Unter ubuntustory.com kann man Erfolgsgeschichten von Ubuntu Nutzern nachlesen.
Ich bin momentan im Zweifel, was ich davon halten soll.
***
Kleiner Hinweis vorweg: Wer momentan nicht den FF3b5 nehmen möchte (Designer, Leute mit vielen Plugins etc…), sondern den FF2 und das, ohne sein Profil zu zerhauen, der mache foldendes im Terminal, bevor er den Firefox zum ersten Mal in Hardy startet:
user@host:~$ sudo rm /usr/bin/firefox
user@host:~$ sudo ln -s /usr/lib/firefox/firefox-2 /usr/bin/firefox
Damit wird der Firefox 2 über den Symlink “firefox” aufgerufen. Das ganze setzt natürlich einen installierten Firefox 2 voraus.
***
Okay. Hardy läuft. Mittlerweile auch einigermaßen stabil. Was mir dabei so aufgefallen ist:
Für das eine oder andere Problem habe ich auch Lösungen parat:
sudo add-shell /bin/bash” behebt das Problem (bei mir nur temporär)export SDL_AUDIODRIVER=alsa” ein. Ich habe das in Zeile 10 gemachtIm großen und ganzen ist das alles nichts, was ein “normales” Produktivsystem behindert, aber für ein LTS meines Erachtens auf jeden Fall ziemlich übel. Und Firefox 3 Beta 5 sollte sich demächst auch erledigt haben.
Okay, ich geb’s ja zu, das System ist schon einen Moment länger draußen. Und zwei geupdatete Geräte mit 8.04 und ein mit Wubi installiertes Firmennotebook habe ich auch unter meinen Fittichen und problemlos hinter mich gebracht.
Das Acer Extensa von meiner Schwester kann jetzt 3D-Desktop und Open-GL-Transitions von OpenOffice.org, mein kleines Medion/MSI auch, aber extrem langsam. Da müsste ich mal nach dem ATI-Treiber gucken, ob sich da nicht was in Bezug auf Compositing und 3D-Beschleunigung machen lässt. Allerdings ist das eher unwichtig, das System läuft stabil und WLAN geht auch.
Die erwarteten Features für den neuen Kernel 2.6.24 sollten eigentlich eine Unterstützung der Broadcom-Treiber enthalten, der, so hatten wir gehofft, dem WLAN-Modul im Acer endlich Leben einhauchen sollte. Das hat dann doch nicht geklappt, ist aber ja keine Verschlechterung gegenüber vor dem Update. Aber mit einem selbstkompilierten NdisWrapper wollte ich es dann demnächst mal probieren, ich hab da ein sehr plausibles und gut erklärtes HowTo gefunden, die Zeit es durchzumachen allerdings noch nicht.
Trotz guter Erfahrungen fehlt da noch ein Rechner. Mein “home”. Gegenüber den zwei Notebooks habe ich hier einige Fremdquellen und angepasste Sachen drauf, von daher könnte ein Update hier etwas kritischer werden. Da dieser Rechner in den letzten zwei Wochen allerdings unverzichtbar war, auch nicht für 3 Stunden und da ich hier ein komplettes Partitionsbackup fahren möchte, bevor ich update, war das bisher nicht möglich.
Die Entscheidung, den Firefox 3 beta 5 als Standardbrowser einzusetzen halte ich nach wie vor für eine absolute Fehlentscheidung, insbesondere bei einem als Enterprise-System gedachten LTS-Release. Mein Firefox-Profil werde ich unter diesen Umständen wohl nochmal extra sichern müssen. Der Rest des Updates sah allerdings sehr gut aus, auch unter Performance-Gesichtspunkten.
Der auf dem Coreblog verĂśffentlichte Artikel zum Thema Installation von Arch Linux auf einem Lenovo N200
wurde an das blog.slyon.de abgegeben.
Statt eines Lenovo N200 arbeite ich seit einiger Zeit mit einem Acer Travelmate C111 – klein, leise, sparsam – meine persĂśnliche eeePC-Alternative. Der Artikel Ăźber das o.g. Notebook kann daher von mir nicht mehr betreut und aktualisiert werden, daher gebe ich ihn mit Freude an einen Arch Linux-Benutzer und Besitzer dieses Gerätes ab der ihn weiterhin zu VerfĂźgung stellen wird. Zu finden ist der Beitrag unter diesem Link.
©2008 CoreBlog.
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Das Lifebook S-6120 von Fujitsu-Siemens funktioniert unter Linux praktisch out-of-the Box wunderbar. Ein paar kleine Nacharbeiten kann man machen, so dass das Notebook alle Wünsche erfüllt.
Nur das Absenken der Prozessorspannung ist etwas aufwändig. Durch das Absenken der CPU Spannung kann man den Stromverbrauch der CPU deutlich senken und so zum einen deutlich längere Akkulaufzeiten erreichen sowie für einen leiseren Betrieb des Rechners sorgen, da die CPU weniger Abwärme erzeugt.
Für den Ubuntu-Kernel benötigt man den Linux-PHC Patch, der das Ändern der Spannungswerte durch Schreiben in eine Systemdatei erlaubt. Dabei wird lediglich das für die CPU-Steuerung zuständige Kernel-Modul (eine Datei) verändert. Informationen dazu findet man im Wiki von ubuntuusers.de. Das Vorgehen ist unabhängig von der eigenen Hardware.
Hat man den Patch eingespielt muss man nun für jede Taktstufe der CPU die Spannung individuell anpassen. Die Spannung sollte so weit wie möglich gesenkt werden. Senkt man sie jedoch zu weit ab, so hängt sich der Rechner auf. Leider muss man zum Teil recht lange probieren, bis man brauchbare Werte findet. Um anderen die Arbeit zu ersparen veröffentliche hier die Daten für “mein” FSC Lifebook S-6120.
Am einfachsten realisiert man die Absenkung der CPU-Spannung über ein init-Skript, so wird die Spannung automatisch beim Booten abgesenkt. Die Skripte habe ich bereits vorbereitet.
$ sudo mkdir /etc/phc-config/ $ sudo wget http://christoph-langner.de/static/undervolt.config -o /etc/phc-config/undervolt $ sudo wget http://christoph-langner.de/static/undervolt.init -o /etc/init.d/undervolt $ sudo chmod +x /etc/init.d/undervolt $ sudo update-rc.d undervolt defaults
Dies lädt das Skript /etc/phc-config/undervolt sowie die Konfigurationsdatei /etc/phc-config/undervolt herunter und verlinkt das Skript in den Runleveln. Von nun an wird die Prozessorspannung automatisch abgesenkt.
Sollte es nun zu Abstürzen kommen, so muss die Prozessorspannung wieder angehoben werden. Dazu muss man die /etc/phc-config/undervolt bearbeiten und die Wert erhöhen
# Custom voltages that will be applied at boot time CUSTOM_VTABLE="33 33 20 14 6 4"
Informationen dazu findet man wieder im Wiki von ubuntuusers.de.
Installiert man Windows XP SP2 in einer virtuellen Maschine in VMware von einer Windows-CD, so stolpert man eventuell über dieses Problem, das mir ein paar Kopfschmerzen bereitet hat.
Die virtuelle Maschine wird daraufhin neu gestartet und man landet wieder vor der sehr aussagekräftigen Fehlermeldung:
Error: Installation Failed: D:\ENGLISH\WINXP\PRO_WITH_SP2\I386\asms. Error Message: The parameter is incorrect Fatal Error: One of the components that Windows needs to continue setup could not be installed The parameter is incorrect
Trotz längerer Recherche, bin ich eher durch Zufall über die Lösung gestolpert. Das Problem lässt sich in den Einstellungen der virtuellen Maschine lösen. Hier ist als Standard die “Legacy Emulation” aktiviert.
Deaktiviert man diese, so bootet die die VM ordentlich und Windows lässt sich installieren.
Wie in meinem Bericht über Hardy geschrieben, funktionieren bei meinem Laptop (Dell Inspiron 6400) ja zwei Sachen bei Hardy nicht, die unter Gutsy funktioniert hatten:
1. WLAN LED geht nicht (das aktivieren/deaktiveren mit den Fn-Tasten aber schon, nur das Licht nicht)
2. Fn-Taste für CD-Fach-Auswurf geht nicht
Für Punkt 1 gibt es eine einfache Lösung, die ich hier kundtun möchte. Ich bin dank eines Eintrages im deutschen Ubuntu-Forum auf die Lösung gestoßen. Es handelt sich um einen “known bug”, für den es auch einen Bugreport (Bug #176090) gibt.
Hier also die Lösung:
1. das Backports Paket für Hardy installieren:
sudo apt-get install linux-backports-modules-hardy
2. ipw3945 Modul entladen und wieder neu laden:
sudo rmmod iwl3945; sudo modprobe iwl3945
Und tadaaaa, die LED leuchtet wieder. Jedoch blinkt sie nicht, sondern leuchtet durchgehend. Korrekterweise leuchtet sie nicht, wenn das WLAN deaktiviert wird.
Ein bisschen Schade, dass dieser Fix nur in die Backports gelangt ist und nicht ins final release.
Die Artikel in der Wikipedia stehen unter der GNU FDL, der GNU Free Documentation Licence. Das bedeutet, dass darauf aufbauende Artikel ebenfalls unter dieser Lizenz stehen müssen. Und genau deshalb hatte Bertelsmann auch keine andere Wahl, als die Artikel ihres neuen auf Wikipedia aufbauenden Lexikons ebenfalls unter die GNU FDL zu stellen. Damit ist ein Welt-Online-Artikel in einem nicht ganz unwichtigen Punkt irreführend bis falsch:
Was wirklich aufregend ist: Eine Redaktion hat die Wikipedia-Artikel überprüft und ausgebessert. Trotzdem bleiben die Inhalte frei und werden nicht „remonopolisiert“. Heißt: Bertelsmann investiert redaktionelle Leistung und verschenkt die Ergebnisse – Profit ist trotzdem machbar. Was daran liegt, dass in einer anderen Währung gedacht wird: Die Wikipedia-Nutzer haben mit Arbeit bezahlt, sind in Vorlage getreten, indem sie Artikel verfasst haben und durch die Nutzung eine Auswahl getroffen haben, die jetzt als Buch erscheint. Zurückgezahlt wird das mit teils verbesserten Texten, die nicht dem Verlag gehören, sondern allen.
Dieses Lexikon von Bertelsmann und die Entscheidung der Wikipedia für die GNU FDL belegen eindrucksvoll, warum das Copyleft-Prinzip so wichtig ist bei freien Inhalten: bei einer BSD-artigen Lizenz hätte Bertelsmann die Wikipedia ausbeuten können, ohne etwas zurückgeben zu müssen.
Gleichzeitig ist der er Welt-Online-Artile ein großartiges Beispiel für den Versuch, Fakten mühsam zurechtzuzimmern oder zu verschweigen, damit man ein Beispiel mehr hat und die eigene These mit einem halbgaren Argument mehr unterfüttern kann.

Ein schlichtes, flaches (plain, plane) Design für Fluxbox in braun und orange, gutaussehend im Einsatz mit Ubuntu 8.04. Aktivierte Pseudotransparenz in Fluxbox wird empfohlen.
In English, please: Simple and flat theme for Fluxbox with brown and orange colours. Looks well together with Ubuntu 8.04. Activated transparency in fluxbox is recommended.
Screenshot:

Download:
PlainPlane-orange
Nach dem Umzug auf meinen neuen Nemaq-Rechner habe ich heute festgestellt, dass ich diverse Probleme mit XAMPP und Funambol habe hatte. Nachdem XAMPP beim Start mit “Fehler 127, keine Ahnung was da los ist” den Dienst quittierte und Funambol zwar prinzipiell lief, allerdings keine Connections annahm, beim Beenden was von Fehlern mit Catalina und nicht aufzulösendem Alias “home” (mein einfallsreicher Rechnername) erzählte, hatte ich mal ne neue XAMPP/LAMPP-Version drübergespielt.
Die hat beim ersten Start dann auch den Fehler behoben.
Wer also solche Probleme mit Funambol (Catalina-Fehler beim Beenden, Admin-Panel erzeugt Loop und schmiert mit Stack Overflows ab) hat, einfach mal den Rechnernamen in der /etc/hosts mappen. Dummerweise trägt Gutsy Gibbon (7.10) den Rechnernamen nur als rechner.Arbeitsgruppe ein.
Das wollte ich hier nur mal kurz festhalten, da sich bei der Suche nach eventueller Lösungsvorschläge mehrere ungelöste Forenthreads gefunden habe. Vielleicht stolpert ja hier mal einer über ne mögliche Lösung.
So wie es scheint wird Ubuntu immer beliebter. Zumindest sieht es auf Alexa so aus, schaut auch Mal den Verlauf ab April 2008 an. Beeindruckend. http://www.alexa.com/data/details/traffic_details/ubuntu.com

Der EEE-PC ist seit gut 3 Wochen mein täglicher Begleiter. Ich teste immer noch. Ubuntu 8.04 ist als Betriebssystem drauf. Dokumentation ist im Netz ja reichlich vorhanden. DIe Fundstücke, die mir am besten halfen, sind hier dokumentiert. Die passende Software wird noch gesucht.
XFCE ist mit Thunar die aktuelle Desktopumgebung. Testen werde ich noch GPE. Diese Desktopumgebung wird bei PDAs genutzt und ist gerade für kleine Bildschirme ausgelegt.
Mit Claws-Mail habe ich früher schon gute Erfahrungen gemacht. Das Programm ist auf dem EEE-PC mein Favorit. Thunderbird ist mir zu langsam, Evolution hab ich getestet, der Einrichtungs-Assistent paßt sich nicht dem kleinem Bildschirm an… Ich brauche eine PIM-Anwendung. Im Moment wird Jpilot benutzt.
Da ist Epiphany mein Favorit. Mit Firefox werde ich nicht richtig warm. Opeara wäre auch ein Kandidat. Das wird die Zeit bringen.
Alles andere kommt noch…
Der EEE-PC ist seit gut 3 Wochen mein täglicher Begleiter. Ich teste immer noch. Ubuntu 8.04 ist als Betriebssystem drauf. Dokumentation ist im Netz ja reichlich vorhanden. DIe Fundstücke, die mir am besten halfen, sind hier dokumentiert. Die passende Software wird noch gesucht.
XFCE ist mit Thunar die aktuelle Desktopumgebung. Testen werde ich noch GPE. Diese Desktopumgebung wird bei PDAs genutzt und ist gerade für kleine Bildschirme ausgelegt.
Mit Claws-Mail habe ich früher schon gute Erfahrungen gemacht. Das Programm ist auf dem EEE-PC mein Favorit. Thunderbird ist mir zu langsam, Evolution hab ich getestet, der Einrichtungs-Assistent paßt sich nicht dem kleinem Bildschirm an… Ich brauche eine PIM-Anwendung. Im Moment wird Jpilot benutzt.
Da ist Epiphany mein Favorit. Mit Firefox werde ich nicht richtig warm. Opeara wäre auch ein Kandidat. Das wird die Zeit bringen.
Alles andere kommt noch…
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Ein Jahr Linux, mein Geburtstagsgeschenk an (mein Linux): Zuerst ein neuer Rechner mit DualCore, ner 8600GT und 4GB RAM. Und damit die auch korrekt funktionieren, basteln wir gerade den neuen Kernel mit entsprechender RAM-Unterstützung, der Server-Kernel von Ubuntu kann das zwar auch, allerdings gibt es keine Möglichkeit, dort den proprietären nVidia-Treiber einzubauen, um meinen 3D-Desktop zu nutzen. Und nachdem der auf dem neuen System so problemlos läuft, mag ich eigentlich kaum noch auf den verzichten…
Ich bin dann mal neustarten :-)
Update: Ein paar Neustarts und so weiter später die Ernüchterung. Den Kernel gibts dann wahrscheinlich erst nächstes Jahr oder so. Bin halt ne faule Socke und ich mag ein funktionierendes System dann doch ziemlich gern.
Funktioniert gut. Ist auch an diversen Stellen im Netz dokumentiert. Ich nutze es schon recht lange und will endlich mal auch für mich aufschreiben.
Als UMTS-Karte nutze ich eine Merlin U 630. Die stellt zwei serielle Schnittstellen zur Verfügung. Eine ist für das ppp-Skript wichtig, bei mir eben /dev/ttyS3. Der aktuelle Provider ist Eplus. Der Einfachheit habe ich die PIN auf dere SIM-Karte gespeichert. Über das Risiko bin ich mir schon bewußt. Manch einer speichert die PIN im Chat-Skript …
Es sind zwei Skripte zu schreiben. Nr. 1 liegt in /etc/ppp/peers/eplus:
connect "/usr/sbin/chat -v -f /etc/chatscripts/eplus" usepeerdns holdoff 3 persist /dev/ttyS3 115200 user "eplus" noauth defaultroute lcp-echo-interval 65535 #debug noauth defaultroute
Nr.2 ist das Chat-Skript mit den AT-Befehlen /etc/chatscripts/eplus:
TIMEOUT 60 ABORT ERROR ABORT BUSY ABORT VOICE ABORT "NO CARRIER" ABORT "NO DIALTONE" ABORT "NO DIAL TONE" ABORT "NO ANSWER" "" "ATZ" OK-AT-OKM0 "ATDT*99***1#" TIMEOUT 75 CONNECT
In der Datei /etc/ppp/pap-secrets fügt man noch das Passwort ein:
eplus * gprs
pon elus startet die Verbindung, poff beendet diese.
Wenn ich den Treo mal als Modem nutze, hilft mir das Programm USB-Modem. Das stellt die Schnittstelle /dev/ttyACM0 zur Verfügung. Natürlich funktioniert auch die Verbindung über Bluetooth, aber man hat zur Stromversorgung ohnehin ein Kabel am Treo. Dann kann man auch gleich kabelgebunden arbeiten….
Im Chatscript ist diese Zeile für den Eplus-APN einzufügen:
OK AT+CGDCONT=1,"IP","internet.eplus.de"
Fügt man diese Zeilen noch in /etc/network/interfaces ein, kann man bequem über den Network-Manager die Verbindung auf- und abbauen
iface ppp0 inet ppp provider eplus
Funktioniert gut. Ist auch an diversen Stellen im Netz dokumentiert. Ich nutze es schon recht lange und will endlich mal auch für mich aufschreiben.
Als UMTS-Karte nutze ich eine Merlin U 630. Die stellt zwei serielle Schnittstellen zur Verfügung. Eine ist für das ppp-Skript wichtig, bei mir eben /dev/ttyS3. Der aktuelle Provider ist Eplus. Der Einfachheit habe ich die PIN auf dere SIM-Karte gespeichert. Über das Risiko bin ich mir schon bewußt. Manch einer speichert die PIN im Chat-Skript …
Es sind zwei Skripte zu schreiben. Nr. 1 liegt in /etc/ppp/peers/eplus:
connect "/usr/sbin/chat -v -f /etc/chatscripts/eplus" usepeerdns holdoff 3 persist /dev/ttyS3 115200 user "eplus" noauth defaultroute lcp-echo-interval 65535 #debug noauth defaultroute
Nr.2 ist das Chat-Skript mit den AT-Befehlen /etc/chatscripts/eplus:
TIMEOUT 60 ABORT ERROR ABORT BUSY ABORT VOICE ABORT "NO CARRIER" ABORT "NO DIALTONE" ABORT "NO DIAL TONE" ABORT "NO ANSWER" "" "ATZ" OK-AT-OKM0 "ATDT*99***1#" TIMEOUT 75 CONNECT
In der Datei /etc/ppp/pap-secrets fügt man noch das Passwort ein:
eplus * gprs
pon elus startet die Verbindung, poff beendet diese.
Wenn ich den Treo mal als Modem nutze, hilft mir das Programm USB-Modem. Das stellt die Schnittstelle /dev/ttyACM0 zur Verfügung. Natürlich funktioniert auch die Verbindung über Bluetooth, aber man hat zur Stromversorgung ohnehin ein Kabel am Treo. Dann kann man auch gleich kabelgebunden arbeiten….
Im Chatscript ist diese Zeile für den Eplus-APN einzufügen:
OK AT+CGDCONT=1,"IP","internet.eplus.de"
Fügt man diese Zeilen noch in /etc/network/interfaces ein, kann man bequem über den Network-Manager die Verbindung auf- und abbauen
iface ppp0 inet ppp provider eplus
1. Aufzug: LGS Hanau, 3 Schüler, 1 Telefon
Ein Klassenkamerad war so freundlich und hat mir für den dritten Anruf sein Handy geliehen, in Erwartung eines längeren Gesprächs mit dem zuständigen Produktmanager von EuroVideo erschien es mir angebracht, eine möglichst günstige TK-Lösung zu finden. Base ist da ganz gut geeignet.
Freundlich war er ja, der Herr Knebel am Telefon, ich vielleicht nicht ganz so, was mir aber eigentlich ziemlich egal war. Schließlich habe ich bezahlt und die haben - mit Verlaub - Scheisse gebaut. Prinzipiell, wurde mir bestätigt, habe ich ja Recht, man schädige den zahlenden Kunden und so weiter und so fort. Aber man müsse das ja auch so sehen, man versuche ja nur, es den Piraten nicht so einfach zumachen und habe im Kopierschutz darauf geachtet, keine “nicht lizensierten” Abspielprogramme zuzulassen. LinDVD mache im Gegensatz zu VLC da überhautpt keine Probleme, dafür könnte es aber ja auch keinen Stream auf die Platte schreiben. Gut, wieder was über den VLC gelernt.
Die Argumentation, mit einer Kopie (Haha, Kopierschutz, am Arsch… A**DVD kann den knacken, sagt Tante Google und das Sly****-Forum) oder einem aus einer x-beliebigen Tauschbörse hätten die kein Geld verdient, ich aber keine Abspielprobleme blieb im großen und ganzen unwiedersprochen.
Er hat dann auch bedauert, dass ich den Film zurückgeben wolle, beteuerte aber, dass das kein Problem sei, auch wenn der Film offen war, wenn ich dem entsprechenden Händler erklären würde, dass ich den Film nicht abspielen könne. Auf diese Problemlosigkeit hatte ich mich schon gefreut, hatte meine Freundin den Film doch im nahen Saturn-Markt gekauft.
Abtritt Telefonat, Schüler. Ein leerer Klassenraum bleibt zurück.
2. Aufzug: Saturn Hanau, Auftritt Kunde
Wie man das so macht, beim Saturn, beim Empfangschef (Anti-Diebstahls-und-mitgebrachte-Waren-Erfassungs-Beauftrager) die DVD zeigen, sich einen Zettel ausfüllen lassen, dass das die eigene ist und sich ein “Bitte direkt in die CD-Abteilung” anhören.
Den Azubi hab ich wohl beim Kunden ignorieren gestört, die übersprudelnde Freude, jemand zum Reden gefunden zu haben, war ihm kein bisschen anzusehen, vielleicht war er auch stumm oder hatte Mundgeruch, der ihn vom Reden abhielt, auf jeden Fall war er ziemlich wortkarg und - wie sich herausstellen sollte - auch nicht gerade der hellste.
Die Worte “Ich möchte diesen Film zurückgeben hat er gerade noch so erfassen können, ein leises “Warum denn?” verließ seine Lippen. Ich habe ihm erklärt, dass der Kopierschutz in meinem Fall auch als Abspielschutz fungiert, mein Linux-System könne den Film nicht abspielen, der Kopierschutz sei schuld, ich will (ich mochte nicht mehr, ich wollte!) den Film zurückgeben. “Repetition works, Dave, repetiton works, Dave!”
Er macht die Hülle auf, guckt die DVD an und meint: “Klar, sind so komische Wellen drauf.” Die Träge Masse, deren organische CPU in etwa die Dichte eines Schokoladenhasen hatte, setzte sich in Bewegung, verschwand für einen Augenblick und kam wieder. In der Hand -
eine versiegelte Kopie des Films, die er mir auf den Tisch legte und “Bitteschön” sagte. Wohlerzogen, immerhin dachte meine Halsschlagader mit gefühltem 230er Puls.
“Passen Sie auf. Wenn ich diesen Film jetzt mitnehme, stehe ich morgen mit dem Film wieder hier. Der Kopierschutz verhindert auf meinem “Media Center PC” (begrifflich übertrieben aber faktisch richtig) auf Linuxbais nicht nur das kopieren, sondern auch gleich das abspielen. Das ist ist ein Fehler, der in allen DVDs, die sie von diesem Film haben drin ist.” Kurz vorm explodieren erklärte ich dann in einer fast schon zu ruhigen Stimme, eindringlich, leise, zum mitschreiben, er könne gerne die Nummer vom Herrn Knebel, dem Produktmanager bei EuroVideo von mir bekommen, von dem könnte er sich das noch mal erklären lassen und dass entsprechender Produktmanager eben auch meinte, ich könne die DVD zurückgeben. Ich habe ihm auch angedroht, mein Notebook (gleiches System, gleiches Problem) und meine ~300 ORIGINAL-DVDs mitzubringen um ihn davon zu überzeugen, dass es nicht an mir liegt.
Zurückgeben, dass ist für mich das, wo man die Ware ins Geschäft bringt und sein Geld wiederbekommt. Nee, das ginge ja gar nicht, ich könne mir eine Gutschrift geben lassen und ne andere DVD mitnehmen. Und was dem Herrn denn einfiele, zu behaupten, ich könne das zurückgeben und die wäre ja offen. Guter Versuch, Schokohasi - woher soll ich denn sonst wissen, dass der Film sich nicht abspielen lässt?
Ich hatte mich schon auf Vorgesetztengespräche, ein bisschen Theatralik, zorniges Wüten, Androhung von Hausverbot etc. und einen Hinweis auf das Gebiet von Sachmängeln im BGB, Nacherfüllung, Schadensersatz u.a. eingestellt, da knickte der junge Kerl fast schon zusammen. Aber das gehe ja eigentlich nicht, dass man sein Geld zurückbekomme, und das wäre eine große und einmalige Ausnahme und überhaupt.
Endlich hatte er den Zettel ausgedruckt, den ich dann mit einem schnippigen “Danke” entgegennahm und mich damit auf den Weg zur Kasse machte, bevor er sich die Sache vielleicht nochmal anders überlegen konnte.
Und das alles, weil irgendwelche Kopierschutzsysteme die Raubmord-Nazi-Kinderschänder-Terroristen-Kopierer eben nicht abhalten.
Den juckt das alles nämlich kein bisschen: Der hat sich Nero aus dem Netz runtergeladen und gecrackt, dazu noch die neueste A**DVD-Software, die natürlich innerhalb von zwei Wochen jeden erdenklichen DVD-Kopierschutz knackt, natürlich gecrackt. Und damit brennen die dann die DVD um. Die hat dann keinen Kopierschutz mehr, keine Raubkopierer-sind-Verbrecher- und auch keine Werbespots. Zusätzlich wird das dann in hoher Qualität in DivX oder xviD gerippt und in die Taschbörsen gestellt. Kostenlos, problemlos.
Liebe Filmindustrie, das ist Service. Für alle, die sich nicht darum scheren, ob sie damit Gesetze brechen oder den Filmschaffenden schaden. Und selbst wenn ihr einen unknackbaren Kopierschutz erfinden lassen würdet, diese Leute sind nicht eure Zielgruppe. Die kaufen nichts, gar nichts. Nicht mal die Software, mit der sie ihren Krempel kopieren.
Für den ehrlichen Kunden ist es ein Trauerspiel und es wird nicht besser.
Abtritt alle.
Am 17. August 2007 schrieb ich folgenden Beitrag <<<
Nun ja, ich dachte mir: “Viel Zeit ins Land gegangen, schreibst Du denen nochmal.” Und siehe da, das Canonical Marketing Team hat sich bei mir gemeldet. Es geschehen noch Zeichen und Wunder.
Hi Marc,
Thanks for your enquiry about the items that we sell on the shop.
As the shop is still fairly new, we wanted to start off by only offering
Ubuntu products in order to see how popular the store would be. A number
of other people have also asked about Kubuntu products. It is our plan
to hopefully start to offer some Kubuntu items on the store before the
end of the year. So keep your eyes peeled!Thank-you for your support of Kubuntu and for taking the time to e-mail
us with your thoughts.Warm regards,
Kat
