über einen Artikel auf pikuma.com über die Vor- und Geschichte von Vim gestolpert, den ich auch weiter unten in den Quellen verlinkt habe. Ich fand die Geschichte über die Entstehung des Editors Vim und seiner Vorgänger so beeindruckend, dass ich für mich eine Zeittafel zusammengestellt habe, wann wer was gemacht hat.

Das ist schon sehr krass, dass Vim 1988 auf dem Amiga begonnen und am 02.11.1991 in der Version 1.14 über die Disketten Distribution Fred Fish Disk #591 verteilt wurde. Und dass der Ursprung dieses Editors jetzt über 55 Jahre zurück liegt.

Am Beeindruckendsten ist eigentlich die hohe Qualität, der riesig große Funktionsumfang, die Verfügbarkeit auf so vielen Plattformen, die unglaubliche Geschwindigkeit und die extrem resourcenschonenden Eigenschaften, alles vereint in einem unscheinbar wirkenden Editor.

Wenn ihr die Details zur Geschichte wissen wollt, dann lest den englischen Artikel auf pikuma.com (in den Quellen unten). Dort sind auch alle wichtigen Informationen nochmal verlinkt.

  • 1968 – ed von Ken Thompson
  • 1973 – em von George Coulouris
  • 1973 – en & ex von Bill Joy und Chuck Haley
  • 1977 – Bill Joy entwickelte den Visual Mode VI in ex . Viele der vi shortcuts und Navigationstasten, die bis heute benutzt werden, basieren auf dem DM-3A keyboard Layout.
  • 1979 – In BSD Unix wird ein vi hard link auf den ex Visual Mode gesetzt (Mai 1979 )
  • 1987 – Steve für Atari von Tim Thompson
  • 1988 – Start an den Arbeiten von Vi IMitation 1.0 von Bram Moolenaar on Amiga
  • 1990 – Elvis von Steve Kirkendall
  • 1991 – Vim „Vi IMitation“ v1.14 von Bram Moolenaar erscheint 02.11.1991 auf dem Amiga auf Fred Fish disk #591
  • 1993 – Der Name wurde auf "Vi iMproved" mit dem Erscheinen der Version v1.22 von Bram Moolenaar geändert. Außerdem erscheint ein Port für Unix
  • 1994 – Vim 3.0 Feature: Multiple windows
  • 1996 – Vim 4.0 Feature: Graphical User Interface
  • 1998 – Vim 5.0 Feature: Syntax highlighting
  • 2001 – Vim 6.0 Feature: Folding and multi-language
  • 2006 – Vim 7.0 Feature: Spell checking support – Intelligent completion – Tab pages – Undo branches – Browsing remote directories, zip and tar archives
  • 2007 – Vim 7.1 Feature: Bug Fix Release
  • 2008 – Vim 7.2 Feature: floating point support
  • 2010 – Vim 7.3 Feature: Persistent undo and undo for reload – Blowfish encryption, encryption of the swap file – Conceal text – Lua interface – Python 3 interface
  • 2013 – Vim 7.4 Feature: A new, faster regular expression engine. – More than a thousand fixes and small improvements.
  • 2016 – Vim 8.0 Feature: Asynchronous Cheap Air Jordans 1 low For Sale I/O support, channels, JSON – Jobs – Timers – Partials, Lambdas and Closures – Packages – New style testing – Viminfo merged by timestamp – GTK+ 3 support – MS-Windows DirectX support
  • 2018 – Vim 8.1 Feature: Bug Fix Release
  • 2019 – Vim 8.2 Feature: Popup Windows
  • 2022 – Vim 9.0 Feature: Vim9 Script
  • 20. Februar 2022 – Todestag von Sven Guckes, längster Projektbegleiter und Registrierer der Domain vim.org
  • 03. August 2023 – Todestag von Bram Moolenaar, der Vim ins Leben gerufen hat
  • 2024 – Vim 9.1 Feature: Classes and objects for the Vim9 scripting language & Smooth scrolling

Abfrage in Vim für die Features einer bestimmten Version
z.B. :help version-7.2

Quellen

  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Vim
  2. https://en.wikipedia.org/wiki/Vim_(text_editor)
  3. https://github.com/vim/vim-history
  4. https://en.wikipedia.org/wiki/Elvis_(text_editor)
  5. https://en.wikipedia.org/wiki/ADM-3A
  6. https://en.wikipedia.org/wiki/Ex_(text_editor)
  7. https://en.wikipedia.org/wiki/Ed_(text_editor)
  8. http://www.eecs.qmul.ac.uk/~gc/history/
  9. https://pikuma.com/blog/origins-of-vim-text-editor
  10. https://de.wikipedia.org/wiki/Bram_Moolenaar
  11. https://www.heise.de/news/Vim-Versteher-und-Kommandozeilenerklaerer-Sven-Guckes-ist-tot-6511004.html
  12. https://www.heise.de/news/Zum-Tode-Bram-Moolenaars-Vim-Koryphaee-Weltenbummler-und-Spendensammler-9235897.html

Weitere hyperblog Artikel zum Thema

vim

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Der Beitrag Vim Zeitgeschichte – Time Table erschien zuerst auf Dem hoergen Blog.

Linux Mint 21.3 Cinnamon ISO-Edge wurde veröffentlicht.



Das wird nur ein sehr kurzer News-Artikel. Ich finde die Neuigkeit aber interessant und deshalb veröffentliche ich sie:

Linux Mint Edge ist für Nutzer gedacht, die Linux Mint nicht installieren können, weil ihre Hardware zu neu ist. Nun wurde Linux Mint 21.3 Cinnamon Edge-ISO mit Kernel 6.5 veröffentlicht. Damit können neueren Komponenten und Chip-Sätze unterstützt werden.

Die Edge-Version ist nur mit dem Cinnamon-Desktop ausgeliefert. Andere Desktops wie zum Beispiel XFCE können über die Paketverwaltung installiert werden.

Linux Mint warnt, dass die Edge-ISO nicht so stabil wie andere ISOs ist und nur verwendet werden sollte, wenn mit den "normalen" ISOs nicht gebootet oder installiert werden kann.

Linux Mint 21.3 Cinnamon Edge-ISO mit Kernel 6.5 könnt Ihr hier herunterladen. 

Quellen:

Grafik: https://www.linuxmint.com/pictures/screenshots/virginia/thumb_cinnamon.png

https://blog.linuxmint.com/?p=4635

https://linuxmint-user-guide.readthedocs.io/en/latest/edge.html


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25. Januar 2024

Gestern wurde die leichtgewichtige Distribution BunsenLabs Boron veröffentlicht. Sie basiert auf Debian 12 und verwendet den Window-Manager OpenBox.



Wenn einem keine anderen Ideen für Artikel einfallen, gibt es immer Auswege. Entweder man schimpft über GNOME, berichtet aus dem Büro, oder testet eine Distribution. Für diesen Artikel habe ich mich für Letzteres entschieden.

John Raff schreibt zur neuen Version:

Das BunsenLabs-Team freut sich, die Veröffentlichung von BunsenLabs Boron bekannt zu geben. Basierend auf Debian 'Bookworm', ist dies unserer Meinung nach das beste BunsenLabs bisher. Einige der neuen Funktionen sind: eine wunderschöne grafische Benutzeroberfläche von unserem Grafikteam, die Juliette Takas Debian Emerald Wallpaper als Ausgangspunkt nimmt, Fenster haben runde Ecken, das Menü hat Icons und das Panel ist vertikal, wie immer sind alle diese Details leicht an die Vorlieben der Benutzer anzupassen; alternative GUI-Themen können leicht über unser BLOB-Dienstprogramm ausgewählt werden, unter "Benutzereinstellungen" im Menü gibt es ein dunkles Boron-Thema mit roten Highlights, einem horizontalen Panel und ohne Menüsymbole; Benutzer, die frühere BunsenLabs-Themen mochten, können leicht zu Beryllium, Lithium, Helium oder anderen Desktops wechseln; ein optionales Dienstprogramm überwacht Paket-Upgrades und informiert den Benutzer, wenn welche verfügbar sind; verschiedene Fehler und Ärgernisse wurden im gesamten System behoben.

Nach dem Herunterladen des 1.7 GB kleinen 64-Bit Hybrid-Images, präsentiert sich Boron so:

Nach dem Start des Live Systems sieht man den Systemmonitor Conky und ein vertikales Tint2-Panel auf der angepassten OpenBox-Oberfläche. Das Anwendungsmenü kann mit der rechten Maustaste aufgerufen werden.

Nach dem schönen ersten Eindruck habe ich den Installer gestartet. Dabei handelt es sich wahrscheinlich um eine angepasste Version von Calamares. Der Installationsprozess ist anfängerfreundlich und lässt kein Stirnrunzeln zurück. Die Installation dauert (in GNOME-Boxes) ca. 10 bis 15 Minuten, was typisch für Debian-basierte Distributionen ist.

Während die Installation läuft, beschreibe ich meinen ersten Eindruck:

Für eine Distro, die an Stelle 137 bei Distrowatch rangiert, gefällt mir bisher alles gut, was ich sehe. Conky (siehe rechte Seite) wurde so konfiguriert, dass wichtige Tastaturbefehle gezeigt werden. Das ist mal etwas anderes und erfüllt seinen Zweck bestens. Auch das Tint2-Panel sieht toll aus, obwohl der Anwendungsbereich ziemlich leer ist. Menüs, die per rechtem Mausklick aufgerufen werden, haben mir schon immer gefallen.

Nachdem die Installation abgeschlossen ist, zeigt sich ein relativ glatter Bootprozess. Nun gut, es ist nicht Plymouth, aber besser als die ewigen Terminalzeilen, die man von anderen Distributionen kennt. Danach gelangt man in dieses schöne Anmeldefenster:

Nach der Anmeldung öffnet sich der OpenBox-Desktop und begrüsst einen mit einer 16-seitigen Wilkommensmeldung im Terminal. Ungewöhnlich aber sympathisch:

Die 16 Seiten entpuppen sich als eine Reihe von Einstellungen für die Konfiguration. Unter anderem werden dort folgende Einstellungen abgefragt:

  • Software Upgrade
  • Firmware Check
  • Apt Update Checker
  • Debian Backports
  • BunsenLabs Backports
  • Bluethooth Support
  • Java Support
  • Anwendungen für die Software-Entwicklung installieren

Das Welcome-Script kann nachträglich wieder mit bl-welcome im Terminal aufgerufen werden.

Zwischenfazit

Es gibt GNU/Linux-Distributionen mit coolen Namen: Endeavour, NixOS, KaOS, Emmabuntüs, Yggdrasil und BunsenLabs als Weiterentwicklung von CrunchBang. Leichtgewichtigen Distros haftet manchmal der Makel eines unattraktiven Erscheinungsbilds an. Das sieht dann aus wie der letzte Schrei aus den 90er-Jahren. Nicht so bei BunsenLabs Boron. Mir gefällt die Konfiguration von OpenBox gut. Das Design dürfte vielen Anwender:innen gefallen; die Einrichtung von Conky mit Informationen über die Tastaturbefehle ist nützlich und die Willkommensbotschaft im Terminal mit anschliessenden Konfigurationsoptionen habe ich in dieser Art bisher nicht gesehen.

Im zweiten Teil über BunsenLabs Boron werfe ich einen Blick auf die Geschichte der Distribution und teste, wie es sich im Betrieb anfühlt. Bisher erscheint mir Boron ohne Fehl und Tadel. Ich bin gespannt, ob sich dieser Eindruck bestätigt.

Quelle: https://www.bunsenlabs.org/


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24. Januar 2024

Mit dem neuesten Update für Google Chrome hat Google mehrere experimentelle KI-Features integriert. Besonders erwähnenswert ist dabei die Funktion zum Gruppieren der Tabs: Denn dabei werden die URLs und Titel der offenen Tabs an Google übertragen.

Google hat seinen Browser Chrome in Version 121 veröffentlicht. Die große Überschrift für dieses Update sind gleich drei neue Features, welche mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) das Leben der Nutzer erleichtern sollen. Auch wenn diese derzeit noch experimentellen Funktionen aktuell ausschließlich für Nutzer in den USA zur Verfügung stehen, wurde das Thema auch hierzulande von vielen Medien aufgegriffen. Doch eine sehr wichtige Information sucht man in den meisten Artikeln vergeblich.

Wie Google auf seiner Hilfe-Plattform selbst kommuniziert, arbeitet die Funktion der automatischen Tab-Gruppierung nicht rein auf Basis einer lokalen KI. Stattdessen werden die URLs sowie Titel aller geöffneten Tabs des aktiven Fensters „zur Verbesserung dieser Funktion“ an Google gesendet und gesammelt. Nutzer, die Wert auf Datenschutz legen, dürften dies problematisch sehen.

Der Beitrag Neues KI-Feature von Google Chrome sendet URLs aller offenen Tabs an Google erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

Die MZLA Technologies Corporation hat mit Thunderbird 115.7 ein planmäßiges Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht.

Neuerungen von Thunderbird 115.7

Mit dem Update auf Thunderbird 115.7 hat die MZLA Technologies Corporation ein planmäßiges Update für seinen Open Source E-Mail-Client veröffentlicht. Das Update bringt Unterstützung für die Autocrypt Gossip Schlüsselverteilung für Nutzer mit aktiviertem OpenPGP sowie diverse Fehlerbehebungen und Verbesserungen, welche sich in den Release Notes (engl.) nachlesen lassen. Auch wurden diverse Sicherheitslücken geschlossen.

Der Beitrag Thunderbird 115.7 veröffentlicht erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

23. Januar 2024

Mozilla hat Firefox 122 für Windows, Apple macOS und Linux veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen – wie immer auf diesem Blog weit ausführlicher als auf anderen Websites.

Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux

Bilder und Beschreibungen in Suchvorschlägen

Firefox kann bei Suchvorschlägen in der Adressleiste jetzt Bilder und kurze Beschreibungen anzeigen, sofern die eingestellte Standard-Suchmaschine dies unterstützt und entsprechende Informationen für den eingegebenen Suchbegriff liefert.

Firefox 122: Suchvorschläge in Adressleiste

Im Rahmen der Funktion Firefox Suggest werden außerdem jetzt auch Artikel aus Mozillas Entwicklerdokumentation MDN Web Docs vorgeschlagen, wenn man nach Inhalten sucht, die mit Webentwicklung zu tun haben. Diese Funktion ist derzeit nur in den USA aktiviert.

Erkennung unglaubwürdiger Produktbewertungen auf Amazon

Bei Aufruf einer Produktseite auf amazon.de zeigt Firefox die Glaubwürdigkeit der abgegebenen Nutzer-Bewertungen in Form einer Schulnote nach amerikanischem System („A“ ist die beste, „F“ die schlechteste Note) an. Darunter wird die bereinigte Durchschnitts-Bewertung des jeweiligen Produkts angezeigt, sprich der Durchschnitt aller Bewertungen abzüglich derer, die nach Einschätzung der Künstlichen Intelligenz von Fakespot von Mozilla keine echten Bewertungen sind. Schließlich folgt noch eine Anzeige aktueller Highlights aus den Bewertungen, eingeteilt nach Kategorien wie Qualität und Preis. Dabei werden nur die glaubwürdigen Bewertungen der letzten 80 Tage als Grundlage genommen.

Fakespot-Integration in Firefox 122

Diese Funktion ist standardmäßig noch nicht aktiviert und kann vom Benutzer aktiviert werden. Die Funktion steht ebenso auf der französischen Seite amazon.fr sowie den englischsprachigen Seiten amazon.com, bestbuy.com sowie walmart.com zur Verfügung.

Verbesserungen der Übersetzungsfunktion

Die Funktion zur vollständigen Übersetzung von Websites, welche im Gegensatz zu Google Translate & Co. komplett im Browser arbeitet und nichts an einen Server sendet, hat Qualitätsverbesserungen erhalten. Vor allem Fälle, in denen Inhalte durch die Übersetzung verschwinden, sollten nun viel seltener vorkommen.

Authentifizierung über Passkeys

Sogenannte Passkeys versprechen eine komfortable und zugleich sichere Anmeldung auf Websites und das ganz ohne Passwort. So kann die Authentifizierung zum Beispiel über den Fingerabdrucksensor, das Smartphone oder einen externen Sicherheitsschlüssel erfolgen. Einen guten und detaillierteren Überblick über das Konzept der Passkeys kann man sich hier verschaffen.

Passkey-Unterstützung in Firefox

.deb-Paket für Debian-basierte Linux-Distributionen

Wer eine auf Debian basierende Linux-Distribution wie beispielsweise Debian selbst, Ubuntu oder Linux Mint nutzt, kann Firefox jetzt auch als .deb-Paket installieren. Ein entsprechendes APT-Repository wird von Mozilla bereitgestellt.

Die .deb-Pakete bieten die gleichen Vorteile wie die .tar.bz2-Archive, die man via mozilla.org herunterladen kann und damit im Vergleich zum Firefox aus einer traditionellen Paketverwaltung unter Linux dank Mozillas Compiler-Optimierungen eine bessere Performance und Sicherheit bieten und außerdem Updates, die den Nutzer schneller erreichen.

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Auch in Firefox 122 wurden wieder mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Alleine aus Gründen der Sicherheit ist ein Update auf Firefox 122 daher für alle Nutzer dringend empfohlen.

Sonstige Endnutzer-Neuerungen von Firefox 122

In den Einstellungen der Startseite gibt es nicht länger eine Option zum Aktivieren oder Deaktivieren von Kurzinformationen, da Mozilla schon lange keine Hinweise mehr auf der Firefox-Startseite einblendet und es daher egal war, was hier eingestellt war.

Ebenfalls aus den Einstellungen entfernt wurde die Option zum Einblenden der separaten Suchleiste. Diese kann weiterhin über Menü → Weitere Werkzeuge → Symbolleiste anpassen… in die Oberfläche gezogen werden.

Die Anzahl der DNS Resolver Threads wurde deutlich erhöht, was zu schnelleren DNS-Auflösungen führen sollte, wenn viele Anfragen gleichzeitig erfolgen.

Verbesserungen gab es auch beim Ausdrucken von Websites unter bestimmten Voraussetzungen, insbesondere wenn die CSS Flexbox verwendet wird.

Auf Linux wurde die Verwendung der Farben für die Titelleisten und Sidebars verbessert, was das Erscheinungsbild insgesamt etwas moderner wirken lässt.

Verbesserungen der Webplattform

Die Regeln für Zeilenumbrüche von Webinhalten entsprechen jetzt dem Unicode-Standard, was die Webkompatibilität verbessert. Eine weitere Verbesserung für ost- und südostasiatische Endbenutzer ist die korrekte sprachabhängige Wortauswahl beim Doppelklick auf Text für Sprachen wie Chinesisch, Japanisch, Birmanisch, Laotisch, Khmer und Thai.

Websites können nun auch in privaten Fenstern temporär CacheAPI-Daten speichern, womit sich Websites, welche diesen Standard nutzen, in privaten Fenstern nicht mehr anders als in regulären Fenstern verhalten.

Uneven Level Protection Forward Error Correction (ULPFEC) ist jetzt aktiviert und kann von WebRTC-basierten Diensten genutzt werden, um die Videoqualität bei schwacher Internetverbindung zu verbessern.

Das hr-Element ist ab jetzt auch als Kindelement eines select-Elements erlaubt, um Trennlinien innerhalb eines Auswahlfelds darzustellen. Außerdem wird die showPicker()-Methode für <select>-Elemente jetzt unterstützt.

Bei Tabellen, deren Kopfzeile mittels position: sticky positioniert ist, sind gesetzte border nicht länger unsichtbar.

Verschiedene CSS-Eigenschaften und -Funktionen in Zusammenhang mit offset-path werden ab sofort unterstützt.

Bei der Performance-Optimierung hilft die Unterstützung der LargestContentfulPaint-API. Neu ist auch die Unterstützung der Screen Wake Lock-API.

Weitere Neuerungen für Entwickler von Websites lassen sich in den MDN Web Docs nachlesen.

Verbesserungen der Entwicklerwerkzeuge

Mozilla hat die Tastatur-Steuerung des Regeln-Panels im Inspektor-Werkzeug überarbeitet. Details zur geänderten Steuerung und zur Motivation hinter der Änderung liefert Mozilla in seinem Developer Experience-Blog (engl.).

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